Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 20 (18.5.1917)
- Date
- 1917-05-18
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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jc iule Ruck sich( nelimen. Die Zwangsarbeit bei getingem Loh« traf ausschließlich die Juden, Gegen den Willen des Stadtliaiiptmamis wurde 11 harte St raten verhangt. Bei einer Zwangsaiileihe wurden die Polen bevorzugt. Diese Dinge müssen anders \verden. Zufrieden ist die Bevölkerung dagegen mit der Rechtsprechung. Ein (r o r t sc h r i 111 e r bestätigte die Klagen über die Verwaltung in Litauen. Mit jedem Tag werde es dort ärger. Ls müsse ein Wechsel au der Obersten Stelle erfolgen, ein anderer Träger des dort herrscliemleit Systems sei ja glücklicherweise ent lernt. Der Redner wiederholte die Beschwerden über das Schulwesen in Warschau, (Ins Wahlsystem, das Uiiterstüt/ungswesen, die Zusammensetzung des Staatsrates «sw. Am 5. Alai wurden die Beratungen fortgesetzt, Lin 2 c n t r« m s re d 11 e r wies daranl hin, dah in Wilna sich die Juden über die Bolen beschweren, aber auch die Polen über die Juden. Nach seiner ganzen Weltanschauung passe Graf York nicht dahin. Die sprachliehen Schwierigkeiten, der Mangel an geeignetem Personnt führen zu Klagen. In Wilna wird man stets an- Stollen, da mau nicht alle Nationalitäten ziilriedeustellen kann. Ein Redner der S o z i a I d e m o k r a t i .s c 11 0 11 A r b e i t sg e m e i n s e It a f t erkannte au, dah attt dem Oebieto der Hygiene und der Rechtsprechung manches (nite geschaffen wurde, in der Hauptsache allerdings um militärischer Zwecke willen. Daneben bullen aber zahlreiche Klagen hinsichtlich der Arbeitsbeschaffung, der Behandlung der Bevölkerung im allgemeinen, des Verhaltens der Verwaltung gegenüber den religiösen Bedürfnissen und Anschauungen, gegenüber den Schulen und wohltätigen Vereinen. Ein polnischer Abgcordnetcr wandte sielt gegen den Vorwurt, dah die Polen die Juden schlecht behandeln und erörterte das geschiehtlieh und 'wirtschaftlich bestehende Verhältnis der beiden Volksstäminc, Unterdrücken können die Polen überhaiipt nicht, das kam! nur die Bürokratie. Die Polen beschweren sich über dieselben Dinge wie die Juden Staatssekretär Dr. Helfferich wies daran! bin, dab bei der notwendigen Anspannung aller Hillsquellen naturgemäß wie in Deutschland so audi in den besetzten Gebieten Harten nicht vermieden werden können. In der Sitzung vom 7. Mai sagte ein Mitglied der Deutschen Fraktion, ein wichtiges Problem sei die Lösung der Judenfrage; die Einwanderung der juden solle möglichst verhindert, dafür die Juden in ihre ursprüngliche Heimat überführ werden. Ein Fortschrittler trat nochmals für entspreeilende Behandlung der Juden in Litauen ein, die nicht schlechter sein dürfe als die der Deutschen. Die Beteiligung der Bevölkerung und der Vereine hei Aus- Übung der Wohlfahrtspflege usw. dürfe nicht beschränkt werden. Das Selbstverwaltungsrecht sei zu erweitern. Das Lag Beomcr-Kindcrfest in Polen Ermuntert durch den grollen Eindruck, den das Lag Beomcr-Kindcrfest im vorigen Jahre nul die gcsamtc jüdische und nichtjüdischc Bevölkerung gemacht hatte, veranstaltete die Zionistische Organisation in Warschau auch in diesem Jahre ein großzügig organisiertes Kinderfest, eins zu einer der wirksamsten Demoustrationen des zionistischen Gedankens in I*ölen wurde. Nahezu 61)00 Knaben und Mädchen waren cs, die in festlichem, fahnengesghmiiektem Zuge durch die feierlich dekorierten Stralieu der Stadt unter dem Klang jüdischer M|1sik und hebräischer Lieder marschierten und dann ins Freie fuhren, um dort in fröhlichen Spielen und turnerischen Aufführungen das frohe Fest des Lag Beniner zu begehen. Der Einladung des ״Waaü Zioni“ haben nicht nur die dem zionistischen Schulkuratoriuni unterstehenden hebräischen Schulen, sondern mich alle Turn- und Sportvereine und eine grölte Anzahl anderer jüdisch-nationaler Schulen Folge geleistet. Dem langen Zug der Festteiinehmer, der sich über zwei Kilometer erstreckte, wurde die blau-weilie Fahne des Zionistischen Kuratoriums vorangetragen, der die Vertreter des Zionistischen Actionscomitcs, des Zentralkonutees der Zionistischen Organisation in Polen, des 7.io״ nistisdien Kuratoriums, des Indischen Schulrats, des ״Waad Irmii“ und Delegationen verschiedener anderer national-jüdischer gesellschaftlicher und kultureller Institutionen folgten. An dem Festzug beteiligten sich auch viele jüdische Kiiulcrlieüm׳, Mädclienhorte und sonstige Erziehungsanstalten, unter anderen die Volksschulen ״Kndimah“, die Scholen! Alejchcni-Volksschtilc, Kriuskis Männer- und Frmicngyimia.sium, das Gymnasium ״I ladiimiudi“, die ״Askola“ und viele privaten Schulen, ferner das Perez-Kimlcrhcim, das Kinderheim des I lamlwerkerklubs usw. Den Schluß des Zuges hildete eine Sanitäter-Abteilung des ״Roten Magen David“ unter Anführung des Herrn L>r. Hindes. Die Kennniamlospradic war durchgehend Hebräisch. Viele flauser halten ihre Fenster und Baikone mit Bildern von Theodor llerzl, David Wolffsoim, Max Nordau und Acliad llaaim geschmückt. Zur Benützung der Bahn wurden besondere, hebräisch gedruckte Fahrkarten ausgegeben. In Gozlawek, dem Ziel der gemeinsamen Wanderung, wo sieh ein Putolikum von ca. 20 600 Mensclicii versammelt hatte, wurden die neuen Fahnen des ״Merkas", der ״Bnotlt Zfon“ unu der ״Ask o I;!“-Mittelschule feierlich eiiigcwviht. Als dann am 5694 * ל״ג בע־טר תרע״ז וציוד עטטי» ורשה וקובי!-גוצלבק ט. 111 «■*♦••יי 1* M 1 . הציוני ורשה. מציבק־ ירשה וקובצו ט. ווו Votdmuciio llUcksolti' Hebräische Fahrkarten für die Teilnehmer des Lag Bcomerfeates in Warschau. Abend der Zug, von seinem fröhlichen Ausflug in gehobeiier Stimmung heimkehrend, wieder die Straßen des jüdischen Viertels in musterhafter Ordnung durchwanderte, steigerte sich der Jubel der jüdischen Bevölkcrung, die lange Spalierreihen bildete — weit iilber 100 000 Juden iialnmm an der Spalierbildung teil , zu begeisterten Begrünungen der jüdischen jinigmamiscliaft. Der Schmuck der 1 liiuser und Baikone hatte siel! inzwischen noch vermehrt und die ganze Einwohnerschaft des Viertels stimmte in den Chor der hellen, jugendlichen Stimmen der Vorbcizichciiden. Unter den Gesängen jüdischer Lieder und der Hatikwah löste sich der Zug am späten Abend auf. Der Eindruck, den die Vcranstaltuug auf alle Beteiligten und Zuschauer machte, wird unvergeßlich bleiben. Auch in anderen Städten Polens fanden zu Lag Bcomcr Festzüge und Veranstaltungen im Freien statt. So erhielten wir von einen! Freunde unserer Zeitschritt die folgende anschauliche Schilderung des Lag Ikoiuer-Kiiiderfcstes in S i e d I c c: ״Liditetidig un warem“ scheint die Morgensonnc ins Städtchen. Ihr entgegen zieht in langen Reihen, von ihren Lehrern und Lehrerinnen geführt und gut gcordnet, die jüdische Schul jtigondö Sie feiert heute Lag- Beonter, den ״Jomtovv der Kimlerlach“. Unsere hellen, lichten Nationaifarben gehen dem i Tag sein Zeichen. Blau-weiß weht und grüßt es von den Hausern, deren dicht besetzte Lenster Und Türtt! 1 mit Teppichen geschmückt sind. Und bla 11• weil! leuc|>. ten die Schärpen und Schlcifehen und die Bänder und Armbinden der Kinder entgegen. Und einheitlich wie die Farben ist auch der Cjt. danke, der das Fest beseelt, jüdisch-national. Er veteint hier, zum ersten Mal öffentlich und bewußt, die nahezu 000 jüdischen Knaben und Mädchen. Von aßen - > Schulen der verschiedensten Richtungen lind Schattieä ntngeu — «ml das sind nicht wenige hier — kamen sie! zusammen. < Voran der Jüdische DiUlungsverein una das (jyro. nasititn, dann die Aeltrrcn von den ״Kiirsim fmiwrim“ u!v4 ״Scln'iire crew". Und dann die Schulen der Hcimloscn und Flüchtlinge aus Brcst-Litowsk und Pittsk und die der ״Esratli jcthoinim“. Die Kinder dieser Schulen _ und das ist das echt-jüdische dabei — waren am reich- T sten geschmückt 11ml geputzt zu Ehren des Tages. Nach einem längeren Marsch durch di« flache po|. fiische Landschaft erreichte der Festzug den Wald. Don ( wurde geturnt, gespielt und - gegessen. Wer nichts h Mitgebrachtes hatte, wurde mit Suppe und Tee gelabt. Und dann wurden unter Begleitung eines tüchtigen I Orchesters unsere feinen hebräischen unu jüdischen Volkslieder gesungen. Ein besonders lustiges Liedchen i in ״lebbediger" chnssidiseher Melodie gehalten, stieg heute in mehrfacher Wiederholung: Nach Zwcigelach, Kinder, in Wald lasst uns gehn U11 fröhlach mit Lieder keseder Asoi wie es wollt auf der Welt nit gewen Kein Rebbc, kein Kantschick, kein Untier. Das in größter Ordnung bis zuletzt harmonisch verliiiifene Fest hat uns feldgrauen Westjudca eines gelehrt: Das allzulang künstlich niedergehaltenc jüdische Volksleben und Volksstrcben wird sich durchsetzen und frei entfalten, bis er sein Ziel erreicht. Dies bewies und brachte zum Ausdruck der Kehrreim der Kinderlaeh, der heute hier zum ersten Mal öffentlich una bewußt gesungen ־-- und gelebt wurde: lw׳rim anachnu, iwrith nedabera Iwrith nilinoda, iwrith ncsnntcra!" Die Zentrale des Jüdischen N a t i on a I f 0 n ds in Polen hat einen Aufruf erlassen, in dem sie die Z.10njsteri Polens auffordert, in der Lag bcomcr-Wodie! Bhimentage zti veranstalten und Nationalfondmarkcn öffentlich zu verkaufen. 1 Konferenz des Belgischen Zionistenverbandes (Von unsrem Korrespondenten) Am 20. April hat in S c 11 e v c n i n g c 11 eine zahlreich besuchte Konferenz der in Holland weilenden Mitglieder des Belgischen Zionisten ver bandes stattgefunden. Die Versammlung, an der die Mitglieder des A, C., die Herren J. H. Kann und Julius Simon teilrtaiiiuen, bol ein schönes Bild der alten zionistischen Treue und Zuversichtlichkeit, die dieser Landsmannschaft stets eigen waren, und die bei der Tagung erstatteten Referate haben sicherlich dazu beigetragen, die Arbcitsfrcwligkcit der Zionisten aus Belgien zu erhöhen. Der Vorsitzende der Föderation, Herr Dr. L. Herz, hielt eine Begrüßungsansprache. Lr wies auf die tiefgebende Umwälzung aller politischen und ökonomischen Weltverhältnissc hin, die der Krieg mit sich bringt, wobei die Lage der Juden im allgemeinen und des Zionisntus im besonderen unmöglich dieselbe bleiben könne wie vor dem Kriege. Das Judentum stelle jetzt vor einem sehr wichtigen Wendepunkte in seiner Geschichte, aber leider müsse man gestehen, daß die Juden als Volk auf den großen Moment nicht genügend vorbereitet seien. Ein Volk müsse stark genug seih, tun sein Geschick selbst in die Hand zu nrnmen und sich nicht die Rechte und Privilegien wie eine milde Gabe schenken zu lasseit. Wenn die Juden jetzt nicht mit mehr Nachdruck ihr Recht fordern können, so liege die Schuld an der 1 großen Majorität der Juden, die der Fahne des Zionis- י sehe Durchbildung ihrer Mitglieder zur Aufgabe machen, Man liest dort im allgemeinen die Lichthcimsdie Broschüre, man wandert, turnt und veranstaltet Tees mit ״jungjiidischcn“ literarischen Darbietungen. Man wird mir ztigcbeii, daß dies alles keine ausreichende Vorbereitung für eine spätere Uebersicdlung nach Palästina darstellt. Viel kostbares junges Leben hat vor der Zeit dahin gehen müssen, ohne sich in Palästina erfüllen zu können, wir müssen versuchen, diese schweren Verluste durch stärkere Heranziehung und Ausnützung der weihliehen Arbeitskraft auszugleichen. Wir haben nun in unseren Reihen eine Anzahl Mädchen, deren Wunsch und Ziel es ist, sich gründlich für eine Uebersicdlung nach Palästina vomibcrcitcn, um dort ihr Leben für die Allgemeinheit nutzbringend zu gestalten. Ihnen müssen wir Gelegenheit zur gründlichen Erlernung der Landwirtschaft gehen. Den meisten jüdischen Mädchen der Großstadt fehlt cs an persönlichen Beziehungen zum Lande mul ohne diese ist cs nahezu unmöglich, bei den fast ausnahmslos antisemitischen Grundbesitzern als Lcrnende aufgenomnien zu werden. Auch sind nur wenige pekuniär so unabhängig, um sich eine kostspielige Ausbildung auf Gartenbauschulcn leisten zu können, die ja noch nicht einmal den speziellen palästinensischen Bedürfnissen angepaßt ist. Wir brauchen also eine Lehrfarm unter Kontrolle der zionistischen Organisattem, ein deutsches Kincretli. Mein Vorschlag geht nun dahin, eine größere Bauern- Wirtschaft, möglichst im Süden Deutschlands nt erwerben und nach Anlage der erforderlichen Wolm- und Wirtschaftsgebäude zu einer Lehrfarm auszugcstalten. Die Schülerinnen müßten eine 2—3jährige Lehrzeit durchmachen, in der ihnen außer gründlicher Erlernung der Milchwirtschaft, Geflügelzucht, des Obst- und üeinÜRcbaus auch Gelegenheit zu Kursen für erste Hille י bei UiigHkksfällcn, Säuglingspflege usw, geboteil werden müßte, ebenso hebräischer Sprachunterricht. Wir haben ja genügend Fachleute, die einen geeigneten Lehrplan atisarbeiten könnten, der sich ganz den paliistinensisclieii Bedürfnissen anpaßt, Die Kosten der Ausbildung müßten möglichst niedrig bemessen sein, damit jede# Mädchen, das den Willen zu nationaler Bctätigung hat, ihn auch ausführen kann. Die Mittel zum Ankauf der Farm müßten durch eine großzügige Propaganda unter den deutschen Juden aufgeh rächt weiden. Die zionistischen Frauen und Mädchen aber müßten es als ihre Ehrenpflicht auschen, die jährlichen Unterhaltungskosten der Farin aufzubringen. Sie müßten sich zu Ortsgruppen zusainmcnschlicßcn und regelmäßige Beiträge erheben. Außerdem verpflichte sieb jede verdienende Zionistin zu einem regelmäßigen Beitrag und jedes Mädchen, das daran geht, einen eigenen Hausstand zu gründen, verzichte auf ein ihr »!gedachtes Geschenk und führe den Betrag dafür dem Fond der Lehrfarm zu. Ich bin davon überzeugt, daß die Durchführung dieses Plaues erhebliche Schwierigkeiten bereiten w׳ird. Aber unsere hart betroffenen Kolonien werden mich Beendigung des Krieges stärker als zuvor landwirtschaftlieh durchgcbildctc Menschen brauchen. Wir müssen beizeiten mit den Vorbereitungen beginnen, damit wir kommen können, wenn Palästina uns braucht. Wir wollen mit ganzer Kraft unser Teil beim Aufbau Palästinas leisten, wir wollen mitformen an seinem neuen Gesicht. Frieda Rontm. Literarische ttittdluagen Vom Gründer und früheren Direktor des hebräischen Gymnasiums in Jaffa Dr. J. L. Metman-Kahan erschien cm neues Lehrbuch der Botanik ״R e s c h i t h I e ״ «ode h 4 I> 01 a 11 i ka“ (Heft I), 1 Das Lebenswerk des verstorbenen D. J. L. Katzenelson ״Die Medizin des Talmud“, das er vor seinen! Lode gänzlich umgearbeitet und in die hebratsche bpradie übertragen hat, wird jetzt von seinen Testamentsvollstreckern publiziert und als Prämie den Abonnenten der zionistischen Wochenschrift ״Haani“ «!gestellt. '_ In Lausanne (Librairic Centrale des Nationalites) erschien das ausführliche Protokoll der 3. Konferenz der Nationalitäten, die vom 27. bis 26. Juni Hilf) in Lausanne statlLmd. Das 216 Seiten umfassende Protokoll enthält auclr die ,Wiedergabe der Rede M. Aber sons, des Sprechers der jüdischen Delegation, die an der Konferenz tciluahm. 1111 Verlag der ״Ze irc Zion1‘ in Wilna erschien in jidischcr Sprache das erste Heft einer Broscliürenseric: ״wir Juden 111111 die Friedenskonferenz“. Es stellt die Entwicklung der amerikanisch-jüd i s c h e n K o ri g r c ß'h c w c g u 11 g dar. I )as gesamte Material der Broschüre ist, wie die Herausgeber nütteilcn, den Nachrichten und Aufsätzen der ״Jüdischen Rundschau“ entnommen. Das Heft enthält unter anderem die von der ״Jini. Rundschau׳‘ (Nr. 23, 1616) wiedergegebeae Rede von Louis I), Br and eis: ״Die jüdischen Rechte und der Kongreß“, sowie den (in Nr. 50 der ,,Jüdischen Rundschau“ von 1616 erschienenen) Aufsatz von S. Kaplansky: ״Der jüdische Kongreß in Amerika“. Im Loclzer Verlag ״Leben“ erschien soeben ein Bändchen ״Skizzen und Bilder“ in jidischcr Sprache unter dem Titel ״M i I ch 0 m e - Z e i t“ von Ben Chanoch (Ch. J. Bristawsky). .«? P e t r 1 k a u erhielt der zionistisch« Ratmann Mosche F ci n Jei nd eine Konzession für ein jüdi• s ch e s w o Chcnblatt, das die erste jüdische Zeitung im österreichischen Okkupationsgebiet Polens sein wird In russischer Sprache erschien eine'Broschüre ״Die < ]tiden und der W c 11 k r i c g“, die die bekannten Reden und Aufsätze von Dr. Max Nordau und Louis > D. ß r a!1 d c i s über dieses Thema enthält,! in der ״Rcvista di Storia critica di scicnze inedichc e natural!“, 7. Jahrgang, Nr. 5, befindet sich eine Untersuchung von Dr. Kopciowski über die ״Lepra in der Bibel.“