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Jüdische Rundschau · 1917-09-21 · Heft 38 (21.9.1917) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 38 (21.9.1917)
Date
1917-09-21
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 38 JUEbiSCIlE RUNDSCHAU Seite 313 da!; Projekt nicht guthioßen. Lord R o 111 s c 11 i I «1 sprach im gleichen Sinne. Er sei immer gegen die Biliiii׳,;״ eines jikiisdien Regimentes gewesen, aber der Ent'׳ 8d lutl des Kriegsamtes sei unumstößlich. Sic könnten auch das Kriegsamt nicht tadeln, weit die Personen, welche dem Regiment leingcreiht werden sollten, russische Juden seien, die!nicht geläufig englisch sprechen, und die ßchördcji hätten deshalb diesen Aus* * זז״ץ gewählt. Herr Z e 111111 erklärte, der Beschluß sei judenfemtilidi; vom konstitutionellen Standpunkt überschreite er die J3cfugnisse des Kriegsamtes und sei in der Geschichte dieses Landes etwas noch nie Dagcwesenes. Herr L a s k i erklärte, was Manchester he• träfe, so sei die Sache völlig verfehlt und er glaube nicht, dail es ein halbes Dutzend Juden gäbe, die in das Regiment eintreten würden. JEs sei höchst ungerecht und höchst uncngliscli, ein jüdisches Regiment zu haben. Sie kämpften nicht als Juden, sondern als Engländer. Wen״ die Regierung dieses Regiment aufstcllc, so würden die Deutschen ein jüdisches Regiment bilden und es na׳;h der Türkei senden, wo die Juden daun gegenein• ander kämpfen müßten. Der bekannte Zionistenfiihrcr Rabbiner Dr. Samuel Dt.iches richtete an den ״Jcwisli Chronicle“ folgenden Schreiben: ״ יAls Jude und als Zionist halte ich mich für Verpflichtet, mit aller Kraft gegen die Bildung eines jiidischen Regimentes und gegen die Idee, dasselbe nach Palästina zu schicken, zu protestieren. Die Juden kämpfen nicht als Juden, sondern als Bürger ihrer Länder Was Palästina betrifft, so wünschen wir Juden es nicht durch die Macht des Schwertes zu erobern. Wir hoffen, unser altes Land durch geistige Kräfte wiederzugewimien. Wir bojfcti, daß, zum Teil als Ergebnis der Ideen, welche diesen Krieg beherrschen — jedenfalls auf Seiten der Alliierten —, wenn die Zeit des Friedens und des Wiederaufbaues kommt, unsere historischen Ansprüche auf unser altes Heimatland anerkannt werden und Palästina zu einem jüdischen Zentrum gemacht wird. Tatsächlich wird die Verwirklichung unserer palästincnsischcn Ansprüche die wichtigste Probe für die Wahrhaftigkeit der Idee des Rechtes der kleinen Nationalitäten sein. Ein jüdisches Regiment ist eine Absurdität und ein jüdisches Regiment, *las für Palästina kämpft, würde eine tragische Absurdität sein. Ich hoffe dringend, daß das Kriegsamt das Projekt fallen lassen wird und daß für alle Männer, die in der großen Armee dieses großen Landes kämpfen, nur c i 11 Abzeichen vorhanden sein wird: der Schild Englands und der Löwe Britanniens.״ Gegenüber solchen ablehnenden Acußcrungcn veröffentlicht der ״Jcwish Clironiclc“ auch Zustimmung«• erklürungcii, insbesondere von Herrn Wladimir Jabo• tiusky, der als Sergeant in der englischen Armee dient. Schließlich fand eine Versammlung im Jcwisli College statt, in welcher unter dem Vorsitz Lord Rothschilds die Frage der Einsetzung verschiedener Komitees für das jüdische Regiment erörtert wurde, Lord Rothschild stellte sich auf den Standpunkt, daß nach def einmal getroffenen Entscheidung des Kriegsamtes eine Diskussion des Prinzips nicht mehr möglich sei. Dennoch kamen abweichende Meinungen lebhaft zum Ausdruck. Nach einer Rede des Obenten Patterson, der die Einzelheiten des Projektes erklärte, iühric Herr E. A. F r a 11 k 1 i 11 aus, daß die englische jüdische Gemeinde, die von der Regierung um Unterstützung angegangen worden sei, diese gewähren müsse, aber eines könnten die englischen Juden nicht geben, nämlich ihren guten Namen. Das Regiment dürfe nicht als jüdisches Re* giment bezeichnet werden, denn cs vertrete nicht die und in der kurzen Zeit ihres Wiedercrselieinens fiat uns die ,’,Moriah“ bereits einige Fest lieft c gcschenkt, die viele ausgezeichnete Beiträge unserer besten Denker und Schriftsteller brachten, Diesen Festschriften reibt sieh würdig das vorlicgende ungefähr 100 Seiten starke Doppelheft an, das dem 20-jährigen Kongrcßjubiliium gewidmet ist. Der 1. Zionisteii-Kongrcß ist ein jüdisches Geschichtscrcignis von so einschneidender Art, daß er von uns mit Recht seiner Bedeutung entsprechend gefeiert wird, Ein schönes Dokument für die Gefühle' der Dankbarkeit und Genugtuung, die uns nach 20-jähriger zionistischer Tätigkeit beseelen, ist das Jiibiläuinslieft der ״Moriah“. Der Redakteur der Zeitschrift Dr. M, Berkel- 11 n m 111 c r feiert in seinem 'Aufsatz ״Nach 20 Jatiren", die Entwickelung und Verwirklichung der I lerzl- *dien Pläne und Träume und gibt dem schmerzlichen Bedauern Ausdruck, daß ihm niclit!mehr die Früchte seiner Arbeit zu erleben vergönnt War ... Dr. Wilheim Stein bemüht sidi, die Vorkämpfer des Zio* nisinus vor Herzl (auf die inan — mit Unrecht — zuweilen von oben herab blickt) und ihre bahnbrechenden Leistungen zu würdigen. Besonders hcrvorgehobcn wird die Tätigkeit des Odessaer Komitees und der Einflufi der Aclud Haatnschcre Kritik. Dawis Trictsch bespricht ״die Palästinafragc auf den Kongressen“, indent er uns zeigt, wie von Zeit zu Zeit unter dem Druck der Verhältnisse die verschiedenen nichtpalä* slinensisciicn Kolonisationsgebictc pufgetaucht sind, um endlich der« eigentlichen Judenzicl Palästina ausseüUcülieh Platz zu machen. Er beurteilt fachmännisch das bisher in Palästina Geleistete und kritisiert von seinemStandpunkt die bisherige zionistische Palästinaarbeit. Dr. Osias Thon befaßt sich mit der ״Jugend vor dem Kongreß und heute“. Anknüpfend an sein eigenes Zitat: ,,Unsere Jugend, die goldene Jugend, die wohl kehl Gold besitzt, doch soviel wie reines Qold bedeutet, sie ist zu 90 Prozent unser hinsicht- Juden, mul insbesondere nicht die englischen Juden, Angesichts der Haltung der Regierung, welche sich offenbar auf keine Acnderuitg des einmal gefaßten Be- Schlusses cinl,Visen will, wurde daun von mehreren Rednern aiisgctührt, daß man sieh mit der Tatsache abfinden und niimnchr alles tun müsse, damit das jüdische Regiment seinem Namen Ehre mache. Es wurden darauf Vorschläge zur Gründung von Lnzarcttciiirichtimgcn, Ausbililiiug jüdischer Krankenschwestern usw. erörtert. Ob das Regiment zahlenmäßig sehr stark werden und schließlich zur Bildung neuer Regimenter führen Wird, ist völlig ungewiß. Denn cs scheint, daß die meisten russischen Juden in England, welche die Wahl Baben, in die englische Armee einzutreten oder zur Erfiilliing ihrer Dienstpflicht flach Rußland zurückzukelircn, letzteres vorziehen. So «ollen bereits Im Easteud von London 20 000 russische Juden, die militärpflichtig sind, erklärt haben, daß sie nach Rußland zurückzukehren Wünschen. Der ״Jewish Chronicle" veröffentlicht zur Klar- «tcllimg der Bestimmungen über den Heeresdienst det russischen Juden Folgendes: 1. Alle russischen Untertanen, die in England leben und zwischen 18 und 41 Jahre alt sind und sidi bisher'nicht cintragen ließen, um nach Rußland zurückzukehren, müssen jetzt in England dienen. 2. Diejenigen Miiitärtauglidicn, welche in ein engtisdies Regiment und nicht in das jüdische Regiment eintreten wollen, müssen innerhalb der nächsten drei Wodien sich bei einem Rekrutierungsdepot melden und dann können sie, vorausgesetzt daß Platz ist, sich ihr Regiment selbst wählen, 3. Audi wenn sie sich bei einem Rekrutlorungs* biiro haben cintragen lassen, so behalten sic nodt das Recht, sich an die Tribunale zu wenden, welche britische Untertanen vom Militärdienst;dispensieren können (wegen Krankheit usw.). ferner können sie von der Dienstpflicht befreit werden, wenn sie eine entspre• chcndc Bescheinigung der russischen Regierung oder der russischen Botschaft in London besitzen. 4. Alle russischen .Untertanen, die sich nicht inner• halb der nächsten drei Wochen freiwillig meiden, sind dann zum Dienst verpflichtet. In diesem Falle haben sie, ebenso wie die britischen Dienstpflichtigen, nicht das Rech», sich ihr Regiment selbst zu wählen. 5. im Falle der russisdien Juden gilt, daß diese, wenn sic dienstpflichtig geworden.• sind, weil t-1c sidi nicht innerhalb drei Wochen bei einem Rckruticrungsbüro gemeldet haben, in das jüdische Regiment eilige* reiht werden. Jeder russische Jude kann außerdem innerhalb der nächsten drei Wochen, wenn er sich dafür entscheidet, auch in das jüdische Regiment freiwillig eintreten, ohne zu (.varten, daß er dienstpflichtig wird. ö. Jüdische Soldaten, die jetzt in anderen Rcgimeutern dienen, werden niclit in das jüdisdic Regiment eingereiht, außer wenn sic dies seihst beantragen. Dies« Bestimmung gilt ebenso für russische wie für alle anderen Juden, die jetzt in der britischen Armee dienen. Nach einer Mitteilung der ״Neuen Züricher Zeitung“ vom 4. September (Zweites Abendblatt) bcrichten Londoner Blätter, daß eine jüdische Deputation, bestehend aus den führenden Persönlichkeiten der Londoner jüdischen Organisationen, bei Lord Derby in Sachen der jüdischen Bataillone vorgesproclicn hat. Lord Derby hat erklärt, daß die jüdischen Truppcnkörper nicht, wie anfangs vom Kriegsministcrium vorgesehen, besondere Abzeichen tragen werden, sondern daß sie, wie die übrigen englischen Truppen, durch Nummern kenntlich gemacht werden sollen. Hierzu bcmerkt die ״Times“, daß diese Ansicht Lord Derbys lieh der Zahl und zu 100 Prozent hinsichtlich Ihrer Qualität“, schildert er meisterhaft die Psychologie der Vorkongrcß-Jugcnd, die ״fremde Weinberge hütete“, unstät, unsicher ohne seelische Befriedigung, ohne Halt — bis Herzl kam und einen Weg zu ihren Herzen fand und sic sich unterwarf. Nun lebt die Jugend m i t und i 11 dem jüdischen Volke bei sich zu Hause, und ist, was sic ist. Glücklich ist diese Jugend — die vorige Generation war cs nicht; sic kletterte gleichsam an steilen Mauern empor, um ein fremdes Dach zu erklimmen, im besten Falle den Nachtwand• lern, im schlimmeren den Jongleuren gleich. Jetzt aber steigt sic sicher, wenn auch schweren Schrittes dem Berggipfel zu . . , Der Zionismus *oll einst das gcsniute' Volk beglücken, ober schon jetzt beglückt er diejenigen, die für ihn tätig sind, Insbesondere die Jugend. Ja sic wird es jetzt schwerer haben denn je, Weil sie auf manche Knrrifcre wird verzichten niiissen, allein welches Glück bedeutet für sic die erlaugte innere Zufriedenheit und der Manncsstolz, die den früheren Geschlechtern versagt blichen I Dr. Max Rosenfeld schreibt über die gc■ schiclitlirfic Bedeutung des Kongreßes. Der Aufsatz behandelt die Kiiiilcrjahrc des Zionismus, dessen Ent- Wicklung, um dann den Poalc-Ziomsmus und dessen günstige reale Wirkung auf den Kongreß darzustellcn. Der Verfasser liegt die Zuversicht, daß Palä* still» jetzt in den Vordergrund des kapitalistischen Intercsses treten wird und bespricht dann die Bedeutung des nächsten Kongresses. ״Nun ist cs Aufgabe des Zionismus, Volk und Land gehörig vorzubcrcitcn“. Adolf Stand veröffentlicht die bereits bekannten Essays über unsere Kongrcßführcr (Herzl, Nordau, Wolffsohn, Ussischkin). Es sind Perlen der Stilistik und des guten Ocschmackcs, die man immer wieder zu lesen vermag, ohne das Interesse dafür zu verlieren. Dr. Z. F. Fi n keil tei n beschreibt seine letzten Kongreßeindrücke, das grandiose, stimmungsvolle in Widerspruch stelle zu den gemachten VcrsprecUungen und der in Aussicht gestellten Hervorhebung des jüdischen Charakters dieser Truppen, die speziell für die Eroberung Palästinas gebildet worden seien. Demnach scheint weder die Frage der Bildung eines jüdischen Regiments in England, noch die Frage seiner Vciwendung an der Palästinafront geklärt zu sein. Resolutionen der Zionistenkonferenz in Baltimore Im Anschluß an unsere Berichte über den Verlauf der jahreskonferenz der amerikanischen Zionisten in Baltimore, veröffentlichen wir im folgenden die wichtigsten Resolutionen, die außer den schon rnitgctciltcn von der- Konferenz angenommen wurden: 1. Jüdischer Kongreß: ״Die Konferenz drückt ihre Befriedigung aus über das große Interesse, welches die Massen des jüdisehen Volkes gezeigt haben, indem sie mit einer Zahl von fast 400 000 au den Wahlen der Delegierten zum amerikanisch-jüdischen Kongreß teilnahmen und angesiclits des Vertrauens in die zionistischen Grundsätze, das sie durch die Wahl einer ansehnlichen Zahl zionistischcr Delegierten zum großen jüdischen Kongreß bewiesen haben. Wir sind überzeugt, daß die so gewählten Vertreter des jüdischen Volkes bei diesem ersten amerikanischjüdische 11 Kongreß sich zur Höhe des historischen Augenblickes erheben werden und alles an ihrer Kraft Stellende tun werden, um für das jüdische Volk eine öffentlich• rechtlich gesicherte Heimstätte in Palästina zu scliaffcn.“ 2. Palästina: Im Anschluß an das von Herrn M. Schcinkin erstattete Paläst«na-Rcfcrat wurden folgende Palästina!• Resolutionen einstimmig angenommen: ״Nachdem die zwanzigste Zionistcn-Konferenz in Amerika die Berichte über die vorbereitende Arbeit für eine Jüdische Kolonisation in Palästina nach dem Kriege zur Kenntnis genommen hat, erkennt sic die Notwendigkeit der sofortigen Vorbereitung für diese Arbeit an. Diese Vorbereitungen bestehen ,1.) in *lern Sammeln von Material, 2.) in der Ausarbeitung von Projekten und Plänen durch Spezialisten und Fachleute, in der Organisierung derer, die nach Palästina zu immigrieren beabsichtigen oder in irgend einer anderen Weise bereit sind, an der Kolonisationsarbeit in Palästina tcilzunehmen. Zu diesem Zwecke empfiehlt die Konferenz dem P. E. C,, 1.) eine besondere Abteilung unter dem Namen ״Das Pionier -Dcpartmcn t“, zu schaffen, die eine intensive Tätigkeit entfalten soll; 2.) für diesen Zweck ein Budget von niclit weniger als $ 5000 aufzustcllcn. 1 Die Konferenz empfiehlt allen Zionisten, die ernst* lieh an eine Niederlassung in Palästina denken und die sich an industriellen oder agrikulturellcn Unternchmun* gen zu beteiligen beabsichtigen, oder die gewillt sinc^ praktische Berufe dort auszuiibcn, sich durch das ״Pionicr Department“ cintragen zu lassen und bereits jetzt sich zusammenzuschlicßen und so gründlich wie nur möglich für die große Arbeit vorzubcrcitcn.“ '3. Hebräische Bewegung: Nachdem das Hebräische Komitee einen Bericht erstattet hatte, wurden folgende Resolutionen angenommen: Bild der Kongrcßeröffnung. ״Ad ioca“ ist der Titel eines Beitrags von Dr. Bc rkcIh am m er, über die letzten Minuten unseres seligen Führers, die er mit denen Napoleons vergleicht. Hcrzls letzte Worte: Ad local waren das beste Losungswort und das schönste Testament für das Judcnvolk bezw. für seine Anhängcrschaft: Jeder an seinen PlatzI“ Adolf Böhm bespricht die neueste Schrift Dr. Ruppins über ״Syrien als Wirtschaftsgebiet“ und weist auf das wertvolle statistische Material über die wirtschaftlichen und ethnisehen Verhältnisse Palästinas hin. An sonstigen belletristischen und wissenschaftlichen Beiträgen ist das lieft reich. Es bringt nnlälilidi von Tisch» 1>caw die Ucbcrtrngung einiger zeitgemäßer Agadotli aus Talmud und Midrasch nadi der Agadoth* Sammlung von Bialik-Rawnlckl. Die Bride aus Lublin von M. Go Idstein zeigen uns das zu neuem Leben und neuer Erzichungstätigkcit erwachende Judentum in den besetzten Gebieten Russisch-Polens. B. Zimmermann befaßt sich in einem Schlußartikcl mit dem jüdischen Kulturproblcm. N. M. Oelber beschreibt sehr sachkundig und eingehend das Verhältnis des ehemaligen liberalen Kultusministers Markgrafen Wiclopolski zur Judenreform. Es ist dies ein Auszug aus einer größeren Arbeit, ln der Revue spricht Adolf Stand über die österreichische Kongreßfrage, anknüpfend an seine über diesen Gegenstand bereits veröffentlichten Aufsätze in der ״Sclbstwchr“ und iin Lcmberger ״Tagblatt“. Siegmutid Melier charakterisiert den Wissenschaftler, Redner und Schriftsteller Osias Thon anläßlicli seines 20-jährigcn Dienstjubiläums. Abraham Kohanc sdiildcrt die Bedcutung und literarischen Leistungen des berühmten Prager Rabbiners Saiomon Löb Rapaport anläßlich sei- ״c® 50׳ Todestages. Bcn-Mordecliai schreibt über die jüdische und polnische Jugend an der Jagicllom* sehen Universität in Krakau und läßt uns in die dort bestehenden akademischen Strömungen Einblick gewin- I i l: I | i

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