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Jüdische Rundschau · 1917-12-14 · Heft 50 (14.12.1917) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 50 (14.12.1917)
Date
1917-12-14
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 50 Seite 405 P;*׳ ־ 11 1 se n Im-, r: ic > tc ו, Ut 1 ' sni. tra D1!t *- kfibei iß״ «I «1• m■ tief Ne m m u> «, Ti» 80 n* •r % #*• |U EDtöCli, K י Obcrrieliter Brandcia einen Freund haben, der davon überzeugt ist, daß die Demokratie zu ihrer Vcrvollkominnung die Herstellung und die Garantie der Rechte der kleinen Nationalitäten braucht. Der nationale ״American Jcwish Chroniclc“ schreibt: ״Die Nominierung von Justicc Brandeis ist, von ihrer allgemeinen hohen Bedeutung abgesehen, eines der bemerkenswertesten Ereignisse In der Geschichte unseres Volkes. Es geschieht nun ersten Mal im Verlauf unserer Geschichte, daß ein hervorragender Jude, dessen Denken und Fühlen seinem Volke , gehört, mit einer Aufgabe betraut wird, die nidit nur den zukünftigen Frieden vorbereiten, sondern besonder» auch die Dinge im Osten regulieren wird, wohin , *ich die Augen der Juden heute mehr als je wenden.; Diese Ernennung erfüllt die Herzen der Juden nicht j nur mit Genugtuung, 60ndern auch mit Hoffnung. Wir I hoffen heule mehr als je, daß cs dem großen amerikani- J ichen jüdischen Staatsmann, gestützt auf die amerikani- } sehe Regierung und das amerikanische Volk, gelingen! wird, dazu beizutragen, daß das jüdische Volk seinen ן rechtmässigen Platz an der Sonne bekommt, wenn auf j der kommenden Friedenskonferenz das Schicksal aller! Völker bestimmt wird. Präsident Wikon konnte dem amerikanischen Volk und den Juden keinen besseren Dienst erweisen, als durch die Berufung eines Mannes wie Brandei# für eine 80 wichtige Aufgabe.״ Empfang der jSdiscben Presse bei Kucharzewski Die Vertreter der jüdischen Presse Warschaus (S. Weizinann für die ״Hazcfirali", Dr. Gott lieb für ״Das Jüdische Volk“, N. Finkelsteln für den ״Haint“, Z. Prilutzki für den ״Moment", S. Hirneliliorn ftir ״Das Volk", Orzcch für die ״Lebensfragen“, WoI ko w i 18 cli für ״Glos Zydowski“) wurden ani 4. Dezember in Anwesenheit des Chefs der politischen Angelegenheiten Graf Rost wor o w s k i vom polnischen Ministerpräsidenten K u - cliarzewski (empfangen. Kucharzewski hielt eine! längere Rede, in der fr über die Stellung des polnischen Staates zu den Juden als Bürger und über seine persönliche Stellung zu den Juden sprach. 13er Minister stellte cs in längeren Ausführungen als Irrtum hin, wenn man ihn wegen seiner Haltung zur Zeit der Wahlen zur vierten russischen Duma des Anti- *emitismus verdächtige. Dieser Irrtum habe ihm große Unannehmlichkeiten bereitet. Bezüglich der Stellung des polnischen Staates, zu den Juden sei es noch zu früh, um wegen eines festen Programms Im ersten Stadium des staatlidicn Aufbaues zu sprechen. Es könne aber kein Zweifel sein, daß die Juden bei guten gegenseitigen Beziehungen mit den Polen die vollkommene Gleich- Berechtigung erhalten. Im Namen der Vertreter der jüdischen Presse antwortete der Delegierte der ״Hazc-; firali", Ulerr S. W eizmann, der den Versuch des Ministers, mit der jüdischen Presse direkt In Kontakt zu kommen, begrüßte, Kucharzewski antwortete darauf, daß eine besondere Presse-Abteilung gegründet werden wird, i die auch 1 mit I der jüdischen Presse in Verbindung! *telieo soll und deren Chef Rostworowskl sein wird. [ Zi«aiati»che Bewegung Potoa.!Sitzung des Zionistischen Zentralk o m i t e c 6). Am 2. und 3. Dezember fand in Warschau eine Plenarsitzung des Zionistischen Zentralkomitees für Polen ueter Beteiligung von Mitgliedern der Provinz statt. Es wurde endgültig die Gründung eines General- Sekretariats für die Zionistisch* (?:״»״;*ation in Polen mit Hr״־ 'i'cizmann an der Spitze bc- »*•«*׳gi. Es wurde ferner die Gründung eines Preß- Büros beschlossen, das die jüdische und die polnische Presse mit Informationen über zionistische und allgemeinjüdische Angelegenheiten versehen soll. Die Leitung der ganzen zionistischen Presse wurde Dr. Gott lieb ,übertragen. Die Sitzung beschäftigte sich ferner eingehend mit der S t e II u n g der Zionistischen Organi- *ation zur polnischen Landespolitik und der Taktik zur Sicherung der jüdischen nationalen Forderungen In Polen. Es wurde «ine Reihe wichtiger Beschlüsse gefaßt und auch die Frage der zionisi!sehen Schulpolitik ausführlich behandelt, für ,die die Grundlagen ausgearbeitet wurden. 8«hwul»■ (Ein jüdischer Kongreß Inder Schwei z). , Der Scliwe 1 zerI• c 11 e 2 ionisfen verband teilt mit, daß er für 1918 einen allgemeinen ach weizerischen Judentaig nach Zürich einzuberufen beabsichtigt Deutschland. Au■ aller Weit In einer Plenarsitzung de• ״A gudaa Jiaroel“- Komitees in Frankfurt a. M. wurden Maßnahmen beschlossen, um die Vertretung der thoratreuen Judenheit auf dem Friedenskongreß zu ermöglb eben. Die Onmdzügc eines Programms, das sowohl die Palästinafrage als auch die Rechtsstellung der Juden in der Diaspora umfaßt, sollen zunächst von den orthodoxen Organisationen in den einzelnen Ländern beraten und *Isaann einer nach einem neutralen Lande einzuberufenden Konteren! unterbreitet werden. Nach Fertigstei. fung des Programm» •oll mit den anderen Gruppen der Judenheit zwecks möglichster Verständigung über *in* »ela# gemeinsam• PuftuJats vcriiandek werde■. ,, Am Oratcrrcich. (Eine Anfrage der Böhmen) Der Böhme K1 o f ac richtete in den Delegationen an C zernin folgende Anfrage: ״Aus der Rede des deutschen Reichskanzlers ist zu ersehen, daß Deutschland und Oer-U.-rcich-Ungara einverstanden sind mit■ ׳ dem Principe des Seihst- Bestimmungsrechtes nidit' nur für Polen, condcrn auch für Livland und Kurland. Graf C zernin hat außerdem in einer Unterredung dem Vertreter der Zionistischen Organisation sich sympathisch über das ,Selbst- Bestimmungsrecht der jüdischen Nation in Palästina ausgesprochen. Die historische böhmische Nation hat cs nicht notwendig, künstlich eine Begründung für ihre Forderung zu suchen und braucht sich auf niemand zu berufen. Aber wenn sie hört, daß die Zcntralm,ächte Sinn haben für das Selbstbcstimmungsrecht in Kurland, Livland und Palästina, dann haben die Vertreter der böhmischen Nation in den Delegationen das Recht, vom Minister des Auswärtigen zu verlangen, daß er erkläre, ob er auch zu Hause auf demjenigen Standpunkte steht, den er anderswo verficht, und ob er auch das Selbstbcstimmungsrecht der niditdeutsclien und niditnwgyarischen Völker Ocstcrreich-Ungarn* 011erkennt.“ Am Englaad. (Eine englisch-jüdisch e Konferenz). ״J c w i s 11 C h r 0 n i c 1 c" berichtet, daß der nächsten Sitzung des Board of Dcputles folgender Antrag von.Dr. Samuel Da Ich cs vorliegen wird; Der Board möge die Einberufung einer englisch- Jüdischen Konferenz beschließen mit der Aufgabe, eine einheitliche politische Basis für die Behandlung der großen Aufgäbe n d ea jüdischen Volkes auszuarbeiten. Eine jüdische Gadenstedt bei^Dcrlin Seit etwa einem halben Jahre wird über das Pro* jckt diskutiert, der jüdischen Bewegung in Berlin durch die Begründung einer gartenstädtisenen Sicdclung einen örtlichen Mittelpunkt zu schaffen. Eine kleine Ver- Sammlung, die sich vor kurzem mit diesem Projekt befaßte, setzte zum weitern Studium der Frage einen engern Ausschuß ein, der Inzwischen durch eifrige Arbeit die Sache soweit gefördert hat, daß er am 22. November in den Wilheliniiallcn am Zoo einem kleinen geladenen Publikum greifbare praktische Resultate vorlegen konnte. Der Referent des Abends, Herr Moritz A. L 0 c b , behandelte in längeren sachlichen Ausführungcn das Thema. Er führte sein Publikum in den Gedankenkreis der Qartenstadtbewcgung überhaupt ein. ging dann auf die Frage der jüdischen Gartenstadt über und endete mit der ausführlichen Darlegung des praktischen Projektes mit dem die Kommission an die- 5cm Abend zum ersten Male an eine beschränkte Ocffentliclikeit treten konnte. Es handelt sieh hierbei um ein Anerbieten der Deutschen Gartcnstadtge* 9 elf sehn ft, die in Fnikenbcrg bei Ortlnau die Option auf ein herrlich gelegene» Terrain von ca. 300 Morgen besitzt und die bereit ist, uns die Hälfte dieser Option zu den gleichen Bedingungen abzutreten; ein Anerbieten, daß nach Ansicht zrtahrener Fachleute außer* ordentlich günstig ist und außerdem den Vorteil bietet, daß die scfiwierigen Vorarbeiten der Planung und Oründüng bereits durch die Deutsche Gartenstadt-Gesellschaft getan sind. Es braucht nidit erwähnt zu werden, daß wir trotz dieser Interessengemeinschaft unsre volle gesellseltalllidie und kommunale Selbständigkeit bewnh* rcti würden.' Um dieses Projekt verwirklichen zu kön* neu, schlug der Ausschuß die Oründung einer Genossenscliaft mit beschränkter Haftung vor, deren Anteile in Höhe von 240 Mark in Monatsraten von 20 Mark eingezahlt werden können. Außerdem soll die Genossensehaft eine zinslose, rückzahlbare An!־’"״ ji teilscheincn zu je 100 M—'־!u.ausgeben, die durch den Vors*״ ' ״״er uenossenschaft abgc rufen werden können und die in der Hauptsache zur Deckung der Anzahlung auf den zu erwerbender» Grund und Boden verwendet wenden sollen. An der anschließenden Au•* spräche beledigten sich eine Anzahl von Personen, die fast ausnahmslos den Gedanken der Gründung einer jüdischen Gartenstadt warm begrüßten. In die ausliegenden Listen trugen sich 25 Personen als Mitglie* der der ru gründenden Genossenschaft ein. Die Wer* bung neuer Mitglieder soll energisch fortgesetzt werden und alle diejenigen, die gewillt sind, die Sache der jüdischen Gartenstadt praktisch zu fördern, werden hiermit ersucht durch schriftliche Meldung bei dem Unterzeichneten entweder ihren Beitritt zur Genossenschaft zu erklären oder einen oder mehrere Anteilscheine zu 10Q Mark zu zeichnen. Die neue Gründung ist beredt* tigt, das Interesse und die Sympathie weiter jüdischer Kreise zu erregen, wenn man erfährt, daß »cfion heute festumrissene Pläne vorUegcn, In Verbindung mit der Gartenstadt eine jüdische Schulgemeinde, einen Sport* platz und eine Qartncrinncnschulc zu begründen, Sonntag, den 23. Dezember 1917, nachmittags 3 Uhr, Treffpunkt Bahnhof Grünau, Ausgang nach Faikcnbcrg, findet bei gutem Wetter eine Bo- L ■ -־ כב fmt, R *” ***־*״*,%*־׳?, '«״־ -V «ג.* , Wir bittea. um Auf ־ata der genauen Adreuu unserer gefangenen Gc3laaunws״onoc5en, da wir ibaea Lektür• xuzchiclrca wcUea. - Geldspende» fl» diesen Zweck werden auf unser Postscheckkonto Bwrlin 8091' ' * '1" ' *d * ° Zicaictisd o Vcrc .ri 4 יEt****Sl ( sichtigung der Gartenstadt Faikcnbcrg unter sachvcrständiger Führung statt. Hierzu sind alle lnteresseiiten eingcladeri. Bei unsicherem Wetter erteilt Herr Otto in Faikcnbcrg, Akazienhof, Telephon Grünau 114, Auskunft darüber, ob die Besichtigung stattfindet oder nidit, Herr Otto ist außerdem gegen vorherige telephonlsche Anmeldung gern bereit, durch die Garten* Stadt zu führen und Auskünfte jeder Art zu erteilen, i, A. des vorbereitenden Ausschusses Dipf.-lng. Loew v, öwirlot teil bürg, Scliilferstr. 60. ' KriCßöbeitrG1917 ״ der Ziciieliechcn VercinJf«ag für Dcatsckland 4. Ausweis A schersl eb en: Mk, 10.—: Georg Herz. B amberg: Mk. 6.— : W. Hirschheimer. Berlin: Mk. 300.—; S. Hcpncr; Mk. 50. — : Gustav Liemaiin; Mk. 25,—; N. N.; Mk. '20.—: Dr. Arthur Bloch, Paul Gärtner, Dr. Hugo Zadik; Mk. 10.—: Max Arendt, R.-A, Bloch, Frau ö. Fernhach, Dipl.-lng. Locwy, Herrn. Maass, R.-A. Dr. J. Münz, Justizrat Schachtel, Davis Trietsch, Clara Wolitzer, S. Wolitzer; Mk. 8.— : Rcclia Wolff; Mk. 6.—: Frl. Dr. Dukas, Edith Hcnschcl, Herbert Hirsch, Apotli. Kromolouski, Helene Lissaucr, Apoth. Lcvit, Dr. Erich Marx, Dr, M. Namiot, Ludwig Phikaffs, Dr. Rcnzcr, Kätc Romm, Herrn. Sachs, Meta Wadisberger, Dr. Weigert, Leopold Wolitzer. iBcUthcn: Mk. 15.— : J. Hcrzfeid; Mk. ft.— : Lazar Perl. Breslau: Mk. ö - : Zahnnr/t Marlin Falk. B riesen: Mk. 10. — : San.-Rat Dr. W. Wolff. Bunzlau: Mk. 50.--: Simon Freund. Butzbach: •Mk. 6.—: Mk. 10.— : H. Hcinrid»; Siegf, Lcvy, Dresden: IJcnno Korn» Arnold Marie ricli: Mk, 10.— : D, Berger. 12.—: Dagobert Walter; Mk. Flenn. Leib. Danzig: Mk. 6.—: Martha Lcvy, Mk. 6.— : B, Fürs'tcnfeld, Duisburg-Mcide- Elberfeld: Mk. 10.—: Gottfr. Banne. Erfurt: Mk. ft.— : Dipl.-lng. E. Schein. Essen: Mk. 10.— : Frau Math. Rosenberg. Frankfurta. M.: Mk. 200.— : (davon 100 für 1916) Fritz Sondhcimcr; Mk. 10,— : Frau Dr. A. Jcsscl, Julius Kranenberger; Mk. 6.—: Dr. S. Schwarzschild. Geestemünde: Mk. 10.— : Anna Blumann. Oleiwitz: Mk. 20.— : Hermann Aronheim. Halbcrstadt: Mk. 10.— : Dr. Mor. Crohn. Hamburg: Mk. 50.—. Rosa Calmann; Mk. 10.— : Dr, Max Lcvy, Dr, Oskar Nathan, Ludw. Tockus, Zahnarzt Unna; Mk. 6.—; Rcf. Leopold, Frau Leopold, Leo M. Michael. Hamm: Mk. 6.— : Ref. Hugo Mendel, H cidi ngsfcld: Mk. 10.—: Alfr. Riesenfcld. Insterburg: Mk. 6.—: S. Arnsdorf, E. Fellmann, Justizrat Jacobsohn, J. Khmowski, M. Kronbeim, H. Mendelsohn, Artiiur Rosenkranz, D Simon, j. Sommerfeld. Kiel: Mk. ft.-: Dr. Leo Feuchtwangcr. Königsberg: Mk. 10.—: Otto Cohn, Ludw. Zimcls; Mk. 6.— : Ida Dmcsmann, A. Klcwansky, Louis iewinsohn, Lübeck: Mk, 20.—; Dr. Landau Mainz: Mk, 6.— : S, Gittlcr. 25.— : Lion Wohlgemutli; Mk. Mü Ihn tisen I. Eis.: Mk. Neuwied: ft.— : Jakob Lcvy, Mannheim: Mk. 6. - : Dr, Eelsenfhal. ft.— : . S. Dreyluss. Pose n: Mk. 20.—: H. üendix Ratibor: Mk. Dr, Sclimul; Mk. (i- 10.-:• I. Wclsskopf; Mk. 6.-: Herrn, Adler. Rawitsch: Mk. 6.—: M. Roscnberg. Regensburg: Mk. 20,— : L, Roscnblatt. Rybnik: Mk. 6.— : Kuscbncr. Samt er: Mk. 15. -: Zion. Ortsgruppe. Sobcrnhei m: Mk. 10.— : Dr. Roscnberg. SontlcrshnUsen: Mk. 10.—: Gerid!fsa>s<׳ssor Pr, David. Stolp: Mk, 10.— : Dr. M. Joseph. Stralkowo: Mk. 6.— : Rika Nelken. Strassburg i. Eis.: Mk. 10.— : Dr. Hclmcndinger; Mk. 6 —: Obbcrrabb. Dr. Lcvy, Thorn : Alk. 20,— : O, Gcrson. Tuchei: Mk. 10.— : Fe"- C.awarz. Wiesbaden: 1V!R. 2C. ־ ׳T- ZucKemiann. Wolfcnbüttcl: Mk. ft.— : M. Amolski, Aus dem Felde und aus Oarnisonen: Mk. 20.— : Leutnant Liditwitz, Kurt Carl Slernberg; Mk. 10.— : Tlieo Harburger, Feld-Unterarzt Rosenblüth, Dr. Sandler; Mk. 6.—; Leo Oottfieb, Alex Lcvy, H. Rosenthal, Max Schcrk-Posen, Zahnarzt Singe^Nflrתberg, Max Stern-Nürnberg, Dr. Curt wciss-Brcslau. Geldsendungen sind zu richten an: Zionistische Ver* einlgung für Deutschland, Bertin W. 15, Sichsitche Str. I. Postscheckkonto Berlin MCI. Versorgung jfldisctier Kriegsgefangenen mit jüdischem Lesestoff Unter den jüdischen Kriegsgefangenen Deutschland* herrscht große Not an geistiger Nahrung. Zahlreich sind die Briefe, die fast täglich in den Redaktionen der jüdischen Zeitungen und bei den jttdischen Organisationen 01!laufen und in denen in er* greifenden Worten geschildert wird, wie groß der Mangel 8n geeigneter jüdischer Lektüre in den Gefangenenlagern und den Arbeitskommandos ist. fieser großen Not einigermaßen zu steuern, haben sich zwei Komitees gebildet, die beide ihren Sitz in Berlin haben und sich nach Kräften bemühen, den diesbezüglichen Wünschen der jüdischen Kriegsgefangenen Rechnung zu tragen. ** Das jüngere dieser Komitees, der im Juli d 11 in■ Leben gerufene ״Ausschuß zur Beschafft,ne jidUcher und hebräischer Literatur fü* p״*'‘*c.he ^1,Icg•gefangene Juden unter Protektorat der Kgl Soan ischm *C llt n"’tk.un ״Albil״ genannt, hat Inder kurzen Zeit »eine» Bestehens eine sehr rege Tätigkeit entwickelt OF».!01ל״, ,AuS5t^u! dcn Hauptteil der erforderlichen Geldmittel erst aus Rußland und Amerika erwziet hat ft Verkehr* mit dem Aus lande sich an die russisch-jüdischen iw*."•?. AktM«״*״'S.Sv d<C gewtndt* um •°fort wtritsam• Aktion für di* Vemofgung jüdisAer Kriegte-

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