Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 24 (15.6.1917)
- Date
- 1917-06-15
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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und. man fördert statt «־ n das seit dem 1. Februar ds. JS. ersehe in ende ' .he Wort״. Durch dieses *neben die brieten vo;i.i .׳ahnten deutschen Rabbiner (gemeint sind die Hcr*,..< irr. Cohn und Dr. Carlehacli, deren Zusammenhang mit der Agudatli* 1 laorthodoxim, von welcher auch die oben erwiilmte Ergcbcnlicitsadrcssc ausgiug, bekannt ist. Anm. 11. Red. u. ״Jiid. Rundschau״), die für Deutschlands luteressen offenbar des rechten ״Verständnisses“ ermangeln, die Juden Polens gegen deren Willen zu po- Ionisieren und vermehren und verliefen nur die zwischen den dortigen Juden vorhandenen Gegensätze. Die DcutsdiCii luitl die Juden Polens blicken mit ernster Besorgnis in die Zukunft, Heide sind speziell überzeugt, daß nach dem Kriege, sobald die ״Deutsche Macht“ sich zurückgezogen habe. J ad e 11 v e r io 1 g u n - gen schlimmer Art (Boykott, Recbtsvei weigerungen usw.) ausbrechen werden.“ Herr Stadtverordneter Lewinski aber hat solche Besorgnisse nicht; er beruhigt sieb dabei, daß die Rechtsgleichheit jn Kongreßpolen seit über einem halben Jahrhundert existiert und daß cs keiner Emanzipationsakte der neuen Regierung bedarf, Dazu schreibt er: ״Die Neuorientierung aller Dinge wird im zukünftigen polnisdicii Staate viele Mißverständnisse und die Erinnerung an vergangene Leiden fortwischen und wie in den anderen Kulturstaatcn müssen die polnischen Juden es lernen, sich als Bürger des neue» Siaates, unbeschadet der freien Ausübung ihres Glaubens, zu fülllen, denn Polen und Israeliten sind aufeinander angewiesen. Möge die Hoffnung nicht trügen, daß die Urbewohncr «les Landes ihnen dies nicht zu schwer machen. Die Verhältnisse im autonomen Galizien rufen leider nach dieser Richtung doch gewisse Befürchtungen wach, jedoch braucht das Wort ״vestigia terrent“ sich in der großen neuen Zeit des uiiilcrnens nicht immer zu be- Wahrheiten.“ Wer die Verhältnisse kennt, wird wissen, was von diesem verschwommenen Gerede zu halten ist. Was soll der Wunsch, die polnischen Juden möchten wie in den anderen Kulturstaaten cs lernen, sidi als Bürger des Staates zu fühlen? Ist es wirklich Herrn Lewinski unmöglich, zu verstehen, daß die polnischen Juden keine Belehrung darüber brauchen, was ihre Bürgerpflicht ist, daß sie aber nicht davon abgehen werden, daß ihre Bürgerpflichten von ihnen nicht verlangen, sieb polonisieren zu lassen? Herr Stadtverordneter Lewinski, der nach der übliehen Weise den Juden predigen will, ״wie in den anderen Kulturstaaten“ auf nichts anderes als auf die bürgerliche Gleichberechtigung Anspruch zu madien und sich höchstens um die Ausübung ihres ׳ Glaulnms zu kümmern, müßte davon Kenntnis nehmen, daß gegenwärtig Rußland in die Reihe der Kulturstaaten aufzurücken scheint und daß dort der jüdischen Bevölkerung die bürgerliche Gleichbcrechtigung im vollsten Umfange zuteil geworden ist, daß aber auch ihrer nationalen Gleichberechtigung kein Hindernis bereitet wird. Wir möchten Herrn Stadtverordneten Lewinski im Hinblick auf den letzten Satz seiner Ausfüll• rungen bitten, die Bedeutung des ״vestigia terrent“ nochmals durchzudenken. Vielleicht dürfen wir ihm hierzu audi das Studium eines Beitrages im Juni• Heft des ״Juden“ empfehlen, der ״Das Beispiel“ heißt. Dort wird Herr Stadtverordneter Lewinski auch lesen können, daß der ״Glos Radomski“ vom Die Juden Lembergs י* unter der Russenlierrschaft Die 8. und 9. Lieferung des ״Jüdischen Archivs“*) enthält einen Origina!bericht des Lcmberger jüdischen Professors S. B r o 11M» u r g By t ko w $ k i an das Jiidische Archiv“ über ״Die Juden Lembergs unt e r der R u 8 se n h e r r s c h a f t“, der fast das ganze Heft ausfüllt. Dieser übersichtliche und in allen seinen Einzelheiten sehr sorgfältig abgcfallte Bericht über das Schicksal der Lcmberger Juden während der russischen Okkupation gibt ein vollständiges Bild über die Er• eigiiissc, die von Prof, Bromberg-Bylkowski selbst miterlebt wurden. Beginnend mit dem ersten Tage der Okkupation und dein ״blutigen Sonntag״ schildert die Schrift mit großer Anschaulichkeit die oft zu dramatischer Höhe sich steigernden Verhandlungen der jüdisehen Vertreter mit der Okkupationsmacht, die Vcr- Icumdungcn der iiichtj.üdischcn Mitbürger gegen die Juden Lembergs und alle schrecklichen Leiden, die das Stocken jeglichen Handelsverkehrs und, die übrigen Folgen einer rücksichtslosen Okkupation init sich brachten und die besonders die jüdische Bevölkerung Lembergs mit aller Härte trafen. Auch über die Entstehung und die erste Tätigkeit des in den letzten Tagen der Okkupation mit russischer Genehmigung gegründeten ״Jüdischen Rcttungskomitecs“ erfahren wir in dieser mit Liebe geschriebenen Arbeit. Wahrend all das Schreckliche, das von seiten der russischen Militärmacht den Juden Lembergs angetan wurde, heute bereits insofern der Oeschichte anzugehören beginnt, als man beim Lesen der ״cchtrussi- ) Professor S. Bromberg-Bytkowski, Leinberg: ״Die Juden Lembergs unter der Russenherrschaft.״ Jüdisches Archiv, Mitteilungen des Komitees ״Jüdisches Kriegsarchiv“. Lieferung 8 und 9, Februar 1917. Preis Mk. 1.—. Verlag R. Löwit, Wien-Berlin, Zu beziehen durch den Jüdischen Verlag, Berlin W15. h. Mai über einen Ik::;cl1Iuft d - ־, Stadirutc:< von Dombrova (im öoterrdehinelien Ckkupntionr gebiet) berichtet, wonach sic״■ In Dombrowa Juden nur mit besonderer Bcwillifp'.n״ des Stadtrates nictkriar,aen dürfen.!Dieser Beschluß wird cs Ihm wohl dcutlieh genug klar machen, daß das freie polnische Volk nicht ko weit davon entfernt ist, aus eigenem Antrieb zu wiederholen, was ihm das zaristische Rußland gezeigt hat — Und was in seinen Folgen im Generalgouvernement!Warschau auch von der deutschen Verwaltung bisher nicht aufgehoben worden ist. Wenn Herr Stadtverordneter Lewinski sicht, daß die Polen zu solchen Rechtsbcsclrränkungcn gegen die Juden bereit sind, wird er vielleicht begreifen, warum sie sich mit der von ihm empfob* lenen Genügsamkeit nicht zufrieden geben und die Kraft ihres Volkstums nicht schwächen lassen wollen, L. H, Vor dem zionistischen Dclcglcrtcntog in Rußland Wie das Zentralkomitee der russischen Zionisten in seinem letzten Zirkularsdireiben inittcilt, wird der auf den 21. Mai a. St. in Petersburg angesetzte Deie• giertentag folgende Tagesordnung haben: 1. Einleitende! Programmrede von Dr. J. W. Tschlenow; 2. Re• ferat über Pa'ästina von M. M. Ussischkin; 3. Beriebt des Zentralkomitees über das zionistische Lebe« in Rußland; 4. Revision des Hclsingforser Programms bezüglich der jüdischen iiationalpolitischcii Forderungen in Rußland; 5. Die zionistische Taktik; <1. Kulturarbeit der Zionisten; 7, Orgaiüsaiionsfragen; 8. Wahlen und 9. Eventuaiia. Die Tagung wird im Großen Saal des Petersburger Konservatoriums stattfinden und 6—7 Tage dauern, je 200 Zionisten haben das Recht, einen Delegierten zu entsenden. Die kurze Spanne Zeit bis zur Tagung wird vom Zentralkomitee und von den Ortsgruppen in breitem Maße zu einer großzügigen, bis jetzt in dieser Ausdehnung in Rußland nicht gekannten Propaganda-!und Orgnnlsatlonstätigkcit ausgcnützt. 111 Hunderten von großen und kleinen Städten werden zionistische Vereine neugegründet oder reorganisiert. Die letzten Nummern des zionistischen Organs bringen Berichte über große zionistische Massenver Sammlungen, theoretische Vorträge und Veranstaltungen in ungefähr 50 Städten, an deneu überall viele Hunderte von Zionisten tcilnahmcn. Neue provisorische Distriktkomitecs wurden inzwischen gebildet in Minsk, Homcl, Konotop, Proskurow, Kamcnez-Podolsk und Baku. Das Zentralkomitee begann ein neues offizielles Informationsblatt ״Nachrichten des Zentralkomitees“ in russischer Sprache heraus/,itgcben. Flug- Schriften des Zentralkomitees wurden In einer Auflage von 100 000 Exemplaren verbreitet. Gleichzeitig begannen zionistische Provinzzeitungen zu erscheinen. In Witebsk erscheint ein zionistisches Blatt ״Auf der Wacht“, in Odessa eine Wochenschrift .״Jung- J u d a“, beide in russischer Sprache. Der neue zionistisclic Jugendverband ״Achduth utechijn“ schreitet demnächst zur Herausgabe von zwei Zeitschritten in hebräischer und russischer Sprache. Nach einem telegraphischen Bericht aus Petersburg vom 1. Juni sind bereits Delegierte der zionistischen Konferenz in Petersburg angekommen, einige Hunderte sind auf dem Wege nach Petersburg. sehen“ Maßnahmen und Verordnungen gegen die Juden die einigermaßen versöhnende Empfindung hat, daß das spezifisch Jiidenfcindliche in den Handlungen der russisehen Militärbehörden unter den neuen Verhältnissen nicht mehr möglich wäre, hinterlaRRcn die Mlttcilun• gen und Berichte Über die feind II che Haltung der polnischen und r u 111 c n i s c h e n Bevölkerung den Juden gegenüber das bittere Gefühl, daß hier Lcidenschaf• ten und Instinkte wirksam sind, die auch für die Zu• kuiiH noch große, unmittelbare Gefahren befürchten las• seit. Einige Beispiele mögen dies beleuchten, Als am Abend vor dein russischen Einmarsch die letzten österreichischen Abteihingen die Stadt geräumt hatten, prunkten auch schon an den Toren der Häuser, in den Fenstern der Wohnungen und überall, wo sie nur angebracht werden konnten, Gnaden- und Heiligenbildcr für die einziehenden Russen, ein aufdringliches Zeichen, daß hier keine Juden, sondern Christen wohneu, die sich dem Schutz und Wohlwollen der Ankönunlinge empfehlen. Auch die Tatsache, daß die wohlhabenderen Juden vor der Einnahme Lembergs die Stadt verließen, wurde von den polnischen Zeitungen zu antisemitischen Ausfällen benützt. So schrieb das führende Lcmberger Prcßorgan ״Slowa Polskie“ mit vcrstecktcr Anspielung auf die jüdischen Flüchtlinge, daß wohl die Staaten gegeneinander kämpften, die Gesellschalt aber verbleibe und ausharre. (Dieser Grundsatz des ״Verbleibens und Ausharrens“ hinderte aber dasselbe ״Slowo Polskie“ nicht, vor der Rückkehr der Ocsterreiciier die ״Gesellschaft“ zu einem allgemeinen Auszug mit den Russen aufzufordern.) Am Tage nach dem ״blutigen Sonntag“ waren es pofnfsche und ruthenische Zeitungen, die den traurigen Mut hatten, zu behaupten, daß der Pogrom, den die russisehe Soldateska angczettclt hatte, und der so viele Opfer an jüdischem Gut und Blut kostete, durch die Juden selbst hcrausgefordert worden sei. So schrieb der ״D z i e n n i k Polskie“ vom 28. September in einer kurzen Notiz.: ״Der Jude, welcher am Sonntag ge* Linen «rscliutteruden Fiudmck machten i# RuR|tIli die Lvakuationsnachrichtcn atw Palästina. f>, j Tschlenow erhielt nach einer Rücksprache mit Minister des Attißercn und dein Fiuan/ministcr die nehmiguttg, eint öffentliche Sammlung zugunsten de, Not leidende» in Palästina zu veranstalten und du• (leid nach PaliislI11.1־ zu senden. Die Organisierung dieser Srmun. hing übernahm die Palästinakomniission d» Zentral komitees in Moskau, die sic in großzügiger Form iliwctt- Zufuhren gedenkt. Von den jfidiscli-sozialistischen Parteien in Rußland Die Beschlüsse der Poale-Zioa-Kooiereu % Die Konferenz der jüdischen soziaklemokrati. sehen Arbeiterpartei Poa 1 e- Z ו o n , über die wir j! der vorletzten Nummer der ״Jüdischen Rundschau‘׳ be. richtet haben, faßte über die nationalpolitisehe« Forderungen in Rußland und bezüglich der Pa. lästin »■Tätigkeit folgende Resolutionen: I. ln der Ucbcrzeugung, daß die Klasseninteressen des jüdischen Proletariats die Einrichtung seines na• tionalcn Lebens auf autonomen und demokratischen Grundlagen sowie die Schwächung der nationalen Kon• flikle fordern, findet die Konfereuz, daß zur Vertci• digung der Interessen des jüdischen Volkes als natio• 1 natcr Minorität eine nationalpolitische Autonomic notwendig ist, die auf Grund des Personalpripzips besteht und eine weitgehende Kompetenz auf i den sozialwirtschaftlichcn, öffentlich wohltätigen und 1011• i turellen Gebieten besitzt und das Recht hat, das jüdische Volk vor den Reichs-, Landes- und munizipaien Or•׳! ganen zu repräsentieren.! Das Budget der national-autonomen Organe wird 1 aus den Staats-, Landes- und munizipalen Mitteln, wie auch 1 aus der progressiven Eiukommenbcstciterung der zu der I betreffenden Nationalität gehörigen Personen be- I stritten. Die gesetzliche Bestimmung des Prinzips der I nntionalpolitischen Autonomie in der Konstitution der j russischen demokratischen Republik ist Aufgabe der russij; sehen Konstituante, der das organisierte Proletariat aller 'ן Nationalitäten des Reiches diese Forderung überreicht. II. Auf dem Standpunkt der politischen Lösung de» 1j territorialen Problems stehend, erblicken wir io den .1 neu eröffneten wirtschaftlichen und politischen Perspek- ' tiven günstige Bedingungen für die Entwicklung der 1 palästinensischen Einwanderung und Kolonisation, und j I überzeugt, daß die schöpferischen Kräfte und Möglichj I keifen des jüdischen Proletariats im Zusammenhang« 1 mit dem Sieg der Revolution in Rußland und dem! Umbau des Lebens der europäischen Völker auf de*; mokratischer Grundlage gewachsen sind, fordert die Kon• ן ferenz einstimmig alle Mitglieder der Partei auf: 1. eine ei frige Aufklärungsarbeit unter «km jüdischen Proletariat über die Bedeutung und Wichtigkeit der E n t w i c k I u n g d c s p a I ü s t i n c n s i s c h c n jüdischen Zentrums für die l-ösung de» jfidi- I sehen territorialen Problems sowie eine Propaganda für! die Forderung einer freien Einwanderung und! Kolonisation in Palästina zu entfalten; 2. eine breite Agitation zur Popularisierung der 1 Idee des Palästina -Arbeiterfond» zu führen; und überall Komitees zugunsten des Palästina-Arbeiter• fonds zu gründen; 3. dem Hinweis des Zentralkomitees gemäß überall spezielle Arbeiter anstalten sowie In forma• tionsbüroa usw. zu bilden, die im Augenblick der Beendigung des Krieges und der Erneuerung des gcregelten Verkehrs mit Palästina notwendig sein werden. schossen hat, Hat damit sowohl den Juden wie der ganzen Bevölkerung ein schweres Unrecht angetan.“ Diese Verleumdung des polnischen Blattes wird dadurch nicht aus der Welt gcscliafft, «laß ein Redakteur später behauptete, die Notiz sei von «fer Zensur nufgcdnmgcn worden. In einer besonders niedrigen und feigen Mitteilung wies das schon genannte russophile Polcnblatt (IS 10wo Polskie" nicht nur mit größtem Nachdruck auf die Juden als Urheber der Unruhen hin, sondern benutzte auch die Gelegenheit, um eine strenge Scheidung zwischen den Polen und der übrigen Oe seilschuft durclmifiiliren. Es schrieb: ״Wir werden es nicht nilasseii, daß durch Provokationen seitens fremifer Elemente die polnische Gesellschaft in Mitleiden• Schaft gezogen wird.“ Am 29. September war in der ״Prykarpat s kaja Ruß", dem Organ der russophilen Ruthe nenpartei, folgendes zu lesen: ״Der Urheber der Panik war nach Aussagen von Augenzeugen der jüdische Pöbei, welcher es wagfe, aus den Fenstern des Krakauerplatzes und dann auch an andern Orten auf ruhig vorbeigehende und Einkäufe besorgende Soldaten zu schießen, die selbstverständlich rait Schüssen antworteten. Die von den Militärbehörden getroffenen Maßregeln erstickten rasch den Versuch einer jüdischen Rebellion, so daß schon am Abend die Stadt ihr gewöhnliches Aussehen aufwies.“ Es braucht nicht hinzugefügt zu werden, daß der russisehe Gcneraigouverncur Bobrinsk i in einem amtlichen Schreiben, das sich jetzt im Jüdischen Kriegsarchiv in New York befindet, sich über die Ereignisse des 27. Sgp* tember in einer Weise äußerte., die alle diese Meldungen Lügen strafte. Am 22. April 1915 wurden die Bewohner von Lemberg durch eine Kundmachung verständigt, daß der Zar sich auf seiner Durchfahrt in der Stadt aufhalten werde. Den Juden wurde die Kunde von diesem Ereignis auf ganz besondere Weise beigebradit, in der dem Besuche vorangehenden Nacht wurden einige hundert Juden, darunter viele von den dreihundert, die am ״blutigen Sonntag“ verhaftet worden waren, aus ihren