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Jüdische Rundschau · 1917-01-26 · Heft 4 (26.1.1917) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 4 (26.1.1917)
Date
1917-01-26
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 4 Seile 35 darum scheint es mir unaufschiebbar, daß diese Frage der Oalutharbeit und die verschiedenen Möglichkeiten einer Stellungnahme zu ihr klärend behandelt werden, * Es ist in der Tat erst kurze Zeit her, daß im deutschen Zionismus auch der Galuthgcdanke aul'tauehtc und sich neben dem Palüsiinagedankcn, der bes dahin als der ausschließlich zionistische gegolten hatte, seinen Platz, zu erobern begann. Diese gedankliche Reform hatte mehrfache Wurzeln. Zunächst einmal geschah es, daß vereinzelte junge juden teils infolge persönlicher Verknüpftlieit, teils aus seelischem Bedürfnis auf die Notwendigkeit eines Kontaktes mit den ostjüdischcn Massen und ihren geistigen Schätzen hinwiesen und die Forderung erhoben, daß auch wir hier im Westen uns neu mit jüdischen Inhalten füllen sollten. Es waren schwache Anfänge1■), die erst einen starken Aufschwung nahmen, als Bub.r mit seinen ,,Drei Kerlen“ die Führung übernahm und als der ״Bar Kochba“ in! rag, in dessen Kreise er die Reden hielt, sich zu einem mehr und mehr auswirkenden (wenn auch von Manchem, der heute die natioualkulturelle Erziehung predigt, damals noch etwas spöttisch betrachteten) Zen• tmm entwickelte. Da wurde das Qaiuthprobiem, erstmalig für den Westen, in aller Schärfe angepackt; da wurde dem von Herzl geprägten Satz: ״Der Zionismus ist die Rückkehr zum Judentum vor der Rückkehr ins Judeulaud“ ein völlig neuer Sinn gegeben, da wurde diese Rückkehr zum Judentum und seine Erneuung hier im (ialuth zur strengsten Forderung und zur allerersten zionistischen Aufgabe erhoben. Aber diese Tendenz hätte nicht so durchdringen können, wie es allmählich der Fall zu werden scheint, wenn nicht auch von anderer Seite her das gedankliche Fundament des Zionismus einem Angriff ׳,und einer Erwei• terttng standzuhaltcn gehabt hätte: Achad Haains un• erbittliche Kritik war es, die vielen und grade den gedanklich regsamsten der deutschen Zionisten Anlaß gab, sich neu zu orientieren. Bisher hatte man, da man an eine baldige Vcrv.iik.ieiiungsmoglielikeit des Baseler Pro• gramms glaubte, in diesem, in Palästina, in der Vcrpilauzung der jüdischen Massen nach dort die Lösung der Judeitiragc erblickt (und die Versucht• einer Einwirkung auf die üaluthverhältiiisse teils für nicht mehr nötig, teils für aussichtslos gehalten), Nun hörte man und begriff cs allmählich, daß die UOberleitung nicht nur auf das langsamste Tempo beschränkt bleiben ׳mußte, sondern daß selbst ein dichtbesiedeltes Palästina günstig• stenialls nur den Geburtenüberschuß des jüdischen Volkes auf/unchnicn in der Lage sein würde, so daß es ״un• möglich ist, durch Ucbcrsiedclung in die Heimstätte die Zald der Juden in jenen Ländern zu vermindern, in denen jetzt iltr größter Teil lebt und wo das natürliche Wachs• tum sic alljährlich um viele Zehntausende vermehrt“,''"'') Verschloß man sich diesen Gedankengängen nicht ganz, so mußte man logischcrwcisc zu jener Frage kommen, die Bltmicnfeld nunmelir — endlich — seinem Referat vorausstellte: ״Was wird aus den 111 den anderen Ländern zurückbleibcnden Zionisten?“, nur daß derjenige natiirlieh, dem der Zionismus die Frage des jüdischen Volks• ganzen schien, sie nicht nur auf die Zionisten beschränkt sondern auf die zurückbleibcnden Juden ganz allgemein ausgedehnt wissen wollte. Man mußte auch für diese sorgen, auch an sie denken, auch sie in den Kreis des Zionismus hineinbeziehen, mußte dem Galuthge- *) Vielleicht ist es gestattet in diesem Zusammen• hang auf meine verschiedenen Aufsätze hinz.uwcisen, die ich in jener Zeit von 1010 bis löl'J in der ״Jüdischen Rundschau“ veröffentlichte. Sie dienten alle diesem Stre• ben und blieben damals noch isoliert. **) ״Am Scheidewege“, II. S. , des Zionismus, Zionismus und Territoria• j . lisnius, das Palästinaprogramm. c) Kongresse. d) Organisation, die Landesvereine. e) Gemeinnützige und geschäftliche Unternehniuiigcn, f) Kolonisation ln Palästina, Berichte über die Kolonien, Soziale», Unterricht und Schulen, Sprachenfrage. D. 1. Der Islam. 2. Das Judentum. a) Allgemeines. b) Einzelnes. ej Unterstützungen, Qialuka. 3. Die christlichen Konfessionen (darunter Judenmissiion), E. Sanitäres, Natürlich finden sich auch in den Kapiteln I bis jV viel zerstreute Aufzeichnungen und zwar so, daß ein Zurechtfinden durch Unterteilungen und Sperrdruck, Schriitgrad, Abkürzungen usw. beileibe nicht erschwert, sondern erleichtert wurde. Thcmsen legte sowohl darauf großes Gewicht als auf den Umfang der auf zunehmenden Stoffe. Er hat die weitesten Grenzen ge־-. SKigen (auch durch Einbeziehung Syriens, also selbst geographisch), infolgedessen darf er In seinem Vorwort , sagen, daß ״a 11 e Palästina auch nur irgendwie berührenden Vorgänge und Ereignisse bibliographisch verfolgt wurden“ und seine Bibliographie ״die gesamte Literatur Jn sonst nirgends erreichte:^ Umfang verzeichnet.“ Dabei wurden die I nhaltsangaben bei den einzelnen Nummern bedeutend vermehrt, vielleicht eine die Zeit am meisten verschlingende, wenn auch unerläßliche Aufgabe, die später wohl noch zu idealer Lösung gelangen soll. Das Register (Sach-, Namen• Mnd Ortreglstcr) weist nach ■fitomsens Angabe nicht weniger als 5700 Stichwörter auf. JU EL) ISCHE RUNDSCHAU danken neben dem Palästina gedanken R a 11 m g e w u h r e n. Und noch ein Drittes trat hinzu: sahen wir als Erstes die treibende ״jüdische Kraft“, als Zweites eine realpoiiiische Erkenntnis, so sehen wir noch als!Drittes, gewissermaßen auch als Zusammenfasseiuics eine taktische Notwendigkeit. Die reale Verwirklichung des Palästinaprogrammes stieß bei den Juden auf um so größere Widerstände, je mehr sie sich den treibenden jüdischen Kräften entzogen hatten: in einer intensiven Nationalisicrung und in einer radikalen Rückführung der Entglittenen zu den nationalku'.turelcn Inhalten unseres Volkstums sah man eine Möglichkeit, in den Menschen wieder jenes urgewaltige Wollen zu erwecken, ohne welches jedes Volk zur Zukunf'fslosigkeit ohnmächtig verdammt ist. Aus diesen verschiedenen Kanälen ergoß sich schließlich der Strom neujüdischcn Lebens, der uns mit froher Freude erfüllt und Keinen gibt es unter uns, der es nicht als inutgebende Verheißung empfände, 211 sehen, wie er so viele Miidgewordene und Resignierte mit sich reißt. Nun schreitet die Entwicklung rasch und wir begrüßen es als die Erfüllung eines von uns langgehegten Wunsches, daß wir endlich die Stufe erreicht haben, wo wir Männer wie Bubcr und Bergmann an die Spitze dieses Aufgabengebietes stellen können. Aber wenn damit auch grundsätzlich das Oaluthprogranun zum Bestandteil des zionistischen geworden ist, .,o ist diese Anerkennung seiner Bedeutung zunächst doch noch eine nur einseitige und unzureichende. Denn die Frage: ״Was geschieht mit den im Galuth zurückbleibenden Juden?“ hat noch eine zweite Seite. Der deutsche Zionismus hat vorläufig für ihre nationalkul■ tnrclle die Antwort gefunden — aber ist das genug? Wenn es wirklich an dem ist, was Achad Haam vormissah, als er davon sprach, daß die ,Lösung des Palästina• Problems höchstens für den Geburtenüberschuß unseres Volkes, nicht aber für dieses selbst eine Lösung bedeuten könne —■ was geschieht dann mit den vielen Millionen im Galuth, deren materielle Lage ja doch letzten En• des das war, was man als die Judenfrage durch den Zionismus zu überwinden suchte? Mit ihrem geistigen Geschick, so wurde es proklamiert, ist das unsere und das unseres Volkes unlöslich verknüpft — fragt niemand nach seinem materiellen? Diese Frage ist nicht neu; sie bestand, so lange die Juden frage bestellt. Aber nun ist sie erstens durch den Krieg so brennend geworden, daß sie unbedingt auch beantwortet werden muß, zweitens hat der Zionismus grade jetzt eine ׳theoretische Slufc erreicht, wo er sich fragen muß, ob nicht er der einzig Berufenc ist, sic zu beantworten. Auf dem l>0legierten(»}׳ wurde darauf hingewiesen, daß• Wolffsolm und I lerzl es abgelehnt hätten, aus dem ״Zionismus eine Rettungsaktion zu machen“ und z. B. nach dein Kischincwcr Pogrom Gelder der Organisation für diese Zwecke zur Verfügung zu stellen. Aber es heißt, den Grundgedanken der heutigen Opiwsition***) verkennen, wenn mau in ihm auch nur eine Spur von Philanthropie und Rettungsaktion in diesem Sinne sehen wolltc.f) Wir haßen heute einen wesentlich weiter entwickdteil Zionismus als damals. Damals lehnte er ja das Galuthprobicm noch vollständig ab, war, wenigstens im Westen, noch vollständig die Bewegung derjenigen Ju• den, die lediglich eine Palästinaaufgabc in ihm sahen und ***) wenigstens soweit sie von Jakob Reich und von mir vertreten wird; eine einheitliche Opposition gab es ja nicht auf dein IXiegierteiitag. i) Jakob Reich hat dies in seiner zweiten Rede deutlich genug zum Ausdruck gebracht. Die Fülle des Gebotenen ist so groß, daß man von seihst auf den Gedanken kommt, man könnte beim Nachsclilagen auf vieles stoßen, das originalen Wertes entbehrt. Dieser von dem Herausgeber selbst gemachten Beobachtung kann der Referent aus eigener Lektüre nur /״.stimmen. Aber Thomsen bemerkt ganz richtig, daß in der Pfliehtenkolllsioi! des reinen Wissen, schaitlers und wissenschaftlich geschulten Bibliographen bei Herstellung einer Bibliographie die Pflichten des letzteren, Restlosigkeit anzusti'ebcn, vorzuwiegen haben. So ist es denn leicht erklärlich, daß wir von all dein Wichtigen und Wertlosen, was uns selbst aus dem behandelten Jahrfünft bekannt geworden ist, in der *,Palästina-Literatur" nichts vermißt haben. Nach dieser Empfehlung, die wohl nicht wärmer gehalten werden kann, wird es erlaubt sein, zwei Hinweise zu wiederholen, die wir bei der Besprechung des zweiten Bandes in den ״Blättern für die gesamten Sozialwisseiischaften“ gemacht haben. Wir machten da• mals auf den nichtverzeichneten, 1903 in St. Petersburg (teils russisch, teils deutsch, polnisch, hebräisch) erschienenen ״Fiihrcrdurchdic zionistische Literatur“ (Ukasatjci Litcratury o Sionisme, Typolythographic S, M. Müller) aufmerksam, der zumindest summarisch im Nachtrag zu nennen wäre, und äußerten, da wir mehr als wissenschaftliche Zwecke im Auge haben, und egoistischere Triebe haben, Thomsen möge sich auch um Mitarbeiter für die jüdisch-deutsche Publizisttik und die polnische, die jetzt allerdings, soweit sie' zionistisch Ist, klein wurde, umsehen. Mag sein, daß er niemand fand und gewinnen konnte. Wenn wir ausführlicher geworden sind, als es sonst bei Anzeigen üblich sein mag, so geschah es nicht allein aus dem Grunde, um eine Vorstellung von der Reichhaltigkeit und dem Reichtum an für uns vollkommenen bibliographischen Nachweisen zu bieten, die im Thomsetn, »0 wird man wohl bald allgemein sagen, enthalten sind, wir verfolgen auch nebenher den Zweck, Interessenten* die aus dem Glauben an die bevorstehende Ueberführung der jüdischen Gesamtmassen die Berechtigung ab• leiteten, die gegenwärtige Lage, das Galuth, zu ver• nachlässigen oder gar zu ignorieren, jedenfalls aber als jenseits der zionistischen Grenzen liegend zu bet rachtcn. Natürlich mußte jeder, der so zum Zionismus stand, eine ganz gleich wie geartete Behandlung des materiellen üaluthproblems unterschiedslos als eine philanthropische, dem vergänglichen Augeiiblicksclend gewidmete und nebenbei aussichtslose Beschäftigung erblicken. Wie konnte in diesen Kreisen eine Vorsteilung davon entstehen, was cs lreißt, wirtschaftspolitisch dieses Problem zu behandeln, und seine Lösung als die wichtigste nationale Aufgabe zu betrachten? 1 ieute ist das anders geworden. Fleute wissen wir, daß ein Zionismus, der auf den Palästinagedanken allein beschränkt bleibt, nur der Wortführer eines vielleicht zur Zukunft berufenen, in jedem Falle aber verschwindend kleinen Bruchteils unseres Volkes, nie der Anwalt seiner Gesamtheit sein kann. Schon haben wir erkannt, daß man hier im Galuth die ideellen Vorbedingalligen für die Zukunft scharten muß, denn sonst konnte es geschehen, daß wir einmal Palästina würden verschenken müssen, weil die große Z.it ein kleines Geschlecht fand — -- wie weit ist es noch bis zu der anderen Erkenntnis, daß wir auch die materiellen Vorbedingungen schaffen müssen, hier im Galuth, aus genau den gleichen, aus den primitivsten nationalen Gründen? Mehr als je ist die jüdische Masscnfragc eine Wanderungsfrage geworden. Aber bei den maßt >s.n Dirnensiunen, die sie jetzt beherrschen, schwindet jede Möglich- Keft, sie in fruchtbare lialuien zu leiten. Palästina kommt noch nicht in Frage und Amerika hat wohl bald den Sättigungskoeffizieiiten erreicht. Was kann geschehen, um den ungeheuren Blutverlust, hinter dem die furchtbare Drohung des endgültige» Volksiunergauges lauert, 8bzubinden? * **)< Hier handelt es sielt nicht darum, die e Frage zu beantworten sondern nur darum, festz.uslellen, a n wem es .ist ,sie zu beantworten und wer diese ungeheuerliche Verantwortung zu tragen hat. Dürfen wir, frage ich auch heute noch, uns auf den Palüstinagcdankeu beschränken, auch heule noch das materielle Galuthprobicm aussperren und Alle, die sich ihm widmen, als Feuerwehrmänner karrikiercu, die da glauben, mit einer Wasscrspritze den Weltenbrand löschen zu können? Heute fragt die jüdische Gesamtheit: wer vertritt mich, wer ist mein Anwalt, wer meine nationale Repräsentanz? Wer sichert mir meine natioualc Gegenwart, damit ich mir oder meinen Enkeln dereinst in Palästina die Zukunft sichern kann? Soll man da antworten, daß der zionistische Kongreß, das zionistisehe Aktions-Komitee nicht das gegenwärtige jüdische Volk, sondern nur jenen Bruchteil vertreten will, für den Palästina doch schon in Frage kommt? Und soll man antworten: Für all die Anderen gibt es keine lnstanz (außer vielleicht der philuntropischcn?). liier setzt die Opposition ein. ״Der Unterschied zwischen den Anschauungen der Leitung und meinen eigenen“, sagte Jakob Reich, ״bestellt darin,•daß ich formuliere: Wir können nicht daran denkeu, einen Teil des jüdischen Volkes in absehbarer Zeit nach Palästina zu bringen. Die Folge davon ist,, daß wir, weil wir die bewußten Vertreter des Judentums sind, die Existenz des jüdischen Volkes in der Diaspora sichern müssen, dies dürfen wir nicht anderen Personen überlassen.“ Wir wollen: daß der üahithgedaukc in den Ziotiismus aufgcuouuiieii wird, nicht nur in rein geistigem, natkmulkultuiclleni Betrachte״, wie es das Referat von Blumenfcld konstruierte, — das wäre ein halber Schritt die vor der Schwierigkeit, die Materie zusammenzusuchcn, zurüeksehreeken, wenn sie willens sind, sieh in einzelne Fragen zu vertiefen, zu zeigen, welch hilfreiche Hand ihnen die drei Bände bieten. Und umgekehrt wiederum dürfte cs Personen geben, die gerade, weil ein so zuverlässiger Wegweiser vorhanden ist, erst an* geregt werden, sich auf engerem Gebiete Sachkcmituisse zu erwerben, was im Interesse unserer Siedlungsarbeit so sehr gewünscht wird. Wir verhehlen nicht, daß das Erscheinen der Palüstüialiteratur alle Lustrem einmal für die Praxis etwas zu selten ist, und möchten dem Wunsche Ausdruck geben — dessen Erfüllung nur ein organisatorisches Probien! ist (vcrgl. Hinrielis, also desselben Verlage# Wochen-, Monats-, Halbjahrcsvcrzcichnissc für den deutschen Buchhandcl) — der Herausgeber möchte seine Bemühungen da hin richten, die Bibliographie in kürzeren Liefenmgen unter Beibehaltung tler Disposition, womöglich mit Inhaltsangaben versehen, wie er schon begonnen, erscheinen zu lassen. Eine wohltätige Folge wird u. E. sicher ein gesteigerter Absatz sein. Die in Palästina tätigen Organisationen, Körperscliaftcn und Institute würden eine derartige Acnderuiig des Planes gewiß freudig begrüßen und dementsprechend fördern. Zum Problem der Übersetzung aus dem Jidischen Erwiderung Zu dem Aufsatz ״Auch eine Buchbesprechung“ von Gerhard Scholem in Nr. 2 der ״Jüdischen Rundschau“ möchte ich folgendes feststellen: 1. Alle drei von Herrn Scholem genannten Bücher sind für nichtjüdische Leser bestimmt, denen eine ganze Reihe, von Ausdrücken, die auch die deutschen Jude» kennen, unverständlich sind. Da ich aber bei diese» rein belletristischen Werken jeden Ballast von Fußnoten vermeiden mußte, habe ich viele Ausdrücke nicht

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