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Jüdische Rundschau · 1917-07-20 · Heft 29 (20.7.1917) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 29 (20.7.1917)
Date
1917-07-20
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Nationalität ansicht, nicht mir als Bekenntnis. Sic rühmt in diesem Zusammenhang die Tatsache, d.ilä ander dem Befchts* und Verordnungsblatt siimtlielie Ucbcrsctzungcn in deutscher, lettischer, littnuisehcr, polnischer, weil)- russischer und jiddischer (in hebräischer Schritt) Sprache Iu־rau8gegebe11 werden, daß in den Einwohnerbeirüten in gemischtsprachigen Kreisen jeder Volksstamm, also nueli der jüdische, im Verhältnis der Zahl seiner im Kreise ansässigen Angehörigen, aber mit mindestens einem Mitglied, vertreten ist. Wir begrüßen selbstverständlich mit lebhafter Cieimgtuung einen derartigen Standpunkt der Verwaltung des Oberbefehlshabers Ost und auch wir sind der in der Notiz misgedriickten Meinung, daß auch in dem Gebiet des Generalgouvernement!: Warschau, wo einstweilen die russische Juilengcset/.gebnng noch fortbestellt, nunmehr baldigst der gleiche Standpunkt zum Ausdruck gelangen tnülltc. Es ist ja in der Tat schwer zu begreifen, selbst wenn man die Juden nur als eine Religioiisgcscllsclinft betrachtet, daß beute noch die VerwaInnig des Generalgouvernements Warschau auf dem Standpunkt stellt, dali gemäß dem Völkerrecht die rttssisehen Judcngeset/e, z. B. hinsichtlich des Verbotes der Niederlassung von Juden auf dem Lande, von der dcutsehen Verwaltung zu respektieren sind. War schon diesei׳ Standpunkt au und für sieh unbegreiflich, so entbchrt er heule, ttaelt der offiziellen Aufhebung aller Beschränkungen gegen die Juden durch die revolutionare russische Regierung auch des letzten Scheines von Begründung und die Verwaltung des GcneralgouvcriiemetUs würde sehr gut daran tun, wenn sie schleunigst ausdrücklich erklärte, daß keinerlei von der russischen Gesetzgebung Verfügte Beschränkungen gegen Juden mehr in Kraft sind. Dies wäre um so nötiger, als sich ja bekanntlich die Polen ein besonderes Vergnügen daraus machen, die ältesten, von deu Russen selbst nie mehr befolgten Gesetze gegen die Juden auszugraben, um darauf ihre antisemitischen Maßnahmen gegen die Juden zu gründen. Wenn wir trotzdem keine reine Freude über jetten Standpunkt der Verwaltung des Gebietes Ober-Ost empfinden können, so geschieht das deshalb, weil wir leider eine ganz andere Ansicht hinsichtlich tles Wohlwollens tler Verwaltung Obcr־üst gegenüber den Juden vertreten, als jene, die aus der Notiz, spricht. Und cs fällt uns sehr schwer, zu glauben, daß das Komitee des Ostens, von dem die Notiz, ausgeht und das sich darin des Einflusses rühmt, den cs auf die Grundsätze der Verwaltung Ober-Ost wegen der Behandlung׳ der Juden hat, ernsthaft den Standpunkt vertritt, daß, wie es in der Notiz heißt, ״weitgehende Wünsche der Juden zur Erfüllung, gelaugt sind, die auf eine gerechte und objektive Behandlung der jüdischen. Bevölkerung durch die leitenden 'Behörden.hinzieleit.“ Wir können uns z.. B. kaum verstellen, daß die Leiter des Komitees eine solche Meinung vor den Vortretern der Judenheit des Gebietes Ober-Ost selbst zum Ausdruck zu bringen wagen würden. Es ist nicht möglieh, über die Verhältnisse in Ober-Ost im einzelnen zu sprechen. Aber cs muß gesagt werden, daß die Juden des Gebietes Ober-Ost auf die Lage der Juden im Generalgouvernement Warschau wie auf einen paradiesisclien Zustand blicken — und jeder weiß doch, daß auch dieser, objektiv betrachtet, nicht gerade so verlockend ist. Wer von der Zwangsarbeit in Ober- Ost weiß, von der ja im Reichstage bereits die Rede war, wer das ungeheure, unsagbare Unglück kennt, das dadurch insbesondere auf die jüdische Bevölkerung herabbeschworen worden ist, dem geht das Wort von dem Wohlwollen und Gerechtigkeitssinn sicher nicht mehr über die Lippen. Oie Tonart, die sich die Behörden des Gebietes Ober-Ost bis zur untersten Stelle im Verkehr mit den Juden ungewöhnt haben, übersteigt bei weitem jedes durch den Krieg erlaubte Maß. Dem Wissenden fällt es schwer, sich bei der Behandlung dieses Themas den ‘Umständen zu fügen, die seine detaillierte Beschreibung heute unmöglich machen. Wir können dämm auch nur andeutungsweise auf jene Koniribution in Vtima und die merkwürdige Art ihrer Verteilutig auf Juden und Polen zurückkommcn, die ja bereits im Reielistagsausseluiß Gegenstand heftiger Attgriffe war und die später durch einen kaiserlichen Giiadcnakt gemildert wurde. Aber wenn wir feststclleii, daß ein angesehener Jude, der es gewagt hat, gegen diese Ungerechtigkeit seine Stimme zu erheben, daraufhin nach Deutschland ins Gefangenenlager gebracht wordeu ist und trotz, aller Bemühungen sich bis heute noch darin befindet, so ntag dies ein schwaches Bild von der Behandlung geben, die den Juden in Ober- Ost beute zuteil wird. ׳ Die erwähnte Notiz, schließt damit, daß sie hin* sichtlich der Beseitigung tler russischen Judcngesct/.gebillig im Generalgouvernement Warschau, die angeblich an dem Widerstand des polnischen Staatsrates scheitert, zum Ausdruck bringt: ״eine öffentliche Erklärung über diese Verhältnisse wäre für weiteste Kreise von großem Interesse,“ Wir hätten cs sehr gern gesehen, wem! die Urheber der Notiz diese öffentliche Erklärung auch für die Verhältnisse in Ober-Ost verlangt hätten, die ihnen sehr Wohl bekannt sind und deren Ordnung tmendlich dringlicher für die Wohlfahrt, ja für die ganze aufs schwerste bedrohte Lcbensniöglichkcit der Juden in Ober- Ost ist, als die offizielle Abschaffung der Judengcsetzgckung im Generalgouvernement, deren Bedeutung wir im übrigen nicht verkennen. Bis jene Ordnung und dringend notwendige Besserung im Gebiet Ober-Ost erfolgt ist, müssen wir die angebliche nationale Gleich• Stellung der Juden in Ober-Ost, die mit so viel Emphase verkündet wurde, auch nur als eine rein äußerliche For* malitäl betrachten, auch nur als einen Ausfluß jener Mechanik,■ die außen ein ungemein organisiertes und geordnetes Ansehen hat, indes ihr inneres Getriebe die Menschen und 'Völker zermalmt. Georg B c 11 r. Von der Kongreßbewcgunj״ in Rußland Was die Zionisten durch ihre Beteiligung an der Petersburger Beratung nicht erreichen kmuiteu, erreichten sie durch ihre Abwesenheit. Als die Zionisten, nachdem die Beratung die Forderung der Einberufung einer vorbereitenden Konferenz, unter Teilnähme der Vertreter der Provinz abgelchiit hatte, die Sitzung verließen und aus dem Ausschuß austraten,!mißten die Mitglieder der Petersburger Beratung nacligiebiger werde״, da ohne die Beteiligung der Zionisten, die gegenwärtig die größte Partei des organisierten russisehen Judentums darstellen, die Organisierung eines all* jüdischen Kongresses unmöglich ist. Die Beratung machte noch zuerst den Versuch, die Bu 11 di steil zu gewinnen, indem sie den Punkt über die Rechte der Juden in den an deren Ländern, darunter auch in Palästina, provisorisch ans dem Programm des Kongresses strich. Dieser Beschluß hatte aber den Austritt der Vorsitze ח d c 11 zur Folge 11ml schloß jede Mögliehkeit aus, die Zionisten jemals für eine so geartete Kongreßbcwcgung zu gewinnen. Die Beratung sah sich daraufhin gezwungen, die Forderung der Zio- «ist e 11 bezüglich der E i 11 b e r 11 f 1111 g einer K o 11f er eil/, der Vertreter der großen jüdischen Gemeinden, die das Programm und den Ürganisationsplan des Kon* gresses festlegen soll, zu erfüllen. In der Sitzung vom 5./18. Juni, au der auch die Zionisten und die fUmdistcn von neuem tcilnahmen und die wieder vom Vorsitzenden M, N. Krein in ge״ leitet war, wurden die Einzelheiten der Konferenzcin* Berufung erörtert und beschlossen. 111 den großen Ge* meinden werden politische Kommissionen erwählt, die aus den Vertretern aller jüdischer Parteien und Gesellschäften der Stadt zusammengesetzt sind und die die Konferenz beschicken werden. Städte, die eine jC'tdisclie Bevölkerung von 50 000 Juden zählen, haben das Recht, vier Delegierte zu entsenden. Die Zcntralkoinitccs der p o I i t i s c 11 c 11 Parteien erhalten das Recht, einen Delegierten mit Stimmrecht zu schicken. Die großen jüdischen Gesellschaften, die keinen politischen Charakter tragen [KricgsbilfsgcscHschaft, Bildungsgcscll* sclmft etc.) senden je einen Delegierten, der bloß Beratuugsreeht besitzt. Die jüdischen sozialistischen Parteien bcludtcu sich das Recht vor, sich an den politischen Kommissionen nicht zu beteiligen und direkt Delegierte, je einen für 300 organisierte Mitglieder in einer Stadt, zu entsenden. Als ״große Gemeinden•', die 50000 Juden zählen und daher das Recht der Beteiligung an der Konferenz besitzen, gelten: Jckatcrinoslaw, Odessa, Clinrkow, Minsk, Kiew, Bobrujsk, Bcrditschcw, Witebsk, Home!, Moskau, Petersburg, Elisabetgrad und Kreinentschug. Die Konferenz wurde auf den 18. Juli a. st. «ach Petersburg berufen. Insgesamt werden ca, 00 Delegierte erwartet. Die Beratung wählte ein fünfgliedriges Vollzichungs- Büro, das die Organisation der Konferenz in die Wege zu leiten trat. Die zweite Konferenz der ״Zeire-Zion“ Als sich im Jahre 1013, während des zionistische« Kongresses in Wien, die Vertreter der zionistischen Jugendorganisationen Rußlands zum ersten Male unter dem Namen ״/. e i r e *Z i o 11“ zur Grümliingskonfcreiiz zusanimeiigesclilusscii hatten, da galt fiir sie als.Hauptmifgabe, die Forderungen der palästinensischen Delegierten der zionistischen Arbeiterpartei ״Hapoel ha* zair“ auf dem Kongresse zu unterstützen und auch später den von den Arbeiterkreisen Palästinas vertretenen1 Losungen Geltung in der zionistischen Organisation zu verschaffen. Allmählich entwickelte sich aber diese Schar der jungen Zionisten zu einer geschlossenen Fraktion, die sieli auch eine Reihe national-kultureller und politischer Aufgaben für die Diaspora stellt und die die Durch* führung aller laufenden zionistischen Arbeit auf sich genommen hat. Gerade die Tage der Revolution und die• Monate nach der Revolution waren es, in denen sie eine besonders rege zionistische Tätigkeit entfaltet hat und über den Rahmen einer eigentlichen Jugend- Organisation weit hinnusgewachsen Ist• Auf der Defe״ gierteiikonferenz der russischen Zionisten waren die ״Zeire-Zion“ durch »)0 Delegierte vertreten und hielten während der Tagung ihre zweite Konferenz ah, an der 130 Delegierte tcilnahmen. Deu Berichten der Herren Aronow und M1'rminsky über die Tätigkeit des Zeutralhüros vor und nach der Revolution entnehmen wir, wie ’die alte Rc* gicruug gerade diesen jungen Flügel 'des russischen Zionismus verfolgt hat. Von einem öffentlichen Auftreten konnte keine ke«!c sein. Das Zentralburcau mußte wandern von Ilinlvstok nach Wilna, von dort nach Warschau, von Warschau nach Hornel und von liier nach Moskau. Gegen viele Mitglieder wurden Prozesse gcführt. Trotzdem kam das Zeutralhurcau einer Reihe ihm aiifcrlcgter Aufgaben nach, cs trat (unerhath der zionistischen Organisation für die Interessen der jüdischen Arbeit in Palästina ein, unterstützte den ״Hapocl ha zair“, rief in Wilna eine Beratung über die Kultur* fragen ein, die beschloß, die Entwicklung der jklisdien Sprache neben der Neubelebung der hebräischen zu begrüßen und zu pflegen, und während des Krieges und der jüdischen Massenauswcisimgcn entfaltete das Bureau und die ganze Organisation der ״Zcire Zion“ eine rege mul bcwuiidereuswerle H i f f s t ä t i g k c 1' t. Großzügiger wurde, die Arbeit erst nach dem Sieg der Revolution. Die ״Zeire Zion“ traten für proportioneile Wahlen in die Konstituante ein, für die Forderung der nationalen Auto* nomie, für die Einberufung eines jüdischen Kongresses und für die Vereinigung der demokratischen ITcinente Innerhalb des Zionismus. Gegenwärtig zählen die ״Zclrc* Zion“ 2()tlß(l Mitglieder, von denen 37״« der studierenden Jugend, 0 ״12׳ Arhciterkreisen mul 21 ״b liberalen und anderen Berufen angchören. Mit Hilfe der ״Zcire-Zion“ wurden 60(100 Schekel gesammelt. Hier und da wurden auch 1״ Iechaluz"-Gruppen gebildet. Eines besonderen Erfolges erfreute sich die zionistische Agitation der ״Zcire-Zion" in der Armee. In das Präsidium der Konferenz wurden gewählt Kaplan (Minsk), Idclsohn (Jckatcrinoslaw) und B rud 110 (Charkow). Die Begrüßung des Großen A k t i o 11 s- C o m i t e e s iihcrbrachte koso v , der zionistische« Organisation in Rußland Aiejnikovv und des ״Hecliawer"• R 11 h i 11 s t c i 11. Ucbcr die 111 e o r c t r's c 11 111 ־ O r 1111 d f a g c 11 der ״Zcirc-Zion" sprach einleitend Kaplan. Den Vortrag über die P a I ä s t i 11 a t ä t i g k e i t hielt M 11111 s c 11 i k. Die eigentliche Kolonisaticmsarbcit, die erforderlich etscheint, kann die zionistische Organisation gar nicht durchführen. Die zionistische Organisation habe nur die Bedingungen für private mul kooperative Unter* nchimingcn zu schaffen und den nationalen Charakter der Arbeit zu erhalten. Die jüdischen Gemeinden in der Diaspora müßten die Palästinnarhcit als eine ihrer Aufgaben betrachten, sich an der Erschließung Palästinas finanziell beteiligen und Kommissionen für Emigra* tions- und Kulturarbeit in Palästina bilden, die sich in einen jüdischen allwcltlichen Wand zusnmmenschliclleit werden. Der Referent unterzog die bisherigen Resul* täte der zionistischen Arbeit in Palästina einer eingehenden Kritik und fand, daß sic den eigentlichen Auf* gaben des Zionismus nicht entsprächen. Das während (ler Sitzung anwesende Mitglied des russisch-zionistischeu Zentralkomitees J. Grün bauin verteidigte die bisherige Paliistinaarbeit und warnte vor der Aufstellung von Theorien und Forderungen, auf Grund der Analogie mit nicht-jüdischcn Verhältnissen. Diese Aiialogicbil* düng hätte schon öfter den Zionismus in Parteien zursplittert uiul manchmal schließlich diese Splitter dent Zionismus entrissen. Eine aufgeregte Debatte entspann sich nach dem Vortrag von CI1, G r ii n b e r g über die Kulturarbeit und die Sp ra c h c 11 f ra ge. Gencratrcdner verteidigten die Ansichten der extremen Hebraisten, der extremen Jidischistcn und einer vermittelnden Richtung, die die von den Extremen vorgenommene gegenseitige Ausschließung der beiden Snraeben ablclmt. Ueber die politischen Aufgaben und Forderungen referierten Port uRalow und Lurjc, über Organisationsfragen M1' r m i n s k y. Die Konferenz faßte mit einer überwiegenden Mehrheit folgende zwei Grundresolutionen: 1. Bezüglich der programmatischen Fragen: Die Fraktion ״Zeirc-Zion“, die den Zionismus als die 'Bewegung des gesamten Volkes und nicht nur einer Klasse im Volke betrachtet, anerkennt, daß an der Wiederbelebung des jüdischen Volkes die jüdischen Arbeitcrmassen das größte Interesse haben. Von diesem Gesichtspunkte wird die •praktische und politische Tätigkeit der Fraktion geleistet. Auf den historischen Forderungen und gegenwärtigen Bedürfnissen der jiidisclien Arbeitermassen basiert die t/cbcrzeugung der ״Zcire Zion“, daß die politische und wirtschaftliche Befreiung der jüdischen Gesamtheit und des Eiuzcf- Juden nur durch die Schaffung eines auf gesunden Grund* lagen beruhenden jüdischen aulonom-politiseben Zentrums in Palästina und durch die Organisierung des Gesamt- Judentums der Diaspora um dieses Zentrum auf Grund der natioiialpolitischcn personalen Autonomie möglich ist. If. Bezüglich der Pa lä st in a f rage n: ln der Ucberzcugung, daß in Palästina eine Majorität jüdischer Arbeiter geschaffen werden muß und daß nacht dem Kriege weite Perspektiven für eine intensive Tätigfccit in Palästina sich eröffnen werden, beschließt die Konferenz, die Finanzinstitute der zionistischen Organisation, insbesondere den J. N, F. zu stützen, die Verbiiuhing mit dem ״liapoel Hn/air" zu pflegen, um gemcinsam die Positionen der jüdischen Arbeiter zu hefestigen, 1 Icclmluz-Ciruppeii zu organisieren, Kontakt mit den Emigrations-Kommissionen bei den jüdischen Gemeinden zu halten, dadurch die Einwanderung nach Palästina zu regeln und alle professionellen Elemente zu pflegen, die der Erschließung Palästinas nottun. Eine amerikanische Kommission Aus Ncw-York wird berichtet, daß das States Departement eine besondere Kommission eingesetzt hat, welche nach Europa entsandt wurde, um die Ansichten der europäischen Regierungen zur Frage der Zukunft Palästinas und damit im Zusammenhang zu den jüdischen Forderungen festzustellen, Dieser 1 Sonderkonti״ ission gehören die Herren Henry Morgenthau, Le w in-Eps t e in und Professor Felix Frankfurter (von der Havard- Universität) an. Die Kommission ist inzwischen in Europa cingctroffcn.

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