Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 23 (8.6.1917)
- Date
- 1917-06-08
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 192 kuineiilicrten, kein Stimmrecht in den /ur Verhandlung stehenden Fragen haben stillen \uul in der Tat wurde 1k■ i allen Besprechungen der Studenten der technischen 1 lochschule niemandem mehr das Wort erteilt und keiner zur Abstimmung zngelasscn, der auch mir einen jüdischen Namen trug, {!) Inzwischen hatten sich die allgemeinen Dinge weiter entwickelt. Das Aktionskomitee der Studenten hatte ursprunglidi einen eintägigen Demonstrationsstieik heschlossen. In jenen Versammhingen, in denen die dien geschilderten Radauszeiicn sieh ereigneten, wurde der Beschluli gefallt, den Streik weiter andauern zu lassen. In der Versammlung der l hiiversitätsstiKlenlcn begründete diesen Antrag unter amlercm auch ein (assimilatorischer)! Jude, das einzige jüdische Mitglied dieses 21 köpfigen Ausschusses, Dieser jüdische Student ist auf Grund seiner Eignung und seiner rednerischen Begabung auch schon bei anderen Gelegenheiten als Sprecher der Studenten aufgetreten. In der jüdisch-nationalen Studentenschaft herrschte natürlich ungeheure Erregung über diese Vorfälle. Die jüdisch-nationalen Studenten der technischen Hochschule gaben in einer zweiten Versammlung dieselbe Erklärung ab, wie die der Universität, indem sie gleichzeitig die Beluuiptungen des Rektors als Lüge brandmarkten. Diese Erklärung wurde von dem oben erwähnten Pogromagitafor Ocicszvnski unter dem jubelnden Beifall aller Studenten zerrissen, Eine gegen die Rede des Rektors beim Senat der Hochschule eingebrachte Beschwerdc der jüdischen Studenten wurde in einer höchst verletzenden Form zurückgewiesen. Dieser Bescheid war von dem Rektor, gegen den sich der Protest richtete, seihst unterzeichnet! Am IS, Mai fand eine neue, sehr stark besuchte Studenlenversanmilung statt, in der über die Fortdauer des Streiks beraten werden sollte. Zu Beginn der Beratung stellten die Juden aufs neue den Antrag auf Zulassung ihrer Vertreter, Schon hei den ersten Worten des jtkli- ,sehen Redners erhob sich ein ungeheurer Tumult, Es entstand ein Skandal, wie ihn eine Universität noch nicht erlebt hat. Man drängte gegeneinander, stielt Schimpf- Worte aus; ״Vcrfl.Juden! Geht uaeli Afrika! Nieder mit den Juden! Warum haben wir unsere Stöcke nicht niitgebracht! Wir hätten euch zu Tode geprügelt! Fort mit euch! Wir verlangen Freiheit, aller nur für Polen, nicht für Juden!“ Der Lärm dauerte ■\t Stunden. Dann j gaben die Juden die Erklärung ab, dait sic jede Verbindüng mit dieser Art Studentenschaft, jede Gemeinschaft mit ihr ablehnen und zerreiben, und verlieben demoustrativ den Saal, lieber 3<X) jüdische Studenten zogen geschlossen aus. In dieser Versammlung wurde die Fortdauer des Streiks beschlossen. Diesmal sprach sich das oben erwähnte einzige Mitglied des Studentenausschusses dage gen ans. Es war zweifellos, dab der Streik einen politiselten Charakter trug. Um diesen zu verstehen, müßte man schon näher auf die Verhältnisse in Warschau eingehen und das ist jetzt nicht angängig. Es genügt, hervor/uheben, dab die eigentlichen Träger des Streikgedankens die N. I), (Natioualdemokrateu) waren, die ja bekenntlich aus ihrer ^politischen Orientierung kein Hehl 111:1dien. Für den Streik traten weiter besondersein das Tech- 1 nikum (wo die Juden kein Stimmrecht hatten), die Landj wirtschaftliche Hochschule, wo drei Juden studieren, und i die Handelshochschule, die unter der Leitung des hekmm- | " teil Judeiihctzers llski stellt \1ml demnach auch höchstens! 'JO jüdische Studenten zählt. Es war ein politischer Streik j und cs war eine politische Dummheit. Das sahen die Drahtzieher bald ein. Es bestand die Gefahr der Schließung der Hochschulen und damit der gewaltsamen Beendigung Vll, In den Städten, wo eine Nationalität den von dem Gesetz festgestellten Prozentsatz der Bevölkerung bildet, sind die Organe der Staats- und Landesbeliörden und der lokalen Selbstverwaltung verpflichtet, in ihrem mündlichen wie schriftlichen Verkehr mit diesem Teil der Bevölkerung sich seiner Umgangssprache zu bedienen. Unsere unmittelbare Tätigkeit Zuin Zwecke des Kampfes für die nationalen Rechte * 1 2 3 der Juden verfolgt die Zionistische Organisation 111 Rußland folgende Taktik: 1 A. 1111 öffentlichen Leben. 1. Die Vorbereitung der öffentlichen Meinung zugunsten unserer Forderungen und der Propaganda unter den Vorstehern verschiedener nationaler Parteien und Gruppen. 2. Die Aufklärung der Lage und der politischen Bedenhing derjenigen nationalen Gruppen, die bei der Verwirklichung der provinziellen nationalen Sclbstvcrwal* tung aulierhalb der entsprechenden Provinzen leben, und ihre Vereinigung zur Verteidigung der Rechte der nationalen Minderheiten. 3. Eier Kampf gegen agressive oder im Sinne der jii* dIschen Assimilation wirkende Tendenzen unter an* deren Nationalitäten. B. Innerhalb des Judentums. 1. Die Zionistische Organisation in Rußland führt eine selbständige politische Tätigkeit, die sie als eines der Mittel zur Verwirklichung des Zionismus betrachtet. 2 Die Mitglieder der Zionistischen Organisation können ntcht Mitglieder anderer jüdischer Parteien sein. 3. Zum Zwecke der Erreichung bestimmtet' konkreter Forderungen tritt die׳ Zionistische Organisation in 1 Verbildung mit verschiedenen Parteien und Ver- |U .8J K A * i i Nr. der ganzen Studcntonherrliciikeit. Politische Erwägungen kamen dazu, kur/um, es wurde Zeit, die I )uuiiiiheit wieder gut zu machen. Das gesdiah Mitte voriger Woche in einer zur Beschlußfassung iiher die Beendigung des Streikes einlHTufeiicu neuen Versammlung und in einer Weise, die tler alten Traditionen polnischer Ehrlichkeit und Gerechtigkeit entspricht. Man wälzte die Verantwortung für diesen Streik, von dein inan die Juden mit Gewalt ausgeschlossen hatte, auf die Juden, In dieser Stiuleutenversammlung wurde ein Pamphlet verbreitet, das aus-׳ tlrücklieh die Juden als Urheber und Träger des ganzen Streikgedankens hjolistellt und hierzu insbesondere das namens des Studentenausschusses erfolgte Auftreten seines einzigen jüdischen Mitgliedes verwertet. Es wird behauptet, die Juden, auch die assimilierten, fühlen sich immer mehr a]s Juden, denn als Polen, sie haben nicht das heilige Interesse am Fortbestehen der Hochschule Wie die polnische Jugend, sie zerstören das ganze Gebäude, das zum Heile der polnischen Nation aufgerichtet ist. Das Flugblatt schließt mit einer Aufforderuiig, sieh frei zu machen von dem Einfluß der Juden! Es ist schwer, ein krasseres Beispiel einer ahgriindigen Verleumdungspolitik zu finden, als dieses deiuiuziatorische Machwerk. Bis zum letzten Augenblick hat man die Juden mit sozusagen handgreiflicher Gewalt von der Teilnahme au allen Beratungen fcrngelialtcii, heim Technikum wurde ausdrücklich che Verweigerung des Stimmrechtes an die Juden bis zur allerletzten Versäumt• hing diirchgcführt, und jetzt kommt mau und beschuldigt die Juden tler Urheberschaft der ganzen Aktion! In der Tat haben die assimilatorischen jüdischen Studenten für den Streik gestimmt und gegen die Nationaljuden ׳mitgebrüllt, ganz wie ihre Vorbilder, die itatioualdemokratischeu Antisemiten, Wir kennen diese Psychologie der Ueherliiufer, die sich immer päpstlicher gebärde»! als der Papst, Aber es ist eine Lüge von unverschämter Potenz, wem! behauptet wird, dal) auch nur diese nssimilntonscheu Juden sieh .besonders hervorgetan haben. Sie heiiahmeu sieh wie Trabanten, aber sie waren keineswegs Führer. Daß solches nicht geschah, dafür sorgte der ganze antisemitische Charakter der Bewegung, den wir ja hinlänglich gekennzeichnet haben. Diese Wühler ju* dcnfresserischcr Hetzversainmhmgen hätten sich gerade Juden als Führer gefallen lassen! Es war ein politischer Streik, es war eine politische Kinderei. Angefangen wie polnische Politik immer anfängt; mit tobendem Enthusiasmus, aufgehört, wie polnisehe Politik immer aiifhört; mit Katzenjammer. Und mit der niedrigen Feigheit, die ein Merkmal des neuen Polens ist und die die Verantwortung für ihre Handlungen von der Nation abwälzt, wenn es an der Zeit ist, und sie den Juden auf lädt, die man auf diese Weise Polen und Deutschfii angenehm machen will. Man muß sieh über die gefährliche Hinterlist dieser Niedertracht klar werden. Angenommen, die Juden hatteil den Streik nicht initgcmacht. Welcher Lärm hätte sieh erhöhen. Wie hätte man sie als Verräter, als Streikbrecher, als Feinde Polens verschrien. Nun aber haben sie sich - gezwungenermaßen -• im Hintergründe ge• halten. Sie haben den Streik weder stören noch fördern können. Schon wirft ulan ihnen die Nnehharschaft vor. Komme es wie es komme, der Jude wird verbrannt, und die Ehre und der Ruhm des befreiten polnischen Volkes und seiner Studentenschaft sind gewahrt. Es muß gesagt werden; Die Art, in der sieh die Polen hier und neuerdings überhaupt mit den Juden auseinaiitlerscl/cii, ist kein politischer Kampf mehr. Es liegt Systein in dieser Hetze. Esbt eh nicht bei diesem ersten ring• blatl, Lin zweites, ungleich schärferes, folgte. Und ein drittes wurde in der Stadt verbreitet, das Differenzen der Arbeiter den Juden in die Schuhe schob und in r,g finierter Weise darauf ansgiug, die Schuld an gewi»^ Uuhct|t1cn11ichk«׳itcn, die für die Bevölkerung infr,|־״ dieser Differenzen entstanden waren, den Juden anzureth. neu. Man erschrickt, wenn man annehmen muß, e8 verbürge sieh ein Plan hinter diesen Einzelheiten. Ls wart ein teuflischer Plan, eine Niedertracht, wie sie früher «0. mal vielleicht in Rußland möglich war und mit der dort die I’ogroine eingeleitet zu werden pflegten. In der Tat, die Spannung erscheint fast unerträglich Niemand weil), warum, aber die Polen haben offenbar den Eindruck, »laß sie bald freie Hand gegen die Juden haben werden. Wenn die Symptome, die wir jetzt erleben, dit Vorboten der polnischen Freiheit für die Juden sein sollen, wehe den polnischen Juden! Von der Kongreßbewegung in Rußland Die Sitzungen der Organisationsberatung An! 2(>, März/8. April tagte in Petersburg die erste und am JO. März/12. April die zweite Sitzung der O r g a 11 i s a t i o 11 s b e r a t ti 11 g zur Behandlung der mit der Einberufung des J ü d i s e h e 11 K o n g r c|s sc s ver• knüpften Fragen. Bei der Beratung waren die jnthsehen politischen Parteien vertreten; Zionisten, Jüdischkadettische ״Volksgruppe“, Jüdisch-demokratische (iruppe, Demokratische Vereinigung, Jüdische Nationale Partei, ferner die sozialistischen Parteien; Bund, So/ialistcn-Terntorialisteu, Poale Zion und Scjmistcn sowie die zen• tralen Hilfs- und Kulturgesellsehaften: Kriegsgesvllschaft, Arbcitsgesellsehuft, Gcsiuulhcitsgescllsdiaft, Iw, Histo* rische Gesellschaft, Perez-Gesellsehaft, Gesellschaft zur Pflege der hebräischen Sprache usw. Im Namen «los Zentralkomitees der Kriegsgesellsehaft, die die Beratung einberufen hatte, hielt die Eröffnungsrede 11. B. Sliosberg. Zum Vorsitzenden wtirde der unparteiische Herr Bo in sc gewählt. 1 >ic erste Frage, ob eine Zusammenkunft tler Vertreter des gesamten Judentums «les russischen Reiches noch vor der Einberufung der russischen Konstituante notwendig sei, wurde von allen Teilnehmern einstimmig bejaht. I >rr erste Redner, der die Notwendigkeit einer gesamt-jüdischen Vertretung in Rußland in der gegenwärtigen Schieksnisstiindc begründete, war der Vertreter des Zionistischen Zentralkomitees Alejnikow. Die Hauptfragen, um die sich die Diskussion auf den hei* den Sitzungen drehte, waren die Organisieningsform des Kongresses, die vorbereitenden Arbeiten und das Prograniin, ■Die meisten Redner waren sich im klaren, daß ein jüdischer Kongreß, der die wahre Meinung des■ Volkes zum Ausdruck bringen sollte, nur auf Grund des allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Wahlrechts einbmiien werden soll. Ihm müsse auch eine weite und gründliche Propaganda vorangehen, um «las gesamte Valk zur Beteiligung an den Wahlen zum Kongreß heranznzieheii. Es müßten auch vor allem in de» Städten die einzelnen Organe geschaffen werden, de ihre Vertreter zum Kongreß schicken werden. Dies« großzügige Arbeit müsse unbedingt viel Zeit in Ansprucli nehmen und könne, so war die Meinung einiger Teilnehmer, kaum noch bis zur Einberufung der russisehen Konstituante erledigt werden. Außerdem gebe cs vorläufig noch keine autoritative Körperschaft 1111 russischen Judentum, die das Recht hätte, die Grga* nisieritng des Kongresses zu übernehmen und seine Tagesordnung festzulegen. Es wurde daher seitens der Zionisten der Vorschlag gemacht, vorläufig eine provisorische Konferenz, einziihemfen, die den Organlsatioiisplmi und das J'rogranun des Kongresses lestlegen soll. Diesem Vorschlag schlossen sieh die Verbänden, sofern deren Programm unseren Aufgaben in Rußland nicht widerspricht. 4. Zum Zwecke der Zuführung der weiten jüdischen Massen zur politischen Aktivität empfiehlt die Konferenz. die Propaganda unserer Prinzipien, speziell der Idee einer Nationalversammlung. 5. Die Konferenz, empfiehlt ferner die Schaffung von jüilischcti Gemeinden und nach Möglichkeit deren gesetzliche Legalisierung, Diese Gemeinden umfassen die ganze lokale jüdische Bevölkerung, haben gewählte Repräsentanten au der Spitze und sollen mit den Funktionen einer vollständigen nationalen Selbst- Verwaltung ausgestattet sein. Dort, wo schon jetzt Gerne indcorgauisat ionen existieren, soll man deren Demokratisierung und die Er- Weiterung ihrer Funktionen bis zur vollständigen nätionalen Selbstverwaltung erstreben. Nationale Autonomie der Juden Sehr ,geehrte Rcdaklion 1 In meiner Besprechung der Broschüre ״Polen und Juden“ von Max Rosenfcld, die in Nr, 21 abgedruckt war, sind einige Druckfehler und Satzuimteltungcn enthalten, wodurch namentlich an der wichtigsten Stelle (über das Wesen der nationalen Autonomie) eine be* (laucrlidic Unklarheit entstanden ist. Bei der Wichtigkeit, welche heute die Klarheit über den Begriff ״nationale Autonomie der Juden“ besitzt, möchte ich darüber ein paar Worte nun besseren Ver* ständnis jener verntumiiieltcn Stelle lüuzufügeu, Jene Schriftsteller, die über die nationale Autonomie der Juden schreiben, cinr.dilicßlich Oppenheimer», deballieren fortwährend (׳her die Streitfragen: ״TfcrritorlalW tüisprinzip“ gegen ״Pcreoiialitätnprinzip“, ferner über freie Wahl der Eintragung contra zwangsweiser Ein* reifuing nach ״objektiven“ Momenten In den nationalen Kataster und «tauben, damit die Kernfragen zu treffen. Diese Fragen sind aber nicht die wichtigsten, Be* vor man über nationale Autonomie und darüber, wie sie konstituiert werden soll, streitet, muß man über Bc g r i t f J und Wesen der nationalen Autonomie einig sein. j Alle Autoren weichen aber dieser Frage aus, indem sie einfach auf das Rcmiersche Schema hinweisen. Dieses Schema paßt aber gar nicht für uns Juden, j Renner ist nicht, wie jene Autoren meinen, der Erfinder j des ״Personalitätsprinzips" - er hat sieli selbst einmal heftig gegen dieses Mißverständnis gewehrt sondern seine Leistung bestellt darin, «laß er die nationale Autonomie als Vcrfassungs- und Verwaltungsfrage ilurdi* gearbeitet hat. Er teilt das Land in nationale, größten* teils einheitliche Kreise und macht diese Kreise zu Trägern der lokalen Selbstverwaltung in politischer, stantsfinanziellcr ctc. Beziehung. Daß eine solche Konstruktion für die Juden, die in keinem österreichischen Kreise die Majorität haben, 11 iclit paßt, wird jedermann einselicn, Daher ist von allen, die über die nationale Autonnnnc der Juden schreiben, zu fordern, daß sie vor allem sagen, was sie sieb darunter vorstellen, Eine bloße ״kulturelle" Autonomie haben wir doch schon überall und was fehlt, ist die Anerkennung der jüfisclien und hebräischen Spracht־. Was darüber hinausgeht, ist aber schon eine Frage politischer Selbstverwaltung. Wer unter diesem Gesichtspunkt «las Problem der na* tionalen Autonomie der Juden durchdenkt, kann schwer* י lieh zu einem anderen Resultat gelangen, als zur Foule* rung »5er jüdischen Wahlkurie und Minoritätsvertretung, sowie zum Ausbau der Kultusgcmciiidcn, wie die» Ronen* feld und ich immer wieder gefordert haben. Rosenfeld wird in seinem Buche eine ausführliche Begründung dieses Standpunktes geben und sich auch mit Renner auscinandervctzcn. In meiner Besprechung soll es natürlich heißen, daß die ICultusgcmciiidcn ״Steuerhoheit“ und nicht ״Steuerfreiheit“ besitzen. , Wien. 29,, Mai 1917. Adolf Böhm.