Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 47 (23.11.1917)
- Date
- 1917-11-23
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite m J U E Dl SC; 1 E r.ti N DGC l׳i AU Nr. 47 politic.1l Status cnjoycd hy Jews in any otlicr cotuitry. I sliould l>c graleful! if you woulil briii(׳ Uns dcclaration to the knowledge of tlic Zionist Federation. ArthurJamcsBalfour Ministerium des Addieren 2. November l‘J17. Mein lieber Lord Rollischildl Es ist mir ein großes Vergnügen, Urnen namens S. M. Regierung die folgende Sympathie-Erklärung mit den jüdisch-zionistischen Bestrebungen zu übermitteln, die dem Kabinett unterbreitet und von ihm gebilligt worden ist: Seiner Majestät Regierung betrachtet die Schaffung einer nationalen flci'mstuttc 'in Palästina für das jiidi• sehe Volk mit Wohlwollen und wird die grollten Anstreugungeu machen, um die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern, wobei klar verstanden werde, daß nichts getan werden soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte bestehender nichtjüdiscbcr Gemeinschaften in Pa* liistiim oder die Rechte und die politische Stellung der Juden in irgend einem anderen Lande beeinträchtigen könnte. Ich bitte Sie, diese Erklärung zur Kenntnis der Zionistischen Föderation zu bringen. Arthur James B a l f o u r Die Aufnahme der Erklärung Das ״l< o p c n I1 a g c n c r Büro der z i o n i s t i - sch e n O rg a n i s a t i o n" hat folgendes Telegramm an die Leiter der zionistischen Arbeit in England, die Herren N. S o k o I o vv und Dr, CI». W e i z m a n n , gcrichtet: ״Die Erklärung der britischen Regierung ist ein Dokument von weltgeschichtlicher Bedeutung und wird im Herzen der gesamten Judentum den stärksten Widerhall timlen. ,Wir beglückwünschen Sie zu dem großen Erfolg und hoffen, daß es unserer Organisation gelingcn wird, mit Zusliiiimung aller Völker und Regierangen zu verwirklichen, wonach das jüdische Volk sich seit zweitausend Jahren sehnt. Es wird niemals vergessen werden, welch grollen Anteil־ Sie an dem erreichten Resultat gehabt haben, und wir sprechen Ihnen unsere Bewunderung und Dankbarkeit aus. K 0 p e 11 h a g c 11 e r Büro der Zionistischen Organisation“ 4< Der Niederländische Z i o!1 i s t c n b 1111 d sandte folgendes Telegramm an die Englisii Zionist Federation: ״Minister Balfours Erklärung, daß die englische Rcgicrung das zionistische Programm billigt und seine Dui'difiihrimg kräftig unterstützen wird, erfüllt uns mit großer Genugtuung. Wir beglückwünschen Sic zu dem bereits Erreichten und wünschen Ihnen allen Erfolg in Ihrer weiteren Arbeit. Wir vertrauen, daß die Regierangen der gesamten zivilisierten Welt diesem edlen Beispiel folgen und sich damit ebenfalls die Dankbarkeil von ganz Israel erwerben werden. Niederländisch crZionistcnbund de Li eine, Präsident van Vricsland, Sekretär" * Der schweizerische Z i <> 11 i $ t e 11 b u 11 d hat an die englische Zioiiisleiiorganisalion folgendes Telegramni gerichtet: ״Der schweizerische Zioiilstenverhand nimmt von der Erklärung der englischen Regierung, die Emclilung einer nationalen HeunsliUle in Palästina für das jüdische Volk betreffend, mit größier Genugtuung Kenntnis, beglückwünscht Sic herzlich zu Ihrem großen Erfolge, besonders da die Erklärung des Ministers Bai* fonr an Lord Rothschild sich mit unseren) zionistischen Programm deckt, uml hofft, daß alle Volker dieses Programm unterstützen uml sich so gleichermaßen die tief empfundene Dankbarkeit des jüdischen Volkes sichern werden.“ Dem J iidischc» Freßbüro in Stockholm wird aus London telegraphiert: Die gesamte englische Presse nahm die Erklärung Balfours, daß England bereit sei, dem jüdischen Volke zur Schaffung eines nationalen Heimes in Palästina zu verhelfen, mit großem Beifall auf. Der Enthusiasmus der jüdischen Bevölkerung ist allgemein. Eine große Anzahl von jüdischen Organisaiioneii richteten Daiikresolutionen an die Regierung. 111 vielen Synagogen wurden zur Feier der Regierung»- crklärung Gottesdienste abgehoben. Die Zionistische Organisation bereitet in verschiedenen Teilen des Laudes grolle jüdische Volksdemonstratioaen für die Zwecke des Zionismus vor. * Die ״Frankfurtcr Zeitu 11 «״ vom 18. Novcmher laßt sieh aus Basel; unter dem 13. ־November melden: ״Die Ankündigung Lord Balfours in einem Brief an Lord Rothschild, daß die britische Regierung ihr Bestes tun werde, um die Errichtung eine*’ nationalen Heims dir das jüdische- Volk in Palästina zu fördern wird von ״J e w isli C11 ro n 1 c 1 e“ begrüßt. Das Hauplorgnn der englische!! Juden schreibt ü. a,: Per Entschluß der britischen Regierung ist zweifelios da» Ergebnis politischer Umstände, die •ich durch den Krieg!־״rau :gebildet haben. Eine der llaupteiwäguugeii ist wahrscheinlich die Notwendigkeit, aus Patäsuiin ein blühendes, Unabhängige:; und «•1:11׳•)!1־« Land zu machen wegen der Verpflichtungen Großbritanniens gegenüber Aegypten und!;einer Verantwortung hinsichtlich des S111׳/.-K;mals. Aber der Gedanke .stammt keineswegs von heute. Der Gedanke eines nationalen jüdischen Heim:; •in Paläslina wurde schon von dem großen ägyptischen Vizekönig Lord C r 0 in e r sowie von dem weitblickenden Imperialisten C 11 n in 1) c r I a i 11 begrüßt. Audi ist die Regierung nicht plötzlich 7.u dem Entschluß gekommen, den Juden in Palästina die be* sonderen Interessen Englands dienlich zu machet». Die jetzt abgegebene Erklärung kann auf die Tage zurückgeführt werden, da der große Gründer der modernen zionistischen Bewegung Dr. Herzl mit der britischen Regierung wegen Niederlassungen erst in El Arisch und daun in Ostafrika verhandelte". Der ״Jo 0 11 sehe Wächter״, das offizielle Orgmi der niederländischen Zionisten brachte in der Num* 111er vom 1(1. November einen Leitartikel von dem Prä* sidenten des Niederländischen Ziuiüsäcubtiitdes Ndiemia de Licmc, der die Bedeutung der englischen Regie׳ riuigserklärtmg würdigt. Ausgehend von der Sympathie* ei'klänmg der niederländischen Regierung für den Zlo* nismus konstatiert der Autor, daß der Brief Balfours an Lord Rothschild einen bedeutenden Schritt auf dem Wege zur Verwirklichung des Zionismus bedeutet und daß durch diese Erklärung der Kredit der zionistischen Bewegung bedeutend gestiegen ist. Der, Aufsatz mißt dem Umstand,!laß die Erklärung gerade in einem Augenblick erfolgt ist, ״da die Ucberzctigmig in Eng* laiid immer stärker wird, daß Palästina zur Machtspinire »eines Imperiums gehöre« müsse", große Bedeutung zu. In längeren Ausführungen wendet sieh de Lieiiio gegen die Einwendungen, die von gegnerischer .Seite gegen die Erklärung der englischen Regierimg erhoben werden könnten. Ueber den Vorwurf, die englische Regierung habe mit einer zionistischen Lösung des Palastinnprohlems ihren eigenen Vorteil im Auge, sagt der Autor unter anderem: ״Wir sind keines• weg.s blind für die Vorteile, die England aus der Ver• wirklieliiing unseres Programms ziehen kann. Dies lehrt uns nur, (lall die Arbeit in England sowohl als in an• deren Ländern in eine neue Phase cingctrctcn Nt, wobei wir Sorge zu tragen haben, daß nicht etwa eine Inter• csscnpolitik der Form und dem Inhalt des Ueberein• kommeiis Schaden zufügen könnte. Zweifellos b.'grci* feil dies unsere Freunde jenseits des Kanals lind wenn wir ihnen von Herzen Glück wünschen wegen des bis jetzt erreichten Erfolges, dann ist dies zugleich ein Ansporn, die Arbeit in der angedeuteten Richtung flirtzusetzen.“ Bezüglich lies Einwamles, daß durch die Erklärung der englischen Regierung die Sympalliien der Juden England zuueigeu würden, betont der Aufsatz; ״Dieses Argument birgt ein gewisses Bedauern über ״versäumte Diplomatie“. Hier ist die Wahrheit des Sprichwortes: 1111 honime nverti eil vnut ileux nicht in Erfüllung gegangen. Sicherlich wendet sieh jetzt die Sympathie aller Juden nach dieser Tat Engl.-md zu. Wir äußern sie nicht in sklavischer Weise, denn uns wird nur unser Recht zu Teil. Es wird ' 1111s jedoeli soviel Unrecht zugefügt, daß wir Neutralen, die unbefangen allen streitenden Parteien gegenüber stehen, sicherlich mit Regierungen wie der niederländischen und der englischen sympathisieren, da deren Worte und Taten uns die Aussicht auf die Wohlfahrt unseres Volkes eröffnen. Form und Inhalt des Abkommens, durch das unser Programm zur Verwirklichung kommen soll, sind noch nicht fcslgestellt, ebensowenig die (inraiilic des Abkommens. Dies In richtiger Weise ousznftihreri wird eine sehr mühsame und ernste Arbeit sein und dabei werden noch viele Regierungen Gelegenheit haben sieb ebenfalls die Dankbarkeit des jüdischen Volkes zu erwerben.*' Am Schluß des Aufsatzes heißt es; ״Endlich ist da ein Gesichtspunkt, den wir nicht aus dein Auge verlieren dürfen. Die' traurigen Erfaltnmgen, die wir bereits in Palästina gemacht haben, geben der Befürchtung Raum, daß das Schicksal der Juden in Palästina sich noch ungünstiger gestalten kann, als es nach den hckamilen Ereignissen bereits der ]־'all war. Möge man wohl bedenken, daß die kleinste Krankung der Angehörigen des jüdischen Jischub ein Argument mehr ist zur Stärkung der Politik der Gegner der Türkei, Sowohl Reuter als Wolff bringen sonst in diesen trüben Tagen wenig Nachrichten, die für uns erfreulich sind. Ein jedes Lichtpünkichen deuten wir gerne als das Anheben der neuen Morgenröte. Man läßt sich oft durch Irrlichter leiten. Dies ist hier nicht der Fall. In dieser Erklärung können wir wirklich ein Zeichen einer neuen und frohen Zukunft für unser Volk sehen". In ihrer Nummer vom IC!. November bringt die in Berlin erscheinende konservative Wochenschrift ״Die Jüdische Presse“ einen leitenden Aufsatz ״Die englische Bewegung uml der ZioniKimis", der ebenfalls zu Balfmirs Erklärung Stellung nimmt. In diesem Aufsatz heißt t׳s unter Ariderem: ״Es , braucht nicht erst wieder betont zu werden, daß die Anerkennung der Bedeutung des Schritts der englischen Regierung nicht«! »1 tun hat mit der Stelhmgnahmc sowohl der einzelnen Juden, die ja durch ihre Staatsangehörigkeit von vornherein gegeben ist, wie auch des gesamten jüdischen Volkes 'im Weltkriege, Wir Imbeii, gerade* In der vorim-ii Woelig mi dieser «idle ausgefülirt, daß die Sympathien Englands für den Zionismus in erster Reihe nicht auf luntiani* Ihren Gefühle» IktuIicü, ta>;1׳krn auf r.chf inidriemen weit politischen liUcrcswj» und wir haben clahri .vn«rfführt, daß gcriuic diese fntsnehe die bisherige neutrale Stellungnahme lies jüdischen Volkes als solchen in» Weltkriege nur verstärken muß. Daran kann auch die offizielle ' Anerkennung des /iimisimis durch die engiisclu: Regierung sdbstvcrsUiiidlidi nichts ändern. Die Neulr.ililät des jüdischen Volkes im Kriege entspringt mit Notwendigkeit .seiner gesamten liisturisdicu _ Vorg.uigeiilieil, seiner inteniatioiialeii Lage uml dem inner• sten’Charakter seiner bisherigen ücsehieiitscutwickluug. Diese Ncutralilät kann also durch keinen Akt und keine Handlung irgendeiner de! kriegführenden Mächte erschlittert werden, denn sie ist im innersten Wesen nicht politisch, sondern moralisch bedingt. Angesichts der bisherigen klugen und aiilreclitcn Haltung, die das jüdische Volk im Weltkriege eingenommen hat, angesichts ״lieh vor allem der klugen und mannhaften Politik, die die Zionistische Organisation bisher befol״t hat, darf 111,111 ohne weiteres behaupten, daß die Wahrung der jüdischen Neutralität durch diese Erklärung der eiigliselien Regierung nicht im geringsten gefährdet erscheint. Die Erklärung Balfours verdient näher betrachtet zu werden. 111 ihr ist die Rede von einer jüdischen nationalen Wohiisliitte in Palästina, iiiehl, wie es versehiedene englisclK• Zeitungen gefordert haben, von einem jüdischen Staate. Wir glanU5)41:1 ,«־ diese 101־•- uiuliemiig der zionistischen Wünsche nicht nur den politischen Erwägungen Englands entsprungen ist, sondem auch den Wünschen der Majorität der cngdischen Zionisten und der gesamten Zionistischen Organisation überhaupt entspricht . , . Des weiteren ist' in dem Briete die Rede von der selbstverständlichen Wahrung der ״bürgerlichen 111141 religiösen Rechte der in P,1־- liistiim!existiere!ulen nichttiiiiischcn Gemeinschaften‘׳. Durch diesen Passus soll die oft erörterte Frage der Regelung des arabischen mul christlichen Problems in Palästina •gelöst werden uml man muß auch hieranerkennen, daß diese Lösung durchaus den jüdischen und zionistischen Wünschen konform ist.,, Von besonderer Bedeutung׳׳ scheint uns die Erkliirmtg Balfours für das Verhältnis der Türkei zum Zionismus vvcnk-11 zu müssen. Bekanntlich hat i«1! letzter Zeit die lürkiselie Regierung den zionistischen Wünschen gcgciüilwr eine etwas ablehnende Stellung eingenommen, die besonders in den Maßnahmen Djemal Paschas fn Palästina wie auch in einem Interview, das er vor einiger Zeit einem Mitarbeiter der ״Deutschen Politik" erteilt 51:1t, offenkundig zum Ausdruck gckommet! ist. Diese Stellungnahme der türkischen Regicrung, die mit ihrer gesamten Stellung in der Natioualilätcnfrngc zusaiinneiiliängt «ml mit der paiitiirkistjsehen Bewegung, die gegenwärtig die offizielle Türkei beherrscht, lud 111*11 ״Zionismus bis heute nicht im geriitgsten dazu veranlassen können,!seine!unbedingt loyale Haltung der Türkei gegenüber auch nur in! gc• ringsfc« zu ändern. Der Zioiiis-nn! geht »l.-ibei von der Uebctv.ciigtutg aus, daß diese Stellungnahme der tiirkisdieit Regierung nur eine vorübergehende sein kann, daß eine Aeiuleruug der türkisdien Nationalitätenpolitik im Sinuc der Gewährung national-kultureller Autonomie an *die verschiedenen Nationalitäten des türkischen Staatswesens früher 04111־* später cintreten muß und daß dann auch die türkische Regivrtmg, deren Sympathie für die jiidi die Bevölkerung seit vielen Jahrhunderten bis zum heutigen Tage dieselben geblieben sind, dem Zionismus gegenüber eine andere Stellung einnehmeii wird. Von diesem Standpunkt wird der Zionismus mich in Zukunft nicht ״!»weichen und sein Vertraue» zu der politischen Einsicht 41er türkischen Staatsmänner und zu dem Siege der politischen Logik der Ereignisse nicht verlieren. Die Erklärung Balfours dürft« aber vielleicht geeignet sein, diesen Entwicklungsprozeß zu bcschleunigen tuul der türkische» Regierung ־zu zeigen, daß eine Revision Ihrer Stellungnahme zmn Zionismus heute notwendiger und gebotener als ie »st, Welche politischen Vorteile es für die ' Türkei hätte, wenn sic ilirersells ihrer Sympathie für den Zionismus Ausdruck gehen mul öffentlich versprechen würde, auch ihrerselb bei da* Verwirklichung der zionistischen Wünsche behilflich zu sein, braucht nicht erst a!!«geführt zu werden. Mit Invaliderer Genugtuung ist cs in dieser Hinsicht zu begrüßen, daß die Erklärung Balfours keinerlei aggressive We11<i1mgcn gegen die Türkei enthält und daß in ihr keine Rede i«l von irgendwelcher Eoslösuiig Palästinas vom türkischen Stantsvvcscu. Es be* deutet' (lies Rücksichtnahme seitens der englischen Regicrung auf die neutrale Politik der Zionistischen Organisntfmi und erleichtert der Türkei in sehr hohem Maße eine Revision ihrer Haflung in der zionistischen Frage. Wir hoffen midi, daß midi von Seiten der deutschen Regierung in diesem Sinne, auf die Türkei clngcwlrkt werden wird uml daß in nicht zu ferner Zeit der offiziellen Anerkennung des Zionismus durch die Entente, die in dem Briefe Balfours ausgesprochen ist, eine nirlit minder deutliche mul verständnisvolle Anerkennung seitens der Zeiitrnhnächte und vor allem seitens der Türkei folgen wird.“ Zionismus und PaläitinaproMen In der ״Vossischcn Zeitung“ ist neuerdings (Abend- Ausgabe vom 20. November) ein leitender Aufsatz ans der Feder des Schriftstellers Emil Ludwig unter dem Titel ״Der Zionismus und die Türkei" erschienen.) Der Aufsatz beginnt mit einer verständnisvollen Cln• rakterisicrung der Bedeutung Theodor Hcrzls für die zionistische Bewegung, die, ״scheinbar nur aus Regungen des Herzens uml des Erinnern«, aus Pathos, Mythos und Historie gespeist", rasch zu Wirklichkeiten überging und ״sich mehr und mehr als eine verständige, galachte, als eine politische Rewegung zeigte." Hierauf geht Ludwig näher auf die Gegner ein, die durch da» Selilagwori vom Jmlcnslaatc die /io* nhtiselie Bewegung als stantsgcflihrlicli, nl» ״Staat ü» Staate“ zu diskreditieren suchen. ״Jetzt, da sich der yölkerkrieg immer mehr auf da» Problem der National» täten z« vereinfachen scheint und die Inkongruenz des Bodens mit den darauf wohnenden Völkern ihre demiiti- (?enden und entrechtenden Wirkungen verlieren soll, gc-