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Jüdische Rundschau · 1917-08-03 · Heft 31 (3.8.1917) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 31 (3.8.1917)
Date
1917-08-03
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 256 C M A U Nr. 31 5: u 2 1 כ c!011 2 1:uu die Peitsioiisknsseii werden nocli immer die Lehrer der1 hebräischen Cioi'cii^tiinüc nicht aufgciiomincii. Audi in militärischer Beziehung werden noch immer Unterschiede zwischen den Lehrern der jüdischen und niditjüdisriieii Fächer gemacht. Md 5!) Stiimncn gegen 51 wurde heschlossen, eine Deputation;111 den Kiiltusminisler mit dem 1 rsuclieii zu entsenden, die Ueberrcste der mitionalcn Beschränkungen mit dem Schulgcbiet;ibziisehaffen. Der letzte Sitzungs-Tag war den 13 e r u f s f r a g e 11 v 1111 den wirtschaftlichen Interessen des jüdischen l.ehrers gewidmet. Die Referate hielten St rasch ״) ווווdie Orgaisutiou der j i'ul i scheu 1. eine r"), l) w o rki 11 (״d i c Wirtschaftlieh e Lage der j ii d i s c h e 11 L ehre r“) und Kisselliof (״die Vorbildung und Fort• bi Id 11 ng iles jüdischen Lehrers"). Ls wurde beschlossen, einen j iid »sch e 1 ח. e 11 - r e r v e 1־ h a 11 d /u gründen, der alle jüdische Schul- Ichror imifalU. Der Verband hat die wirtschaftlichen luteressen der Lehrer zu schützen. Das ganze Einkommen des Lehrers umli aus seiner Lehrtätigkeit stammen. Das Minimum des Lchrergchaltcs beträgt '23 Rubel in der Kleinstadt und 75 Ruhe! in der Cirollstadt für eine Stunde. Der jüdische Lelucr mul! in die Pcnsionshassen aiilgcnnmmeu werden. Nach zehn Jahren Schuldienst erhält der l einer das Recht, zwei Jahre an einer I lodiselitile auf Kosten der Schule zu studieren. Es werden ein jüdisches Lehrer-Institut, ein jüdischpädagogisches Museum, ein Sanatorium und ein Sammerheim lür jüdische Lehrer gegründet. r.s wurde auch beschlossen, die Regierung zu ersuchen, das W i 111 a e r Lelirei'iiistitut und die jüdischen Rcgicrmigssclnilen, vorläufig, bevor die Demokraiisierung׳ des jüdischen tiemeindeweseus durehgefiilii't sei, in die Verwaltung der jüdischen BilMungsgesellsehaft zu übergeben. Die T.igtmg entsendete zehn Delegierte in die Bilduiigs-Kottuuissioti im Kultus-Ministerium und wühlte ein provisorisches Bureau von zwanzig Personen, von denen zehn in Petersburg und zehn in Reu Proviivzstädten wohnen. Wie bereits in der vorigen Nummer der ״Jüd. Rundschau׳' niitgeteilt wurde, sehnten die LI e h r a i st e n einen besonderen Verband, der die Gründung e i 11 e r weit ] 1 c 11 e 11 S e 11111 e in 11 e b 1׳ ii J s c 11 c r S p r a c 111׳ zum Ziel hat. Auch die ״d c m o k r a t i - sc 111׳ Ci r u p p e", die für die j i d i s c 11 e Sprache als Unterrichtssprache in der Schule gestimmt hat, organisiertc sich in einen besonderen Verband für K11Iturzwecke und wählte eine provisorische Leitung, an deren Spitze der Schriftsteller F. Halpprin (Petersbürg) stellt. Nach der zionistischen Konferenz in Rußland 1 >as m 11-gewählte Zent 1• ,1 1׳ k o in i t e e begann eine intensive Orgaiiisatioiistüligkeii zu entfalten. Vor allem wurden Ravonskomitecs in den weileiitlegenen Gegenden gegründet, die von der zionistischen Bewegung bis vor kurzem wenig berührt gewesen waren. Bald nach der Tagung wurde in Petersburg eine Reihe von Vorlesungen über zionistische Theorie lind Politik für die agitatorisch begabten Kräfte unter den Delegierten gehalten, die sich zu Agitatoren ausbildcn wollen. Spätcr wurden solche Kurse in Moskau eröffnet, an denen die führenden Personen des russischen Zionismus initwirken, Ls wurde auch eine L e k t i o n s k o tu 111 i s - s i o 11 gebildet, die eine Reihe von Vorträgen über die aktuellen!־ragen veröffentlicht und an die Ortsgruppen lersendrl. liinc Reihe von Rnyoiiskomitccs ■ in jekate rinoslat', 111 Weichiiodnjeprowsk und andere -- begauneu periodische ״Nachrichten der z i o 11 i s t i scheu Organisation" erscheinen zu lassen. inncrlial!) des Zentralkomitees wurde auch eine speziehe M i 111 ii 1׳ s e k t i o 11 gegründet, die mit den Soldaten an der Front in Verbindung steht. Auf der Tagesordnung stehen jetzt die S t a d t ra t s ■ wählen, In allen Städten Rußlands wird jclzt ein heißer Kampf um die Stadtverwaltung geführt. In einem Zirkular rief das Zentralkomitee die Zionisten auf, einen regen Anteil au den Wahlen zu nehmen und schrieb einen genauen Arbeitsplan für die Zeit der Wahlen vor. UchiTull hatten die Zionisten die Pflicht, vereinigte jüdische Wahlkomitees zu bilden. 111 den städtischen f ragen lütten die Zionisten mit den anderen jüdisch» nationalen Strömlingen vereinigt auf/utreten. Diese voreinigten Wahlkomitees uiülllen sieh mit den ihnen benadibarteu Wahlkomitees im selben Gouvernement in Verbindung setzen, damit die gegenwärtigen jüdischen Wahlkomitees auch für die künftigen Wahlen für die Konstituante von Nutzen würden. Die Zionisten hätten mir dann das Recht selbständig nufztitreteii, wenn sie den grollten Linflut! auf die jüdische Bevölkerung der Stadt ausüben, oder wenn das jüdische Walilkomitcc solche Kandidaten aufstelle, für die Zionisten unter keinen Umständen stimmen dürften (z, B. Täuflinge). Auch dann aber mültten die Lokal-Komitees zuerst das Zentralkomifec von ihrem Hesdilult verständigen. In einer langen Reihe von Städten werden dank der Bcimifttjugen der Zionisten Vereinigte Wahlkomitees gegründet. Ueherall bringen die Zioiusten den, Wahlen ihr lebhaftes Interesse entgegen. Am 8. und 0. <21. u, 22.) Juli fand" in Petersb u r g eine Sit zun g des Zentralkomitees mit Beteiligung der Rayons- und Fraktions-Komitees statt. Auf der Tagesordnung standen die Fragen: Die Walllen zur Konstituante und zum 'jüdischen Kong re II; Die Stellung zur ukrainischen Frage; Das System der P a r t e i s t c u c r u. a. Eine große zionistische Versammlung in Petersburg, l in der die Delegierten über die Tätigkeit der zionistischeu Konferenz heriehteten, unterzog die von Herrn J. (11׳ ii n b a 11 m auf der Konferenz vertretene Ansieht und die Tatsache seines, Austrittes aus den leitenden Organen der Partei einer' eingellenden Kritik. 13 a b k o w meinte, daß die jüdische Oeffeidliehkcit einer solchen radikalen Forderung, wie sie Gri'mbmun gestellt hatte nicht gewachsen sei, S e i d e m a u 11, der die Forderung Griiiibaums auf der Konferenz uiitersfi'ü/t hatte, warf G 1־ ii 11 b a u m vor, dall er mit seiner Forderung• der Konferenz den Stempel des Klerik.'ilismiis aufgedriiekt habe, was jetzt dem Zionismus schaden wenJe. Groß mann war eigentlich prinzipiell mit Grün l>a um einverstanden, er halte aber die Gemcindefrage gegenwärtig für nicht so wichtig, um ihretwillen aus der Leitung nuszutreten. Die Frage der Verweltlichung der Gemeinde sei augenblicklich nicht die Frage des Zionismus. Im Namen der zionistischen O r t 11 0 d o x i e sprachen g e g c n Grünbaum R a - papoi't und J. Mark. Dieselbe Frage wurde and» in vielen Proviuzstädten behandelt. Besonders feierlich wurde in diesem Jahre der 13. Todestag von H e r z. I begangen. Aus vielen Städten liegen Berichte über Massenversammlungen, Got- (esiliciiste und Predigten vor. In Petersburg fand die Feier iin großen Saal des Konservator!» ums statt. Unter de״׳ Rednern waren Rabbiner Ei-־ s e 11 s t a d t, D r u j a 11 0 iv, Großmann, Grünb a!1 m und andere. Verband der polnischen Juden in Rußland I )er demokratische Verband der poinisciien Juden in Kiew berief eine Versammlung der sich ia Kiew befindenden polnischen Juden ein. Vorsitzender war Rechtsanwalt M. K 1 i 11 ko wst e i n. Nach einem Vortrag des Vorsitzenden des provisorischen Bureaus des Verbandes J. M. Schalmann wurde das Pro• gram in der zu schaffenden Organisation der polnischen Juden festgelegi. Die Hauptpunkte des Programms sind; 1.) Die Vereinigung der Teile Polens zu einem unabhängigen polnischen Staat, 2.) die Demokratisierung der Staatsordnung Polens, 3.) die vollständige bürgerliche Gleichberechtigung des poinisciien Judentums und •L) der Schutz der nationalen Rechte des polnischen Judentums auf der Grundlage der nationalen Selbstbcstimnnmg. Die Paiästinsalüion in Polen Di«! Sammlung zu Gunsten der jüdischen Evakuierten .־ms Jaffa und die׳ Sammlung der Unterschriften zur Erklärung über Palästina, nimmt mit jedem Tag größere Formen an und ist zur Volksbewegung geworden. Im Verlauf der drei Trauerwochen fanden in Warschau und in den größeren Städten der polnisehen Provinz fast jeden Tng Volksversammlungen und zionistische Meetings sintt, die dieser Pnliistiunaktion gewidmet waren und die tausende Besucher versnmmellen. Besonders großzügig waren die Vernnstnltun» gen am 20. Thalliums. Mit Ausnahme der orthodoxen Zeitung ״Das jüdische Wort", und der hundistischen ״Lebensfragen" unterstützt die gesamte jüdische Presse in Warschau, Lodz, und Czeustochau diese Geld- und Unicrsclirifteii-Sainmlting. Die Aufrufe, die das zionistische Zentral-Komitve für Polen verlautbart hat, wurden in huiulerttnuseiKlcii Exemplaren verbreitet. Das Schriftstück, das gegenwärtig von Abcrtatisciidcii jüdischeu Unterschriften bedeckt wird, lautet: ״In Anerkeninnig der Wichtigkeit der großen Hilfsaktion zur Gunsten unserer Brüiler-Pionicre in 'Palästina, drücken wir Juden in Polen hiermit unseren festen Willen nus, dal! die grolle Umwälzung, die allen unterdrückten Völ• ker Freiheit und Erlösung zu bringen hat, auch das historische jüdische Ideal durch die Schaffung einer ö f f e n 11 i c h ־ g e s i c h c r t c n Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina verwirklichen soll" In Warschau, Lodz, Lublin, Gzenstochau, Bcndzin und anderen Städten der poinisciien Provinz fand gleichzeitig eine Reihe von den PoaU'-Zioi! einberufener Ar• lu'itcrversammhmgen statt, die der Pnlästiiuiaktion g«• widmet waren. . Antisemitische Verleumdungen In Rumänien 1 ■)!!׳.selbe Legende, die erst vor kurzem, im letzten Jahre der Zaren-l lerrscluift in Rußland gewütet hatte, wird jetzt nach Rumänien verpflanzt, wo sie denselben Erfolg erntet. Audi dort verbreiten jetzt die treuen Diener der rumänischen Regierung das Gerücht, daß alle Juden ihrem Staate untreu sind und 11 e 111 Feinde Dienste leisten. Wie es in Rußland der Fall war, werden solche Verdächtige ohne Gericht verurteilt, was zum weiteren Erfolg der Legende beiträgt. Wie der russische liberale Schriftsteller Wl, Koro len ko mit• teilt, wurden jetzt in W a x u 23 Juden beschuldigt, daß sie dem Feinde Signale übermittelt hätten, wofür sie ohne genauere Untersuchung standree l»t lieh erschossen wurden. niese gegenwärtig nach Rumänien importierte Legemlo war seinerzeit der letzte Teil der Leidensgeschichte des rechtlosen russischen Judentums, Wird sie auch für die rumänischen Juden den Vorabend einer besseren Zeit bedeuten? Van den amerikanischen I(on׳;rc3־V/ahlen l Ichor das Resultat der Wahlen zum jüdischen Kongrell in Amerika — die Majorität der gewählten Dclcgierten vertritt das zionistische Programm -• 11t durch Kahcltclcgroimn berichtet worden. Jetzt cinlaufeiide jüdische Zeitungen aus Amerika geben Einzelbeiten von den Waiden wieder, von denen einige Mitteiiungen von besonderem Interesse sind; Am Sonnabend, den 9. Juni abends und am Sonntag, den 10. Juni fanden die Wahlen zum amerikanischjüdischen Kongreß in sämtlichen Städten in den Vcreinigte״ Staaten statt. Die Erregung der jüdischen Bevölkerung und ihre Anteilnahme an den Wahlen war eine außerordentlich große, ln den Wahltagen hatten in der Stadt New York nicht weniger als!000 Organisationen Meetings ciiiberufcn; in der Provinz fände״ unzählige weitere Meetings statt, die von 4000 anderen Organisationen cinbernten waren. Die Tatsache, daß den Frauen volles Wahlrecht zugestanden war, erregte das Interesse noch bedeutend. Am Sonnabend abend waren in New York bereits mehr als 1300 000 Wabl/cttcl verteilt untl ständig kamen Männer und Frauen, die' noch gern Wahlzettcl erhalten wollten. Ein großer Teil kam leider zu spät und konnte keine Zettel mehr erhalten. Ahgegeben wurden in New York 125000 Wahlzettcl. Die Wahlen begannen Sonnabend abend in den Wahllokalen der verschiedenen jüdischen Organisationen und dauerten bis Sonntag nachts 12 Uhr. Die Stadt war zum Zwecke der Waiden in acht Distrikte eingeteilt worden. Ein besonderes Wahlkomitce hatte die Aufgabe, die Stimmen auszu/jihleti. Aus dem Ergebnis sei nachstehend einiges angeführt: Der dritte Distrikt von Nciv York wählte unter anderen: Nathan Straus, Louis Mars ha II, Dr. Stephen S. Wisc, den früheren Botschafter Morgent hau, Air. Josef Fels und andere. Von den Delegierten des •I. Distrikts seien genannt: Samuel Lew in so 11 (der bekannte Multimillionär, des• sen Eintritt in die Zionistische Organisation wir kürzlicli melden konnten), Bernhard A. Rosenblatt u. a. Aus den Wahlen des 5. Distrikts sei Frl. Hcnrietta Szold genannt. Die antikongressistisclien Arbeiterführer Der ״n a t i o 11 a 1 c Verband der Jüdischen S o / i a I i s t c 11 - V e r e i n e" in Amerika, der sich um die Tageszeitung ״Vorwärts“ gruppiert, der zu Beginn der Kongrellheweguug zusammen mit den asximi* latorischeu Großjuden die Idee des Kongresses energisch bekämpft unel erst nach dem Uehcreiiikmninen zwischen dem Kougrellkomitee und dem Amcrican-Jevvish-Committce sich der Kougrcßbcwogutig angcschlossen hatte, faßte jetzt, nachdem die Wahlen im Laude bereits begonnen haben und der Palästinagedanke immer größere Kreise gewinnt, den Beschluß, von der Kon• grdlhcwegung ziirfickziitreü'n und sich an den Wahlen nicht zu beteiligen. Das Lciborgan des Verbandes, der ״Vorwärts" erklärte den Austritt damit, daß nach dem Sieg der russischen Revolution <lic Tätigkeit des Kongrosses überflüssig sein würde, da die einzige Aufgäbe des Kongresses, die für die Anhänger der im ״Vorwärts" vertretenen Anschauungen von Bedeutung war — der Kampf twn die Judcnbefreiting in Rußland — jetzt durch das Leben überholt wurde. Wie die amerikanischen Zeitungen mitteilen, gelang der Leitung aber nicht, die Massen für die Verwirklichung dieses Beschlusses zu gewinnen. Trotz der Disziplin, die gerade diese Arbeitcrvcrbäiide seit Jahren auszeichnet, urul trotz des energischen Auftretens der ״Vorwiirts״-Journali8tcn, beteiligten sich die Arbeiter, die «fiesem Verbände angehören, tatkräftig an den Walllen und in einer ganzen Reihe von Städte« standen sic au der Spitze der Wahlagitation in der Ucbcr/rugung, daß die Demokratisierung der jüdischen Angckgetihciten in Amerika mul die gerade jetzt so akut gewordene Pa I ä s t i 11 a t r a ge eine Zusammciisdilielluiig der Kräfte nötig mache und daß jede Schwächung der Wirkungskraft jüdischen organisierten Proletariats gegenüber der Tätigkeit des Kongresses, wie sie die Boykott- Politik der Eiilirer des genannten Verbandes erzielen könnte, eine Sünde gegen die Sache des jüdischen Ar• beitem ilnrstellt. Zur Frage landwirtschaftlicher Ausbildung der Mädchen für Palästina Anschließend;111 die Ausführungen von Frau J<•• lianiia Simon in der vorletzten Nummer der Rundschau, möchte ich mir folgende Bemerkungen erlauben: Meiner Ansicht nadi ist die Gründung eines laudwirt• schaftlichcn Betriebes in Deutschland weder schüd• lieh im Hinblick auf Kinereth (Zersplitterung unserer Kräfte) noch unzweckmäßig für eine künftige Bctäii• gung in Palästina; vorausgesetzt natürlich, daß dieser Betrieb auch nach außen einen vollständig national־ jüdischen Charakter trägt und mit dem Betrieb in Ki* nereth in engster Verbindung stellt. Die jungen Mißt• eben werden nach zweijähriger, praktischer Vorbildung ihre Lehrzeit mit einem einjährigen Praktikum in Kinc• reth abschlicßen müssen.!Dort werden beide, d,c Palästinenserin sowie die im Galvilt Aufgcwaclisenc, Cie• legenheit finden, sich näher kennen zu lernen, und fn kameradschaftlichem Verkehr ihre Erfahrungen auszutauschen. Außerdem bietet eine Lehrfarin in Deutschland de« nicht zu unterschätzenden Vorteil der Auslese für die Eignung des landwirtschaftlichen ״Berufes und erspart den jungen Mädchen manche Enttäuschung bi Pah»־ stina. In Europa erworbene Fertigkeiten können auf die palästinensischen Betriebe nur fördernd wirken durch Anlehnung und Anpassung der hier gewonnenen Kennt• nkse.

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