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Jüdische Rundschau · 1917-01-19 · Heft 3 (19.1.1917) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 3 (19.1.1917)
Date
1917-01-19
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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« Seite 28 JUEDISOHE RUNDSCHAU Nr. 3 Mannheim, resp. ein Mitglied der Familie beteiligt sein und dieses Recht im Einvernehmen mit dem Zionistisehen Aktionskomitee;ausüben. So wird die Stif* tung den Namen unseres Dr. Hugo Kauffinann über de« Tod hinaus mit seinen idealen verknüpfen , In der Zionistischen Organisation und ihrem Wirken in Palästina wird sein Name und sein Oedächtnis fort leben', < Der 60. Geburtstag von Justice Louis D. Brandeis Anläßlich des 60. Geburtstages von Justice Louis D, Brandeis wurde ihm eine Adresse überreicht, die von 6000 Personen unterzeichnet ist und folgenden Wortlaut hat: ,Dem hochgeehrten Louis D. Brandeis zu seinem secnszigsten Geburtstag am 13. November 1016, dessen Herz ghnz mit amerikanischen und jüdischen Idealen erfüllt ist, dem unermüdlichen Arbeiter, der seine Ideale in Taten umsetzt. Ein Dankeszeugnis für seine Arbeit zum Wohle des jüdischen Volkes, ein Tri• but der Liebe und Treue zu unserem Führer". Diese Adresse wurde ihm feierlich in der ״Acolian Hall" übergeben. Männer und Frauen aus allen Teilen der Vereinigten Staaten waren als Delegierte erschienen. Dr. Stephen S. Wisc führte den Vorsitz und folgende Zionisten Welten Ansprachen: Prof. Richard Gottheil, Prof. Harry Friedcnwald, Dr, D. de Sola Pool, Jacob de Haas und Miß Hcnrictta Szold. — Darauf sprach Justice Brandeis seinen Dank aus und führte aus, wie er zum Zionismus kam und was ihm heute der Zionisnnis ist. Zu Eliren von Justice Brandeis ist ein Fond geschaffen worden, dessen Zweck von Herrn Brandeis selbst bestimmt werden wird. Das Comitd für den Fond besteht ans: Nathan Straus, Präsident, Stephen S. Wisc, Vize-Präsident, Dr. Friedcnwald, Rabbiner Martin A. Meyer, Joseph Barondeß, Max Heller, Judge Julian Mack, Rabbiner Maier Berlin, Frau Joseph Fels, Eugene Meyer, Jacob de Haas und Adolph Hubbard. Der 60. Geburtstag des Führers der amerikanischen Zionisten wird in allen zionistischen Kreisen die besten Wünsche für eine segensreiche Fortsetzung seiner erfolgreichen Wirksamkeit auslösen. Die Hilfsaktion der amerikanischen Juden Eine Kabeltncldung aus Ncw-York beriditet, daß auf einem großen Meeting in Ncw-York, mit dem die neue Aktion des Amcrikanisdh-Jüdischcn Hilfsconiites zur Aufbringung von 10 Millionen Dollars cingelcitct wurde, fast 3 Millionen, also fast V3 der Gesamtsumme, gezeichnet wurden. Das Hiifswerk für Palästina Das ״Hilfswerk für Palästina" versendet einen zweiten, sehr aufschlußreichen Rechenschaftsbericht über die Tätigkeit seines Vcrtciiungskomitccs in Palästina, den folgender Aufruf einlcitet: Kurz nachdem der Kriegsausbruch die blühende jüdische Siedlung Palästinas, Kolonisten und Arbeiter, Handwerker und Lehrer, (die wohlhabenden und die hart ringenden Teile der jüdischen Bevölkerung in schwere Bedrängnis gestürzt hat, haben wir das ״Hilfswerk für Palästina“ ins Leben gerufen. Im nachfolgenden unterbreiten wir der jüdisclam Ocffcntlichkcit unseren letzten Rechenschaftsbericht, an Uns erstattet vom Vorsitzenden unseres Verteihtngskomitces in Palästina, Herrn Dr. Jakob Thon in Jaffa. Wer sein Scherflein beigetragen hat zur Förderung des großen gemeinsamen jüdischen Hilfswerks für Palästina, wird herzliche Genugtuung empfinden, wenn er sich in die knappe Darstellung der durch das Hilfswerk für Palästina ermöglichten Arbeit vertieft. Der Beridit erweist aber, dajl die Hilfsaktion weiter gehen muß. Die Krisis in Palästina dauert an. Unablässige, systematische und gern geleistete Hilfe tut Not. , Aufs Neue rufen wir auf zur Arbeit für das Hilfswerk für Palästina!! Bc zalcl Verein zur Verbreitung von Kunstgewerbe und Haus- Industrie in Palästina und Nachbarländern. Esra Verein zur Unterstützung ackerbautreibender Juden in Palästina und Syrien. Oescllschaft für Palästinaforschung. Jüdische Gesellschaft für sanitäre lntcrcsscn in Palästina. Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina. Breslauer PaUstinakomitcc. Verein zur Förderung jüdischer Ackerbaukolonicn in Palästina und Syrien, Köln. Zionistische Vereinigung für Deutschland. Ehrenausschuß: 4 \ ’ Lehrer J. Auerbach, Posen; Oberkantor Ed. Bfrnbäum, Königsberg i/Pr.; Lippmann Bloch, Breslau: Geh. Justizrat Blumenfeld, Insterburg; Justizrat Dr. Bodenheimer, Cöln; Prof. Dr. JVL Braun, Breslau; Dr. R, Cliamlzer, Leipzig; Rabbiner Dr. Emil 0311:1, Bonn; Professor Dr. Rud. Cohn, Königsberg i/Pr.; Willy Colin, Halberstadt; Rechtsanwalt Dr. Dobrzynsky, Beuthcu; Prof. Dr. Dreyfuß, Straßburg i/Eis.; Siegmund Epstein, Vorsitzender der Synagogengemcindc Duisburg; Rektor Josef Feiner, Hamburg; Dr, Fränkel, Chemnitz; Jacob Friinkcl, München; David Frischmatm, Hamburg: Rechtsanwalt Dr. A. Hanike, Berlin; Rcclitcauwalt Herrn..Hirsch, Hamburg; Siegmund Hirsch, Mccshigwcrk; Rabbiner Dr. Jacob, 1 Dortmund; Kommerzienrat M. Jncobr.olin, Lünebürg; Eduard Joel, Lübeck; Rabbiner Dr. Joseph, Stolp; Rechtsanwalt Dr. Klee, Berlin; Rechtsanwalt Dr. Rollenscher, Posen; Leopold Landau, Hamburg; Feld-Rabbiner Dr. A. Lcvy; Obcrrabblncr Dr. Emil Lcvy, Straßbürg i/Eis.; Dr. Emmo Löbi, Leipzig; Lehrer David Mannheim, Stadtverordneter, Oraudcnz; Landesrabbiner Dr. Mannheimer, Oldenburg; Direktor Hermann Marx, Königsberg; Dr. Julius Moses, Mannheim,; Rabbiner Dr. Olitzki, Allenstcin; Dr. Arthur Pelz, Königsberg i/Pr.; Lehrer Abraham Reinhardt, Cöln; Rabbiner Dr. Rosenthal, Cöln; Dr. A. Sandler, Berlin; Rektor Saphra, Annaberg; Zahnarzt Hugo Schachtel, Breslau; Rabbiner Dr. Schicsingcr, Atntsvcrweser, Buchau; S. Schocken jun., Zwickau; Gustav Schwabe, Varel; Landesrabbiner Dr. Silberstein, Schwerin; Armeerabbiner Dr. Sonderling;;Dr. Walter Stein, Königsberg i/Pr.; Rechtsanwalt Dr. Steinberg, Münster; Lehrer Steinhardt, Magdeburg; Dr, Storch, Hamburg; Dr. Elias Strauß, München; Rabbiner Dr. Treitel, Lauphcim; Gemeindevorstand Simon Walz,! Gunzenhausen; Professor Dr. Otto Warburg, Berlin; Rabbiner Dr. Warschauer, Berlin; Dr. Ludwig Wassermann, München; Rabbiner Dr. Zbcisti, Insterburg; Rabbi* ncr Dr. Zuckermandcl, Breslau; Der Bericht, steht allen Interessenten gern zur Verfügung. Das Hilfswerk für Palästina bittet auch um möglichst zahlreiche Aufgabe .von Adressen, denen der Bericht zu Propagandazwecken gesandt ,werden kann. Die Sammlungen sind überall neu aufgcinommcn, und cs ist zu hoffen, daß sic auch für das Jahr• 11917 das so notwendig günstige Ergebnis erzielen werden. So hat eine Sammlung in der kleinen israelitischen Religions-Gcmeindc Zwickau i/Sa. 070,50 M. ergeben. Alle Zuschriften sind an das ״Hilf 8 werk für Palästina“, Berlin W. 15, zu richten. E'inzahlungen auf das Postscheckkonto Berlin 4102, Aus dem ״Verband Jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina“ Anläßlich des außerordentlichen Delcglerten-Tagcs der Zionistischen Vereinigung für Deutschland hat der Verband Jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina folgenden von Frau Professor Warburg, Frau Bett! Leszynsky und Frau Sonja Qronemann gczclchneten Aufruf an die Teilnehmer *der Ritzung gerichtet:. Der Verband Jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina sieht sich genötigt, die Delegierten der Zionistischcn Vereinigung für Deutschland auf die kritische Lage aufmerksam zu machen, in der sich die Landwirtschaftliche M iidch e n f a r m 111 Kineret 11 befindet. Es war dem Verband gelungen, seine lnstitiitionen durch das erste Kriegsjahr, ohne jede Hilfe von außen zu erhalten, trotzdem der Krieg ihn von der Verbindung mit einer großen Masse seiner Mitglieder glatt abgcschnittcn hatte, ltn zweiten Kriegsjahr aber spitzten sich die Verhältnisse so zu, daß eine Aktion für die Farm in die Wege geleitet werden mußte. Das Resultat erlaubte — wenn es auch nicht groß war — das weitere Durclihalten bis zum jetzigen Zeitpunkt. Der Krieg geht aber weiter, und die Veriiiiltnissc in Palästina gestalten sich Immer schwieriger ünd kostspicligcr. Die Preise der Lebensmittel steigern sich, die Kursverluste beim Geldwechseln sind ungeheuer, die Staatsabgaben haben sich verdreifacht, und wenn keine Hilfe von außen kommt, wird sich der Verband genötigt sehen, seine Fajnt zu schließen. Brauchen wir auf die Bedeutung der Farin hinzuweisen? — So beschränkt der Rahmen auch Ist, in dem sie arbeitet, so bescheiden ihre Einrichtung und so verbesserungsbedürftig das Ganze, so hat sie doch schon in der kurzen Zeit ihrer Existenz so segensreich gewirkt, daß ihr Verschwinden eine große Lücke hinterlassen würde. Was Frauenarbeit in der Landwirtschaft bedeutet, hat uns der Krieg am deutlichsten gezeigt, und auch in Palästina waren cs die Schülerinnen der Farm, die in dieser schweren Zeit viel beim Gemüsebau und der Gartenversorgung in den Kolonien geholfen iiaben. Herr Agronom Octtinger hat bereits vor dem Kriege in einem Bericht hervorgehoben, wie erzieherisch schon die bloße Existenz der Farm auf die umliegenden Kolonien wirkt, wie in ihrer Nähe größere Sauberkeit, größere Abwechslung in der Ernährung, rationcllcres Wirtschaften bemerkbar wird. Und gerade jetzt, wo die Institution besondere Bedeutung gewinnt, wo ihre Schülerinnen von den Kolonien für Hilfsarbeit gesucht werden, stellen wir vor der Gefahr ihrer gänzlichen Auflösung. Bereits der 10. Kongreß hat in einer Resolution die Erwartung ausgesprochen, daß der Jüdische Nationalfond insbesondere auch Unternehmungen fördern wird, die sich die Ausbildung der Frauen für die Landwirtschaft zum Zwecke machen. (X, Kongreßbericht.) Der Jüdischc Nationalfond hat leider eine entsprechende Eingäbe des Verbandes während der Kricgszcit nbgelehnt. Wir sind trotz der schwierigen Lage, in der wir um befinden, weit entfernt, ihm in der jetzigen Zelt, die erhöhte Anforderungen an ihn stellt, daraus einen Vorin«•{ zu machen. Wir halten es aber für die ernste Pflicht jedes Zionisten, für die Erhaltung der Farm zu sorgen, und soweit es in seinen Kräften steht, sic zu fördern. Unsere Farm ist leider nur eine Einzelcrschelnung, - Palästina braucht ein ganzes Netz solcher Fraisen-Lehrfarraen, nach dem Ausspruch des Herrn Direktor Auhagen - um so mehr Anspruch hat sie darauf, vor dem Untergang gerettet zu werden. Es ist eine kleine Zelle,;ms der sich später einmal ein großer, gesunder Organismus entwickeln kann, trof•: aller Mängel und Unvollkommenheiten, die ihr anlian* gen und die bei einer Institution, die sch aus kleinen kümmerlichen Anfängen entwickeln mußte, unvcrineidlieh sind. Geht diese kleine Zelle zugrunde, werden Jahre und Jahre vergehen, che ein neuer Aufbau unternommen werden kann. Und alle die Mühe, die ^Sie bis jetzt gekostet hat, die hingebungsvolle Arbeit ‘der Leiterin, Frau M a i s e I-Sclio ch a t, die viele kostbare Frauenkraft, die sic geweckt und gebildet hat, das alles gellt mit ihr zugrunde und ist umsonst gewesen. Deshalb bitten wir jetzt die versammelten Delegierten der Zionistischen Vereinigung für Deutschland: sorgt bei Eurer Heimkehr dafür, daß Eure Ortsgruppe, Eure Frauen, Schwestern und Töchter uns zu Hilfe kommen! Wir hoffen vor allem auf die Tatkraft der Zionisten. Jede Gabe ist herzlich willkommen. Und je schneller die Hlfe kommt, um so wertvoller ist sie unsl — . Der Schekel Das Zionistische Actioiis-Comitö hat an alle zic* nistischcn Föderationen ein Schreiben gerichtet, in dem die Aufmerksamkeit auf die älteste und wichtigste Institution der zionistischen Organisation, den Schekel, gelenkt wird. ״Der Schekel ist heute nicht mehr dasselbe wie zuvor. Seine Bedeutung ist im Kriege gewachsen. Mehr als je ist heute der in der Zahl der Schekel greifbare Ausdruck der numerischen Stärke unserer Organisation auch von politischer Bedeutung für uns. Je größer die Zahl der organisierten Anhänger des Zionismus ist, mit um so größerem Nachdruck wird man seine Wünsche und Forderungen, wo auch immer, vertreten können. Der Schekel als politisches Machtinstrument, das ist die Losung, die von der Leitung der Landesverbände bis in die kleinste Ortsgruppe verbreitet werden muß. Die amerikanischen Zionisten haben die Pflicht der Stunde begriffen und die Zahl der Schekel im Vergleich zu den Friedensjahren verdreifacht. So haben sie die Macht und das Ansehen des Zionismus erhöht, und in innigem Zusammenhänge damit konnten die zionistischeu Führer Amerikas ihren Einfluß auch in den gro* ßcn Fragen wirksam geltend machen, die die amerika* nisclicn Juden heute bewegen. Die Schckelarbcit gibt jedem Zionisten die Möglichkeit, an der Arbeit der Oesamtorganisation teilzunehmen und selbst einen Teil der Verantwortung für ihr Gelingen zu tragen. Sie muß energisch fortgesetzt und verstärkt werden. Sic ist wichtig für den Augenblick, bedeutungsvoll für die Zukunft des Jüdischen Volkeil" Der Jüdische Nationalfond im Jahre 19161 Im Dezember 1916 erreichten die Einkünfte des Nation,alfonds die Höhe von Mk. 136 131. Die Spendeneinnahmen des Jüdischen Nationnlfonds betragen Mk, 749 3 80; davon entfallen Mk. 2 9 20 auf den Ocnosscnschaftsfond, Dies Ergebnis darf im Vergleich mit dem der beiden vorhergehenden Kriegsjahre (1914; Mk. 595 763; 1915: Mk. 509 428) befriedigend genannt werden und wurde nur durch das Fricdcnsrckordjnhr 1913 (Mk. 811 200) übertroffen. des JNF ist wie folgt: Nordamerika Mk; 214 655, Oester reich Mk. 170 987, Deutschland Mk. 130 789, Rußlanc Mk. 65088 (davon Mk. 26 864 aus dem besetzten Ocbie Polen und Litiiauen), Ungarn Mk. 28987 Hollam Mk. 28 737, Argentinien Mk 18 246. England Mk. 1661j Rumänien Mk. 15 218 Südafrika Mk. 12002. Kanad; Mk. 8237, Südslavisclic Länder Mk, 5855, Schwei; Mk, 5838, Griechenland Mk. 3529 (Alt-Gricchenlani Mk. 712, Ncu-Gricchcnlnnd Mk 2817). Belgien Mk 3329 Buigarien Mk. 3031 Dänemark Mk. 2923, Acgyptc! Mk. 2707, Frankreich (mit Tunis) Mk 2341 Ferne Osten Mk. 2050, Australien Mk. 1533 Italien Mk. 1051 Schweden Mk. 922 Portugal Mk. 750. Brasilien Mk 501, Neuseeland Mk. 419. Norwegen Mk 64, ander! Länder Mk. 25. Alle Unternehmungen des Jüdischei Nationalfonds in Ercz Israel konnte! aufrecht erhalten werden. Außerdem sim Notstandsarbeiten unternommen worden ln eini gen Landern haben die Freunde des Nationalfönds bc gönnen, Mittel zur Ausdehnung des jüdischen Siedlungs werks aufzubringen, sowohl durch die Stärkung rfe Landfonds zur Bereitstellung von Boden für neu Kolonien, als auch durch den Pionierbeitrag de Genossenschaftsfonds für die Ausrüstung von ländli dten Arbeitergenossenschaften ••nd Erschließung voi Neuland. Diese Sammlungen sollen im Jahre 1917 enei gisch und systematisch fortgesetzt werden Die Uebcrzeugung wird in der jüdischen Oeffeni lichkeit immer allgemeiner, daß im Werke des Wieder aufbaus nach dem Kriege die Kolonisation in Paiä stma einen bedeutenden Raum cinnehmcn wird. Den JfNr erwachst die unabweisbare Aufgabe, finanziell bc sc1‘\um ,an ßi«er großen! aufbauenden Hilfsarbei einen gebührenden Anteil zu nehmen. In den Kriegsgefangenenlagern Die jüdischen Kriegsgefangenen aller Länder wenden sich häutig an das Kopenhagcner Bureau der Zionistisdien Organisation, um zionistische und hebräische LIju*״״״.?* erhaJ!.^n• Eine starke Nachfrage herrscht nach Rath s Hebräischem Lehrbuch. Es kommt nicht selten vor, daß Gesinnungsgenossen, die kriegsgefangen sind, durdh ihre Angehörigen nicht nur ihren Schekel entrichten, sondern auch Spendern für den Zentralfond und die Pajästina-Hilfsaktion überweisen lassen,

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