Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 6 (9.2.1917)
- Date
- 1917-02-09
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Nn 6 Seite 53 JUEÜISCHE RUNDSCHAU m j ן! c Wahl von Herrn Nathan Straus, die nunmehr auch erfolgte. Herr Kr au fl stellte Herrn Nathan Straus der Versammlung als den ״ungekrönten König der Juden in Amerika“ vor. Nathan Straus erwiderte: ״Wenn ich auch 70 Jahre alt bin, so werde ich doch wieder jung sein, wenn mich die Pflicht ruft. Wir wollen Harmonie, und beide Herren, die vorgeschlagen worden sind, sind fälliger als ich bin. Ich verspreche Ihnen, dal! ich mein Bestes tun werde, und sollte ich auch mitten im Wege einhalten müssen, — ich bin bereit!“ Als Vize-Präsidenten wurden gewählt: Harry Cut* ler, 1 )v. Ilarry F r i cd c 11 wa Id , Morris Hilquit, Professor Isaac 11 o u r w i t r. und Leon Sanders. Zum Schatzmeister wurde Adolph Le wi soll» gc* wühlt, zum Sekretär Bcrnard G. Richards. Henry Morgenthau Der frühere Botschafter der Vereinigten Staaten in Konstantinopel, Herr Henry Morgcntliau, ist mit der Goldenen Medaille ausgezeichnet wor* den, die von der 11' n c Brith Loge in Amerika dem Manu verliehen wird, der ,,während des letzten Jahres das meiste für das Judentum geleistet hat“. Die Medaille wurde Herrn Morgenthau in Auwesenheit von ungefähr 100 Personen überreicht. Sic trägt die Inschrift: ״Ueberrcicht vom Exckutiv-Komitcc der U. O. B. B. Herrn Henry Morgenthau für Dienste für seine Glaubensgenossen“. Von der Warschauer Presse Einstellung des ״Warschauer Tageblatt“. Eine orthodoxe Tageszeitung. Die seit 1(1 Monate״ in Warschau ,eischeinende jidischc Tageszeitung .,Warschauer Tageblatt4 die von der deutschen Presscvcrwaltung herausgegeben wurde und an deren Redaktion der Schriftsteller H. I). No in b erg mitwirkte, gab am 30. Januar ihre letzt! Nummer heraus. In dieser A lisch iedsituni* mer erklärt die Redaktion, sie liiiisse ihre Tätigkeit einslellen weder aus Mangel an literarischen Kräften, mich aus Mangel an einem genügenden Leserkreis, soll* der» lediglich, weil ״das ״Warschauer Tageblatt“ einer anderen Tageszeitung seinen Platz räumen muH“. Am folgenden Morgen erschien die erste Nummer einer neuen Tageszeitung ״Das Jüdische Wort“. Im Prospekt wie im Pmgrainmartikcl erklärt sieb die Zeitiing als Organ der Orthodoxie. Sämtliche gezeichneten helietristiscluii mul politischen Beiträge der vorliegenden Nummern entstammen der Feder deutscher orthodoxer Rabbiner. Nicht ein einziger ostjiidiscluT Schriftsteller nahm bis jet/t an dieser Zeitung teil. I'rolzdem das nunmehr eingestellte ,,Warschauer Tageblatt“ die zionistische Politik in Polen b e ■ k ä m p f t hat, mul! gerade von zionistischer Seite angcsichts der merkwürdigen Umstände, unter denen die Redaktion des ״Tageblatts“ ihre Tätigkeit einstellen niulite, dem grollten Befremden Ausdruck gegeben werden. Ls ist bekannt, dal! diese sonderbaren Begleitumstände in allen Kreisen der Bevölkerung Polens - und auch in Deutschland, soweit sie hekanut geworden sind eine sehr scharfe kritische Komiucuticrting finden. Dr. J. L. Katzenelson (Buki ben Jogli) Soeben traf die telegraphische Nachricht aus Kopenhagen ein, daB Dr. J. L. K a t z en e I so n in Petersburg gestorben ist. '׳ In diesen Tagen war der 70. Geburtstag Dr. Katzenelsons mit grollen Festlichkeiten begangen worden. In Petersburg und in Moskau wurden ihm za Ehren Fest- Versammlungen abgehalten. Oie hebräischen Kreise, an deren Spitze er stand, hatten beschlossen, einen Fond zur Pflege der hebräischen Kunst zu errichten, der den Namen seines Werkes ,, S c h i r a t H a s a in i r “ tragen sollte. Die neue hebräische Tageszeitung ha am hatte das Erscheinen seiner Autobiographie angekündigt, die von allen Kreisen der jüdischen ()Öffentlichkeit längst erwartet wurde. Die Bildimgsgescllschaft, deren stellvertretender Vorsitzende er war, hatte eine besondere Feier vorbcreitet und nun hat sich die F reude in Trauer verwandelt. Fr ging dahin, einer der letzten des klassischen Zeitalters der hebräischen Literatur. Um ihn trauern unser erneutes Schrifttum, unsere hebräische Wissenschaft, unsere Bitdungs- und Erziehungsanstalten, unsere Palästinasnchc, unser werdendes Leben. Unter den Namen seiner Besten wird das erwachende Volk auch den seinen in Anerkennung und Liebe für immer bewahren. Außerordentlicher zionistischer Distriktstag in Böhmen Auf dem 'am 28. Januar in Prag abgcbaltencn außerordentlichen zionistischen Distriktstag erstattete Herr Ing. Slonitz den Rcdieiischaftsberieht. Die Tätigkeit des Distriktskomitccs in der abgelaufenen Periode stand im Zeichen des Krieges; Das Distriktskomitec hat versucht, dem Aufträge des letzten Distriktstages entsprechend Sekretariate bei den ein- *einen Vereinen einzurichten. Es liegen erfreulicherweise Berichte einiger Vereine über die Einführung und die Tätigkeit solcher Sekretariate vor. Es ist zu erwarten, daß diese Sekretariate den weiteren Ausbau unserer Organisation wesentlich fördern weiden. — Die Propaganda im böhmischen Sprachgebiet ist vorbereitot und wird demnächst in Angriff genommen. - W-ofil nicht in den Rahmen des Rechenschaftsberichtes gehörend, aber doch zur Vervollständigung des Hildes der zionistischen Tätigkeit nötig ist die Hervorhebung des Erscheinens des von der Redaktion der ״Seihstwehr“ herausgegebencu Sammclheftes ״Das jüdisehe Prag“. Mit dieser von jüdischem wie litcrarischcm Standpunkt gleich wichtigen hervorragenden Publikation wurde wieder einmal Prag in den Mittelpmikt jüdischen Interesses gerückt. Nach reger Debatte wurde der Rcchenschaftsberieht mit Dank zur Kenntnis genommen. Einen großen Raum in vier Diskussion beanspruchten Prcssangelcgenlicitcu; die diesbezüglichen Anträge der Distriktsleitung wurden mit einem Zusatz,uitrngc des Herrn Beeil ert (Teplitz) angenommen. Hierauf kommen die von Dr. Oskar Epstein (Armin) ciiigebraditcn freien Anträge zur Verhandlung: 1. Der Distriktstag wähle einen Ausschuß, der die Riehtlinien einer jüdischen Krcditorgauisation nusarbeiten soll, 2. Jeder zionistische Verein suche einen Ausschuß zu schaffen, der fcststeilcn soll, inwieweit die Betätigung der betreffenden Gemeinde unserer zionistischen Auffassung vom 'Judentum nicht entspricht und weiche Forderungen diesbezüglich »״(gestellt werden sollen. 3. 111 der zionistischen Jugend soll für den Rabbinerstand geworben werden. Die zionistischen Behörden werden aufgefordert, sich mit den Programmen der Rabbiiierseminare vertraut zu machen und sic durch die Presse hekauiitzugebcii, damit die zionistische ()Öffentlichkeit zu ihnen Stellung nehmen kann. In der sich all die Verlesung und Motivierung der Anträge anschließenden Diskussion stellte Herr Dr. Kornfeld den Antrag, die Beratung der Anträge Dr. Epsteins einer Kommission zu übertragen. Dieser Antrag wurde abgeldnit. Angenommen wurde dagcgen folgender von Herrn Dr. med. Freu 11 d gestellter Antrag: Die Anträge Dr. Epsteins sind einem späteren Distriktstage, dem Dr. Epstein ein ausführliches Referat über seine Vorschläge’ zur Gcgenw.irlsarbeit zu erstatten hätte, noch einmal zu unterbreiten. Auf einstimmigen Beschluß der Distriktsversiiimihing wurde vom letzten Punkte der Tagesordnung, der Vornahme von ׳Ersatzwahlen, Abstand genommen und das bestehende Distriktskomitec in seiner Funktion bcstä'.igt. Den Vorsitz führte Herr Ernst Bechert aus Teplitz. Neben den Prager Vereinen waren «teil die Proviiizvcrciitc durch Delegierte vertreten. Die jüdische Hlifskonferenz in Skandinavien Vom 21. bis 23, Dezember tagte in Stockholm die zweite Jahrcskoiifereiiz der jüdischen Hilfsvereinc in Skandinavien. Anwesend waren 8 Delegierte aus Stock- 1101111. 13 aus Kopenhagen, 3 aus Malmö, 2 aus Kristiania, 2 aus Göteborg u. a. Als Vorsitzender wurde einstimmig Überrabbiner Dr. Ehrenpreis gewählt, der in einer kurzgefaliteu Eröffnungsrede die Leiden, die der Krieg dem jüdischen Volk zugefiigt hat, schilderte. Herr Spielvogel berichtete über die Zustände in Polen; über die allgemeine Lage während des Krieges referierte Herr Wladimir Groß mann. Ing. Rcigorods־ki sprach von den Aufgaben der jüdischen Intelligenz Ini der I filfsarheit. Einen ausführlichen Berieht über die Tätigkeit des Zentralkomitees während des verflossenen Jahres erstattete der Vorsitzende des Zentralkomitees Herr Trotzki. Das Zentralkomitee sandte eine Anzahl Waggons mit Lebensmitteln in die von den Deutschen okkupierten Gebiete und verhauileltc mit den Gesandtschaften und den Leitern der jüdischen Hilfsorganisationen in Ncw-York über die (Jeiieliniigiing für Klciderseiiduiigcn. Zum Schluß seiner Ausführungen beantragte der Berichterstatter eine Budgctvorlagc von *1000 Kronen für die Organisation des Zentralkomitees und schlug der Konferenz dk Herausgabe einer zweiten Zeitung, neben der jiilischcn ״Volksliilfe“, in russischer Sprache vor zwecks Informienmg auch der nicht jütiisclicn Oeffentlichkeit über die materielle Lage in den okkupierten Gebieten. Die Kritik des Berichtes und die Debatte über die Vorschläge des Berichterstatters nahmen einen ganzen Tag in Anspruch. Mit einer überwiegenden Mehrheit wurde dem Zentralkomitee der Dank für seine Tätigkeit ausgesprochen. Alle Vorschläge und Meinungen, die während der Debatten geäußert wurden, wurden einer Kommission von 9 Personen übergeben, die die Statuten für das neue Zentralkomitee festzulegen hatte. Am dritten Tage der Konferenz, während der Sitzungen dieser Kommission, erstatteten die Delegierten Berichte über die Tätigkeit ihrer Vereine. Im Namen der Kommission referierten dann Ing. Rcigorodski und Dr, 1 i e r sc 11 in a 11 n. Ihren Vorschlägen gemäß, die von der Konferenz angenommen wurden, soll das Zentralkomitee aus 15 Personen bestehen, dessen fünfgliedrigcs Präsidium sich in einer Stadt befinden soll. Das Ziel der Organisation ist die ״Hilfeleistung an die vom Kriege betroffenen Juden“ (ohne Unterschied ,des Landes). Die Budgetvorlage wurde genehmigt, der Vorschlag; über die Herausgabe einer russischen Zeitung abgefeimt. Ins Präsidium des Zentralkomitees wurden gewählt die Herren Trotz, kl, W i t k i 11, Kahan, Ausländer und London. Eine Sammlung, die während der Tagung voranstaltet wurde, gab einen Ertrag von 10 000 Kronen. Aus Palästina (V o 111 B e z a I e I) Der Bezalcl in Jerusalem hatte gelegentlich der Anwesenheit deutscher und österreichischer Offiziere zur Weihnachtszeit viel verkauft. Die Arbeiter hatten auflerordeiitlich viel zu arbeiten, dafür aber wird sielt vermutlich nach Deckung der Unkosten ein Barcriös von 20 000 Francs ergeben. Besonders viel wurden 'kleinere Gegenstände verkauft. Hauptversammlung des Zentralvereins Deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens Die Versammlung, die Sonntag, den •1. Februar, statt fand, eröffnete justi/rat l)r. Itorwitz als Vorsitzender des Vereins. Er erklärte, weshalb die Haupt- Versammlung des Vereins erst jetzt statt vor zwei Jahren einberufen worden ist und bat die Delegierten um Erteilung der Indemnität. Er gedachte der Mitglieder des Vereins, die in den vergangenen Jahren daliliigeschicdcn sind. Das deutsche Judentum, sagte der Redner, sei vor dem Kriege uneinig gewesen, besonders hätten die Zionisten vor dem Kriege manchmal Uneinigkeit hervorgerufen, man müsse aber anerkennen, daß sie den Burgfrieden gewahrt und sieb im Kriege nicht mir als nationale Juden bewährt hätten, sondern auch ihrer vaterländischen Pflicht treulich iiaciigekommen seien. ״Hoffen wir, daß auch nach dem Kriege eine Haltung eingenommen wird, die eine Einigkeit zur Tat werden lallt. An uns soll es nicht liegen.“ Geh. Justizrat Abgeordneter Dassel hielt hierauf sein Reier.1t ״Die Juden im Heere“. Zum erste» Mal sei in diesem Kriege eine organisierte jüdische Seelsorge tätig gewesen. Die Juden haben 13 preuliische und einen bayerischen Fehiprcdigcr, außerdem zahlreiche Hilfsprediger. Die Arbeit der jüdischen Feldprediger bat die Anerkennung der militärischen Behörden und ihrer christlichen Kollegen gefunden. Bei den Be- ־ förderungen der jüdischen Soldaten gab es viele Hin* dernisse. In Bayern habe cs keine Beschränkung gc* geben, dort sei das Prinzip der gleichen Beförderung befolgt worden. Nach und nach sei mich in Preußen mul in den anderen deutschen Staaten eine Besserung eingetreten. Heute gibt es 800 bis 830 jüdische Offiziere in der preußischen Armee, 100־ in Bayern: insgesamt dienen nahezu 1300 jüdische Offiziere im deutschen Heere. Fine umfassende und endgültige Feststellung hat sich aber noch nicht bewirken lassen. Wo noch Vorurteile gegen die Juden am Werke sind, stehen sic in aus• gesprochenem Widerspruch zu dem Willen der Heer• fiilirer, ״Die vom preußischen Kiiegstiiiiiistcrmm 811geordnete Stalistik 111t grolle Erregung in der jüdischen Bevölkerung liervorgeriifen. Trotzdem sei es fern von uns, irgendeine Erbitterung zu erregen, wenn es auch schwer fallen wird, diese Verordnung zu vergessen. Jetzt sei alles vermieden, was eine Trübung an irgend* einer Stelle zu bereiten imstande ist. Wir werden auf die Judcnzäliliing nach dem Kriege in würdiger und entschiedener Weise ziirückkommeii. jetzt aber wollen wir zeigen, daß wir in Wahrheit Deutsche sind. Wir wollen nicht mit unserem Vaterland schmollen.“ Der Redner berichtet dann über die Bemühungen des Vereines in dieser Angelegenheit. Aus seinen Worten ist zu ersehen, daß in den Reihen der Delegierten Un/iifricdenheit über die geringe Tätigkeit der Zentralvereins- Icitmig in Angelegenheit der Jiidcn/ähhmg herrschte. In einer geschlossene» Sitzung am Abend des Vortragfcs scheint es zu heftigen Diskussionen über die Haltung des Zentralvereins angesichts der Jiidcnzälihmg gekonimen zu sein. Besonders scheint cs der Vorstandscliaft zum Vorwurf gemacht worden zu sein, daß sic über ihre Tätigkeit iiicht in der Oeffentlichkeit berichtet hat. Der Redner erklärte diese Zurückhaltung mit Zensur* Schwierigkeiten. Die Statistik sei jetzt abgeschlossen. Der Verband der deutschen Juden, unterstützt durch den Zciitralvcreiti, habe der Statistik seine Atifmcrk* samkeit zugcwemlet. Ein eingehender Bericht darüber könne erst in späterer Zeit erfolgen. Jetzt könne nur folgendes über die Tätigkeit der beiden Organisationen hinsichtlich der Behandlung der Juden im deutschen Heere gesagt werden: 1. wie schon bekannt geworden, hat der jel/igc Kricgsininister, Herr von Stein, in Ergänzung des Erlasses des früheren Kriegsmiiiisters, Herrn Wild von Hohenhorn, eine erweiterte Verfügung dahin getroffen, daß ״keineswegs die Behörden usw. Gelegenheit nehmen, sollten, Juden aus ihren bisher innegehabten Stellungen zu entfernen, da für solche Maßnahmen nur sachliche Gründe in Frage kommen dürfen.“ 2. Es ist wiederholt von den höchsten Behörden die Erklärung abgegeben worden, daß bei Anordnung der Statistik irgendwelche Voreingenommenheit gegen die Juden das Kricgsministcrium nicht geleitet hat, daß cs im Gegenteil Beweise gegen die bei ihm cingclaufend( Anklagen gegen Juden gewinnen wollte 3. Der Herr Kricgsininister von Stein hat mit Bcstiinmtheit erklärt, daß alle begründeten Beschwerden über Soiulerhcbamlluiig von Juden aufs eingehendste geprüft und daß gegebenenfalls Abhilfe geschaffen wird. 4. Fälle, in denen eine solche Sondcrbchandlung auch nach dem Ergänz.nngserlaß des jetzigen Kriegs* mimsters stattgcfimdcn hat, von denen übrigens nur wenige newiesen sind, haben dem Herrn Kriegsminister bereits Anlaß zu solcher Abhilfe gegeben. 5. der Herr Kricgsininister hat an den Herrn stell* vertretenden Vorsitzenden des Verbandes der deutschen Juden ein Schreiben gerichtet, in dem es heißt: ״jeden- 1 ... «״־ . e 1• k! Spendeti .. JL. . _ _ _ w ...