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Jüdische Rundschau · 1917-02-02 · Heft 5 (2.2.1917) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 5 (2.2.1917)
Date
1917-02-02
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 5 JU EDI SC HE RUNDSCHAU Seile 41 j dt׳H 14J W. t lk*.( Ihn ft.' 1 ro• I 12 feilt,; WarrwiK, allftkeit I •׳ t<׳ n »wd*. irdcti 1• S‘a- 41er lirtij Chen 4'II IC a ■in, des Jlieü ן Ais •ines neu! jow , V01-;an!• riu׳• licn, j־ *ni VV- (das i | j (I - jilit- Jieii fialt irsc ehe Ju- I o״!10• Uu l־n fk־n jien jsie fc״ 1 1m i'cn hetu»! |1ul $ itttlie, len dive- ISO;te, 11t. teil HS •all clit ich erhie 3cicleöln rk- ־1: ite- Mit! •ertrsrar!1111 Sill |d- EH, Ins ־011 Inesc »ISper bsi. Dg |liC »I.; Aus Amerika, (Zur E i n w a 11 d e ru ח g s f ra ge) H4-i der Behandlung der Frage der E'nwandcrungsbeschränkungen nach dem Kriege diircli den Washingto- 1u׳r Senat kam es zu einer heftigen Auseiiiiiiulersci/.uiig über ilie zu erwartende Jmlcneinwamlerting, Für die Einschränkung der jüdischen Einwanderung sprach der reaktionäre Senator da linder, der die n'.ten auiisemitischen Finwände wiederholte, Die Verdienste der jtidisdien liimvaiulerer tiir die wirtschaftliche und kulturelle* t utwieklinii; der Vereinigten Staaten hohen die Sc• natoren Raid und Smith hervor, Es wurde he• schlossen, von neu Einwanderern die Kenntnisse des Schreibe:)■» und Lesens zu verlangen. Mit einer überwiegenden Mehrheit wurde zu diesem Beschluß der Zusatz mipelügt, daß die Einwanderer, denen in ihrem I leiniatlmule der ltesueh der Schulen verholen ist, von dieser Forderung befreit werden können. Aus Polen. (11111 e r den Assi m i I a n t e n) /.u den bis jet/t bestehenden Strömungen der Assimilation in Warschau, wie den ״extremen Assimilantcn“ mul den ״Nconssimilantcii“ kam vor kurzem eine neue Abart der Assimilation hinzu, die sieh ״Aktivisten“ nennt. Diese ״Aktivisten“ hcscluildigcit 11 io alten Füllrer der Passivität und Isolierung von den jiidisrhcu Massei!, die den Weg zur Wahrheit nach nicht fanden. Sie' begnügen sieh daher nicht mit ihrer persönlichen Polonisicrung, sondern!üblen sieh berufen, eine ausgeuchutr Polonisierungstätigkeit unter ihren ״Glaubeusgemisscn“ zu entlaßen. Zu diesem Zweck planen sie, einen jüdischen Turnverein ״Berck Joselewitz“ ins Lehen zu rillen, der die national-jüdischen Turnvereine ״Makkabi ״ .׳Amasa“ 11. s, w. bekämpfen soll, einen Verein jüdischer 1 landclsniigestelltcr zu gründen, der die Mitglieder zir ״polnischem Fühlen mul Denken“ vorntlicliten vi'l, und sogar einen orthodox-assimilatorischen Verein für die chassidisdte Jugend zu etablieren. Aus Skandinavien• Vom 21. Ins 21. Januar tagte in zweite I a 11 r e s k o 111 e r e n z d e r K r i e ״ s It i 11 s o r g a 11 i s a t i o n , über ausführlich berichten werden. Stockholm die j ü d i s c h e n die wir noch Das Vermögen der Jkmm.xpriidc |H׳r 31. Dez,einher, 1015 betrug 672603,72 M, Die Verteilung der luvestitiouen aut die einz.elaeii Grundstücke in Palästina per 21. Dezember 1615 wird nach Empfang der nötigen Unterlagen aus Pnlästina mitgctcilt werde:!!. Sie Ire• tragen insgesamt 5^1)780,0(1 M, Wir können mir darauf hiuwciseu, dal! die Wlrtschnfisausgabcn die Lingiinge im Jahre 1015 1tun •16261,1(1 M, übersteigen. Der Verein hatte somit am 1, Januar!')1(1 beim Jüdischen Nnlionalfond verfügbar 83 171.6(1 M. Die verliigharen Mittel des Vereins werden sieh im Jahre 1')16, da das llebergewieht der Ausgaben über die Einnahmen wiihreml des Krieges bestehen bleibt, noch mehr vorringern. Um die Eingänge der Baumspetulc zu ve׳rgrölleru, wurde die E'lugselirift ״Der Herzl-Wald“ ,in JO 01)0 Exemplaren in niehroreu Sprachen herausgegeben und in der Jahr/.citstiftung von •100 M, eine neue Spciideiiform geschaffen. Die Wirkung dieser Maßnahmen war nicht ungünstig; die Eingänge sind speziell in den Vereinigten Staaten beträchtlich gewachsen luud es wurden auch schon 6 Jiahrzcitsstil'Uingen begründet. l'ür das Hauptbüro des Jüdischen Nationalfomls gc/.: Groll. Ing. K a p 1 n 11s k v. Jahresbericht ן des Zionistischen Mädchenklubs Breslau Im Januar vorigen Jahres wurde von Trau Rechtsauwalt l.aehiuann aus Königshiittc der Zionist.is c 11 e M ii <1 e h c 11 k 1111> B r e s I a u gegründet. 111 der Eröffnungsrede konnte Frau Rechtsanwalt Lachmaun den Mädchen, die erschienen waren, nicht den Vorwurf erspai'1'11, daß sie, soweit sie sieh Zionistinncu nannten, bis jetzt viel zu wenig tur die Idee getan hätten und mit Recht schloß Frau Rechtsanwalt Lachmann ihre ״Was Aus Oesterreich. (V o m Arme 11 W i e 11) des Zionistischen A m b 11 lato- Zentral• seinem Ainbu- Zionistischen r i 11 in i 11 t las Armen-Ambulatorium komitees Ihr Kricgsl'lüchtlinge in Wien teilt in 18. Tätigkeitsbericht mit, daß seit Bestand des l.'itoriums 820!) Patienlen behandelt wurden. Vom Verein Oclbaumspende Bericht au die ordentliche I lauptversammlimg des Vereins, abgehalten .־nn 5. November 1016 im Zionistischen Zentralhiiro in Berlin, Die Eingänge an .OcIbaiimspcmJcu in der abgehudenen Herichtsperiode betragen: im Jahre 1911 09478,1־! M., im Jahre 1015 45444.01 M״ vom I, 1. bis JO. V, l'Uö 55 517,18 M. Die Aufwendungen des Vereins für seine Pllanzuiigen in Palästina auf den Ländereien des Jüdisehen Nationalfonds in 1! e n - Sch e men , Huldah, Glied e ruh ü'ud läng an iah betrugen (Vorbehalten einer 1!;i,bereu Verrechnung mit dem Jüdischen Nationalfoiul im Juliri' 1011 106050.01 M., im JV.'krr 1015 01 705.81) M. P;1s Vermögen der B.itmispemlc betrug per il. De• zemher lull 027 510,08 M. Davon waren investiert in: Ben-Scheinen '»2>)05').<8ו M., Hulda 147 206,67 M., Chederali 11 <)20,07 M., Daganiah 0 707.8-1 M״ zusammen H)S08 M. Zur Verfügung beim Jüdischen Nationall’ond waren somit 124 435.82 M. Ansprache mit den Worten Herzls: ,,Was ist die ju disciic I ran dein jüdischen Volke? - nichts; was kann sic ihm sein? alles'1. Aus kleinen Anfängen, wir waren zuerst acht Mitglieder, hat der Mädclunklub jetzt nach bald einjährigem Bestehen eine stattliche Mitgliederzahl erreicht. 111 der ersten Zeit war cs vor allen Dingen notwendig gewesen, den Zionismus gritudlieh kennen zu lernen. Auch die, die schon einige Ahnung von vier ueujiklisehen Bewegung hatten, lernten mit Eifer den Zionismus von Grund aus kennen, Spätcr haben wir t׳s uns zur Aufgabe gemacht, junge, dem Zionismus fernstehende Mädchen mit ihm bekannt zu machen und zu tüchtigen Zimiistiuncn heran/ubildcn. Zu diesem Zwecke haben wir Anfängerkurse eilige richtet, die von Frau Rechtsanwalt Lachmaim geleitet werden, In diesen werden den jungen Mädchen in einer Reihe von Vorträgen mit anschließenden Besprechungen Ursprung und Ziele des Zionismus erklärt. Daß diese Anfiingerkurse sehr am Platze sind, zeigen uns ihre Erfolge, Haben wir doch viele junge dem Zionismus ganz fernstehende Mädchen durch sie für den Ziouis inus gewonnen, Unsere Klubabende an je einem Abend in der Woche hielten wir die erste Zeit in der von Frau Rechtsanwalt Fachmann freuiulliclist zur Verfii gimg gestellten ,Wohnung ab, bis wir tms durch die wachsende Zahl imscrej־ Mitglieder veranlaßt sahen, 1ms ein eigenes Heim Körnerstraße 11/13 eüiziiriclitcn. Bei der Einweihung des Heims begrüßten wir das erste Mal die Vorstände der hiesigen Ortsgruppe, V, J, St.er lind Mitglieder des Iferzlkltibs. Alle waren sielt über die Notwendigkeit unseres Klubs einig. Unsere Klubaliende lüllcn wir mit Lesen Herzlseher und Nordanseher Schriften aus. Aber auch Achad-Haam, Buher und unsere Dichter wie ßialik, Perez, Asch, Zuekermauii, Stei- 11er und andere kimmicu nicht zu kurz. Nebenbei lesen die Mädchen den ,,Juden" und andeic Zeitschriften und Ik.chcr aus unserer zwar nöch kleinen Kiubhibliotlu I», die sich hoffentlich bald vermehren wird. Augenblicklieh betreiben wir auch Palästina-Geographie und lernen F.rcz Israel genau keimen.' Als eine unserer Hauptaufgahen betrachten wir die Förde! 1mg des Nationalfomls. Wir haben bereits 2 t Buchsen aufgestellt und Wertzeichen im Werte von '2(1,55 M. verkauft. Die weiter fortgeschrittenen Mädchen halten au Klubabenden' freiwillige Vorträge. 80 hörten wir schon einen über ״die hebräische Sprache", tiliec ״Assimilation idei Zu!• nisnius“ und über ״Religion und Zionismus“. Mehrere andere Vorträge sind schon vorgemerkt. Regelmäßig werden abwechselnd bei Beginn des Klubabends Referate über die letzte ,,Rundschau'* gehalten, damit wir auch über die laufenden Dinge im Zionismus unterrichtet' Kind tm,d uns darüber aiisspmiiwi können. Neulich hatte Herr Referendar Gerhard Go in! die Liebenswurkeit, einen sehr anregenden Vortrag über ״Ncticrwnebendes Judentum“ zu halten. Diese Vortragsnachmitlngc wollen wir öfters wiederholen. Bei der Ghamikkali- (eier in unserem Heim hielt Herr Rechtsanwalt Lachmann die Festrede; anläßlich der leier gewannen wir von den Gästen einige junge Mädchen für einen neuen Anfängerkursus und können damit wieder einen Zuwachs, in Mitgliedern erwarten. Alle vierzehn Tage veranstaltcn wir Wanderungen oder gemütliche Nachmittage, die uns persönlich nälterbringcn. An der Spitze des Vereins stellt das Arbeitskomitee, aus sechs Mitgliedern bestellend. Es hat die Leitung• des Klubs und die Khibangclegenheiten unter sich. Den Vorsitz führt Frau Rechtsanwalt lachmaim. 111 die (Kffeutlichkeit sind wir schon zweimal getreten, Das eine Mal veranstaltctcn wir ein Puriml'est. Vor zahlreichen Gästen brachten wir neben der Festrede, reziiatonsehct» und gesanglichen Darbietungen, ein von einem Mitglied ver* faßtes Purimfestspiel, an dem sielt alle Mitglieder boteiligteu. Wir hatten einen holten Reingewinn, den wir der Notstandsaktioi! überwiesen. Zu Scliawtiuth traten׳ wir'das zweite Mal in die ()cfi'ctitlichkcit durch einen mit Erlaubnis des Herrn Regierungspräsidenten veranstatteten BI u nt e n t u g. Das Ergebnis der aus Pfeunigeit gesammelten Beträge von '125 M. wurde an die Notstandsaktion abgeführt. 80 leisten wir innere und äußere Arbeit und wollen weiter /um Segen unserer Sache wirken und den Klub weiter ntishaticit. Es ist unser aller Wunsch, daß sich auch in anderen Orten Mädehenkfubs bilden, und wir sind gerne zu jeder' Auskunft dazu bereit. Unsere Absicht ist, eine den Kartellen der Studentenverbindungen, Turnvereine und Her/iklubs entsprechende Gemeinschaft von zionistischen MiUlehenklttbs anzuregeu. Bereits jetzt stehen wir mit dem Königshütter Miiddienklub in Fühlung und konnten schon wiederholt Mitglieder van dorf in unserer Mitte begrüßen. Tiioinscu angedenteteu Wege etwas zur Vervollständig gong seines Werkes beizutragen vermögen, veranlassen, ihm das einschlägige Material zugänglich zu uiacheii. Wir sind sicher, daß Prof, Tltomscits Appell wenn auch in vollem Umfang erst nach Eintritt normaler Verhältnisse nicht tmgehört bleibe» wird, Literarische Mitteilungen ,1111 Verlag 41er Pädagogen Adler und Berlins ( Jaffa) erschien eine neue Sammlung hebräischer Kinder* lietlcr ״Mismorim 1 i I a d i nt“. Die Freunde des Herrn Israel liclkiui! aus l'aliistill», der gegenwärtig in Amerika weilt, verötfeiitliehten seine nette hebräische Broschüre ״K i r j a 111 Soft* r“, die die Geschichte und Bedeutung der von Herrn ßelkiud gegrumteten agronomischen Schule ilarjcgt, ,״Das Felten Theodor II e r z 1von Adolf I cioclemanu, erschien in New York in einer schön ausgestatteten j i d i s e 11 e n U e b e r sc t z u n g im Verlag 41 vs zionistischen Order Bne-Zion, Die Uebersetzmig winde von Leon So 10 t ko ff besorgt. .. *,u glek’hen Verlag erschien eine neue Broschüre von £?• . **• *»cheuikin ,,Palästina während des K ויו ege s". Die jüdische sozialistische Föderation in Amerika gründete 111 New York eine Vicrtcljnhressehrift ״Die /.ett“ 111 jitliselier Sprache unter der Reduktion von Olein, Ci old Darb, Litwak und Sahtzky, Das erschienene 160 Seiten starke erste Heft enthält zumeist Aulsätze über niehtjüdische Themata, Die jüdische Puhh/isüK ist nur durch einen autiziom'stischcu Artikel über die Araberfrage in Palästina vertreten. N a h 11 m So ko In ws lsl>i l. ich t lech" ein Gedicht in Prosa, geschrieben Lhanukknh 5677. ist von der Jüdischen Nation,d-Fond-Kommission um England herausgegelven worden, In Stockholm begann im Januar 1<)17 in jidischer Sprache die Wocheuschrilt ,,Jüdisch 4׳ Volksstimmt׳“, Organ des Skandinavischen Zionisteii-Verhaiuh's, von neuem unter einer neuen Redaktion und in vergrößertem Formal zu erscheinen. Die Wochenschrift betrachtet ״die Entwicklung und Popularisierung des nationalen Rvg4'1U'raU4wsgt'4iankvn8 unter den Juden in Skaiulinavicn mul den benachbarten Staaten“ als ihre I lanptaiifgalii׳. Bis jetzt liegen zwei Hefte dieser Woeliensclirilt vor, die eine inhaltsvolle, gutgeleitete Zeit- Schrift zu werde» verspricht. Die zum 25jährige11 Jubiläum des hebräischen Schriftstellers und Verlegers A, L, S eh a I k o wi t s e b (Ben Awigdor) erschienene S a in 111 e 1 s e h r i f t liegt jetzt in zweiter Auflage vor. Die Schrift bestellt aus einer hebräischen mul einer jüdischen Abteilung. An der hebräischen Abteilung arbeiten die Schriftsteller Reuben B rulni ■11, L. N, F'rcnk, F. Lac how er, S, Z e 111 a c 1t, J o s i p hon, Ben K o I! e t e t h , A. Kalt a lte und M. Goltz.er mit. Die jitlisclio Abteilmig bringt Aufsätze von Hillcl Zeit litt, R. Brain i 1t, 'S, Stiinnitzki, litta n 114■ I, A. R. Ata newiecki, J, Ug e r tuul Ult, Josephsohii. Der Schrift ist;Hielt eine Biographie des Jubilars und ein Verzeichnis der von ihm licraiisgcgebenen Publikationen beigegeben. 1111 Selbstverlag des Autors erschien in Berlin ein Bändchen zionistischer Gedichte von Hermann T11 c 11 - ler unter dem Titel ״Klänge der Wehmut", ein Immortellenkranz, für Herzls Grab. -- . R. N. Aus der Ferialverbindung ״Herzliah“ In Lemberg Nach einer zweijährigen Pause, die durch Kriegs* zustände, insbesondere durch die russische Invasion vor* ursaeht wurde, nahm ein großer Teil der akademischen Jugend, die in der Fcrialverhiudung ״Herzliah“ organisiort ist, die Arbeit wieder auf. Einer durchgreifenden Revision wurtle die bisherige Art der allgemeinen mul jüdische!( Selbstbiklung untt'i'/ogcn. Insbesondere hat die Verbindung auf tlie Schäftung einer höheren Form des gesellschaftlichen Parteiverkehrs ihr Augenmerk gerichtet. Um dies zu erzielen, veranstaltete die Verbüidpng eine Reihe von Diskiissionsabciuien, sowohl für ihre Mitglieder, wie für, eingelidene Parteigenossen. An erster Stelle ist das Inaugurationsreferat unseres l iiiirets Heim Dr. Malz ״Wir und die Jugend‘• hervor/ulteiten. ' Diesem folgten tlie Reterate der Bb. Bickels mul Arjch Weinstock ״Meine zionistische Anschauung‘‘. Ricger sprach über ״Jüdische Prolilcnii•“ (Golus und Palästina), Freund über ״Nat.in Birnbaum“, S e h e in d 1 i 11 ge T über ״Das jüdische Kulturproblem mul der Zionismus“, Rotli über ״Die jüdische Pracliistorie“, laut er pacht über ״Das Individuum im Lieble des Zionismus“, Fischer über ״Aktuelle Fragen" u. a. Es wurden methodische Kurs c der 11 e b r ä i - selten und jütischen Aprachc uttil Literat u r errichtet, ferner ein ,,Kursus für allgemeine nationale Ausbildung" (Leiter Bb. Rie_ger). Außerdem beteiligt sich die Verbindung au aßen Parteiarbeiten im engen Anschluß an das lokale Komitee, an den Arbeiten des jiiiiiselicn Kriegs»rchivs und der Organisation unserer Juug-ieii, an deren Spitze Bb. F r e tt n d steht. Die in der Verbindung hcstchende Jüdische Natio» nalfond-Kommissioit (unter Leitung des Bb. Schmilo* w i e z) weist folgende Kriegslandspende Büchsen Oelbamnspende Sclbstbcstcucrung Aligcm. Spenden Marken itsvv. Notstaudsaktion Arbeitsergebnisse auf: 205! Kr. 13 Heller 751 M 63 1 505 H יי 2!0 t» יי 158 50 יי 25Ü — 64 V — ’י 5015 Kr. 56 Heller Dem Beschlüsse des engeren Lokal-Komitees vom 8. d. M. gemäß übernahm tlie Verbindung die Schekel-, aktiatt in Lemberg und einigen Bezirken Ostgaliziens.

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