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Jüdische Rundschau · 1917-07-27 · Heft 30 (27.7.1917) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 30 (27.7.1917)
Date
1917-07-27
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 246 JUEDISCHE RUNDSCHAU ־ Nr. 30 Patriotismus niemals 1! ,lag und stets ausschließlich I die jüdischen Intcressu, im Atipre liielt. Ganz tinlH•- I rechtiRter NX'eise aber bezeichneten sich gerade die Legionisten als die Aktivisten. Die Lcgionisten seien zumeist die passivsten gewesen. Sie seien auch auf 'der Konferenz nur mit 14 Delegierten vertishsa, und sogar diese seien nicht immer v'on Lcgionisten gewählt. Richtig sei bloß der Vorwurf wegen des mangelnden Zusammenhangs mit der Peripherie. Mit einer überwiegenden Mehrheit wurde am 27. Mai abends eine D a n k-Res oiut i on für das Zcntral-Komitee angenommen. Die beiden darauf folgenden Referate waren den politischen Aufgaben der Zionisten In Rußland im gegenwärtigen Augenblick gewidmet und riefen einen leidenschaftlichen Meinungsaustausch her• vor, der alle in der großgewordenen Organisation lierr• sehenden Gegensätze zum Ausdruck brachte. Das Referat über das Programm der national-politischen Forderungen in Rußland hielt J. Grün bäum. Er legte die Geschichte der Entstellung des Hclsingforscr Program mc s dar und begründete die Motive seines gegenwärtigen Erfolgs in der jüdischen Oeffcntiiclikeit. Das jtidisehe Volk sei genügend reif geworden, um selbst sein Schicksal zu schmieden. Sogar die bedeutend• sten Gegner lies Hclsingforscr Programms müßten, wenn sie politisch als stolze Juden, als Zionisten aufgclreten seien und nicht als Gliettojuden, die Beschlüsse des Helsiugforser Programms zur Richtschnur ihres Auf• tretens nehmen. Die Forderung als solche sei aber nicht in I lelsingfors erfunden worden, Das Volk suelite sieh stets autonom zu organisieren und, wo die äußeren Möglichkeiten dazu gegeben waren (in Polen, Süd• Italien), formte es selbst frei sein Leben. Bis zum XIX. Jahrhundert war diese Organisation eine religiöse, Und weil die religiösen Formen die nationalen verdrängt haben, mußte diese Organisation untergeben. 1111 Westen blieb eine religiöse Autonomie, die vom Standpunkt des Nationaljiidcntuais sogar geschadet hat. Was wir heute zu verlangen haben, sei vor allem, daß unsere Organisation vom Staat öffentlich-rechtlich anerkannt und daß die jüdische Nation, und nicht ein bestimmtes territoriales Gebiet, die Trägerin dieser politischen Rechte werde. Der Kern dieser unserer Sclbstvcrwaltungs-Organisation müsse die Gemeinde sein. Gegenwärtig könne die Gemeinde nicht eine ausschließlich weltliche sein, denn das nationale Leben im Judentum sei vielfach mit dem religiösen verknüpft. Dies sei kein Zufall, sondern ein Produkt unserer eigenartigen Existenz im Oaluth. Die vollständige Säkularisation des Judentum werde erst in Palästina erfolgen können. Wir müßten aber eine all jüdische Gemeinde haben, die alle Juden und nicht nur die religiösen unter uns umfaßt. Einerseits könne nicht das Volk auf diejenigen seiner Söhne verzichten, die der Religion fern stellen, andererseits können wir es aber nicht zulassen, daß der Religion entfremdete Personen die Angelegenheiten der Religion regeln. Die Gemeinde, die allein das Recht der. Zwangsbcstcuerung besitzt, müsse daher alle Juden umfassen. Innerhalb der Gemeinde müsse aber eine aus den Synagogenbcsuchem bestehende religiöse Organisation entstehen, die über die religiösen Augelegenheiten zu walten hat und die ihr Budget von, den Einnahmen der Gemeinde ihrer Zahl gemäß erhält. Diese Gemeinden hätten sich zu einem Verband unter der Unsere Landschule Die Anregung von Frieda Rom יזו hat weite Kreise gezogen. Al* ich einige Wochen vor Ausbruch des Krieges fast die gleichen Pläne einem Sachverständigen vorlegtc, war der Zeitpunkt durch die folgenden Ereignisse• ungünstig gewählt. Aber an verschiedenen Stellen sind inzwischen ähnliche Vorschläge aufgetaudit, bi» jetzt endlich die öffentliche Diskussion über eine Lehrfarm, mehr Land-Haushaltschule für Mädchen, eröffnet wurde. Gewiß ein Bewein von der Notwendigkeit dieser Anstalt, aber vor allem van der Arbeitsfreudigkeit unserer Mädchen, ihrer Sehnsucht nach einer die ganze Persönlichkeit fordernden Arbeit für unser Land. Darum werden auch diejenigen unter uns, die mit inniger Freude in dem Plan von Elfriede Ba mb us einen Weg zur Erfüllung des allseitigen Wunsches erblickten (der Sachverständigen rnuß ich die Ausführbarkeit ohne Kritik glauben; darüber zu diskutieren wird noch Zeit genug nein), die Forderung von Frau Simon- Friedberg ablehncn müssen, obwohl jeder ihre volle Berechtigung und Notwendigkeit cinsicht. Sofern Frau Simon nämlich die völlige Lösung der angeschnittenen Frage (und nicht etwa nur eine Seite derselben) in ihrer Forderung erblickt. Sie verwischt völlig die Grundtagen, übersieht die Motive, die den Anstoß gaben zu diesen Anregungen. Frau Simon weist unseren Mädchen und Frauen In Deutschland als einzige Tätigkeit die GcUtsnnimlung zu, allerdings für einen notwendigen und wundcrschöncn Zweck, für den aber eine Sammelinstitution seit Jahren bereitst bestellt. Aber unsere Mädchen wo!• kn, glaube ich, etwas ganz anderes: sie wollen sich selbst hingeben in der Arbeit für unser Volk, wo!• len ihre jungen starken Kräfte dem Aufbau Palästinas weihen, wollen mit eigenen Händen, mit dem eigenen Leben für den neuen Jischuw tätig *ein. Vergeht das nicht — sie wollen ihr Ganzes geben und ihr ,drückt ihnen •18 einzige Antwort die Sammelbüclisc in die Hand. Aber zu lange schon waren wir hier angewiesen Leitung des Reichs wand und der L 8 15 d e s w a a - dim (der Terminologie der alten polnischen Autonomie entnommen), zusammen/usdilielien. Dieser Wand ist wohl kein Landtag. Einen besonderen territori.ilen Landtag (Sejm) kann ein Volk nur dann hekommen, wenn cs die Mehrheit in einem bestimmten Territorium bildet. Zionisten dürfen die Tatsache der jüdischen Zerstreuung nicht vergessen. Der Wund be• ruhe auf den Strintsgesetzeu 11 ml besitze das gesetzgebende kerbt mir bezüglich der Stoucrvorsclirciliung. Infolge der jüdischen Zerstreuung würden aber diese jüdischen Organisationsorgane nicht alle jüdischen politischen Bedürfnisse erschöpfend befriedigen können. Die Juden würden auch an den lokalen, munizipalen cte. Verlrctimgsorgaiieii teilnelimcn müssen und wir müßten daher das proportionale Wahlsystem crküuipfen. Von der Regierung verlangen wir nticii, daß unsere jidisehc Uingangss p rn c 11 e offiziell anerkannt und im Verkehr mit uns gesprochen werde. Zu unserem Unglück sei unsere nationale Sprache, die hebräische, nicht die Sprache unseres Umgangs, für sie können wir nur das Recht der Benutzung in der Schule, in Urkiuiden etc. fönlern. Innerhalb der jüdischen Gemeinde sollen je 50 Familien, die mit <ft11־ Oemdiulesehulcii unzufrieden sind, das Recht haben, sieh nuf Kosten der Gemeinde eine eigene Schule zu gründen, wenn sie nur das Minimalprogramm der Gemeindeseludc heibehalten. Die Sahbatrulie ist in unsere Forderungen ein• zuhe/ielien. Alle Gesetze, die die nationalen Rechte der Juden festlejpui, müssen unter die von der Kon• stitiiaute zu beschließenden R e i c h s g r u 11 d g e s e t z c fallen, so dal! keine territoriale׳ Autonomie sie schind• lern könne. Ein so gefaßtes ״Petersburger Pro• gramin" wird der zionistischen Organisation in Ruß• laue! wie im Auslände in Fleisch und Blut übergehen und das gesamte Judentum für sich haben. (Beifall.) Diesem Vorträge schloß sich das Referat über die zionistische Taktik von J. D, Ilniz.kus an, das den Weg zur Verwirkliclumg dieser Forderungen untersucht. Unter den jüdischen Parteien■ ~ führte der Redner aus stellen die Sej miste 11 die weitgehendsten Forderungen, nach einem jüdischen Land• tage, auf. Die Zionisten, die sieh der Zerstreutheit des Judentums bewußt seien, könnten sich mit ihnen datier nicht identisch erklären. Andererseits aber könne auch die Formulierung der nationalen Forderungen des Bundes, die sich nur auf die Kulturmigclegeiihcitcn des jüdischen Volkes beschränken, den Ansprüchen der Zionisten nicht genügen. Die ,Von den Zionisten erstrebte Organisation soll auch die wirtschaftlichen, sozialen und Emigrationsangelegenlieitcii umfassen. Die Hauptstütze für diese l'orderungcii sicht der Redner in den anderen kleinen Völkern Rußlands, wieTartaren, Armeniern, Deutsehen, Polen in Litauen und Weißrußland, und sogar Großrossen in den nicht großrussische 11 Gebieten, die eben• falls keine Mehrheit in einem bestimmten Territorium besitzen und mm die Erhaltung, ihrer Nationalität kämpfen. Einer eingehenden Kritik unterzog der Redner die großen, melitjüdischeii politischen Parteien Rußlands vom Gesichtspunkte.ihrer Stellung zu den nationalpolitischen Forderungen. Einst, in den ersten Jahren der Duma, sei die jüdische Oeffctitlichkeit fast durchweg kadetten freundlich gewesen. Die Haltung der Kadetten in der Judenfrage habe nicht wenig zur Trübung dieser Beziehungen beigetragen. Nach der Revolution aber hätten sich die Kadetten nicht mehr der Lage ge* wachsen gezeigt. Sic hatten Angst vor den Wirtschaftauf die einzige Arbeit, die wir von liier au» für da* Land unserer Sehnsucht leisten konnten: Gcfef »uin* mein für den Nationalfonds, Geld sammeln für die Organisation, Geld sammeln für den Frmienvcrliamf, Geld sammeln für Arbeiterhäuser — freudig und mH Erfolg haben wir gesammelt für alle diese Zwecke. Aber di* Zeit, die wir mitcrlcben und erleiden, ist eine Zeit unerhörter 'Aktivität, wie sie so stark niemals in uns lebendig war. Wie es draußen um Sein oder Nichtsein geht, so spüren wir e» zu Hause; c» geht uin ein Ganzes, wach und tätig müssen wir sein, um der lieranbreciicrulcn neuen Zelt als neue« Geschlecht würdig zu «ein, uni von Ihr nicht über• gangen um! vergessen zu werden, Wie vielen prnchfvollen, starken, klugen und guten Mädchen hat der Krieg die Möglichkeiten beschränkt oder gar geiiom* men, im künftigen eigenen Heim Ihre Persönlichkeit voll einzusetJen und zu verwerten. Für diese unsere Mädchen, dir das prächtigste' Material für künftige segensreiche Arbeit bilden — Kobnistiime», die a ז• beiten wollen und können — muß der Wirkung*• kreis geschaffen werden, damit ihre Kräfte unserem Volke zugute kommen, wie sie es wollen. In die• sein Willen liegt so viel ethische Kraft, so viel seellsehe Schönheit, daß es eine Sünde am Geiste wäre, ihnen den Weg mit Sammelbüchsen versperren zu wollen. 'Denn wenn sie warten solle», bl* die von Trau Simon geforderten notwendigen Summen ,beisammen sind, wird ein gut Teil ihrer Arbeitsfreudigkeit in dem schweren Kampfe des Tages erlahmt sein. Uebrigem, wie ich unsere Mädchen kenne, werden sie die Sammlung für unsere erste Mädchcnfann Kincretli neben ihrer Arbeit betreiben. Aber dis ganz, geringfügigen Kapitalien, die Elfrkdc Bambus für ihren Betrieb verlangt, könnten im Handumdrehen be* schafft sein. Gibt cs dem! unter den wohlhabenden Zionisten keinen, unter den unabhängigen Frauen keim•, die für den schönen Zweck 5000 Mark herglbt? E« wird dem Geber eine Herzensfreude für* Leben bleiben, wenn er schon ln 2—3 Jahren sein Werk »chauen Lehen Folgen der Revolution, die sie nur als eine rein politische Umwälzung betrachten. Diese Angst wird sic in Zukunft immer nach rechts lenken mul als Kon- Zession gegenüber den Rechtsstehenden werden sic, wie cs auch bisher der Fall war, die Forderungen der Juden aufgeben. Ebenso skeptisch ist die Stellung des Redners zu den Sozialdemokraten. Als Kämpfer der Freiheit stunden sie Meis in den ersten Rcilien de* Kampfes u111(dic jüdische Emanzipation. Sic seien ihrem Wesen nach aber berufen, die Interessen des!•'ahrilt- Proletariats zu wahren und könnten daher nicht die Partei des jüdischen Volkes werden, das überwiegend aus Kaufleutcn und Handwerkern bestellt. Dazu komme noch ihre ablehnende Stellung gegenüber jeder nationalen Forderung innerhalb des Reiches und ihre innere Ncigung zur Zentralisierung des Staates. Viel günstiger erscheint dem Redner die V c r b i 11 d u 11 g d c r Volkssozialistischen Parteien (Trudowiki, Volkssuzialisfen mul Soz.ialisteii-Revolutioiiiire), der er eine große Zukunft verspricht. Diese Parteien seien immer für die individuelle Entwicklung und für das freie Recht der Nationalitäten cingetretcn, hätten für die nationalen Minoritäten Rußlands ein Programm aiifgestcilt, das mit dem zionistischen gänzlich iibereiiistiiuint, 51ml betrachteten sieh nls Vertreter aller arbeitenden Massen der Landwirtschaft und des Mittelstandes. Der Redner meint daher, daß bei den midisten Wahlen die Zionisten nur seitens dieser volksso/.inlistisehc» Parteien eine Unter- Stützung zu erwarten hätten, Der Redner sei aber entschieden dagegen, daß die Zionisten sieh irgendeiner nirlitjiidisdieii politischen Partei auseliließen. Bei der Realisierung des proportioiielleii Wahlrechts hätten die Zionisten das Recht, eine selbständige politische Partei zu bilden, ohne Gefahr zu laufen, dadurch die Zahl der jüdischen Vertreter zu verkleinern. Die einzelnen Juden der nichtjiidischen Parteien hätten trotz ihres guten Willens der jüdischen Politik stets mehr geschadet als genützt. Ihre nielitjiidisclirti Genossen hätten sie als Vertreter des jüdischen Volkes betrachtet und die Juden hätten von ihnen die Beeinflussung ihrer Partei gefordert, ln beiden Fällen waren diese Ansprüche übertrieben, Jetzt sei die Zeit zu ernst, um diese zu Mißverständnissen führende Politik fort/uset/eii. DieZionisten müßten eine geschlossene politische Partei vor der Konstituante hiiden, die mit anderen Parteien als gleiche mit gleichen in Verbindung tritt. Die Hauptfragen der Debatte, die die Gemüter besonders erregten, drehten sich im wesentlichen mit die Forderungen von G r ü n b a u m, die religiösen Interessen aus der Kompetenz der Gemeinde auszuselieiden, und um die von Bruzkus wegen der Konstituierung der Zionisten als selbständige politische Partei vor der Konstituante. Gegen die Forderung Grünbaurns sprachen T j o nt k i n, U s s i s c 11 k i n, SI a - p o p o 1 s k i, K I e i n in a n n, G r ü 11 b e r g, S a l m a n Epstein, Rabbiner Scgalcwitsch 51. a. Eine Gemeincle ohne Religion meinte Ussischkin — heißt der erste Schritt dazu, der Gemeinde jeden jüdischen Gehalt zu nehmen. Später, wenn man konseipiciit sein wird, werde man a51ch das Schulwesen und die Pliilantropic der Gemeinde entziehen müssen, weil auch sic religiöser Natur seien. Der Gemeinde würden dann die Krankenhäuser übrig bleiben und wir wollen eine Gemeinde der Gesunden haben. Ihn befriedige auch nicht die Lösung der Spraclienfragc. Das Recht auf beide jüdische Sprachen müßte von der Regicrung erkämpft werden, innerhalb des Judentums aber gehörten alle unsere Kräfte ausschließlich der tiebräischcn Sprache. Die Intelligenz, die der jüdischen Kulkann, das aus 80 geringem Aufwand erblühte. Wen« *ich ein solcher Ocher nicht rasch findet, dann müssen wir -eben die Sammelbüchse wieder zur Hand nehmen — nie Ist uns so vertraut I — und den Grundst»*k für die Landschule aufbringcn. Alle Mädchen s»llen eine Woche lang nur für ihre Landschule sammeln — dann ist sie gesichert! Aber liebe 0•■ nossinnen, nichts werden wir erreichen, wenn iik+it eine oder zwei von Euch die Snmmclorganisiitkin, die Fnrmgriimiuiig selbst einleitcn. Legt sie keiner» Verein, keiner Organisation ans Herz — Ihr selber müßt die Sache fest in der Hand behalten. Aber dann wird sic geschaffen werden, Wenig Berechtigung hat meines Erachtens der *ach• lieh vielleicht ־berechtigte l'iiiwaml, daß die hier *rlernten landwirtschaftlichen Kenntnisse keinen Zweck hätten für die Arbeit in Palästina. Es Rändelt *Rh hier um eine verkleinerte Ausgabe des Problems de* Ueberfülirurig städtischer Juden in landwirtschaftliche Berufe. Unsere Mädchen haben zwanzig Jahre in der Stadt verbracht, haben keine Ahnung von Hübnern, von Kühen, vom Gemüsebau, sic wissen nicht, ob ihre unerprobten physischen Krähe die Landarbeit für die Dauer aushnltcn — können wir denn jede gleich nach Kincretli schicken? Sie alle sollen sich, wenn sie wie Frieda Komm für •ich selbst diese Arbeit als Lebensberuf wählen, liier erproben. Von zwanzig Schülerin* neu werden zehn cs aushnltcn, fünf sich für die Au*• Wanderung nach Palästina entschließen — aber diese Fünf werden •ein wie starke Glieder einer starke» Hand, die unser Land aufbaucn hilft. Von vielen werden wenige bleiben -- aber allen, die c» wollen, muß ein Weg frei 8cm. *Es sind Kräfte vorhanden, die Arbeit buchen, und Palästinas Sein hängt von den Kräften ab, die ihm Jetzt noch fehlen — *eien wir glücklich, daß diese junge Frnucnkraft ihr Ziel in ״■* terern Land gefunden hat. Nun heißt ca sie halten und stützen. Nanay Margulic»-Auerb»«K■

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