Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 26 (29.6.1917)
- Date
- 1917-06-29
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 214 ך U EDI SC K E RUNDSCHAU Organisation und Vereinigung der jüdischen KviiCtc in den einzelnen Ländern, die Ilehmig des nationalen Be* wufitseins, — ist es denn nicht dasselbe, was auch die nichtzionistischen aktiven Flemcutc im Judentum erstreben? Für sie aller erschöpfen diese Aufgaben die ganze Tiefe der nationalen Arbeit. Für uns ist es nur eine Stufe auf unserem Wege, der zum Endziel führt, zur Wiederbelebung unseres Volkes in seiner alten Hei* mal D3s Wesen der in der Diaspora geschaffenen Arbeit und ihre Bedeutung wird aber dadurch nicht ge* ändert. Noch klarer und ausgeprägter zeigte sieh diese unsere Stellung zur nationalen Arbeit in den Beschlüssen unserer Konferenz z 11 11 e I s i 11 g t o r s , derselben Konferenz, die uns die alte Regierung bis zu ihrem letzten Atemzuge nicht verzeihen konnte, bildlich imißlen ge* raile die Kriegsjahre und die Monate der russischen Freiheit alle diejenigen darin überzeugt haben, deren Irrtum ohne Falsch war. Schwere Leiden hat der Weltkrieg dem russischen Judentum gebracht. Die Zahl der Juden, die auf dem Felde der Ehre gefallen sind, ist unmebbar. Mit ihren Cicbcincu sind die Ebene» von Polen mul Litauen, die Gebirge der Karpathen, die Gefilde der Champagne und Belgiens, die Hügel von Gallipoli und des weiten Asiens besät. Wir neigen uns vor ihrem Andenken (Die Versammlung erhebt sich), Gedenken wir auch «lerer, tlie als unschuldige Mär* hier ohne Gericht und Untersuchung der verbreche* rischen und sinnlosen Verleumdung zum Opfer gefallen sind. Nicht leicht wird diese Wunde der Volksseele geheilt werden, liunderttausende unserer Brüder wur* den aus ihren Wohnsitzen geworfen und wie Staub über das gesamte Reich zerstreut. I hmdcrttauscinle sind in ihrem Städtchen geblieben, haben aber jede Existenz.* basis 11111I jede Unterstützung ihrer Nächsten verloren. Eine grolle Hilfsarbeit tat not, Nachdem die erste Hilfe geleistet worden war, war es an der Zeit für eine neue und gröbere Arbeit: für das nationale Bauen in den bescheidenen Formen und unter den ungünstigen Umständen, die das mißtrauische Regime gestattet hat, Bei all dieser Arbeit im Zentrum und in der Peripherie standen die Zionisten überall in den ersten Reihen, zu* weilen sogar als leitender Faktor. Wir erwähnen diese Tatsache, die an und für sich selbstverständlich und natürlich ist, mir als ein Beispiel für die ürundlosig« keil der Behauptungen, die über uns aufgestellt werden. Uehrigens ertönt jetzt ein netter Ruf unserer Gegner: von der .,zionistischen Vergewaltigung‘׳. Diesen Vor* wurf lehnen wir ab, eine Macht sind wir aber aller* dings auf allen Gebieten des jüdischen. Lehens und diese Macht ist ein Ergebnis unseres Willens um! unserer Anerkennung der Wichtigkeit der Diaspora* a r b e i t. Kann es denn anders sein? Der Zionismus ist die Lösung der Frage des jüdischcn Vtvlkcs. Keiner von uns meint, daß das jüdische Volk sich in absehbarer Zeit in seiner Gesamtheit von neuem in Palästina konzentrieren wird. Dies ist auch für die l.ösimg des Problems gar nicht notwendig. Was uns nottut und was wir erstreben, ist die Schaffung eines national-territorialen Zentrums für das über alle Weltteile zerstreute Volk, eine nationale Metropole für tlie nationale ''8pora. Für dieses Zentrum ist die Grundlage ׳' ז worden. Es wird jetzt gebaut und durch und Mittel der Peripherie gestärkt wert’ ripheric ist für uns daher sehr wichtig .״o«..״.״, werden die Volkssplittcr, die unter anderen Nationen zerstreut sind, nur dann ein gesundes Leben führen können, wenn sie Lebenssaft aus der Metropole er* halten werden. Nur so, iin steten Zusammenhang des Zentrums und der Peripherie und ihrer organischen Wechselwirkung, denken wir uns die Regeneration des jüdischen .Volksorganismus, die Lösung des Gesamt* Problems des jüdischen Volkes. Die Arbeit in Pa* iüstina und die Arbeit in der Diaspora schließen harmonisch zusammen und bereichern sich gegenseitig. Dieser Zusammenhang wird unseren Volksniasseii immer greifbarer und verständlicher, auch denen, die der zionistischen Bewegung sich nicht »»geschlossen haben. Wer von uns hat nicht das Leben des jüngsten Zweiges des jüdischen Volkes, des amerikanische», im Verlauf der letzten einundeinhalb Jahre beobachtet? 1 lunderttatisende Arbeiter vereinigten sich in der Forderung der nationalen Rechte in der Diaspora und des autonomen Zentrums in Palästina. Die Ncw-Yorker Kehilla, die U/a Millionen Juden repräsentiert, tritt mit derselben Losung auf, endlich die mächtige Kongreß* bewegung, die das Drci-Millionen-Judentum erfaßt hat und die sich diesen Herbst in so wichtigen Beschlüssen vollenden wird. Fassen Sie alle diese Tatsachen zu* saimncn und Sie werden sich überzeugen, daß die Har* in c 11 i c, von der wir träumen, längst den Organisations* rahmen überschritten hat und zur Losung des Gesamt* Volkes gcwortleit ist. Mit Hoffnung und Liebe verfolgen wir die Arbeit der überseeischen Kämpfer und senden ihnen von hier aus unseren brüderlichen Gruß. In furnieren Lindem wurden diese Probleme durch die Sorgen und Forderungen der Kriegszeit in de» Schatten gestellt. So war es eine lange Zeit auch bei uns. Da kam die Revolution und die schaffende Arbeit wurde dominierend. Sie stellte diese Aufgaben auf eine solche breite Grundlage und beleuchtete sie so hell, wie es nur dort, wo das ganze Leben von Anfang bk, zu Ende neu umgeformt wird, möglich sein kann. Wir stellen vor der Einberufung der Konstituante. Ungemein groß sind ihre Aufgaben. Fine der kom* plizierfesten Aufgaben ist die Losung des nationalen Problems, die den einzelnen Völkern die Freiheit der Selbstverwaltung und der Autonomie gewährt und die Einheitlichkeit des unteilbaren Staates aufrecht erhält. Das russisch«' Judentum hat «las größte Interesse daran, daß demokratische Grundlagen für «las gesamte Reich /;«׳legt werden tnui daß das nationale Problem würdig gelöst werde. Für diese Arbeit am Staate wird das Judentum seinen - wollen wir hoffen - wertvollen Teil lH'ilrngcn. Was wir aber in erster Linie zu hm haben, weil nur wir allein es zu tun imstande sind, ist «lie Fest* legung der (irimdlagen, auf die sich das nationale Lehen und die nationale Vertretung d e s Judentums in Rußland stützen soll. Das ist der Gegenstand der ernsten und komplizierten Arbeiten unserer Konstituante, des außerordentlichen Jüdischen Kongresses, der «lemnächst eiiibertifcn werde» soll. Wir wissen, daß «las Problem des nationalen Bauens für uns, in «len Ländern der Diaspora, viel kompli* ziertcr ist, als für alle anderen Nationen. Wir bevölkern nirgends ein abgeschlossenes Territorium, sind aber kon* zentriert in «keil Städten, wo wir zuweilen mich eine Mehrheit bilde«. Wir sind ciugcsprciigt gerade unter solche Völker Rußlands, die selbst darnach streben werden, möglichst zahlreich und kräftig auf dem von ihnen bewohnten Gebiet aiif/.utrclcti. Endlich haben wir nicht eine, sondern zwei Spruche ת und wir haben für das Recht der beiden zu sorgen, ihrer Rolle und Bc* «leutmig entsprechend. Niemals und auf keinen Fall weiden wir «lie Schmälerung «ler Rechte und Bedeutung unserer nationalen Sprache z.iigeheii, die die Kultur «les jüdischen Volkes im Verlauf von Jahrtausenden tunfaßt, alle Bestaiidsteile unserer Nation in «ler alten und neuen Welt vereinigt, die nach ihrer Regeneration in unserem nationalen Zentrum, in Palästina, und nach ihrer gegenwärtigen, immer steigenden Verbreitung in der Diaspora, wachsende nationale Bedeutung gewinnt, Aiulcrerscits aber müssen wir mit der Tatsache rechnen, «laß im Verlauf der letzten Jahrhunderte ein Teil un* serer Volksmasse sich einen Dialekt .׳!»geeignet hat, der zu seiner alliiiglichcii Umgangssprache geworden ist, in der er sich über elementare Ereignisse verstiin• digl. AU die angeführten historisch entstandenen Er* schcinnngcn vertiefen das Problem unseres national«'« Seins und zwingen uns, das nationale Personalprinzip als Ergänzung zur nationalen territorialen Forderung, die die anderen Völker aufstellcn werden, hervor/u* heben. " Unser außerordentlicher Jüdischer Kongreß wird aber nach meiner tiefen Ucberzciiguug sich nicht auf die Lösung der Fragen, die mit dem russischen Judentum allein 1verbunden sind, beschränken können. Nicht solcher Natur ist der gegenwärtige Augenblick. Die Revolution hat wohl nur Rußland, wenigstens vorläufig nur Rußland, erfaßt, aber «ler Weltkrieg hat die ganze Menschheit ergriffen; er hat alle nationalen Probleme in ihrem weitesten Umfange auf die Tagesordnung ge* stellt und strebt danach, sie grundsätzlich zu lösen. I Keine der Rußland oder irgendein anderes Land bewohnenden Nationen, die ihre Volkstcile auch jenseits der Grenzen dieses Landes hat, beschränkt jetzt ihre I Hoffnungen 1111(! Forderungen auf die Grenzen dieses I Landes. Auch wir können cs nicht tun; wir können cs nicht und wir wollen es nicht. Dieser außerordentliche Kongreß, auf dem der zahlreichste und verantwortungsvollste Zweig des Judentums zum ersten Mal in Freiheit die Grundlagen seines Daseins fcstlegen wird, muß sich mit den Fra* gen, die a 11 c n T e i 1 c n des Judentums gemeinsam sind, befassen, sonst ist uns ein solcher Kongreß undenkbar, Sonst ist er auch — wir glauben fest daran — für das gesamte jüdische Volk undenkbar. Noch eine Forderung haben wir an den Kongreß zu stellen. Fr muß auf weiten demokratischen Grund• lagen Unberufen werden. Nur dann wird er die Hoff* innigen und Anschauungen des ganzen Volkes zum Aus* «huck bringen; nur dnnn wird er die gehörige Autorität nach außen und innen genießen. Selbstverständlich, daß einem solchen Kongreß von vornherein Zäune und Einschränkungen zu stellen unmöglich ist; er ist selbstverständlich souverän und hat alles m erörtern und zu beschließen, was und wie er cs für nötig finden wird. Verehrte Delegierte I Diese geschilderte Arbeit für Staat und Nation wird die höchste Anstrengung unserer Kräfte verlangen. Dafür sind Sic freie Bürger Ruß* lands und stolze Söhne Ihres Volkes. Aber indem wir die Bedeutung dieser Aufgaben betonen, werden wir —■ icli hin fest davon überzeugt — keinen Augen* blick vergessen, daß alles, was da» Judentum für sich in der Diaspora schaffen kann, nur ein Surrogat des nationalen Seins darstcllt. Für uns gibt es nur einen Weg zur Gesundung des Volkslebens, das ist der Weg, den wir schon längst verkündet haben und auf dem wir schon bald drei Jahrzehnte, langsam aber sicher, vorwärts schreiten, liier ruht der Schwerpunkt all unserer Hoffnungen, Absichten und Arbeiten. Die 'großen Wcltereignisse, deren Zeugen und Teilnehmer wir sind, konnten nicht an dieser unserer Ucbcrzcugung rütteln. Im Gegenteil, sie befestigten in uns nur die Gewißheit ihrer Richtigkeit. Denn das, was wir be•׳ _;_ Nr. 26 " 1 ־ haupten, behaupten und fordern jetzt alle Völker ein׳ * Boden, ’ m0 1 einen eigenen Buden für ein freies Leben, || In unseren Ucberzetigungeii gefestigt, die Freude de* \\ Schaffens «ler I Icinislätte für das Gesamtvolk vor.!1 almcml und von «len ersten aufgelutuleu Strahlen be• II leuchtet, haben wir uns in «len großen Tagen (|״ {j Befreiung׳■ der Hälfte unseres Volkes die bevorstehenden!! Aufgaben klar gemacht und das Versprechen abgegeben; j f keinen einzigen Tag «ler Rast, keine Stunde der’Ruht f auf unserem dornigen Weg -׳ bis wir «lein jüdischen fl Volke ein so'olies freies und eigenes Heim gesichert j'J haben, wie 1" jetzt alle Völker für sich verlangen und ff erhalten werden! Dies alles ist ja selbstverständlich. ין Was man aber nicht voraiissehen konnte und was n״t!1 jetzt mit «!»sagbarer Freude und Stolz erfüllt, ist das Verhältnis der breiten Volksmassen zu unserem Ideal, das sich während der Tage der großen Revolution kimdgcgebeii hat. Unsere Gegner sagten, «laß mit de» Sturz der Uiiterdriickiiiig auch 11er Zusammenbruch des Zionismus erfolgen werde. Obwohl wir wußten, «vic oberflächlich und lächerlich «licse Anschauung war, mul 1 ich gestehen, daß ein gewisser Rauch doch *! J fürchten war. Das l.i-hen zeiglc, wie grundlos «1* I Befürchtungen waren. Trotz der großen Freude, «Ile I die Emanzipation hervorgerufen hat, hatte sich das jädisclie Volk keinen Augenblick im Fraudcntaumel ver* loren. Was geschah und was geschieht, ist das Gegen, teil von dem, was unsere Gegner prophezeit haben. Aus allen Linien Rußlands erreichen uns zusammen mit <lc# jubelnden Kundgebungen über die Befreiung auch Trkläroiigi'ii der lincrscliiittcrteii Treue fiir unser ewig« Ideal der kegeneralion in iinscmn Palästina. Jung und alt, nrni und reich, Soldat und Zivilist, orthodox mul fiTigcsiiiiit - alle vereint die Ueherzeugung: jetzt, gerade jetzt, aus «len Ketten «ler Knechtung befreit, können wir freudig und eifrig uns dem Dienste unseres Ideals weihen. Die größten Säle sind nicht imstande, all die Massen, die «lies verkünden wollen, aufzunelunei; vieltausendköpfige Mcctingc, Demonstrationen mit blau* weißen Fahnen in den bedeutendsten Städten des Rei* chvs, von selbst sich bildende, unzählige Zellen, die sich in Rayons- und Distriktsorganisationen zusammen* tun, die migclieurc Nachfrage nach zionistischer Literatur - das alles zeugt klar, wie reif unser Volk ist, sei* altes Ideal anfzunchnicn lind cs zu versvirkliclien. Eg muß jetzt allen klar werden, worauf der Wille unsere» Volke» gerichtet ist, «fieser nationale Wille, der von heute an berufen ist, ein«: so bestimmende Rolle bei der Lösung «ler historischen, mit der nationalen Selbst* Verwaltung verknüpften Probleme zu erfüllen. Wir Zionisten brauchen keine neuen Beweise dafür, wie sich das Volk zu seinem Ideale stellt. In 31 dem, was das Volk bereits in Palästina geschaffen hat, ohne jede Unterstützung eines Staates, bei völliger Gleichgültigkeit der Finaiizkreisc und bei unglaublichen Schwierigkeiten und ernsten Hemmungen von außen — offenbarte sich der Wille des Volkes üi seiner ganzen Kraft und Entschlossenheit, Unsere vorilcrstcn Stcllungen und die Avantgarde, di«־ sie verteidigt, zeigen am besten, welches der Geist ist, der im Volke herrscht. Eine solche heldenhafte Entschlossenheit, die so weit vorgeschobenen Positionen zu verteidigen, ist nur dann möglieh, wenn die Gewißheit vorhanden ist, «laß hinter dir das gesamte Volk steht, sein konzentrierter Wille und all seine Hoffnungen. Gerade die letzten Kriegsjahre legten von der Standhaftigkeit unserer Pioniere Zeugnis ab. Ein kleines Lnndcheii mit wenig Vorräten, wo «Ins Leben erst im Anbeginn ist, wurde plötzlich von alle» Teilen der Welt getrennt: keine Einfuhr, keine Amfuhr. Woher soll cs Kraft nehmen, die List dieser Leiden zu ertragen? Und unsere Gegner beeilten sich, uns mit einer mitleidigen Miene ihr Bedauern auszudrücken, «laß die Arbeit so vieler Jahre jetzt zugrunde gellen muß. Mit Freude mul Stolz können wir aber jetit konstatieren, daß all unsere Positionen im Lande aufrecht geblieben sind, daß kein einziger Kolonist und kein einziger produktiver Einwohner der Stadt in diesen schweren Jahren seinen Posten verlassen hat. Heil unserer Avantgarde! Dank unseren Pionieren! (Sturinischer Beifall). Ich kann hier nicht ohne Gefühl der tiefen Dankbarkeit von all den wertvollen Diensten sprechen, die die Regierung der Vereinigten Staaten bi* zum letzten Augenblick ihrer Neutralität unseren Pio* nicren in Paliistina so warm und edelmütig erwiesen hat. Der edelmütige Präsident wurde dabei von den uneigennützigen Geboten der Humanität und brüderliehen Völkersolidarität geleitet, aber auch von einer tiefen Sympathie für die Sache unserer Regeneration Der Wille der Regierung fand einen würdigen Vertreter in der Person des Botschafters Morgentha«, dieses treuen Sohnes des jüdischen Volkes und des j*• dischcn Landes, dessen Verdienste in diesem schwere» Jahre das jüdische Volk nicht vergessen wird. Ua» Schicksal wollte unserer Avantgarde eine neue Prüfung aufcrlegcn. Ich spreche von den traurigen Ereignissen der letzten Zeit, die mit der Evakuierung Jaffas Verbünden waren. Die Nachrichten, die uns zugekommen sind, sind widerspruchsvoll, cm« genaue Feststellung der Tatsachen ist bei den gegenwärtigen Umständen nicht leicht. Alles spridit aber dafür, daß der jüdischen Bevölkerung bedeutend schwe* rere Leiden ab den mohammedanischen und Christ