Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 51 (21.12.1917)
- Date
- 1917-12-21
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. U JUEDISCHE RUli DCCMAU Seite 4! 1 Kuchsrzcwski und die Juden Unter diesem Titel nimmt Dr, J. Göttlich in ■einem I.eitarlilcel der zionistischen Wochenschrift ״l>:1s Jüdische Volk״ vom 13. Dezember Stellung zu der Rede, die der polnische!Ministerpräsident Kuchnrzexvski kürzlich, beim Empfang der Vertreter der jüdischen Presse Warschaus,' gehalten hat. Dr, G011lieb konstatiert zir Beginn seines Aufsatzes, dal) der Versuch des Ministerpräsidenten, sich mit der jüdischen Presse persönlich auseinamierziisctzcn, einem lang Re• hegten jüdischen Wmisehe entspreche: ״Die erste l’e• dingimg zu einer Vcrständigim!; zwischen Polen und Juden ist der unmittelbare Kontakt, der direkte gegenseifige Meinungsaustausch". Die Beseitigung von jeder Art Vermittler und Makler sei die erste Grundlage für eine zweckmäßige polnisch-jüdische Politik. ״Freilieh", licliit es in dem Artikel, ״wäre es viel besser gewesen, wenn die Vertreter der jüdischen Presse zusammelt mit denen der polnischen eingelndch worden wären. Es ist dot'ii 1 (.׳I'j>s1eerstäiid!id1, ■dal) die jiidischen Binder das gleiche ernste Interesse an den Fragen der allgemeinen Politik haben wie die polnischen. In seinem Expose für die polnische Presse hat der Premierminister die Prinzipien seines politischen Pro• gramms entwickelt, von dem die Lchensiiitcrcsson des ganzen Landes und aller seiner Bürger abhängen. 1 )er Premierminister ist dot'ii nicht mir mit Versprechungen an die Ocifentlidikcit getreten, sondern midi mit Bordenmgcii; mul diese Förden Ingen sind doch an «uns cIkmiso gerichtet wie an die Polen. Andererseits wäre cs m.beding( nötig gewesen, dal) die .polnische Presse die. Meinungen kennen gelernt hätte, die der Premierminister Imziiglieh des polnisch-jüdischen Verhältnisses! mt.'gcsproclicn •hat4.. Der PrctnicrmiiiNtcr hätte an die polnische Presse einige ermahnende Worte richten und ihr die schweren Folgen falscher Darstellungen, böswilliger Verdrehung der Tatsachen .klar machen sollen. Aber dazu hat Herrn Kudhnr/.cwski, die nötige Entschlossenheit gefehlt und man intil) sagen, daß 1)11entsclilossciiheit sein ganzes erstes Auftreten in der polnischen Judenfrage charakterisiert. Herr Kueliarzewski hat uns erklärt, dal) er auf dem Standpunkt einer demokratischen und gerechten Staatsordnung stellt, woraus folgt, dal) alle Bürger ohne Unterschied des Glaubens, und der Nationalität volle Rechte gcnielkn müssen. IXibci hat der Premierminister «v z» vermeiden gesucht, den Begriff ״Nationalität'1 auf die Juden niiz.uwendcn,!und sich mit dem sehr unklaren Ausdruck der ״Respektierung der kulturellen und religiösen Eigenart" begnügt, der viele Deutungen zuläOt. Aller "selbst wenn man anneliinen sollte, daß Kueliarzewski die besten Absichten hat und sich mit dem Aufrichtigen Gedanken trägt, die Lösung der jiidischen Frage der wahren Staatsklugheit gemäß durchzuführen, so ist das doch noch immer nur seine pers ö n I i c h c Anschauung, wie er ausdrücklich betonte, die nicht als Kriterium für die Pohtrlc des gesamten Ministcrkahinelts dienen kann. Die Ereignisse haben! bereits die Unterhaltung des Premiers mit der jüdischen Presse überholt. Das Ministerkabinett ist bereits gebildet u11d die wichtigsten Portefeuilles sind ausgo־ sprodicncn Nntioiial-JX'mokratcn übergeben worden. Die Politik und Taktik der National-Itciiiokraten haben wir Juden gründlich zu spüren bekommen.,. Solange wir von den neuen Ministem keine deutlichen Erklärungen haben und keine wlrklidten Taten selten, können wir uns nicht von den Gefühlen der Unruhe und der angstvollen Erwartung befreien , . . Wir fordern eine einhcitliche und deutliche Stellungnahme sowohl des Premiers als der übrigen Minister und sie wird als Wegweiser für unsere Orientierung dienen. Es ist ein sehr eintachcs Problem: Wer unsere Forderungen berücksichtigt, kann auf jinscrc Unterstützung rechnen." V«n icn GemeiniUwalilcii in Polen Aus verschiedene« Städten Polens wird gemeldet, daß die Wahlen zu den jüdisdten Gemeinden zugunsten der Zionisten ausgefallen sind. So wird aus Kali sch berichtet, daß dort die Zionisten einen glinrenden Sieg errungen haben. Von den vier gewählten Qemcindcvcrtrctern sind zwei Zionisten (S. Saudci* und W. Pfeifer), einer Misradtist (S, Fried e) und nur einer, ein nicht zur ״Agudath-Haorthodoxim" gehörender Orthodoxer (S. K o h n). Weder die Assiniitition nodt die ״Agudath-Haortliodoxim" konnte einen Kandidaten durdisctzen, obwohl besondere die letztere eine lebhafte Wahlagitation betrieb. De am 3. Derember durdigeführtcn Wahlen in Stawiski führten ebenfalls zu einem vollen Sieg der Zionisten. Der ge- «amte neugewählte 1 Ocmcinde Vorstand besteht aus Zionisten. Es wurden gewählt: S. Friedmann, 1, Orlins ky, J. M. Silberstein und Dr. Ka tz. Audi sämtliche Ersatzmänner sind Zionisten. Auch aus Bla sch kl wird telegraphisch gemeldet, daß der Wahlkampf mit einem vollständigen Skg der Zionisten endete. In Ostrolenk« errangen die Zionisten eben־ falls einen Sieg, indem ein Zionist <J. (Lltor), ein Nationalist (J. Soka) und zwei Unparteiische gewählt wurden. — Gedenket Hilfswerkt ar Palästina! Ein ״jüdischer Vertreter“ Vor kurzem haften die Lodz.cr Juden das Vergnügen, vor) der Tribüne des Stadt rat es über die Entstehung 11ml »teil Werl ihre,׳ .'•pradic belehrt zu werden. Der antisemitische Rntma.in F a t c r s o 11 setzte dem Sir,dual in einer Inngcii Ansprache auscinarider, dal) der ״Jargon" kein Sprache sei, kein Recht auf Ent• Wicklung bi'sil/e und keine Ansprüche im polnischen l.nnde erheben dürii•. Die jüdi sehen Rntm'inncr ohne U11tc׳rs\l1ie־.l der Richtung nahmen den vom antiscinitisehen Abgeordneten liingcschlcudcrten Handschuh auf. Mit Verwunderung und "Entsetzen bemerkten damals schon einige Berichterstatter, dal! unter den Ratmänncni, die die pöbelhafte״ Ausführungen Fatcrsons mit Bri'all autm1h11.cn, auch eit» jüdischer Ralmann war, dessen Kandidatur vom jüdisch-nationalen Wnhlkoinitee (nachdem die;cs Komitee mil dem Lchrcrvcrbaml einen Block gesdikzssen butte) aufgestcllt wurde — Lehrer S c ii w e i z c r. I.'icu•״ ’!׳jfnlUciirn Vertreter" schien cs aber nicht genug, seinen polnisch-patriotischen Eifer auf dieses I iämlcklalschcii zu beschränken. Auf der Sitzung vom 22. November trat er ■als Referent der Buclgetkommission auf und benutzte diese Gelegenheit, um sieh seines von ihm verehrten Lehrers würdig zu zeigen. Ganz int Stile des Herrn Fatcrson ״zeigte" der Redner, daß sämtliche Einwohner eines Landes ein einheitliches kulturelles Ganze dnrstcllcn, daß nationale Minoritäten in einem Land aufgelöst werden müßten, und daß der ״Jüdischc Jargon" keine Sprache, sondern ein ״VcrständigimgsmUtei", ein aus Verschiedenen Sprachen zusammen• gesetzter Dialekt sei und in Polen keine F.xistcnz.bcin Polen auf den Begriff einer bloßen Religion‘•- llschaft ihren I׳• in :•;teil Protest• a11-.-.prachc11. Selbst; Referent über diesen Punkt der Tagesordnung, der Put von Dip 110, der sich mit der Verordnung Aust- Berliner Zionistische Vereinigung Bechsleinsoal, Linkst!42 .־. Sonntag, den 23. Dezember 1917, abends 7*/a Uhr: Uly F /? 4a W « זו•?/' *a»D*trc*1D •Ah imkI 44 r * ■ר־י a **Wä&AÄiä. W&A.’M‘' •**»*־»׳iAii aut der Bibel und den Schriften von Heinrich Heine, Theodor Herd, J. L. Pcrcz, Morris Rosenfeld und Beer.Hofmann. Karten *u *« u״d * Mk. bei der Berliner Zion. - *c * Vereinigung, SldnlsdieStr.8, Bote & Bock, Lelpilgerstr., Toucnlilentlr. und an der Abendkasse. Der Uebersdtub flieht dem Hllftkomltce der Ztonlitltdien Vereinigung für Deutschland su. »V Gedenket der Evakuierte■ t, rcditiRting besitze. Zur Bekräftigung seiner ״wissenschaftlichen“ Erörterungen führte er dabei — nach Faterson schein Muster — den Ratmännern einen verhunzten jüdischen Satz, vor, der jeden von der ״Lächerlichkeit dieses Dialektes" überzeugen sollte. Mit Entsetzen rüdeten die jüdischen Abgeordneten von ihrem Kollegen ab. Die Ratmänner Holondersky und Dr. Rosen zweig versuchten den Redner zu unterbrechen. Auf eine Anfrage des zionistischen Ratinnims Dr. Rosenblatt stellte der Vorsitzende fest, daß die Budgetkommission den Referenten nidtt beauftragt hatte, diese Meinungen zu äußern. An antisemitische Reden innerhalb und außerhalb Polens sind wir gewöhnt. Jüdische Assimilantcn, die in ihrem Kampfe gegen den Nationalismus die Partei der Antisemiten ergreifen, können uns nicht mehr überrasdien. Daß aber ein jüdischer Ratmann, der auf Grund einer nationalen Liste gewählt wurde, sein Mandat dazu benützt, gegen die jüdischen Fonleningen zu kämpfen und sich über jüdische Werte und Bcdürfitissc lustig zu machen, ist sogar für die jüdische Praxis ia Polen neu. Eine Rabbiner Konferenz in Polen In Warschau fand vom: 3. bis 5. Dezember eine Rabbiner-Konferenz statt, an der über hundort Rabbiner Polens teiltwltineit. Der zu der Eröffnung*• Sitzung erschienene Vertreter der Sfaatsregienutg, der Direktor des Departements für ^Religion und Volksdüng, Prof. Mlkulojyski-Pomorski, begrüßte die Konferenz und geklärte, daß di« polnische Regierung die jüdische Frage in einem für beide Teile günstigen Sinne zu regeln versuchen werde. Die Konferenz bcsduiftigte sich mit der Ausarbeitung der Statuten des neugegründeten Rabbiner-'Verbands, der Vcrordnuiig vom I. November 1016, die jüdische Religion*- gemcinschaft ii) Polen hetreftend, •und Ihrer Revision durch die von den polnischen Behörden zu diesem Zwecke eingesetzte Kommit'.sion, sowie mit der Frage der Gründung von profanen Fortbildung»- k ursen für <ii< Rabbiner Polens und der jüdisdten Erzielt ungefragt in Polen. De Acndcrungcn der Statuten des Verbands, deren Notwendigkeit sidt aua der auf der Konferenz geübten Kritik ergab, wurden einer Kommission übertragen. Die Debatte über die Verordnung vom 1. November zeigte, daß weite Kreise •der polnischer» Rabbiner ' die herrschende Ansicht Vollauf trilen, daß ' die Verordnung auf falschen ׳ Voraus- Setzungen aufgclwut ist. Nicht gering war die Zahl der Rabbiner, die gegen die Einengung de» jüdisdten Volke rc'sc"■ ticr Rai*' prinzipiell einverstanden erklärte, wies in langen (iilirmigCn auf die;:roßen Mängel hin, die naclt seiner Meinung dem Gesetz anhaften. Er forderte die Ge- Währung eines größeren Anteils der Rabbiner an dem Obersten Rat der Juden und die Abschaffung des Zweikitricn-Systcnis bei den Waiden, Audi gegen das Recht der Bildung besonderer Kultusgeim-imlen nahm C£ im Namen der Einheit ries Judentums energisch Stellung. Ferner protestierte er dagegen, daß die Rabbiner bloß durch die OemeiiidelK'vollinächtigteri ernannt werden. Nach den jüdischen Gesetzen dürfe ein Rabbiner nur auf Grund einer Wald durch .111 c Ocmcimlemitglit.'der sein Amt ausüben. Der Punkt der Verordnung über Ernennungen von Rabbinern müsse aus dem Statut gänzlich verschwinden. Das polnische Judentum sei reif genug, um zu wissen, wen ca zu wühlen habe. Den heftigsten Protest erhob der Referent gegen die Ein- Setzung de.׳ Revisions-Kommission beim Stantsr.1t, deren Mitglieder ohne Wissen und Willen des jüdischen Volkes bestimmt worden seien. Auch die von dieser Kommission bereits gefaßten Beschlüsse unterzog der Redner einer scharfen Kritik. Er brandmarkte besonders die Tendenz dieser Kommission, den Einfluß des Staates auf diejüdische .Selbstverwaltung der Gemeinden zu vergrößern. Er forderte die Deckung der Kosten für die sozialen und kulturellen jüdischen Institutionen durch die staatlichen Einkünfte.! Nach 'seiner Rede stellte der Vorsitzende fest, daß alle Anwesenden mit dem Teil der Ausführungen des Referenten, der sich auf die Abschaffung des Zwcikuricn-Systcms und dest Rechts der Bildung besonderer Kultusgemeindcn bezieht, einverstanden sind. Gegen die Verordnung vom 1. November wandten Isidt die Rabbiner aus Grajew, Oontbin, Wloclawck und P r a B n i s z. Der Rabbincr von Kutno verlas einen Brief von sieben Kreisgcn-dmlen aus dem Kutnocr und Oombincr Gebiet, der ebenfalls einen Protest gegen die gewaltsame Einzwängimg des jüdischen Volkes in den Rahmen einer bloßen Religionsgemeinschaft und die schädliche Tätigkeit der Revisionskommission darstellte, j Am Schluß der Debatte verteidigte der deutsche Rabbiner Dr. L. Ca rieba eh die vorn deutschen Generalgouvernement erlassene Verordnung vom 1. November. Er sagte unter anderem, daß die Hinei nt ragtmg des Begriffes ״Volk" in die Verordnung eine Massentaufe unter denjenigen ■ zur Folge gehabt hatte, die sich als Polen mosaischer Konfession erklären. Der von dem Wlodawcker Rabbiner Kowalski in einem längeren Referat gemachte Vorsdhlag der Gründung von weltlichen Fortbildungskursen für Rabbiner stieß auf teilweise heftigen Widerstand der Konferenz. Den Gedanken der Fortbildungskurs« verteidigten fast ausschließlich die deutschen Rabbiner Dr. P. Kolm und Dr. E. Car lebach. Ocgcn di« Fortbildungskurse sprachen sich auch der zionistische Rabbiner Slotnik aus Gombin und der Rabbiner aus Sokolow aus. Letzterer führte aus: ״Man muß die Kurse, die andere für uns machen wollen, ablehnen. Es ist unverständlich, daß die Herren Dr. Kohn und Carlebadi so hingebungsvoll uns ein reden wollen, was für uns gut ist. Fremde, die uns belehren wollen, Jvraudien wir nicht.. Vom Vorsitzenden aufgefordert, diese Worte zuritdczunchmen, weigerte sich der Rabbiner im Namen der Wahrheit, dies zu tun. Einer längeren ־«Rette Dr. Carlebadi« gelang cs schließlich, zu verhindern, daß die Gründung von Fortbildung*•- kursen durdt eine Resolution abgelchnt wurde. Es wurde ein« Kommission zur weiteren Prüfung der Frage eingesetzt. In der letzten Sitzung, die der jüdisdien Erzichimgsfrage gewidmet war, referierte der Rabbiner von Sawicrcie. Er sprach über gewisse Formen der Volkssdiuic, die notwendig seien, um die Jugend gegen schädliche Einflüsse zu schützen. In der Diskussioa traten einige Rabbiner gegen jede Reform des Schub wcscn9 auf. Bemerkenswert war die Rede des zionistischcn Rabbiners S1 o t n i k, der unter anderem sagte : ״Solange wir eine Religionsgescllschaft bleiben, wird man uns das Schulwesen nicht übergeben und es wird, so fürchte kh, bei täglich zwei Stunden Religion«- unterricht bleiben". Dem Lodzcr Rabbiner, der tot derte, dafl ein Rabbiner keiner Partei angchören dürfe, antwortete Rabbiner Slotnik: ״Wenn eine Zeit kommen wird, da ein Rabbiner kein Zionist mehr sein darf, werde leb mich lieber vom Rabbincramt als vom Zio* ״Ismus kwsagen". Als ein anderer Rabbiner das Gleiche verlangte, erklärte Rabbiner Slotnik seinen Austritt u* dem Rabbinern:rba/id. In den Vorstand des Verbands wurden 23 Rabbiner gewählt, darunter die Rabbiner von Sokolow Lukow, :Dwort, Ka lisch, •Nowidwor,’ Sawiercle taw. | Rcsohitioncn Tiber die behandelten Fragen wurden nicht gefaßt. Am 8. Dezember wurde eine Delegation des Rabbtner-Verbands, bestehend aus den Rabbinern •von Lodz, Kalisch, Sa wiercle und dem Rabbiner Kahane aus Warschau vom potnisdien j (Ministerpräsidenten" Kueliarzewski empfangen. Die Delegation dankt« für die Begrüßung der Konferenz durch die Staatercgicrung* und für den vom Vertreter der Rcficnuu? ausgesprochenen Wunsch, mit den geistlichen Führern der po!;:bc!!en Juden in dirdetem Kontakt zu kommen. Kucltarzcwsid Versprach die Berücksichtigung der reff- Kioscn, kulturellen und gewisser besonderer Bedürfnisse[ der jüdischen Bevölkerung. Der Rabbiner von Kalisch bat un'die Aufhebung der Beschränkungen, die heute /