Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1917-08-31 · Heft 35 (31.8.1917) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 35 (31.8.1917)
Date
1917-08-31
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2651273-2652026-2652060--11255-2668559
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Seite 290 J UEDISCM au MD״• .u Nr. 35 besonderer intellektueller und moralischer Kräfte darstellt, zu sichern. Das Verdienst, die Ideen des glorreichen Zeitalters der Propheten auf;!!»eh men, gehört Theodor Herz], dem Begründer des Zionismus. Diese Bewegung hat die besten Geister des Judentums ungezogen. In Wirklichkeit ist die Sehnsucht nach Zion in der jüdischen Seele nie erloschen. Der organisatorischen, politischen und literarischen Tätigkeit von Theodor Herzl gingen bescheidenere Ver* suche voran. Der historische Moment, den wir jetzt erleben, wird ohne Zweifel die Judenfrage im Eittver• stäuduis mit den großen europäischen Machten und durch Schlichtung von entgegengesetzten Interessen zu allgemeiner Zufriedenheit lösen.“ Die in Rom erscheinende Zeitschrift ״Israel“ widmete Raffaelc Ot toi eng hi einen Nachruf, in dem cs heißt: ״Wir verlieren in Raffaelc Oltolenghi nicht nur einen großen Gelehrten, sondern auch eine Persönlichkeit, die cs vermochte, die Bestrebungen und Interessen des Judentums mit Klugheit und Stolz vor der Welt zu vertreten und für sie einz.utrcten. Das Leben von Ottolcnghi War reich an Werken jeder Art. Es war ein Leben von unermüdlicher wis- Bcnschaftlicher Arbeit in der Stille seiner Arheitssluhe und sozialer und politischer Arbeit in der Oeffentlichkeit. Mit einer glühenden Begeisterung, mit Hingabe aller seiner geistigen und physischen Kräfte trat Otto- Icnglii immer für die gute Sache ein. Seine Tätigkeit War durchdrungen vom Glauben an die Mission Israels unter den Völkern, Es ist schwer, jetzt unter dem Eindrücke des großen unersetzlichen Verlustes die- 6es segensreiche Leben zu umfassen und zu würdigen, Doch tritt uns seine Persönlichkeit in ihrer großen Farbenpracht entgegen. Seine wissenschaftliche, politische und journalistische Tätigkeit, die Großzügigkeit seines Charakters, sein Idealismus und seine heiße Liebe zu seinem Volke machten ihn zu einem der hervorragendsteil Vertreter des Judentums in unserem Jahrhundert. Es ist ein tragisches Geschick, daß er in dem Augen• blicke, wo wir ihn als Führer und Verfechter unserer Sache brauchen würden, das Kampffeld verlassen mußte. Demi er war es, der berufen gewesen wäre, unsere Sache zu verteidigen als Jude, Zionist und wahrer Demokrat.“ Die Italienische Kommission in Amerika und der Zionismus Die Italienische Kommission, die Amerika besuchte und aus einigen der einflußreichsten Politikern bestand, gewährte dein ״American Jewish Clironicic“ ein Intcrwiew. Francisco Saverio Nitti, der bekannte National- Ökonom und Politiker sagte: ״Vor allem möchte ich es Ihnen klar zu machen suchen, daß cs bei uns keine ״jüdische Frage“ gibt . . . Lassen sie mich als lieweis einige Angaben machen: Von einer Gcsaiutbcvölkcrung von höchstens Ö0000 Juden sind 60 Juden Mitglieder der Deputiertenkammer. Luzatti ist einer der angesehensten und mächtigsten Staatsmänner. Malvano, als Präsident des Staatsrates, ist praktisch gesprechen ein Diktator, Mortara ist Präsident des Hochston Gerichtshofes, Sonninos Machtstellung brauche ich nicht zu erläutern, da er Staatssekretär lies Aeußern im jetzigen Kabinett ist. Nehmen Sie dann Nathan, den Bürgermeister von Rom, und General Ottolcnghi, den ״raubt" den Kerberos seinem rechtmäßigen Besitzer 1 Indes; und das Märchen ״Der Jude im Dorn“ ist vom sittlichen Gesichtspunkt aus höchst widerwärtig. Auf der anderen Seile ist der Standpunkt Ncnbauers, der alle diese biblischen Erzählungen nicht nur als wirkliche Geschichte, sondern als heilige Geschichte wertet, ein höchst schwieriger. Er bemüht sich krampfhaft, nachzu* weisen, daß Jakob gegen Laban durchaus ehrlich gehn«- delt hat. Aber wird er auch die Erpressung des Erst■ geburtsrechtes und die Erschleichung des Segens sitt* lieh gutheißen? Ein lehrreiches Beispiel dafür, wie manche heißum- 6trittene Frage bei wirklich kritischer Betrachtung sich in nichts auflöst, bietet Neubauers Kapitel ״Aegypten“, Kittel macht der Bibel einen schweren Vorwurf daraus, daß die Israeliten vor ihrem Abzüge aus Aegypten Gold, Silber und Kleider ent leimen, obwolil sie nicht die Absicht haben, zu rückzukehren, Neubauer sucht mit viel Scliarfsinn und Gelehrsamkeit, aber mit wenig Glück, nachzuweisen, daß die Aegypter nicht getäuscht sind, ja er erblickt ״in jener aegyptisehen Gebefreudigkeit dem uacli niehrhundertjähriger Frohn entlassenen Volke gegenüber eine innerem Schuldgefühl entspringende Auf- Wallung menschlicher Rührung“ I Der Streit ist gegenstandsios, nachdem Ed. Meyer, dem wir die beste Ana• lysc dieser Erzählung verdanken, gezeigt hat, daß hier zwei Berichte vorlicgcn, und daß die Leihe mir dem einen Berichte angchört, der tatsächlich eine Rückkehr der Israeliten vom Feste am Horeb voraussetzt. Neubauer braucht von seiner Anschauung her diese Lösung nicht anzuerkennen; aber Kittel hätte sie kennen und deshalb «einen läppischen Angriff unterlassen müssen. GndJe sachliche Bedeutung gewinnt die Frage spä• tcrer Zusätze un Bibcltcxt vor allem bei der Betrach• tung der Propheten, Diese Männer wollen sitt« hebe Lehrer und Führer sein und sprechen Im Namen Gottes. Wenn sie mm wirklich, wie Kittel behauptet in einer ganzen Reihe von Stellen Haß und Rachgier früheren Kricgsministcr. Ha c3 r.un Lein jüdisches Prohlcm bei uns gibt, Kon 1 sie der Zionismus auch nicht vfel Aufmerksamkeit in indischen oder 111rl1tji'!dl!1d’.cn Kreisen finden. Aber trotzdem haben die prominenten Staatslcutc Italiens Verständnis dafür, «laß cs in anderen Ländern eine jüdische!־'rage gibt mul würdigen vollkommen die Berechtigung der zionistischen Aspiration. So weiß ich zum Beispiel persönlich, daß König Victor Emanucl selbst für den Zionismus Interesse bekam infolge der Bemühungen den hochgeschätzten Rabbi Margolis in Florenz. Was ich von Öffentlichen Gefühlen in Italien ohne Zögern sagen kann, ist, daß, wenn einst die Frage eines jüdischen Staates in Palästina auf der Frictlettukonfcrenz mifgcrollt Werdet! würde, Italien es wann begünstigen würde, Ls gibt kaum eine Nation, «lie mit Italien wetteifern könnte, in der großen Bewunderung, die es für die jüdische Rasse hat oder in der Bereitwilligkeit, dem jüdischen Volke zu helfen. Wenn daher das jüdische Volk den Mächten sagt, daß es die Wiederher- Steilung Palästinas als etwas für sein Wohlergehen sehr Vitales oder als wesentliches Element für die zukiinftige Existenz der Rasse betrachtet, so wird Italien gern bereit sein, seine Sache zu führen. Ich persönlich hoffe, «laß Italien nicht nur die Gelegenheit haben wird, dem jüdischen Volk bei der Verwirklichuiijg seiner eigenen Aspirationen zu Itclfcn, nondem «laß das jüdische Volk eine besondere und direkte Vertretung auf der Friedenskonferenz, haben wird. Ich fühle mich auch berechtigt zu sagen, daß Italien froli sein wird, diese Vertretung für das Jüdische Volk durchzusetzen.“ Darauf sprach der Interviewer mit Senator Ottgliclmo Marconi, dem Erfinder der drahtlosen Telegraphie, der dem italienischen Auswärtigen Amt nahe stellt. Auf die Frage, ob er dem Zionismus sympathisch gegenüberstelle, antwortete er: ״Das will ich Ihnen bckräftigen, so viele Male Sie cs nur irgend wünschen. Mein Herz ist mit den Zionisten in ihrem Unternehmen. Und soweit es Italien betrifft, wenn cs je an ihm liegen sollte, so brauchen Sie sich nicht zu beunruhigen. Die Juden werden Italien ׳ebenso bereit finden, sic in ihrem nationalen Unternehmen zu unterstützen, wie zur Erlangung der Gleichberechtigung, die sie in Italien schon lange genieße!!, in allen Ländern." Der General-Sekretär der Kommission, Cavaliere d e P a r e n t.o, ist ein Jude uiul konnte über die Sympathien, die der Zionismus sich in den jüdischen Kreisen Italiens erworben hat, besonders gute Auskunft geben, da er selbst mit den Zielen und Idealen des Zionismus vertraut ist. Wie Minister Nitti sprach auch er von der Tatsache, daß es in Italien keine eigentliche Judenfragc gäbe . . . ״Wenn daher überhaupt irgendeine Opposition gegen den Zionismus in Italien gemacht werden sollte, wird sic wahrscheinlich von einer jüdischen Seite kommen; Minister Nitti und Senator Marcoiü reprüsentierten Ihnen gegenüber durchaus die Haltung der Italicnisehen Regierung, Deswegen sollte die Zionistische Organisation versuchen, sicli die Sympathien der italicnisehen Juden zu erwerben; weiche Haltung die Italienische Regierung dann cinnchmcn wird, braucht nicht eine Frage zu sein. Italien wird mit Ihnen sein,“ Die ״Hamizpah Association“ in New York Unter dem Namen ״Hamizpah Association“ ist eine mit der Föderation der amerikanischen Zionisten verbundene Zionistische Vereinigung gebildet worden. Außer der Förderung der allgemein zionistischen Ziele hat die Hamiz.pah eine Sondcraufgabc: den Standpunkt des traditionellen Judentums innerhalb des zio* nislischeii Judentums zu behaiipleii in Uebereinstiiiiinuiig mit dem von Theodor Herzl festgesetzten Grundsatz, daß ״die Rückkehr zuin Judentum der Rückkehr ins Juden- Ins«! voraURgeht“, Die Association beabsichtigt, euergisch für die Erhaltung der jüdischen Traditionen als eines Faktors für die Regeneration des jüdischen Volkes zu arbeiten. Unter den Mitgliedern des Exccutiv-Koniitccs der Association sind: l)r. Saloinon T. H. 11 u r w i t z Priisident; 1. L. Bril, Sekretär; Dr. M, W. B cd er, ׳Schatzmcistcr; Rabbiner Dr. Herbert S, Goldstein, Dr. Nathan 13lechmann, Dr, Henry Keller etc. predigen, so ist das in der Tat ein schwerer Vorwurf gegen «las Niveau ihrer Sittlichkeit, Aber Bier ist Kittel der gleiche Vorwurf zu machen wie oben. Er mußte ganz genau wissen, daß die von ihm angezogenen Stellen grade von der kritischen Sehlde den echten Prophelen ubgesprocheu und viel npiileren nuonymen und imvermdwuilliehen Schriftstellern ziigcschriebcu werdenI Sie cnlslamincii fast .׳die dein an das Buch des Jesaia angehängten Werk, Kap, 40—06, an dem nach der Lehre der Bibelkritik während dreier Jahrhunderte zahlreiche Hände gearbeitet haben. Dulun z. 13. trägt kein Bc* denken, die Stelle 49, 23 dem Deutcrojcsaja abzusprechen, eben weil sie seinem Geiste und dem׳ Geiste «!er Prophetie überhaupt widerspricht, Neubauer übernimmt auch hier die undankbare Aufgabe, solche Stellen durch eine beschönigende Ucbcrsctzithg und künstliche Deutung zu retten, obwolil z. B. die Existenz eines Deutcrojcsaja;nachgerade auch von traditionstreuen Juden zugegeben wird, im Prinzip ,also auch noch spätere Lrgiiivzcf zuziigchcn wären, Müssen wir Juden —■ und damit kommen wir zur grundsätzlichen allgemeinen Frage — zur Bekämpfung von Auswüchsen der Bibclkritlk nun aueji deren klarste Ergebnisse hartnäckig zurikkweisen? Ich glaube, nein. Einen Satz wie den vorhin erwähnten hat weder Jesaja nocii der Unbekannte, den man Deutcrojcsaja nennt, je geschrieben, Ebensowenig hat Jeremfa den bekannten von _ unseren Gegnern viel zitierten Satz 10, 25 geschrieben, Schaden wir unserer Ehrfurcht vor der Bibel und den Propheten, wenn wir das ruhig zugeben? Scha* den wir dem Ansehen dieser gewaltigen ״Männer nicht weit mehr, wenn wir— gegen alle WahrecheinMikeit — ihnen mit aller Gewalt solche Sülze vindizicrcu? * Gewiß brauchen wir eine andere Auffassung der Bioei als sie uns die voreingenommene bibeikritlscho Sehn e christlicher Theologen bietet Aber cs kann auf die Dauer nicht helfen, die Augen zu schließen und aus dogmatischen Gründen die historische Methode In Der Brand von Saloniki Ein Telegramm vom 19. August meldet, daß in der Nacht vom 18. auf den 19. August die ganze Alt- Stadt von Saloniki niedergebrannt sei. Weitere Meldüngen besagen, daß der Brand infolge des heftigen Windes ungeheure Ausdehnung angenommen habe. Bekatiiitlich sind 70/« der gesamten Bevölkerung Salonikis Juden, so daß der durch den Brand hervorgerufcnc Schaden in erster Reihe die jüdische Uevö!- kmmg Salonikis betrifft. Tausende von Juden sind ihrer Wohnstätte und ihrer Habe und ihres Gutes beraubt. Einer Nachricht aus Saloniki ist zu entnehmen, daß die Behörden Maßnahmen zur Verteilung der iiotwcndigen Lebensmittel an die Obdachsloscn und zum Abtransport eines Teiles der Bevölkerung in die umliegenden Dörfer von Saloniki getroffen haben. Einen interessanten, aber etwas phantastisch anmulenden Vorschlag bezüglich des Abtransportes der Abgebrannten machte, wie die ״Neue Züricher Zeitung“ vom 26. August mittcilt, eine mit englischen politischen Kreisen in naher Beziehung stellende Persönlichkeit. Da die Unterbringung der durch die Brandkatastroplic Verunglückten aus militärischen Gründen schwierig und mit großen Gefahren verbunden sei, andererseits aller gegenwärtig sehr zahlreiche Verproviantierungsschilfe von Alcxaudricn nadi Saloniki verkehrten, «lie dann den Rückweg ohne jede Ladung oder mit Wasscrballast machen müßten, geht der Vorschlag dahin, einen Teil der Salonikcr Bcvölkening mittels dieser leeren Schiffe nach Cypern zu verbringen, wo sic ausreichend Bewegungsfreiheit u11«| Arbeitsmöglichkeit finden dürften, da die Verhältnisse auf dieser Insel im großen ganzen nicht ungünstig wären und die Zahl der Einwohner sehr gering ist. Auf solche Weise könnten 20—36000 Personen nach Cypern transportiert wcrilcn, ohne in die dortigen Ver« liiiltnissc eine gar zu große Störung zu bringen. Es sei ohne weiteres anztinchmcn, daß die Salonikcr Militärbchördcn diesem Projekt nicht ungünstig gegenüberstellen würden, da sic auf diese Weise der Ver• pflegung lind Versorgung eines Teils der notleidenden Bewohner entledigt würden. Die Ueberfahrt nach Cypern könnte auf den erwähnten leeren Schiffen unentgeltlich geschehen und in Cypern selbst, welches erst der Erschließung und der gründlichen Bewirtschaftung harrt, würden die Flüchtlinge leicht sich cinlcbcn können. Ein mit großen Mitteln ausgestattetes Hilfskomitee könnte in kurzer Zeit verschiedene Ateliers und Arbeitshäuser für «lie arbeitsfreudige Salonikcr Bewohnerschaft er• richten und die Flüchtlinge würden sich auf der klimatisch von Saloniki nicht sehr verschiedenen Insel recht wohl fühl en. Nach Beendigung der Feindseligkeiten würde cs ihnen offen stellen, nach ihrem Heimatorte zurück* zukchrcit oder auf Cypern selbst zu bleiben oder aber in Palästina und im nahen Aegypten ihr Auskommen zu suchen. ihrer Anwendung auf die Bibel zuriickzuweisen. Was wir brauchen, ist eine mit allem Rüstzeug der historischen und philologischen Forschung arbeitende, aber dabei von warmem jüdischen Empfinden getragene Betrachtung der Bibel. Es ist tief zu Jicdaiiern, daß auf diesem Gebiete der Wissenschaft sich Juden bisher überhaupt nicht nennenswert betätigt haben, sodail andere diese jü* disehsteii I'rngen zum Schaden des Judentums monopolisicren konnten. Diese Lücke füllt auch Neubauers Buch nicht aus. Gewiß, cs ist von heißer Liebe zum Judentum durchpulst und mit viel Gelehrsamkeit geschrieben. Wissenschaftlichen Wert für die Bekämpfung der heutigen Bibclkritik hat cs nur in wenigen Teilen. Elias Auerbach. Literarische Mitteilungen Ein Aufruf des Odessaer Palästinakomitccs. gezeidrnet von M. M, Ussischkin, teilt mit, «laß angcsichts des besonderen ' Interesses, das Palästina gegenwärtig Im Volke gewonnen hat, und der wichtigen Pro- Weine, deren Unerforschthcit die Tätigkeit der Bewegung beträchtlich hemmen könnte, eine wissenschaftliche Monatsschrift. ,,Palästina“, in russischer Sprache unwr der Redaktion des Agronomen A. Sußmann gegründet wurde. Demnächst beginnt in Minsk eine hebräische Monatssclinit für Kinder. ״Gan Eden“, zu erscheinen. Der Redakteur ist der jüdische Sdiriftstcller J. N, Gold I»erg (Jaknahaz). In Odessa begann eine bundistiache Wocbenechrlft In russischer und jldisclier Sprache ״Nasch Go los“ ^Unsere Stimme) zu erscheinen. Das amerikanisch« zionistische Palßstinabüro gab eine neue Broschüre von M, M. Sch ein hin heraus: ״Die Kolonisationsm ögllchkeiten in Pall» 811 n a*1.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.