Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 40-41 (12.10.1917)
- Date
- 1917-10-12
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 40/41 *> Seit' 331 Begründung der Frage eingesetzt wurde, akzeptierte die Ansicht der Zionisten und das Präsidium der ״Engeren Rada“ beschloß, den Kulturorganisationen der genannten Minoritäten das Vertretungsrecht zu gewiihren. Der Zahl der jüdischen Bevölkerung gemäß wurde den jüdischen Organisationen 50 Plätze in der ״Zeniralcn Rada" eilige räumt. Dabei beschloß das Präsidium der Rada, die Verteilung dieser Plätze den Juden selbst zu überlassen. Derselbe Beschluß wurde auch bezüglich der Polen gefaßt, die 20 Plätze erhielten. Die Verteilung der Mandate an die Vertreter der jüdischen Parteien konnte nicht ohne Reibungen durchgeführt werden. Offiziell bestellen in der Ukraina fünf jüdische Parteien: die Zionisten, die drei sozialistischen Parteien (Bund, ״Vereinigte" und Poalc-Zion) sowie die jüngst entstandene ״Demokratische Vereinigung". Die Zahl der Anhänger der Parteien ist verschieden. Unter den gegenwärtigen Verhältnissen war cs aber unmöglich, eine statistische Feststellung durclizuführcti. Der ״Bund" forderte für sich 17 Mandate. Die Zioiiisten, die auf diese Majorbierungsgelüste der Bundisten nicht eingclien wollten, wurden anfangs von den anderen jüdischen Parteien unterstützt. Später aber bildete sich eine sozialistische Koalition, die den Zionisten den dritten Platz unter den Parteigruppen zuwiesen. Endlich beschloß die Kommission die jüdisehen Mandate auf folgende s Weise zu verteilen: die Zionisten, der Bund und die Vereinigten erhielten je 13 Vertreter, die Poalc-Zion 9 und die Demokratische Vereinigung 2. Die Kicwer zionistische Vertretung in der ״Ze 1! t r alen Rada" besteht aus den Herren N.S, Syrkin und M, B. Ro sonst ein, die auch der Engeren Rada •angeliörcn, J, M. Mac ho wer und J. S, Schal* m a 11 n. Die Kiewer ״Vereinigten Sozialisten“ entsand* tet» in die ״Zentrale Rada" die Herren M. Silber* färb (Basin) und Jakob Les7,czi 11 ski. Die ״Zentrale Rada" setzte eine Kommission zur Einberufung eines allrussländischen Kongresses der nationalcn Minoritäten des Reiches in Kiew ein, Zum Vorsitzenden dieser Kommission wurde der zionistische Vertreter in der Engeren Rada, Ing. N, S. Syrkin, gewählt. Auch in der neuen Ukraina begannen Spuren des Antisemitismus sich bemerkbar zu machen. Auf einer der letzten Sitzungen der ״Engeren Rada" traf von der Front eine Deputation des ukrainischen national* revolutionären Korps ein, das sich ״Bagdan Chnijet* nitzki" nennt. Die Deputation überreichte der Ukrai* nisdicn Regierung eine Reihe von Forderungen und 111.׳clite ihr schwere Vorwürfe. Unter anderem machte der Sprecher dieser Gcsandsdiaft Schapowal Andeufungen über die Ucbcrmacht der Juden, denen' sich einige Vertreter der neuen ukrainischen Regierung vor* kauft hätten. Sämtliche Vertreter der Regierung protcstierten gegen diese Verleumdung. Die Forderungen der Deputation wurden abgclehnt. Die Tatsache selbst, daß vor der Regierung der neuen revolutionären Ukraina eine antisemitische Rede gehalten wurde, hinterließ einen betrübenden Eindruck. Die Organisierung der orthodoxen Rabbiner in Rußland Trotzdem die Führer der orthodoxen Rabbiner sich die Kontrolle über die Gesamttätigkeit der orthodoxen Organisation ״Tradition und Freiheit" gesichert haben, scheint ihnen die Sache der Orthodoxie - in Rußland doch noch nicht ausreichend geschützt zu Kreise enger zu verbinden. Und wenn alle Blütenträume reifen, dann werden Gesinnungsgenossen daran gehen, noch im Laufe des Winters ein größeres soziales Unternehmen im Namen des Zionismus zu schaffen luid damit der unabweisbaren Forderung nach ״Gcgenwartssrbeit" nadizukomtnen. Aber davon ein anderes Mal. . I . . H.H.C. Literarische Mitteilungen (VVoj’jn tion Bozupt *ter in Hitbrik mulVHührlcu \>rt>ff«fr1l}ir)1.*ngon man •ich an «t*n Jüdisch•« Vftt'lftg. Urrlii* W. 16, HArliNi•«■!!• bMnnt*• ö.) Dos Oktoberheft, des ״Juden" Inhalt: M.-R,: Die ״kleinen Nationen"; Fritz Sternberg: Die wirtschaftliche Bedeutung des Zionisrnus für die Türkei; Eugen Ho cf lieh: Aus einem Jerusalemer Tagebuch; Siegfried Lehmann: Gcdanken aus dem Felde über Tod und Religion; Samuel Rappaport: Aus dem religiösen Lcoen der Ost* jiidcn; Abraham Korkis: Die wirtschaftliche Lage der Juden in Galizien; Josef Meisl: Graetz und das nationale Judentum (zum 100, Geburtstage, 31. Oktober 1917); Wilhelm J c rus al c m: Der Kulturwert des Judentums; Emil Levy; Heimwärts; Franz Kafka: Zwei Tiergeschichten. Bemerkungen: F. L. Bernstein: Der Rabbiner und die Gemeinde; Hugo Borst und Max Brod: Ucbcr das Taylorsystcm. Zeitschriftensdiau: Adolf Böhm; Die Arbcitcrgcnos* sensebaften in Palästina. Daten und Materialien: Jo* sef Tonen bäum: Die Juden in der gallischen Landwirtschaft; Armand Kaminka: Die Zahl der Juden in früheren Jahrhunderten. Abonnement: lährlich Mk. 13,20, halbjährl. M. 6.ö0, Vierteljahr!. Mk, 3.30; Einzellieft Mk. 1/20. Verlag R. Löwit, Berlin N 37, Weiiknburgcrstr. fl. Im Septemberheft der ״Neuen Rundschau" veröffentlicht Max Brod einen Aufsatz über ״Die jüdische Kolonisation in Palästina׳» Das soeben erschienene, den XII. Jalirg. schließend• Dopßclieft 11/12 der Monatsschrift in abpolsein. Auf Initiative der R׳.':’;,;n: r ai:; ״Minsk und Kowno wird jetzt die Ei!!1:!!;; eines V r 1• b a n d e. s der or- 111 0 tl o x c 11 R :11. b i 11 c r uealrnt. Außer ::::11 י c1 ו profesnionellen AiiLptacu :«oii Ci::ד■ *vpL ntc Verband die religiösen Angelegen‘.:::; teil de:; VC..in die |־I:n;d aelimen. In Moskau wurde ein provi:״>r■:׳tl.es Orpnnisalions« biiro, bestellend au.; den Rabbinern 7.11 Moskau, Sta-.chew (Grau hart 11) und Milr.u (i'luroi:) und den orthodoxeu Laien R. G ot z. und Per sitz, gegründet, das auf den 20. Juli/ 2, A׳.״:est eine Konferenz der Rabbiner cinbcrief. Sämtliche Rabbiner von Namen wurden telegraphisch cingeladeii, Es kemeii bloß 15—20 Personeii, danmlcr aber die < bedeutend.den Größen der rabhiiiisclicu und d;a:.::idiseha1 Weit, wie die Rabbiner aus Minsk, Kowno, Wilna, Hm'in, IJ011ewjc:il1, Tiikkum, Njeshin Witcink und die Z.atkliEu! ,ms Ljubawitsdii u!1d Bobmjsk. Die Konferenz brii;n.;leite dalier nur als private Beratung die prinzipiellen Fragen, Bald zeigten sich schwere Meiuuiv'.svcrnelucdenlu'itcn, Iber durch seine Fröimiilgkeit berühmte R, Israel l’»er K a 11 a 11 aus Radin (im Voll ,nurnd ״Der Chofez. Cliajim" nach dein Titel seines Wernes genannt) war aus religiösen Motiven überhaupt gegen die Ulklung eines besonderen Rabbinerverbandes. Der Ljubawitsche’r Zaddik fand, daß nicht jedem Rabbiner in der Provinz die heilige Sache anvertraut werden könne. Die R:,bbincr aus Minsk. Tauroggen und P0ncwjcr.11, die die ״demokratischere" Richtung vertraten, verließen dar* aufhin demonstrativ die Sitzung, Endlich gelang es, den aristokratischen Zaddik aus Ljub.iwitsch’i für die Einberufung einer Rabbinerkonfcrcnz, wenn auch nicht für die Bildung׳ eines Rabbinerverbandes zu gewinnen. Darauf wurde eine vorläufige Einigung erzielt. Rabbiner Nurok schlug vor, daß die’ Ehiberufiuig der Konferenz vom Zentralkomitee der ״Tradition und Freiheit“ ansgclicri soll. Der Zaddik aus Ljubawitsdii wandte ein, cs sei noch nicht festgcsfcllf, ob ״Tradition und Freiheit" und ״Nczach Jisraei" zur wahren Ortho* tloxie gehören. Dieser Einwand rief neue Unzufriedenheit hervor. Endlich wurden die Vertreter der Ortho* doxie am Organisationskomiiee der Kongreßbewegung (die Rabbiner Eisen Stadt, Katzcnclfenbogcn und N'urok und I, D. Markon) beauftragt, in ihrem Namen offiziell die Konferenz einzuberufen. Zu ihrer Unterstützung wurden noch drei Rabbiner, drei diassidi* sehe Znddikim und einige orthodoxe Laien gewählt. Der Zaddik aus Ljubawitsdii hat sich einen großen A11teil an der Organisierung der Konferenz zugesiclicrt. Die Konferenz wird im Cheschwan d. J. in Char* kow stnttfindcn. Die Wahlen sind indirekt. In jedem Gouvernement werden Wahlversammlungen stattfinden, je 10 Rabbiner eines Gouvernements wählen einen Wahlmann, Zum Schluß wurde nach langen Debatten bcschlos• sen, auch den orthodoxen Laien, aiegitoße Verdienste für die Sache der Orthodoxie haben, das Reiht der Beteiligung an der Konferenz zu gewähren. Ein Rabbiner-Verband in Polen Laut Beschluß vom ,5. September hat der Chef der Zollverwaltung des Generalgouvernements Warschau die Gründung eines Verbands der Rabbiner im General* gouvernement Warschau auf Grund des folgenden Statuteu-Entwurfs genehmigt: 1. Der Zweck des Verbandes ist, die Standcsintcressen der Rabbiner, zu schützen; 2., Mitglied des Vorbands kann jeder offizielle Rabbiner im Generalgouvcrnement werden; 3. jedes Mitglied hat einen jährlichen Mindestbeitrag von 50 Mk. zu leisten, der aus seinen eigene״ Mitteln oder aus Mitteln der Mitglieder seiner Gemeinde gedeckt werden soll; 4. alljährlich findet eine ordentliche Rabbiner-Konferenz statt; die Aufgaben dieser Konferenz sind: a) Besprechung der religiösen und sozialen Lage der Juden (Resolutionen und Be- Schlüsse müssen dem ״Obersten Kat der Juden" mitgeteilt werden); b) Austausch von Beobachtungen und '1 1 "*11־u•1'1׳!—!ין ^״״ ./EI." ■L!. A1 nisclicr Sprache ״Moria h" enthält folgende Beiträge: W. B, ״Volk und Menschheit“, Marlin Buber ״Kuiturarbeit“, Dr, Hcinridi Glanz ״Zur Einhcitliclikcit der jüdischen Jugendbewegung“, Dr. Josef Tcticnbäum 1״Der jüdische Handel in Galizien“, Hugo Bergmann ״Die Erotik der Juden", Ha im Harari ״Sehnsucht", M. Goldstein ״Briefe aus Lublin" (il), N. M. Gelber ״Markgraf Wiclopolski und sein Projekt der Judeurcform“ (Schluß), Jor.cf Finkeistein ״Aus der Soldatcmnappc". Rundschau; A. Tartako wer ״KolonisationsnieilKMlcn in Palästina", Hermann Rosen bIum ״Zionistische Arbeit in Polen", Dr. Ignaz Schi pj)er ״üeruiancii 'und Juden". Bibliographie. Neue Bücher. Als Beilage Haichomcr Heft 2. ln! Verlag R, Löwit, Wien, erschien unter dem Titel ״J uden 111 c ratur 1 in Weltkrieg" ein Verzeichnis der in den Kriegsjaliren 1914—1916 erschienene« auf Juden bezüglichen Literatur. Die einzelnen Abteihingen des 88 Seiten starken Verzeichnisses heißen: Der Weltkrieg und seine Wirkung; Die Judenfragc in der Politik; Die Ostjsidcnfrnge; Der Zionismus und die zionistische Politik im Weltkriege; Jüdische Wissen* Schaft; jüdische Dichtung. Im gleichen Verlag erschien gleichzeitig ein 500״ Jüdische Bücher fürs Feld und Daheim" genanntes Verzeichnis, Es *teilt eine Erwei* tenmg eines bereits Int Januar erschienenen Verzeidi* nisscs dar. Im Verlag der Lese- und Rwlelmlle jüdischer Hochschüler hi Prag erschien ein Aufsatz von Oito Klein unter dem Titel ״Gedanken zur Mkrlon des Judentum# im Lichte kuhns historischer und wirtschaftsgetchiditiiclier Tatsachen". In Zagreb (Agrrrei) begann Mitte September eine zionistische Wo-.:ucd1rift ״Z i <f0 v,( (Bajchwdl) in kroatischer Sprache ei erscheinen, Im Verlag ״JldPch", V/arsöliftu, erschien eine Schrift von », St?*n!111 x.,;I: ״ ״Bar u ö h Spi« 0021, seht Piiilosoplifc, Biü-LifiJk, CLaURitr* tuid Meinungen auf dem Gebiete des Schulwesens und der kulturellen Lage der Juden; c) Wahl eines Vorstands . : auf Grund von geheimen direkten Wahlen; 5. der Vor- : stand' besteht aus 7 Mitgliedern; Sitzungen des Vorstands müssen allmonatlich mindestens einmal stattfinden. \ '! Das jw.Üsclie Regiment in Englaad Nach Mitteilung der englisch-jüdischen Zeitungen empfing Lord Derby eine Imputation jüdischer Notabeln mit Lord Rothschild an der Spitze, der er versprach,' daß das jüdische Regiment weder eigene Ab- Zeichen noch den Titel ״jüdisch" tragen werde. Eine Abordnung des jüdischen Regiments ersuchte einige Tage später den englischen Kriegsminister, dem Regiment einen jüdischen Namen und ein besonderes Ab- Zeichen zu geben und fiir rituelle Verpflegung, Sabbathruhe etc. zu sorgen. Ferner bat die Abordnung, daß das jüdische Regiment in Palästina verwendet wende. Lord Derby antwortete, daß er den religiösen Bedürfnissen des jüdischen Regiments nach Möglichkeit Rechnung tragen werde. Die Bitte wegen des Namens und Abzeiclicns und der ausschließlichen Verwendung des Regiments in Palästina lehnte er ab. Er versprach, dem Regiment später, bei tapferer Haltung, ein besonderes äußeres Abzeichen zu gewähren. Zionistische Bewegung Holland. (Vom belgischen Zionistenverband) Anläßlich Rosch-Haschanah hat der Verband be 1-־ gischcr Zionisten ein N ational-Bulletin herausgegeben, das außer Ncujahrsglückwunsch-AbUkungen und anderen Spenden einen interessanten Artikel von Jean Fischer über den Jüdischen National- Fond enthält. Nach einem Rückblick des Verfassers auf die Vergangenheit skizziert er die großen Zukunftsaufgaben des Fonds, für deren Verwirklichung bedeutend höhere Einkünfte als bisher erforderlich seien. Die Nachlah-Aktion der belgischen Zionisten ist ein erster Schritt zur Beschaffung■ der großen Mittel für eine brcitangclcgte Sicdiungstatigkcit de? Natioimlfonds nach Fricdcnsschhiß. Am 30. August hat die belgische Zionistenföderation einen zahlreich besuchten Sch ekeiabend abgchalten, der der Erinnerung an den ersten Basler Kongreß gewidmet war, Frau Oscar F isCher und die Herren Dr» A, Ros n e r und Alb. Ehren feld ,hielten begeisternde Ansprachen. Dänemark'. ' ■ (Herzlfeler im Kriegsgefangenenlager) Die in Dänemark internierten österrciclüschen kriegsgefangenen jüdischen Offiziere zu Haid in Jütland haben anläßlich von Herzls Jahrzeit eine Feier abgehalten; eine Sammlung unter den Kriegsgefangenen ergab 63 Kronen fiir den Herzl-Wald. Norwegen < Das anti-zionistische Manifest des englischen Conjoint-Committcc, über das schon ausführlidi bcrichtet wurde, hat auch die skandinavischen Zionisten zu Protesten veranlaßt. So nahm eine Ver- Sammlung der ״Norwegischen Zionistcn-Vereinigung" in Kristiania am 6. September 1917 eine Resolution art, in der sic die Handlungsweise des Conjoint-Committcc scharf verurteilt und teststellt, daß das einzige Ziel des jüdischen Volkes die Schaffung einer Heimstätte in Palästina ist, und der Hoffnung Ausdruck gibt, daß alle Staaten bei den kommenden Friedens- Verhandlungen auch die jüdischen Interessen wahrnchmen werden. seine Bedeutung in der Geschichte des menschlichen Denkens". Unter der Redaktion eines Ausschusses der Jüdisehen Lehrergcsellsc 11 aft hat die Verwaltung der Wilnacr Kinderheime mit Unterstützung des literarischen Ausschusses ,,Pc rez" eine Sammlung von Kinderlicdern und Spielen mit Gesang in ii* discher Sprache herausgegeben. Der von A, Bulkin und L. Ef io« besorgten Zusammenstellung sind für alle hundert Lieder Noten beigegeben, die von der W i 1* naer Jüdischen Gesellschaft für Kinderfürsorge herausgegeben sind. Die Wi Inner Kinderheime und Volks* schulen haben zum Andenken an den ernten Jahrzeit• tag von J, L. Pcrcz ein Kindcrsammelbuch herausgegeben, das außer einer Einleitung von Jakob Di* nesonn und einer Lebensbeschreibung des Dichters eine Anzahl Perezscher Erzählungen und Gedichte für Kinder enthält. Die Hebräische Organisation in Amcrik» gab eine hebräische Agitationsschrift mit zwei Aufsitzen von Dr. M o s s i n s o 11 n (״Sprache und Re* generaiion") und J. Ben-Zwi (״Das Hebräische in unserem Lande") heraus. Eine zweite Schrift von R, Braini!1 und E. Ben-Jchuda erscheint demnächst, Der ncugcgrfmdctc hebräische Verlag ״Assaf" in New York begann sämilichc Werke von Rüben B r a 1 n f 11 heransziigcbcn. Der erste vor kurzem erschicnene Band enthält eine Einleitung des Autor# und 17 Erzählungen und Novellen Unter der Redaktion des Fcuillctonlsten Mosche Nadlf (NewYon:) crichien «ine jidlsdie Saurmelschrift ״*>״,. *^terbuch", die den Fragen der jiidij‘cn P“11"* gewidmet ist und an der eine Reihe jüdi* »eher Kritiker und Dichter mitarbeitet, Im ncugcgründcicn zionistischen Verlag ״Klnef*‘h" ia Oaetaa ersdiien eine Reihe neuer ziomstlscher BroscStüren, den Fragen der Oegenwart g«•