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Jüdische Rundschau · 1917-06-15 · Heft 24 (15.6.1917) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 24 (15.6.1917)
Date
1917-06-15
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 200 Scliekclwcclie in Warschau ’•vir haben neulich von dem Las: Beomerfest ilvr jüdischen Kinder Warschau* berichtet iiikI v<»11 dem glanzvollen Empfang, den 111m die Warschauer J1!<lenl1eir borciTel hat. Ls war wie ein Bekenntnis /um Lel»m, zur nationalen Glückseligkeit, das aus dieser überwältigenden Freude, aus diesem Sliirni von JiiIh'1 sprach, Jrtzl koimeii wir von einer /,weilen großen Kiitidgc- 1)11111! berichten, der S c 11 e k e I w o e 11 e. Ihe Woche vom •I, II. Juni ist in Warschau als Selickclwoehe begütigen worden, Nudi liojji kein zahlenmäßiges Ergebnis vor, aller soviel kann man jet/t sdiou sagen: nie /tivor ist die Sdickelsammlini׳) in Warsduiu mit diesem Eder Delriebi'11 worden, nie zuvor war die Sebekclsnnmilimg iiier eine Sache des ganzen Volkes so wie dic.es Mal, Die Stadt war fast wie verwandelt. Auf allen Plakat- Säulen prangtet! grolle Plakate mit dem Basler Pro• graintu und dein Aufruf: Zahlt den Schekel! in polnisdtcr, jidischer und hebräischer Sprache, l>iese Piakate lagen fast hi jedem Geschält, klebten an jeder Stra- Ueiiecke. Miiuner.und!•'rauen und vor allem die Jugend zog, du roh Bäinler legitimiert, durch Warschau, verteilte die Plakate und Aufrufe und verkaufte den Schekel. Jeder Tag brachte wenigstens zwei, mancher drei Vers a 111 m - In 11 gen, die alle sehr gut besticht, manche überfüllt waren und in denen eine ausgezeichnete Stint* mung, ein feierlicher Enthusiasmus herrschte. Insgesamt waren 15 Versammlungen in dieser Woche. Darunter drei grolle Massenversammlungen, jede mit mehr als 2000׳ Gasten. Folgende Resolution wurde überall unter begeisterter Zustimmung angenommen: ״Die Versammlung ist einig in der Forderung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Ileimsliitte für das jiidiselie Volk in Palästina. In tiefem Schmerz über die Erschütterungen, die durch den Krieg über den so vielversprechenden neuen jüdischen Jischuw iii Paliislina gekommen sind, vereinigen wir uns in dem Gelübde, alle unsere. Kräfte aii/.iistreiigen, dal! dem jüdischen Volk •■ein Recht und Paläsliua seine Heimstätte werde. Als Beweis dafür zahlen wir den Schekel.“ Die nationalen Zeitungen waren voll von Artikeln, Solizen, Anzeigen, überall leuchtete das Wort Schekel, Männer und Flauen und die Jugend vor allem drängten sich im zionistischen Büro den ganzen Tag, erbaten neue Weisungen, forderten neue Schekel mul waren froh und begeistert, zionistische Arbeit tun zu können. Die gesamte nationale I'agcspresse iiatte sich 111 neu i teilst der. Sache gestellt, D.:r ״Moment“, das lagesorgaii der ״Volkisten", trat warm und ehrlich für den Schekel ein. Fr öfinete nicht nur jeder Einsendung seine Spalten, auch aus dem eigenen Kreise seiner Mitarbeiter heraus erscholl in lauter und besonderer Form der Ruf zinn Sahekel. Zu einem politischen Ereignis alter wurde die Sollekelwoche im ״Hai nt“, dem anderen grollen jüslisdien Tagblatt Warschaus, Wir entsinnen 1111s, daß der ״Haint“ vor mehr als 12 Jahren ein zionistisches Organ war. Am Vll. Kongreß war sein Leiter, Herr Jatzkan, einer von denen, die sieh mit der ablelnicnden Entscheidung des Üstafrika-Projektes nicht einvvrstanden erklärten und zusammen mit Zangwill aus der Organisation austratvn. Seitdem stand diese grolle Zei- Umg etwas abseits. Sie mudiie keinen Hehl aus ihrer Sympathie für unsere Bewegung, aber sie war nicht mehr unser. Nunmehr liat in der letzten Woche Herr Jatzkan in einer durch die Offenheit ebenso wie durch (die Würde ihres Tones ausgezeichneten Erklärung, die er ״/.um Zionismus!“ betitelte, die Bilanz, dieser seiner Literarische Mitteilungen Wie die Zeitungen mitleilen, beginnt demnächst in Odessa die von Adiad llaam begründete hebräische Monatsschrift 11״ a sc 11 i I oac 11“, die vor zwei Jahren unter dem Zwang der Kriegs/ensur eingestellt worden war, von neuem unter vier alten Redaktion von l>r, J, Klausner zu erscheinen. Das Petersburger Komitee der ״Po a I c - Z i o 11“ gibt eine neue Zeitschrift in russischer Sprache, ״Lisdok", heraus. In Kiew begann eine neue jüdische Zeitung zu erscheinen, die von einer Gruppe jüdischer Sozialisten iicraiisuegebcn wird: ״Das freie Wort“. Die ersteil Nummern brachten Aufsätze von sejmistisdien poale-zimiistisdien und sozialistiscii-tcrritorialjstiscben Publizisten. Die Wochenschrift ״Jcwrejskaja Njcdjelja“, das Organ der jiklisdi-kadettisdien ״Volksgrupp c“, wurde von Moskau nach Petersburg zurückverlegt. Am Todestag von J. L. Pefez erschien in Kiew ein jüdisches Sammclbueh ,,Zur zweiten Jahr• zeit von J. L. Percz“, das Aufsätze von M. Litwakow, A. Schiineoni, Nistar, D o b r u * sch in, 1). Bergeisohn, N. M eisei und einen unverofientliditcn Aufsatz des toten Dichters selbst: ״Hoff un glaub!“ enthält. Der hebräische Schriftsteller J, Ch. Tawjow schrieb ein neues Drama ״Es sek Me such 8 ach“, das von der neugegründeteu hebräischen Thcntcrgcscllschalt ״Habima“ in Charkow aufgeführt wurde, 111 Warschau erschien eine zweite Auflage der zionistisahcii Schrift ״U e u I a t h H a a r c z“ des orthodoxen Rabbiner», Mordeehai Aschkcnasi aus Warschau,• Das Budi behandelt die Frage der jüdischen Ko- Ionisation in Palästina vom religiösen Standpunkt aus J U E DI_SC ttj־ RUNDSC HAU_ Aiilli'iiM'iterjahre gezogen mul sich frei und uiteiugc* schrankt zinn Zionismus bekannt, (Siehe den folgenden Artikel.) Jetzt stellt die eine der beiden mdionnlen Zcitungen Polens wieder ganz in unserer Reibe tmd für miscrd Idee, die polniselicti Zionisten und spater einmal die Zionisten des )!;m/en Ostens haben wieder eine grolle Tages/ciliiii]!‘, intleß die zweite tms im Prinzip Ire und lieh und (ürderml gegeiiüherstelit, Das ist ein Gewinn, den wir nicht zu klein bewerten wollen und der sieh bald mich m der tiiglkiien Arbeit fruchtbar bemerkbar 111a• dien wird, Dies alles ist nicht mir Begebenheit, es ist Symptom, Ein Zeichen des erwachende» nationalen Lebens, des nach Ausdruck ringenden zionistischen Bewußtseins der jüdischen Masse in Polen, j. Ü. Zurück zum Zionismus Im Anschluß au «len obigen Artikel bringen wir in folgende in aus der Erklärung des Redakteurs des Warschauer Jidischcn Tageblatts ״llaint" S. J, Jatzkan, die bemerkenswerte Stelle, in der Herr Jatz.kmi, vier seit der Ablehnung des Ugaiulaprojckts Tcrritvirialist war, seine Rückkehr zum Z i o!1 i s m u s motiviert. In dieser Erklärung, die in der Nummer des ״Hu int“ vom 7. Juni B)I7 an hervorragender Stelle veröffentlicht ist, schreibt Herr Jatzkan unter anderem folgendes: ״Erst zwölf Jahre sind seit damals verflossen und nun ist eine Zeit gekommen, die beweist, daß cs in vier Geschichte der Völkerideale keine Unmügliäikeit gibt, daß das, was gestern wie die größte Phantasie ausgeselien bat, iiiurgeti zur Tatsache werden kann und daß das, was den Geist mid das Blut eines Volkes durchweht, nicht irgendwelchen Armierungen unter• liegen kann und darf. Man keimt noch nicht das Resultat der Weltkata* Strophe, die wir jetzt erleben, weiß noch nicht, wie weit alle Ideale mul Hoffnungen, die die verschiedenen Völker und Nationen an sie knüpfen, realisiert wer•! den. Möglich, daß sie noch manche Ueberrasdumgeii bringen wird und wir wollen uns deshalb auch noch nicht überspannten Hoffnungen liingeben ... Die Tatsache allein, daß unser nationales Ideal, unser historisches Recht auf Palästina nach tausend* jähriger Wanderung als realpolitische Frage nuftaiiclitc, sie allein schon muß den Zionismus aus seiner engen Parteistellung, in der er sich bis jetzt befand, auf die lloiie einer allgemeinen jüdischen Volksbewegung ciiiporliehcn, die jeden Juden begeistern muß, dessen Herz von jüdischen Geist und jüdischer Hoffnung, von jüdischem Leid und jüdischer Freude erfüllt ist, sie muß alle vereinen, um in den großen Tagen der VölkeiTCiiaissaiice unser altes historisches Banner zu entfalten, das hoch unter den Fahnen aller Völker, die heute ihre historischen Rechte auf Existenz, und Frei• heit fordern, flattern soll. Und daher glaube Ich, daß es mir nicht zur Sdundc geeicht, wenn! ich öffentlich erklären werde, daß ich nach den zwölf Jahren, die ich zusammen mit vic• len anderen vom Zionismus entfernt war, jetzt zu ihm zurikkkehre, Eine Schande, glaube ich, wäre es gewesen, wenn man aus persönlichen Rücksichten sich nicht vor der historischen Wahrheit beugen würde, die sich mit solcher Kraft in unseren großen Tagen erwiesen hat.“ und wird eingclcitct durch Briefe von Theodor Hcrzl, Rabbiner J. J, Reines und anderen. 111 Lemberg erschien eine Sammlung jidisdicr Oe• ♦lichte von U, Z. ü r ü u b c r g ״E r g i z * u f F c 1 d e r“. Nr, 24 ln Seiicve 11 Inge 11 erscheint seit kurzem in hol• ländischer Sprache eine zionistische Monatsschrift für die jüdische Jugend ״Tikwatli Jisraei“ unter der Redaktion von S >r. D, Cohen, Lehrer am Niederländischen Lyzeum in Ornvcnliagc. Bis jetzt sind zwei Nummern mit innuuigfnclicn belletristisclien und ande• reu Beiträgen erschienen. Manche Beitrüge sind in fron• zösischer Sprache veröffentlicht. Das das neue Halbjahr beginnende Heft 7 der Monatsschrift in polnischer Sprache ״Moria h" enthält folgende Aufsätze: W, B. ״Morgendämmerung in Ruhiand“, B. IGinpaport ״Die zionistische Pflicht', Apolinar Hartglas ״Das polnische Judentum am Scheide• wege“, ״Aus Agatlah und Midrasch“ (Schawuotli-Frag•■ mente), ״Satzungen der Schomnm“, J. Kotternmann ״lieber die Jugendbewegung in Deutschland“, B. Löwe ״Dialekt oder Sprache‘•, W. B c r k e I h a m m e r ״Lud• wig Franz Mayer“, Cäciiic Kuhmerkcr-Sirkes ״Aut der Wacht“ (Novelle), Rundschau: Ben-Josef ״Das gegenwärtige hebräische Schrifttum“ (3), ״Aus jüdischen und nichtjüdischcn Zeitschriften“ Bibliographie tmd Neue Bücher. — Zu beziehen durch sämtliche Buchhandlungen oder direkt vom Verlag ״Moriah". Wien I, Ebcndorferstr. 3/13,' Die unter dem Titel ״Die fu . .. krieg“ veröffentlichte Denkschrift de» Jüdischen'Sozinlistisehcn Arheitcrverbandes ״Paale Zion“ erschien Ln zweiter erweiterter Auflage. Von der Denkschrift wurde mich eine französische und englische Uebersetzung vcranstiiltet, ׳ Im Selbstverlag des Verlas: schichte des Talmud“ N. Netter, Metz 1916. id cn im Welt 1<rs erschien die ״Oevon Oberrabbiner Dr, Die Po&lc-Zion auf der Stockholmer Konferenz Aus dem H a a g wird telegraphisch mitgetn)(. Die sozialistische I 111 e r 11 a t i o n a 1 e 1 u 11 d #j Verb a 11 tl א h it r <1 ♦I c r P o a I e Z i o n zur Teil. 11 a 11 m e a 11 d e r S t o c k 11 o 1111 e r K o n f e r e 11 / e j, Die Tatsache, ♦laß auf einer Friedenskonferenz, die die politische Lage und das künftige Schicksal der krieg, führenden Länder tmd der an dein Kriege beteiligte! Völker besprechen wird, auch eine 11ali011al-jü(|jsche ‘ Stimme ertönen wird, hat außer der politischen IR., deimmg, die ihr zukommt, auch noch einen prui/j. pielleii Wert. Bekanntlich wurde bis jetzt von der inteinatioimlcii Sozialdemokratie (las jüdische Volk mdij als Nation betrachtet und konnte daher nicht aut eine besondere Sektion in der ״Internationale“ Anspruch erhoben, Selbst die älteste jiidisdu■ sozialistische Partei, der ״Bund", wurde vom Inlernalionaleii Büro nidit als selbständige nationale Partei anerkannt und mußte als Teil der russischen sozialdemokratischen Partei auftreten, Spider, als die Sej misten eine Beteiligung an der ״Internationale“ erstrebten, wurde ihnen dies ebenfalls verweigert tmd sie mußten sich damit begnüge# daß die russische sozial-revolutionäre Partei einen sejmistischcii Vertreter in ihrer Delegation aufnahm. für die Poale-Zion, die als national-jüdische Partei um! zudem noch ais Weltorganisation auHratcn, war der Kampf um die Zulassung zur ״Internationale“ eine Frage der nationalen Würde und Anerkennung der jüdischen Nationalität. Im Verlauf der letzten 10 Jahre galt dieser Forderung die große Aufmerksamkeit der Partei, Die Bemühungen der Poale-Zion stießen aber immer aut den Widerstand hauptsächlich der ״,Sozialisten jüdischer Konfession“ und nicht zuletzt auch derjenigen jüdische# Vertreter, denen es auf Umwegen gelungen war, a# der ״Internationale“ teil/unehmcn, tmd die daher dort als die einzigen Sachverständigen in ijidiscli-sozialistisclitn Frauen betrachtet wurden. Der letzte Veisucii der Poalc- Zion, die sozialistische Oeffenllichkeit über das wahre Wesen der Judenfragc auf/ukläien und sie für die Anerkennung der jüdischen Nationalität und zugleid! auch für die Unterstützung im Kampic des jüdischen Proletariats für die nationalen Rechte in allen Lindern, in Rußland wie in Oesterreich, in Polen wie in Palästina, zu gewinnen, war die Denkschrift ״Die Juden im Weltkrieg“, die das Büro des poalc-zionistischcn Welt- Verbandes den Mitgliedern des Iriternatioitacln Büros unterbreitete. Die Palästinafrage in der New Yorker Jüdischen Gemeinde Die Jahreskonferenz der New-Yorker Jüdischeu Gemeinde, die eine Bevölkerung von 11 Millionen Juden repräsentiert, befaßte sich ais 27, April mit ♦len jüdisch-politischen Fragen der Gegenwart. ״Palästina als Kulturzentrum des J u d e 111 u 111 s“ war der Vortrag des Vorsitzenden des American-Jcwidi-Coini.tccs, Louis M a r s h a 11, betitelt, der unter anderem sagte, daß Palästina unter der Wirkung der neuen Verhältnisse zum Zentrum der jüdisehen Kultur werden wird, das auf die Juden aller Länder seinen Einfluß ausülxm wird. ״Idi weiß nicht“, sagte er, ״ob dies Zionismus ist, Falls ja, so war ich stets Zionist.“ Im Anschluß an diese Verhandlung wurde einstimmig folgende Resolution gefaßt: ״Wir bestätige» unseren Glauben an die baldige Erneuerung von Zion. Wir drücken den Vereinigten Staaten unser volles Vcrtrauen aus, ♦laß sie alles in ihren Kräften Stehende tun werden, um die Hoffnungen des jüdischen Volkes auf die Herstellung einer freien und öffentlich-rechtlich anerkannten jüdischen Heimstätte In Palästina zu ver•• wirklichen," Schiffs Anschluß an den Zionismus Einer telegraphischen Mitteilung des New Yorker Korrespondenten der Petersbiirger-Telegraphcn-Agentur zufolge erklärte Jakob Schilf auf einer Versammlung, die der Würdigung der Judcncmanzipation in Rußland gewidmet war, ♦laß er sicli der zionistischen Org a 111 s a t i 0 n a 11 s c 111 i c ß c , die er bis jetzt bekämpft habe. Mit dein Verschwinden des Ghetto in Rußland vcrschwinde zugleich das einzige große Zentrum des Juden-!tums, das nicht ♦len Gefahren der Assimilation ausgesetzt war. Es müsse daher, erklärte er, ein neues gesicherte« jüdisches Zentrum in Palästina geschaffen werden, das seine geistige Wirkung auf die gesamte Diaspora aus* üben wird. Vom jüdischen Nationalfond Im Monat M a i hat der Jüdische Nationalfond 82 768■ Mark an Spenden vereinnahmt. Dieser Betrag verteilt sich auf folgende Länder: Oesterreich 39076 Mk., be- «etztes Gebiet 4997 Mk., Deutschland 10664 A\k., besetztes Gebiet 11 282 Mk., Nordamerika 4637 Mk., Hol- Iand 2510 Mk., Bulgarien 2270 Mk., Ungarn 2U27 Mk״ Griechenland 1360 Mk״ England 1314 Mk., Südslavische Linder 687 Mk״ Aegypten 559 Mk., Belgien 433 Mk״ Frankreich 423 Mk״ Südafrika 383 Mk. und Rußland 96 Mark. Die Spendcnsummc im Monat Mai au» Oesterreich enthält diesmal eine größere Zuwendung von 15000 Kronen, die ein Ungenannter im jüdischen Natiounlfond-Düro 4n Wien für 300 Dunam persönlich erjegt hat. Er begleitete diese edle Tat nach der Mitteihmg der österreichischen Sammelsteile mit folgenden Worten: ״Meine Absicht geht dahin,' für die Sache Prona-' ganda zu machen und zur Nachahmung anzuregen, leb meine, dies ist der Zweck des menschlichen Lebens, nicht nur für sich und »eine Familie, sondern in gleichem Maße■ ׳־, l

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