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Jüdische Rundschau · 1917-12-28 · Heft 52 (28.12.1917) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 52 (28.12.1917)
Date
1917-12-28
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 418!״״dien solche Besorgnisse wahrlich überflüssig:. D;w Verständnis für die politischen Zusammenhänge der jüdische» Frage ist mit der fortschreitenden Politisierung der Welt gestiegen. So!nullte sich auch in vielen führende« jüdischen Kreisen der Widerstand gegen die palästinensischen und nation;,len Aspirationen der jüdischen Masse abschwädien. Für diese Entwicklung sind Länder wie Amerika, Canail.t, Südafrika, England, Rulilaiid, Ita* lien, charakteristisch. Die deutsche Juden heit steht noch am weitesten zurück. Es gilt für sic, wieder den Anschluß an das. Gesamtjudentiun zu finden, tu den letzten vierzig Jahren hatte das deutsche Judentum in allen Fragen der jüdischen Gesamt* heit, in der Aaswanderungsfrage, in der Palästinafrage, im Kampf um die Durchführung der Gleich- Berechtigung, eine führende Rolle gespielt. Es wird sich fragen, ob es die Fähigkeit haben wird, sich auf die veränderte Lage in der jüdischen Welt einzustellen und seine starken Kräfte auch weiterhin der jüdischen Gesamtheit zur Verfügung zu stellen. Wir Zionisten wollen unseren Teil dazu beitragen. Mehr als je drängt die Zeit zur Einigkeit im Judentum. Die jüdischen Probleme sind klarer, der jüdische Wille ist eindeutiger geworden. Alle Voraussetzungen zur Zusammenarbeit sind gegeben, ln Rußland und Amerika, den beiden größten Zentreu des jüdischen Volkes, ist die Einigung unter dein Banner der Ko 11 gre 11 hew4!gung vollzogen. Wir hoffen, daß auch die deutsche Judenheit bald für eine solche Einigung reif sein und eine deutsch-jüdischen Verhältnissen angepaßte Kongrellbewegung sehen wird. I)ic Aufgaben, die dem deutschen Zionismus obliegen, sind gewaltig. Wir müssen daher grolle und bisher unbekannte Anforderungen an Ihre Arbeitsiremiigkeit und Opferwilligkeit stellen. Wir sehen aber die Saat aufsprießen, die wir in zwanzigjähriger mühsamer Kleinarbeit gesät haben, und wir dürfen hoffen, auch ilire Früchte noch genieden zu können. Dieses Bewußtsein mag uns über manche schwere Stunde hinwcghclfen, die noch kommen wird und wird uns die Kraft geben, die Aufgaben, die eine schwere Zeit stellt, ehrlich und treu zu erfüllen. Au die Ansprache l>r. Hatitkes knüpfte sich eine Diskussion, die mit der Annahme der folgenden Resolut io ne 11 endete: Resolutionen 1. Die Zionistische Vereinigung für Deutschland spricht dem Akt I o n s k o 111 i t c c der Zionistischen Orgauisalüm ihr volles Vertrauen and ihre Anerkennung für seine erfolgreiche Tätigkeit aus. 2, Die Zionistische Vereinigung für Deutschauld stellt mit besonderer Befriedigung fest, dal! es dem Aktionskomitee der Zionistischen Org,•mis,־ilinn gelungen Ist, durch seine politischen Beuiüliun• gen das Ansehen der Bewegung in der Ocffcntlichkeit, bei den Regierungen und bei den Völkern aiillerordcnl• lieh zu starken 111111 die (irundlagi’ii des Kolonis,׳ilionswerkes in Palästina im wesentlichen unversehrt zu er¬ J U E DIS C H E R UN PS Ci I A U hallen. Die Zionistische Vereinigung für Deutschland dankt der deutschen R ei e 11 s r e g i e r u n g für das wohlwollende Interesse, das sie während der glsamten Kriegsdauer der jüdischen Siedlung in Paliistina zugewamlt hat. X Die Zionistische Vereinigung für Deutschlaiui erklärt feierlich, da II die zionistische Bcwegung midi den Worten Theodor lierzls von dem Wohlwollen aller Mächte und aller Völker getragen sein lutiß. Die zionistische Bewegung widerspricht keinem Interesse irgendeiner Macht oder irgendeines Volkes, sondern sie dient durch ihr friedliches Kokmisatiouswcrk in Palästina den Interessen der gesamten Kiilturnicnscliiieit. Die Zionistische Vercinigung für Deutschland begrüßt daher mit Befriedigung die Tatsache, daß die englische Regierung in einer amtlichen Erklärung das Recht des jüdischen Volkes auf ein nationales LcIk•!! in Palästina anerkannt hat. Sie nimmt mit Dunk die Erk 1 ä r u 11 g des österreichischti 11 g a r i s e h e 11 Ministers des Ae 11II er 11 zur Kenntnis, daß die österreichisch-ungarische Regierung dem Zionismus sympathisch gcgeiiiibersteht und bereit ist, die zionistischen Bemühungen hei ihr türkischen Regierung zu unter• stützen. Wir gehen der Hoffnung Ausdruck, daß es dem Aktionskomitee gelingen wird, die Zustimmung aller Großmächte und insbesondere der Türkei zur iXtrclifülirting der zionistischen Bestrebungen zu erlangen, ■1. Die Zionistische Vereinigung für Deutsch* land fordert, dal) hei der Neuregelung ' der Verhältnisse in Osteuropa die jüdische Frage entsprechend den!»micrcn Naiionnlitiitcnfragcii herücksichiigl mul geregelt wird und daß der jüdischen Minorität die gleichen Rechte zur Wahrung ihres Volks* tums und ihrer Kultur sidicrgcstcllt werden wie den anderen Minoritäten. Wir fordern daher iuslR-sondcrc, daß den Juden in Polen und Litauen eine natiönatkulturcltc Autonomie gewährt wird. 5. Die Zionistische Vereinigung für Deutschland stell! fest, daß Rumänien der einzige europäische Staat ist, der den Juden die Gleichberechtigung verweigert. Rumänien hat die Verpflichtuugen nicht erfüllt, die es durch die Berliner Kongrcßakfe übernommen hat. Wir hoffen zuversichtlich, daß die deutsche Regierung bei den kommenden Fricdcnsverhaiidlungeii die uneingeschränkte üleichbcrcehtigimg für die rumänischen Juden durchsetzen wird. Die beiden folgenden Sitzungen waren den Angelegenheiten der Zionistischen Vereinigung für Deutschland gewidmet und befaßten sich mit der Frage einer K 0 11 g r c ß bewegung in Deutschland und einer Verstärkung der zionis t i s c h e 11 P r o p a g a 11 ei a in D e u t s c h 1 a n d. Zur Annahme gelangten folgende Re s o 1111 i o 11 c!1: 1. Die Zionistische Vereinigung für Deutschland fordert, daß das Zentralkomitee die Propaganda in Deutschland durch •Veranstaltung von öffentliehen Versammlungen, durch Aktivierung der Vereinsarbeiten, durch publizistische Arbeiten, durch Ausgestattung der ״Jüdischen Rundschau" verstärke. Zur Deckung der Unkosten ' wird für das Jahr 1918 wiederum die Einziehung eines Krieg s b ei t r a g s bewilligt. Die Ortsgruppen werden uufgefordert, diesen Beitrag möglichst von jedem ZAmsten elnzuzienen. Nr. 52 2. Die Zionistische Vereinigung für Deutschland halt die baldige Zusammenfassung aller national' jüdischen J u g e 11 d v c r e i 11 c zu einem einlieit* liehen Jugcmlverban d für dringend erforderlich1. . . Im Anschluß an die Plenarsitzung fand eine Ver- ( r a u c n s 111 ä 1111 c r s i t z u 11 g des j ü d i s c!1 e n N a - tioualfoiids statt, über die wir noch genauer bcrichten werden. Die ncugcwiiiillc Nationalfoiul-Komniissinn setzt sich zusammen aus den Herren: Rcchisan- Walt Dr. Albert Ha er, Rechtsanwalt Cassircr, Dr, Fritz L 0 0 w e n s t c i ri, Justizrat S t e i 11 i t z , Davis Trictsch mul Max Wo II st einer für Berlin; für die iihrigen Städte: Breslau: Zahnarzt Hugo Sc 11 achtel, Cöln: Abraham Reinhardt, Chemnitz: Ludwig Schwarz, Erfurt: Dr. Wolf hei 111, Frankfurt a. M.: Isaak 11 ei mann, Halberstadt: Isaak F c 11 c r r i n g, Hamburg: Dr. CIskar N a 111,1 n , Königsherg: Dr. Walter Stein, Leipzig: Wilhelm Dubin er und il. Kr eist man 11, München: Jakob R c i c h. Bcr Borochow Soeben trifft auf telegraphischem Wege ans Stockliolui die Nachricht ein, daß der Begründer, iülircr und bedeutendste Theoretiker der Poalc Zion, Bcr Borochow, in Kiew eines plötzlichen Todes gestorben ist. 3ö Jahre war der Führer des proletarischen Zionisums alt und seit 15 Jahren beherrschte er die Geister der zionistischen und zionistisch-sozialistischen Intellek- (uellett. Im Jahre 1911't, während des Kampfes um das Dgaudaprojekt, trat H. Borochow zum ersten Male in der führenden zionistischen Monatsschrift ״Jevrejskaja Sliisu“ mit einer grundlegenden wissenschaftlichen AbhaiuHtmg über die Bedeutung Palästinas und die Aussiebten des Zionismus hervor, die ihn sofort in die Reihe der besten Theoretiker des Zionismus in Rußland stellte. Zur vollen Entfaltung gelangte sein schöpferischer und organisatorischer Geist erst, als im Jahre 1905 sich die jüdische sozialdemokratische Partei Pont c-Zi oii konstituierte, in deren Dienst er vom eisten Tage an seine ganze Kraft stellte. Die von ihm in seiner Heimatstadt Poltawa hcrniisgcgehcuc Zeitschritt ״J c w r e j s k n > a R a b o t s c 11 a j a C h r o ni k a“ (Jüdische Arbciterchronik) gestaltete das Programm und die Theorie der Partei aus. Nach der polizeilichen Auflösung des Zentralkomitees der Partei, mußte Borochow seine Arbeit unter fremdem Namen fortführen und später Rußland verlassen. Damit begannen die Wandcrjahre des jungen Deukers und Politikers, Krakau, Wien, Italien, London, Oxford, Amerika waren Etappen seines fruchtbaren Wirkens. In der Kiiliiirbcwcgimg der letzten Jahre ergriff Borochow die Partei der jidi sc heit Sprache und, wie immer in solchen Fällen,, befaßte er sieb mit der wissenschaftlichen Ergriindting der Geschichte und Entwicklung des Gegenstandes. Trutz seiner vollkommen assimilatorischen Erziehung wurde er bald einer der bedeutendsten wenn nicht der be-' deutendste — Forscher und Kenner des Jidischen. Seine ״Bibliothek eines jüdischen Philolöge n“, im ersten ״Pinkas", die mit einer wissenschriftlichen Präzision geschrieben ist, die selbst einem Steinschneider Ehre gemacht ׳hätte, gehört zu dem Besten, was dir junge jidischc Pliiblojgc aiifzuweisen hat. Der Krieg imciTasditc ihn in Wien, das er als russischer Staatsangehöriger verlassen mußte. In Luga no wurde in einer Besprechung mit Piuelias Rutlicnbcrg IUI | da־ erste Grundstein zur Koiigreßbewcgung in Amerika gelegt. V011 l.tigjiiio fuhr Ikiruchuw nach N e w Y o r k, wn er die Redaktion des po ßczionistischen' ,,Jüdischen Kämpfers" übernahm, Kednk(io1is111itg!k׳(l der ״Wahrheit" wurde und bald eine führende Stellung in der amerikanischen nntionnl- Ein kurzes Kapitel über Berliner Taufjuden Itckmnitlieli hatte Moses Mendelssohns aufkläre! Delle Wirksamkeit unter den Juden die von ihn! gewiß nicht vorati-sgesclicue oder g©wüm־ch:c l'o'gc, daß eine Masseiifiuclu aus dem Judentum erfolgte, die beispiellos darteht. Die Kinder des grollen Philosophen und begeisterten Juden tauften sieh; seine Schiller, Freunde und Verehrer unternahmen den gleichen Schritt oder waren wenigstens nicht weit entfernt davon. Denn daß David F r i cd Hi 11 d er, der langjährige Vorstehet der Berliner JiaJeiisdiaft, als Jude starb, irt nur dem Umstand zu/uselu׳eiben, daß Probst Teller in Berlin den atigchotcucn Uehertritt zum Christentum unter der Bedingung, daß in Bezug auf das Apostolikum Kon/cs■ Gonen gemacht würden (ähnliches batte vorher Salomon Mahn oii vorgesclilagen) »licht guthicli. Die Nachkommen tauften sieh ohne Bedingungen. Während man sieh vor Mendelssohn eifrig bemühte, Aposlaten zu gewinnen, meldeten sich jetzt auf einmal so viel — und darunter so viel unsaubere Elemente — , daß man zu einer Merkwürdigen Maßregel schritt: der zu lautende mußte erst seine Unbescholtenheit :..icliweiscn und eine polizeiliche Erlaubnis zum GGubcnswechsct bcibriiigen. Von da ebbt dann die Taufncs'iodc merklich ab, denn das Akteufaszikel (Judcn-Sar'icn No. 58, betr, die von jüdischen Personen nachgcs'.chte Erlaubnis zur laufe) im KönigI. Polizeipräsidium Berlin führt von 1810—1817 nur 108 Namen aul.'l Das ist keine gioßc Anzahl, wenn man bcriicksiclipgt, daß Berlin damals schon eine recht ansehnliche Jui'engemcindc hatte und daß sich darunter auch sehr viel a.rswürtige tau {lustige Juden befanden. Ich nenne beispielsweise nur 1810: Mater Ed. S 111z e r aus dem Sulz'wcbischen (Oberpfalz); 1814 : Rabbinatskandidat Isaak J׳*cf Strom borg aus Aschaf- *) ln Preußen sim‘. von 1823 bis 1839, also in 16 Jahren, 1888 Juden zniit Christentum übergetreten. fenburg; 181(1: Eau'iy 8c 11 lenk ec aus Regcnsburg; 181(1: August W a' t e r ans Mainbcrnhcim. Interessanter .1 ־s diese Aufzählung׳ von gleichgültigen Personen ist die fats.iclie, daß sich unter diesen Akten' auch ein ()rigi11;,,bricf des Historikers Isaak Marcus Jost befindet. Als sich dämlich seine Schwester Jette, die, nebenbei bemerkt, kauin schreiben konnte und einige Urkünden sogar mit drei Kreuzen Unterzeichnete, 1812 taufei! lassen 'zollte, wurde ein Ueburtszeugni•־. von ihr gefordert, äaranfhiii schrieb Jost: ״Braunschweig, 12. XI. 1812. Aul di׳ Bitte meiner Schwerer um einen Schein wegen ihr׳ s Geburtsortes, Alters und übrigen Umstände hab, ich mir Mühe gegeben, ihr denselben aus unscrem Geburtsorte Bernhurg zu verschaffen, allein dies ist nniiiösJich. l>cr damalige Rabbiner ist län~t verstorhen, unser Vater ist 10 Jahre und mein Großvater, der meäie Schwester Jette erzogen, seit 4 Jahren to1.lt. Meine Schwester ist über 20 Jahre Und ich über 10 Jahre aus tteruburg entfernt. Alle Personen, die vielleicht Auskunft gehen könnten, sind uns unbekannt; daher will ich alles mifsetzen, was ich davon weiß. Unser Vater Isaae Levy, Scluitzjiulc zu Bcrnlwrg, verlor seine erste Frau gleich nnciitleni sie ihm besagte jette geboren halte. Lr schrieb den üehu!־tsta<»; derselben 111 eine ajte Bibel, worin nachher die Geburtstage aller seiner Kinder eingetragen wurden, _ Es war am 7. Osterlage der Juden im Jahre 1785. Er heiratete nachher meine Mutter, eine geb. Jost aus Wolfenbüttel mit der Bcdinguug, daß deren Vater seine Tochter von der ersten Frau zu sieh nehmen und erziehen wolle. Dies gescliah. Jette kam als zartes Kind nach Wolfenbüttel und erfuhr daher von ihrer Geburt fast nichts. Meine Mutter bekümmerte sieh wenig um sic, weil sie ihr Stiefkind war, und daher weiß auch sie nichts von deren Umstanden. Die Frau meines Großvaters, die zweite nach meiner natürlichen Großmutter, kann weder schreiben noch lesen und hat also nie daran denken können den Geburtstag meiner Schwester aufz.uzciclincn, iia Falle er bei . der Verheiratung gebraucht weiden sollte. Die übrigen Personen sind todt odw gänzlich unbekannt Meine jüngeren Geschwister kennen meine Schwester kaum und sind auch fast 9 bis 10 Jahre vom mütterlichen Hause entfernt. Dies alles kann ich eidlich erlüirten. Isaac. Markus Jost. Der letzte Name ist unser seit kurzem angenommene Familienname." Dieser Brief ist an den christlichen Bräutigam der Schwester namens Carl VF i 11 k c l ווו a n n in Berlin gerichtet mul trägt noch einen Vermerk, aus dem hervorgeht, daß Jost große Augst hatte, er könne in uiireeliie Ifände kommen und ihn kompromittieren. Tatsächlich ist Josts Schwester dann am 9. Dezember 1812 getauft worden. Ganz gewiß hat sich Jost nicht träumen lassen, daß sein Brief so gut auüiewahrt und noch nach hundert Jahreu seine wahre Gesinnung verraten würde. *) Es ist mir auch bekannt, daß eine größere Grupjie von Frankfurter Juden Jost, als er in Frankfurt Lehrer war, nicht recht traute. Sic hatten also nicht so ganz unrecht. Ein besonders .taufwütig«»• Herr ist der Prediger Stege man«; sein Name kehrt immer wieder. Am 11. August 1816 taufte er den Joachim Hcimnnn Ephraim; dieser nennt sich dann Ebers. 1828 lassen sich Bankier Moses Meier Ebers um! seine Frau Fanny geh. Levysohn taufen. Moses nennt sich dann Georg Moritz Ebers. In ihm dürfen wir wohl den Vater des bekannten Schriftstellc1*s und Aegyptologen gleichen Namens (geb, 1. März 1837 zu Berlin) vermuten. Von der altbcrkncr Judcnfamitic Licbmann ließen sieh 1815 Abraham Licbniann, Gutsbesitzer bei Landsberg a. W., dessen Sohn Bernhard und 1819 Bankier Heinrich L, taufen. Sie alle nahmen darauf den Namen Fiebert an. *) Als Jost 1813—14 in Güttingen studierte, schrieb er, daß die masten jüdischen Studenten an der Schwelle, des Christentums ständen. <יז

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