Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 5 (2.2.1917)
- Date
- 1917-02-02
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Seile ,43 JUEDiSCHE RUNDSCHAU Nr. 5 Von der jüdischen Kriegcliilfe in Polen Vor knr/ein fand in• Warschau eine Zusammenkunft der Vertreter jüdischer Kricgshilfskoniitccs in Polen statt. Unter «tndcrcut wurden folgende Revolutionen ״!•fallt: 1. soll eine Kommission ans fünf Delegierte» aus Warschau, /eint aus der Provinz, drei Arbeitern und zwei Handwerkern gewühlt werden, uni im Laufe <lef nächsten I I Tage sich an die Behörden mit dem Oe• such ai wenden, der ans Brest, Pinsk und anderen Städten evakuierten jüdischen Bevölkerung die Frei- 1 zugigkeit in ganz Polen zu gewähren. Sollten die Behörilcn durchaus darauf bestehen, die oben genannte riulisehe Bevölkerung im Qiarakter der Internierten wei-!erAibchalten, so soll vorgeschlagen werden, die. Evakuierten ihrem Wunsche yemäiS nach anderen Orten zu .bringen. 2. Es soll ein Zentralkomitee der Hilfeleistung' tur die polnischen Juden organisiert werden, in das sechs Delegierte des gegenwärtigen Komitees, sechs Delegierte der Kommission bei der jüdischen Gemeinde, sechs Arbeit erde legie rte aus Warscliau und Lodz, drei IXdegicrte aus Lodz, je ein Delegierter aus den KreissLidten und Vertreter der obdachlosen evakuierten Bevölkerung gewühlt werden sollen. Die Konferenz spricht den Wunsch aus, daß dieses Zentralkomitee in der nächsten Zeit organisiert wird. i. Abseiulung einer Delegation nach Amerika zwecks Anknüpfung unmittelbarer Beziehungen zu den amerikanischcn Spendern, damit das ganze für die!Klinischen und litauischen Juden bestimmte Geld direkt an dis zu gründende Zentralkomitee in Polen gerichtet werden könnte 2u1n Heeresdienst der russischen Juden in England Wie die ״Daily News“ meldet, sind jetzt die Yorbcreitungsinaßregelu zur Einstellung der russischen luden itn englischen Heere beendigt Ikr Plan der Regierung umfaßt bloß die russischen Untertanen, die Hänger als fünf Jahre in England wohnen. Drei Monate nach ihrer Einstellung ins ileer sollen sie naturalisiert werden. Es sollen besondere Gerichte eingesetzt wer- •den, an die sich /ti wenden hat, wer besondere Gründe zu! Freilassung vom Dienst nt haben glaubt. Die Littscheidung dieser Gerichte ist endgültig. Diese Maß- ■regeln sollen sofort in Kraft treten. In den Kreisen der russischen Juden ist man, dem ״Manchester Guar• di.iu" zufolge, sehr unzufrieden darüber, daß es keine höheren Geriehtsstellen für ile Appellation gibt. Das Komitee, das die mssisch-jüdischen Gruppen in 1.011don vertritt, sowie der Ausschuß der jüdischen sozinldemokultischen Partei 1i;iIr־i! in einer Erklärung gegen diese Maßregeln protestiert. Alle Einwanderer in Eng- Tand, heißt cs in dieser Erklärung, sind politische 1'Iiichtfinge, und die getroffenen Maßregeln stellen eine Ver- Jeizuiig des Asylreclitcs dar. Es wird erwartet, daß das Parlament da״ egen Einspruch erheben wird Vom hebräischen Gymnasium in Jaffa S c 11 u I e r z a 111. Vor Kriegsausbruch zahlte das Gymnasium 7S0 Schüler und Externe, von denen mehr als die Hälfte aus Rußland waren. 111 den Sommer• lenen iöll reisten iilicr 100 Schüler nach Rußland, um ihre Eltern zu besuchen. Diese Schüler sind seihst• verständlich nicht mehr nach Palästina zuriiekgekehrt. Mh׳i auch von den in Palästina zurückgebliebenen aus• ländischen Schülern konnten etwa DO den Weg zu vor Seitdem H, B. Tri st ra 111 die Ergebnisse seiner hcrühmten uatiirgcsehielitlicheu Forschungsreisen in der Siirvcy of Western Palcstine niedergelegt hat, hat das Studium der Tierwelt Palästinas keine Fortschritte gemacht. Dieser Umstand ist teils auf die Schwierigkeilen, mit denen Tierjagdeu in den unsicheren Teilen Palästinas verknüpft sind, teils auf das mehr der historischcn und archäokigischeii Wissenschaft Palästinas zugewandte Interesse des, Publikums, zurückzuführen. Ahroni gebührt das Verdienst, sieh dieses verlasseneii, aber reichen Veiles unserer palästinensischen Natur .ingenomimn zu haben. Seit mehr als 11 Jahren arbeitet Ahnmi unaufhörlich und unermüdlich an der 1.1lorsehung der Fauna unseres Landes. Man muß seine mündlichen Erzählungen oder schriftlichen Berichte in wissenschaftlichen Zeitschriften von seinen sieli manchmal abenteuerlich gestaltenden Reisen gehört und gej il'st״ haben, um seiner Energie und seinen Fleiß rieh- 1ig fvcwumk-rii zu können, Ahroni ist heute in der wissenseluiltlichen Welt als der beste Kenner der palastiiK'iisischcn Fauna bekannt, Die reiche Wissenschaftlieh! Ausbeute seiner Reisen und die von ihm ent- deckten Tiere sind in den meisten Museen und Zoofogisclk-.11 Gärten Europas und Amerikas zu sehen. (Audi •11er Zoologische Garten Berlins beherbergt unter anderen ein schönes Exemplar einer von Ahroni entdeckten und ihin zu Ehren benannten Pnlästinaeule namens Bubo ahroitii Rot sch). Wir sind deshalb dem Lehrerverband Palästinas, dessen Name als Herausgeber wir leider auf dom Titelblatt vermissen, zu Dank verpflichtet, daß er eine solch wissenschaftlich hervorragende Kraft zur i Bearbeitung eines Lehrbuches der Zoologie Cgr die pa- \ fastinensischen Schulen lierangczogen hat. ן Obwohl diese Arbeit über die Tierkunde Palästinas I un Rahmen eines Lehrbuches erschienen ist, verliert sie 1 dadurch nicht an ihrem Wert ■für wissenschaftliche tocisc j 1*1׳d für alle diejenigen, die für Palästina ein lebend!• I «es Interesse haben, denn in diesem Buche liegt überihrcii Angehörigen timten. Inimerliin verblichen in Jaffa mehr als 150 Schüler, deren Eltern in der Kriegszone wohnen. Für diese Kinder mußte nun das Gvmnasium sorgen, was in finanzieller Hinsicht sehr schwierig war, da mit den Eltern zumdsl keine Verbindung iiuter- . halten werden konnte und von ihnen recht spärliche Beträge für den Unterhalt ihrer Kinder kamen. Noch jetzt bildet diese Frage für die Direktion des Gymuasiium die schwierigste Aufgabe und sie rechnet dabei auf tätige Hilfe aller rTvundc dieser Anstalt. ' Gegenwärtig zählt das Gymnasium ca. 500 Schüler; von diesen besuchen augenblicklich 60 die türkischen Offizicrschulen. In diesem Schuljahr ist eine Anzahl Jerusalemer Schüler aufgenommen worden, da das dortige, allgemein so au llcroi deutlich geschätzte Gymnasiiim, zurzeit geschlossen ist. j Das Jatfaer Gymnasium gibt 70 Schülern vollen ' Unterhalt 11ml 6'5 Schülern eine monatliche Subvention von dnrehschuittlich je '2 türkischen Plundcu. Lehrer. Nach Eintritt der Türkei in den Weltkrieg• haben aus bekannten Gründen einige Lehrer Palästiaa verlassen. In letzter Zeit sind einige Lclirer ruim Militärdienst einbertifen worden. Trotzdem gelang es, den Unterricht in sämtlichen Klassen aufrecht m erhalten. Für die fehlenden Lehrer konnten Ersat/kräfte gefunden werden, Besuche und Veranstaltungen. I)er Marineininister und Oberkoinniaiidierendc der IV. Armee, Se. Ex. Ahmad 1) j e m a 1 Pascha, hat wiederholt dem Gymnasium Besuche abgestattet. Das letzte Mal erschien er zusammen mit einer Deputation aus Konstantinopcl, bestehend aus Kammermitgliedern und anderen Persönlichkeilen. Die Gesellschaft verbrachte über eine Stunde in der Aula des Gymnasiums. Ein Mitglied der Dcputatkm dankle in einer warmen Rede für die Kulturarbelt, die das Gymnasium hier leistet. Fast jeden Sabbath findet ein Vortrag vor den Schillern der oberen Klassen statt. Ab und zu werden auch liierarische und imwlkidische Abende veranstaltlct. So veranstalteten die Schüler einen Abend zu Gunsten ihrer Kameraden in den Offiziersschulen, ln den ict/ten Tagen wurde in der Aula des Gymnasiums eine Gedächtnisfeier für S. Frug veranstaltet, bei der die Herren M. Kahan und J. Steinberg Ansprachen hielten. Bei der Traticrfekr für Kaiser Franz Josef, die in der Synagoge Kehilath-Jakob abgehalten wurde, hat der Glior des Gymnasiums eindrucksvoll mitgewirkt. Lehrbücher, Diese stille, einste Zeit wird von den Lehrern dazu benutzt, hebräische Lehrbücher zu verfassen. Einige sind bereits erschienen, einige andere befinde« sich noch im Druck. Finanzielle l äge. Im dritten Kriegsjalir hat sieli die finanzielle Lage des Gymnasiums sehr versclflimmert. Bei aller mir erdenklichen Einschränkung wird die Anstalt in diesem Jahre zur Erhaltung der ID ausländischen Schüler sowie für das eigentliche Budget zirka F'rs, 260 000 brauchen. Vorläufig kann mau mit Sicherheit mir auf rund HO 01)0 Frs. an Bewilligütigen und voraussichtlichen Einnahmen rechnen. Hoffentlieb werden die treuen Freunde dieser Anstalt es an schleuniger Hilfe nicht fehlen lassen. |, Fe Id mann. Aus Palästina (Nene jüdische Siedlung) Bis auf die letzten Jahre gal» es in Beer Schn, cuiu der ältesten Städte Palästinas von ca. HM)0 Einwoluierii, keine jüdische Bevölkerung, Die Versuche tler Juden, sieh in dieser bedeutenden Stadt nieilerziilassen, blieben vereinzelt, Dank der neuen Hedschavbahh hnupt zum ersten Mal - mul das gereicht unserer sich verjüngenden hebräischen Sprache zur. Ehre ein Werk vor, i« dem uns ein vollständiges Lebenshild -- wohlgemerkt kein Nameuverzeicimis - der gesamten Fauna Palästinas und der angrenzenden Länder gegeben wird. Der Verfasser führt uns in die Geheünuisse des palästinensischen Naturlvhens ein und w ir folgen seiner bewahrten Führung mit Freude und Vertrauen. Wir fühlen uns plötzlich unter die Felsklippen Palästinas versetzt und beobachten das Getriebe 11er liier einheimischen, sieli mir liier wohl fühlenden Tiere, wir streifen durch Feld und Flur und ertappen verschiedene Nagetiere, an denen Palästina so reich ist, bei ihrem schädlichen Werke, in den Höhlen und Ruinen werden wir von einem schauerlichen Geheul verschiedener Raubtiere empfangen. Besondere Freude wird die Lektüre dieses Buches jedem liilx'lfreundc bereiten. Viele Stellen der Bibel, aber auch des Talmuds, denen wir bis jetzt verstandnislos gegenüberstanden, werden durch dieses Buch in ein neues Licht gerückt und erstehen zu neuem Leheil. Was sagten uns bis jetzt die von Schmerz durchtränkten Wurfe des prophetischen Dichters im Klageliede: ״Darum ist auch unser Herz, betrübt und unsere Augen sind finster geworden, um des Berges Zion willen, daß er so wüste liegt und die Füchse darüber laufen“? Und was jetzt, da wir au« diesem Buche erfahren, daß der Lieblingsaufenthalt der palästinensischen Füchse die Ruine ist? Oder, wie anders klingen uns jetzt die Worte des verliebten Dichters im Hohelied; ״Fanget uns die Füchse, die kleinen Füchse, die die Weinberge verderben“,* wenn wir hören, daß die Füchse mit Vorliebe die Weinberge des Nachts aulsuchcn, um sich am Most der Rebe zu laben. Durch solche Vergleiche. kommt die von uns allen schon vielmals unbewußt empfundene Wahrheit zum klaren Bewußtsein, daß jeder von uns die Bibel, vielmehr das ganze alte jüdische Schrifttum, erst dann begann^ >ich die Stadt zu entwickeln und zog auch eine größere Zahl jüdischer Arbeiter und Händler an, derlei! es jetzt gelungen ist, in der Stadt festen Fuß zu fassten. Die Zahl der cingcwandcrtcn Juden, die dorl bei der Anlage der EKeubahii tätig sind, erreicht die Höhe von TM), abgesehen von den vielen Joden, die Geschäfte halber ab und zu in der Stadt weilen Mit dem Wachstum der jüdischen Bevölkerung entstand auch das Bedürfnis nach‘Organisation. Vor kurzem verschrieb sich die netigebildcte jüdische Gemeinde in dieser süil. heilsten Stadt Palästinas einen Schocket aus Hebron Jetzt ist auch eine Synagoge eröffnet und eine freiwillige Sclbstbestetienmg zur Deckung der Gemeinde- Unkosten cmgefiihrt worden, die monatlich '250 Mk aufbringt. (Ein Jubiläum) Am zweiten Tage Chantikkab feierte der Grunde! und Leiter des ״Bewald“ in Jerusalem, Prof, Boris * Schatz, seinen 50. Geburtstag. Im engen Kreise seiner Freunde, Schüler und der Vertreter der gesamten jüdischen Intelligenz Jerusalems wurde dieser Festtag feierlich und freudig begangen Vom Jüdischen Nationalverein in Oesterreich Der Jüdische Natkmalvcrcin in Oesterreich erbeb dieser Tage einen Aufruf Airn Anschluß an den Verein, der den geringen Hoffnungen der national-jüdischen Kreise auf eine Besserung der bürgerlichen und gesellscbaftlichen Stellung des österreichischen Judentums beredten Ausdruck gibt. In!km Aufruf heißt es unter anderem: ״Nie war die österreichische Judenschaft einer einluitlichcn zielbewußten Führung, einer starken und muttgen Vertretung gegenüber dem Staate lind der Gesellschalt so bedürftig, wie beute. Nie war diese Judenschalt härter bedroht von außen her und innen, nie w'inkteil ihr aber auch günstigere Möglichkeiten für eine Ireie, gesunde Entwicklung. Der schälte Traum, daß der Krieg den Antisemitismus geschwächt hat, ist vm der häßlichen Wirklichkeit zerronnen. Die Judenfeindliehe Tätigkeit, welche durch die ersten, ungeheuren Erschütterungcn unterbrochen wurde, hat lingst wieder eingesetzt und ihre Mittel sind, entsprechend dem < ■harakter der Zeit, weit brutaler itml gefährlicher als im Frieden. Die antisemitische Agitation ist praktischer und unmittelbarer geworden. Wer antisemitische 7.eittingeu liest, wer das Gespräch der Gasse belauscht, muß das bestätigen, lbe Ausbrüche des Judenhasses, auf die man hier trotz Burgfriedens und trotz Zensur stößt, üherlreffen alle 1'riedciisleistutigTii auf diesem Ciebiete . . “ ״Nur Leichtsinnige und Schwärmer können darüber hiiiwcgselicii, daß diese weit vorgeschritten!• Vergiftung der Volksseele den österreichischen Juden zum Verhiingnis werden kann. Wenn der Frieden ein wehrlose- Judentum antrifft, dann wird er es zerschmettern! Wcder ein Appell an die Gemüter tmserer Gegner, noch der! Nachweis der Opfer, welch!׳ wir in diesem Kriege gebracht haben, noch auch die Fürsprache irgend einer Gruppe einllußreieher Juden bei irgend einer Stell! der Regierung werden uns schützen! Diese Mittel des gebückten und ohnmächtigen Sclititzjinleiitums werden kläglich versagen. Wir müssen ein Zentrum schaffen, um j welches wir uns scharen können, wenn es gilt, um j unser Reel« im österreichischen Vaterland«• zu kämp- I fett, ai kämpfen, nicht aber zu betteln. Und wir werden «fieses Recht erkämpfen, denn unser jüdisches Volk birgt eine Fülle von ethischen, geistigen und Wirtschaftliehen Kräften in sieh, die nur ztisainmenpcfaßt werden müssen, um dem ärgsten Ansturm erfolgreich zu trotzen. verstehen, besser erfassen und erfühlen kann, wenn er ein lebendiges Vcrhällnizu dem l ande der Bibel gewonnen bat. ln der vor allem für die •Vfuilc bestimmten Behandhmg und Verteilung des Stoffes schloß sieb drt Verlasser der biologischin Schule an und nahm sich als Vorbild fiir seine Arbeit das berühmte Lehrbuch «Ser Zoologie von Sch tu eil. Zweifelsohne ist da biologische Methode, 11. h. die Methode, die Lebenstimktioneu der Tiere aus ihrer Abhängigkeit von der Umwelt erklären zu wollen, fur die Schule dir einzig!ich- Ul־e. Unser Verfasser hat ־•uh ,alter, wie!•s scheint, vielleicht etwas zu!■11g an VhmeiU mvth(Kl1sches Vorbi Id und deshalb auch an die europäische Fauna überhaupl gehalten, so daß Vertreter gewisser europäischci, m Palästina nicht einheimischer Tierfamilien im Buche Aufnahme gefunden )iahen, auf die man, um den Selm• ler nicht mit unnützem Baiast ai belasten, 1mbetl.uklieft verzichten konnte, während einheimische Tier« manchmal in «ler Behandlung zu kurz kommen So konnte der in Palästina nicht eiiihrimisihe Biber ruhig wegtallcii und an seiner Stelle die in Palästina m> reiche und für die Lamlw irtschaftskumJe so wichtige Familie der Spitzmul Sprungmaiisc. eine ausfiihrheher!׳ Behandlung erfahren Diese kleinen Fehler bedeuten alter nichts gegen die vielen Vorzüge dieses einzig dastehenden Werkes und die erfreuliche Tatsache, daß wir in dieser Arbeit ein Lehrbuch besitzen, das in seiner Wissenschaftliehen Gründlichkeit und schönen Ausstattung ab besonders schön sind die Abbildungen hcrvor/uhcbcn ־* jeder Literatur zur Ehre gereichen könnte. Das erste großangelegte originelle Lehrbuch der Naturgeschichte in hebräischer Sprache im Jahre 1616! Könnte uns nicht dieses Buch, wenn es vor drei Jahren erschienen wäre, viele unangenehme und bedauerliche Streitigkeiten in unserem Leben erspart haben? Die zu neuem Leben in unserem Lande erstandene Sprache