Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 23 (8.6.1917)
- Date
- 1917-06-08
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 23 JIJ EDI SCH E RUNDSCHAU Seite 193 Uiicr der Jüdische״ Nationalen Partei und der Demokratischen V c r c i n i g »1 n!״;11 11,; יי -‘V 1 ״ k s K r u p ין e“ dagegen, w ie auch die s o z j a | i - s 11 s e 11 e 11 Parteien lehnten den Vorschlag entsehieden ab und verlangten die sofortige Eiiihenifiin•׳ eines Kongresses. geteilt waren auch die Meimnmcn über die Finge des Orgmiisationspinnes. Einerseits wurde die unverzügliche Orgmiisienmg und Demokratisierung der t ivmennk'vcrwaltuitgeii verlangt, so da» der künftige Knngreli aus den Vertretern der inzwischen reorganisier* Un (ieituinden bestehen kömic. Diese Meinung w'urde Ivestmdcrs von d er ״V olksgruppe" vertreten, die die Petersburger Gemeinde als die zentrale Körperschaft betrachtet, die die Vertreter aller anderen Gemeinden cinzuherufen hat. Die Zionisten dagegen und die Vertreter einiger sozialistischen P a r t e i e 11 verlangten die Bildung von allgemeinen Kommissionen, die ans Vertretern aller in der Stadt vorhandenen jüdischpolitisrhen Richtungen zusamineugesctzt sind, Viel erregter wurde• die Stimmung hei der Behänd• limg der Präge des P r o g r a m m s des Kongresses. Die Zionisten zusammen mit den Vertretern der nationahm Partei verlangten zuerst ein unbeschränktes Pr«• I gramni, in dem mau dem •Kongrelt seihst die Auf- Stellung einer Tagesordnung überlaßt. Die Mehrheit der I eilnehmer waren mit diesem weitgehenden Vorschlag, nicht einverstanden. Seitens der De 111 o k r a t i sehen (i r 11 p p e und der S o z i a I i s t e 11 Tu r r i t o ri a I i s t e 11 wurde der Vorschlag gemacht, der Kongrelt habe die Forderungen des jüdischen Volkes in Ruitland zu formulieren und die innere Organisation des russischen ludeiitunis im Zusammenhänge mit diesen Portierungen zu bestimmen. Der Bund wendete sich gegen den Ausdruck ״das jüdische Volk“ und brachte eine׳ atulm! Resolution ein, die sich aber im wesentlichen von der erwähnten wenig unterschied. Ungefähr dasselbe vertrat auch die ״Volksgruppe“. Die Scjiuistcn mul die I) e 111 o k r a t i s c 11 e Vereinigung forderlen die Hinzufiiguug eines Punktes iilwr die rechtliche Lage der Juden in den anderen Ländern. Die Z i o 11 i s ( e 11 stellten als conditio sine qua non die I 'onlerung, die P a I ä s t i u a f r a g e als besonderen Punkt auf die Tagesordnung zu stellen. Um all die mannigfaltigen Resolutionen miteinander zu verbinden nml nach den Hauptrichtiiiigen zu vereinigen, wurde eine Koniinissioii gew'ählt, die uns je einem Vertreter der neuen politischen Partccivu und drei Neutralen besteht. Die Kommission hat ihre Formulierung der nächsten Sitzung der Organisationsberatung vor/tilegen. Resolution der Zionisten Die Moskauer Beratung der zentralen /ionistischeu Verbände in Ruliiaud nahm in der Kongrcllfrage folgende Resolution an: ״Von der Notwendigkeit einer Unverzüglichen Organisierung und Vereinigung des russischen Judentums überzeugt, schlägt dir Beratung dem Z e n t r a I k o 111 i t e e vor, die Initiative zur Einbenifung e nes aulterordcnt'iclicn Jüdischen Kongrosses auf (irtind des allgemeinen, gleichen, ge- Iteimen und direkten Wahlrechtes noch vor der Einberufuiig der russischen Konstituante zu ergreifen zwecks Vereinigung nml Organisierung des russischen Judentitms zur Verteidigung seiner bürgerlichen und nationalen V o 11 b e r e c 111 i g 1111 g und zur I osung des Problems der Einheit der jüdischen Nation auf (irund der Verwirklichung seines bislorisrheii Rechts auf Palästina i 111 Zusammenhang mit der hevorstelieuden Beendigung des Krieges. Als vorbereitende Arbeit /um Kongreß ist die Bildung von vereinigten jüdischen politischen Komitees unter Beteiligung der Verfreier aller jüdischen politischen Parteien mul öffeutliehen Organisationen und Anstalten sowie die Einbe* rufnng einer vorbereitenden K o 11 f e r e 11 z würisehenswert.“? Resolutionen der Moskauer Rayonkonfcrenz der Kriegsliilfsorganisation Die am &./18. April in Moskau tagende Rayonk o!1 f e r e 11 / der K r i eg s 11 i I f s k o in i t ee s, an der Vertreter der zehn Gouvernements des Moskauer Distrikts beteiligt waren, faßte 11. a. bezüglich des Jüdiselien Kongresses in Rußland folgende Beschlüsse: 1. Die Konferenz driie.kt ihren Wunsch •in eh der unverzüglichen Einberufung eines allrulilämlisclien jiidisehen Kongresses auf eirund des allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Wahlrechtes mit proportioneller Vertretung aus. An den Wahlen beteiligen sich auch Frauen und Soldaten, die sieh am Ort befinden. 2. In der Provinz werden spezielle Komitees für die organisatorisch-politische /Arbeit, die mit der Einberufung des Kongresses Zusammenhang!, gebildet. An diesen organisatorisch-politischen Komitees beteiligen sieh die Vertreter aller jüdischen Parteien und dort, wo solche nicht vorhanden sind, Vertreter aller Klassen der judischcn Bevölkerung. 3. Die Konferenz drückt dem Petersburger Orgaiiisationskonütee ihr Vertrauen aus, wenn in ihm alle jüdischen politischen Richtungen rechtmäßig vertreten sind. Gleichzeitig gab auch die Konferenz, der Meinung Ausdruck, daß jede andere Zusammenkunft von Vertretem des gesamten nicht politisch organisierten Juden•!ums des Reichs vor der Einberufung des Jüdischen Kongresses nicht wünschenswert sei. ״Der Jude“ 1111 dritten I left des ״Juden“ *), das soeben erschienen ist, schickt Arnold Zweig seiner Auseinandersetzung mit Ililik'lKTt Böhm ein ״Nachwort“ zu den Prohlcmen ״Juden mul Deutsche“ nach. Es wird gut sein, sich diese Auseinandersetzung gut zu merken, denn sie weiß über eine Frage, die infolge ihrer Aktualität gerade während des Krieges Juden mul Niclitjudeu zu einer Fülle schiefer Betrachtungen und falscher Schlüsse veranlaßt hat, wieder einmal etwas ebenso Klares und Wahres als Würdiges zu sagen. Arnold Zweig stellt an die Spitze den Ausdruck seiner Uehereinstiniiiiung mit Böhm in der Ablehnung der mehr- oder minder tiefen Versuche, zwischen dem uralten Judentum und dem jungen, eben geborenen Deutschtum metaphysische oder psychok»- gische Uebereinstimmuiigen zu beweisen. Zweig weist die ganze apologetische Betrachtungsweise zurück, die die Ucherciiistirnmniig zwischen Deutschtum und Juden* tum mit der ethischen EiiisteFuug lies Deutschtums hegründen will. Er zeigt, wie verschieden die Uretemente sind, aus denen der Jude und aus denen der Deutsche seine Antriebe empfangt. Würdig und er* frischend analysier! Zweig die < irlmde dieser plötzlichen Neigung, zwischen so polar verschiedenen Typen des Menschen und menschlicher Nationen die innigste, nämlieh die geistige Verwandtschaft /u stiften. ״Es liegt soviel Besorgnis in dieser Begrüßung des deutschen verwandten; schon der Takt des wenig Geliebten hätte sie heißen müssen, zu schweigen und ihren Pflichten genug /11 Hm - genug zu tun, nicht ״mehr als ihre Pflicht“, wie eine jüdische' Gruppe• öffentlich aufforderte . . ." Am schönsten aber ist es, wie Arnold Zweig davon spricht, was Wenigstens die geistigen Deutsehen von unserer neuen jüdischen Bewegung, vom Ju* deiitinii überhaupt erhoffen können: eine Gemeinschaft, die eine wertvolle mul gerade für die Zeit neuen Aufbans unersetzliche Hilfe sein könnte. Es handelt sieh um eine Verteidigung der geistigen Freiheit in yviehti* gen Provinzen des interpersonalen l.ebens, auf die der Staat seine übersteigerten Ansprüche erbebt. Vor län* gerer Zeit hat Leopold von Wiese in einer deutschen Zeitung in einer klaren Vorahnung dieser notwendig kommenden Auseinandersetzung die Verteidigung dieser geistigen Freiheit in Angriff genommen derselbe I k utsche, dc*r jungst in den Neuen Jüdischen Monats* heften, das .Thema ״Deutschtum mul Judentum“ behandelnd, so überdachliehe und beschränkte Anselianungen über die Beziehungen /wischen Deutschtum und Judentum sich erlaubt hat, daß man sieh beschämt und empört fragen muß, wie es möglich ist, seine Heber* hebUchkeit ohne gleichzeitigen entschiedenen Einspruch in die Welt zu lassen. Es wäre zu wünschen, daß Arnold Zwvig im ״Juden" die Zurückweisung Wieses übernähme, naclnlein er nun gerade Böhm gegenüber den geistigen Iknitschen, den < mistigen Europas gesagt biij, wie wesentlich cs fiir ihre Sache ist, »laß wir die unsere fördern und verwirklichen. ״Wir warfen nicht darauf, daß sic uns rufen, haben wir doeli uns'ere Sache, und ganz und gar nicht denken wir daran, uns ihnen nir/ubictcn; das glauben sie wohl nicht, nach all' dein l’öbel. den sie unwidersprochen in ihrem Namen haben reden lassen . , . Wir vertrauen, sehr jung, un* serem neuen unbekannten Weg mul dem Dämon, der uns führt daß es Gottes Stimme sei und der rechte Weg, Wir wünschen <1011 Deutschen des Geistes, daß auch sie den ihren finden mul gehen , upd wir wer* den es da ran erkennen, daß diese Straßen, die zur rechten führt und die zur linken weicht, einander eines Tages treffen werden am gemeinsamen (Art der Men* sehen•‘. Von der Art jüdischen -Seins, wie es sielt beim Vergleich mit jedem europäischen Volk heraushebt, spricht .!!ich llerinann Glenns Aufsatz ״Widersprüche“, der an das Buch des Schweden Fredrik Böök ״Deutschland und Polen“ auknüpft, Gegenüber dein nkziden* talen Gefühl des Herrscheitkötinens und Herrsehenwol* lens, in dem auch die tiefe Wurzel der europäische» Kulturk.it,isti'uplie liegt, deutet Glenn auf die jüdische Dieiistsehaftsidee hin, die nicht aus der äußerlichen Ver* elciidung, nicht aus dein Gefühl der Ohnmacht, nicht aus dem Sklavenrcsscntiincnt stammt, sondern aus dem zu innerst positiven Imperativ des jüdischen Weltgcfiihl* stammt. Und zur gleichen Auseinandersetzung gehört noch Raphael S c I i g in » 11 n s ״Ethischer Impressiouisiiuis“, gehören die Bemerkungen von Max Brod und Markus R e i 11 e r. Mit welcher lmerliittliclicii Hingabe, mit welchem ethischen Verantwort Jiclikcitsgcfüld die jiutge jüdische Generation, die von ihr tief erfaßte Auf* gTibe zu erfüllen gesonnen ist, das zeigt der bedeutsame Aufsatz ״Idee und Organisation“ von Albrecht Hellmann, der insbesondere über die Gestalt und das Schicksal Theodor Herzls Tiefes und Erleuchtendes zu sagen weiß, und ebensowohl auch die Glosse ״Prozeß Kranz“ von Robert Welt sch, Im gleichen Heft des ״Juden“ bringt Max Rosenfeld eine Arbeit ״Die jüdischen Gemeinden In Oesterreich“, die wertvolles Material für dir Frage darstellt, auf welchen Grundlagen und Ansätzen sich die Bcstrcbungen für eine jüdische nationnlkullurclle Autonomie *\ ״Der Jude“, eine Monatsschrift, 2, Jahrg״ Heft 3־, Verlag R, löwit, Berlin N. 37, Wclßcnburgerstr. 0. Jährlich Mk, 13.20, Itulbjähri, Mk. ft.üO, vierteljährlich Mk, 3,30, Einz.cUicft Mk. 1.20, mifbatien. Vom historischen Gesichtspunkt aus wichtig und für ein benachbartes Gebiet geltend ist dir Arbeit ״Rechtsstellung und innere Verfassung der Juden in Polen“ des Historikers Moses Srhorr, Henoeli (i 1:1 11 / -S o 11 a r schreibt ״zur Methodik lies .hebräischen t hiterrklits in Westeuropa" und zeigt dadurch, wie sehr sieh heute die jüdische Jugend auch im Westen um das Eindringen in de» jüdischen Geist bemi'iht. Welche Wandlung ist seit einer Generation vor sieh gegangen! Wie klar wird dies, wenn man die uugemein interessanten und aufschlußreichen selbstbiograplüsehen Ausführungen des Sozialisten Eduard Bern st ein liest: ״Wie der Jude in der Diaspora aufwuchs" In der neu eingerichteten Rubrik der ״Biiclicrsch.111“ behandelt Otto Warburg Ruppins Werk ״Syrien als Wirtschaftsgebiet“. Leo Rosenberg bringt aullerordeutlich aktuelle Daten über den Anteil der Juden an der revolutionären Bewegung in Rußland. Eine Glosse, ״Das Beispiel“, behandelt zum Teil im Anschluß an Max Roseiifelds Schrift ״Polen und Juden“'die polnischjüdische Frage und das Programm der nationalen Arbeit, das sieh gerade au ihr orientiert. Dabei wird auch der imcrtrüglichc Zusland beleuchtet, daß gerade die polnische» Juden bisher noch von der Aufhebung der russische» Ausnahmegesetze ausgeschlossen sind, weil das Haager Abkommen prinzipiell die Gültigkeit der Gesetze statuiert, die linier russischer Herrsihaft erlassen worden sind und vor der Schaffung neuer Völkerrecht• lieber Grundlagen des polnischen Staatswcsens nicht aufgehoben werden können. Dabei wird aber gleichzeitig aufgedeekt, daß der Wille der Polen klüftig am Werk ist, aus sieh heraus neue AiiMiahinege-el/e zu schaffen. Eine zweite Glosse ״Logik und Realpolitik“ von Amitai bespricht Georg Gothcins Built ״Das selbstalliligc Polen als Nationalitätenstaat•‘ und nimmt von liier ans Stellung zur polnisch-jüdischen I läge. Zum ersten Male bringt ״Der Jude‘ einen durch Noten illustrierten Beitrag, eine alte eliassidisihe Melodie, von Arno Nadel bearbeitet. Von Ben E lies er stellen /wei schöne Gelullte in diesem Heft des ״Juilcn“. . I., 11, Aus Palästina Am 8. Nissan starb Herr Zwi 11 i r s e 11 f e Id in R i s e h o n -1 e - Z i o 11 am Flecktyphus. Zwi Hirschfejds Hans war in Kischnu le Zion ein Zentrum der ganzen gebildeten hebräischen lügend. In den letzten Jahren war I lirschfcld Verwalter der l'arm Rucliainä. Zionistische Bewegung Polen. (VG1 n der II e e ha I\1 z - Be w c g u 11 g) Am Verein ״B e u o 111 - Z i o 11“ wurde eine Ile■ c h :11 u / g r u p p e gegründet, die es sich zur Aufgabe macht, die jüdische Brau für die Arbeit in Palästina vorzu bereite״. Mitteilungen des K. J. V. Stabsarzt Dr. Elias Auerbach befindet sieh als Ortsarzi in A r d o 11 sous I ,tu 1! und ist vom II. Juni ah jeden Nachmittag zwischen 2 bis 7 Uhr zu treffen San -Vi/eleldw. Fritz Bernd♦. Kntvri, Russenkaseriie, bittet Hiiiidcsbnidcr um Besuch. Er ist auch telephonisch zu erreichen. M i t a 11. Nächste /iisainiiieukuiift des K. J. V.-cr- Stammtisches Mumaha Sonntag, den 10. Juni l'il־ bei I cldinifsar/t Jartislawski. Mita'u. Srlireibendr. 12. Jeden Sabhath Nachmittag ist ut der Wohnung Voll Herrn I eldrahhiner I Ir, (.'!nute, Rethel, I rieilndl- Augustr. I I, Gottesdienst, wo sich K. J. V -er treffen könne». Steuay. Die in der Main■ befindlichen Bundeshrüder wollen sieh an Zaliliu.-Stellv, Manheim (durch Vermittlnng des Präsidiums) wenden. In Zoslc (Kr, Kos/edarvj ist Bbr. jemchom Blumberg beim Amtsvorslelicr. Für Quartier und Verpflegung durchreisender Humlesbrndet ist gesorgt. yt'ür/hurg. Durchreisende Bumlesbruder und Zionisten treffen sieh mittags von l'Ji , bis 1-V2 Uhr irrt Hotel Golilsehmidt, Augusiiiistr., oder hei Herrn t, Seine,׳ir/selüld, Untere Johanniteigrasse lü Berlin. Unser Gesinnungsgenosse Oberlehrer Di Alfred W o I f f - Berlin, (K. J. V.), hat das Eiserne Kren erhalten. Herrn Oberarzt Dr. Moritz Landau- Königsberg (K. J, V.), wurde das Sachs. Kriegsverdienstkrcuz verliehe! Wien. Herr Finntizkonimissär J. U״ Dr. Bcrlluil! Berka - Reichenbcrg (Böhmen), erhielt das Kriegskrtu fiir/Zivildicnste 3. Klasse, Oberleutnant Richard Kor, (Jüd. Akad.•Verbindung ״Ivria“ zu Wien), bereits ans gezeichnet mit beiden Signa laudis samt den Schwertern bekam nuiunchr das Militärveniienstkreu/ 1. Klasse nü der Kriegsdekoration und den Schwertern. Berlin. Montag, dem II. Juni, hält Herr Dr B ra u n 111 den Räumen des ״Mnkkabi“, Hciligcgcistr y; einen Vortrag über J e h n dH n I e v v״. Bcginn S' z Uhr abends. Gäste willkommen *־ Berlin. Samstag, dem 2, Juni, hielt Herr Dr. Siez fried B e r ״ c I d aus Wien aut Einladung des K. J. V. 1״ AX edlen Saal des Kaiserkellers einen gut besuchten Vor trag über ״Dns jüdische Volk und seine In f,c ,; A" der Diskussion beteiligten sich die Herrei Gerhard Scholem, Nalttim Goldmnnn und R-A Ma rvtraul), hf/i1־"• •;!I Rcmütüdicm Zusammensein verbrachte! die hiesigen 1 oalc-Zion den Abend des zweit«! Zahlt K .b*! q £? s 02> © i t r a