Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 5 (2.2.1917)
- Date
- 1917-02-02
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Nr * Seite 44 JUEbiSClie RUNDSCHAU Wir müssen eine müdtlige Organisation schaffen. Und wäre es nur um unserer jüdischen Brüder im Felde, um der jüdischen Soldaten willen! Wir müssen dafür sorgen, dal! sie bei ihrer Heimkehr eine Stelle finden, wo ihr hart und blutig erkämpftes Recht an diesein Staate geschützt, wo ihre Ehre und das Andenken ihrer gefallenen Kameraden vor Verunglimpfung gewahrt wird. Sic, die für Oesterreichs Freiheit gekämpft haben, werden dankbar und freudig in unsere Reihen treten, wenn es gilt, weiter zu streiten für die Freiheit des jüdischen Volkes in diesem befreiten Oesterreich. Zur äußeren Gefahr, welche das öslcrrc1cl1i:.ehe Judentum bedroht, gesellt sich die innere, vielleicht größere. Die unheilvollen Einflüsse des Krieges haben auch auf die Verhältnisse innerhalb der jüdischen Geseilschatt verderblich eingewirkt. Der Jude als Indiduum ist durch den Krieg nicht besser und die jüdische Cjesellsch.ilt »lieht harmonischer geworden. Der Krieg hat unter den Juden ärger gewütet als unter irgend einem alitieren Volke. Er hat hiiiulei'ltansende Existeuzen entwurzelt, er hat die Juden hin und hergeworfen, er hat sie hier auscinaudcrgejagt mul dort zusaininengepfercht. Viele sind herahgestmken, wenige sind cmporgestiegen. Unter den Eiiiporgcstiogeneii bilden - wie dies ja auch in nichtjüdischen Kreisen der Fall ist nicht die guten Elemente die Mehrzahl. Die Entwirnmg all dieser Zustände wird viele Opfer erfordern, Das jüdische Lehen wird sielt eine geraume Zeit unter dem Zeichen des Massenelends und des schwersten Konkurren/kampfes abspielen, die Individuen und Gnippeti Werden hart und rücksichtslos aiieiii.nider .Stollen. Es muß eine Stelle geschaffen werden, von welcher aus hilfreich und aiisgleielrend in die inneren Kümpfe eingegriffen werden Kami. Es muß diejenige Vereinigung, ausgebaut werden, welche imstande ist, alle Gruppen zu umfassen: die jüdisch-nationale Organisation! Der Krieg hat eine wichtige Vorbedingung für das rasche Umsichgreifen des Nafionalgedankeiis geschaffen: Er hat den Juden jüdischer gemacht. Das jüdische Zugehörigkeitsgefühl und der jüdische Stolz, sind tiefer und mächtiger geworden. Die Lehren der Assimilation, welche das IIeil des Judentums in seinein Willigen Verschwinden erblicken lassen, welche vom jüdischen Individuum die Vorlc1t|111״mg seiner Eigenart und die willenlose, demiitinende Unterordnung unter frcmdnatioiiale Führuiijg fordern, werden in Zukunft wenig Anklniig finden. Insbesondere, dessen sind wir sicher, werden die aus dem Fehle heinikehrenden Juden diese Lehren mit Entrüstung von sieh weisen und sich dem jüdisch-nationalen Programme /!!!wenden, weil cs ihnen nicht nur gestattet, sondern gebietet, freie Mensehen mul freie Juden zu sein.“ Dr. pliil. Moses Fricdlaender Aut Posten traf ihn in der Nacht vom 21. auf den 22. <ls. Mts. die blinde Kugel und setzte den Schlußstrich unter das Lehen dieses prachtvollen Idealisten. Phi- Woge und Historiker, auch zeitweise Theologe nach seinen Studien, im Berufe Sekretär des deutschen Büros der Alliance Brachte Universelle, dann Sekretär und Präparamlenlelirer der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums, zuletzt Generalsekretär der Herl. jikl. Gemeinde. Ein glühender Zionist, der ehemals auch in Versammlungen als Redner sieh grolk-r Beliebtheit erfreute und im Leben dann mehr als!mancher laute Agitator liir sein national-jüdisches Bekenntnis, das ihm heiligster (iedankeiischatz, Religion und Ideal, ward, gewirkt mul gelitten hat. Mit dem feinen Takt, der ihn auszeichnete, wußte er überall auch in schwierigsten Lagen seine Ueherzeugimg mutig zu vertreten lind noch w.;hrciul seiner Soldaten/.eit draußen im Felde hat er die jmleiifeindliche Bemerkung' eines Vorgesetzten kühn zuriick^evvicsen und seinen Wafteijuit mit 3 Tagen Arre st gehiiHt. Nur wenige Eingeweihte wissen, wie und unter welchen Umständen er ins Feld zog. Er hinter* läßt fünf unversorgte Kinder, eine Frau, einen alten Vater mul. ungezählte Freunde. Ein wundervoller Mensch ist dahin, das Opfer eines (sinnlosen Zufalls, oder, wenn man will, seiner Cbuniktergrölle, ein wahrer Märtyrer, der aufrecht In den Tod ging, ein stolzer hegei'stctcr Jude. Wenn einer der. in dem blutigen Ringen Gefallenen, daun hat Moses Friedthndcr es verdient, dnff sein Nnmc in unseren Reihen nicht vergesseu werde, Zionistische Bewegung Schweiz.. (Von der Züricher ״Ivrlali") Die jüdisch-akademische Verblödung ״I v r i a 11“ sieht in der Vorbereitung zionistischer akademischer Jugend zur Arbeit im nahen Orient und speziell in Palästina ihre vornehmste Aufgabe, Zu diesem Zwecke hat sie ein besonderes C) r i e 111 a I i s eh e s Seminar eingerichtet, dessen Leitung in den Hiimleii von Dr, A. 1! I :1 Uli s t ei 11 (Jaffa) liegt, , Außer ein er allgeineiueii Abteilung (Geographie Vorderasieiis, Oesehithte der Türkei orieiitn iselie!•rage iisw.) besteht das Orientalische Seminar ans lö'geftden Sektionen: :1) t e c 1111 i s c h -1 a n d w i r t s e 11 n 111 i c 11 e b) j 11 r i s t i s eh ־ vv i r t s c 11 n f 11 i c 11 e; 0)!11 c d i z i 11 isehe. Eine reiehhaltige ILMoflick stellt den Seminarteilnciimeru zur Verfügung, Der Leiter des Seinmars, ׳ Herr D, A, II rau 11• stein, wird im Laufe dieses Semesters einen Vor* tragszykliis über die W i rt s eh n f t «g eog r n p 11 i c Syriens abliiillen. Dieser Vortragszyklus wird vier Abende mnlasseii:!, Argcmeiiio Geographie Sy« riens; 2. Landwirtschaft Palästinas; 3. Haudel und Industrie im nahen Orient mit besoii- Der Leiter des Seminars, Herr Dr. A, Brauntlerer Berücksichtigung Syriens; 4, Verkehrswesen im •nahen Orient mit besonderer Berücksichtigung Syriens, Ferner befaßte sich die ״Ivriith“ in ihrer Sitzung vom S, Januar 1017 mit dem Artikel von Robert Weltseil in Nr, V2 der ״jiidisehen Rundschau“, in welchem Weltsdi von der Zionistischen Organisation die Eiiitiilmmg einer einjährigen I) i e 11 s t p f 1 i ch t für die zionistische Jugend verlangt. Es soll ein zionistisches Arbeitsamt beim A, CT. errichtet werden und jeder einzelne soll in einem Arbeitszweige ein Jahr abdieneii. Es handelt sieh in erster Linie tun die Arbeit in Palästina soiort nach ITiedeussehltili, Nach einer eingehenden Diskussion wurde beschlossen das E, A, C, aiilzufor* d e r n , diesem Vorschlag seine ernste A 11 f 111 e r k 8 a!11• keil zii widmen, Alle Mitglieder der Verbindung v c r* pf lichteten sich, dem entsprechenden Rufe seitens des E. A, C. unbedingte Folge zu leisten, Es' wurde weiter beschlossen, eine rege Propagnn* d n t ä t i g k e i t für diese Idee in weiteren Studentenkreisen zu entfalten. Auf den Namen von!Robert Weitsch wurde anläßlich dieser Anregung ein Oelbamn im lvriah-Uarteii gespendet, Italien. Die zionistische Propaganda in Italien wird in iet/.- ter Zeit recht intensiv betrieben und sucht vor allem die Jugend für den Zionismus /.u gewinnen. Hebriiisehe Sprachkurse, jüdische Gesehiehtskurse, Vorträge über biblische um! modern-jüdische Fragen tragen dazu bei. die Juden Italiens enger mit dem Judentum zu verknüpfen vmd sie allmählich für den Zionismus zu gewinnen. , . wenn ich Inhaltsangaben möglichst überall liinz.nfügeu kann. Aber dazu muß ich die Literatur auch wirklich benutzen können, Größere Werke und allgemeine ZeitschrifU-11 sind mir natürlich immer irgendwie zugänglich, und ich habe mir von Anfang an die redlichste Mülle gegeben, das Erreichbare selbst cinzuschen. Allein ein großer Teil der I ,alästinaliteratur und eben nicht der wertlose ist nicht erreichbar. Keine Bibliathek erwirbt ihn, und auf vielfache briefliche Anfragen oder Bitten erhalte ich immer wieder eine verneinende Antwort. Ich meine die kleinen Veröffentlichungen von Einzelpersonen mul Gesellschaften in Heften, Streit- Schriften, volkstümlicher Literatur, Jahresberichten, Pro•' tokolleii voii Versammlungen. Gerade hierin wird haufig wertvoller Sin!'( niedergelegt, der aber imtiekaunt und dam.. bleibt. Namentlich von zionistischer Seite wird ein ansehnlicher Teil der Arbeit in solchen kleinen Drucken geleistet, und ich kann sie nicht erhalten. Auf eine in Nr, 20 des vorigen Jahrganges der Jüdischen Rundschau (auch in der Jüdischen Zeitung) veröffeutlichte Bitte bekam ich - eine Zcitsehrilt lind zwei Hefte zugesamlt. teil möchte mir deshalb hier die öffentliche Anfrage erlauben, ob es nidit in der ausgezeichnete» Organisation des Zionismus eine Stelle gibt, die für die Sammlung dieser Literatur cintrctcu und sic mir dann, etwa in halhjiihtigen Zwischenräumen zur Bearbeitung überweisen könnte? Ich hin gern bereit, wenn das gewünscht wird, die Hefte wieder ziirüekziigebeii, «der sie einer zionistischen Zeiitralhibliotliek /11/11stelle11, Mdg. lieherweise ließe sieh ein derartiges Abkommen mit dem Jüdischen Verlage in Berlin treffen, dem doch sicher alle zionistischen Drucke auf dem Buchh״mlk׳rwege zugehen. Auf diesem Wege wäre c? auch möglich, die;immer mehr an Bedeutung gewinnende Literatur Palästinas, d, h. die in Palästina lierausgegehciun Bücher und Zeitschritten zu erhallen und genau zu verzeichnen. Ich meine, der Ziimisimis seihst hat alle Ursache, um die Bibliographie dieser ,Literatur ,bemüht zu sein; was liat durch Ahronis Buch die schönste Kraftprobe ahgelegt und gezeigt, daß sie auch die Sprache unserer neuen Schule werden kann, Israel Reichert. ln eigener Sache Vo״ Prof, Dr. Peter Thomsen in Dresden. In Nr. I dieses Jahrganges der Jüdischen Rundsehau hat Norbert Weldler den i. Baud meiner Palästin,•Literatur eingehend hcspiochcu. Er hat nicht nur die Schwierigkeiten, die mit der Beschaffung des von Jahr zu Jahr ins Ungentessene wachsenden Stoffes verknüpft sind, voll Verständnis gewürdigt, sondern auch, was nicht so leicht aus einer solchen Anliüuftmg von Büchern und Aufsät/etilela beraiisgclesen werden kann, anerkennend Itervorgeliobcn, daß ich mich bemüht habe, durch Anordnung, Teilung, Sperrdruck!1. a. dem Benutzer midi Möglichkeit zu raschein Finden, zu schnellem Uclverblicke über die Zusamnieuhäiige zu• helfen. Eine einfache Zusammcnstelhing von allen Veröffentlichungen wird nämlich in den meisten!־:dien dem Leser wenig nützen. Es soll doch jeder, auch derjenige, der sieh noch nicht in irgendein Gebiet der Palästiiinknude eingearbeitet hat, das Brauchbare wirklieh linden. Das steckt aber oft an Stellen, wo man zunächst nicht sucht, verbirgt sich oft unter Uchcr- Schriften, die in ein ganz, anderes Gebiet weisen. Deshalb habe ich, wo ich nur irgend konnte, mehr oder weniger ausführliche Inhaltsniigahcu hinzugefiigt und deren einzelne Hinweise im Rcgilter verarbeitet. Daß Weldler dies in seiner Besprechung Ircundlichst hervorbebt, dafür bin ich ihm aufrichtig dankbar. Nicht minder wertvoll ist mir das, was er auszusetzen hat oder noch besser gemacht sehen möchte, und Ich freue mich, daß sieh mir Gelegenheit bietet, hierüber ein paar Worte offen zu sagen. Meine oben vorgclcgtc Absicht läßt sich nur dann verwirklichen, Besonders in Rom hat sieh unter der Leitung des bewährten zioiiislisclnn Mitarbeiters Herr» Dr. J. B| 11 w. stein ein reges zionistisches Leben entwickelt. Die hebrätschen Sprachkurse werden dort rein Wissenschaft.' lieh organisiert und durchgefülirt und erflhucn sich gro* ßer Popularität. Herr Dr Blnwstcin selbst hat 12 Vorlesungen über jüdische und zionistische Geschieht(! angekündigt. Polen. (Von der H e c h a 111 z 11 e w c g 11 n g) Die zion, Jtigomlvereinigung ״Merkas“ in Warschau, die eine rege Tätigkeit zwecks Panularisierung, der Palästiuakumle entfaltet, richtete außer den all* gemeinen Vorträgen (ür die ziouisti ehe Ocffcntlichkcit noch otfi/ielle Kurse für diejenigen jungen Zionisten ein, die bald nach Beendigung des Krieges zur Uchersied-, hing muh Palästina entschlossen sind. Bis jetzt wurden Vorlesungszyklen über die Geschuhte der Juden in Palästina, die Geographie Palästinas, die Geschichte der jüdischen Kolonisation etc. iibgchalten. Gegenwärtig werden zwei neue Grupp.״׳ zur Erlernung der nrahisrlu.1t Sprache gebildet, (Z i 0 n i s t i s e 11 e T 1 g 1111 g) In Jcdrezjow im Gouv. Kielce fand <1׳n<: dreitägige / i o!1 i s t i s c 11 c T a g 1111 g statt, an der die Vertrauensmänner aller zionistischen Vereine des Gouvernements teilnahmcn, Ebenso nahm ein Mitglied der Hasehomer-C)rganis:itioii 1111 den Beratungen teil, Ab wichtiges Ergebnis der Tagung ist die Gründung eines Z i o 11 i s t i s e 11 e n K <1 in i t e e s tur das (louvernement zu erwähnen, in welchem drei Mitglieder aus jcdrc/.jow, eines aus Kielce, eines aus Cliniieluik und eines aus Wolbriiii. sitzen. Der Zweck des Komitees ist die Urgani• sicning und Propagicnmg des Zionismus im Gouveuie• ment Kielce, Das Komitee soll sieh aller auch bemühen, die Gründling entsprechender Organisationen (ür die an• deren Gouvernements t|es Okkupationsgebietes zu er• reichen, damit ilmiti ein Z e n t r 111 k o 111 i t e e für das gesamte Okkupationsgebiet geschaffen werden kann. Südslawische Lßnder 111 Zagreb (Agram) hat sieh ein Verein zio* nistischcr Mädchen gegründet, der, mit 12 Mit* gliedern iinfaiigeiid, im Verlauf einer (!wöchentlichen Tätigkeit bereits 30 Mitglieder zählt. Der Verein hält tür seine Mitglieder regelmäßige hebräische Sprachkurse ab, terner werden regelmäßig Vorträge über zionistische lind allgemein jüdische Themen gehalten, sowie die Jib diselie Geschichte von (ir.itz studiert. Aus aller Welt Aus England. ־ (P,r<> test des C h e f - R a b b i g e g e 11 a 111 i / i o- 11 i s t i s c 11 e V e r I c 11 in d u 11 g c n) Ein englischer Assimilnnt, der sieh ״Engländer inusaisdier Konfession‘‘ Unterzeichnete, vciöftentlichte in der ״E o r 111 i g h 11 v K r v i c w“ einen aufreizenden Artikel gegen ueu Zionismus, der nach seiner Meinung mit den Grundsätzen der Treue der Juden gegen den Staat nicht vereinbar sei. Die Emanzipation sei den Juden unter der Bedingung gewährt worden, daß sic ihre Nationalität und Ziuiisehnsiicht aufgehen. Gegen diese Denunziation erhöh der Chefrahbi Dr. Herz im Namen der ganzen jüdischen Gemeinde, die sich betroffen iülilte, Protest. ״Der Kampf um die jüdische Glciclibcberecbtigimg erklärte der Oliefrabbi stützte sich auf ifie Forderung der religiösen Toleranz, Freiheit 11ml Gerechtigkeit, Niemals waren die Juden damit ein verstanden, ihre nationale Eigenart aiifzugcbcn, und niemals ist den Julien dies ernstlich zur Bedingung gestellt worden,“ Der Rabbi warnt die englische öffeiitliehe Meinung, sich von solchen falsehen Argumenten, die dem Parteihaß der Assimilantcn gegen die Zionisten entspringen, sieh irre machen zu lassen. jetzt nicht geschieht, läßt sieh später nie wieder nachholen. Leider hat der Krieg alle Verbindungen, die ich wegen der Beschaffung der jüdisch-deutschen und ebenso der russischen und polnischen Literatur angeknüpft hatte, zerstört. Ich hoffe, daß der Friede sie wieder herstellt. Was in meiner!1alästinaliteratur bis jetzt hiervon geboten ist, verdanke ich der unermüdlichen Arbeitskraft meines Mitarbeiters Dr. W. Z e i 11 i 11, der vor allem überall bibliographisch genaue Angaben bcschalftc, also nicht ganz allgemeine oder mangelhafte, wie ich sie auch von anderer Seite liier und da erhielt, ahne sie verwenden zu können. Zum Schlüsse wünscht Weldler, »laß die Bibliographie nicht erst alle fünf Jahre als Band in die Hände der Benutzer käme, sondern schon früher, etwa als Vierteljahrs und Halbjalirshcftc, Das ist schon längst mc'ita eigener Wunsch, Aber er läßt sieh nur dann verwirkliehen, wenn erstens meine obi^e Bitte tun fCffel• m ä II i g e Zusendung der in betracht kommenden Literntur erfüllt würde, und wenn zweitens sich genügend Abnehmer zum regelmäßigen Bezug(• dieser Hefte verpflichteten. Da aber schon der Absatz der Fünf jahrsb.inde zu wünschen übrig läßt * - deswegen war j« cin Zuschuß zu den Dniekkosten nötig - so kann ich es meinem Herrn Verleger nicht verdenken, wenn er von derartigen Heften zunächst ah lieht. Einen klciuen Ersatz habe ich in der ״Zeitsehrlfteiisdiaii'' geboten, die in der Zeitschrift des Deutschen PnlästinaVcreüns erscheint. Sie muß sich natürlich, dem Wesen dieser Zeitschrift entsprechend, auf bestimmte Gebiete bcschränken. Vielleicht findet sich alter doch jemand, der diese Dinge bei einer Tagung der Zionisten oder des Aktion»- Komitees einmal zur Sprache bringt. Was von meiner Seite geleistet werden kann, daran soll es nidit fehlen. A n m. der Redaktion. Die große Bedeutung von Professor Dr. Thomscns Pa lii st Ina biogro pii ic sollte alle diejenigen unserer Freunde, die auf dem von Prof.