Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 36 (7.9.1917)
- Date
- 1917-09-07
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2651273-2652026-2652061--11264-2668569- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 208 Nr. 36 1:nippen werden der Oiynnisation mir migcseiilossen, wenn sie hebräisch sprechen. In manchen Gruppen Gestehen zur Fortbildung besomlcre Mischlin- und I .1 111111 d k u rs c. D.mebcii wird der .Hauptwort auf Ausbildung in der jüdischen Geschichte und in der P ,1־!;ist i 11 a 1( 11 nd e gelegt, wobei man von dem (ininds.d/ nnsj^elit, daß ein spezieller Unterricht in der /iiiiiistisclicn Geschichte und Theorie nicht so absolut er״ forderlich ist, da die Mitglieder der Organisation bei vülliger Beherrschung der hebräischen Sprache und bei (guter Kenntnis der jüdischen Geschichte und Palästinas und als feste, aufrechte Charaktere den Weg zum Zionismus mit Selbstverständlichkeit finden werden. Außer diesen jüdischen Kenntnissen werden überall spezielle körperliehe Fähigkeiten verlangt und die Mitglieder im Kartenlescn, im Samariterdienst und ähnlichem nusgebiklct. Die Organisation der einzelnen Vereine ist folgende: Oie kleinste und wichtigste Einheit ist die K w u z a 11. Sic besteht aus 8 bis 12 Mitgliedern, möglichst desselben Intelligcnzgrades und derselben Schulklasse. Drei Kvvu• zoth bilden eine P1 u g a h. Alle Plugoth zusammen bilden die lokale Organisation, deren Führerschaft hält• fig nun Gedankenaustausch zusammentrifft. Die Kwuzotli sollen eine feste Gemeinschaft bilden und zwischen ihren Mitgliedern und dem Führer soll ein inniges Freundschaftsvcrhältnis bestehen. Der Führer, der koseh-Kwuzah, hat die verschiedensten Arbeiten in seiner Gruppe zu leisten. Er muß in ständigem Kontakt mit den Mitglicden! der Gruppe stellen, muß durch private Gespräche sie zu weiterer Arbeit anregen, muß ihre Fortschritte kontroliiercn und auf Grund seiner Persönlichkeit einen erzicherischen Einfluß auf sie auszuüben versuchen. Zu diesem Zweck finden Sichot statt, auf denen ein freier und brüderlicher Meinungsaustausch über alle Fragen, die das Gemüt der Jungen bewegen, stattfiuüct. Es wird nach Möglichkeit vermieden, daß der Führer bestimmte Befehle ausspriclit; er versucht vielmehr, durch Aussprache mit seinen Jungen, ihnen klar zu nmelteii, daß eine Sache in der von ihm gewünschten Form geregelt werden muß. Die guten Erfolge der Arbeit sind zum großen Teil auch auf die straffe Zentralisierung zurückziiltihreii. Es gibt in ganz Galizien nur eine einheitliche Sehomrim- und Ze'ire-Ziün-Ürganisation, deren sämtliche Gruppen einem Zentralkomitee in Wien unterstehen. Dieses Zentralkomitee ist die oberste Instanz, die die gesamtc Erziehungsarbeit zu überwachen hat, der von jeder Gruppe monatliche Berichte vorzulegen sind 11ml die diese Berichte anderen Gruppen zugänglich macht. Das Zentralkomitee hat Beziehungen zu den jüdischen Pfndfindcrgruppcri in Polen aiizukiiüpfen versucht. Es gibt ferner in polnischer Sprache die Zeitschrift ״Moriah“ heraus, deren Gesamtauflage '2300 Exemplare beträgt. Der Verlag des Zentralkomitees bereitet mich die Herausgabe eines Almanachs in polnischer Sprache vor und gibt neuerdings eine zweite Monats- Schrift unter dort Namen ״Haschmncr“ heraus, die ausschließlich den Interessen der Organisation gewidmet sein soll. In Vorbereitung ist ferner ein Führer- Ffandbuch, das ״die Ziele und Aufgaben der Schoinrim-Erziehung" behandelt. Konferenz der Erdarbeit- und Handwerksgcsellichaft in Rulland Hat nicht 'die Revolution, die den Juden gleich allen anderen Bürgern des Landes die Gleichberechtigung verlieh, das Bestehen einer spczicll-jüdisdicn ״Gesellschalt zur Entwicklung der Erdarbeit und des Handxvtrks unter den Juden“ überflüssig gemacht? Oe- und unter dem Messer ist die Seele entwichen“. Diesen reizenden Vergleich könnte inan auf die Uebcrtragung Alexander Eliasbergs von Pcrez’ Chassidischcn Oeschichten anwenden, wenn er die herrlichen Melodien bloß verkehrt wiedergegeben und nicht so oft durch fremde und falsche Töne entstellt hätte. Und doch ist cs Eliasberg merkwürdigerweise nicht gerungen, die Wirkung dieses Kunstwerkes restlos zii paralysieren. Hie und da treten die großen Gestalten, die Pcrez. geschaffen, aus der Vermummung, in die sie die Uebersclzung gehüllt, lebensvoll und mächtig her* Vt>r A. Robinsoh 11, Radierungen zu einer Hagtdah von Joseph Budko ץ Auf de! jüngsten!Schwarz-Wcißnusstcllung der Berliner Sezession erregten Radierungen die allgemeine Aufmerksamkeit, die der junge jüdische Radierer Joseph Budko zu einer Ausgabe der Hagadah geschaffen hat. Es sind 26 Blätter, Zicrstückc, Illustrationen und . initialen, sowie Schriftseiten und ihr gemeinsames Verdienst besteht darin, daß sie niemals die Grenzen eines Buchschmucks überschreiten und vom ersten bis zum letzten wirklich graphische Arbpitcn sind, unbeschadet alles Gehaltes an Stimmung und Erzählung. Es ist liier zum ersten Male im großen Maße der Versuch gemacht, die monumental-ornamentalen Tugenden der hebräischen Schrift nus/uiiut/en, in denen sie durch die Mannigfaltig• keit und die unabgestorbene Wandlungsfähigkeit ihrer Formen selbst der lateinischen überlegen ist. in kleinem Umfange hatte Budko selbst, namentlich auf Buchzeichen, Schon Versuche damit gemacht, jetzt ist nun auch der große in vollem Umfange gelungen. Namentlich die besten der Schriftseiten machen eine äußeret glückliehe Figur. In den Initialen mischt sich Strenge und Festigkeit der Form bestens mit reizender Beweglichkeit j u edi sc ־״i t: u ui!11 :ובבי au hört die Fürsorge Jur dos jüdische Handwerk nicht zu den allgemein-staatlichen Aufgaben, die von den allgemeinen munizipalen Organen erledigt werden? Oder kann, falls die jüdische Wirklichkeit den Juden midi nach Ter Aufhellung aller Beschränkungen noch immer spezielle wirtschaftliche Aufgaben stellt, die der spezifisrlien Struktur des jüdischen Wirtschaftslebens entspringen und von der jüdischen Oeffenllichkeit allein behandelt werden müssen, die Erfüllung dieser Auf• gaben 1 privaten!jüdischen Gesellschaften überlassen werden? Unterstehen sie nicht vielmehr der Kompetenz ch'r zu schaffenden Organe der jüdisch-nationalen Autonomie? Diese Knrdiiinifragc, die gegenwärtig von allen großen jüdischen Gesellschaften in Rußland gestellt wird, beschäftigte auch ‘die vor kurzem in Petersburg staitgeliabtc Konferenz der ״G cs c 11s c h a f t zu r F ö rruug der Erdarbeit und des Handwerks untc r d en J uden“, die gerade während der letzten Jahre eine ausgedehnte und segensreiche Tätigkeit auf dem Gebiete des jüdischen Wirtschaftslebens entfaltet hatte. ■ Eine Reihe Vorlriige über den Stand der jüdischen professionellen Vereine, der Arbeitsmarkte, des Lehrlings- Wesens, der Arbcits• und Kreditgenossenschaften zeigte klar, daß die jüdische Wirklichkeit eine Anzahl■ wlrtschädlicher Probleme und Aufgaben stellt, die die allgemeinen ,Staatsvcrordnungen und Landesinstitutionen nicht lösen können und die zürn Gebiet der jüdischen Politik gehören. Die Referenten der Konferenz — zu* meist Fachleute — begründeten diese ihre Ansicht mit einer Reihe dem Leben entnommener Tatsachen. Die Konferenz kam einstimmig zu dein Beschluß, die Arbeit des Verbandes fortzu setzen, die neugeschaffenen Bedingungen zwecks weherer Ausdehnuitg der Tätigkeit zu verwerten, dem Ministerium eine Reihe von Gesetzcsvorlngcn zu überreichen und für den künftigen Jüdischen Kongreß eine Anzahl Vor* schlüge zur Stärkung der wirtschaftlichen Positionen der jüdischen Handwerker und der arbeitenden Elemente vorzubereitcii. ' Niedriger hängen 1 Man lese einmal folgende Zeilen und denke sie sich Bis Bestandteil eines poetischen Berichtes, den ein Feldgrauer aus dem Osten schickt: ״Von diesen Bauern streng geschieden, — tlibt es sodann ’ne Menge Juden, — Die sich hier nidit ein bißchen genieren, — Und uns daheim die innunge blamieren. — Ich wollte, Sic sähen mal solch einen Tropf, — Die dreckige Mütze auf dein Kopf, — Stets denkend, ob sich ein Ocsclülft wird lohnen, — Auf den Schultern meist einen Sack mit Bohnen, — Und aus sieben Pfund wird ungelogen, — Elfeinhalb 11erausgewogen. — Während daheim im deutschen Land — Der Jüdin Moral und Tugend bekannt, — Sind an diesem lieblichen Orte, — Die Jüdinnen meist von der leichteren Sorte, — jedoch das macht nichts, hört man sic sagen, um so eher kann ein Mann sie auf Händen tragen!“ Diese Latrincnpocsie steht aber nicht etwa, wie jeder annelnncn wird, in einem antisemitischen Haupt- oder Winkeililiittche;!, sondern in Nr. 12 der ״Mittoilun* gen des Jüdischen Jugendbundes Hambürg“, Eine unflätigere, leichtfertigere Beschimpfung des Judentums dürfte noch keinem Antisemiten aus der Feder geflossen sein, Den verantwortlichen Schrift* feitcr der Mitteilungen des Hamburger Jüdischen Jugend• bundes aber hat diese ״Poesie“ so jifut gefallen, daß und Fülle des Beiwerks und die Illustrationen verbinden Stinumingsgchalt mit Klarheit der Erscheinung. Man wird sich den Namen des jungen Künstlers merken dürfen. H. Friedeberger Eine Ausstellung jüdischer Künstler Es war ein guter Gedanke, eine Kunsthandlung zu gründen mit der Tendenz, jüdischen Künstlern einen Sammelpunkt für ihr Schaffen und eine ständige Ausstcihmgsmüglichkcit zu geben. Das jüdische Publikum wird gewiß die Gelegenheit, zahlreiche Werke der Künstler seines Volkes im geschlossenen Rahmen kennen zu lernen, ן mit Freude begrüßen. Wen« auch die in dem neueröffneten Berliner Kunst- Salon Taucntzinstrassc 6 vorgeführte ZusamO menstellimg der Werke jüdischer Hand bei wehem nicht das bis jetzt von jüdischen Künstlern Geleistete repräsentiert, so erblickt man doch mit Genugtuung eine große Anzahl bemerkenswerter Leistungen neben bercits wohlbekannten Namen. Es sind Malerei, Graphik und Plastik vertreten, die, geschmackvoll a!!geordnet, unzweifelhaft künstlerischen Ernst und Willen bekunden. Ucberrasehcnd ist Midil Fingestcn, der eine große Anzahl von Radierungen zeigt. In diesen pliantaslcreichcii Blättern fühlt man den Atem eines Künstlers. Minna L e \v i ist mit schöncr Malerei vertreten. Auch wirken ihre Fcdcrzcichnungen, die in Zornschcr Art gehalten sind, gut. Von malerischem Reiz, sind die BiäKr von I',umo f u Ifsohn und Gertrude Gractz, Moselslo, ein junger Bild« Iiaucr, zeigt Formverständuis b...:,uders bei dem fein charakterisierten Bildniskopfe. Borics Kcith ist in seinen Süllcbcn tieftarbig und leuchtend. Der erfolgreiche Erich Wolfsfcld stellt hier seine ausdrucks« vollen, überzeugend gebildeten Köpfe und Gruppen aus. Hugo Krayn ist mit einem lebendig und tiefempfundenen Zyklus von Lithographien vertreten und Joseph er sie unter die zu veröffentlichenden Briefe seiner Mitglieder im Felde aufnnhm, und zwar als Schluß- und Höhepunkt. Als einzige Entschuldigung, — wenn es eine sein soll! — sieht dahinter: ״Vorstehendes Qedichtdien schrieb der Verfasser aul einer ־Wache in aller Eile.“ Jeder Kommentar Ist überflüssig. Notwendig scheint mir nur, daß diese unglaubliche Perversität von der jüdisehen Presse eher an den Pranger gestellt wird, als der Moment gekommen sein wird, da sich die antisemitische Presse triumphierend auf das gefundene Fressen stürzt das sic der — JJrtcilslosigkcit des Hamburger Jüdi• sehen Jugendbundes verdankt. C. Z. Klötzel (im Felde) N a c h 1 a h ln Auslührung des bei der letzten Tagung der Bclgisehen Zioiiistcnfüdcration gefaßten Beschlusses, eine Aktion zur Aufbringung größerer Summen für den Erwerb von Boden für den Jüdischen Nat io na!fand cin/ulciteii, fand am 6. August d. J, im Hotel des Galeries in Schcvcningcn eine interne Zusammenkunft unter dem Vorsitz des Präsideuten der Föderation, Herrn Dr. Herz, und des Mitglieds des Großen Aktionskomitees, Herrn Jean Fischer, statt. Herr Julius Simon, Mitglied des Großen Aktionskomitees, hielt einen einleitenden Vortrag. Bei der Aussprache wurde hervorgehoben, daß jetzt die Zeit gekommen sei, wo man der Bedeutung des Jüdischen Nationalfonds, wie sic seinem Schöpfer vorschwebte, in vollem Maße gerecht werden müsse. Es dürfe der Jüdische Nationnlfond als das vornehmste Kolonisations-Instrument der Zionistischen Organisation nicht mehr wie bisher mit geringfügigen Spenden ahgefumlcii, sondern cs müssen wirkliche Opfer, sowohl seitens der Masse, wie mich der beniilteltcren Kreise gebracht werden. Wie Immer sieh die politischen Verhültnisse nach Friedcnsscliluß gestalten mögen, so sei eines gewiß: nur durch großzügigen Erwerb von pnliistincnsischcm Boden und dessen Bearbeitung nach modcrncn Grundsätzen, wie sic in den kolonisierenden Kuituiländern in den letzten Jahren immer aus schlaggebender geworden sind, kann eine dauernde glückliche Heimstiittc für das jüdische Volk gesichert werden. Wie ernst cs den Anwesenden mit diesem Gedanken war, zeigte der darauf einstimmig gefaßte Beschluß, in nachstcr Zeit mindestens 100000 Francs, d. s. 20 Nachloth, durch die belgische Föderation aufzubringen, wobei sofort in der Versammlung selbst einige Anwesende sich verpflichteten, 25 Prozent von der durch “die belgische Föderation aufzuhringeiidcn Summe zu spenden. Den interessanten Ausführungen des Herrn Julius Simon entnehmen wir folgendes: ״Wir haben im Laufe unserer langjährigen Erfahrung gelernt, daß ' Bodenkaufe zur I'ntwirklung der n.itioaalen Kolonisation mir dann einen Wert “haben, wenn sie räumlich groß genug sind, um geschlossene judisehe Siedlungen von einem solchen Umfange zu bilden, daß eine große Zahl von Siedlern zusammenwolmen können, die dann auch 'in der Lage sind, die Ausgaben für Gemeindeverwaltung und kulturelle Bedürfnisse, die ja bei uns Juden sehr stark entwickelt sind, zu tragen, ohne die ökonomische Entwicklung der Siedlung zu gefälirden. Wir haben ferner gelernt, daß bei jeder Kolonie genügend Rcscrveland sein muß, um ihre natürliche Ausbreitung zu ermöglichen, ohne daß man neues Land zu fast unerschwinglichen Preisen dazukaufen muß. Wir haben gelernt, bei der Auswahl der Orumlstücke Rücksicht auf die Transport- und Absatzverliültiiissc der Pro- Oppenheimer mit seinen elegant gemalten Porträts. Von Ernst Pickart sehen wir u, a. das von der Großen Berliner Kunstausstellung bekannte Bild ״Die Verstosscnen“ und von Goldbcrg-Leobschütz eine Reihe impressionistisch gemalter Skizzen, echt und ernst in der Stimmung. Jacob P1 c s s n e f stellt seinen Mendelssohn und andere bekannte Arbeiten aus und Zadikow seine feingeformten Plaketten. Erwähnt seien noch die Malereien von Bernstein- Landsberg, Ernst Stern, Erich Ooldberg und die graphischen Arbeiten von Margot lipmann und B, Ehrenwerth. Wenn auch die Ausstellung Werke jüdischer Künstler aufweist, so vermißt man doch leider im wesentlichen das spezifisch Jüdische. Ehe erfreuliche Tatsache aber, daß die jüdischen Künstler vereint als solche in die Ocffentiiehkeit treten, läßt uns hoffen, daß •sic auch der* einst als Juden schaffen und damit zur weiteren. Förderung der jüdischen Kunst beitragen werden. Joseph Budko Um Birnbaum Im Mittelpunkt eines neuen im Verlag von Max Hickcl erschienenen jidisdicn Sa in m c 1 bu c h es*), das eine Anzahl Beiträge gali/ischer Schriftsteller umfaßt, steht das ״Wessen ich mich schäme“ betitelte Fragment einer neuen Abhandlung von Dr. Nathan Bimbäum, die demnächst als Budi erscheinen wird. diesem ersten Bruchstück erzählt der Autor, wie in ihm allmählich eine neue Stellung zur Religion gereift sei, bis endlich ״der Geist meines Volkes, das Bewußtsein meiner Vorahnen erwachte. . . und ich unmittelbar. . . den Vater und Ursprung erkannte, der die Entwicklung vorzcich- .״ *) Jom-tow-Büchcr. Sdiwuoth, Redigiert von F. Witkower-lmn, I. Jüdischer Buchu. Kunstverlag Max Hickcl, Brünn, 1917.