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Jüdische Rundschau · 1917-06-15 · Heft 24 (15.6.1917) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 24 (15.6.1917)
Date
1917-06-15
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nr 24 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 199 die Forderung der jüdischen nationalen Au* f o n o 111 i c in das Programm der Partei auizunchmen. Die Beteiligung an dem bevorstehenden Jüdischen Kon grell wurde beschlossen. Im Zentrum aller Debatten stand der Wunsch nach Schaffung einer einheitlichen j ü d i s c h •s o 7. i a 1 i s t i s chen Partei, die die vier Parteien umfaßt. Am eifrigsten trat für die Idee der Vereinigung M. Litwakow ein, der ehemalige strikteste (iegner jeder nationalen Ar* heit in der Diaspora, der jetzt die Idee des Antonomis* miis am eifrigsten verficht. Im Anschluß daran beauftrngte die Konferenz das Zentralkomitee, ״ein Ucbcr* einkommen mit den Sejm ist cn bezüglich der Ver* einigmig au( (irtuul der von der Konferenz gefaßten Resolutionen zu treffen", mit dem Zentralkomitee der Po* nie-Zion zwecks Vereinigung auf (irundluge einer Aussprache über die Paliistlnnfrage in der Parteilitcratur in Verhandlung zu treten und mit dem Bund über die Möglichkeit einer Vereinigung zu verhandeln. Der Vertreter der S e j in i s t c n, der als fiast teil* nahm, erklärte sich mit den Beschlüssen der Konferenz einverstanden. Der Vertreter der P o a 1 e - Z i o n dagegen begrüßte in seiner Rede die Aufnahme des auto* iiomistischen Prinzips durch die Partei und den Be* Schluß, eine Vereinigung der jüdisch-sozjalistischen Parteien auzubahnen, bczeichnctc aber die Tätigkeit in Pa* liistina als conditio sine qua non für die Beteiligung seiner Partei an dieser Vereinigung der sozialistischen Parteien und vertrat den Oedankeii einer föderativen Vcreinigung. Vom Bund war kein Vertreter bei der Konferenz anwesend. Der Konferenz überbrachten die Vertreter der Sejmisten und Ponlc-Zion Glückwünsche im Namen ihrer Parteien. In das Zentralkomitee wurden gewählt; Maxim An in, Sokolowsky, Litwakow, Gergel, Chersonski, Gut mann, Wcizmnjnn, Lesezinsky, Ufrecht in und Churgin. Als Stellvertreten Dawidowitsch und Raschkes, die sich außer Landes befinden, Jüdische Distriktskonferenz in Kiew Das Abendblatt der ״Frankfurter Zeitung“ vom 2. Juni brachte folgende Mitteilung: Stockholm, 1. Juni. (Priv.-Tcl.) Aus Kiew wird gemeldet, die dortige jüdisclieLnndcsvcrsammlung erklärte die jüdische Nationalität als eine öffent* licli-reclitiiclie juristische Person und forderte für alle Juden die persönliche, nationale Autono• mie, sowie eine besondere jüdische Volks ver• tretung in Rußland auf Grund des-gleichen und gc* heimen Wahlrechts. lieber diese ׳ jüdische Konferenz erhielt das Ko* pciihagener liüro der Zionistischen Organisation fol* geiules Telegramm aus Petersburg: * ״Aus Kiew, wo die jüdische Konferenz von acht Gouvernements mit 2 Millionen jüdischer Bevölkerung stattfand, erreichte uns folgendes Telegramm: Jüdisehe Distrikts-Konferenz, 360 Delegierte aus acht ukrainischen Gouvernements zählend, nahm drei Rcsolutio* nen unter lled,ulrufen und Hatikwahgesang gegen 36 Stimmen des ״Bund" an, eine Vorkonferenz cinzubcrufen und in das Programm der rußländischcn jüdischen Konferenz die Forderung cinzuschlicßcn, daß bei der Frie* denskonferenz die nationalen und bürgerlichen Rechte für die Juden in allen Ländern, besonders in Rumänien und ein autonomes Zentrum in Palästina verlangt wird. Daraufhin verließen die Bundisten demonstrativ die Konferenz. Zionistisches Distrikts-Bureau". Mißlungene Umtriebe Auf den unzähligen Straßcnmectings und politischen Volksversammlungen, die in den Tagen des Osterfestes in allen größeren Stadien des russischen Reiches unter freiem Himmel ahgeh,alten wurden, tauchten hie und da antisemitische Redner auf, die das Volk über die politischen Vorgänge im Lande falsch zu ortenliieren und die judenfeindlichen Instinkte des Pöbel« zu wecken versuchten. Solche Hetzreden wurden in den Vorstädten von Moskau, Petersburg, Poftawa, Odessa, Kiew und anderen Städten gehalten. Nirgends aber konnten sich die Hetzer auch nur eines kleinen Erfolges erfreuen. Zumeist erkannte das Volk die konterrevolutionären Absichten der Reduvr mul brachte sie ziun Schweigen. Einige von ihnen wurden von der Miliz, fcstgenommcn. Aut dem Polizeirevier stellte sicli zumeist heraus, daß cs sich um entlassenc Schutzleute und Beamte der gestürzten Regienmg handelte. In einigen Orten aber begnügten sich die Antiscmitc1< nicht mit öffentlichen Reden. In manchen Städten, insbesondere in den Gouvernements Kiew (Brussilow, Umak, Waßilkow, Owrutsch) und Bcssarabicn (Kiscliinew, Peressctschciiy, Ryscbkanowka und in Tschernigow wurden regelrechte Progromproklamationen und Flugschriften verbreitet. An einigen Orten schloß sich auch die Geistlichkeit den Pogromagitatoren an. In Tiflis vermißte zufällig ein christlicher Vater am ersten Feiertag seine beiden kleinen Töchter. Diese Tatsache genügte den antisemitischen Agitatoren, um das Gespenst der Ritualmordiegcnde von neuem im Volke zu beleben und die jüdische Bevölkerung in Panik zu versetzen, lin Dorf Sucharcwo in der Nähe von Moskau war ein Mord an einem 7-jährigen christlichen Mädchen begangen worden. Sofort zeig* ten sich Flugblätter, die den Mord mit dem Pcssachfest in Verbindung brachten und das Volk aufreizten, sich an den ״Christenfeinden“ zu rächen. Uebcrall gelang es aber den Behörden, der Miliz und den Lokalkomitees des Arbeiter- und Soidatenratcs, die gefährlichen Umtriebe int Keime zu ersticken. In Tiflis wurden die verscholienen Kinder durch die Miliz, am selben Tage ausfindig gemacht. In Sucharcwo stellte die medizinische Untersuchung fest, daß das ermordete Kind vom Täter zuerst geschändet worden war. Zu den Feiertagen beuchten die führenden Zeitungen Rußlands Aufsätze aus der Feder des autoritativen Schriftstellers Wl. Korolcnko, des Führers der russisehen Sozialdemokraten G. P1 e c h a n o w und anderer gegen die gefährlichen antisemitischen Umtriebe der alten Diener der gestürzten Macht. Zionistische Vereinigung für Polen Am 3. Juni wurde auf Antrag der Herren H. Farbstein, Dr. Portner und Scidemann die Legalisierung einer Zionistischen Verein!־ gung fiir!סיlen beseitigt. Gegenwärtig bestehen in Polen ungefähr hundert zionistische Vereine, die unter einem Zentralkomitee, das seinen Sitz in Warschau hat, vereinigt sind. Es wird nunmehr eine ausgedehnte Tätigkeit entfaltet werden, um neue Vereine in den Städten und Städtchen zu organisieren, in denen cs bis jetzt nicht möglich war, solche Vereine zu gründen. Es wird ferner eine Konferenz vorbereitet, die in zwei bis drei Monaten stattfinden soll, und auf der die Vertreter aller zionistischen Vereine des Lindes die aktuellen zionistischen Fragen bchandein sollen. Der Beschluß der letzten Konferenz über die NiclUbetciligung der russischen PoaUsZiou an den zionistischen Kongressen gelangte von neuem zur Behandlung und rief eine heftige Debatte hervor. Eingehend wurde auch die Frage der Vereinigung aller jüdischen nationalsozialistischen Parteien behandelt. An dieser Debatte beteiligten sieb Vertreter der sejmistiseben Partei (J. N o w a k o w s k y) und der Sozialistcn-Tciritorialisien (Maxim A ״ i n und M. L i t w a k o w), die auf der Konferenz als Gäste anwesend waren und die Konferenz jm Namen ihrer Parteien beglückwünschten. Im An- Schluß an diese Debatte beschloß die Konferenz, das Zentralkomitee zu beauftragen, sieh mit der Leitung der anderen jüdisch-sozialistischen Parteien zwecks Vereinigung der gemeinsamen Tätigkeit aller jüdisch• sozialirtischen Parteien auf föderativer Grundlage in Verbimluug zu setzen. Die Föderation der jüdisch-sozialisitsrhen Parteien soll sich eine gemeinsame Tätigkeit auf dem Gebiete der wirtschaftlichen und nationalen Forderungen zur Aufgabe machen, insofern diese in dem Programm aller vereinigten Parteien vorhanden sind. Die Konferenz beschloß, an dem Jüdischen Kongroß, der auf Grund des allgemeinen, geheimen, gleidien, direkten und proportionelicn Wahlrechts ohne U11terxhied des Geschlechts einbciiifen werden soll, teilzunehmen und dafür zu sorgen, daß er folgende Tages#• Ordnung erhalte: I, Forderungen in Rußland: a) die gesetzliche Anerkennung der jüdischen, demokratisierten und weltlichen Gemeinde, b) die Verwirklichung der jüdisch-nationalen Autonomie, c) die gesetzliche Garantie der bürgerlichen und nationalen Glciehbcrcchtigmig der nationalen Minoritäten in allen autonomen Gebieten des Reiches. II. Forderungen außerhalb Rußlawls: a) die Unterstützung des Kampfes für die bürgerliche und nationale Gleichberechtigung des jüdischen Volke» in allen Ländern, wo sie diese Rechte noch nicht besitzen, b) die Freiheit der Einwanderung und Kolonisation in Palästina. Die Konferenz forderte auch alle Parteigänger auf, au der Reorganisierung der Gemeiiiden tcilzimchmcn und vorläufige Gemeindekomitees aus den Vertretern aller politischen Gruppen und Organisationen zu bilden, die die Durchführung der Demokratisierung der Gemeinden zur Aufgabe haben. Die Konferenz beschloß auch einstimmig, das Haager Büro des Wcltvcrbandes zu ersuchen, eine Konferenz des Weltverbandes der Poale-Zion zwecks Durchführung der Aufgaben der palästinensischen Tätigkeit ciuzubmtfen. Die Konferenz der Soziallsten-Territorialisten (S. S.) An der vom 2. 5./15.—18. März in Moskau tagenden Konferenz der Zionisteu-Territoriali- *ten nahmen zwanzig Delegierte und 8 Vertreter des Zentralkomitees teil. Ins Präsidium wurden gewählt die Herren Maxim A n i n, W e i t z 111 a וו n und M. L i t* wakow. In das Sekretariat die Herren Dr. Levin, Josef Lese zinsky und Kongul. Ucbcr die Tätigkeit des Zcntralkoinilecs seit der letzten Konferenz, die im vorigen Jahr in Pinsk illegal stattgefunden hatte, berichtete M. Litwakow׳. Ueber den gegenwärtigen Stand der Organisation sprach B. Gut mann. A11 in und Gergel berichteten über ihre Tätigkeit im Rat der Soldaten- und Arbeiterdeputierten und über die Konferenz. der nationalsozialistischen Parteien, die die Sozialistcn-Territorialisten gemeinsam mit den Poale-« Zion «nd der litauischen sozialistischen Partei einberufen halten. Nach eingehenden Debatten und tlieorctisdien Auseinandersetzungen beschloß die Konferenz, Betten gerissen und in Gefängnisse gebracht. Hier vcrbrachten die ״Verdächtigen" zwei Nächte und einen Tag, bis sic als ״ungefährlich“ entlassen wurden. Nichtsdestoweniger fanden sicli nach dem Abzug der Russen Verleumder, die die Lcmbergcr Juden der Teilnahme an der Bcgrülliiiigskundgebung für den Zaren beschuldigten. Denunziationen der Juden durch die nichtjüdische Bevölkerung waren an der Tagesordnung. Vor allem wurden die Juden der Preistreiberei und des Brot- Wuchers beschuldigt. Auch für die Herabdrückung des Rubclkurscs wurden sie verantwortlich gemacht. Zu den ungeheuerlichen antisemitischen Erfindungen gehörte auch das Märchen, daß die Juden im September 1914 beim Einzug der ersten russischen Patrouillen die Pferde der Kosaken ehrerbieiigsi geküßt und die Kosaken mit Blumen überschüttet hätten. Diese Beschuldigung kan» wenige Tage nach der Befreiung Lembergs in Umlauf und findet ihre Erklärung darin, daß die Juden bei dem Einzug der österreichischen Truppen sicli an den Ovationen beteiligten, was ihnen die nicht jüdische BcvöR keruttg Lembergs mißgönnte. Sofort hat man die Freude der Juden zu dämpfen gewußt, indem man behauptete, die Juden hätten beim Einzug des russischen Heeres die gleiche Begeisterung an den Tag gelegt. Neben den Gewalttaten der russischen Militärgewalt und dem schändlichen Verhalten der niehtjüdisehen Bevölkerung gegen die Juden erfahren wir aus der Schrift auch vieles, das von dem Opfermut und der mannhaften Haltung der Juden den russischen Behörden gegenüber Zeugnis ablegt. Unvergeßlich werden die Berichte über die Verhandlungen bleiben, die die Vertreter der Juden mij der russischen Verwaltung führten und wohl mit zu dem Erhebendsten gehören, das die jüdisehe Geschichte während des Krieges zu verzeichnen hat. Niemand wird dieses Sonderheft des ״(Jüdischen Archiv“ aus der Hand legen können, ohne von der Kraft der jüdischen Solidarität und der jüdischen Standbaftigkeit starke Eindrücke empfangen zu haben. M. M, Was uns nottut Zur Frage der landwirtschaftlichen Ausbildung von jüdischen Mädchen in Deutschland. Der Gedanke ist vortrefflich — um so mehr muß cs Mvundcr nehmen, daß erst so wenig Versuche gemacht werden, ihn in die Wirklichkeit uinzusctzcn. Die Schwierigkeiten, die man sich denkt, bestehen lange nicht in dem Maße -- vorausgesetzt, daß man nicht gleich an das letzte Glied einer Kette denkt, ohne die früheren Stufen zu wollen. Fine Mädchenfarm ist vielleicht noch nicht möglich, möglich aber, und z. B. in Oesterreich, in Biclitz, mit großem Erfolg bereits unternommen, ist die Anlernling der Jungen toid Mädchen im lilau-Weiß zu landwirtschaftlichen Arbei* ten. Und zwar ohne Kosten. Man verzichtet niim* lieh zunächst noch auf den Erwerb eines eigenen Grund- Stückes und - eine einfache Lösung * bestellt den zahlreichen Städtern, die keine eigene Arbeitskraft dafür verwenden können, ihre Schrebergärten. Eventuell wird das Saatgut selbst gestellt (in der Zeit der Kartoffelnot brachte jedes Kind von zu Hause eine Kartoffel mit!). Der Entgelt besteht in der Hälfte des Ernteertrages, eine Bedingung, die fast überall gern gewährt wird. Im!nächsten Jahre vielleicht ist man »dion so weit, das eigene Landheim mit eigenem Boden zu schaf* fen — der Weg ist gebahnt! Der Biclitzer Blau-Weiß hat 300 Mitglieder und, dank 'dieser Arbeitsweise, zahlreiche Gönner und Freunde. Nachmachen! Und möglichst ohne Diskussionen, Programme, Theorien, Lehr- und Organi* sationspläne. Heinrich Margulics. Ein Agnon-Abend Im intimen Kreise des hebräische« Beth-Waad trug S. J. Agnon am 7. Juni aus seinen Werken vor. Das war eigentlich kein Vortragen im üblichen Sinne, keine Deklamation, keine Betonungskunst. Schlicht wie seine Helden, sanft wie seine Heldinnen, bedächtig wie das ganze jüdische Leben von vorgestern floß das sicli in den Höhepunkten bis zu einem Rezitativ verdichtende Erzählen Agnons. Von wundervollem Leben und wundervollem Glauben erzählte er: wie der alte Patrizier Reb Jakir, die kunstvolle Wandmalerei in seinem Prachtncuhau erhartnungslos heriiiiterrcißt, weil die gottlosen Maler cs vergaßen, eine ellengroße ungemalte Stelle zur Erinnerung an das zerstörte Jerusalem freizulassen: wie ein frommer Jude ohne Geld nach Frez-Israel wandert und, kraft seines Oottvcrtrauens, auf einem Schnupftuch das große Meer durchquert. Und was der Wunder noch mehr sind in einer Lebensart, wo die Erde uns himmelhoch, der Himmel in Erdnähe erscheint. Fs wird in dieser Welt alles glaubhaft. Auch das groteske Caprtccio: ״Der Liliput Reb Gadiel“, auf Bitte des Verfassers von Irl. /.illn Fe in borg frisch-fröhlich vorgetragen, ist eigentlich nicht als schalkhaftes Launenstück, sondern als wunderliche Geschichte aufzufassen, die bei der Tafel Rcb Jakirs erbaulich gewirkt hätte. Dabei sind Sprache und Stil so kernhehräisch und volfcstümlich-jüdisch, jeden modernen Flitterwerks bar, daß Rcb Jakir wohl auch sprachlich nichts an den Geschiehten Agnons auszusetzen gehabt hätte. Es wäre doch falsch a 11 zunehmen, das dichterische Können Agnons erschöpfe sich in dieser schönen Einseitigkeit des Altjüdischen. Es gibt in seinem literarisehen Schaffen noch ein großes Gebiet, das an diesem Abend im Schatten hlicb — die Romane und Novellen aus dem jung-jüdischen Leben und Treiben, Keimen und Gären. Der einzige an diesem Abend vorgetragene Ausschnitt aus der Neuzeit, die Reise des jungen Chemdath nach Palästina, haftet noch immer am Idyllischen der Vergangenheit. Vom Brausen der Oegenwart, vom Schwingen der Zukunft erhoffen wir noch ektrnal eine Vertonung Agnons zu hören. Dm Publikum belohnte den Dichter mit verdientem Beifall Der Abend war einer der gelungensten im hebräischen Beth-Waad. B. K.

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