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Jüdische Rundschau · 1917-07-06 · Heft 27 (6.7.1917) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 27 (6.7.1917)
Date
1917-07-06
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 27 Seite 223 o (1 c <e ‘e n rtt• rj tl )C 'b -ו n- Ai וr 1־ r- W* *1 t‘S, nt nt -וו er irrt in חג "ה¬ ¬ו! en ru in in. initc;11, üc 1c״ tcs־' I Ul i I | i l f 1a~ *m ־ kr. Jcti' X\St 1 1 *tcr tut- «air icre litik /er- .uns im- Fr- «Cf,?.kr?11 tlige fonwui- Imig dien Rai)- t&ch fhen, kein «»ui itftltd , Lr-! hyproniicn stein Ihrte ritz rund, rfnng a! icl» 1 »ic , Ulf' der aserc itzteo rache rsc'a* t»; ra״ liscl«* J U E Dl SC H E RUNDSCHAU der Wtltdcmokratie. Uns Zionisten ist die demokratische Richiuiig der Politik besonders lieb, unser Ideal ist seinem Wesen nach ein demokratisches. I>ic ganze Demokratie, die jetzt das Krolle Prinzip der Seihstbcstinmiiintr der Völker verkündet, erstrebt dies; wir sind aber nicht imstande, das Leben der Weit i'mmi• formen. Solange es eine Diplomatie gibt, die von den Vertretern der Völker geleitet wird, haben wir mit ilw ru rechnen. Drei Hauptaufgaben stellte sich das Aktionskomitee: 1. die I:'rl1al(ung des palästinensischen Jiwhuws, 2. die Erhaltung unserer Organisation und i. die Vorbereitung für die Zeit der Beendigung des Krieges und des Fricdenskongresscs. Die Lcgionisten verlangten von uns, unseren Jiseimw zum Opfer zu bringen. Sie sagten, das vernichtete Belgien habe mehr Chancen, seine itatioii;den Forderungen erfiiiH zu sehen, als das nicht vernichtete. Dies erinnert an die bekannte Zeitmigs-Lcgeude, dall die Juden seihst dir Progrome liervomileu, um späte«• Millionen z.um Be-te« der Progrouiopi'cr zu sammeln, Nein, wir waren und sind der Ueberzeugung, dall die ErliaUiuig unserer ),osfltoiu'ii dort die bedeutendste und wichtigste unserer Aufgaben ist. (Beifall.) Wir hielten und halten auch daran fest, dali die Politik der konsequenten Neutralität die einzige ist, die »n* die Basis unserer Organisation, die Einheit, erhallen kann. Auf dem ersten Kongreit nach dein Kriege werden wir als einheitliche Macht auf• trete». Keiner einzigen interterritorialen Macht gelang cs, ihre Einheit so zu erhalten wie «ms. Wir Jiaben treu und ehrlich unsere Pflicht erfüllt, treu den Oebntvn unseres grollen Meisters Theodor Hcr/I, der uns gelehrt hat, wie wir der Versuchung widerstehen können, uns cuier der kämpfenden Mächte 1m politischen Ringen anzindiliclkm, Eine schwierige und verantwortungsvolle Arbeit steht «לוו bevor, und ich darf mit reinem Gewissen sagen, dal» wir alle unsere Pflicht erfüllt haben, ich hoffe, dafi wir dem Kongreit nicht nur einen Bericht, sondem auch die Früchte unserer Arbeit bringen werden. (Beifall.) Wir sind wie ein kleines Boot im stürmenden Meer, rede unvorsichtige Handlung kann uns in Gefahr bringen. Wir sehen diese Gefahren und sagen uns, dall wu jeden Sehritt, jede unserer Bewegungen abz.umesscn habe«. Bis jetzt blieb unser Boot unversehrt. Wir werde« es weiter führen tind zum Hafen bringen, der umer Endziel darstcllt, zu Erez Israel. (Stürm. Beifall.) Eine sozialistische Stimme über den Zionismus I« Heft 11־ der ״Sozialistischen Monatshefte" vom 1 Juli 1<)17 findet sich eia Artikel von Hermann K1anold über ״Die Juden in Polen und P .11 ä s 1 i 11 a", der in ebenso sachkundiger wie ver- Mantlnisvoller Weise die augenblickliche Situation der Jude» im ()sten und die Zukuuftaussichten des Zionismns behandelt. Kranold beginnt mit einer historischen Betrachtung und zeigt, daß die Juden Westeuropas zum größeren Teil in einer gewissen Verschmelzung mit Auren Wirtsvölkern leben, während sie sich in Osteuropa 11(1(t 1111 Orient den Charakter einer besonderen Nation voll bewahrt haben. ״Das Nämliche ist zu einem Teil in Amerika der Fall, das in den letzten beiden Jahrzehnten durch Mnsscneinvandennig zu einem neuen ostjudisclieii Zentrum geworden ist, während zu einem anderen Teil auch dort ein Vcrschmclzuiigsprozeli stattfindet," ״Das nationale Selbstbewußtsein der Juden hat sich bei »lern größten Teil der Ostjudeii aus der Phase des unbewußten Schlummers zu bewußter Klarheit empor- Spiavhr und Kultur bereits in unserer Literatur aufgehWl nml ein organischer Bestandteil unserer Kultur sein, lieber den St a n d der hebräischen Press•■ und über die bevorstehenden Unternehmungen auf diesem Gebiet seitens der Organisation berichteten Slatopolski und Liscnstadt. Ihrem Bericht ciituchmen wir Folgendes: ״H a a m“. Die Wochenschrift, die unter der Leitung vo« Dr M. Glück sali 11 seit dem 1. Januar 11. J, in Moskau erscheint, verdankt ihr Entstehen einer Weinen Gruppe von Zionisten, mit A. A. Pod- 11 * c 11 e w s k i an der Spilz.e, die ihr einen Fonds von 150 000 Rubel zur Verfügung gestellt hat, Diese Wochen• sehrift, die sich eines großen Erfolgs in dem hebräisehen Leserkreis erfreut, wird demnächst in eine politi* »die hebräische Tageszeitung verwaiAlelt werden. An ihrer Stelle wihl als Wochenschrift der alle ״I f a d 0 r“ unter der Redaktion von David F risch- 1*1* nn, der sich in Moskau niedergelassen hat, er- »cuert werden. Iliti zionistischer Mäecn, A, Stibcl, übemtlim cs, für die finanzielle Basis der Wochenschrift zu sorgen. Dir Monatsschrift ״H «sc h i I o ach" beginnt demnäetoit unter der alten Redaktion von Dr. J. L. Klau» »er, Odessa, von neuem zu erscheinen. ״Darkc 11 u" ist eine neue pädagogische Mo- «um spchri ft, die in den letzten Tagen des allen Regimes entstand. Das erste damals erschienene Heft wurde von der Zensur koiiltszieri, I )emnächst wird sie von »eile« regelmäßig zu erscheinen beginnen, flire ninterielk* Lage ist gesichert. Zusammen mit ihr beginnt auah ״S c h e 111 i I i m", pin Kindc r jo u r na I, in Mos; k*n *u erscheinen. Eime besondere Bedeutung soll dem Verlag ״Hat cchija" uad dem hebräisch-philologischen Institut ״S f a * tenu" zukommen. Der Verlag Hatechija, der als PubikatiotisgeseUschaft godacht Ist, besitzt bereit* ein Kapital *\ ,י• .*»*־ J * ,׳ - t .... gehoben. In erhöhtem Maß trägt diese Nation alle die großen Leiden, die staatenlose Nationen überhaupt zu erdulden haben. In den Gebieten, die sie hauptsächlich bewohnen, sind sie in jeder Hinsicht ein unterdrücktes und uiisgcbeutetos Volk, Schon in Amerika und in London, in Klein- und Weißrußland und in l.ilmten bilden sie ein unter jammervollen Bedingungen lebendes Proletariat, das Verfolgungen und Unterdrückungen aller Art aiisgesct/.l ist. Besonders schlimm aber liegen die Dinge in Polen. Deifn hier hat das Judentum das Zum Todestage Theodor Herzis ״Am 20. Tantums sind 13 Jahre vergangen, seit Theodor Iler/.l uns entrissen wurde, Der Weltkrieg hat die grolle nationale Bcfrciungsidce des verewigten Führers wie nie zuvor bestätigt, seiner Leistung ist es zn verdanken, wenn das jüdische Volk hente für die Gestaltung seines 11atioiialen Schicksals reif geworden ist. Die Ereijjuisse der Gegenwart Italien jeden Einzelnen von uns atifs neue in der tinvcrhrüchlich'cn Treue zt! Herzis Werk und dem Gefühl der Verantwortung für die Zukunft unseres Volkes bestärkt. Und wie Herz.l bei aller Romantik seines Wesens ein Mann der Tat war, wie er in weiser Voraussicht alle die Institutionen geschaffen oder augeregt hat, durch die unsere Bewegung sich entwickeln konnte, so dürfen auch wir gerade jetzt, in« neuen Werden des. jüdischen Schicksals, nichts unterlassen, um unser wichtigstes. Kolonisationsinstrumcnt, den Jüdi scheu Nalionalfoud, für die großen Aufgaben der nächsten Zeit mit allen Mitteln auszurüsten. Wir fühlen, zumal am Todestage Herzis, ernetil die Pflicht, seine Persönlichkeit nicht nur in Worten, sondern auch durch tatkräftige Förderung unserer Institutionen zu ehren. Ein sichtbares Zeidien dieser Eitrung ist der Hcrzlwald, der als Zeichen ewigen Dankes für unseren Führer in Palästina gepflanzt wird und dem großen Ziele der Aufforstung Erez Israels dient. Auch wir wollen helfen, daß dies schöne Denkmal der Treue und der lebendigen Arbeit immer würdiger seiner Größe werde. Darum ergeht an alle Juden, die sich zu unserer Idee bekennen, die Aufforderung: Jeder pflanze zum 20, Tatnmus (10. Juli) einen Baum im Hcrzlwald! Bezeuget durch diese Spende die ewige Dankesschuld an den Mann, der euch das jüdische Lebensidcal gegeben bat! Jüdischer Nationalfond, Zentrale für Deutschland. weitere große Unglück, eine zahlenmäßig sehr stattliche Minorität darzttstellen. Deshalb brennt bei keinem Teil des jüdischen Volkes tler Drang nach Freiheit feuriger in den Seelen als bei den polnischen Juden." Kranold gibt dann eine Darstellung der Wirtschaftliehen Verhältnisse der Juden in Polen und zeigt insbesondere, wie durch die fortschreitende Industrialisiertmg des Landes das vorkapitalistische Kleingewerbe ruiniert wurde, von dein die Juden in Verbindung mit dem Handel lebten. Die Folge der ungünstigen oltonomischen Bedingungen war die Auswanderung, welche von 300 000 Rubel. Dein Plaue des Herrn Slatopolski gemäß muß das Grundkapital eine Höhe von 1 Million Rubel erreichen. Die Konferenz drückte den Wunsch ans, daß au die Spitze dieses Kultiiruiitcriiehineim de! Dichter CI1, N. B i a I i k gestellt werde. Das von S. J. W'eliow'ski gegründete ״Sfaj tc 11 u" wird ein wissenschaftliches Insti•! tut zur Erforschung ti 11 d F n t w i c k I u n g d c r hebräischen Sprache sei״. Das Institut soll Eigentum des Volkes werden und über seine Aufgaben soll ein spezieller Kongreß der jüdischen Spraehgelelirtcn mul Schriftsteller beschließen. Vorläufig beginnt die» Institut eine Monatsschrift für hebräische S p r a c h w i s s e 11 schaff unter der Redaktion von Dr. K laus 11 c r herauszugeben. Dir Herausgabe eines großen ״ k a d e m ischc'11 Wörterbuches und einer Anzahl F a c h 1 e x i k a süiil in Aussicht genommen, * Die Konferenz faßte eine Reihe Beschlüsse üb#r die Organisation nml die bevorstehende Tätigkeit der ltcbrub sehen Bewegung. Die hebräische Kulturorganisation, heißt es unter andrem in einer Resolution, die von nun an den Namen ״T a r b u 111" tragen wird, hat das Ziel, die hebräische Sprache in eine Kultur-, Erziehung■«• und Umgangssprache des jüdischen Volkes zu verwandeln, die Werke der hebräischen Kultur zum Gemeingut des Volkes zu machen und das hebräische Sdtnffen auf allen Gebieten zu fördern, An der Spitze der Organisntion steht ein 1 l-gticdrigcs Hxecutlv-Komitee, von denen 0 *Mitglieder von der Konferenz der Tarbuth gewählt und 5 vom Zionistischen Zentralkomitee untsandt werden. Jährlich soll eine Konferenz, der ״Tarbuth" stattfinilen. Das Exccutiv-Komitce hat u. a. zur Aufgäbe, Kindergärten, Fröbelschulcn, Volks- und Mittelschulen in hebräischer Unterrichtssprache zu errichten, für iltre Einheitlichkeit zn sorgen und ist Midi ver* ■ pflichtet, der allgemeinen zionistischen, Tagung Bericht iber seine Tätigkeit zu erstatten. . , ", •> aber mir einen Teil des natürlichen Bevölkcrungszu- Wachses auf/.chrte, so daß das proletarische Elend immer mehr!»«־wuchs. Dennoch meint Kranold, daß dieser Auswanderung große Bedeutung zukommt, weil sie als Entspannung dient und die Ausgewanderten hätilig be• triichtlidie Geldsummen nach ihrer Heimat senden. Die Auswanderung richtete sich großenteils nach Amerika und von einigen großherzigen Juden (Kranold denkt hier wohl vor allem an Baron Hirsch) wurde« Mittel zur Verfügung gestellt, um in Südamerika Ostjuden anzusiecleln. ״Die Gründe• für den relativen Fchlscldag jener ersten Versuche sollen hier nicht weiter untersucht wcrylen. Das für »len Ucbcrgang von Städtern zur t atuhvirtschaft eine enorme geistige Umstellung erforderlich ist, dürfte nicht bestritten werden. Diese Umstellung kann nur unter bestimmten Bedingungen vor sich gelten, die früher nicht gegeben waren. In den Jet/teu beiden JnlirzfliiHen 11.1t sich nun ein seellscher l hnscluvtmg voll/0|:cn, der eine neue jüdische Generation bildete und in der Tat geeignet scheint, jene früher fehlenden Voraussetzungen zu schaffen. Die veränderte Lage der Geister, die dadurch entstand, bezeichnet man im allgemeinen als Zionismus. Der Zionismus ist cs, der die Frage der polnischen Juden zu einen! so wichtigen Problem der europäische» Politik werden ließ, er ist es aber auch, tler die feinsten lange unterdrückten Kräfte des Judentums freimachtc und eine Lösung der polnisch-jüdischen Frage, wie der Ostjuden frage überhaupt, der eine Befreiung des Juden• tutns aus Erniedrigung und Elend verheißt.“ Kranold laßt an dieser Stelle erkennen, daß er wohl verstanden hat, daß der Zionismus von einer geistigen Umstellung ausgeht und daß es sich nicht nur um materielle Probleme des Ostjudcntums handelt. Kranold will darauf verzichten, au dieser Stelle die Theorie des Zionismus eingehend zu entwickeln. Er verweist auf Artikel, die früher in den Sozialistischen Monatsheften über die zionistische Bewegung erschienen sind. ,,Nur soviel sei gesagt, daß der Zionismus einen wesentlichen Teil der Lösung der nationalen jüdischen Probleme davon erwartet, daß es gelingt, einen b c t r ii c 1111 i cli e 11 T e i 1 des jüdischen Volkes wieder in di.c alte Heimat nach Erez Israel (Palästina) zru verpflanzen, es auf diese Weise aus dem wirtschaftlichen Elend zu erlösen, die Einseitigkeit der vcrstadtlichtcn Juden mifzuhcben, die ursprüngliche Neigung z.um Bauerntum im jüdische« Volk wieder freizusetzen und auf diese Weise dem allen Gefahren der Zerstreuung preisgegebenen jüdischen Volk weder ein nationales Zentrum zu schaffen." Kranold gibt dann einen Uebcrblick über die geograpliisclie« und wirtschaftlichen Verhältnisse Palästinas. Er schildert die Formen der jüdischen Kolonisation und erklärt, daß dir Kolonisten im allgemeinen sehr viel Idealismus und Arbeitsfreudigkeit mitbringen. ״Das hat ihnen über viele Schwierigkeiten hinwcggcliolieti; die meisten dieser Schwierigkeitcn werden, damit darf man sicher rechnen, in Zukunft ganz und gar verseil winden." Er bespricht dann das Kolonisationsprojekt von Professor Ballod und das bescheidnere Projekt von . Octtinger und kommt zu dem Schluß, ״daß die Möglichkeiten für eine Kolonisierung Palästinas mit jü• disclicn Hauern in recht großem Maßstab gegeben sind und tl.iinit gleichzeitig auch für absehbare Zeit eine wesentliche Besserung der 1|11nntitativcn Verhältnisse des ostprcullischcn Judentums verbunden sein könnte. Jene 200 000 Familienbetriebe (des Octtingcrschcn Projektes) würden eine Million Juden niifnehmen und dazu würden auch ohne Hinarbeiten auf Indiistralisierting Palästinas 1 bis!1״ Millionen weiterer jüdischer Bevölkerung kommen, die in den Städten des Landes ein auskömmliebes Dasein finden und zur Rekrutierung einer breiten Zum Projekt der Gartenstadt ,Die Gartenstadt — «in Jüdisches Sportzentrunt Warum sollte es nicht möglidi sein, den unten Sportplatz des ״Bar Kochba", (Ins den Friedcnsbedi'trfmsscn wohl kium! noch ausreichende Lamiheini des ״Blau* Weiß‘׳, das Landheim des ״Ifftus“, das Bootshaus des Ruder V. J. St., die Unterkunft des jüdischen Ruderklubs .,Ivnali“, jetzt noch nach allen Himmelsrichtungen: Karlsborst, Drewitz, Eichwaide, Ober- und Nieilcrschöncweide, zerstreut und atoinisieit, an einem Platz zu vereinigen v Nach dem Frieden »viril es ohnedies iiißig sein, die Anlagen »vegen der mit Sicherheit zu erwartenden Betriebsvergrößernug zu erweitern. Schon heute werden tiir die Unterkunftsbedürfnisse dieser Organisationen ct»vn HlOüO Mark jährliche Mieten ohne Schwierigkeit aufgebracht. In Zukunft werden es noch viel liiftere Beträge •rin. So »viril 7. B. die ״Ivriali“ für ihr Bootsbaus ein Kapital von ca. 130 000 Mk. zu investieren haben. Weshalb alles das nicht an einem Platz, vereinen? Durelt die Zusammenlegung der für alle notwendigen Einrichtimgeii wie Lager-, Umkleide-, Wohn- und!Touche- Räume, Sehwimmeinrichtung, Restauration nsw. könnten dabei noch erhebliche Ersparnisse und erhöhte Bequem• lichkeit erzielt werden. Der jüdischen Sportsachc würde eine solche Konzentratum einen mächtigen Auftrieb geben. Man stelle sich die kleine Völkerwanderung vor, welche allsonntflglidi ihre Schritte dort liiimus lenken würde. Kein Chaos, die verschiedenen Organisationen haben ja ihre Mitglieder 111 der Hand, aber eine Fülle abwechslungsreicher Bilder, Dimer, Ruderer, Leichtathleten, ״Blau*Weili“-Wa11dcrcr, Schwimmt*!־, Fußball- und Hockeyspieler würden der Jugend, die wir gewinnen müascn, die jung-jüdische Lebensart eindringlich und lockend vor Augen fuhren. Hier hatte man Material und Möglichkeit, den verschiedenen *northehen Bedürfnissen Befriedigung zu schaffen, allseitlg© und systematisch* Körperpflege zu treiben, Höchstleistungen zu züchten, die der jüdischen Nation den Weg zu einer Beteiligung #n den künftigen olympiichen

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