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Jüdische Rundschau · 1917-09-28 · Heft 39 (28.9.1917) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 39 (28.9.1917)
Date
1917-09-28
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 320 Nr. 30 5 u edi so üb ׳: ö 1 r d ״* c!;1 a ס ״Wie leicht׳■ - heilst cs hier — ״hätte cs Dcutsdiland, wenn cs i,.. 1 ikr lürkci ein gutes Wort für eine freie jüdische Koimiisation in Palästina cinlegen würde! Die Jutleii selber würden eine türkische Oberlioiieit jeder and ereil vor/ieiicH, de»» sie brauchen einen Schutz. ge-!׳•eii die unruhige und mißgünstige arabische Nachbar- Schaft, —- und Amerika mul England sind weit weg. lind wenn sie erst deutschen Einfluß und Schutz dort fühlen, wird ihre Dankbarkeit unbegrenzt sein. Daß eine jüdisehe Kolonisation in Palästina für die Türken, und im weiteren Sinne auch für Deutschland, nur nützlich sein kann, braucht nicht bewiesen zu werden, Wenn die deutsche Allgemeinheit diese und ähnliche latsaclicn nüchtern mul 1411111 betrachten wurde, müßte sie eine andere Stellung zur Juden frage eimiehiiien, den Juden als starken politischen Faktor werten und ihn als seieben nützen." Es ist durchaus richtig gesellen, wenn der Vorfasscr des Aufsatzes gegen einen großen Teil des deutschen Judentums den Vorwurf erlicht, daß es gegenwärtig von allen guten politischen Instinkten verlassen zu sein scheint. ״Es hat keine Ahnung und kein Verständnis für die licwiy;1mg innerhalb des Judentums selber inui dessen Stellungnahme zu den weltbewegenden Vorgangen unserer Zeit. Es ist erstarrt in den Begriffen von 18 und verstellt nicht den Unterschied zwischen den Problemen jener Zeit lind den heutigen Aufgaben und Zielen. Der Jude von damals, der für die Enianzination kämpfte, ist ein anderer, als der Jude von beide, dem zur vollen Gleichberechtigung nicht mehr fehlt, als daII er sich eben gleichberechtigt fühlt. Es gut, sein SclbstbcivuUtscin zu stärken." י * , * Bisher hatte sieh auf Seite der Mittelmächte die Beschäftigung der Tagespreise mit dem Zionismus auf das 1׳cic 11 sdeutsche Qcbict beschrankt. Wir freuen uns, nunmehr mitteilen nx' können, daß midi in Oesterdeich das eisige Schweigen gebrochen ist. Das ״Linzer Tagbl alt" vom 13. September veröffentlichte einen Aufsatz unter dem Titel ״De r j üdi sch c St aat“, dessen Verfasser sich gut orientiert zeigt. Auch! in diesem Aufsatz finden wir sehr ,beachtenswerte Ausführungen, von denen wir nur die folgende) Stelle wiedergeben wollen: ״Was die politische-Haltung der zionistischen Dev.'ivtin;; beirifft, so war diese immer eine streng^ neuträfe gegenüber allen Machten und ist sic auch im Kriege( geblichen. Dies ist eine ganz natürliche Sacht-, da der Organisation Juden aller Länder jingcliörcn und ihr Ziel ein’ rein jüdisch-soziales ist. Es kann den Zionisten natürlich nie cinfallcn, einen Zwerg-״Staat" mit Uiclierlicli geringen Machtmitteln zu schaffen oder — gestützt auf ein paar Institutionen — in Wcltpoütik zu machen. Sie wollen nur ein Gemeinwesen aufbaucn, in dem sich die Juden wieder frei entwickeln können. Der Türkei gegenüber waren die Zionisten immer loyal, wie nicht anders möglich, da diese Macht cs ist, die Paliistina besitzt und von deren Stellung zum Zionismus alles abhängt.“ Auch das ״Linzer Tagblatt“ findet, daß ״die beste Abwehr gegen die englischen und amerrc kanischen Agitationen die offene Bekundung einer prozionistischen Haltung seitens der Türkei wäre“. Mit Recht begrüßt die ״J üdi s ch c Ze i t un g“ in Wien, das offizielle Organ der* österreichischen Zionisten, den Aufsatz im ״Linzer Tagblatt“ und spricht den Wunsch aus, die österreichische Presse «löge der rcichsdeutschcn in einer objektiven Besprecluing des 'Zionismus folgen, nachdem e i n Blatt den Anfang gemacht hat.!י•״יי ׳״י.יי.■■■״-״״■״■י —.י"“.י.יי"■" "'"יי.י"*״ ״■ ■יי•.■ליי״ ׳״״יי..״־■ ״.■_•־■ ״״.״׳ ■11 Abrtham Mapu (Zu seinem 50. Jahrzcittag) Von S. L. Zitron, Wilna. Diesen Jom-Kippur sind es 50 Jahre geworden, daß Abraham Mapu, der Schöpfer des hebräischen Romans, nach einer mißlungenen Dannoperation aus dem Leben geschieden ist. Mapus große Bedeutung für «las künstlerische hebräische Wort ist in allen unseren Kreisen längst bekannt. Sehr wenig, fast gar nicht, aber sind bis jetzt die besonderen großen Verdienste des entschlafenen Dichters als kraftvollen Vorläufers des Kampfes gegen das jüdische Oolusleben und besortders als geistigen Vaters des modernen zionistischen Gedankens gewürdigt worden. Im Folgenden will ich, soweit «lies in den Grenzen eines Zeitungsaufsatzes möglich ist, diese Seite der literarischen Tätigkeit Mapus zu beleuchten versuchen. * ’ V ln der Milte der fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts sind ins finstere jüdische Ghetto die ersten Strahlen der allgemeinen Kultur cingedrungen■ Nach einer tiefen Lethargie von Hunderten von Jahren be* gann cs da und dort unter den Ghettojuden zu gühren. Aus dieser Gährung entstanden allmählich neue Oefühle, neue Bedürfnisse, neue Bestrebungen. Chaotisch waren noch die Gefüllte, nebelhaft noch die Bestrebungen. Klar war nur eines: eine große Empörung gegen die bisherige Lebensordnung. Und gegen dir alte Lehensordnung empörte sich gleichzeitig das jüdische Hirn und das jüdische Herz. Die Denker kamen zu dem logischen Sdiluß, daß das jüdische Ghcttolcbcn sich unnormal, ja unmenschlich entwickelt: im Glauben, daß die Quelle altes Uebels in der Ueberlieferung In diesem Zimajimiciiln!־!;״ unip; es auch von 1 Interesse sein, daß die;;Tolle -und führende czeclnstbe Tageszeitung ״N :1 rod uy 'L1 ir, ty“_ am 10. September den Aufruf des Ziomstwcheii Adlons* Coiuites anläßlich der 20. Wiederkehr des Erüffiiuiip'stages des ersten Zionisien-KongiWKCS׳ ver- «jffeiitlielit Iiat. t 1 Alle diese Tatsachen sind ein Beweis für das gesteigerte 111teres.se -am 1 Zionismus seitens der MiUcliHiichtepresse und gelten zu der berechtigten Hoffmmg Anlaß, «laß auch die RegJ c ru 11 ge ״ der Millelmädile eine für den Zionismus günstige Stellung -eiinielimen werden. Das KougrcSjttbiiraiin in Heliand Am 10. September hat In Amsterdam eine von der zionistischen Orts,gruppe um! dem Mismchi-Vcrcin einbemfene zahlreich besuchte Veranstaltung zur Erinncnuig an die Tagung des ersten Zionistenkongrcsses vor 20 Jahren stattgefunden. Am folgenden Abend ]iahen sich aus demselben Anlaß und gelegentlich Wolffsolms Jahrzcittags die Mitglieder der Ortsgruppe 11 a a g und des Vereins ״A g u d;1111 - Z i o n“ in S eli e'v eii in geil zu einer Feier versammelt, 111 der Eröffnungsrede gedachte der Vorsitzende der A 111 st er da mer Tagung, Herr J. M. Davids, der ewig unvergeßlichen Verdienste Theodor Hcrzls mul wies darauf hi», «laß trotz seines frühen Hinscheideus die zionistische Idee ebenso unantastbar gelrlicben ist wie einst, als er an der Spitze der jungen Bewegung gestanden hatte. Auch an David Wolffsoll«, dessen Sterbetag wiedergekehrt war, crinnerte der Redner und rühmte den früheren Leiter der Zionistischen Organisation als einen der besten Sühne des jüdischen Volkes. Diitm ergriff das Mitglied des Zionistischen Aktionscomitvs, Herr J. H. Kann «las Wort. Er seliil- «teile «len mächtigen Eindruck, den der erste Zionistenkongrcll hcrvorgeriifcn hat, und wies darauf hin, wie im Laufe der Jahre das Interesse für die Sache des jüdischen Volkes /!(genommen fiat. Er erinnerte weiterliiu an die traurigen Beriefite über den Zustand der jüdischen Bevölkerung in Palästina. Glücklichcrwcisc seien unter den Kolonisten und Arbeitern Männer, die gezeigt haben, daß sie Pioniere im besten Sinne dieses Wortes sind. In diesem Zusammenhang widmete der Redner wanne Worte der Anerkennung dem aus Amsterdam gebürtigen Herrn S. Hoofien, dem die äußerst schwierige und delikate Aufgabe abliegt, initzuhelfcii, daß das jüdische Siedlungswerk in Palästina erhalten bleibe. Auch gedachte er David W 01 f f s o h n s, der als Vorsitzender des Haager Zionistenkongrcsses vielen holländischen Juden persönlieh bekannt geworden war. Er erwähnte ferner die Leide« des jüdischen Volkes, das auf allen Fronten treu seine Pflidileu erfüllt. Eine Liditseitc ist vorbanden, die Aussicht nämlich auf eine jüdische Volksexistenz in Palästina. Viele Regierungen beschäftigen sich ernsthaft mit der Judcnfrage. Auch die Nied e r 1 ii u d i s c 11 e Regierung sei über die zionistisehen Bestrebungen informiert und Herr Kann erklärte, Grund zu der Annahme z u fi a b e n, daß diesen Bestrebungen seitens der R e g 1 c r 1111 g mit Sy 111 patbic begegnet werde. Der Redner schloß mit einem Aufruf zu einträchtiger Zusammenarbeit aller Zionisten in Holland und womöglich aller hoitäudisdicn Juden, R'ibhiner S. Pli, de Vrics trat als zweiter Reducr auf, Fr skizzierte an Hand des Bildes von Jesaja: ״Ein Jerusalem wird übrig bleiben gleich einer Hütte zii finden sei, ließen sic sich in einen heißen Kampf gegen den ״Sclmklian artich", gegen Rabbi Mosche jsserles mul alle übrigen Beschützer des ״toten Buchstaheu" ein. Zuglcichcrzcit begannen die Schöngeister eine tiefe innere Verachtung gegen das trockene, asketische Ghcttolcbcn und eine starke Selmsucht nach einem freien, gesunden und von Nahii'scliönheit bestrahlten Dasein zu empfinden. Die jüdische Seele fing in der engen, erstickenden Ghetloluft unruhig zu flattern au und versuchte mit Ungestüm, sich ins Freie, in die große und weite heitere Welt Gottes zu retten. Der erste, der für diese Sehnsudit feinfühliger Auserwählter nach Schönheit, mach einem frischen, gesunden Leben in der freien Natur den schärfsten, deutliebste 11 künstlerischen Ausdruck fand, war Abraham Mapu. Selbst ein Schöngeist mit poetisdicr Veranlagtmg und stets nach Freiheit, Sonnenschein und der Vielfarbigkeit der Natur strebend, wirkte das unschone, knechtische Ghcttolcbcn mit den Engheiten seines Handels und Wandels abstoßend auf ihn. In seiner Vorstellung zeichnete sich ihm das jiidisdie Leben fern, fern von der •realen Goluswirkliehkeit. Mapus Jude als ideal war nicht der gebückte, finstere, ständig verzagte Luftinenscli, auch nicht der Kleinhändler, mit seiner kramerisdien Anpassungsfähigkeit, sondern der stolze Mann mit dem' aufrechten Haupt, «lern kräftig entwickelten Körper, der mit der Mutten 'Erde verwachsen ist und seinen Saft aus dem Acker, dem Feld, dem Garten zieht. Während Mapu dieses Ideal nicht in der Alltäglichkeit des finsteren Ghettos sah, fand er cs in der fernen jüdischen Vergangeiilicit, im uralten jüdischen Leben in Erez-lsracl. Dort, im allen historisdien Heim sah Mapu das Ideal eines natürlichen, gesunden Lebens verkörpert, nach dem seine poetische Seele dürstete und strebte. in einem Weinberge, wie ein nächtlicher Schlupfwinkel in einem Melonen fehle" das Golus-Juilentum, das zwi. sehen Himmel mul Erde schwebe und keinen festen Grund im Boden des jüdischen Volkes besitze, und stellte dein das Judentum der Zukunft gegenüber. Das Gutesjmlenturn ist auf allen Seiten umringt von einer anderen Welt mit ihren Einflüssen und Strömungen die ihm mitunter freundlich, mitunter feindlich ge״c״! überstellen, llcr/l hat «las jüdische Volk gelehrt, daß es nicht in der Diaspora, sondern im eigenen Lande das jüdische Haus nufbnuen muH. So stellt sidi für uns Zionisten das Problem des Judentums dar; so hat Herzl dem Judentum die Hoffnung auf den Sieg gegeben. Der Vorsitzende erteilte darnach «las Wort Herrn Nelieiniii de Li eine, dem Vorsitzenden des Niederländischen Zioiiisleiibuiules, der als Thema für seine Rede ״Jüdische Politik" gewählt hatte. Der Redner zeigte zunächst an mehreren Beispielen den Unterschied zwischen dein Zionismus vor dem Kriege und jetzt. Theoretische Erörterungen der Grundlagen des Baseler Programms passen nicht in die heutige Zeit. Palästina als jüdisches Land ist ein Punkt praktischer Politik geworden. Dies ist zum Teil eine Folge davon, daß in die Beurteilung des Verhältnisses vom Staat zur Nationalität mehr Klarheit gekommen ist. Ausführlich skizzierte der Redner die Entwicklung der jüdischen Politik während des Krieges, wobei er an die Acuflcrung Wolffsohns anknüpfte, der hinsichtlich der zionistischen Politik erklärte, daß die Zionisten niemals politische Abenteurer gewesen sind. Der Beweis dafür ist jetzt jedenfalls geliefert. Dieser Krieg hat den Ernst des zionistischen Streben» und uic Mög* liclikeit der Verwirklichung bewiesen, in dein Sinne, daß der Krieg dies jedermann deutlich gemacht hat. Die Zionisten hatten zwei Grundlugen ihrer Politik; die Entwicklung und Verschärfung der Gegensätze in der Diaspora und die für die ganze Welt notwendige Ent- .Wicklung des Orients. Beide Strömungen wurden ausfiihrlidi vom Redner dargestellt und erklärt. Sodann schilderte Herr de Liemc die Zustände während des Krieges in Polen, Galizien, Rußland und Amerika. Er fürchtet, «laß die Juden in Polen ausgeliefert werden, dank einer Formel, welche die Polen in die Lage versetzt, die Juden noch weiter ru unterdrücken. Das erste Auftreten der unabhängige» Polen gegenüber den Juden wirft auf ihre Forderung nach nationaler Freiheit ein trübes Licht. De Liane gab dann ein Bild derStimmung in Rußland nach der Revolution. Besonders unter den Juden der Ententeländer wurde die Nachricht von der jüdischen Enianzipation mit Freude aufgenommen. Die Juden in diesen Ländern haben cs stets als eine Schmach empfunden, daß dieselben mit dem zaristischen Rußland verbündet waren. So war die Befreiung der russischen Juden für sie eine moralische Erleichterung, die aber nach Ansicht des Redners erst dann vollkommen werde, wenn auch die Lage der Juden in Rumänien besser würde. Seit dem Jahre 1878 stehe Rumänien im Buche der jüdischen Geschichte als wortbrüchig verzeichnet. Die Unterdrückung der Juden in Rumänien hat zu noch schändlicheren und menschenunwürdigeren Vcrleältnisscn geführt als früher. Rußland hat bereits eingegriffen, doch ohne viel Erfolg. Auch dieser Fleck im Wappc'nscliild der einen Partei muß nodi beseitigt werden In verschiedenen Ländern ist eine jüdische Kong r c ß 1) c w c g u 11 g entstanden oder iin Werden. Di» wichtigsten Prograirmipunktc sind: Emanzipation, nationalc Mindcrheitsrcditc und Palästina als Land der nationalen Konzentration. Der Redner behandelte jeden dieser Punkte vom zionistischen Standpunkte aus, be* sonders eingehend die Paliislinafrage, worüber er uiige« führ folgendes sagte: . , י־,,־ י־, י־ ...׳־ . —....j: :7 ־ ■־ Keinen bloßen Zufall darf man darin erblicken, daß Mapus erste künstlerische Schöpfung der historisehe Roman ״Ah a wa 111 -Z i 0 11" (Zionsliebe) *) war. Kein bloßer Zufall war es auch, daß Mapu als Sujet zu diesem Roman «las jüdische Leben im goldenen Zeitalter des Königs liiskia und des Propheten Jesajah wählte Mapus Bestreben war cs, dem Oolusleben einen Prototyp gcgcnübcrzustellen, und man muß zugestellen, daß ihm dies gut gelungen ist. Man kann sich keinen deutlicheren Kontrast, keinen schärferen Gegensalz zwischen diesen beiden Arten jüdischen Lebens vorstcllen. Auf der einen Seite: Judas segensreiche Gefilde und Weingärten, der Libanon mit seinen Zeder- Wählern, das Saronsthal mit seinen Rosensträuchern, Reigentänze fröhlicher, sorgloser Jünglinge und Mädeben, jubelnde Gesänge der Schnitter und Schnitterinnen, Karawanen und Züge zufriedener, heiterer Wallfalircr, der von seinem Volk vergötterte König Hiskia im Kreise seiner Hcldcnscharen, Versammlungen des freien Volkes unter freiem Himmel, in deren Mitte stolz, stark und begeistert das Wort des Propheten Jesaja ertönt, bald zornvoll-drohend über schlechte, süiid* hatte Taten, bald weich und trostspendend; Minister, Mitglieder des obersten Ocricbtstribunals, ihre Frauen di«: in den Straßen der Residenz in goldverzierten Equipagen spazierenfahren; das junge Gcscfdecht, gesund, fröhlich, frei, aus vollem Liebesbedier eine Liebe trinkend, die keusch und lilicnrein, aber glühend, ״״״ ,L A r" 1״amar״ ins ucutsche übertra ß^nDv11״ Dr. S Mandelkern. Zusatz der Redaktion dei {«.•,; : . D^■ Mandelkern, der Autor der bekannte! Bibcikonkordanz, hat cs nicht für nötig befunden, anzu gcDcn, daß sein ״Tamar" eine wörtliche Uebcrsetzum des Mapuschen Romans ist. Er hat sich lediglich dam!' begnügt, die Ucbersctzung als sein Originalwerk den Andenken Mapus zu widmen 1

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