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Jüdische Rundschau · 1917-10-19 · Heft 42 (19.10.1917) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 42 (19.10.1917)
Date
1917-10-19
Page
– (sequence 2)
Language
German
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“Nr. 42 Seite 338 skamli11avi,i :1 Komitees heule■ wirkliche Freunde des 1 jüdisdi-u« iu-1 eit Gedankens und halten'es i ü r selbst- 1 verständlich, ',!II das jüdische Volk ein ebensolches! Recht nuf ,!male Existenz und Selbstbestimmung hat! wie irgend ti» anderes Volk auf der Welt. Die Vorkonferenzen des holländisch-skandinavischen Komitees mit den Delegationen der einzelnen suzialististhen Parteien haben eine kleine' aber höchst interessanle Krirgslitcratur geschaffen. Die Delegationen geben ihre Antworten auf den Fragebogen und ihre besonderen Forderungen in Form von Memoranden an das holl,1indisch-skandinavische Komitee. Diese Memoraudeti sollen nach dem Plan des holliimiiscli-skamli- »avischt'it Komitees als Grundlage für die Verhamlhm• gen der Stockholmer Sozialistischen Friedenskonferenz diene«, Ueber diejenigen Punkte, in welchen die Parleien zusammen gehen, können Beschlüsse ohne Diskussioneu gefallt werden. Die Punkte dagegen, über die Meinungsverschiedenheiten vorhanden sind, iniissen auf der Konferenz diskutiert und ausgearbeitet werden. Die Vorkonferenzen ■und die Memoranden erfüllen also die wie!lüge Aufgabe, daII sie die Situation klären und der I laiiptkcmferenz die Arbeit ersparen. Sich in die Reibe der Stockholmer Dokumente zu vertiefen, ist höchst interessant und lehrreich. Was uns aber hier beschäftigt, ist: welchen Platz nimmt die jüdische Frage in diesen Dokuineiilcti ein? Was lehren sie 1ms bezüglich der Stellung zu den jüdischen Fordenmgen? Kann das jüdische Volk auf die Unter- Stützung der Internationale bei seinem schweren Exislenzkainpi in dem gegenwärtigen entscheidungsvollen historisdien Moment rechnen? Diese Frage hat für uns höchste lledeutuug. Wie sollte das jüdische Volk hoffen können, bei den Regierungen < icrechtigkeit zu finde״, wenn es nicht einmal bei der internationalen Arbeiterklasse Gerechtigkeit finden würde? Der Friede wird sicher unter dem starken Einfluß der allwelllidieu Demokratie und des Sozialismus geschlossen werden und es ist für uns von grolltet' Wichtigkeit, für unsere Sache vor allem das internationale Proletariat zu gewinnen. Ich setze grobe Hoffnungen auf das Eintreten des allweltlichen Sozialismus für die jüdischen Forderimgen, wie sie in der bekannten Erklärung de!' poalczionistischen Delegation an das iiollimdisdi-skaiuliimvisein• Komitee formuliert wurden. Ich glaube, wir haben Grund genug aiizunehmen, dall die Mehrheit der Internationale uns verstehen und mit uns fühlen wird. Wenn ich aber meine Erwartun• gen bloli auf die Stockholmer Dokumente gestützt hätte, würde ich zu einem ganz anderen Resultat gekommen sein. Die meisten Memoranden gehen auf die jüdische Frage nielil ein. Die Aufforderung des holländiscli-skaudmnvisdieii Komitees au die Delegationen, sieh filier die Anwendung der I'ri11zi|)ie11 der mitinmilen Selhsthe- Stimmung und Autonomie auf die Juden ausziispreelieu, ist mit ganz geringen Ausnahmen ignoriert worden. Wenn man Memorandum auf Memorandum durchgeht und sieht, wie über die Juden in den meisten Füllen kein einziges Wort gesagt wird, könnte man eigentlich zu der Ansicht kommen, dall die Parteien unter sidi verabredet haben, die jüdische Frage zu ignorieren. Das wäre aber doch ein falsches Urteil. Wir Juden teilen in dieser Hinsicht das Schicksal vieler anderer Völker. Nur wenige ״kleine“ Völker haben das Olück, daß alle oder fast alle von ihnen reden. Das sind I'""... .. >"■.■»'—י■ ..... J"'1.■ ■־■ . »■■■ .. ■ ".■,in,..■1■.. ׳. m■. Eine jüdische Dichterin ״Else Lnsker-Scliülcr ist die jüdische Dichterin. Von grollen! Wurf. Was Dcborah!" So leitet der weitweise Landstreicher und Poet Peter Hille, der tiefgewurzelle Germane «11s dem WestDilemvald, einen schwingende» Hymnus ein. Klingt sie anmalleiul diese Titelverleihuug, die einer Tochter des außen wie innen zersprengtesten Volkes das hohe Amt klingendster Harinouie ziicrkcimt? <iibt cs wirklich im wostjüdischei! Literateugewimmel eine Frau, die mehr schafft, als spitzfindiges Madegcklügel schmiegsamem Intellektualismus zur Aufgabe macht? Die Antwort findet man in den ״Gesammclt c 11C) ed i c 111 c n“< Else L a s k e r-Seh ü I e r s, die soeben im Verlag der Weilleu Bücher (Leipzig) erseheineu. Mehr denn humlert Lieder sind hier zusammengetragen. Ein wenig erschreckt ob der Fülle beginnt man zu lesen. Weich strömt der Ton. Er ist ein wenig fremd. Weiter gleiten die Augen. Line Oroteske! Zur Seite geschnellt gerät mau bald liier, bald dort hin. Sülle Liebeslieder wechseln mit zierlichen Scherzos, Schon tönt dumpfer eine Ballade auf. Sterne sind plötzlich am Himmel. Südliche Sterne. Und da löst sieh aus dem fremdartigen Konzert auf einmal ein voller,Junger, klagender, sehnsüchtiger, oh so sehnsüclitiger Ion. Der Jude horcht. Sehnsucht ist vertrant, ist I־loima(s!.p1 «rite. Hebräische Melodien, jmläiselie Na• men. Sie mag mancher bramfien, dem׳s um des Lffektes willen nützlich scheint, Aber hier sind sie hineingeboren. Saul, Jakob, Josua, nicht Schalen siml’s mein׳ hingst entkernter Zeit. Heldisch reckt siet» der Makkabäer um) schüttelt den Staub vom Schild. Fnia Morgan״. Jn den Wolken schwimmt Jerusalem. Skiaviseli gebogene Hand dehnt sieh zur I lerrschergestc, Mose schlügt die Augen auf, die Gott erschauten. Harfenspicl mischt sich unter der Männer Kampftum. Frauen; Jüdinnen! Sulamith, Esther. Schon ihre Nennung löst Musik, ׳ 3 U EDloOh *i »sü c! p«jC 1t AU ucIk'u den Belgiern und den Serben, die e.ne beaon* dere Rolle im Krieg spieien, au eh die Polen. Ueber sie sich zu ändern und ihnen ihre Sympathien aus/udrücken, halten alle für ihre Pflicht. Die übrigen ״kleb neu" Völker werden nur so nebenbei behandelt. Die meisten Delegationen haben überhaupt nur von ihrem eigenen Volke gesprochen und berühren die Fragen anderer Völker nur soweit, als sie zu ihnen eine direkte Beziehung (iahen. Jeder beschäftigt sich mit dem, was ihm am meisten, am Merzen liegt mul zumeist treten die Delegationen so auf, als stünden sic vor einem Ckridit, dem sie ihre Fordcrungei) gegenüber ihren bösen Nachbarn vorlegen. Daher können die Stockholmer Do• kuincutr keinen richtigen Mallstal! für die Stellung der sozialistischen Parteien der verschiedenen Völker zur jüdischen Frage abgeben. Trotzdem ist diese Dokiuiicnteuserie für uns vom rein jüdischen Standpunkt aus sehr interessant. Wenn mau zwischen den Zeilen zu lesen versteht, findet man in ihnen viel mein׳ auch über die jüdische Frage, als cs hei oberflächlicher Prüfung erscheint. In einzelnen Fällen wurde die jüdische Frage absichtlich vcrschwic• gen, weil die betreffende Delegation ein Interesse daran hat, wir der grollen Welt ihre und ihrer Purtei Siel* hing zu den Juden zu verschweigen. Bei amleren Delegalioneii wiederum ist die Gleichberechtigung der Juden in jeder Beziehung so selbstverständlich, dall sie sieh mit der Aufstellung allgemeiner Driiudsätze begnügten. Man kann darum vom jüdischen Standpunkt aus die Dokumente nicht richtig verstehen, solange mail nicht mit den Parteien und Personen vertraut ist, von denen sie .stammen. (ScliluH folgt.) L e o 11 € 11 a s a n o w i t s c h Politischer Asketisnuis ln Nr, '12 der ״Jüd. Rundschau“ haben wir den im A»11״st/September-i left des ״Juden“ erseliieiieiien Aufsatz von Martin Buber ״Ein 00• lilis'chcr Faktor“ zum Abdruck gebracht, Im toi- ״enden Artikel erhebt Dt׳, S. Bernstein gegen Martin Buber den unberechtigten Vorwurf, er habe in seinem Aufsatz die Bedeutung der politiselten Mittel unserer Bewegung herabgesetzt und damit den Gnuulcliarakter des Baseler Programms verneint. In seiner Erwiderung führt Martin B 11 - b e r den Nachweis, dall Dr. Bernstein seine Ausfiilirimgen mi!)verstanden hat. Herr Dr. Marlin Buber hat anläßlich des Jubiläuuis der 20. Wiederkehr des 20. August einen kurzen Artikel geschrieben, den er unter der IJebcr• scluifl ״Ein politischer Ealdoi“ im letzten Doppellieft des ״Juden“ veröffentlicht und in dem er seine iVrtuiriihigmig Zinn Ausdruck bringt, dall man im Zioiiismiis allgemein einen politischen Faktor zu erkennen beginnt. Lr erblickt hierin eine tief,ihr für das Wesen des Zionismus, Die gleichen Völker, die Kriege führen, die so viel Unheil aiiriehteu und eine Politik von Schleichwegen mul Intrigen treiben, dürfen nicht durch ihre Berührung die zionistische Bewegung vermireüügen, ״Der Weg «ad» Zion kann nicht durch die Straße des Wahnsinns fiihrc.11 mul kann ,sich nicht mit ihr herühren.“ ״Im System der Verwendung der Ideale und Begeisterungen ist auch das Streben nach einer Heim• stalle fitr das jüdische*. Volk als benutzbar uutergebracht worden. Wir köune.n diesen Akt nicht verbin-. ״Und ich vergehe Mit blühendem Herzeleid Und verwehe im Weltraum, In Zeit, ln Ewigkeit, Und meine Seele verglüht in den Abcmlfnrbcn Jerusalems.“ Klar aber rinnt die jüdische Hiditkraft auch dort, wo die nnmillelbare Anspielung fehlt, Der Dichterin Gesänge für die Genossen ihrer Abende, für die Kämermlen ihrer Wanderschaften haben alle den klagenden Unlcrton, das Wissen um ״Verspieltscin und Ver- 1011'u", um die Tragik ösllidiei' Seele, die mir den Kiudcrij der zwölf Stamme so unwandelbar in die Brust gepflanzt ward. Und was der alte Wüstenwind in ihr an Taten knickte, was er hier und da im Ansefiwuug brach legte, das ist übersponnen von einer bunten, verliebten Phantasie, die sieb eine schimmernde Welt gegen den grauen Asphaltiag abgrciizt. Audi dabei mag die Reaktion des Gallith, mag wesentliche Resignation im Spiele sein. Schlag;! ihn tot, den Re/eiiscntcnlumd! Ueber seinem Kritteln schwebt schon wieder ein Lied für die Mutter, so blutlief entronnen, wie .mir jüdisches Kind es zu singen vermag. Und für den Sahn sind auch wclebe dabei, tönende Gefälle schwippschwapp voll von Uelicmmt. Und eins für die jungen Juden hat sie auch geschaffen. Das aber stellt wo anders und lautet: Der alle Tempel in (»rag, tausend Jahre zählt der Tempel schon in Pnig, Staubi'ällig und ergraut ist längst Rein Ruhetag Und die alten Viitcr schlossen seine Gitter, Ihre Söhne ziehen nun in die Schlacht. Der zerborstene Synagogciistei'u erwacht Und er segnet seine jungen Jucienritter. Wie ein öiücksteni über Böhmens Judenstadt, Ganz aus Gold wie mir der Himmel Sterne hat. ’ Hinter seinem Glanze beten wieder Mütter. Manfred Georg eiern, aber wir dürfen nicht ,111 ihm tcilnehmcu. Wir müssen diese Versuchung, zu einem politischen Fakturtum erhoben zu werden, bestehen,“ Buber will 11,1gegen protestieren, daß das ״Zionszeidicu auf eine Karte gemalt und diese Karte ins Spiel der Weltpolitik geworfen werden soll.“ Wenn der Zionismus nun einmal, leider Gottes,.in den Strudel der Weltpolitik hineingeraten ist, pveiin mm einmal die Frage der Errichtung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina unter die ״Tricks und Bündeleien, ■geheimen Interventionen und Schleichwege“ der Wellpolitik gemischt wurde, so hat der Zionismus seine Hand nicht dabei. Der Zionismus hat mit all diesen Dingen des Wirrsals und der Intrige nichts zu tun, seine Aufgabe wird noch einmal am Tage des Gerichts vor die Völkergemeinde gestellt Werden. ״,De!׳ Tag der endgültigen Selbstbesinnung der Völker wird auch sein Tag sein. Keiner der Tage der Verstrickung kann es weiden.“ Das, was der Verfasser vom Zionismus in diesem Artikel vjjjangt, ist das Gegenteil vom Zionismus. Gerade das, was Dr. Martin Buber vom Zionismus als einem ״politischen Faktor in einem besonders hoben Sinne" verlangt, gehört zu <1011 Merkmalen der vorzionistischen Epodte. Das Judentum stand ja stets zur Seite, fern von all ״dem Wirrmil und den Intrigen 11er Weltpolilik“ und stets hat man bei »ms!Jeder gesungen, daß wir auf jenen Tag zu warten haben, au dem die Vülkcrgcmcmüc zur ״Selbstbesinnung“ kommen wird. Manche habe» darin sogar unsere Mission erblickt.!3:1 kam Smolciiskiu und rüttelte «las Judentun» auf. Pinskcr lief uns zu, dieses Abscitsslclieii und dieses Warten auf die sittliche Besinnung der Menschheit sei unser Elend. Da kam vor 20 Jahren Theodor Her/.l und rief die Massen des Judentums zur aktiven Politik, d. h. sich nicht außerhalb ״dieses Wirrsals und dieser Intrigen“!otscliweigen zu lassen. Die Judenfrage ist eine Wcltfrage, verkündete Theoclor Her/I, und so entstand der Zionismus. Das war sein Programm: als lebendiger Volkskörpcr nicht nur ein Objekt, sondern ein Subjekt der Weltpolitik zu werden, damit große Momente nicht ein kleines Gcschlecht finde»!. Dieses Programm und kein anderes war cs, «Ins eine neue Epoche in das Juden tum brachte. Zu diesem Programm bekannte sieh die Masse unseres Volkes und das Baseler Progr a in in schuf die Nation. Marlin Bubers Artikel ist die Negierung des Baseler Programms. Er ist eine Reaktion gegen die Politik, er ist der verkörperte politische Asketisimis. Oder ist es die Eurdit vor der immer greifbarer werclt'iideii Tut, vor der hcramiatiemleu Verwirklichung des Baseler Programms? 1111 ״Wirrsal und den Inlrigen“ ,der Völker beginnt man, sieh ernst mit dieser F'rage zu befassen und es könnte passieren, daß der politische Zionismus einen Sieg erlebt. 11:1t docli der Zionismus nicht umsonst 20 Jahre lang die Aspirationen unserer ״Kulüir/iouisteu“ ״!!geleimt, litt ״System der allgemeinen Verwendung der Ideale und Begcisterungen“ könnte das l£1sclcr Programm verwirklicht werden. Man sollte meinen, daß die Zeit jener naiven Auffassung vorbei ist, in den anderen mir Bösewichter und Intriganten, in ״unserer kleinen Schar nur Prie- 8tcr und Propheten“ zu erblicken. Diese Weltauschauung sollte sich «in politisch denkenden Judentum nicht mehr geltend machen. Es ist auch ganz verkehrt in all diesen ״Schleichwegen, dem Wirrsal und den Intri- Jüdische Lieder Die Zahl von Bearbeitungen jüdischer Volksweisen oder Lieder ist in neuester Zeit erfreulich gewachsen. Zwar sind diese Weisen manchmal, rein musikalisdi ge• nommen, nicjit ״jüdisch" stilrein lind volkstümlich. (Was segelt oft unter der Flagge ״Jüdische Musik“ durch unsere Konzertsäle?) Wem der Quell wahrhaft stitechter Melodien nicht so recht aus der Seele (ließt, Wer sich ihnen auf absichtsvoll reflektiertem Wege Malier(, der kann wohl nur Erzeugnisse schaffen, die, haltlos zwischen verschiedener Art pendelnd, unser Ohr nicht befriedigen, unser Herz nicht erwärmen;?,olche Autoren wollten dem Kunstlied answeicliei», trafen aber den Ton des Volksliedes nicht und entbehren so jeder Originalität. ln dieser Hinsicht überraschen die jüdbclien Volksliecler des Berliner Komponisten Janot S, Roskin aufs angenehmste•. *) Wir horchen bald m1,׳ - denn hier sch reiht einer aus dem Herzen, Alte Melodien aus dem Kehilloleben der russischen judenstadi schwingen mit, sie hahen dem Musiker bei Fassung dieser Volks* weisen die Feder geführt. Zugleich aber ist die beengte Symmetrie der eigentlichen Weisen durch instrumentale Begleitung -׳- Klavier, Violine — wirksam dramatisch gesteigert. Roskiii durchdenkt seine musikalische Ausmal 1mg mit Schärfe, er findet zu den Texte» stets die richtigen Austlnicksiniftcl und führt uns prächtige, oft meisterliche Stinnmingsbildc*(• vor. Manches gc- W'innt uns durch einfache Natürlichkeit, anderes reißt uns durch potenzierten Ausdruck fort — vergeistigter Volkston, Nur selten ist trockene Melodik oder gesuchte Harmonie zu finden. Es scheint, daß Roskin «ich in einer prägnanten Charakteristik wolilcr fühlt, als in der Schilderung tieferer Seelcnzustände. Dem- *) § Roskin, Jüdische Lieder (Musikvcrlag tur nationale Volkskunst Berlin-Halcnsce). Zu bc* ziehen durch den Jüdischen Verlag, Berlin W 15, Sachsichc 5!tr, 8.

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