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Jüdische Rundschau · 1917-01-19 · Heft 3 (19.1.1917) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 3 (19.1.1917)
Date
1917-01-19
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 24 JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr. 3 nicht. Bei den Zionisten sei das etwas ganz anderes. ״Die wollen in ihre alte Heimat und werden türkische Staatsangehörige, können sich auch, innerlieh dem Orientalen nicht so durchaus fremdgeworden, den Lebensverhältnissen des Orients leicht anpassen.“ Den Zionisten sind solche Oedankengänge bc* kannt. Dali sie Major Franz Carl Endres durch die ״Europäische Staats- und Wirtschaftszeitung“ wieder in weite Kreise trägt, ist bedeutungsvoll. Der Aufsatz von Endres gehört zu den wahrhaft wichtigen Erscheinungen der Literatur über zionistisehe Fragen, vor allem deshalb, weil ihm auch in der Türkei Beachtung geschenkt werden dürfte. L. H. Eine Volksanleihe zur Rettung des Jüdischen Volkes Von Dr. Schmarjah Levin I >r. Schmarjah L e v i n hat schon im Januar PHO den Plan einer grollen nationalen Anleihe in aimrikaniscli-jüdischen Zeitungen propagiert. Die Frager zionistische ״Selbstwelir“ hat eine lieberseizmig eines diesen Vorschlag behandelnden Auf- satzes aus seiner Feder in ihrer Nummer• vom 2. Juni 1910 veröffentlicht. Wir geben diesen Aufsatz hier wieder, da das Projekt jetzt in Amerika allgemeine Zustimmung findet. Der ״American Jcwisli Clironiele“ schreibt in seiner Nummer vom —■1. November: ״Im Januar 1911 formulierte Dr, öclmiarjah Levin, der geistige Fühler des 7tkinismtfs in Amerika, als erster die Pläne für weitimilassende Jüdische Anleihen, die zum wiederaulbati für die Ostjmlcn verwandt werden sollten, Fr war der erste, der darauf hiuwies, tlali liilfs- Aktionen, wie großzügig sie auch sein mögen, doch nicht den Millionen Juden in Osteuropa, die durch den Krieg völlig ruiniert werden, Hilfe bringen können. Dr. Levin skizzierte seinen Plan in einer Broschüre, die vor ungefähr IS Monaten erschien und in einer Artikelserie in der Jüdischen Presse, Die ״New York Times“ berichtete über diese Pläne anliililicli einer Rede, die l)r. Levin in Philadelphia vor anderthalb jalireit gehalten hat, und der ״American Jcwish Clmmicle“ brachte in seiner Nummer vom 2S. Juli einen Artikel von Dr. Levin, betitelt ״Fine Jüdisch-Nationale Auleihe“ .... Nach l)r. Levins Plan sollten luinderl wohlhabende jüdische Gemeinden und Organis.itionen sieh an dieser Anleihe beteiligen, jede sollte * 200 000 beisteuern, und andere weniger begüterte jüdische Gemeinden sollten zusammen weitere 8 10000000 aufbringen.“ Nunmehr vertreten neben anderen nmeriikaniseltcn Juden erfreulicherveisc auch Dr. Magncs und Firnis Marsehall die von Dr, l.evin entwickelten ' Pläne. Daher gibt der ״American Jcwish Clironiele'‘ der zuversichtlichen Hoffnung Ausdruck, dalt die Idee der Anleihe in nächster Zukunft definitivere Formen annehmen wird. Wir unserseits schnellen uns nicht nur dieser Hoffnung an, sondern können auch der Freude Ausdruck geben, dalt es tmserin Schmarjah Levin wieder einmal gelungen ist, durch seine Propaganda die nationale Tat zu wecken. Ich weill, dall der Vorschlag, welchen ich jetzt hier machen will, nicht p0|n!lär sein wird. Mau wirkt ihn entweder mit einem pessimistischen Kopfschütteln wlcr mit offener Gegnerschaft aufnehmeu. Man wird mit Zeichen 11ml Wundern zu beweisen trachten, dal! er keine sachliche Grundlage hat, dali er aus so, und soviel Gründen nicht durchführbar ist, und dali es sogar eine Sünde ist, die Zeit mit Projekten, die nicht verwirklicht werden können, totzuschlagen. Wir haben genug kluge, erfahrene und nüchterne Menschen, die Wache stehen, dali kein neuer ׳Gedanke in unsere jüdischkonservative Welt ciiulriugc, die sielt bemühen, den Weg für moderne Strömungen und Methoden, wenn es sich um grolle Probleme handelt, zu versperren. Wenn wir der Wahrheit offen ins Gesicht schauen wollen, dürfen wir vor ihr nicht erschrecken, auch Buchbesprechung |*^־':* <י Siegfried Jacobsohn: Das Jahr der Bühne. Fünfter Band 1015/tö. (Verlag Oesterheld ft Co.- Berlin.) Wenn man eine Sammlung von Kritiken über Dratuen, von denen man die Hälfte überhaupt nicht kennt, d. h. nicht einmal gelesen hat, mehr als drei Viertel nie auf der Bühne und kein einziges in der rezentgierten Aufführung gescheit hat, wenn man diesen Band Kritiken mit Spannung und leidenschaftlicher Anteilnähme, ja manchmal mit einem seltsamen inneren Glücksgefüllt liest» so ist der Schlull berechtigt, dali dieses Erlebnis nicht am Stofflichen, sondern an einer Im:• sondern Eigenschaft des Kritikers haften mag. Ist etwa das Jüdische in Jacobsohns Wesen eine solche doniinieretidc EigenschaftV Es tritt zumindest nirgends bewullt und gewollt hervor. Ist es vielleicht die Verwawlschuft, schicksalvolle Kongruenz dieses Wesens mit dem so vielfach von jüdischem Geist bewegten Theaterkosmos Berlins? Auch das schiene mir zu klotzig konstmiert, wie Ich überhaupt so auf der Oberfläche sdiwimtuende ״Beziehungen zum Judentum“ als meist irreführend befunden habe. Doch vielleicht liegt der Fehler darin, dali man! eine derartige Beziehung überhaupt sucht. Vertiefe man sich lieber In das Problem, in die Sache, in den jüdischen Autor; und das Wesenhafte wird gerade dann, wenn es sich von selbst ergibt, mm fmgehen und somit zu einer jüdischen Anwenn sic noch so furchtbar ist, denn der Schrecken ist ein schlechter Ratgeber und ein noch schlechterer Wegweiser. Die jüdische Welt, besonders in Polen, wurde durch den Krieg zerrüttet mul verwüstet. Bis jetzt sind un- •׳iihligc Tausende neuer Witwen und noch m *hr neuer Vt aisc.1 iiiiuugekoiiimeu. Eie jüdischen Eigentümer hahen aufgehört, Eigentümer zu sein und die jüdischen Familienväter halten aufgehört, Familienväter zu sein — hauptsächlich in Polen und in Galizien. Dies bedeutet, dall an drei Millionen Juden zur Giiuze ruiniert wurden, Bit• anderen fünf Millionen in Rußland und in Oesterreich sind auch mehr oder weniger hart vom Kriege oder wegen des Krieges betroffen worden. Die wirtschädliche Lage der jüdischen Bevölkerung in den oben erwähnten Ländern ist auch in den besten Jahren nicht lest gewesen. Ein großer Teil dieser Bevölkerung hat ständig von Wundern gelebt. Für heute hatte man ein Stückchen Brot und für morgen ein Stückchen Hoffnung und gar oft mußte die Hoffnung auf morgen den I tunger von heute stillen. Jetzt fehlt sowohl Brot als auch Hoffnung. Die Glücklicheren in den Kriegsländern strengen alle ihre Kräfte au, um ihren Brüdern zu helfen. Selbstverständlich wurde auch die jüdische Welt in den anderen Ländern um Hilfe angegangen und »elbstverstäiuilieh nimmt die amerikanisch-jüdische Bevölkerung den ersten Platz unter den jüdischen Gruppen ein, wclehe noch imstande sind, Hilfe zu leiste». Wenn man aber* bedenkt, wie wenig Verhältnismäßig bis jetzt geleistet wurde, um der Not abztthelfen, muH man zu sehr traurigen Ergebnissen koittmen. Man muß zugeben, dall im Vergleich zu der Größe der nationalen Katastrophe die Hilfe zu klein ist wie ein Tropfen im Meer. Und das ist kein Zulnll, nicht weil mau sich keine Rechenschaft über die Größe der Katastrophe ablegt und nicht weil es am Willen zur Hilfe fehlt. Die Ursache liegt viel tiefer, Sie liegt in der Beschaffenheit, in der Natur des Golus, Das Golus ist nicht für große Katastrophen eingerichtet, ihm fehlt die organisierte Volkskraft. Ihm fehlt der Schwung, um Antwort auf große Probleme geben zu können. Das Hauptvermögeu eines normalen Volkes Ix•- steht nicht bloß aus seinen beweglichen tifld unbeweglichen Gütern, sondern auch darin, daß ein normalcs Volk vollkommen 'Herr seiner eigenen Zukunft, ist. Ihm gehört nicht bloß das ״Heute“,, sondern auch das ״Morgen" und das ״Ücbcrmorgen“, Und wenn eine Katastrophe eintritt, hat das normale Volk die Möglichkeit, einen Teil seiner Zukunft zu verpfänden. Man nennt dies eine Anleihe. Ich weiß ganz gut, daß uns als einem Golusvolk alle Bedingungen fehlen, welche für eine Anleihe notwendig simi. •Unser Volk hat nichts zu verpfänden, weil es kein Volksvermögeu hat. Ich verstehe ganz, gut unsere tiefe Tragik. Bei anderen Völkern gibt es vielleicht nicht viel Individuen, denen man große Summen borgen kann, aber das Volk als Ganzes hat einen bestimmten Kredit Bei uns ist das langekehrt. Wir haben wohl Einzelne, von denen manche für unzählige Millionen gut sind, aber unsere Gesamtbeit kann eine Anleihe nicht einmal für zwei Groschen bekommen. Darin besteht der Unterschied zwischen einer organisierten nationalen Einheit u«d der nichtorganisierten. Die organisierte Einheit nimmt die Kraft des Individuums in sich auf, die niehtorganisiertc verteilt ihre Kraft unter die Einzelnen. Dies alles ist mir klar. Und dennoch komme ich ■ nicht mit einem fertigen׳ Vorschlag, bloß mit einer Anregung. Vielleicht wird es dennoch möglich sein, eine Anleihe aufzunehmen und nicht zuzulassen, daß ganze jüdische Oeineiuden untergeben. Wir 'können nicht eine Anleihe im Namen des jüdischen Volkes aufnehmen, wir haben jedoch' verschicdcne Organisationen, welche die Rechte einer juristischcn Person besitzen, ein gewisses Gebiet umspanneu, ein Machtbereich innehaben. gylcgenhoit. Das ist ja auch der Sinn des neulich in diesem Blatt ersebieueneu Artikels ״Weitere Horizonte“ von Hugo Bergmann, der mit aller Energie von der nationaljüdisehen Presse, die oft allzusehr ״Fachblatt in judaicis“ war und ist, die Erfüllung des gesamten menschlichen Gefühls- und Gedanken rau nies verlangt. Nicht weil etwas jüdisch ist, soll e» uns nienschUdh bedeutsam sein. Sondern weil es menschlich wesenhaft, real ist, wollen wir es auch in unseren jüdischem Kreis niiteinbcziehen. - Betrachtet man Jacobsohns Kritiken mit diesem Blick, so findet mau (mag vielleicht die politische Groudamsicht, die Weltanschauung mit der nnsrigeu nicht übcreinstlmimai) gleich zu Beginn des Buches in dem einfachen ehrlichen Bekenntnis zur Echtheit den Schlüssel seiner menschlichen Wirkimg. ״Daß in dieser Zeit der grauenhaftesten ungeschminktest!•» Wirklichkeit kein unechter Ton erklinge“, das ist sein Wunsch und Leitsatz beim Kritisieren, ״Und das ist mein Kummer: es geht auf eine Epoche der Unsachliclikelt, der Entgcistigung log“ heißt es an anderer Stelle, au der mit Erbitterung um den Höhe-!»unkt neuerer Theaterkunst, um Max Reinhardt, d, h, für den edlen und schöpferischen Reinhardt, gegen den Filmregisseur und Zirkusinagier ln ihm gerungen wird. Man fühlt au dieser und vielen andern Stell«1, daß die Reinhaltung der Bühne für Jncotmhn das Pathos einer ethischen Forderung hat. Dieses Pathos ist der Ausstriihlungspiinkt für seine Klugheit, sein erstaunliche* Wissen uni alle relevanten Bühncndinge, sein treffende* Wenn eine jede von diesen Organisationen eine entsprechende Anleihe gegen ihre eigene Haftung aufnehmen und die Schuld in einer Zeitspanne von zwanzig oder dreißig Jahren ab/ahlcn würde, könnte man aiff einmal größere Kapitalien aufbringen mul auf diese Weise Tau :ende. h lfc-1 f rtt.Hi c!d ■ v.ar eiuuit absolute» Untergang erretten. Wir haben kreditfähige Organisationen, wir haben kreditfähige Gemeinden, welche etwas mehr zu leisten vermögen als ßergewöhnliclu• Mittel, aber wir dürfen nicht vergessen daß eine so große wirtschaftliche Zerrüttung wie die jetzige auch bloß teilweise nur durch außergewöhn־ liehe Mittel gutgcmacht werden kann. Die Durchführung eines solchen Planes erscheint auf den ersten Blick bloß deshalb so schwer, weil wir noch keine Erfahrung auf diesem Gebiete blitzen. Dies darf uns jedoch nicht abschreckcn. Die letzten gegenwärtigen Ereignisse zwingen uns mit eiserner Notuendigkeit, daß wir nach neuen Wegen und neuen Methoden suchen, wie das jüdische Problem zu lösen wäre. Der Maßstab von Liebesgaben ist ein gar zu kurzer, er leicht ja iiiclu einmal für den heutigen Tag aus. Der Fortschritt besieht jedoch darin, daß die Völker wcitschauemler werden und daß sie tiefer ln ,die Zukunft blicken, Das Joint Distribution-Committee Ober die Volksanleihe ln nmerikniHHeh-jlldisclien Kreisen betrachtet man die Verwirklichung des seinerzeit schon von Dr. Sdunar• jalt l.evin entwickelten Planes einer ״j (i d i s c 11 -11 a־ tionnlcn A nie llu•“, den Dr. Mag» es mit dem in einer großen Volksversammlung näher nusgefiihrten Projekte der Millionen-Auleihe jetzt wieder aufgenommen hat, mit Optimismus, nachdem auch das Joint DI s t r 111111 i o n - B o in 111 i 111• e sich für die Anleihe ausgesprochen hat. Der Präsident, Herr Louis Marsh all, äußerte folgendes: ״Dr. Magnes Plan für die endgültige Lösung de» Problomes betreffs der Zukunft der leidenden Juden in den Kriegszonen hat meine vollkommene Billigung. Im gegebenen Zeitpunkte werden wir uns den Details des Planes widmen. Heute jedoch müssen alle vor allem der Hunderttausend denken, die ohne Kleider sind, die himgeni, und die von uns erwarten, daß wir ihnen sofort Hilfe bringen sollen. Das Joint Distribution Committee will daher während des Jahres 1917 für äuge 11 bl ickliehe Hilfeleistung 10000 (MM) Dollars aufbringen. Dieser Aktion werden wir alle unsere Energie widmen müssen, aber ich bin überzeugt, daß das Jüdische Volk in Amerika seinen Brüder» nicht mir in der bitteren Not des Augenblicks helfen wiril, sondern auch dazu beitrage» wird, dall sich die Juden der Kriegszonen,“ wenn der Krieg vorüber ist, wieder ihre eigene Existenz aufbaiicn können.“ Delegiertentag des Niederländischen Zionistenbundes. Die Zionisten Hollands haben am 21. und 25. Dezember 191b im Haag ihre 17. Jahresversammlung abgehalten. Die Verhandlungen betrafen zumeist Angelegeulieiteii von Jtollämlisai-zioiiistisdieni Interesse. Das Hauptinteresse der Delegierten galt dem Erz i e 111111 g s p ro b I c in ixler richtiger: der Frage der etwaigen Begründung jüdischer Schulen in Holland, wozu die kürzlich erfolgte Abänderung der niederländischen Verfassung die Möglichkeit bietet. Bemerkenswert ist die Eröffnungsrede <i e s B u n d e s \ o r s i t z c n d c n Ne 11 e m i a de L i c m e. Nachdem dieser die Herren Jean Fischer und Julius Simon als Mitglieder des großen Aktionskomitees, B. Locker vom Vcrbamlshureau Poalc-Zion, Dr. L. Herz, und Joz. Folien als Vertreter der Belgischen Federation, sowie ing. S. Kaplansky und lug. Agr. I. Oettinger vom Hauptbureati des Jüdischen Nationalfonds begrüßt hatte, führte er 11. 11. ungefähr folgendes aus: Seit der Zeit unserer Volkscxistai/ in Palästina, durch unser jahrhundertelanges Märtvrium hindurch, ist Urteil, seinem einleuchtenden Stil. Diese Klugheit, dieses Wissen, dieses Urteil, dieser Stil wären Wer und nichtig, stünde nicht immer wieder die wärmende Echt* heit eines ethischen Willens hinter ihnen. Die Eehtlieitsliebe malmt den Autor trotz seiner ersichtlich deutschen Kultur immer wieder an sein Blut. Er ver* leugnet es nie. ״Sie wird in meine Seele nur greifen“, heißt es von der Trk-scli, ״wenn der wilde Jammer einer mißhandelten Jüdin, wenn ein alttestamentariscU niiehtiger Klagetori der Ton der dichterischen Gestalt ist“. ־ Echtheit, persönliche Geschlossenheit, Unbedingtheit verlangt der Kritiker von allen, wie er sie von sich verlangt. Deshalb revidiert er (mit Recht! mit Recht!) sein früher allzu günstiges Urteil über Schnitzler. Deshalb macht er weder vor Schiller, noch vor Ursen Halt. Deshalb findet er zärtliche Worte für eine Jargonbiiliiic und nt ft vor Georg Hermanns Berliner Judendramn aus: ״Mein Volk in hundert Vertretern; mein Geschlecht bis ins vierte und fünfte Glied; mein Fleisch, meine Knoche» und meine Nerven. Irgendwie steck* ich in jeder Figur. Dieser mein Anteil hilft jede vollenden. Ich dichte, mit.“. In diesem Zusammenhang erscheint eg beachtenswert, daß die von Siegfried Jacob&ohn herausgegebene Wochenschrift ״Die Sdiaubühne“ in letzter Zeit immer mehr aus dem Rahmen eines literarischen Blattes hcrauswächst und wertvolle Beiträge zu einer politischen und ethischen Erneuerung, dahinter auch sülche jüdischen Gedankenkreises bringt. Max Brod.

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