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Jüdische Rundschau · 1917-07-13 · Heft 28 (13.7.1917) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 28 (13.7.1917)
Date
1917-07-13
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Seite 231 U,1J t:n׳׳ ׳;:•a h:n u!s• lenlui. Vier and (ien ne» nur er* ihr* iS.־), ren iffc ler, der ml, :hi. ich die 3e- Er- 1d-?re WO he 1er hiel* 3t, dt ch ur er!e, ei!n d, in :u r- :r -ג 1* h i T f ,י ־1: 3s t. n e- 1t :r 1; IC V h if l* t E Nr. 28 JUEDJSCME RUNDSCHAU . Die .Stimmung eine Reihe Dedie Einberufung wurde der K«v1- 13!e Zionisten «ligegcn gaben der l)eber/cut;u11g »!,• druck. 1:aW die Petersburger Politiker keine ' ge• :!j.ende Ai toritat im Volke besitzen «ml den wahren >:11;u1nmg«־u und Wünschen des Volkes nicht Rechimn״ trag«'״• Ha es nicht «ur auf die Einberufung des Kon• ^rcsscs alle 11 a׳nkonnnt, sondern auf seine produktive p,.1״!.eit und die treue Wiedergabe des Volkswirts, mußten die (1 eme in den selbst durch ihre Vertreter an der Yorhefcitungsarbcit des Kongresses teil* ini'incn. D.ese F<>r«lcru״g der Z i 011 ist c 11 wurde auch vv״ den Vertretern des Bundes geteilt, die auch die Forderung stellten, daß die Beschlüsse dieser 1׳ e tcrsburjper Beratung für die einztiberuieiide Konter eil/ niciit bindend sein dürften. Für die Konferenz erklärte sieh auch der Vertreter «ler i.nr. ״demokratischen Gruppe“, der den bevorstehnidcii jütliselieii Kongreß als dauerndes Pariament, das für seine Sitzungen vielleicht ein halbes Jahr in Anspruch iieluiien werde, denkt vuul daher eine ^rundliche Vorbercitiinpsarlieit fordert wiinie erregter, als J, A. R o s 0 w peschen .׳uh der Provinz, vorlas, die der Konferenz fordern. Emllieli tercn/vorschlag /ur Abstimmung gestellt und m i1 einer kleinen Mehrheit a bleich nt. Da rati f 11 i 11 I e h 111 e 11 die Zionisten es a 11 , a 11 d e r v o 11 derber a t1111 g / u w ii 111 c 11 d e 11 «ü r g a 11 i s a t i o 11 sk o 111111 i s s i o 11 t c i 1z1111 e h 111 c n. 111 der nächsten Sitzung der Beratung vom •7./21). Mai waren die Vertreter der Zionisten und des 111111• des abwesend. Der Vorsitzende M. N. K 1׳ e i 11 i 11 las ein•‘ offizielle Erklärung des Z c 111 r a 1 k o 111 i - t e «׳ s der russische« Zionisten vor, in der inner andeicm gesagt wird: ״In der Anerkennung «ler Notwendigkeit eines jüdischen Kongresses 'in Rußland, der die Aufgabe hat, die Oigaiiisatiousforinen des Judentttms im freien Reiche festzulegeii und die Stellung des russischen Judentums zu den Bedürfnisse 1t und Furihrungcii der Juden in anderen Ländern und in Palästina zu verkünden, und in der Ueberzeugting, daß eine erfolgrciche Tätigkeit des Kongresses die Beteiligung des Provinzjudcntums au einer vorbereitenden Konferenz, für die Festlegung des Programmes und Wahlplanes des Kongresses unbedingt erfordert, findet es das Zentral- Komitee der russischen Zionisten jetzt, nachdem die Beratung die Einberufung der Konferenz, ahgelelmt bat, Mir unmöglich, an der Orgaiiisationskomniissioii teilzunehmen und mit ihr die Verantwortung für einen von der Petersburger Beratung ciiiberufeueu K«mgrell zu teilen.‘• Einige Teilnehmer der Beratung erklärten daraufhin, daß ohne die Beteiligung der Zionisten und des Bundes die weitere Tätigkeit «ler Beratung unmöglich sei. Der Vertreter «ler demokratischen Vereinigung schlug daher vor, die Frage der Konferenz- Einberufung von neuem zu erörtern. Mit elf Stirnnien gegen acht wurde dieser Vorschlag wieder abgeleimt. Die midiste Sitzung der Beratung (12.'23. Mai), die ebenfalls ohne Beteiligung der Zionisten und B1111disfen stattfaud, mit erzog von neuem die Arbeiten der Beratung einer Kritik und beschloß, auch den vorhergehenden Punkt, der zuerst die Mcmmigsvcrschicdvnbeiten liervorgeriiteii hatte (״die Rechte der Juden in den anderen Ländern: Polen, Palästina, Rumänien etc.“), von der Tagesordnung z« streichen und in dem Aufruf darauf aufmerksam zu machen, «laß der Kongreß selbst es ru bestimmen bat, ob und inwiefern er sich mit dieser Frage belassen wird. Der Vorsitzende der : Beratung M. N. K r e i 11 i 11, Mitglied des Zentralkomitees 1 der Kriegshilfsorgaiiisation, das die Petersburger: Beratung «rspn'mglieb nieder und Die iiiebtzionistiscbc sein Amt eiuberufcn hatte, legte hierauf rat aus der Beratung aus, resse schiebt den Zionisten «lie SclmUl an dieser Spaltung der ersten vereinigten Beratung «ler Vertreter aller Parteien zu. Die zionistisebe Zvib-ehnit ,.J c vv r e j s k a j a S 11 i s n“ schreibt darüber: ,.Ohne die I,1׳1!־!ligt1ng «les Provin/judcntiims kann «ler Kongreß nicht!:einigen, falls nicht eine Initiativgruppe in Pcur-hurg oder irgend anderswo die entsprechende Korrektiven linden wird. Wollen wir hoffen, «laß die Klee, «ler Charakter und die Zeit des Kongresses von den bereits geiuaehu'ii Fehlern der Petersburger Beratung nicht Schaden leiden werden.1‘ Wie nmicrerseits mitgctcilt wird, fand unter Vorsiiz voii M. N. Kreiu in die (iriiiHlmigsversammluiig eines neuen ״jüdischen V o I k s v e r b 11 tt <1 e s“ statt, dem auch «lie Herren Zinberg, Snlkind, die Senatoren G 11 r e vvi t s c 11 und (iordon, Ingenieur N ei schul, W. ,Wandel, A. Br 1111 de u. a. angehören und «ler sieb zu einer seiner Hauptaufgaben die Einberufung eines Kongresses des (iesamtjudciitums «les Reiches gestellt hat. Vor den Wahlen zum Kongreß in Amerika Dr. S. L. R11 b i 11 s o lt n, Großmeister des unabhängigen Ordens ״Brith Sehalom“ veröffentlichte einen Aufruf au die Abteilungen und .Mitglieder, des Ordens, alle Sl reit fragen innerhalb «les Ordens zurückzustcllcn 11ml alle Kriilte «lern Koiigreßkomitee zur Verfügung zu stellen, um «lie Roiuiihtmgcn des Komitees im ganzen I.amle zu unterstützen und das gesamte Judentum zu «len Wahlen henm/it/icheu. ü! dem Aufruf wird auch iiiitgeteilt, «laß der Orden für die Verwirklichung des zionistischen Bestrebens, eine Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina zu errichten, tätig ist. Zu diesen» Zweck hat der Orden beschlossen, den Schekel bei allen Mitgliedern «les Ordens einzazielien, ״Wenn es Cinst möglich war ■ heißt es in diesem Aufruf — ein Gegner «les Zionismus zu sein, so verlor gegenwärtig diese Gegnerschaft jede moralische Berechtigung . . , Die Mitglieder des Ordens müssen sich in die ersten Reihen derer stellen, die die Abschaffung des Oaluth zu ihrer Lebensaufgabe gemacht haben.“ Am 17. Jtmi sollte die Konferenz des Ordens, der 51000 Mitglieder zählt, in Atlaniik-Citv stattfinden. Die Konferenz sollte über die Wahlkampagne zum Kongreß und über «tlcn Anschluß an den Zionismus entgültige Beschlüsse fassen, 111 einem Aufruf au die Jüdischen Ar״ beiter forderte «las n a t i o 11 a I - so z i a 11 s t i s eb e Arbeiter k o 111 i t e e alle seine Anhänger und Freunde aut, sieli zahlreich an den Wahlen /.um Kongreß zu beteiligen und nur für solche Kamlidntcn zu stimmen, die die folgenden Forderungen zu unterstützen sich vorpflichten: 1. volle Bürgerliche, politische und nationale Rechte für «las jüdische Volk, 2, Palästina als jüdische Heimstätte, 3, eine nationale Anleihe zugunsten des Wiederaufbaus der jüdischen Gemeinden in den vom Krieg betroffenen Ui adern und zur Errichtung der gesicherten ׳Heimstätte in Palästina und 4, die Gründung einer demokratischen Vertretung des jüdischen Volkes, Bemerkenswert ist die Organisierung der j ü - d i s c 11 e n Frauen, die sich zusammengeschlossctt haben, um für die Wahlen zum Kongreß Propaganda zu machen und ,1111 dem Kongreß zahlreich vertreien zu sein. ln einer Reihe von Städten haben die Wahlen bereits begonnen. Heber das Resultat — die Majorität der gewählten Delegierten vertritt ifus zionistische Programm — ist bereits aul Grund von Kabeltelegrammen an das Kopenhagener Büro der zionistischen Organisation von der ״Jüdischen Rundschau“ Mitteilung gemacht worden. Die Jahreskonferenz des Misrachi in Amerika Fünf Tage lang dauerte die unter dem Vorsitz vos M. Berlin abgelialtcne J a h r e s k o 111" e r c 111 des Misrachi 1:1 l’itsbmg. Anwesend waren 115 Delcgierte, darunter 50 Rabbiner. Aus dem Belicht ergibt sich, daß die Zahl der Misraehisten in de« Vereinigten Staaten im Verlauf des Jahres bedeutend gestiegen!st. An Stelle der aclit/chiitauseml Dollar an Eingangen des vorigen Jahres betragen die Eingänge «ler Organisation in diesem Jahr über dreißigtausend Dollar. Die Organisation beteiligte sich an der Kongreßbewegtuig und an «ler 1 lilfsarheit, sorgte nir die Durchführung der fünftägigen Arbeitswoche, gründete ein Lehrerseminar und unterstützte die JcschiwotU und gab eine besondere Zeitung heraus. In der Begrünung von l.onis!>, Braiuleis au die Konferenz heißt es u.a.: 111 einer kritischen Epoche der zionistischen Geschichte, die zugleich auch ihre hoffnungsvollste Zeit ist, findet Ihre Konferenz statt. Einerseits zwang der Krieg viele unserer Pioniere, ihre Kolonien und Städte zu verlassen. Zur Jndcrung des Unheils tut eine große Hilfsarbeit not. Andererseits stehen wir vor der Verwirklichung unserer Hoffnung, die in unserem Baseler Programm ihren Ausdruck gefunden hat. Die Verwirklichung unseres Ideals ist entschieden eine Frage des inneren Fortschrittes der Organisation. Für die Realisierung des Zieles brauchen wir die Zustimmung aller, Unterstützung vieler und die Einigung unserer Freunde untereinander.“ Ucber die politische Bedeutung des gegenwärtigen Momentes für «len Zionismus sprach M. ßerfin. Rabbiner Fisch 111 a 11 n berichtete ,über die Aufgaben des Misrachi in den Vereinigten Staaten. Die letzten Sitzungen waren der Hilfsarbeit für Palästina gewidmet. Es wurde beschlossen einen Fond von 100 000 Dollar mit dem Namen ״Achisamaeh“ zu bilden, der die Aufgäbe hat, die Industrie Palästinas zu pflegen und die ״Erlösung der heiligen Stätten“ zu ermöglichen. 111 das Zentralkomitee wurden gewählt: M. Berlin, J. E. Fi sch mann, Dr. Bloh st ein, I saCksohn und W ilnae r. d e t t e Literarische Mitteilungen Unter der Rcxlaktion von Ch. N. Bialik erscheint ■demnächst in Odessa ein neuer hebräischer Ahnanadt ״Kn cs eilt“. Das Saiumelbuch, «las 21 Druckbogen großen Formates stark ist, bringt eine Serie neuer ücdichte von CI». N. Bialik (4 Gedichte), Dawid I r i s c h in a 111!, Jakob F i c 11111 a 1111, und I )avvid S c 11 i 111 e ח o w i 1 sch , neue Erzählungen von Me 11delc Moclter Sforint (״Misefer hasidiromüli“, Ult. N, Bialik (״hachazozra lütjabsdia“). E. Steinm an», M. B e n - EI i c /. e r und B. Apfelhau in, eine vollständige Uebersctzmig des ״Gytnniali“ von R a bind ra 11 a 111 Taeora, besorgt durch Dawid 1 ri sch m a 1111, kritische Aufsätze von D. Friedm a n n (über Shakespeare u. Cervantes), J. F i c h in a 1111 (über Acliad Haain),!).Frisch m a 11 11 (Die litcrar. Verlaste: Percz, Scholen! Alejdtcm, Kantor, Frag und Katzenclson) und J. CI1. Rawnitzki (über Frag). Dieses so außerordentlich reichhaltige Saminclbuch bringt auch eme Serie literarischer Essays und Abhandlungen von M. ülücksohn (Ost und West). Ch. N. Bialik (Halacha und Agath), 1. Ch. Tavvjew (Unsere Sprich- Stüh^de'"^ 1• Fielt mann (!hob, über Das Sammclbuch wird vom ״Fond Itebräi- *C ,C1 ״«,f1**r“. gegr. durch M. Slageben S" ’ *m ^cr'aß ״Morialt“, Odessa, herausge- 1 , u״icr ,dcr Kc<1;iktion. des hebräischen Dichters Dr, Jakob Kana 11 erschien in Lodz eine literarische Sanmiung ״H aogen“ (״Der Anker“), Das Sammclbuch ei.thalt Urgleicltnisse“ von Jakob Kahan, von denen einige Proben den deutschen Lesern aus der Ucber- Setzung bekannt sind eine philosophische Studie von Zwt Di esc ndruck, einen Beitrag von Dr. J, L. r ״״' der bereits im ״Juden“ im Zyklus ״Grundfragen des Nafionaljudciitums“ erschienen ist' einen kritischen Essay von J. N. Simchoni über ״Die nationale Poesie Ch. N. öialiks“, eine Ballade von rehron Zcitli n ynd eine Erzählung von Sch Ze mack. räti Das Sammclbudi ist im ״Jüdischen Verlag" vor- Anfang Thalliums begann in New York eine hebräiselu: M 011 a t s e 11 r i f t für die Jugend, ״I s r «• e I“, zu erscheinen. Die Zeitschrift wir«! vom he• bräischcn Komitee der New Yorker Organisation der ״Jung Juda“ iu-rausgegeben. Die erste Konferenz des Misrachi in Polen Die Misrachi-Bewegung in Polen ist noch jung und zählt erst '3 4 Jahre. Ein Misrachi-Komitee in Warschau wurde erst während des letzten Jahres legalisiert. Trotzdem gelang cs der Organisation in einer großen Reihe von Städten und Städtchen der polnischen Provinz Gruppen zu gründen und ungefähr 50 Rabbiner, darunter auch sehr angesehene und einflußreiche, für die Bewegung zu gewinnen. An der ersten öffentlichen Konferenz, des ״Misrachi“ in Polen, die vom 3. bis 5. Juli in Warschau tagte, beteiligten sich ungefähr 70 Delegierte aus 25 Städten. Der Konferenz sandte« auch Begrüßungen die sa!ten Rabbiner Kowalski aus Wt o z 1 a w c k, L i f s e h i t z aus K a I i s c h, Asch aus C zc n st oclia u und andere. Als Gäste waren Rabbiner Dr. Poznanski und Ratmanu Dawids 0 lt it zugegen. Die Konferenz wurde «lurch Herrn Lev in Epstein eröffnet. Zum Vorsitzenden wurde einstimmig der Rabbiner und Schriftsteller J. L, Zlotnik aus G o m b i 11 gewählt, der eine• Gedenkrede zu Ehren des stände (300 Reproduktionen); 4. Grabsteine und 5. Bilder und Szenen aus dem rituellen Leben und sonstiges (200 Photographien). Die Veröffentlichungen sollen sehr sorgfältig gemacht werden. Die Einleitungen, die von Fachmännern verfaßt werden, sollen in drei Sprachen (Hebräisch, Jidisch und Russisch) erscheinen, Das ganze Publikationswerk, das jetzt zu erscheinen beginnt, soll bis Ende 1918 abgeschlossen sein. ln C11 a r k o w ist ein hebräischer Theater- Verein gegründet worden. Es wurden bereits Theaterstücke von T a vv i c w und anderen aufgeführt,!)er Verein plant «lie Gründling eines hebräischen Volkshauses, in dem hebräische Stücke aufgeführt werden sollen. Die ״Jüdische :Etnographischc Expedition“ des Baron Hora/ üüiizburg, die während der drei Jahre ihres Bestehens wissenschaftliche Reisen über die Städtchen Wolhyniens und Pixloliens unter der Leitung des SchriftstcIlers S. A. A n - s k i unternommen hat, beginnt jetzt die Resultate ihrer Untersuchungen z.u veröffentlichen. Die ״Expedition“ hat bis jetzt gesammelt und aufgezek'liiiet: über 2(101) Volkssagcn und -legenden, 1500 Volkslieder, ungefähr 1000 Volksinotive ohne Worte, reichhaltige Sammlungen von Briefen berühmter Juden, Handschriften, historischen Urkunden und eine Menge Kunstgcgeiistände, ca. 15(» photographische Bilder von alten Synagogen, kunstvollen Grabsteinen, Handarbeiten, Titelblättern etc. Vorläufig beginnt die Expedition mit der Vcrötieiitliclmng der ersten 15 Bände, von denen fünf historisches und folkloristischcs, fünf musikalisches Material und fünf Kunstrcnroduktionen enthalten werden. Die historisch-folkloristiscltc Serie besteht aus: t. Legendcit über Ritualinord; 2. historischen Sagen; 3. Mystcrieit; 4. Aberglauben und 5, historischen Urkundest, Die Musikalische Serie enthält: 1, Lieder ohne Worte (Chnssidisclte und Tafellicdcr); 2. Svnagogale Motive; 3. I lodi/citsmotive, und 4. und 3. Volkslieder mit Noten. Die fünf Albuine der jüdischen Kunst haben folgenden Inhalt: 1, Jüdische Graphik, Zeichnungen, Titel- Blätter etc, (ungefähr 100 Bogen); 2, Synagogen und synagogalc Gegenstände (100 Bogen); 3, Kunstgegoit- Demnächst erscheint in New York der zweite Band 111״ Milchomo-Zciten“ von Dr. Schmarja Lewin, der eine neue Serie während des Krieges geschriebener Aufsätze enthält. In Buenos •Aires (Argentinien) begannen eine neue Tageszeitung in jidisclier Sprache, ״Das jüdisehe Tageblatt, und eine Monatsschrift ״Israel" in Ladino zu erscheinen. Im Verlag R, Löwit, Wien und Berlin, erschien eine Broschüre von Dr. Salomon Kassner: ״Die Juden in der Bukowina". Die zionistische Wochenschrift ״Jewrejskaja Mysl“, die früher unter der besonderen Mitarbeit von M. M. Ussischkin erschien, begann in Odessa von neuem zu erscheinen. Das Moskauer Komitee der ״Zctre Zion“ gab ein russisches Sammclbuch, ״Der zionistisehe Gedanke“ heraus, das Beiträge von Baal- Machschowe ss, M. Klcinmann u. a, enthält. Im ,Verlag der Kolumbia-Un «versitit in New York erschien in englischer Sprache das Werk des ehemaligen Redakteurs «ler poale-zionistischcn Wo* chcnscbnrt ״Der jüdische Kämpfer“ und gegenwärtigen Lehrers des Jaffacr Gymnasiums Dr, A, Sch. Wald* stc׳n: ״The Evolution of modern Hebrew Literature" (Die Entwicklung der modernen hebräischen Literatur).

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