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Jüdische Rundschau · 1917-01-26 · Heft 4 (26.1.1917) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 4 (26.1.1917)
Date
1917-01-26
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seile :50 J U EDI SCH E RUNDSCHAU Nr. 4 auf dem Wege! Auch die materielle Seite des Problems gehört zu unseren Aufgaben: Einwirkung auf die Wandening und ihre Abbindung durch Ik-nifsuinschichtung, Siedlung, Industriealisierung kurz, alles, was man unter national- und wirtschaftspohtiseheii Aufgaben einer proletaiisierlen Mensehe,tmasse zimaniitieitliißt (und was wahrhaftig nichts gemein hat mit pl1il:1ntr0|>ischen Nettungsaktionen). Wir wollen: dal) der Zionismus sein Programm erweitert und neben der jüdischen Zukunft in Palästina, dem unverrückbaren Ziel unseres Lebens, die jüdische Gegenwart im Galuth zum Gegenstand glcichberech• tigter Arbeit macht. Denn der Zionismus ist uns die Rcpräsentanz des Gesa int Volkes: des gegenwärtigen wie des zukünftigen, des ideellen wie des materiellen. In diesem Sinne wollen wir BUmieiifclds Wort von' der Verknüpftheit der Palästinaarbcit mit der Galutharbeit ausgcstaltet wissen. Hoffen wir, daß die Entwicklung (der Geschehnisse wie der Personen) bis zum nachten Delcgiertentag auch diese weitere Stufe erreicht haben wird. Diesmal waren die Gedanken noch iin Werden und reiften erst an der Diskussion mit dem Gegner. Auf dem nächsten Delegiertentag wird unsere Forderung klar präzisiert sein und dann lauten, wie ich cs aut der Vertrauonsniäiiiierversainmhmg im Frühjahr dieses Jahres mit einem Antrag zum Ausdruck brachte״. ,,Wir vertreten den Standpunkt, dall es mit eine der Hauptaufgaben der Organisation ist, der wirtschaftspolitischen Seite der Judenfrage, insbesondere dem wirtschaftspolitischcn Problem Palästina die grollte Aufmcrksamkeil zuzuwenden n 11 d " Heber das ״und‘‘ werden wir uns später unterhalten können. Solange eine Forderung prinzipiell abgc lehnt wird, hat es rein rhctoriseheirWert, präzisierte Vorschläge zu machen. Ist über die Grundlage erst eine Vorstäudigung erzielt, wird auch über die Einzelheiten bald Uebereinstimiming zu finden sein. Vorläufig können wir nichts als warten, bis der Gedanke, die materielle Galuthfrape in das zionistische Programm aufzunehmen, gleichberechtigt neben der ide.lca und, soweit möglich: paläsiinozentriseh orientiert gleich dieser in die llvrzen eingeht und zur Keife gelangt. Der Wahlsieg in Lodz Die Erfahrungen der Stadtratswalilen in Warschau kamen der Judenheit in Lodz zugute. Hier wurde weder eine friedliche Verständigung mit den Polen erhofft, noch ein Bündnis mit den Assiinilanten gesucht. Dagegen schlossen sich alle zionistischen und nationalen Elemente der Lodzer Judenheit in einem ״Zentralen Jüdischen Wahlkomitee" zusammen, das ein fcstumrissenes nationales Programm nufstelltc. Ein besonderes Wahlkomitce bildeten die NeowAssimilanteii, die sögenannten Judcn-Polen. Die extremen Assiinilanten führten keine selbständige Wahlkampagne und ließen sieh von den nichtjüdisehen Parteien wählen, denen sie angehören. Die Handwerker, die ein unabhängiges Komitec hatten, waren in ihren nationalen Forderungen mit dem ,.Zentralen Jüdischen Walilkomitee“ solidarisch und schlossen sich ihm kurz vor den Wahlen an. Unabhängig von diesen Komitees wurde die Wahlkampagne in der <i. Kurie geführt, der die Arbeiter angehören. Hier standen sich jiidischerscits die prolctarisch-ziouistische Partei Poalc-Zion und der ,,Bund“, die besondere Listen aufgestcllt hatten, gegenüber, Dieser wochenlang dauernde jüdische Wahlkampf, der in unzähligen Versammlungen und Publik,,,tonen ausgefochten wurde, verwandelte sieh in einen deutlichen Zwei* kampf zwischen der Assimilation aller Schattierungen und den organisierten nationalen Kriittcn. Diese na* türliche Gruppierung gewährte der Lodzer Judenheit den Polen gegenüber und innerhalb der Lodzer Judenheit der nntionaleu Richtung den Sieg. Von den 50 Katuiännerii, die in den ersten 5 :Kurien gewählt wurden, sind d Deutsche, 13 Polen und 28 Juden. Von den extremen Assimilmjleii wurden nur Zwei (Miaceslaw Herz und Mniirid Po z 11 a n s k y) als Kandidaten der polnisch«» ״NntioiiaMenjokratcn" und zwei (Ing. I< Io z m an 11 und big D Ilion') als Kandidateu der polnischen ,,Radikalen Demokraten“ gewählt. Die Nco-Assiinilantcn brachten in der 2. Kurie nur zwei Raliiiiiiiner durch: die Herren Josef Sachs und St. Jaroz.inski. Das ״Zentrale Jüdische Wahlkomitec", das die Zionisten, Nationalisten und gemaßigien Orthodoxen vereinigte und die Forderung der nationalen Rechte nufstelltc, brachte '22 Rntiniinner durch, und zwar die Herren: Dr. J. Rosenblatt, Dr. Asricl Levin, Dr. Dawid R a b i 11 o wi tsc 11, S. Hoffmann, A. Dobra 11 izki, Ing. Ocrsehon PrascH* ker, Ing. Alexander Russak, J. Urissohn, Micliaei Jahrblti'm, S. Sam et, Sch. Burdziner, M. Karpt, Redakteur J. Uger, Moses He 1111ann, M. N. R11 ss, Wolf Markus fcld, Jakob Ganz, L. Weiß, J. M. Glücks mann, J. J, Her mann, Ohajiin Engel und Schuldirektor A. Schweizer. Die Ratniäiincr des ״Zentralen Jüdischen Wahlkoinitecs" beschlossen, eine besondere jüdische Fraktion im Stadtrat zu bilden, die die bürgerlichen, nationalen, religiösen und wirtschaftlichen Interessen der . Juden wahren will. Besonders liüflig war der Wahlkampf in der 6. Kurie, die die Arbeiicrbevölkerung der Stadt umfaßt. Hier kou/entrierteu sich 17 (151 Wühler, U, h, 5'3(|/« der gesamten Wähler, darunter <>500 Polen, 715(1 Juden und 10(10 Deutsche. Die Kurie hatte nur 10 Kandidaten zu wählen und unter den Wählern kursierten 8 verschiedene Listen. Unter den jüdischen Arbeitern spielte sich der Kampf /wischen den proletarisch-zionistischen Poalc-Zion, die außer den Arbciteifordenmgen auch ein ausgespruclicues national-politisches Programm nufstcllton, und dem ,,Bund" ab. Einer telegraphischen Mitteilung zufolge, endete auch in dieser Kurie der Wahlkampf mit einem Sieg der Nationalen. Unter den 0 gewählten jüdischen Ralniännerii sind 2 Poale-Zion (Dr, David Rnsen zweig und Arje Leb Holonderski) und ein Bimdist (L i cli t c n s t c i 11). Dr. Hflntke in Lodz Am 20. Januar traf Herr Dr. Arthur H a 111 k c aus Warschau in Lodz ein. Wie die jüdischen Zeitungen mittcilen, wurde Herr Dr. I Inntkc von sämtlichen Mitgliedern des Lodzer zionislischcn ״Waad haironi“ und von anderen angcschenen Vertretern des nationalen Judentums auf dem Bahn- 110f citip'nngcn. Zu Eiirei des Gastes ver ns a'tetcn der Gesangverein Hasamir und der jüdische Turn- und Sportverein noth am selben Abend Zusammenkünfte, Asn 21. besuchte Herr Dr. Hantke die größeren jüdischen Schulen und Gymnasien, Nachmittags fand eine Sitzung des Waad haironi statt und abends eine größere Beratung der Lodzer Zionisten, auf der verschicdcnc zionistische und allgemeinjüdisciie Tagesfragen besprochen wurden. Von der polnisch-jüdischen Assimilation Das Warschauer Organ der polnisch-jüdischen Assimilation ״Nowa Onzeta“ fängt an, in der bei ihm üblichen Weise die polnische öffentliche Meinung gegen die Zionisten aufzuhetzcu, Zu der grollen zionistischen Versammlung, die vor kurzem in Warschau stattgefluiden hat, schreibt ״N o w a G a z e t a" folgendes : ,,Der Zionismus wird mit jedem Tage agressiver. Als es sich darum linndelte, in den Stadtlai gewählt zu werden, legte er eine Maske an und segelte unter dem neufralen Banner einer ,,jüdischen Vereinigung". Jetzt erklärt der Zionismus, daß er einen Fehler begangen habe. Er vereinigt sieh mit der sogenannten Volksgruppe der schon kompromittierten Firma Prilnt/ki und bildet mit ihr die Vertretung ״des jüdische« Volkes", das eine kulturelle Autonomie für sich verlangt. Die Situation ist klar; sie öffnet die Augen auch denjenigen Politikern die gewagte Kompromisse mit den Zionisten geschlossen haben. Die Zionisten haben der ganzen Assimilation den Krieg erklärt. Auf ihrer letzten Konferenz wurde die Resolution angenommen, die Assimilatoren aus allen Gebieten des jüdischen Lebens zu verdrängen. Wir hoffen, daß nun auch die Assimilation zur Tat übergehen wird. Das natkmalistisehe Lager hat sieh zusmnnieiigesehlossen. Der Kampf gegen die Assimilation bedeutet den Kampf gegen die polnische Kuitur. Die!Klinische Kultur wird sieh zu wehren verstehen, da sie ja über die nötigen Machtmittel vertilgen wird. Aber diese nationalistisch-zionistische Agitation will das Wasser trüben und wirft Steine auf den Boden der polnischen Kultur. Sic benutzt den Augenblick, in dem der Aulban des polnischen Staates die ganze Aufmerk• samkeit des polnischen Volkes auf sieh lenkt und wirft die Losung des extremen Separatismus auf, Es ist ein Hazardspiel, das nur dadurch unschädlich gemacht werden kann, dal) die ganze ölfentliebe Meinung sieh dagegen rüstet". Wer die Geschichte der polnisch-jüdiichen Assimilation kennt, wird sich durch den Ton und die Art, wie gegen den Zionismus Alarm geschlagen wird, nicht (iberraschen lassen. Die polnisch-jüdische Assimilation hat cs nie verstanden, einen Einllnß auf die hieiten jüdischen Massen aus/tiiihen. Immer stand sie ihnen fremd, ja sogar feindlich gegenüber. Dach in den Augen der polnischen Gesellschaft galt sie immer noch als Vertreterin der jüdischen Interessen und als Vermittleriii zwischen der polnischen Kultur und dem jüdischen ״Obskurantismus". Das Erwachen des jüdischnationalen Sellistbewußtseiiis hat aber diese Illusion zerstört. Und nun fühlen die Assiinilanten den Böden unter ihren Füßen wanken und wollen mit Verzweiflung die Ruder festliaiten, die ihren Händen entglitten sind. 111 ihrer Ohnmacht aber finden sie keine׳ andere Waffe, als die Polen gegen den jüdischen Nationalismus aufzuhetzen und auf .die der politischen Kultur angeblich drohende Gefahr immer wieder aufmerksam zu machen. Doch ist der Slrom des Lebens stärker als das blasse Phantom der illusorische« Macht der Assimilation. Die zu ihrem nationalen Bewußtsein erwachten jüdischem Volksniasseii werden cs verstehen, ihr Schicksal zu lenken und das Zusammenleben mit dem polnischen Volke ohne Vermittlung der Assimilation zu einer Form zu gestalten, welche den nationalen Eigenarten und Bestrebungen beider Teile Rechnung tragen wird. Eine Konferenz der Jüdischen Sozialistischen Partei Poale-Zion Englands Am 24.* und 25. Dezember tagte in Leeds die 12. Jahreskoiitereiiz der Jüdischen Sozialistischen Partei Poalc Zion Englands. Die Konferenz nahm Berichte des Londoner Zentralkomitees mul der Loka]orga«üsationcii entgegen und besprach das Tätigkeitsprogr.nnm der nächsten Arbeitspcii! •:le. Es wurde beschlossen, auch fernerhin an dem Arbeiterverband für jüdische zu sein. Konzessionen sind höchstens da erlaubt, wo der geistige Inhalt außer Frage steht: das ist aber in den Ueborsct/iingen des Herrn Eliasberg nicht der Fall, vielmehr habe ich n« deutlichen Beispielen, die leicht zu vermehren sind, gezeigt, »laß jener Inhalt in seinen Büehern im letzten Sinne fragwürdig geworden ist. Daß Herr Eliasberg sogar die ״Sagen polnischer Juden" für ein rein belletristisches Werk halt, kann hier nur als neuer Beweis angeführt werden für die ztt bekämplcnde Auffassung, die Herr Eliaslserg von seiner Aufgabe hat. Ad 2. Herr Eliasberg hat Recht: jene Behauptung findet sich in keinem seiner Bücher, sondern ״nur“ mit fetten Lettern n u f dem Papieninisehlag der ״Ostjüdisehen Erzähler ‘ gedruckt. Ich habe äugen,nninen, daß der Verlag jene״ Aiispmeh nicht ohne Wissen des Herrn Eli isberg erhoben hat. Wo sie sieh sonst noch in andern Bücher״ iimlet, scheint zur Sache nichts beizutragen. In dein ״Buche von den po'nischen Juden“ findet sich übrigens die erwähnte Behauptung nicht. Ad 3. Vielleicht macht Herr ,Eliasberg sich dk• Mühe, Seite 1(18 der ״Ostjüdischen Erzähler" mifzusdilagen, wo sich wörtlich lolgemle herrliche Erklärung von Zaiklik beliiuk't: Eigentlich Gerechter, daun auch chassidisclicr Wundcrrabb i. Ad 3 und 4. Es ist auf keine Weise cin/usehen, warum ein Fehler dadurch gerechtfertigt sein soll, daß andere ihn auch machen. Ich habe imitier geglaubt, die Aufgabe einer Uebersetzung sei: das Original richtig zu übersetzen, nicht aber: die Fehler anderer Ucbcrsctzungdli ״bz.usclireiben. Es ist sonderbar, daß Herr Eliasberg, der in dem Ostjudcnliclt der ״Süddeutsehen Monatstiette" über den CiiassElBtiius zu schielbei! shlh berufen fühlte, ah Zeuge für seine Erklärting eliassitlhcher Termini, die Lesung hcbiilisclicr Buchtitel und UvirnkterDlerung von geschichtlichen Urkunden des A n t ldu81.iJi.mtus (Megade Tmirin) sich auf eine so sekundäre Quelle beruft. transkribiert und erläutert, sondern übersetzt. Ich wollte aber eine dem iiichljiidisclieii Leser verständliche Uebersetzung liefern und habe cs auch getan. Das Herrn Stholcm vorschwebende Ideal ist offenbar eine Transkription des jüdischen Textes mit lateinischen Budistaben. 2. Ich stelle in keinem der drei Bücher die mir von Herrn Scholem /״geschriebene Behauptung auf, daß ich ״das Ostjuik'iituin von innen heraus sprechen Inssen“ niöchlc. Eine solche Behauptuiig findet sich nur in der Vorrede zu dem im Jüdischen Verlag erschienenen, von S. J. Agiion und Ahron Eliasberg herausgegebenen ״Buche von den polnischen Juden". 3. Das Wort ״Zaddik“ ist von mir durchweg mit Zaddik oder Rcbbe übersetzt. Die nach Ansicht des Herrn Scholem ״der Terminologie jüdisch-antiscmitisclicr Witzblätter“ entlehnte Form ״Wumlcrrabbi" findet sjch dagegen in den Fußnoten zu den von Mathias Achcr übersetzten und im Jüdischen Verlag erschienenen ״Aus* gewählten Erzählungen“ von Percz. " 4. In der gleichen Uebersetzung von Mathias Achcr finde ich auch den Buchtitel ','טגלדז עטי־ mit Mcgillc Tmirin transkribiert und mit ״Kabbalistisches Buch“ erklärt. 5.אנשי ־»לגמגי heißt deutsch n'cht ״Ansche Schlaumenu“, sondern Freunde oder Gesinnungsgenossen. Warum das deutsche Wort z. B. in 11er Aiucdc ״Werter Gesinnungsgenosse“ kalt klingen soll. Ist mir nicht verständlich. Daß der deutsche Ausdruck sich mit dem hebräischen nicht völlig deckt, ist mir wohlbekannt. Um eine völlige Uebereiiistimmung zu mieten, müßte ich auch )’.ני mit ״Nigcn“ und חי,׳ גי ח mit ״Taanis“ übersetzen, Herrn Schalem wäre cs 1'clier recht, ober kein deutscher Leser würde mich versieben. (1, Ein ״Million" Ist Im Gegen sutz zu Schul ,oder Beß-ItiHmedresch Privstgott'esü lenst. 7. Gchinoui heißt deutsch I ld.lt׳. oder Fegefeuer. Mikwc — (rituelles) Bad. So habe ich cs auch übersetzt S. In den beiden Fußnoten auf der zweiten Seite seines Aufsatzes hat Herr Scholem recht, was ich gern zugebe. Was bleibt aber sonst von seinen Angriffen bestehen? Alexander Eliasber.g. München, «len 18. Januar 1917. Antwort Zu vorstehender Erwiderung Ist folgendes zu be■ merken: All I. Herr Eliasberg weicht durch ,seine Antwort der prinzipielle« Fragestellung uns: denn ich habe nicht gegen Uebersetzung schlechtweg geschrieben — im Gegenteil weiß ich, daß es möglich ist, auch von diesen Dingen außerordentliche Ucbersetzungcn zu niaeilen, deren grundlegende Prinzipien ich selbst äuge* deutet habe —, soudern vielmehr die geistwidrige Uebersetzung bekämpft, die eben darin besteht, daß die Dinge einer rein äußerliche« Umschreibung untcnvorlen weiden. Durch tiefste Einfühlung des!)('!)ersetzenden in die innere Struktur der jüdiselieii Begriffe, in ihre Ordnungen, kann dagegen sehr wohl erreicht werden nur Begriffe wie Thora sind mit höchster Entschiedenheit in jeder Hinsicht auszunelinien —, daß jedes Wort in der ihm angemessenen geistigen Sphäre übertragen wird. Es ist nachdrücklich zu bestreiten, daß dem nichtjüdisehen Leser etwa dureli diese wahrhaft chrlüniitigc Art der Uebersetzung, die ic 11 »Gr die einzig erlaubte und gebotene halte, die Tore des wirklichen Verständnisses ir!je״dwie verseiltes• sen würden; im Gegenteil: sie werden ihm mm erst geöffnet, denn bei jener amlcrii Art muß ja der Leser jcdeizeit belürehteii, dnß der Ucliorsctzer, mis tnktl* selien Gründen gk'khmm, wesentliche Inhalte ver. «eliweigl, ״um dem Verständnis ulelit zu große Sehwlerlgkciten zu mache״ .'״Ich bin aber, mit Verlaub, der Meinung, dall eine Uebersetzung da« Recht hat, schwer

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