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Jüdische Rundschau · 1917-11-02 · Heft 44 (2.11.1917) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 44 (2.11.1917)
Date
1917-11-02
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 356 jU EDI SC HE RUNDSCHAU Nr. 44 sind die Aschkenasitn, trotzdem sie eine einheitliche Gemeinde sind, durch ihre Kolelim nußyrardentlidi zer- Bplittcrt. II. Gliederung nach der Zugehörigkeit zu den Gemeinden Gemeinde Familien Seelen Asclikenasini 50°/o 0'<׳ 49 Sfardim 150/0 0׳"()1 Jemeniten 8!>/0 >/# Marokkaner ■1«y0־ ״׳״1׳ Kaukasier #,״2,5 ״/*'2 Perser 0/״5 0/״1) Bucharcr 3,5»/0 , 3(,/0 aus Aleppo 3 0/0 3,50/0 verseil. Gern. 0/״5 5״•Jo Karäer lo/o #/״0,5 unbestimmt 3»/0 #/״4 10O״/o 100״/« III. Gliederung nach der Zugehörigkeit zu den Koleliin Kolel Familien Seelen sfardisch, K. 36«/0 0/״38 Marokkaner 4V0 #/״3,5 Kaukasier ס!״2 1,5"/# Jemeniten 7 0/0 0/״6 Comitc d. K. 10/0 ס/״ 0,6 Mitgl. d. Beth Din 20/0 2 <V0 russischer K. 2S0/״ #/״ 26,5 Österreich. K, 13»/« »/״13 deutscher K. 0,2/0 ״/"0,2 rumänischer K, 0/״ 1 . 1,5 '■1 amerikanischer K, 0׳״ 1,8 0״1,2 1 unbestimmt 71/0 «>/״<) 100«/# 100«/» Flr die Jerusalemer Kinder ״Patenschaften“ Betreffs der Notstandsaktion für die Kinder in Jerusaicm (s. die beiden letzten Nummern der ״Rundschau“) scheint cs mir von Wert, auf die Form der ״Patcnsdiaftcii“ liin/.uweiscn, die man neuerdings bei ver- Bchiedciicn Anlässen miwcwlct. Es wird meist viel niisnindicn, ob eine 1 iilfcleislmi!׳ wntcm’liicdslos in eine grolle Kasse mündet, oder ob die Einzelnen sieh wieder an Einzelne halten. Eine Anzahl von Personen, die dafür gewonnen werden könnten, einem bestimmten Kinde (oder auch mehreren) über die schwerste Zeit liinwegzuhelfen, wird mit größercr Freudigkeit das Erforderliche beitragen als bei dem üblichen Wege. Nach den Mitteilungen in Nr. 42 der ״Jüd. Rundschau“ wird für eine vollständige Asylpflege pro Kind und Monat zwischen 15 und 20 Francs gebraucht (also zwischen Mk. 12.— und 16.—). Dies entspricht auch durchaus den sonst bekannten Ziffern und würde nach dem Kriege, d. 11. ohne die gegenwärtige Teuerung und etwa in den. Kolonien, noch wesentlich weniger kosten. Unsere Vertrauensleute in Jerusalem werden cs gern auf sich nehmen, im Sinne der Spender die Auswahl zu treffen und die Mitteilungen zu machen, die ein personlkhcs Verhältnis herbeiführen. Ein solches mag von Dauer sein, doch braucht niemand sich zuriickhaltcn zu lassen, der eine dauernde Verpflichtung einztigehen nicht (oder nicht .von vornherein) beabsichtigt. Den Kindern ist auch mit einer ״Patenschaft“ von kürzester Dauer gedient. Berlin, den 31. Oktober 1917. Dav is T ri cts eh Deutsch, auf 37 Seiten aus unzähligen Zitaten naclizu« weisen, daß die Juden eigentlich nie ein einheitliches Volk waren, stets Mischungen cingingcn, immer in sidi befehdende Stämme, Parteien, Sekten gespalten waren, daß iluteu das aristotelische ״Sieb ־ eins - fühlen“, die Grundlage jeder Staateiibilduiig, abgeht, daß sic stets den zersetzenden und demoralisierenden Wirkungen des Handels unterlagen, daß an eine jüdische Staatengründüng auch jetzt nicfit zu denken und Palästina völlig ungeeignet ist. Auf der letzten Seite folgen dann die ״Vorschläge“: Die Juden möge» in den Ländern ihres gegenwärtigen Aufenthaltes zu Arbeitern und Ackerbauern werden. — Schade, daß es unter den Jüdischen Intelligenzlern solche konfuse Köpfe gibt, denen die Sache des eigenen Volkes nicht zu ernst ist, als daß sie sich mit so ahnungsloser Oberflächlichkeit an sie heronwagten. R. W. Theodor Tagger, Das neue Gesell Iecht. Programmschritt gegen die Metapher. Berlin 1917, Verlag Heinrich Hochs tim. Dieses neue Geschlecht meistert das Wort wie keines zuvor; und zieht es zu Felde gegen den großen Feind, den Feind des lebendigen, aufrichtigen und aufrichtenden, tätigen Geistes, der im Leben, im Denken, im Tun des Heiligen sich kundtut, so hat es die Waffe bereit blank und geschliffen: das Wort. Wort ist Mctapiier Sprache ist ein stummes Werkzeug■, Das Programm ist bekannt. Ein verzweifelter Protest gegen die «rd rillekende Welt der Lüge, die Europa mit seiner Weisheit, seiner Kritik und Psychologie, seiner Indiskretion, seiner Prostitution des Geistes über uns gestülpt hat. Man nehme diese Schrift und wird verstehn. — Aber es geht ja gar nidit um ein Verstellt»; es geht um ein Wcrlt-wcrden. Menschlichkeit, Unbedingtheit, Erfüllung des Geistes, Liebe, Liebe ... wie häufen «idi die Worte 1 ״So setzt es Leben für das Beispiel ein . . ,« Beispiel? Herr Theodor Tagg er, Verfasse! dieser ״Freunde Scnjnmlna" Zur Erinnerung an den kleinen Alfred Benjamin T riet sch: für den Unterhalt von 12 Jerusalemer Kindern (vorläufig auf 3 Monate). Berlin : Mk. 500.--־. Davis und Emma Trietsdi; Mk. 50.-: Dr. Jewuiu u. Frau; Mk. 25.— : Bubi n, Peps Kalm; Mk. '20.—: f icrinoiii, A. Gurland-koii* stantinopcl, Julius tl Ella Berger, Leo 11. Lola Hcrrniann, Dr. A. Hantke: Mk. 18.-: Ing. Kaufmann u. Frau, Fanny 11. Jeliud.-ili Kaufmann; Mk. 12.—: J. Syrkin; Mk. 10.— : Jeify Wahl, K.-ihcl Blaustei 11, Frau Dr. Zloeisti, Dr. Meis! u. Frau; Mk. (>.-: Frau A. Lewin 11. Rosa u. Bianca Lewin; Mk. 5.— : Max und Erna Mayor, Betty F'rankenstcin; Mk. 3.— : Frau Minna 11. Frl. Johanna Tamasdicwsky (Monatsrate); Mk. 2.— : EHy und Edith Altmann. Vom Jüdischen Hr.tionaKond Das Hauptbüro des Jüdischen Naiionalfomls hat soeben eine ן i Ui sehe Broschüre hcr.visgegcben, in der die Schrift O p p e 1111 e i m c r 8 ״G c m e i 11 e i g e 11 ־ tum und Privateigentum an Grund und Boden“ und der C c 11 i 11 ge rs c 11 c Aufsatz ״Die praktischen Vorteile der Erbpacht“ vereinigt sind. Diese Veröffentlichung gewährt also Aufscliluli über die Grundprinzipien des Jüdischen Natkmalfonds, sowohl vom theoretischen als midi von» praktischen Standpunkt betrachtet. Oppenheimer gibt in seiner Abhandlung eine bis in die Gegenwart reichende klare hislr>risd1e uebersidit über die Formen und Vorziige des Gemeineigentums an Grund und Boden gegenüber dem privaten Bodenbesilz und Beinen sozialen Scliäden. Auf üiuiitl dieser Ausführungen empfiehlt Oppenbeimer für die jüdische Kolonisation die Prinzipien des Gemeineigentums, 111 Oettingers Artikel sind die praktisehen Erlalirungcn, die ln verschiedenen Staaten von Kommunen mul Privatleuten mit der Methode der Erb- Pacht gemacht worden sind, eingehend erläutert. In ihm wird die Erbpacht als eine unbedingte Notwendigkeit für Palästina bezeichnet. Die Broschüre bietet niijliin allen Jidisdilesenden eine gute Gelegenheit, sich mit den Grundprinzipien des Nationnlfonds vertraut zu machen. In nächster Zeit werden weitere, vom Hauptbiiro des Jüdischen Nationnlfonds herausgegebene Selirifteil in jidisclicr und hebräischer Sprache folgen, Reiche die Probleme der jüdischen Kolonisation in Palästina eingehend behandeln. Die Broschüre ist zum Preise von Mk, - -.70 durch den Jüdischen Verlag, Berlin, und die lamlessamiiHdstellen des jüdischen Nnflonnifomls zu beziehen. . Zionistische Bewegung Rußland. * ■ — ״־—.- (Rayonkonfc renzen) In Llosno, Gouv. Witebsk, fand eine Rayonk 0 11 f c r c 11 z der zionistischen Ortsgruppen der Gouvernements Mohilcw und Witebsk statt. Bemerkenswert ist eine Resolution der Konferenz, in der konstatiert wird, daß die zionistische Arbeit, wenn die Studenten bei ,Semesterbeginn die Provinz verlassen werden, um ihren Studien in den Universitätsstädten zu obliegen der nötigen Kräfte entbehren wird. Die bevorstehende Arbeiten verlangten aber die Mobil- 111 schling aller Kräfte. Die Konferenz beauftragte daher das Zionistische Zentralkomitee, zu veranlassen, daß sämtliche zionistischen Studenten in (fiesem Semester in den Provinzstädten bleiben. Das Büro der Rayons wurde nach Llosno verlegt. An der Konferenz des Moskauer Rayons die unter dem Vorsitz, von Leo Jaf f c am 14.-16./27.-29. August stattfand, beteiligten sieh zionistische Vertreter am 21 Gouvernements in ZeiitrnirullIaiHl. Eingehend licMfliäfligte sich die Konferenz mit der bevorstehenden Widilpolitik und beschloß, die Wahlen zur Gemeinde inner ׳zionistischer fFahne durdizufiihrcn. Dagegen müßten für die Wahlen in die Stadtverwaltungen all- Programmschrift, sdirieb vor nun fast 2 Jahren einen Brief, in dem er seinen Austritt aus dem1 Judentum öffentlich rechtfertigt (S. die Bemerkung ״Mahnung“ von Albrcclit Hcllmann int 2, Heft des ״Juden“, 1, Jahrgang). Und jetzt gibt er die Zweimonatsschrift ״Marsyas“ heraus, Preis des Heftes 200 Mark, der ״Ankiiiidigung“ 50 Mark; immerhin kann also, wer im Krieg genügend Geld verdient hat, den Anschluß an das neue Geschlecht finden. — Und anderswo gibt es ein Geschlecht, das nicht gegen die ״Metapher“ kämpft 111111 den ״Einfältigen“ mit ausgesucht schönen Worten herbeisehnt, sondern gegen Tyrannen kämpft und sein Lehen für die Freiheit des Volkes opfert, wie in Rußland, oder in aller Stille Taten des höchsten Heroismus vollbringt, wie die Helden, von denen das Buch ״Jiskor“ berichtet, das neue Geschlecht der zionistischen Bewegting. — Herr Tagger hat recht: das Zeugnis des Lebens entscheidet, Die neue Jugend sehnt sich nach Wahrheit, Geist, Menschlichkeit, Liebe. Aber leben 1 Heilig sei 111 nicht Heiligkeit propagieren 1 Kampf dem fliessenden, glänzenden Stil, dem Worte, hinter dem sich die Lüge birgt. Kampf . . 1 R. W. Laznrus Friedmanm Die Emanzipation der Ostjuden und ihr Einfluß auf die Westjuden. Ein Wort zur rechten Zeit. Frankfurt a, M, Kommissions-Verlag von J. Kauffmann. 1917., ״Damm fort uüt den alten Vorurteilen, mit der Selbstüberhebung, mit der Abgeschlossenheit und Zu* gekuöpfthcit, mit dem unjikl(sehen Dünkel! Halte ein jeder das große einigende und verbrüdernde Ziel des Judcntiuns!;ich vor Augen und melde Zersplitterung i Reicht euch die Hände und seid einig I Das Judentum wird dadurch gedeihen und keinen Untergang befurchteu müssen.״ Mit dicecr In der Broschüre Friedmann« durch besonderen Druck׳ hcrvorgchobcncn Stelle ist die Tendenz der Selirifi am besten gckcnnzcldinct. Sie ist gleichsam da* Vermächtnis eine» durch reiche Ergemeine Blocks, bestehend aus allen jüdischen Richtungen,, die die Priorität der jüdischen Interessen und die nationale Solidarität anerkennen, geschaffen werden. Die Konferenz beschloß huch, die Pa lä s t i n a a r b e i t zu fördern, ״I1 c c 11 a 111 z."־ Gruppen zu bilden usw. 111 das Ausfiilmuigskoniitee des Rayons wurden gewählt Dr. Buch in il, B jclozcrko wski, Edefstein, J a f f e, L c V i t e , N c s 1 i n und T ra ub. Die Konferenz sandte auch eine Bcgrüßungsdcpcsclie au Dr. E. W. Tschlenow, der seit Jahren an der Spitze der zionistischen Tätigkeit des Rayons gestaltden hatte. Die Konferenz der Zionisten im Kaukasus wählte ein ExekutiV - Komitee von fünf Personen, das die zionistische Arbeit im Kaukasus (Baku, Tiflis, Temir- Cliansdnira, Derbent und Batuni) führen soll. Dem Ravonkomitcc, das seinen Sitz in Baku haben wird, gehört außer den Mitgliedern des Exckutiv-Komitces je ein Vertreter der Bergjuden, der georgischen Juden, der zionistischen Redaktionen des Rayons, der Militäcsekticm und der Kullurorgaiiisation ״Tarbut" an. Das Komitee führte die allgemeine zionistische Besteuerung im Kaukasus durch. Demnächst gibt das Rayonkomitce zwei zionistische Schriften in hebräischer und russischer Sprache heraus. Am 3. Oktober wurde in Kiew eine zionistische! Rayonkonferenz der Ortsgruppen in den Gouvernement» Kiew, Po<1 o 1 ic 11, Wolhynien, Tsc 11 ernigow und Poltawa eröffnet. Im Mittelpunkt der vier» tägigen Beratungen stand die Frage der Stellung der zionistisciien Organisation zur Ukrainabcwcgung. (Eine progressive Einkommen- 1> e s t e 11 c r u n g) 111 einem Zirkular des Zionistischen Zentralkomitee» in Rußland wird auf die großen Unkosten aufmerksam gemacht, die demnächst der zionistischen Organisation ncvorstchcn. Die Agilations- und Organisationstätigkeit werden bei den gegenwärtigen Dimensionen der Partei in diesem Jahre 250 01)0 Rubel beanspruchen. 300000 Rubel werden auf die Organisation des Palästina-Rcfcrei»« duins verwandt werden müssen. Große Geldsummen werden für die Wahlkampagne zur Konstituante und zum Jüdischen Kongreß aufgebracht werden müssen. Insgesamt betragen die voraussichtlichen Ausgaben der zionistischen Partei Rußlands in diesem Jahre 800000■ Rubel. Zwecks Aufbringung dieser Summe ordnet das Zentralkomitee eine allgemeine progressive Einkommenbesteueruiig an, die jedem Zionisten zur!*flieht macht, ein Drittel seiner staatlichen Einkommensteuer der Organ!« Nation zur Vertilgung zu stellen. Demgemäß ergibt sich, daß jeder Sdiekeizahler mit einem Einkommen bis zu 600 Rubel jährlich 2 Rubel Organisationssteuer von 600—900 ״ 3 ״ ״ , « 900—1100 " ״ 4 ״ , 1100-1200 ״ 5 . ״ 6 ״ ״ 1200-1400 ״ , . usw׳. von 5000 Rubel jährlich 50 Rubel Organisationssteuer ״ 100 ״ ״ 000 7 . . . 200 ״ ״ 10000 . ״ 400 ״ , 15000 ״ . 500 ״ ״ 17000 . USW. zu leisten hat. Die erste Hälfte dieser Jahressteuer war in den letzten zwei Wochen des Monat Tisciiri einzuzahlen. Die Sammlungen waren in allen Städten Chol- Hamoed Sukkoth begonnen worden. Die ״Ze'ire-Zlon“ und die Mitglieder des ״Hechawcr“ zahlen diese Parteistcucr getrennt. Holland. Am 29. September hat eine gemeinsame Veranstnllung der Zionistischen Ortsgruppe Haag sowie der Verein 1 a sc 11 a eh ar“ (Haag) und ״Tikwatli Zion“ (Sdtcveiiiiigcii) zur Erinnerung an da» 20j;il1rige Koiigrclljubiläiiin und anläßlich der Jalirzcit David Wolffsolms stattgcfiuiden. Es sprachen: Herr falirpgff gereiften Mannes, der ״am Abend seines Lebc113“ durch eilten Mahnruf zu einer Verbrüderung zwischen Ost und West die Herzenswünsche von Mil- Honen Juden der Diaspora zum Ausdruck zu bringen hofft. Und diese Hoffnung ist gewiß nicht trügerisch. Unter den vjelen Versuchen, das Ostjudentum dem jüdisehen Westen menschlich näher zu bringen, zeichnet sich dieser durch die große Wärme aus, mit der der Verfasser für eine gerechte Beurteilung der großen jüdisehen Werte im Ostjudentum cintritt.. Wenn auch im einzelnen gegen die Argumente Friedman ns vieles einziiwemicii ist (insbesondere scheint uns die Stellung der deutschen Juden innerhalb des Gesamtjudentums weit überschätzt), so ist doch die Reinheit der Absicht de* Verfassers, für die Einheit des Volkes wirken zu wollen, bestimmend für den Charakter der Schrift. x, Literarische Mitteilungen Aus Pa last f na wird mitgctcilt, daß dort gegenwärtig eine hebräische Uebersetzung des großen GeschichtsWerkes von S. M. Du bno w vorbereitet wird. Auf Veranlassung des ״Lelirervcrba ndes", der dieses Buch für den jüdischen historischen Unterricht In den höheren Klassen verwenden will, wurde die Ucbcrsctzungsarbcit dem hebräischen Schriftsteller Und Pädagogen K rische wski übergeben. Gleichzeitig wird aus New York mitgeteilt, daff dort eine iiaiselie Uebersetzung des kleineren Lehr• buch cs der itkllschdn Geschichte von S. Dubnow (für Schule und Volk) erschienen ist, die von CJ1. Libermann und M. Lifschitz besorgt wurde. Rabbiner A. B. Reines, der Sohn des verstor• benen misradiistlschcn Führer* unternimmt gegenwärtig die vollständige Ausgabe der Werke seines Vaters in 18 Bänden. Die Subskription in Deutschland (100 Mk.) wird von Herrn Rabbiner Dr. M. Hildesheimer, Berlin, entgcgcngenommcfl.

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