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Jüdische Rundschau · 1917-07-06 · Heft 27 (6.7.1917) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 27 (6.7.1917)
Date
1917-07-06
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Nr. 27 : 222 Dr. Lippe, der Frau des unvergeßlichen Hermann Schapira, des Dr. Moskowitz aus Reehubatli, Dr. Sc 11 celi (er aus New York, Rose ח herg aus Moskau und all’ der anderen Freunde, deren Namen unbekannt blieben. Die Debatte über den Palästina-Vortrag von Ussisdikin eröffnetc der Führer der demokratischen I-Taktion ״Zeire Zion“, die. auf der Konferenz durch >>ö Delegierte vertreten war, E. Munlschik. Als I lauptforderung dieser Gruppe stellte er die Wahrung des Grundsatzes der jüdischen A r h e i t in 1' a ־ last i 11a auf. Die Frage der jüdischen Arbeit, erklärte der Redner, ist keine Klassenfrage, sondern eine nationale Frage. Die einzelnen Gruppen müssen ihre Interessen den Interessen des Volkes untcrordnen. Die Mittel für die Palästinaarbeit müssen nicht von der Philanthrophic, sondern vom Natioiialeigeiitiim geschaffen werden. Palästina ist für die vom Redner vertretene Gruppe kein Kulturzentrum, sondern ein sozialpolitisches. Die Gefahren, die die bisherige Tätigkeit in Palästina mit sich lunchten, müssen beseitigt werden. Wir müssen uns mit den Arabern auf Grundlage der gegcnsciti• gen Hilfe verständigen. Die Erstarkung unserer Posi• tion in Palästina midi durch die Landwirtschaft vor sich gehen. Nur die Gefilde Galiläas mul Judäas sind es, in denen das jüdische Volk gesunden wird. Wir verlangen, daß das jüdische Kapital in Palästina die jüdische Arbeit 11|1eht verdrängt, sondern entwickelt. Jedes neue Unternehmen in Palästina muH so geschaffen weiden, wie es die Interessen der jüdischen Arbeit verlangen, oder es darf, gar nicht geschaffen werden, Jede Spekulation ist zu verwerfen. Wir wollen das Volkskapital stinken und die Reinheit der Idee des Nationalfomls bewahren. Jedem, der sein Kapital in Palästina anlegen will, erklären wir: Fntweder Ihr macht Euer Kapital zum Eigentum des Volkes, wie cs Baron Hirsch seinerzeit gemacht hat, oder wir betrachlen Euch als Ausbeuter, mit denen wir zu kämpfen haben, jede Schnorrerwirtscliaft 1111111 bekämpft werden. Palästina ist das Zentrum für das ganze Dias• pora-Judentum, und daher müssen die Gemeinden einen aktiven Anteil an der Arbeit in Palästina nehmen. Wir, schloß der Redner, - betrachten uns als die Avantgarde der Zionistischen Organisation in der Diaspora. Wir wollen im engen Zusammenhang mit den professiouelleii Vereinen und Eniigratioiisgesellsehaftcn arbeilen, um die jüdische Emigration nach Palästina zu lenkeil. Die ganze nationale Jugend muH vom Bowulltsein der Notwendigkeit unserer Vcrjünguugsarbcit in Palästina durchdrungen werden. (Beifall.) Im Namen der oppositionell gestimmten, sogeiiaimteil ״Aktivisten“ sprach M. G r os s m a 11 n. Er proteslicle dagegen, <11111 das Präsidium auf der Eröffnungssitzung der Toten der Legion nicht gedacht hatte. Er verlas die Litte der Gefallenen und schlug der Konferenz vor, einen (im II an Jabotiuskv zu semieu. Fs genügt nicht, meinte den׳ Redner, eine Palüstinaforderimg aufzustellen. Hiqsc Forderung muß auch entsprechend verteidigt werden. Nur reale, aktive Schritte können die Welt zwingen, unseren Wünschen Rechnung zu tragen. S c h e c h 1111 a n n warnte davor, dem Zionismus den Charakter einer Katnstropheiithcorie zu gehen, wie dies in der Heile Ussischkins geschehen sei. Er protestierte auch gegen die neutrale Passivität der Organisation und verlangt eine bestimmte Orientierung. Ihm antwortete J. A. R o s o f f, der ausführlich zeigte, daß eine bestimmte Orientierung des Judentums in diesem Kriege eine Sache der Unmöglichkeit sei. Die Debatte wurde in der dritten Sitzung fortgesetzt, J. D. Brut/, k us entwickelte die politische Begründung des Zionismus und die Interessen der Weltmächte an Die hebräische Kulturkonferenz in Moskau (Schluß.) ♦) In seinem Bericht über die Arbeit der Kiilturorgaiiisation warnte Herr S. P ersitz, vor großen Unternehmungeii, bevor die fiiiniizielk׳ Izige der Orgmiinatim» gesichert ist. Die bevorstehcntle Arbeit verlangt einen Kulturfond in der Höhe von 1 Million. Im Verlauf des Jahres P)l(t/17 wurden von der Organisation zu Kulturzweckeil 150 000 Rubel verwendet. ' Das erscheine unendlich klein im Vergleich z.u all den Aufgaben, die erfüllt weiden müssen. Diesem Bericht schloß sich eine IVhnttc über die gegenseitigen Beziehungen der hebräischen Kulturorganisation und der zionistischen Organisation an. Der Verlretcr des rassischen zionistischen Zentralkomitees, J. Grünhaum, erklärte, daß die Zionistische Organ!- sation die Arbeit der Kulturorganisation als ihre Arbeit betrachte, daß sie nicht gewillt sei, die Autonomie der Kulturorganisation zu schmälern, daß sic aber damit nicht einverstanden sein könne, die Beschlüsse der Kul» turkontereiu als bindend zu betrachten, da di« einzige Instanz, die für die Organisation zuständig ist, nur die Tagung dir russischen Zionisten sein kann. H. Slatopolski und J. Naiditsch vertraten die Ansicht, daß die Zionistische Organisation in ihrer Gesamtheit nicht solche radikalen Kuiturbeschlüsse zu fassen und ru verwirklichen imstande sei, wie es die Kulturorgani- *״tion wünscht, und daß daher die Frage der hebräisduu Kulturtätigkcit von der Kulturorganisation allein gelöst werden müsse, Die Debatte wurde durch eine Rede von Dr. Tschlcnow entschieden, der u. a. aus führte: Wie mX die Stellung der Zionistischen Organisation mr Kul• *) Vgl Jüdische Rundschau Nr. 3§, I J U E DI S C Ti Z U UliDGCH AU__ der Lösung der Judcnfrngc. Wer auch der Herr des Lautlos wertion ןו:הנ^ alle haben Interesse daran, dal) Palästina besiedelt, und zwar von den Juden besic• (lelt wird, die das einzige Element für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Landes darstellen. Gegen die Erklärung von (iroiiinann sprach im Na• men der ״Zcire Zion“ I d e I s o 1111: ״Nicht durch »1111 werden wir unser Land erobern, sondern durch Schweiß. Bei aller Achtung für •!de gefallene״ Legionäre lehne« wir ilic liit'c der Legion schroff ab- Wir sind auel) Aktivisten, wir sind aber überzeugt, daß sieb der Akli• Visums nicht in einer Legion, sondern in einer iiiuintcr* hrochcucu Arbeit auf den Feldern Palästinas zu äußer« bat.“ Die Anschauungen der neiigcgriiiideteii Gruppe zur wirtschaftlichen Erschließung• Palästinas vertritt Levon tiu. 1111 Zentrum unserer Arbeiten muß die Land- Wirtschaft stehen, die hauptsächlich genossensdiaftlieber Art sein n1r.IL Die Zionistische Organisation lud Rif die Bildung dieser Geiiosseusehnfteii zu sorgen. Da* Zentralkomitee muß eine spezielle Kommission zweck* Aufstellung eines Planes für die wirtschaftliche Er- Schließung Palästinas einsctz.cn. Gegen die Alternative von Ussisdikin: jetzt oder niemals! spricht Ltirie: Es gibt, sagt der Redner, für aus nur eine Orientierung: die national-jüdische. Die Aufhebung des jüdischen Natiomiibewußtseins und die Schaffung einer Mehrheit in Palästina sind immer jüdische Aufgaben, die von den äußeren politischen Umwälzungen imabiiäiigig sind. Die Legiousidee ist politischer Impressionismus, aber kein wirklicher Ausdruck des Volkswillens. Die Mobilmachung des Privatkapitals ist kein Weg des positiven Schaffens, Die gesunde Idee des Volksaufhaties findet ihren Ausdruck ausschließlich iir* Nutionalfoiul. Für die Legiousidee sprach Fischer, dagegen das Mitglied des Zentralkomitees ü old st ein. Fisdjef sicht in der Legionsidee kein׳ neue Form des Zionismus, sondern seine Urgestalt, die sich mir den gegenwärtigen Umsläiiden aii/iipasscn verstehe. Die von den Sozialisfeu-Rcvoliitioniiren übernommene Losung ״Land lind Freilich“ muß durch die zweite Losung derselben Riehtung ergänzt werden: ״Im Kampf wirst du dein Recht erwerben.“ Goldstern antwortete: ״Es gehört nicht llcldentiim dazu, in die Legion cinzutreten, sondern die Legionsidec zu bekämpfen. Es sind Momente da, in denen der Verzicht auf Kampf schwieriger ist als der sinnlose Kampf. Legioiiisniiis ist jener Maxinmlisimis, der mit der Logik und mit den realen Kraftverhältnissen nicht rechnen will. In dem gegenwärtigen Kampf der Titanen wirkt unsere Macht wie ein Samlstäubchcn. Wir stützen uns in unserem Kampf nicht auf eine bewaffnete Macht, sondern auf den Willen des Volkes und sind überzeugt, daß die Demokratie nicht mit der Masse des vergossenen Blutes, sondern mit den wahren Bedürfnissen des jüdischen Volkes rechnen wird. Solange es im Zionismus eine Leitung gibt, dürfen keine einzelnen zionistischen Aktionen vorgeuoiumeii werden. Mehr als je muß jetzt die Zionistische Organisation als gesclilos« sene Macht auftreten. Der Legionismus wird die Spalhing in unsere Reihen bringen, Auf dem Fricdcnskon• grell soll die mächtige Stimme der einheitlichen ziom'stiselieu Weltorganisation ertönen." (Lang anhaltender Beifall.) Im Namen der r a d i k a 1 - s o /. i a l i s t i s c Ite a Fraktion Paale Zion, die sich gegenwärtig von der Mehrheit der Poalc Zion abgetreimt hat, und an der zionistischen Konferenz teilnahm, sprach Orünfcld, Der Zionismus und der Sozialismus sind für die vom Redner vertretene Richtung keine Gegensätze, die erst in Einklang gebracht werden müssen, sondern beide entturarheif? Hcrzl galt als Gegner der Kulturarbeit seitens der Organisation. Er hatte Angst, daß die Kultur■ nrbeit eine SpaHung in unsere Reihen bringen würde, und war der Uebcrzeugiing, daß die wahre jüdische Kulturarbeit nur in Palästina geleistet werden kann. Was Palästina betrifft, so hat sich bereits *eine Wahrsagung verwirklicht. Int Kampfe um die Sprache bezeugte Palästin; 1 seine Reife. ,Aber in den letzten Jahren hat sich auch innerhalb der Diaspora vieles verändert. Die einfhilfreichsten zionistischen I.andmannscltaficn begannen ernstlich eine Kulturtätigkcit zu entfalten, (Galizien, Deutsehland, Amerika), 111 Rußland waren die äußeren Hemmungen uiiüherwiiidlleh. Wir mußten auf eigene Kultur;!!Ireit verzichten, und sofern sic möglich war, uns auf die bestehenden Kulturorganisnt Ionen heschränken. Jetzt ist es uns vergönnt, jüdische Kulturarbeit unter zionistischer Fahne zu tun. Kann denn noch über unsere Stellung ein Zweifel bestehen? Gestatten Sie mir hier eine Probe varzunehmen: Wer hier, unter den Delegierten der hebräischen Kulturkonfcrenz, kein Zionist ist, wird gebeten, di« Hand 2a! erbeben, (Keine einzige i land erhebt sich). Zur Gegenprobe mögen die Zionisten ihre Hiiude erheben. (Alk erheben die Hände.) Also: Die Tagung der russischen Zionisten | — dieser Kongreß im kleinen — wird di« endgültigen Beschlüsse über Uic Kulturarbeit fassen. Wollen wir bedenken, daß wir alte für eine Sache kämpfen, und daß die Kulturarbeit vom Zionismus untrennbar ist. Den Vortrag über dfe hebräische Erziehuug außer 11 alb der Schu Ic hielt In Vertretung de# abwesenden Dr. J. L, Klausner Dr. S. Elsen- Stadt, Als Ergänzung dazu referierte Herr Faß- 111 an 11 über die neue hebräische Jeschiwa, die die Kultiirorgiinisation in Boga rodsk geschaffen I hat. Der alte hebräische Schriftsteller S. A lexa ndrow verlangte eine stärkere Betonung׳ des religiös- 1 ethische n Momentes. Pe rattz forderte die Aufspringen den Interessen und dem Willen des jüdntV״ Proletariats. In der zionistischen Tätigkeit geht d,e Fraktion von den Interessen des Arbeiters(.indes a״s Daher wird sie dafür sorgen, «laß die zionistisch!• |4! tigkeit in Daliislina das Volkseigentum pflegt. Di! ן״ין,* tik der Legionäre ist verwerflich; denn nidu sondern Arbeit wird das Land erobern, AN Vertreter des ״Misrachi“ trat Rablü״!•,• fp. stein auf. Her Referent, meint der Redner, hat d« zionistische Idee falsch vertreten, Der zweitausend Jahr! alte Glaube an die Erlösung kann nicht von einer p״|j. tischen Kombination aufgehoben werden. Wir |w|>vn uns nicht aal die Versprechungen der Diplomaten *u u.r, lassen. Unsere Stütze ist Gottes Hilfe und des Volk!« Wille. (Beifall.) Die Antwort Ussischkins Mir wurde der Vorwurf gemacht, ich kehre zum Zionismus der Kntastroplicntlicoric zurück, Rabbiner und Aktivisten schlossen sieb gegen die von mir vertreten« Ansicht zusammen. Aber wir wollen die Hinge so sehen wie sie sind. Nicht wir Zionisten haben die Palästina! frage auf die Tagesordnung der Weltpolitik gesetzt. |>a. lästiua, «fas an «len (Hern des Mittelländischen Meeres,auf dem Weg, der von Asien nach Europa führt, liegt, wird demnächst ein blühendes Land werden, mul wer mehr Arbeit und mehr Kapitalien für dieses Aufblühen auf• bringen wird, der wir«l'diese schlafende Prinzessin er• wecken. Wir müssen daher alle unsere Krä'te,;dk unsere Arbeit und Diplomatie mobil machen. Wird ad) nicht das jüdische Volk jetzt mit der ganzen Macht seines Geistes erheben, da werden wir einen wichtigen Moment verpassen. Ich spreche von Kapitalien für Palästina, ohne damit zu rechnen, welcher Art diese Kapitalien sind. Kapitalieit aller Art tun uns not, private, nationale und pötliinthropischc. Ich liebe den Nutionalfond, aber wenn der Nationalfond im Verlauf von 12 Jahren nur 10 Millionen Francs aufgebracht hat, mul wenn wir andrerseits an Privatkapitalien für den ״Hahone“ im Verlauf mn einigen Monaten fünf Millionen Rubel gesammelt haben, wie kann ich dann auf Privatkapitalieu verziehten? Kein einziger Dunau! von palästinensischem Bode» darf uns verloren gehen, nur deswegen, weil irgendeine, Theorie gegen Privateigentum spricht. Mich schreckt nicht der (mkmkc eines jüdischen Grundhermitums in Palästina. Alan spricht von der Vergesellschaftung des Bodens, aber dazu müßten große Latifundien da sein. Wenn unsere Bourgeoisie sieh in Großagrarier verw.mdein wird, dann werde ich mich von der rechten Seite auf die linke Seite setzen. Die jüdischen Kapitalisten, die ihre Gelder in Palästina anlegen wollen, haben nur die einzige Pflicht zu übernehmen: jüdische Arbeiter zu benutzen. Denn das ist es, was die Interessen des Landes verlangen. Als ich von 27 Jahren in Palästina war, war bei manchen von uns die Rede von ״Aktivismus“, m dem Sinne, wie man es hier jetzt verstellt. Aber dies« letzte Schritt kann nur dann getan werden, wenn die 1»- tionalc Falme sich über Zion entfaltet. (Beifall.) Die Antwort Tschlcnow*. Ich habe gestern hier einige Bemerkungen über unsere Politik gemacht; Sic wollten keinen erschöpfende« Bericht darstellen, wofür hier nicht der Platz ist. Vor allein möchte ich Herrn Großmann auf seinen Protest erwidern. Id! verstelle nicht die Leidenschaft dieses Protestes; denn wir haben die Toten der Legion unter allen Opfern des Krieges erwähnt, wie wir es für »insere Pflicht hielten. Hier wurde vorgeführt, wie man Politik überhaupt und zionistische Politik insbesondere zu machen hat. Es war viel die Rede von der Politik der geheimen Diplomatie und zugunsten offener Vrrnähme der modernen Wissenschaft des Judcituii® in den Lehrplan der Jeschivva. Heber dir »!'־ umneuteii Entwicklungsgesetze des jüdische« Frzlehungssystems sprach, begeisternd wie immer, der Dichter CI1. N. U i a I i k. Das Leiden der jüdischen Schule, meinte der Redner, began» an dem Tage, als eine fremd! Hand in ihre selbständige Entwicklung eingriff. Der Kronrabbiner und die Krönschule waren stets Fremdkörper im Judentum und wurden von den Juden als solche empfunden. Es gelang ihnen aber, die Autorität der eigentümlichen jüdisch־׳« Kräfte, die sic ersetzen wollten, zu untergraben. Der RaJiblner wurde nicht zum Ravv, und die Schule entsprach nicht dem Glieder; aber der Raw verlor sein Ansehen, und der Glieder geriet ins Verderben. Der Gnuidkom des Gliedern mul der Jeschivva ist aber lebensfähig und konnte gegen alle Hemmungen von außen Widerst.««* leisten. Die gegenwärtigen Fehler des urjiklischcfl Er* Ziehungssystems, Mangel an System, unbefriedigende hygicuische Bedingungen und sogar das Fehlen von profanen Gegenständen, sind sekundärer Natur und können beseitigt werden, ohne dadurch dem Erzichungssystem seinen urjüdischcn Kern zu rauben. Ate Beispiel führte•’ der Redner die vom Rabiner Dr. Tschcrnowiti in Odessa gegründete Jeschiwa an. Der Talmud, meinte ferner der Redner, kann in seinem ganzen Untfa«? in der Volksschule nicht gelernt werden. Aber and» dies wußten schon unsere Almen, indem sie AuszüK'■' und inologien (E!1 Jakob, Jalkut etc.) schufen. I*6 Sprache des Talmuds ist aber für die Schule von un• crmcßlicher Bedeutung, indem wir die Sprehe der Schule bereichern, tragen wir neue Werte in unsere Kultur. We hebräischen Schriftsteller «kr vorletzten Generation brachten unserer Kultur dk biblische Sprache zurück, Mcndetc Mochcr Sforim gab ihr die SpravJt« des Midrasch. Bevor wir unsere kulturelle Regelten»• tion in Palästina feiern werden, wird die tahmidischt

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