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Jüdische Rundschau · 1917-08-03 · Heft 31 (3.8.1917) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 31 (3.8.1917)
Date
1917-08-03
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Zweifellos ist aber dort, wo jüdische Massen «׳olineii und das nationale Prinzip durcligefüiirt wird, bei den Juden nicht halt zu machen! י Darüber diskutieren und ein Votum abgetan kön- ״cn nur jüdische Vertreter. Als gute Oesterreieher müssen wir daher wünschen und fordern, daß bei eiiisclilägißen Vorberatungen, die Verfassungsrevision be- (reifend, geeignete Vertreter der jüdischen Nation, j parlamentarische und außerparlamentarische, aus allen Kronkindern, gehört werden. *Da nach den bekannten «alilvorgiiiigcn bei den letzten Reichsratswahlen nur e i n jüJisclHutior.alcr Vertreter im Abgeordnetenhause sitzt, werden außerparlamentarische, mit der Matetic vertraute, jüdisch-nationale Experten, insbesondere aus dem Osten, herangezogen werden *üsseii.“ Eine unheimliche Statistik i Die Zahl der mittellosen Flüchtlinge, die infolge der kriegerischen Ereignisse in Oesterreich evakuiert worden warm, betrug nach einer vom österreichischen Ministeiiiiiu des Innern angefertigten Statistik am I. Juni 1917 Ihl'/Irr Personen. Davon waren aus dem Osten über WIMM), die sich wieder in folgender Weise vorteilen: 177 715 J u d e n , 81 -195 l Ikraincr, 38 879 Polen, '0M> Deutsche und 3857 Rumiinen. I>ie grolle Zahl der Juden gibt einen Begriff davon, welches Leiden 'I das jüdische Volk in Oesterreich infolge des Krieges zu tragen hatte. Von den jüdischen Flüchtlingen wurden ü7229 in Bö 11 men und 10217 in Wien uidcrgebraclit, Das berüchtigte Laj ge r in 1) e u t s c 11b r o d, das infolge der von den jüdisch-nationalen Abgeordneten im Parlament vorge- '; brachten Anklagen gegenwärtig aufgelöst wird, zählte 5417 jüdische Bewohner. Unbekannt ist die Zahl der . ui den llaracken oder auf dem Transport ums Lehen; gekommenen Flüchtlinge, wobei erwähnt sei, daß in i den Lagern die Sterblichkeit bei stillenden Müttern, : bei Kindern lind Greisen eine außerordentliche Höhe erreichte. Auch Kriegsscuchen, insbesondere der Flecklyplms, (orderten eine unheimliche Anzahl von Opfern. Aus Wien wird berichtet, daß sich der parlamentarische 1 l;lüchtliug־saussehuß mit diesem Lcidcuskapitcl nochmals , j hcf.illcu wird. ן Der Kongreß der Arbeiter- und Soldatcnrätc ן Aber das nationale und das jüdische Problem Iln der Sektion des Kongresses der Vertreter aller Arbeiter- und Soldatcnrätc des russisehen Reiches vertraten Wojlinski in einem Refer.it über die Lösung der nationalen Frage in Rußland, (s. ״Jüdische Rundschau“ Nr, 30) und M. Lieber, als Mitglied des Präsidiums, in seinem Korreferat die Forderung der 1< u 1111 r a u t 0 11 o m i e. Hierauf wurde folgende Resolution angenommen: ״Nur die Konstituante, die die Grundlagen des demokritischen Rufilands schaffen wird, wird auch die U11erschütterlielikeit der Rechte aller Nationalitäten garauticrcn. 1J111 aber die Errungenschaften der Revolution?11 befestigen und die Arbeitsdeinokratic aller Natioualitätcn zimanimenzusehließen, muß das revolutionäre Rußland sofort den Weg der De z e 111 r a li s i e - nuig der Verwaltung betreten, die der Selb- *Findigkeit und Entwicklung der Volkskräfte aller Natioualitätcn freie Bahn öffnet. Der Kongreß schlägt daher der Provisorischen Regierung vor, sofort, bevor die Konstituante das nationale Problem entgiiltig löst, folgemie Maßregeln durchzuführcn: 1.) die Vcröffcntbclumg eines Dekretes über das freie Recht aller NationalitMeii Rußlands auf Selbstbestimmung (selbst bis zur Trennung), die auf Grund eines Ucbereinkoin• mens mit der Konstituante verwirklicht werden wird, L) die Veröffentlichung eines Dekrets über die G 1 e i c 11he re clit i gun g d e r Sp r a c 11 c 11, wobei die russisehe Sprache das Rcclit der Rciclissprnciic behält und F) die Bildung eines Rates für nationale An* gelegen 11 c i tc n bei der Provisorischen Regierung, der aus den Vertretern aller Nationalitäten Rußbnds zu bestehen hat. Dieselbe Sektion nahm auch einen ausführlichen Bc• rieht entgegen über antisemitische Exzesse, die wiederholt im Reiche auftraten und oft mit der extremsten sozialistischen und revolutionären Phraseo- 10Rie verbrämt werden. l>ic Sektion faßte eine R c s o 1»itio n, die später in der Plenar-Sitzung des Kongresses von dem Sozialdemokraten Rcshdcstwe n s k i mit einer einleitenden Rede vorgelegt und v°m Kongreß einstimmig angenommen wurde, öic Resolution lautet: ״Die Rechtlosigkeit der Juden in Rußland, die Ge- 11c'ratiaucn lang gedauert, und die antisemitische Hetze, die die alte Regierung seit jeher, insbesondere wahrend des Krieges, geführt und gepflegt hat, sind die Ur- 8•iche, daß der Menschenhai! und das Mißtrauen gegen die Juden tiefe Wurzeln in den Volksmasscn geschlagen haben. Die Contrerevolution, die nicht imstande ist, durch einen offenen Kampf das gestürzte Regime wiederlierziisldlcn, sucht sich den Aberglauben der Massen zu Nutze zu machen, die Aufmerksamkeit des Volkes von den wahren Gründen der Krise ahzulcnken und den Zorn der Massen auf die Juden zu entladen. Diese antisemitische Agitation, die sich durch radikale For* derungen verschleiert, stellt eine große Gefahr für das jüdische Volk und für die Sache der Revolution dar. Es droht die Gefahr, die Volksbefreiung in Bru* derblut zu brtränkeii und einen schwarzen Heck auf die gesamte Volksbewegung zu werfen. Die Interessen der Volksmasscn und die Ehre der Revolution fordern daher von der gesamten revolutionären Demokratic, jeden Versuch einer Judenfeind• liehen Hetze auf das energischste zu bckämpfen. Der mßlämlischc Kongreß der Arbeiter- und Soldatcnrätc ruft auch alle lokalen Räte auf, aufmerksam die Tätigkeit der antisemitischen Gruppen und Agitatoren zu verfolgen, eine unermüdliche Agitation»• und Aufklärungsarbeit unter den weiten Volksmasscn gegen jede anlijüdische Hetze zu führen, und regt beim Zentralkomitee au, die nötige Literatur wegen der Jiulciifrage herauszugeben. Der Kongreß sendet seinen brüderlichen Gruß dem jüdischen Ar heiterst and, der in den Reiben der Revolution kämpft, und ersucht ihn, in die jüdischen Volksmasscn die feste Uebcrzcugung zu pflanzen, daß die ganze organisierte revolutionäre Demokratie jeden Versuch einer Gewalttat gegen die Juden mit ihrer Brust zu verteidigen bereit ist.“ In der letzten Sitzung des Kongresses wurden Beg rii Du 11 g s r e 11 e 11 gehalten. Im Namen der jüdischen Soldaten der Nord- und Westfront iiberhraeilte ein jüdischer Delegierter dem Rat der Arheiler- und Soldatciulcputicrtcn den Ausdruck des stärksteil Vertrauens. Der Redner schilderte dann die Hoffnungen, die die Juden, wie die anderen nationalen Minori* täten, auf ein künftiges demokratisches Rußland setzen, und schloß seine Begrüßung mit den Worten: ״Währeud alle Nationalitäten Rußlands ihre Rechte auf bcstimmten» territorialem Gebiete fordern, sind wir in unzähligen Teilen unter aller Herren Länder zerstreut. Ich glaube fest, daß die russische Demokratie die Judenfrage in ihrer ganzen Tiefe erfassen und wäll* rend des Friedenskongrosses die Forderung nufstellen wird, dem jüdischen Volk das Recht auf I* a I ii s t i u a, mit «I ein es seit 4000 Jahren u n - lösbar verknüpft ist zuzuerkennen. Der Kongreß antwortete auf diese Begrüßung mit lebluiftem Beifall. Nach dein ״Universal“ der Ukrainer Die ukrainische ״Ra da“, die den bekannten ,,Dni* vers a I“ über die S e I bs t ä. 11 d i g kc i t der U k r a 1 - 11 er veröffentlicht hat, setzte jetzt eine Kommis* sion von KM) Personen ein, die die Gründlagcn der ukrainischen Autonomie fcstznlcgcn hat. Die Kommission bestellt aus 71 Kleinrussen, 11 Großrussen, 8 J tul e 11 ml 2 Polen. Der Kongreß der jüdischen Lehrer in Rußland Grolle Hoffnungen knüpfte die jüdische Oeffentlichkeit an eine Tagung aller j ü d i s c 11 c 11L c h r c r des russischen Reiches, Die unzähligen Beratungen über Schulpolitik mul Schulwesen, die im Verlauf der letzten Jahre wiederholt stattgefunden haben, waren zumeist von politischen oder Kullurgcsellschaftcn einberufen, an denen die Lehrer sich wenig beteiligten. Man glaubte nun, daß die endgültige Entscheidung über die Gestaltung der neuen jüdischen Schule und die Festlegnng der Grundlagen ihres Programms nur von dem jüdischen Lehrer, ihrem Schöpfer und Träger, der auch an Erfahrung reich ist, ausgehen könne. Die Jiidisehe B i 1 d u 11 g s g c s e 11 s c 11 a f t und der' V c r e i n der Jüdischen Lehrer in Petersburg benutzten die erste Möglichkeit, einen Kongreß der Vcrtreter aller jüdischen Lehrer des Reiches einzuberufen. Der Kongreß hatte midi die Aufgabe, eine Organ!• satiou der jüdischen Lehrer zu schaffen, die die wirtschaftliche Lage des Lehrers heben soll. An der Tagung, die am 11. Juni in Petersburg eröffnet wurde, nalimcn 135 Lehrer teil, die von 1784 Lehrern gewählt worden waren. Alle politischen Parteien mul die größeren Kulturgesellsclmfteii entsandten ihre Vertreter, um dem Kongresse ihren Glückwunsch aiiszusprechcn. Eine geschlossene und produktive Tätigkeit war aber dem Kongreß nicht vergönnt. Die Sprachenfrage, dieses ewige Schiboleth, an der jede jüdisehe Kulturarbeit scheitert, zeigte sich hier auf dem jüdischen Lehrcrkoiigrcß in ihrer ganzen Kraft. Im Vcrlauf der letzten Jahre, während des ununterbrochenen Spraclicnstrcitcs, bildete sich jeder Lehrer eine feste Stellung zur Frage, die er auch im Leben durchzu führen versuchte und die er in ihrer ganzen Schroffheit auf den Kongreß mitbrachte. Von Kompromissen und Entgegenkommen konnte hier daher keine Rede sein. Noch bevor der Kongreß eröffnet wurde, trennten sich die Niger schroff von einander, was die Tätigkeit des Kongresses von vornherein unterband. Die hebräische Fraktion, an deren Spitze der Direktor des Lehrer-Seminars in Charkow Kon stamm stand, war die zahlreichste unter allen Gruppierungen des Kongresses und zählte 5ö Mitglieder. Außer diescr Fraktion gab cs noch eine bundi stlsche, eine poalö-zionistischc, eine Fraktion der S.S. und Sejmisten und eine volkstümliche Fraktion. Alle Fraktionen hielten am 10. Juni ihre Vor* koiifercnzcn ab und kamen zum Kongreß mit festuinrisscttcn Resolutionen. Schon am ersten Tage entspann sich der Kampf. Die Initiatoren des Kongresses, die, wie sic erklärt hatten, ״die gesunden Grundlagen der jüdischen Schule fördern wollen“, und die Schaffung einer modernen Schule im Auge hatten, batten beschlossen, die Mela in di m der Clicdarim, in denen keine profanen Gegenstände gelehrt werden, zur Beteiligung an dem Kongreß nicht cinzuladcn. An den Wahlen zum Kongreß beteiligten sieb daher mir Lehrer der jüdischen Gymnasien und Mittelschulen, der Schulen der Bildungsgcscllschaft, der Kronschulcn, der Schulen der hebräisehen Gesellschaft, der Flüchtlingsschulcn und der jiidisehen Gcmcindcsclinlcn, an denen auch allgemeine Lehrfäclicr in irgend einer Sprache vorgetragen werden. Das Fehlen der M c 1 a 111 d i m schwächte aber die Kraft der hebräischen Fraktion bedeutend. Die hebräisehe Fraktion erklärte den Beschluß der Initiatoren für unberechtigt und schlug deshalb vor, sich nur als Konferenz zu erklären, deren Beschlüsse nur der jüdi* sehen Oründungsvcrsammlung, aber nicht der Konstituante überreicht werden dürften. Es ist ־unmöglich, behaupteten die Vertreter der Hebräisten, die Melamdim, diese volkstümlichen und popuiärsten jüdischen Volksichrer, aus der Lchrerorganisation auszuschließcn und gleichzeitig den russifiz-icrcnden jüdischen Gymnasiallehrer als Gleichberechtigten aufzunehmeu. Die Vertreter aller anderen Fraktionen, die in der Sprachenfrage wohl geteilter Mcinuhg sind, traten •aber alle für die Legitimität des Kongresses mit der Behauptung ein, daß der moderne jüdische Lehrer ohne Rücksicht auf seine Stellung zur Sprachenfrage mit dem alten, pädagogisch ungeschulten Mclamed nicht gemeinsam die jüdische Schule der Zukunft bauen könne. Mit 68 Stimmen gegen 58 wurde die Forderung der Hebraisten abgclchnt. Die hebräische Fraktion zog sich darauf zu einer Sitzung zurück, die einen Tag in Anspruch nahm, während der Kongreß in Erwartung der Beschlüsse der Hcbraisten-Fraktion seine Sitzung unterbrach. Schließlich beschloß die liehrääsehe Fraktion, den Beschluß des Kongresses nicht anzuerkennen, sich nur an seinen Debatten zu beteiligen, aber keine Resolutionen vorzuschlagcn und an keincr.Wahl tcilzunchmeii. Erst in der vierten Sitzung begann der Kongreß seine eigentliche Arbeit zu erledigen. Das Referat über die gegenwärtigen Aufgaben des jüdischen Lehrers hielt G. Di na bürg, das über die Aufgaben der jüdischen Schule der Schriftsteller F. H a I p e r i n. Dein jüdischen Lehrer — sagte Herr Di 11abürg — liegt jetzt ob, einen seiner Bedeutung entsprechenden Einfluß auf das Schicksal der jüdischen Schule ausz.uüben, für sic die nötigen Rechte zu erkämpfen und die Schule innerhalb des Judentums ins Zentrum des kulturellen Schaffens zu stellen. Voraussetzung für die freie 'Entwicklung der jüdischen nationalen Kultur sei die Gleichbercch* tigling der jüdischen Sprache. 17er Lehrer habe daher die Pflicht, eine Synthese der verschiedenen Strömungen in der Sprachen frage zu f inden. H a 1 p c r i 11 führte i!1 seinem Vortrage aus, die jüdische Volksschule habe die Aufgabe, dem jüdischen Schüler eine ollscitigc, physisehe, geistige und acsthctischc Entwicklung zu crinögliehen. Ihr Ziel sei, menschliche Kultur durch die jüdisehe Kultur zu vermitteln. Die Unterrichtssprache der Schule sei die jidische. Die hebräische Sprache und Literatur müßten auch in der Volksschule Unterrichtet werden. Die Schule sei eine einheitliche und weltliche. Die Minorität, die nicht jidlsch spricht, habe das Recht, besondere Schulen mit Unterstützung des Staates zu eröffnen, Das ganze jüdische Schulwesen werde auf Kosten des Staates geführt. Die Schulzeit sei 8 Jahre. Den Schülern seien Kleider, Schuhe, Lehrmittel und Mittagessen zu verabfolgen. Beide Referate riefen eine rege Debatte hervor. Wieder tauchte die Spracheufragc auf, Viel wurde auch üher die politischen Aufgaben des Lehrers und über den Begriff ״weltliche Schule“ debattiert. lieber die rechtliche Organisation des jüdischen Schulwesens referierten Slutzki und Hcndlcr. Die jüdische Schule, meinten die Redncr, sei deshalb rückständig, weil sie eine private und überwiegend noch eine religiöse ist. Der Glieder, der wohl allmählich zurücktrete, bleibe vorläufig noch immer der vorherrschende Typus. Im Jahre 1897 war die Zahl der Chodcrschülcr zehnmal so groß wie die Zahl der jüdischen Schüler der modernen Schule. Jetzt sei sie bloß dreimal so groß. Zur Hebung des Schulwesens sei vor allein nötig, daß die jüdische Schule autonom und von jüdischen autonomen Organen geleitet würde, die weltlicher Natur seien und über Zvvangsbefugnissc verfügen. Die Frage der w e 111 i ch e!1 Schule sei daher die Frage der weltlichen Gemeinde, der die jüdische Schule anvertraut werden muß. in einer eingehenden, mit Ziffern und Tatsachen reich illustrierten Rede schilderte Kahan den traurigen Stand des gegenwärtigen jüdischen Volksschul vvc sc ns. Der letzten Volkszählung von« 1911 zufolge war die Zahl der jüdischen Schüler in den niederen Klassen der jüdischen und nichtjüdischen Schulen 134 000 und in den Clicdarim!49 000. Darunter waren 203 000 Knaben und 80 00 Mädchen. Unter normalen Verhältnissen müßte die Zahl der jüdischen studierenden Kinder doppelt so hoch 8einf Der Sekretär der Bildungsgesellschaft Solz berichtete über die Uebcrreste der Rechtlosigkeit, die gegenwärtig noch auf dem Scliulgcöiet bestehen. In

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