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Jüdische Rundschau · 1917-12-21 · Heft 51 (21.12.1917) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 51 (21.12.1917)
Date
1917-12-21
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Nr. 51 Seite 412 JU ED ISCHE R U N D S C HAU noch (in־ die Juilvn bestehen und für den Rabbinerstand eine Krrinkun^׳ ilarstoiicii. Der Ralibiner von Lodz forderte, dal! die Aufsicht über die jüdischen Religiotisschulen in die I html der Rabbiner gegeben werde. Hilfe durch Arbeit Die Notstandsarbeiten des Jüdischen Nationalfonds Niemand, der in das soziale Problem der Allteilslosenfürsorge Einsicht hat, wird verkennen, wieviel segensreicher;11s Almosengebcn tlas Beschaffen von Arbeitsgelegenheit 'st. Almosen d iniitigen den Empfänger, Arbeit steigert das Selbstgefühl des Arbeitende». Dies gilt tu besonderem Made für die j ti d i s e h e Ar h‘c i t e r s c 11 a f t P n 1 ii s i i 11 a s mit: der ihr eigenen ernsten Auffassung ■ihrer Pionier- ] pflichten. Die entsetzliche Not in Palästina ist;tilge- I mein bekannt, die Preise fiir Octrcidc mul andere Leliciismittel sind enorm gestiegen, Krankheiten und Senehen willen aufs bedrohlichste, die Entwertung des Papiergelils hat selbst di!■ Existenz von Personen mit gesielterteilt biukomme» schwer erschüttert. Städtische mul limdlidie Ik'lricbc sind stiltgelcgt oder aufs iinllerstc eingeschränkt. Lnieni Teil der patästiiiciisiseheu Bevölkerung kann und soll mm nicht durch Almosen, sondern durch Schaffung von Arbeitsgelegenheit, durch Notstandsarbeiten, geholfen werden. Ls sind dies in erster Linie die in der ,Landwirtschaft beschäftigten jüdischen Arbeiter Palästinas, die in den Jahren vor dem Kriege bis in die jüngste Zeit hinein unserem Siedlung swerk die gröl’ten Opfer brachten, Opfer au (int und Blut. Sie haben auch während der schweren Kriegs/eit das Land nicht verlassen und trotz kärglichsten Lebens- Unterhalts und ungünstigster I)nseinsbcdingimgeu ausgeharrt. Nun ist es eine Ehrenpflicht des jüdischen Volkes, der Arbeiterschaft in Lrez-Israel, die keine Almosen, khmlcni nur Arbeitsgelegenheit! verlangt, zu I lilfe zu eilen. Der Jüdische National fo 11 d hat schon vor!.mgi'i'er Zeit, ziuiiiclisi in bescheidenem Umfang, Notsiands,arbeiten or,:;m siert, Die Erfaldutt״ hat aller ge- . lehrt, «fall 111׳r so'cln־ Notstand•־,•irhi-iicn ivirl.licli , cg, ns- 10I! wirken, die tiielit dazu eingerichtet \vt»־den, Leu- (וויו angcniilicklielic Ber-duiti;׳ in!;: zu vcrsdiaffeu und zur Annahme verleiten, dal! die Liit'ohmuig nur versteckte Almosen darsteücn. Deshalb war man bemüht, nacli Möglichkeit solelie Arbeiten■ zu schaffen, die die WillenskiTl't und das Interesse des Arbeiters anspamien und .־ms allgemeinen koloni-atniischen Gründen zur Ausdekining bestimmter Arhcilszwc'gc und zur Produktion von Nalmmgsinit(ein, fiir notwendig gelullten wurden. Besondere Berücksichtigung imd’de den weihlidteu Arbeitern zuteil werden, da säe weit welliger als uio maiiiiiichcti in der Lage waren, sieh au! den voiiiandi neu OroUbclrichen und hei Kolonisten Arbeit zu verschaffen und infolgedessen im allgemeinen der Not mein׳ ausgesetzt sind als ihre mlimil eiten Kollegen, lis ist anderer* seils bekannt, datt die gut ausgcb.ldotc, in der Landvvil'isiiinft arbeitende brau fiir eine gedeihliche Läiivvickluug des jüd sehen S'cd!t!״g<vverks c'ne «•ibcdüigle Not- Wendigkeit ist Ilauptsiienlieh kommen die Arbeiterinneu für sysk'iiMtisfiu'ii (iciiiii'.ebau, sowie fiir die vir- Kchiedciicn Zweige der Ilauswirisdi.ilt in iwtradit. Bezüglich der Arbeiter ist benmieiiswcrt, tlal! ihr Gros sich im Gegensatz. zu der Ik'WcglicUkeil '׳ur dem Krieg(• in den letzten Jahren daran gewöhnt hat, stabil an einem Platze zu bleiben, was iui Interesse der lamlwirtschaftlichen Arbeit recht günstige folgen gc/eitigt hat. Man bedenke ferner, dali die Arbeiter, die cs für ihre Pflicht hielten, unter allen Umständen im Lande auszuliamm, zu den charakterfestesten zählen, so dali die Lloffmmg hereehligt ist, dali wir am Lude der Kriegszeit über einen nuscil seiicn Stamm von Arbeitern verfügen werden, die eine beträchtliche Anzahl von Janreu hindurch in Palästina Erfahrungen gesammelt haben und sich an das Land gebunden fühlen. Ls erwächst tl u!1 e 1׳ allen a n L r e z -1 s r a c I Interessierten die h e s o n d e r e P f I i e h t, tl i e L x i s t e 11 z. - b e d i 11 g u n g c n dieses vv e 1׳ t v 1111 e 11 Be v ti 1 - 1; e 1' 1t u g e I e m e 111 s möglichst zu e r lei c h - 1 e r 11, damit diese V o r 11111 f ü 1' d i e g 1׳ «> II e n A 1׳ h e i t s p I ä 11 e nach 1' r i e d e 1t s s c h I ti II '.׳ r - h a H c 11 h I e i h I. Fs wurde von der NalSoiialloiid-Vcrvvaltmii; int L.iuventelnueu mit der Vertretung der Arbeiterschaft ein grober Plan für die •Durchführung von Notstands,וו beilen int laufenden Wirlsehaflsjalir (VAS) aufgestellt, die B.irau-gaben in Höhe von ea. 250DOD F mit cs in Ci old bedingen, von den Aufwendungen d s Jüd'sehcn Nationall'omls auf seinen Ländereien ahgt sehen. Die Arbi-itc.n sollen insgesamt rumf 7MI Arbeitern zugute komme«, wovon '2׳.<> zu Gemüse• und AcLcrbntigew■ssen- Rchaftcn zus uniiiongesTli’os׳ en säitl, wälircml 1! e and׳ reit 5<KI l.olmatbeiier in den jüdäisehen Plimizmi;skotoiiicu sind. An die Gemüse- und Acker l>:mgruppon sollen einjährige Bclrichskrcditc, (enter au Ko'oti's'e 1 in Judiia Arheits- (be/.vv. Lohn-) Kredite bewilligt wt r.leu, Gcinüsehaiigrupj en b faulen s'c’s in M e tu11 a, Sittmta, J a I) 11 e e!, M ig.l a!, M e r c h a 'V j st It, C |! c d * r a 1t, P v lach- T 1 k w a , R e c h o b o 111 und N a e h 1 a t - J c - 11 tt ti a (bei Ivschon), Ackerbau gruppe 11 in Ghaiun- 1׳ a h , M a c 1111 a i m , S a r o n a uml K a r I; 11 r, l'ci den Acke!ii m;•r.ippvti vvtrd tt s'clt c'n'ge Kolu'icn uml der P.tliist:11:1־e'(!■r.'oiul b׳־zw. 11c Arketer »e'bst mit Inventar' und IVlriehskajtisl bi lriligeu, Bei den (ieiiiii;el)at1.gr11|>|1vu iu (ial.l in uml Ju.ljia i־ü ihr Anteil der ,Mädchen sei 11־ stark und der »vtrivUsvorschiill soll zumeist vom jüti schen Natioii.'il'oiiil :11!1׳i>1 geujiltri werden.!11 Judäa erscheint es am zvvcckinälligsteti, Arbeiisgelcgeulicit tlnreli Kreditgewährung an die Kolonislen zu schaffen, die sich infolge der Krise grollte Beseliränkmig in der W.riscliai’tsfi'dini ,g niil'er'e;eu. Mehr als 803 l.tilutarheiler iu Judiia sind ohne dauernde B,׳• schüftii'iing. Nneii der Ansicht der A»beiternrgan'Station tttüüle für 50,1 ArH-ter gesorgt werden. Lin hefriicltthoher Prozentsatz der Arbeitslosen sind Lvakuierlc, so in IVlaeh-Tilava 185 von 530. I )1 r J ii d i s r 11 e N a t i 0 11 a 1 fönet hat beschlossen, sich au diesen NoBtnud-niheilen mit 103 00!) 1 ■'raues in Gold zu beteiligen, und zwar auden fiir diesen Zweck cinflieüemlcii Mtuelit, deren erhebliche Vermehrung in nächster Zeit emattel werden darf. Der Anteil des Jüdischen Nation,diomis soll vornehmlich zur Dctlcmtg des Ch'samthodaii'es der Gemfi• el׳.m1״r11|1pcu dienen, weil die l'öiileriitig dieses Prmluklioiiszweiges für die Lage der (iesamlbeviilkeriing׳ von größter Wicht g!u il i-t. Der Rest ist für Arbeitskredite in Judäa bestimmt. Ls wird ■mch dafür gesorgt, du» verschieden^ Sämereien aus Dciilschland und Holla ml nach Palästina geschickt werden, um den Gemüsebau iu grölMmüglichem Umfange diirch/.ul'ührcii. Unbeschadet der Propaganda in den meisten Laudein, Kapitalien für eine großzügige Siedhmgsarbeit nach I riedtuisscli'nU auf/.uhr'ngen, obliegt den Palästinafrennden die unabweisbare 'Aufgabe, durch NoUtaudsrirb. iten den opferfreudigen Pionieren zu Hilfe zu kommen und damit gleichzeitig die Gnuullagc für die künftige kolonisutn rische Tätigkeit zu festigen. Vom jüdischen Nationalfond Die Spcmlencinki'mflc des Jüdischen Nationalfmuls im Monat November setzen sieh ans folgenden Leiträfen /usomincii: RufSland R. b0 118, Oesterreich K. '11 <>!<> (davon aus Polen K. (>512), NordanieriKa;s 0795, DeiiKelilauil AL 11 I i(1 (davon aus Polen und Litauen M. 5172), Argentinien Pesos 3317, Holland 11־. M77, England C »8.8.2, Schweiz Frs. 1738, Südalrika C 07,17.0, Ungarn K.< 1321, Belgien LI. 529, Aegvpten Piaster •1380, Frankreich P'rs. 752, Neu-Seel.umi t; 29.1.JO, Griechenland i'rs. ■HU, Spanien Lrs. 300 ttntl Sch wetten K, 70, zusammen I'rs. H().l)ll. tu letzter Zeit sind dem jüdischen Nationallämd einige größere Zuwendungen gemacht worden, so eine 30111)0 Kronen •Stiftung zugunsten des AiTeitcrlscimstütteufomK aus Oesterreich, ferner eine Shilling von 7500 Gulden von Herrn II. Hede in au 11 it׳,. in Almelo (llollaud) gh'iehfnlls für Arheilerhätiser. weiter wurden von Herrn 11;1111־111־ llazioui iu Born hei der Baseler LehensversichcrmtgsgcselRchnft eine Versicherung für den I feivhvald in Itölie von KMMIÜ Tranes ־mul in einer deutselten Proviuzdailt zwei yersieherungen zugniisleu des Jüdischen Natiimalfonds im Betrage von 10030 und50(10 Mark abgc-dilfxscn, SeitlielSlieh hat ein im Leide gefallener, jimger italieuiseher Zionist, Herr (Oui»to S-c tt i gitglio, dem Nätionalfond ein Vermächtnis von 201)0 Lire lüiiU'rlassen, Je mehr die Atissieiii auf eine großzügige Siedlung*- arbeit in Lrez-Drael wächst, tniisntnelir ist die Erwartung hcrecl1li;;t, d.ili dem jüdischen Nntioiudfoiul als dem vuruelunsien Kolonisntinitsiust׳. umt'ut d׳ r zionistischen Bewegung aullcr den rcgcliitärägeti Spenden mich kiel» nerv und giöiiere V e r m » g e 11, in Torrn von Stiftungen, Versiehertingeii und Vermiichfnisseii, zu gewendet werden. Heber die bisher dem Jitdisehen Nationalfoml iibergebeiten Sliftiuipen und liiiderlasseneit Vermiidttiiisse herichtet die Broschüre ״V c r m ■:i clt 111 i s s c u 11 d V e 1- Sicherungen zugunsten des Jüdischen N a t i o 11 a |f mi d s", die zugleich alUcmeine und rechtlidie Informationell für jedermann enthält, der dazu hei• tragen möchte, daß der Nriiioualfotul künftig in den Besitz beträchtlicher Kapitalien gelangt. Aus aller Welt Aus Oesterreich. (L ine j ii d i s e 11 e L) e ון tt t a t i on be i m Minist e rp r ii s i d e 111 c 11) lune Deputation, bestehend aus »len Gronrabbincrn von C z o r I ko vv und H n s i a t v 11, sowie dem Vorsitzenden der ״Agml.is Jisroet‘‘ j, J. Th um im, dem Ahig'.ii'diieteu Dr. v. Löwenslvin mul dein zionistisehen Reichs!׳alsah!wo11111eteu Dr, S t r a tt < '1 e r, Ein jüdischer Volksliederabcnd in Kopenhagen Am fi. Dezeutber fand unter Lcitimg des Herrn (.hefredakteur Leo Winz in Kopenhagen ein Jiidisciicr Volkslieder-Abeud statt, der unter Mitwirkung des kgl, Kammermusikers 1'ini He11ri1|11es (Violine), Siegfried Salon! 011 (Cello) und Fräulein Susi Lips k y (Gesang) jütlische Volkslietler und ■melodien aus der Winzschen Sammlung vermittelte.' Ben einleitenden Vortrag hielt Herr Sveml Borberg, während Herr Georg Rygaard die Klavierbegleitung i'tbcruaiu• men hatte. Die Veranstaltung erregte in den Kopcnhageiter Musikkrciseu das grölite Aufsehen und die gesamte Presse der dänischen H;mptst.־ult brachte sehr günstige, zum Teil begeisterte Kritiken des Abends, die neben den hervorragenden Leistlingen der Mitwirkenden hauptsächlich der jüdischen Volkslicdcrkunst und ihrer Stilreinen Vermittlung durch die verdienstvolle Winzsehc Sammlung galten. Die Zeitung ״Kopenhagen‘' schreibt unter anderem; ״Für die Vielen, die das gestrige Konzert besuchten, wurde der Abend zu einem großen musikalischen Erlebnis. Das Ohr fing neue oder rieh• tiger; hypermoderne Klänge auf, vernahm willkürlich aufgelöste Harmonien, so schneidend disharmonisch, wie sie nur ein Richard Strati» erfinden konnte. Aber durch allaU־ verspürt mau eine Glut, eine Sceleimdle und eilte Empfindsamkeit im Ausdruck für alle diese wechselnden, bunt gefärbten Stimmungen,'die den kiinslkrischen Wert dieser eigenartigen Musik auf eine nttlSerordentliche hohe Stufe stellen‘‘. ״Hovcstadc tt1‘ berichtet; ״Ls war ein Abend, ■der mit seinem ganzen Arrangement wie ein belebender fusclter Luftzug auf die traditionelle Kunzerlfolge vvirUv*. . Auch die großen I ages/.eiluiigeu , ״N a t i o 11 a| t ul c 11 ü e״ ,‘׳lK' r- I i 11 g s k e 1 i d e 11 11V‘,' 1״> b'l i t i k e n״ ,״S13 z i n I - d e m o k 1׳ a t c n" 11. a, brachten längere, durchweg־ lohende Besprechungen des Abends. ,,(׳' oik e t s Avis“ schreib! unter anderem; ״Diese 111 alten, auüerordeiitlieh melodiösen Lieder haben einen Reiz, den 111,1« gar. nicht beschreiben kau« und der nur gehört werde!!, muH, um verstanden zu werden“. Ls bestellt der ■lebhafte Wunsch, die Veranstaltung ,solcher Konzerte zu wiederholen. ' ־.-• . * ■ .׳•■ * ' ' >•4 «*.' ,״ . Literarische Mitteilungen Jüdischer Almanach, Ein überaus reiclihalUges, vornehmmisgesfatldes Sntmudbtieh erscheint demnächst in polnischer Sprache imter der Redaktion von Z. F, Finke Ist ein. Es enthält folgende Beiträge: Otto Abelcs; ״Tagebuchbl,älter aus der FKiddliiigszeii“, J. Appcitsch lak: ״Ich klage an“, L. Halo: ״Der Weltkrieg mul die jiiik'iifrage“, Dr. VV. Ilerktlluui 111er; ״Der Kon-. grcü/ionisimis im Uchte unserer Gegenwart“, Franzika Bienenstock: ״Jojnn Rosenfcld“, Dr. Max Gr 11 n wähl: ,.Oesterreich-Ungarus Friedenspolitik in Palästina“, M. C,|hu i e 111 i e* k t: ״Ji'nlische Lyrik“, Z, F. 1־ i n k e I s I e 1 n: ״' lerzl als F'ettillekmisl“', N, M, Ciclbcr: ״Verbriidenmgsakte ■von Polen ttnd Juden in den Jahren 1803/01, Nahm« Go Hl tu nun:' ״Det Sinti der indischen Geschichte“, J. Ci r ii n b a u m: ״Polnisch - jüdische Konflikte“, S. 111 r sc It!1 o r n: ״Die ökonomische Bedeutung der Jtitlen in Pole 11 MicaacI j a Ir r h l u ■11; ,,Das nette Rußland uml die Gleichbereeluigmig der Juden“, Prof, Dr. Heinrich Loetre; ״Das Volk uml die Sprache“, Dr. J. M c i s I: ״Oiäifz und das Osfjiidentum“, Rosa Po ine ranz: ״Die Aufgalten der jüdischen Frau“, Dr. W, E. Poriles: ״Sdurmrim“, Dr. S. P-oznanski; ״Die Zukunft jüdisciier Wissenschaft in Polen“, , Dr, Noaeh Pri- Itteki: ״Der Baseler Zionismus vor SO Jahren“, Dr. Leon Reich: ״Vom Traume zur Wirklichkeit“, l>r. Michael Ringel: ״Das 1>01 niseh - jüdische Problem“, Dr. Max Rosen fe Id; ״()er Schutz, nationaler Minoritäteu“, Leo Rosen borg; ״Der I lande! der Ostjuden“, N. Schwalbe: ״Die ökonomische Zukunft polnischer Juden“, Maiek Sc 11 erlag: ״Verlorene ijaiidsehriften", Dr. lg. Schipper; ״Die Anfänge jüdischer Siedlungen in Polen“, Adolf Siaud: 1״ ,riiiiieruiijjen׳', Herrn.um S t o r 11 h n elf. ״Die Gasse“, Prof, Dr, Stock: ״Jüdische Kriegswaisen“, J, T c tt e trbäum: ״Die jiidisehe Bevölkerung Galiziens“, Davis Trictsch: ״Die neue Kolonisalion Palästinas“, Dr. Osias Thon: ״Die Zeit der Lrlülltm;■׳“, R. Wiscli- «it* er: ״Probleme jüdischer Kunst", Dr. Egon Zweig״ :־׳Or Scltalotn“ und antlere Aru'säl/e l’ite. rariselien und wissenschaftlichen Inhaltes. Preis des Buches .1— Mk.; zu hezielten durch den Jüdischen Ve!■• lag, Berlin W 15, Sächsische Str. 8. Im Jüdiselieu lluclt- und Kunstverlag Max Hielt! Bräun, erschien die bereits vornugczeigte Schrift Br Nathan B i rn b u u tu s ״D iw re 11 a 0 I i m“. Der bclmft ist ein pseudonymer Aufsatz über , Dr. N Birnbaums neues System“ beigefügt. Im gleichen Verlag erschien von׳ Melech Rnwiisch ein Bandeiten iidischer Gedichte unter »lern Titel ״Ruinengr-ofl“ (TileD.cidmiuigf und Buchschnttiek von Uriel ii i 111־ b a u in). v Ab I, Januar F)18 erscheint in Wien wieder die zu Beginn des Krieges itetigegrf'mdefc ״Wiener Morg c n - Z c i 11111 g“ in jidiselier Sprache, Deniiiäehst hegiimt in Rußland eine neue hebräische Zeitschrift ״Aman nt“ ztt erscheinen, die der jüdischen Kunst uml literarischer Kritik gewidmet ist. Rcdnktettr fiir die darstellende Kunst ist der Maler L. P asternak und für Literatur der Dichter S. Tschernichowsky. Diese in hebräischer Sprache erste illuMricrtc Kunstzeitsehrift wird von M. S I a t o p o 1s k y (Kiew) verlegt und wird zweimonatlich erscheinen. AlKJiuieiueutspreis 30 Rubel jährlich, 1111 zionistischen Verlag ״Eth liwnöih“, Kiew, crseltieiicii zwei Broschüren über ״Unsere n a t i v n a I e S c) t> s t v e r v a 11 u n g“ (jidiscb), von deneu eine den 1 nrnten der Autonomie lind die zweite der Politik der ,Gemeindeverwaltung gewidmet ist. Int Ziouisiisdu’m Verlag ״Ki ne rc th“ erschien eine netie Serie zionistischer Biiischiiren, darunter von Jakob Roma ui; ״Die Juden in Ruinüiiien"; M. Kleinmann: ״Unsere Nationalspraehe“; D. Pasmaiiik: ״was ist jüdische nalitmale Kultur“; S. S. Pen: ״Die jiidiKtlie nationale Selbstverwaltung“; J, Klausner; ״Der Zionismus und seine Strömungen“ und ״Der Sch<">pfer des jüdischen Nationalismus,“ י•[* יז* zweite Heft der neuen russischen Zeitschrift *: •1 ln s 11 ״ n , die unter der Redaktion von Agr. Miß mann erscheint, bringt Aufsätze' van A. Sußinaiin (Palästina als landuirtseh.iftlicfies Gebiet), D. -evontin ,Kooperative Genossenschaften uml Sparkassen m Palästina), Ing. I. K. Feiultoltz (Die Fabiikniiliistrie Pakisiinas), B. W. (Mesopotamien am Vorabend seines Aufvrstehens), einen Vortrag über die Pa* lastinakolomsatioii, der auf der Rayonkouferenz in Odessa geli,־)!teil wurde, Bibliographie, Bemerkungen, Fragen und Antworten Und einen Aufruf ״An die Hcelialtizgrupp-cn“. uic Zeitschrift wird bekanntlich vom Odessaef f'alästniakomdce heratisgegcbcn.

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