Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 50 (14.12.1917)
- Date
- 1917-12-14
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 404 Nr. 50 ffU E Dl OCH E kü; A U Aufgabe, die Zionisten der Ukr.-iina auf/ufordern, aileiithalben die ukrainische ücfrchnigsbcwcgiiiif׳ zu linier- *liitzen. Nirgends aber sollen sich die Juden zu »ollwerken fremder Einflüsse hergeben. Sic bube״ in aller Oeffentliehkeit zu erklären und durch ihre Taten zu bezeugen, dal) sic'weder russische noch ukrmiisdie »011fik machen werden, ״Wir wollen nicht mehr |>olitisehe Vermittler unter den sich bekämpfenden Völkern sein. Wir werden ausschließlich national-jüdische Politik treihen." Darauf unterzog der Referent die gegenwärtige Vertretung der Juden in der Rada und am Oencralsckrclariat einer eiiigcliendcn Kritik. Er stellte fest, dal) diese Vertretung auf Cirund einer Verteilung der Mandate unter den Führern der politischen Parteien zustande gekommen ist, ohne dal) die weiten Kreise der jüdischen ()Öffentlichkeit befragt wurden, die von der Existenz niandher dieser Parteien früher kaum etwas zu hören bekam. Er stellte datier folgende i-orilenmgcn auf: Die jüdischen Vertreter au der Rada müssen vom gesamten jüdischen Volk in der Ukraina gewählt werden. Innerhalb der Rada bilden die jüdischen Vertreter eine einheitliche jüdische Körperschaft. Bis zur Einbcrufuiig des Jüdischen Kongresses werden die jüdischen Vertreter von einer Konferenz der Verwaltungen der demokratisierten jüdischen Gemeinden gewählt. Die gegemviirligen Vertreter werden als von der Rada eiligesetzt, aller nicht van den Juden gewählt betrachtet. Außerdem beantragte Syrkin die Bildung einer ukrain i s c 11 e 11 Sektion innerhalb des Jüdischen Kongresses in Riilllnnd und die Gründung eines ukrainischen K imii is c a r i n t es um Zentralkomitee der Zioiiistisehen Organisation. Das Referat rie! eine lehtmfte Debatte hervor, an der 50 Delegierte teilnahmcn. Der Vorsitzende, Mncli owe r vertrat eine dem Referenten entgegengesetzte Meinung bezüglich der Einschätzung der ukrainischen Bewegung und der Taktik der Juden, Gerade deshalb, weil die Juden keine andere als eine national-jüdische Politik zu führen haben, sei cs Pflicht, vorläufig der ukrainischen Bewegung gegenüber •völlig neutral zu blei• ben und sich an keiner der Institutionen «1er neuen Ukraina zu beteiligen, solange nicht die gesetzliche Vcrfreiung der jüdischen Bevölkerung behördlich festgelegt worden ist. Dieser Meinung schlossen sich auch die Herren Schleifer, Lurjc uml andere an, die die Beteiligung der Zionisten an den Rcgieriiiigsorgaiiwi der neuen Ukraina als unvereinbar mit der Protestkampagne betrachten, die die Zionisten gegen die Art der Verteilung der jüdischen Mandate ׳zu führen haben. Die Nicdcrlcgung der zionistischen Mandate verlangten auch Rosenblatt und Lcvit, die die ukrainische Bewegung als eine von Grund aus antisemitische Bcwegung kcnnzcichnctcn. Dagegen hielten die übrigen Redner — Null, S chech t ma n n, H indes, Fi- «eher — diesen Austritt für unpolitisch und gefährlieh, da er als offener Kampf gegen die neue Ukraina angesehen werden und die ganze politische Wirkung in die Hiindc der anti-zionistischen Parteien Ciberfiilircn würde, die die Rada nicht verlassen wenden. Die Ansichten des Referenten wurden auch von den Rednern der Zei re•Zion (Kaplan, Blechmann, Blochowaki) kräftig unterstützt. Die nächsten drei Sitzungen waren der politischen Tätigkeit in Rußland gewidmet. J. D. Bruzkus referierlc über das ״allgemeine politische Progrnmm der zionistischen Partei". Er entwickelte die Stellung der Zionisten ־zu den innerpolitisehen Fragen Rußlands, zu den Agraruml Arbcifsfragen, verlangte eine demokratische Republik in Rußland und forderte das vollkommene Selbstbestimmung»• recht der Nationalitäten, die national-territoriale Autonomie und die Garantie der Rechte der nationalen Minoritäten. Ihm schloß sich das eingehende Referat von J. S cli cch t m a n n über die ״Wahlen zur Konstituante“ an. Er zeigte, daß die Juden, die auf Grund von Listen der nichtjiklisehcn Parteien gewählt werden, nicht in der Lage sind, die nntionnlen Rechte der Juden in der Konstituante zu vertreten uml sich den Juden nicht verantwortlich fühlen. Die jüdischen — sogar nidii/ioiiistlxclieii — Massen lassen sich mir auf Grund folgender Plattform vereinigen: die jüdischen Deputierten müssen auf Grund von jüdisehen Listen gewählt werden, haben innerhalb der Konstituantc eine jüdische Partei zu bilden und sich allen Beschlüssen des Jüdischen Kongresses zu unterwerfen. An diese beiden Referate schloß sich eine gemein- *amc Diskussion an. ö. ,G oldberg kritisierte das Agrarprogramm von Bruz kus, das nur die Interessen der heutigen Bauern berücksichtige und daher nicht den Interessen der jüdischen Massen entspreche, die sich bis jetzt nicht mit Landwirtschaft beschütt!- gen durften, aber nunmehr zur Landarbeit übergeben möchten. Das Referat von ,Sdicchtmnnn rollte die Frage der ״selbständigen Fahne“ auf. Die einen meinten, die Zionisten haben während der Wahlen zur Konstituantc selbständig aufzutreten und mit keiner Partei Verbindungen citizugehen. Die anderen dagegen vertraten die Ansicht, daß die Einheit des jüdischen Lagers nach außen gewahrt werden müsse.' Fast dieselbe Frage, wenn auch in anderer Fassung tauchte nach dem folgenden Referat von H indes über die ״Wahlen zum Jüdischen Kongreß" auf. Uebcf die Gemeinde und ihre Aufgaben referierte Mac ho wer. Er bmeliriuikie sieh I1.׳iupt#üd1tieh auf die gegenwärtig beilelicmlcn Gemeinden und erklärte, daß che Frage der Trennung der religiöse״ Interessen von den natinrial-weltlichcn augenblicklich nicht aktuell ist. Die Konferenz beschloß, während der Wahlen zur Konstituante keine besonderen Listen aufzusteßen und «19 Bildung allgemeiner jüdischer vereinigter Wahlkomftee» anziislreben. Während der Waiden zu ^ueii Geniciiideu und zum jüdischen Kongreß £!>!'*:<! tue Zionisten überall zionistische Listen — *uni zwar nicht mehr als eine I.isie in einer Stadt — auDU’llen. Mit besonderem lutere::c verfolgte die Konferenz das Referat von Doria Goldberg über ״die Arbeit in Palästina“. ״Die i f:ujplnt1fr;nl>e1J unserer Palästiuatätigkeit in der nächsten Zeit", führte der Red- 11er u. a. ans, ״wird sein: innerhalb des Judentum das Interesse Ihr Palästina zu fördern und in Palästina eine jüdische Mehrheit zu Rchaffen. Für die Verwirklichung dieser zweiten Aufgabe wäre eine Stimme von 30—40 Millionen Pfund Sterling erforderlich. Im Zu• ammenhang mit dein geschichtlichem Augenblick hat auch unsere Bewegung neue Mallstäbe aiuulcgcti. Als maximale Koioiiisatioiismethode entwickelte der Referent das bekannte Projekt von Ing. Octtlntfcr, als minimale die Schaffung von 30 Kolonie״ für 3000 Familien im Verlauf von 12 Jahren nach Ende des Krieges, Am Schluß seines Vortrags legte der Referent die Aufgaben der I1 a i;i s t i!1 a k o in 111 i s s i 011 während des Krieger, dar, Dieses rein sachliche Relerat wurde von den Delegierten eingehend gejm'ifl und mder-.udit. Die Redner der Zcirc-Zion verlangten eine Festlegung der Prinzipien der künftigen Arbeit innerhalb Palästinas, diu Oppo• sition warf der Leitung die Venmelilassiggtinj׳ der realen Paläslinaaihdt vor. Einige Redner fürchteten, daß das Odessner Komitee der ״Ghowevvc Zion" die Tätigkeit der PulästifiakommisKion der zionistischen Partei stören werde und vcrlaiiglen, «laß das Oilesmer Komitee {licht mehr als zionistische Institution auftrete.!11 geschlossenen Sitzungen wurden die Fragen der Wahlkampagne zur Koiisiitiiante und zum Kongreß für die Gouvernement.« der Ukraina betrachtet. Fs wurde auch beschlossen, eine jüdische poiitisehe Tageszeitung für die Ukraina zu gründen, an deren Spitze der Vertreter der Zionisten in der Rada, M. N. Syrkin stellen wird. Die Wahl&acipa^ne zur Kon&iiiuaatc Dem Beschlüsse der Zionistischen Konferenz ge• miiß werde« auf die Initiative der Zionisten hin in einer Reihe Städte allgenieiiic jüdische Waiifkomltees gegründet, die verschiedene politische Richtungen und Gesellschaften umfassen und ihre Kandidaten verpflichten, sich den Beschlüssen des bevorstehenden Jüdisclien Kongresses zu unterwerfen und Innerhalb der Konstituante eine geschlossene jüdische Partei zu bilden. Bisher sind solche Komitees gegründet worden in den Gouvernements Minsk, Witcösk, Bcssarablon, Wolhynien, Kiew, Mo hi lew, Paltawa, Jekate r i nos I a w, Cherson Kaukasus und in einer Reiht* kleinerer Orte des alten und neuen An- Siedlungsgebietes. Aus der großen Znhl der Kandidaten dieser Komitees, die in verschiedenen Sfädtcn gleichzeitig, manchmal sogar gleichzeitig an erster Steile der Listen figurieren, neunen wir: Rabbiner Dr. j. Mase, Senator O. O, Grusenberg, die Mitglieder des Zi<> nistischcn Zentralkomitee« J, li Bruzkus, Aieinni• kovv und A, M. Go Id st ein, Diima.ihgeordncter N. M. Fried 111 a n 11, die Zionisten W, J. T o m k i n, Dr, K oh an •Bern st ei n, M. N. Syrkin A. O, Seidcmansi der Historiker S, M, Dubnow, M, N. K r c i *1 i 11 und andere, ln Petersburg gelang es!lieht, ein vereinigfes jüdisches Waliikomitec zu schaffen, jüdische Kandidaten figurieren in den Listen aller Parteien. Die ״Volksgruppe agitiert eifrig für die Liste der Kadetten, auf deren Liste sie ihrem Führer M. M, W Ina wer eine aussichtsreiche Kandidatur gesichert hat. Die Zionistische Organisation erhielt vom jüdischen Kandidaten der Volkssozialistischen Partei, dem Abgeordneten der ersten Duma und einem der bedeutendsten Führer des Rates der A. 11. S. Deputierten L, M. Bramsoll n die Versicherung, daß er sich den Beschlüssen des jüdischen Kongresses fügen uml, falls der Kongreß die Bitdüng einer jüdischen Partei in der Konstituante beschließ{, dieser Partei «ich aiisdilidkm werde. 1151!׳'alle eines Konfliktes zwischen den Beschlüssen der künftigen jüdi» scheu Partei ln der Konstituante 11ml den Beschlüssen der Volkssozirilistischeu Partei, verpflichtete sich Bramsolin, sein Mandat nicderzulcgen und die Konstituante zu verlassen. Das Programm der Volks*־,«zialistir,eher! Partei stimmt übrigens auch bezüglich der nationalen Frage in Rußland uml der Sicherung der Reel sie der nationalen Minoritäteft mit der nationalpoHtisdicn Plattforii» der rassischen Zionisten überein. Das Zentralkomitee der russischen Zionisten verpflichtete daher die zionistischen Wähler in Petersburg, für die Liste der Voikssozialistcn zu stimmen. Ueber die Ergebnisse der Wahlen liegen vorläufig keine genauen authentischen Nachrichten vor. Pogrome und Sslbstrshfitz Die neuen politischen Umwälzungen In Rußland und der entflammte Bürgerkrieg hat die Anarchie im Lande naturgemäß vergrößert und die antisemitische Lewegung nimmt zu. Jede Zeitung b.׳i!1<ft neue traurig* Nachrichten. Besonder• erschütternd waren die Lrcijj* nissc in K re 111 e nt«c 1111 k, in R cf r.c 1112 a u:!d in einer Reihe kleiner Städte de« jioiloücdicn Oouvcriic* llU'llt«. In Heißen (Gouv. Podoikm) waren ct die So!• daten, die die jüdischen Oeschäfte plünderten. Als di# jüdische Jugend eine Sclhspvehutmrga11l׳mtion sru bi> den begann, verboten die Soldaten de» Juden das Trafen von Watten. I« Litin (Gouv. Podolleti) brach tm*24. ' Oktober ein regelrechter Pogrom ui«, Lei dem eimp liehe jüdische Geschäfte und viele jüdische Privatliauser geplündert wurden. Die Juden ersuchten telephonisch lim Hilfe, die •Tclephonhvanvteu aber lehnten cs, ab, ihre Gespräche zu Übermitteln oder übermittelten sie!״!sch. 111 P 01011 noje, wo der erste Pogrom (an*, fmips Oktober) unbestraft blieb, herrscht gegenwärtig eine wochenlang .״־!haltende Pogroiiistiiiimimg. Jeden Tag brechen neue antisemitische Exzesse aus. InOlubok (Gouv. Wilna) wurden Pogromgüriichte vcrbrcltut und die jüdische Bevölkerung riet aus der benachbarten Gegend Soldaten zum Schutz an. Die Soldaten, die kamen,’ schlossen sieh .׳!her den Hooligans an und halfen selbst mit, die jüdischen Geschäfte zu plündern. Unter dem Schutz der Soldaten rafften die Bauen» der benachbarten Dörfer das jüdische 1 lab und Gut zusammen und nahmen es mit nach Hause. Die ein• zigen, die Widerstand leisteten, waren die wenigen jikil• Rehen Soldaten, ln J c k a t c r i 11 o s la w wurden bei einem Uebcriall 8 Juden ermordet. Der Stadtrat er• griff Mittel, um die zunehmende antisemitische Dewe* gung zu ersticken. Auf Initiative der ״Zcire Zion“ wurde eine jüdische Selbst* cbutz-OrganJsa* fion ins Leben gerufen. Besonders groß war seit Beginn des Bürgerkriegs die Panik unter den Juden in Kiew geworden. Der jüdische Militiirvcrcin bc• schloß daher, eine jüdische Sclbsfsch11tz-Or* gunisation zu schaffen, die sämtliche jüdische Mannschaften, Fähnriche und Offiziere umfaßt und and» jüdische Freiwillige aiifiiiiiiint. Die ukrainischen Triip• pen in ()des 8« verstärkten die ohnedies weit* ausgehrcitdc nutmcinltischc Stimmung in der Stadt und versetzten die jüdische Bevölkerung Odessas in Schredccn, Der ln Petersburg entstandene ״Stab des jüdischen Selbstschutzes“ veröffentlichte einen Aufruf an alle jüdischen Soldaten, in dem u, a. gesagt wird: ״Die neuen politischen Konflikte ziehen die Kräfte und die Aufmerksamkeit beider kämpfenden Parteien von den dunkeln Kräfte ab, die die Lage für ihre kontre-revoli*• iionären und nnfisemitisclicn Ziele zu verwerten suchen» Die Pogromsfimmung nimmt zu, jeder Tag kann dem russischen Judentum neue Leiden bringe!». Wir dürfen nicht mehr warten. Wir sind gezwungen, selbst unseren Schutz zu organisieren.“ Dieser Stab des Selbst- Schutzes ist eine jüdische nicht-politische Organisation, die den Kampf gegen Pogrome־ zu ihrer einzigen Aulgäbe hat. Die Erkrankung von Mesdclc Macher Sforftit Petersburger jüdische Zeitungen teilen mit, daß di« Erkrankung des Patriarchen der hebräischen und jidb sehen Literal 11» S. J. A b r a in o w i t s c h (Mendel® Mociier Sforim) — Lähmung der linken Körpcrhiilftc, an der er seit einem Jahr leidet — eine ernste Wendung genommen bat. Der greise Schriftsteller befindet sich gegenwärtig in seiner Heimätstndt Odessa im jüdk sehen Krankenhaus unter Aufsicht des Arztes Pu rin Seine Verehrer und Freunde — unter ihnen vor allct® der Dichter Ch, N. Bialik — befinden sich bbp» Unterbrechung am Krankenbett. Vom araoriitanisch'jfidischen Kongreß Der amerikanisch-jüdische Kongreß tot, wie bereits mitgctcilt, bis zu der Zeit, wenn Frieden«- Verhandlungen in Sicht sein werden, verschoben worden. Die Entscheidung wurde vom Exekutiv-Komite* auf einer Sitzung getroffen, bei der C0 Mitglieder des Komitee« anwesend waren, während ein großer Teil der Niditanwcsenden ihre Stimmen brieflich abgegeben imtien. Für die Vertagung stimmten 73 Mitglieder, dagegen 31. Für den Aufschub des Kongresses traten insbesondere die Herren Nathan Straus, Henry Mo® genthau, Louis Marshall, Dr. Stephan Wis« und Dr. Samuel Schul man ein, dagegen sprachen *ich die Herren Louis Lipski, Dr. N. Syrkin imd Joel Antin au*. Die jüdi seh-einerifeenlsche Presse zu Brandeia’ politischer Mission Die jüdischen Zeitungen Amerikas haben de» Nachricht, daß Präsident Wilson den Führer der amcrikanisehen Zionisten Obcrriclitcr Louis D. Br and ei« gemeinsam mit Oberst Housc mit der Sammlung der Materialien betraut hat, die nach Beendigung des Kriege« Amerika zur Grundlage seiner Fricdcnsvcrbandlunget* dienen sollen, wobei Oberriditer Brand eis bekanntlieh die Behandlung der Probleme des n ahe n Orient• *״gewiesen wurde, (siehe die vorletzte Nummer der ״Jüdischen Rundschau“) die größte Beachtung geschenkt. So äußert sieh ״The Maccabcan“, das offiziell« zionistische Organ in englischer Sprach^ wie folgt: ״Anteil zu nehmen an der Arbeit, das Material vorzubcrciten, das, wenn es gesammelt worden ist, die Grundlage bilden soll, auf der die amerikanische Ansicht darüber aufiubnucrt ist, unter welchen Bedingungen die Welt nach diesem Kriege in Frieden leben kann, — dat Ist eine Arbeit, die Oberrichter Brandei® mit Freude tun wird. Da» amerikanische Volk, das in Inneren Angelegenheiten Brandcis' bestimmte Haltung und groß» zügige Prinzipien keimen gelernt lurt, wird mit Freude die Wahl de» Präsidenten Wilson begrüßen. Aber eben» »° *!eher ist es, daß die alliierten Regierungen ancrkennen werden, daß Amerika einen seiner größten Otl- »tcr dazu erwählt hat, eben die Angelegenheiten zu b*• leuchten, von denen der Friede der Welt abhängtr d * »,״״,״"*, dcr Prob'cm« *!es nahen Orient*. Und »iie Völker de* lyhen Orient* - diejenigen, die jetzt dort wohnen, *owic die,, wcldit an den Angelegenheit«• di«» Gebiet» beteiligt «ein «od•« •־.«ata.*