Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 52 (28.12.1917)
- Date
- 1917-12-28
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 426 JU EDI SCH E RUN DSC HAU Nr. 52 Vertreter der mohammedanischen und christlichen Araber, sowie Delegierte des arm eil Is ch e 11 Na• tionalrats hielten Ansprachen, in denen sie ihre Sympathie mit den zionistischen Bestrebungen zum Ausdruck brachten. Israel Zangwill erklärte, daß die JcwisTt Tctri• toriai Organisation bereit sei, mit den Zionisten zusammen zu arbeiten.;! i)r. W ei/.mann wies als letzter Redner auf die Bedeutung dieses historischen Meetings hin und malmte das jüdische Volk, sieh der Verantwortung gewachsen zu zeigen, die jetzt auf ihm ruht. Fh Tausende in dem überfüllten Saal keinen L'iulaü mehr finden konnten, wurde ein zweites Meeting gleich• zeitigt arrangiert, wo der Oberrabbiuer Hertz, sowie die 11 irren Cowen, Zangwi iI und Lord La in i 11 g ton Anspradien hielten, * Die Warschauer Tageszeitung ״llaiiit“ brachte vor kurzem einen Aufsatz ״Keine Legende“ von A. Goldberg, in dem der neutrale Charakter des Zionismus und die Tatsache besonders betont wird, dal! erst die Friedenskonferenz über das Schicksals Palästinas entgiltig entscheiden kann. Ls wird ausgeftiiirt, welche grolle Bedeutung die Zustimmung der Türkei und ihrer Verbündeten zu den zionistischen Bestrebungen hat. Es heißt hier: ״Die Zustimmung der Türkei ist also für uns mehr als alles andere notig und auf eine solche Zustimmung seitens der Türkei und ihrer Ver• bümletcn zur Realisierung der jüdischen Hoffnungen in Palästina hoffen wir in der nächsten Zukunft.“ Holländische Pressesiiriimen zur Erklärung ״Standard“, das Organ des früheren Minister• Präsidenten Kuypcr, schreibt u, a.: ״Niemand vqi! uns mißgönnt den Zionisten die Gelegenheit, die sieh ihnen jetzt bietet, um in Palästina festen Full zu fassen. Al>er derjenige kennt die wahren Zustände nicht, der sieh cinhildvt, daß ganz, Palästina schnell mit Juden bevölkert sein wird und da(I die Zionisten cs sein werden, die in, dem neugeborenen Palästina als Machthaber auftreten werden, Sogar England würde dies nicht ziigestelicn. Wenn der Plan gelingt, dann wird England doch Pa* lästina in jedem Falle für sieh annektieren und die Zionisten werden sich unter englischer Oberhoheit fii* gen müssn." ״Het Vaterland“ bringt eine v'un zionistischer Seite eiugcsandte ausführliche Betrachtung über den Zionismus. ״Nieuwe Courant“ erklärt, Dalfours Brief sei für die Zionisten von größter ßedeiitinig, obwohl mau über die Palästinafragc auch die Meinung des deutschen Kaisers kennen müßte, um zu wissen, ob eine Verständigung in diesem Punkte möglich sei. Ein ausführlicher Artikel des gleichen Blattes gelangt zu folgendem Schluß: ״Erreicht England sein Ziel, dann bedeutet das für das jüdisch-zionistische Streben wahrscheinlich die Verwirklichung seines Ideals“. Der ״D r c u (s c h c an Asscr Courant“ leitet eine ausführliche Betrachtung über die zionistische Bewegung mit folgenden Worten ein: ״Zu den Problemen, die ge’• gcnwiirtig im Vordergrund stehen, gehört midi der Zionismus, Je mehr das Sclhstbcstiminungsrccht der Völker betont wird, umso stärker verlangen auch die Juden das Recht auf Selbständigkeit. Dies ist indessen unmöglich, solange sie ohne Mittelpunkt leben und als Fremdlinge mchroded minder unter die anderen Nationen zerstreut sind, Ihrem Verlangen kann natürlich nicht ent• sprochcitrwcrdcn, solange sie kein Land besitzen, das sie als ihr Land aiisehen können. Und welches Land eignet sich hierzu besser, als das alte Zion-Palästina, jenes I.nnd, das sie •vorla:.׳־:um 1mußten, 1um Ihre Wanderung übeldie Welt anzutreten, wohin sieh ihr Herz stets ziinickscliiit und wovon sie im GoUesdleurt allzeit als. dem Land der Verheißung sprechen, Wo auch einstens der Messias erscheinen soll,“ Das so/.iaUlenuikratische ׳ Organ ״Met Volk“ bringt einen ausführlichen Artikel ״Der Zionismus“ von Leon Cbasanow i t s e 11, ״De He raut“ sagt in einem Artikel ,,Palästina für die Juden?": ״Line der iiberrasüicmlsti'ii Wendungen, die dieser Krieg uns bring׳!, ist wohl die Möglichkeit, daß Palästina an die Juden zurüekgegeheii Werden soll. Aber wenn Paliislina auch unter Englands Protektorat kommt, so hat doch die englische Regierung bereits jetzt erklärt, daß sie nicht beabsichtigt, das Heilige Land für sieh zu behallen, sondern daß sie dort einen jüdischen Staat zu gründen gedenke.... Ob mm zu erwarten ist, daß das ganze jüdische Volk, das jetzt unter allen Völkern 7er• streut lebt, in das Land seiner Väter ziinickkchrcu wird, ist eine Frage, •die nicht leicht zu beantworten ist.“ ״II ct Ni en ws van den Dag" veröffentlicht au hervorragender Stelle mehrere Artikel über den Zionis- 11111s, in denen im Zusammenhang mit den letzten poli• tischen Ereignissen die zionistischen Bestrebungen ein• gehend erläutert werden, Das Blatt schreibt u. n.: ״Ls ist nicht mehr als billig, daß die Führer des jütlisehen Volkes Unterstützung für ihre Bestrebungen fin■ den, bei der großen Abrechnung nach diesem Kriege den Zustand der Juden in allen Ländern normal zu gestaltcn, und wenn möglich im Lande der Viiter, au dem sie 2000 Jahre bimiurch iuit ihrem Herzen hingen, ein neues Judentum uufhiühcn zu bissen. Daß sie dabei die Lockungen von Politikern, die 1 die jüdische He* weguug gern zu eigenen Zwecken gebrauchen möchten, vollkommen durchschauen, kann man ruhig aiiiielimiii, (Ls ist ja wirklich sehr merkwürdig, daß christliche Re• gieriingcn jetzt nicht etwa au einen neuen Krcit/zug, au die ümberung der 1!eiligen Stätten des Christentums für die Zwecke eines christlichen Reiches denken.) Es ist ebenso begreiflich, daß die Juden nichtsdestoweniger alle Vorteile, von welcher Seite sie mich angeboton werden sollten, von der fast unvermeidlichen polilpchcn Ucoi'gunisierimg im Osten erwarte», — ״De Telegraaf“ hriugt In einem ausführlichen Artikel mit der UehcTsclirift ״P n I ii s t i 11 n für die Juden“ eine eingehende Würdigung der englischen Erklärung. Er schreibt u. ״Es War aber keineswegs zu erwarten, daß •d'iese Zusage von der gesamten jüdischen Welt mit Begeisterung begrüßt werde. Ls gibt wenig!־'ragen, die unter denjenigen, die in erster Linie daran interessiert sind, tiefere Entzweiung Und leidenschaftlichere Diskussion erweckten, als gerade die Frage des Wiederaufbaus des jüdischen Heimatlandes bei den Juden. Es wird deshalb niemand verwundern, daß von Antizionisteii bereits eilte Aktion gegen Bai• fours Zusage eingeleitet ist," ״lief Allgemeine H a 11 d el s bl ad", das in letzter Zeit eine Reihe von Aufsätzen über die jüdischen Probleme der (legeuw.irt veröffentlicht hat, die durch• weg den zionistischen Bestreitungen Sympathie entgegen• brachten, publiziert anläßlich der Bnlfoiir-Erkliiriiiig einen Bericht seines Londoner Korrespondenten, dem Israel Z an g w i 11 ein längeres Interview gewährte. Zaug* will äußerte nach einigen historischen Reiuliiiszcii• zeit .über die Gründung der Ito n, a. folgendes: ״Die Erklärung Balfours ist natürlich von grölllem 111• tei'esse, weil sie sieh an die ganze jüdische Gemein• schalt wendet, alter die Frage ist, ob cs möglich ist, Staate vorhandenen Juden und deren Familien das Staatsbiirge!•• Rccltt zu Tlieil werden sollte), woraus folgt, daß ein Nichtjude durch bloße Annahme des mosaischen Glaubens die in der preußische» Gesetzgebung und Laudcsverfassimg begründeten Rechte eines Julien nicht crw1.bc 11 timi vor dem Gesetze als wirklicher Jude nicht gelten kann , . . Zur möglichen Verhütung des lieber• tritts und des damit verbundenen Aergernisses sollen Couvertiten darauf aufmerksam gemacht Werden, daß sie die verfassungsmäßigen Rechte der Juden nicht haben. . ." Die Jüdische Gemeinde in Berlin wurde wohl verstaudigt, daß ein anderer Wind wehe, aber ihr Gesuch (unter• schrieben von Mich, Salomo», Magnus und Hey־ mann) vom 25. Januar 1851־, ihr eine Abschrift'des obigen Ministerialerlasses auszuliiiniligen, fand am 2Ü. Februar eine strikte Ablehnung. Aus den gleichen Akten gebt audi hervor, daß Paulus Cassel, Prediger an der Christuskirche (bekanntlich selbst getauft), im Jahre 188<) einen Schriftsteller und Redakteur taufte. *) Desselben Paulus Cassels hieranscher Nachlaß sowie ein großer Teil seiner Bricfsehatten gelangten durch einen merkwürdigen Zufall in meinen Besitz. Da fand ich nun einen Brief des kürzlich ver• storbene■» jüdischen Schriftstellers Adolf Kohut, weleher noch viel kompromittierender ab der oben von Jost angeführte ist. Kohut, der bekanntlich an vielen jüdischcn Zeitungen und Zeitschriften mitaibeitete, in den Vereine» für jüdische Geschichte und Literatur Vorträge hielt mal die Biographien ״berühmter israelitischer Milnner und l'iaucn“ in einem Buche zisanumsistellt«, schrieb an Paulus Cassel von Dresden aus: ״llimittrdi teile ich Ew. Ehrwürden mit, daß ich, vom Reichskanzler begnadigt, wieder na dt Berlin zurück• kehren darf.••) Mein!?jähriger Sohn Oswald, Quar• *)'Bis 1688 soll er Ä Juden getauft haben, “) Fr war einnnl «1» listiger Ausländer tu» Berlin ■ usgewiesen und lur! darüber vor noch nicht luiurer Zeit m einet» jüdischen Blatt leibet1 berichtet. faner, ist immer noch nicht getauft, Alle Anerbieten habe ich bisher strikte zuritekgewieseii, da ich mich der Hoffnung hingah, die Taufe könnte durch Ew. Hoch• würden erfolgen. Die.se meine Hoffnung selidut sielt nun zu erfüllen. Sehr dankbar wäre ich Ew. Hoeliwürdcn, weint Sie einige wo 111 h .1 b 1• n d e Paten Ih׳si,i־;;i ii würden, denn ich würde es gerne sehen, wenn mein Sohn Gönner fände, auf die er sieh jetzt oder später stützen könnte." Heber die ״wohlhabenden Paten“, die wohl das Ifaupimotiv ־zu der projektierten Tati'e dmstiiLcn, wird sich Paul«» Cassel, der anscheinend noch immer eine anständige Gesinnung hatte, nicht wenig geärgert haben. Fr lehnte daher das Ansinnen ah, dem! vom!;Iriehcii Schriftsteller liegt noch eine Postkarte »11 Cassel vor, In der er sei» Bedauern über die Ablehnung seines Wun• sches ausspridit. Heiter Paulus Cassel schrieb Kohut später in einem seiner Bücher: ״er!nachte als Missionar die krampfhafte* sten Versuche, seine früheren Glaubensgenosse» der Religion ihrer Väter abtrünnig zu machen״. Freiheit ist dieses Buch erst nach Cassels Tod erschienen; das ist ebenfalls recht charakteristisch. Auch dieser Brief, der nicht wie der Jostsdie 100 Jahre brauchte, bis er verräterisch wirkte, wird, wie der übrige, auch sonst recht intere■;saute literarische Nachlaß Cassels der Nachwelt nicht verloren gt11.cn und eiihnnl einen Beitrag zur Würdigung Cassels und seiner Korrespondenten bikieit, Lo ui» La in in, Berlin. >f ן•?,!»׳ r itvl 4.4« iv-wiK im ״ v-.I .Das im Verlag ״Mori nh",Ode:::.1־, erdtiencji«große jidiseli-ltterarisehe Samnielb.u'n ״U;r.erw e. gs“ enthält; ״Taki mir S'ciitili «weis״ von Ate n de i e M oclu• 1־ א fori 111; ״'Iraner 11!;,! Tr...-,!" (!״.::H.fc) v״״ s iG11״f,:; ״Di*-׳ Hi,•;in von Vu :.;:״ (ei:• ,1.011*,:.־,׳) von’ David Frisch tu a!111; Kabe 1 n :’.;־ha h dl von M, 8 ״ e k-' tor; l.ipiter v11״ J. Fielt mau״;״Uhgelueht" von in Palästina ein nationales Heim für die Juden m schaffen. Ls kann keine Rede davon sein, daß alle Juden (zwischen l'k und 14 Millionen) auf einer ()herflache von ca. 1001)0 (,)iiadratmeilen Raum finden können. Zur Lösung der territorialen Frage würden die viel ausgedehnteren Gebiete von Gaiuida oder Sibirien entsprechender sein, aller für die Schaffung eines mtlion.v!en Helmes, selbst wepit mir ein vierter Teil der Juden Palästina kolonisieren könnte, ist der Plan von sehr großer Bedeutung und von historischem Werl. Aber es muß ein wirkliches nationales 1 leim sein. Wenn dies nicht möglich wäre, muß der ganze PB״ m,ß. glücken. Viel hängt .von den gegenwärtigen Bewohnern ah. Als der Krieg airsbradi, lebten in Palästina ca. WMHSO© Araber, 20(}(100 Chris :c» und ca. 100(11)1) Juden, davon 1 1000 Koloniden und 50 000 Unterstützungsbedürftige, die das zukünftige Land nicht werden aufbaueii können. Die einfache Frage ist; Was ist mit dieser Bevölkerung /» tun? Wenn mich nach dem Kriege die Juden allmählich nach Palästina wandern werden, die Araber aber das Land weiter beherrschen werden, wird die tCTritoriale Lösung unmöglich sein, Weint ein jüdisch-natinuujfs Heim in Palästina jemals zustande ־komme» soll, müssen die Araber durch gütliches Uebereinkormncn ausgekauft werden. Ferner müßten den Araber», tun sie zum Verlassen des Landes zu bewegen, L'oinpensationeu gegeben werden. Die Araber sind keine Bevölkerung mit festem Wohnplatz wie die Belgier etwa, sondern halbe Nomaden, und sie haben im I.r.mlc keine Kultiirwcrke geschaffen. Fs kamt nicht gesagt werden, daß hier etwas weggcnoiiiinen werden soll, liauptsächlieh dann nicht, wenn die Alliierten ihnen ihr eigenes■ Arabien mit seinen Millionen Quailnitiiieile» wiederlterstellen. Warum sollten sie sieh weiter an das kleine Paliisliuagi'blct festklamutetn? Wenn das nicht durchgeführt weiden kamt, he trachte• ich den Brief von B.iifoiir, der von der Schaffung eines natioiial-jüilisdien Heims spricht, das den Rechten der nielitjüiliselicn Gemeinschaften in Palästina keinen Abbruch tim soll, ab eine ״contrndictio in teriniuis" und das jüdische Problem wird ungelöst bleiben." Das Amsterdamer Organ der Katholiken ״Tyd", leimt die Baltour-Erklänm״ ah, weil sie das Heilige Land der Christen den Juden ausliefcru will. Aelinlich äußern sielt ״R cs 1 d e 111 i e ho de" und ״Onzc Courant Hoorn", Hiergegen polcmisirt der ״Telegraaf״ 1« einem weiteren Artikel, in welchem er gleichzeitig gegern den in England gegründeten anti/ionisfeselieti Veritaitd mul dessen ״Besorgnis", daß die Zionisten die umwohnenden Volker unterdrücken könnten, nuftritt. Wirtschaftliches Sclbstbestimnuingsrccfit Von Dr. Max Roscnfcld. E i 11 großes Ergebnis wird dieses gewaltige Ringe» der Völker, Krieg genannt, doch gewiß zeitigen: das antisozialste Ereignis wird die Sozialsten Ergebnisse haben und das idealste!־'licilcnsziel wird erreicht weiden: der Steg der sozialen Ideen. Wir sind schon heute Zeugen, daß mau den Umwälzungen, wie sie in Rußianti vor sielt gehen, iituunelir nicht mit großen ersch reck ten Augen zusiclit, sondern sich daran gewöhnt, zu glauben, daß Rußland In manchen Hinsichten »lehr denn die französische Revolution der Welt und der Menschheit Ideen und Institutionen von gewaltigster sozialer Wirkung schenke־!! wird, die Gemeingut für ,alle Zeiten Bleiben werden, Insbesondere meinen wir, eiaß nicht das von den Russen propagierte nationale und politisd 1c S e I b s t b e s t i nt m 1111 g s r e c 111 der Völker das kostbarste Ergebnis dieses inneren Ringens ״...I III.—1.1..-. —.■I..— I—. ■ .. J.-.I ..-.—U, M.IJI S, An-ski; Lieder von S, Sc ga 10 w i t s ch; ״Ucber ein tous“ von B. Apfelbaum; ״A Bc'gegniß" von N. Grüiibtatt; ״A verjosimt Lehen“ von Jelntda Steinberg; ״Entschuldigung" von Ch. N. Bialik; ,,Der Singvogel“ (Memoiren) von S. I'riig; ״A Cliosseii-Boeltur“ von Ii. Sc ha!'i r; ״Von beide Welten“ von Ö. Pen; Gedichte von Mikado, M. Jaffc «ml M, A. Lur je; Aufsätze von M. Klei um nun (״!)er kommende Jude'׳) und von J, CI1. Rawnilzki (״Ob• ich Jiilisdiiat hin?“) In KI e w ist eine grolle jüdische Verlagsfiema unter dem Namen ״K i e w e r Verl a g“ ins!.eben gn tifcit worden. Her neue Verlag kiimiet eins Erselicinen einer Reihe Von Hü eitern mul Broschüren sozial» |>o I i 11 s e 11 e 11 Inhalts in jütischer Sprache au. Eine besondere Abteilung wird sieh mit dir Herausgabe vo» J u g e 11 d - L i t e r a t u r befassen. Die Kiewer Organisation der ״Zcirc Zion" begann eine Zeitschrift in jiiliscltcr Sprache ״Misch* mereth Chadnscha“ (״Die neue Wacht“) heraus• zuge heu. Es ist ein Verlag glfiehen Nu mein! gegründet worden, der eine Reihe Broschüren tuid ein jitlische» Snmmclbuch ״Not 11 iw» Chadascha“ (״Der neue Pfad“) heraus gab. Die I arfei der Vereinigten jüdischen Sozialisten In Kiew hat mit der Herausjj;1he t'inei׳ Zeitune unter der Bezeichnung ״Nette Zeit“ in jidisdier Sprache begönnen. Dieselbe Partei gibt seit Oktober in € h ar kow heraus * « " J J1sc'as (>r4;1 ״ ייA r b c i t e 1־ Z c i t u u g“ In Kiew begann eine Zcitsdirift ״Drot" zu er- ,Schemen, die sieh als Organ der zionistisch-dcmokratiseiien Organisationen de» gleichen Namens bezeichnet. ״ Der behritlsdie Schriftsteller'tuul Redakteur de» Hasctitloadi I)r, Josef Klausner wurde vom Prof«*•• sini'iu.tt der UsiciMaer F'rmieiumlverslt.lt zum Ddz eilten, fitr jildii.die Geschichte umt Orienlkumle an der Frauenutiiversitüt uriiuniit.