Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 29 (20.7.1917)
- Date
- 1917-07-20
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 240 J U EDI SC 1*1 E RUNDSCHAU Nr. 28 Ein jüdischer Kongreß in Oesterreich I>cr Oedanke der organisatorischen Zusammen* fasSung der Juden zunächst durch Kongresse der in einem Lande wohnenden Juden macht immer weitere Fort* schritte. Immer deutlicher zeigt es sich, daß dieser Oedanke, der zuerst in Amerika, dann bei den Juden der Entente und der neutralen Länder starken Anklang ge* hindcn hat, mehr und mehr auch unter den Juden der Zentralmiichtc sich Sympathien erwirbt. 111 Oesterreich liat naturgemäß der Gedanke eines Kongresses besondere 'Bedeutung, da die Probleme des österreichischen Judentums viel umfassendere sind als z. B. die des deutschen, ln einem Nationalitätenstaat wie Oesterreich ist die ikner« kenming der jüdischen Nationalität eine Lebensfrage. Die galizischc Judenfrage, das Verhältnis der Juden zu den Polen, ist durch den Krieg in ein akuteres Stadium getreten. Die Sorge für die zahlreichen jüdischen Flucht* liugc aus Galizien und der Bukowina, die Erziehung der Waisenkinder, vor allen Dingen das umfassende Problem des Wiederaufbaus der zerstörten jüdischen Wirtschaft in Galizien und der Bukowina sind große nationale Aufgaben, die eine Zusammenfassung des österreichischen Judentums als dringend notwendig erscheinen lassen. Darüber hinaus wird aber auch die Stimme des östcr« rcichiscltcn Judentums von großer Bedeutung sein, wenn sie zu den allgemein jüdischen Forderungen der Gleich* bereebtigung in allen Ländern, der nationalen Autonomie in den Ländern jüdischer Mnssensiedlung und der jü* dischen Rechte in Palästina Stellung nimmt. ln dieser Erkenntnis hat unser Prager Bruderorgan, die ״Selbst weh r“, unter führenden jüdischen Man« »ern Oesterreichs eine Enquete veranstaltet, um ihre Meinung darüber ciimiholcn, ob ein Zusammenschluß der Juden Oesterreichs erwünscht ist und ob ein östcr« reichisch-jüdisclier Kongreß das geeignete Mittel zu diesem Zweck sei. Nach diesen ersten beiden 1'ragen beschäftigt sich »lie Enquete in ihrer dritten Frage aus* fiilirlicli mit dem Programm eines derartigen Kongresses, An die Spitze stellt die ״Selbstwelir" das Problem der Organisierung der israelitischen Rcligionsgescllscliaft in Oesterreich und die Schaffung einer Repräsentanz des österreichischen Judentums. Weiterhin fragt die Enquctc, ob d.'ia Problem der jüdischen Erziehung, die gesamten Probleme jüdischer Kriegswohlfalirlspflegc, das de» Wiederaufbaus, besonders 111 Galizien, auf, dem Kon* groß erörtert werden sollen. Dann folgt die Frage der Immigration, der Gleichberechtigung und der Koloni« sation in Palästina, ln den beiden letzten Fragen der Enquete bandelt cs sich um den Zeitpunkt des Kon• grosses und um seine Vorbereitung. Die ״Selbstwehr“ hat eine große Reibe von Ant« Worten auf diese Fragen veröffentlicht, Unter den Ant• Worten finden wir die führenden Männer des östcrrcichiscliin Zionismus, aber auch die führenden Persönlichkcitcii der großen jüdischen Gemeinden, der Wohltätigkeitsorganisationen und die jüdischen Abgeordneten. So kann man wohl sagen, daß das Gesamtergebnis dieser Antworten eine ziemlich unverfälschte Meinung des österreichischen Judentums zum Ausdruck bringt. Und da ist cs von hohem Interesse, daß zu einer prinzipiellen Ablehnung des Kongresses nur 1■ i n Mann gelangt, jiiinv lieh der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien, Herr Dr, Stern. Von den anderen Antworten bezweifelt ein kleiner Teil, als dessen Wortführer wohl der Vizepräsident der Prager Kultusgcnieindc Edler v. Fuch9 genannt werden muß, daß gerade ein Kongroß das geeignete Mittel zur Zusammenfassung der österreichischen judenschaft sei. Aber auch er und die anderen ihm Nahestehenden bejahen die Not wen• digkeit eines Zusammenschlusses. Die überwiegende Mehrzahl der Antworten spricht sich mit überwältigender Mehrheit für einen Kongreß aus und zwar für ein möglichst weites, das gesamte Judcnproblcin umfassendes Programm. Von den Ant• Worten seien besonders die der folgenden Herren hervor« gehoben: Adolf Stau d; Rabbiner 1 >r. G r u n wa 1 d , der Präsident der Hilfskommission 1915; Rabbiner Dr. Osias Thon, Krakau; der Wiener Universitätsprofessor Dr. E11 r m a n 11, eine leitende Persönlichkeit der östcr« rcicltischcn B’nei Brith-Logen; die jüdischen Reichsrats* abgeordneten Dr. St rau eher und Reizes, von de« neu der erste ein umfassendes politisches Programm für den Kongreß entwirft; Herr Dr. Heinrich Rosen• hau tu, der Vizepräsident der Repräsentanz der Juden• scliaft Böhmens, der bei aller Vorsicht sich doch für einen Kongreß «!»spricht und ihn gerne stattfinden lassen will; Herr Dr. Max Rosen f cid; Dr. Theodor Welt sc 11, der Geschäftsführer des Zentralvcreins für jüdische Angelegenheiten in Böhmen; der Schriftführer der Israelitischen Allianz Herr Pa ppc n 11 ciin; Herr Dr. Theodor W e i ß e 1 b c r g c r, der Führer der Rukowinaer Zionisten und Bürgermeister von C z c r 11 o w i t z; endlich der Vizepräsident des Jüdischen Nationalvercins, Herr Dr. Kaßner. Es braucht nicht gesagt zu werden, daß unter diesen Männern so verschiedener Anschauung natürlich keine volle Ueberciimiimnung über das Programm besteht. Doch wird man nicht verkennen können, daß die Tendenz besteht, nicht nur gemeinsame Maßnahmen zur Bekämpfung des Antisemitismus zu finden, sondern wirk• Ucii positiv jüdische, aufbauende Arbeit zu leisten. Ucbcr den Zeitpunkt des Kongresses gehen die Mei• nungen sehr auseinander. Während manche ihn schon im Herbst dies» Jahres abhaltcn wollen, spricht sich ein großer Teil dafür aus, ihn erst um dk Zeit de» Friedensschlusses stattfinden zu lassen. Die von der ״S c 1 b s t w e h r“ diircligcfiihrlc En« quctc hat in erster Reihe dazu geführt, in voller Ocffeilt« liclikcit eine Klärung der Anschauungen zu erzielen. Eine Aktion, die zur Durchführung einer Kon« g r c ß i) c w c g u n g unerläßlich ist, liegt inoofern nicht vor, als sich bisher noch keine der großen jüdischen Organisationen Oesterreichs offiziell entschlossen 11.1t, die Initiative zur Einberufung und Organisierung eines Kon« grosses — in dieser oder jener Form — zu ergreifen, Wem! ein solcher Beschluß gefaßt werden sollte, wird nuf die Enquete eine politische Aktion folgen, deren Bedeutung für die Zukunft des österreichischen Juden« tums außer Zweifel stellt, von der aber and! die große Wirkung auf die Gestaltung des Schicksals des Gesamt« jndentums ausgehen nvuß, das sich zur Wahrung seines Rechts auf Selbstbestimmung allenthalben zusammen• schließt. Ein Flüchtlinnsgesctz im österreichischen Abgeordnetenhaus Nachdem schon mehrfacli, insbesondere bei der E vak 11 i c 1׳ u 11 g si 111 e r pcI lat i o n, wichtige jf'uli« sehe Fragen im österreichischen Reielisrat besprochen wurden, bot die Beratung des Flüchllingsgesetzcs, die am 12. Juli 1917 stattfaiul, Gelegenheit, auch die Frage der jüdischen Flüchtlinge zu erörtern und mannigfache diesbezügliche Beschwerden vorzubringcii, Nach dem Bericht des sloveuisclicn Abgeordneten Dr. Krck über das Gesetz, ergriff der Minister des Innern Graf Toggcnburg das Wort zur Be« grüiuluiig des Gesetzes. Er gab zu, ״daß sich sowohl in den Verlcilimgsstationcii wie in den Bcstininningsgcmeindei! sowie endlich auch in den Lagern schwere Stockungen und die bedauerlichsten Vorfälle ergaben". Der Minister mußte nuf Zwischenrufe der jüdischen Abgeordneten Dr, St rau eher und Reizes ziigcben, daß die Sterblichkeit, vor allem unter den F I ii cI!11i 11 g8 k i 1!<1 c r 11 ״kntns t ro p 11 a I" sei, daß die Flüchtlinge durch den T rn 11 sport in offenen Viehwagen furchtbar gelitten halten. 111 neuerer Zeit habe sich die Organisation der Lager sehr gebessert. Jede Besserung des Loses tler Flüchtlinge sei zu begrüßen, doch dürften die Interessen der Bevölkerung des Hinterlandes und die des Staats- Schatzes dabei nicht völlig außer acht gelassen werden. Die Zahl der Flüchtlinge in den Lagern belaufe sich auf« 110000, in Gemeinden seien ungefähr 330000 untergebracht. Der dem deutschen NationalvcrlKinü niigeliüreudc Dr. Freißler richtete heftige Angriffe gegen die jüdischen Flüchtlinge, denen er Unreinliclikcit mul einseitige Neigung zum Handel, Insbesondere mit Lclx'iiMiiittdn vorwarf, Gegen ihn wandte sich mit großer Entschiedenheit der r u 111 ä 11 i s ehe Sozin ]de inok rn t Grigorovicl aus der Bukowina. Er erklärte, ״cf müsse die Flüchtlinge jüdischer Nationalität in Schutz nehmen, unter denen sieh namentlich viele jüdische Handwerker und Arbeiter befanden, Diese Leute haben sich nicht nur nicht geweigert, zu arbeiten, es wurden ihnen vielmehr vom Hniuielsministcrinin bis zum Wiener Magistrat alle möglichen Schwierigkeiten bereitet, wenn sie einer Arbeit oder einem Erwerb nachgehen wollten. Sie bekamen keinen Gewerbeschein, kein Arbeitsbuch unter Hinweis darauf, daß sic keine Dokumentc hätten, obzwar sich jeder der Flüchtlinge nuf einen inililärisclien Meldeiiacliwds, viele aber mich auf Bescheinigungen von Handelskammern berufen konntcn. Dagegen sei cs niemals vorgckonimen, daß ein christlicher Arbeiter ohne Dokumente nicht au!genommen worden wäre. Ich stelle das als Nichtjudc ausdrücklich fest und weise den vom Abgeordneten Freißler erhobenen Vorwurf, als ob sich diese Flüchtlinge gewehrt hätten, zu arbeiten, mit aller Entschiedenheit zurück," Nachdem er dann nuf die schlechte Behandlung der Flüchtlinge aus der Bukowina in Ungarn hingewiesen hatte, fuhr er folgendermaßen fort; ״Namentlich uiu'idiiig ist die Behauptung des Abgeordneten Freißler, daß Flüchtlinge Utensilien, die sie für die Entlausung bekommen haben, verkauft hätten. Ebenso die Behauptung über die, Uiireinliclikcit der jüdischen Flüchtlinge. Die Juden sind ja rituell ver* pflichtet, sich wöchentlich einmal zu baden, was ihnen aber mangels eines Bades in vielen westlichen Dörfern unmöglich war oder darum, weil mau sich weigerte, ihnen das einheimische Bad zu überlassen. Vielfach wurden mit den Leuten auch alle möglichen Manijmlationen vorgcimtiimcn, sie wurden gebadet, rasiert, aber wieder in die alten verlausten Kleider gesteckt und dann hat mau sich darüber gemindert, daß die Leute unrein sind. Weiter nuirt man sich gegen die Behauptung verwahren, daß die Flüchtlinge Lebensmittel aufgekauft und sie verkauft haben, ich habe nicht einen solchen Fall gehört. Wenn die Flüchtlinge überhaupt Nahrungsmittel bekommen, so haben sic immer zu wenig davon für ihren eigenen Gebrauch. Es ist also eine ganz gewohnliche Verleumdung, wenn man erzählt, daß sic so viel bekommen und weiter verkauft haben.' Es ist im Gegenteil vorgekommen, daii Flüchtlinge in Schnee und Frost stundenlang gehen mußten, u in ein Stückchen Brot für sich zu ergattern, und daß ihnen nur die Hälfte der normalen Brotration gegeben wurde,“• Hierauf nahm, nach dem Ruthcncn Kolcssa, der jüdische Abgeordnete Dr. Reizes da» Wort. Er führte aus: ' ,»Abgeordneter Dr. Freißler habe mit den Sclimiihun« gen unglücklicher jüdischer Flüeli Hinge nur seinen kleinlichen Rassenhaß enthüllt. Es Ist traurig, daß ein Vertreter der deutschen Kultur in diesen *rnsten Zeiten Menschen, die ebenso wie ihre Leidensgenossen anderer Nationen die Märtyrer des Staates sind vor der Weh huf solche Weise beschimpft. Heute bestehen die Baraekengefängnissc noch, die von Gendarmeric und Landsturmmäuneni bewacht werden. Viele Tausende mittelloser, der 1 Icimat entrissener Menschen irren umher, Kinder, die Vater und Mutter auf <!CT Flucht verloren haben.'׳ Fr schilderte die Zustände in den Flüchtlingslagern und bemcrklc, cs werde ihm nicht gelingen, auch mir einen schwachen Schein jener Tra« gik zu vermitteln, die der Redner auf seinen viekn Reisen in die Flüchtlingslager gesehen habe, und von denen er bis zu Tränen erschüttert wurde.!11 Begleitung des Wiener Schriftstellers Emil Kläger habe er das 1.»- gcr von Nikolsluirg besucht und ein Versuch, wegen des Geschauten in der ״N. Fr. Pr.“ Vorstellungen zu erheben, wurde von der Zensur unterdrückt. Der Gesetzcutwurf trage nur den bescheidensten Forderungen Rech- 111111g. Außerhalb dieses Gesetzentwurfes stellen wir die Forderung der rücksichtslosen Aufdeckung der Schuld jener Organe, die die Flüchtlinge ihrer persönlichen Frei- - iicit beraubten, den Tod von Männern, Frauen und Kiiv« dem verursacht haben und die es verantworten müssen,!laß Gesundheit und Lehen der ihnen anvertrauten Mensehen in Gefahr gebracht wurden." Audi der italienische Sozialdemokrat Pittoni wandte sich gegen die Rede Dr. Freißlers und gab seiner Empörung über das Böse und Schlimme Ausdruck, da* ״aus Mutwillen und aus Unverständnis“ den Fluchtlingen zugefügt werde. Dann wurde das Flüchtlingsgesetz. in 2. Lesung angenommen und zugleich in 3. Lesiing zum Gesetz erhoben. Von der 20. Konferenz der amerikanischen Zionisten Am 21. Juni ist in Baltimore die 20. Zionisten- Konferenz, der ״Föderation der amerikanisehen Zionisten" abgehoben worden. Die folgemlei! Organisationen waren bei der Konferenz durch Insgesamt ca. HMK) Delegierte vertreten: ״lüderatioii Amerikanischer Zionisten“, einschlkB« lieh ries Ordens ״Sons of Zion" (>(K) Delegierte; Zionistische Frauenorganis.itioii ״lladassah" 125 Delegierte; ״I111 c reo 11 eg i a tc Z io 11 ist As so eiat i 0 n" und ״J u ng• J ud äa" laß Delegierte; ״II i s t a־ druth-Ivrit h" 100 Delegiert«, die ״A c 11 u s a 11" lind ״Z i o n -C om monwcnlt hV 5t) Delegierte, Ungefähr 50 Delegierte wurden erwartet vom Orden ״U r i t h Scha10ui“, ״Unabhängigen Ordens Sons of Israel, den Föderationen der galizisclien, rumänischen, polnischen und russischen J ü d c n. An der Konferenz sollten tcilndimen Dr. Sehmnrja Levin, Leo Motzkin und Pr. Ben-Zion Mo8sin- 8 0 1m, Direktor des Hebräischen Gymnasiums in Jaffa. Nachrichten von der Konferenz sind noch nicht eingelaufen, Die Acltusa-Beratung in Amerika Inmitten der großen Hoffnungen und der politischen Propaganda die sich weitgehende Ziele und Aufgaben stellt, verstellen es die amerikanischen Zionisten, auch die von ihnen so verheißungsvoll begonnene Kleinarbeit in Palästina auf dem Gebiete der Genossenschafts-Kolon»• sation fortzusetzen und auszubaucn. Ani 12. Mai fand eine Beratung der Vertreter der Aclmsa in New York, Chicago, Philadelphia, Pitsburg und Baltimore, der Arbeitergruppen ״Acliusa“ und der neugebiideten Zweige des ״Hecha-!uz" statt. Aus den Berichten entnehmen wir, daß in Amerika gegenwärtig 22 Koloiiisationsgruppen bcstehen, die ungefähr 600 Mitglieder zählen und über ein Kapital von einer Million Dollar verfügen, lin Nnnieu der Leitung sprachen Jacob de Haas und Dr. Schmarja L e v i n über die für die Kolonisationsbuwcgimg bevorstehenden Aufgaben. Der Vorsitzende der Palästinakomniission Dr. Rosenblatt betonte die Not- Wendigkeit der jüdischen Arbeit für die Entwicklung der jüdischen Kolonisation. Ucber die Arbeitsmethoden der ״Achusa“ berichtete eingehend M. M. Sehe inkin. Frau Fels (Baltimore) warnte vor Spekulation in den Kolonien. Die Beratung beschloß die bestellenden Kotonisatioiisgruppen unter die Leitung eines gewählten Zentralkomitees zu vereinigen, das seinen Sitz in New York hat. Das Komitee hat u. a, dafür zu sorgen, daß eine ausreichende Kreditbasis für Landkaut, Hauserban und landwirtschaftliche Industrie gesekaffen wird, daß die Zahl der jüdischen Arbeitsgruppen in Palästina vergrößert und die Idee der Achusa-Bcwegung im Lande verbreitet wird. Die Beratung beschloß ferner, den gegenwärtig in Aegypten weilenden Agronomen Zagorodzky nach Kalifornien zwecks Studiums der Kolonisationsmetfiode« und ihrer Anwendung auf Palästina zu entsenden. In das Zentralkomitee wurden die Herren Kcl* mann, Mb 11er, der Vorsitzende der Palästinakoni• mission der zionistischen Organisation Dr. B. Rosenblatt, M.M. Scheinkin und der Führer des Hccbaluz J. Bcn-Zwi gewählt. inimerwfihrcnde Mitgliedschaft 4er Zioaietiedien Vereinigung für DeaUcäUnd Die Zionistische Ortsgruppe Leipzig trägt Jhr verstorbenes Mitglied Ür. phit. Moritz Mor* dechai Ch amitzer $. A. Leipzig als immer*- währefldea Mitglied reit 250 M. «in.