Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXI (1916)
- Issue
- Heft 51 (22.12.1916)
- Date
- 1916-12-22
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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lieh. Zur Entsendung von Delegierten sind nur diejenigen Ortsgruppen berechtigt, welche die Landesbeiträge rechtzeitig abgdührt haben. Die Delegierten und auswärtigen Gäste werden gebeten, i!n Savoyhotel abzusteigen. Bestellungen sind rechtzeitig unter Hinweis auf die Teilnahme am Delegicrtcntag an die Direktion des Hotels zu richten. Kleine Zimmer mit Frühstück kosten für die Delegierten und Gaste 6 Mark. Reisebrotmarken und Reichsfleisch• karten sind mitzubringen. _ Gemeldete De leg ie rt e n wa h 1 e n. Düsseldorf: Isidor M icha lowsky Düsseldorf, Delegierter, Rechtsanwalt Joseph Jonas- Düsseldorf, Ersatzdelcgierter. Posen: Dr. L e 1 e w e r, Dr. S c 11 e r e k - Posen, Delegierte, Frau Dr. Gronemann, Frau Dr. Lcsz y n s k y Berlin, Ersatzdclcgicrte. Duisburg: Rechtsanwalt Dr. Harry Epstein, Delegierter, R.-A. Erich Cohn-Berlin, Ersatzdelcgierter. ßcuthcn: Leo Ford er-Berlin, Dr. Albert Baer- Berlin, Delegierte. Kattowitz: Frau Oolda Wiener- Kattowitz, Delegierte. Ratibor: Leo F ö r d c r - Berlin, Delegierter. Kiel: Rechtsanwalt Bruno Tannenwald, Delegierter, Rechtsanwalt Dr. Albert B a e r - Berlin, 1-1־׳ satzdelegierter. Zwickau: Ludwig Schwarz-Chemnitz, Delegierter. Hannover: Assessor Dr, G o 1 d s t c i 11 -1 lameln, Delegierter, Emden: Gustav Schwabe-Varel, Delegierter. Gr.-Strelilitz: Willy N o 111 m a 11 n-( ir.-Strchlitz, Delegierter. Frankfurt a. M.: Bankier Jacob Wol ff-Frankfurt a. M., Delegierter, U.-Zalilmeister Josef Oppenhei in er z. Zt. Wiesbaden, Frl. B. Schiratzky- Frankfurt a. M., Delegierte, Frau Bankier Wol ff- Frankfurt a. M., David Hamburger, /.. Zt. Dannstadt, Frau Dr. Victoria ׳ B a c 11 a r a c 11, Ersatzdelegierte, Cöln: Abr. Rei 11hardt־Cöln, Ref. Fritz Katzenstein-Coln z. Zt. Berlin, Delegierte, R.-A. Max Strau ß - Berlin, Frl. Erna Kat ze 11 s t c i n-Cöln, Ersatzdclegierte. Gnesen: R.-A. N e in an n -Gnesen, Delegierter. Koschmin: Davis T ri e t sch - Berlin, Delegierter. Goliub! Apothekenbesitzer Adolf Riese nfcld- Gollub, Delegierter. Der Jüdische Nationalfond im Jahre 1916 Das Rechnungsjahr 1916, das jetzt seinem Lude entgegen geht, ist für den Jüdischen National■ fond ein recht erfolgreiches Jahr gewesen. Die (iesamtsumme der Einnahmen in Deutschland wird vor- .mssichtlich auf 115 DUO M. steigen, und die Deutsche Zentrale wird damit den jüdischen Volksschatz tim einen mich im Frieden bisher nie aufgebrachten Jahresbetrag vermehrt haben. Dieser Erfolg wäre nicht erreicht worden, wenn nicht unsere Freunde daheim und im Felde jede Gelegenheit benutzt hätten, um des Nationalfonds zu gedenken, und wenn nicht unsere Vertraucnslcutc jeder an seinem Platze für unsere Sache eingctrcten wären. Wir fühlen daher das Bedürfnis, allen unseren Gesinnungsgenossen an dieser Stelle nochmals ausdrücklich unseren Dank für ihre tatkräftige Unterstützung auszusprechen. Ein besserer Beweis für die Lebenskraft unserer Idee konnte nicht erbracht werden, als dali die- Einnahmen des Natioualfonds nach Ueberwittdung der ersten Kriegswochen wieder von Monat zu Monat ständig gewachsen sind und im Jahre 1910 fast den doppelten Betrag des Vorjahres, das mit 60 000 Mark abschloß, erreicht haben, trotzdem die lange Kriegsdauer von jedem Einzelnen immer größere Opfer verlangt. Das zeigt klar, wie sehr alle unsere Freunde von der Wichtigkeit der palästinensischen Kolonisationsarbeit durchdrungen sind: Niemand verkennt, daß mit zunehmender Dauer des Krieges die Erhaltung und der Ausbau unserer Kolonien eine immer entscheidendere Bedeutung für das Schicksal unseres Volkes gewinnt, jeder hält es für seine Pflicht, dieses Werk nach Kräften zu fördern. Daß der Jüdische Nationalfond ein hervorragendes Instrument zur Durchführung dieser wichtigen Aufgabe darstellt, das zeigen am besten seine bisherigen kolonisatorischen Leistungen. Eine Würdigung unserer Sammclcrfolgc legt naturgemäß die Frage nach der Vcr- Wendung «Jcr gesammelten Gelder nahe, und wir wollen daher an dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung der Schöpfungen des Jüdischen Nationalfonds im Lande der Väter geben. Bedenkt man, daß der Nationalfond seine kolonisatorische Tätigkeit erst im Jahre 1908 hegann, daß er also unter normalen Verhältnissen nur sechs Jahre arbeiten konnte, so wird jeder die Fülle seiner Leistungen gern anerkennen. Seine wichtigste Tätigkeit liegt in der Förderung der Landwirtschaft. Am Einfluß des Jordan in den Tiberiassee besitzt der Nationalfond ca. 6000 Dunam fruchtbaren Bodens, dessen größten Teil die P a 1 ä s t i n a-L a n d-E n t w i c klungs-Gcsellschaft gepachtet hat. Diese hat hier vermittels eines ihr vom Nationalfond gewährten Kredites von 300000 Fr. das Mustergut K i n e r e t h geschaffen, das auf genossenschaftlicher Basis aufgebaut ist. Auf Kincrcth befindet sich auch eine Mädchentarm zur Ausbildung der weiblichen Jugend im Ackerbau, geleitet vom Jüdischen Frauenbund für Kulturarbeit, den der Das dem Nationalfond gehörige Terrain jenseits des Ufers hat die Aibcitsgenossenscliaft Dngnniali gepachtet. Unter eigener Verwaltung des Nationalfontls stehen die beiden Güter Huldah und Ben- Sc 11 ein eil an der Bahn Jaffa-Jerusalem, auf denen neben einem intensiven landwirtschaftlichen Betrieb bcsonders Oelhatimwälder angelegt und Nutz- und Zierliöl/er gepflanzt werden. Auf einer der übrigen Be- Sitzungen des Nationalfonds, in Galiläa, liegt das Gut Mcrchawiah, ebenfalls dem Natioualfond gehörig, auf dem die nach den Intentionen Franz Oppenheimers gegründete Sicdlungsgcnosscnschaft arbeitet. Zu mvälinen ist ferner von kleineren Anlagen die Gartenanlage Gan Sclimucl, ein Besitztum des Nationalfonds in der Kolonie Chederah, Von weittragender Bedentnng sind daneben die zahlreichen A r b e i t e r 11 ä 11 s c r, die der Natioualfond für die Y e mc n i t isc he 11 Juden in Palästina errichtet hat, welche ein äußerst wichtiges Element für die Entwicklung der jüdischen Kolonisation bilden. Ebenso beteiligte sich der Nationalfand an dem Bau von Arbeiterheimen in Pc t ach- T i k w a 11, Chederah, R i s c h o 11 und vielen anderen Kolonien; er hat hierfür bisher aus eigenen Mittcln 350000 Er. verausgabt. Soweit der Natioualfond seine Mittel dem eigentliehen kolonisatorischen Zweck, zu dem ja auch die Errichtung von Arbciterhelincn gehört, noch nicht dienstbar machen konnte, hat er die Förderung anderer kindlicher und städtischer Siedlungen als eine wichtige Aufgabe betrachtet. Erwähnt wurde schon die Unter- Stützung der l.midentwickluiigs-GescIlschaft mit einem Darlehen von 300 000 Fr. Ferner gewährte er dir Jüdischen P a I ä s t i n a b a n k (A. P. C.) zur Vermittlimg größerer Agrarkredite an Kolonisten 240 000 Franks und verschiedenen jüdischen Baugcscllscliaft e 11 zur Errichtung von Heimstätten ebenfalls einen Kredit von 500 000 Fr., eine Unterstützung, durch die unter anderem in Jaffa das moderne Stadtviertel T c I - A w i \v und in Haifa H e r z 1 i a 11 geschaffen wurden. Ebenso förderte er teilweise durch Darlehen, teilweise durch Schenkungen eine Reihe kleinerer Arbciierkolonicn, Ackcrbausehulcn und Handwerkcrkolonicn mit recht ansehnlichen Beträgen. Besonders licrvorzuhellen ist aber noch, daß er neben der Landwirtschaft mul ihren Bedürfnissen auch andere wertvolle kulturcllc Schöpfungen Palästinas unterstützte, indem er ihnen Bauplätze oder Häuser aus seinem Bodenbesitz überließ, wie z. B. die Kunstgcwerbeschulc ״Beza lei“, das Technikum in Haifa, das hebräische (iymaas in in in Jaffa, das jüdische Gesundheitsamt in Jerusalem, das Krankenhaus in Jaffa u. a. Diese Schenkungen, die insgesamt einen Wert von einer halben Million Franks darstellen, dienen, wie die 'Aufzählung zeigt, den wichtigsten jüdischen Kulturnufgnbcn Paktstiu,■1s und sind daher nicht weniger als die landwirtscluu'tlichen Siedlungen für das Gedeihen von Erez-lsrael von höchst er Bedeutung. Insgesamt hat der Nationalfomf bis Ende 1914 etwa 70״״ seines Vermögens, d. 11. ungefähr 1 Millionen Mark in Palästina angelegt, und da er statutengemäß 25״... seines Vermögens unangetastat lassen muß, so hat er beinahe alle verfügbaren Mittel für die praktische Kolonisation verwendet. Es ist nun erstaunlich, welche Umwälzung der palästinensischen Verhältnisse diese kaum sechsjährige Friedensarbeit mit einem doch im Verhältnis zu der ungeheuren Aufgabe recht besclteidenen Kapital bewirkt hat. In diesen sechs Jahren ist die ganze palästinensische Kolonisationsarbeit aus Zustand der Erstarrung zu frischem Leben erwacht. Die vorher herrschende Stagnation ist durch regsame Arbeit und Zustrom junger hoffnungsvoller Elemente verdrängt worden. Die eigentliche Probe aber für den Wert der Arbeit des Nationalfonds in Palästina scheint uns in dem zu liegen, was auf Grund dieser Anfänge jetzt im Kriege von den Nationalfond-Bctriebcn ge leistet werden konnte. Palästina wurde schon in den ersten Tagen des Krieges fast völlig von der Außenwelt abgeschmttcn. Es verlor den Zutritt zu seinen Absatzmärkten, Arbeiter und Handwerker wurden beschäftigungslos, l>ie notwendigsten Lebensmittel, auf deren Einfuhr man an gewiesen war, waren nicht mehr zu erhalten. Dazu kam später die ungeheuer verderbliche Heuschrecken plage. In dieser Zeit der höchsten Oefahr aber wurde von allen lebensfähigen Organisationen des Landes eine großartige Hilfsaktion cingdeitet, die ein glänzendes Zeugnis von der Umsicht und den Sclbstverwaltungsfähigkeiten der neuen palästinensischen Siedlung ablegt. Der Jüdische Natioualfond ist an dieser Aktion in-hervorragendem Maße beteiligt und hat sielt in dreifachcr Weise bewährt: Für die Erhaltung des Beste- Itemlen, für die Schaffung von Arbeitsgelegenheit und die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln. Zunächst richtete er all seine Bemühungen darauf, keine Unterbrechung in seinen Siedhmgsarbcitcn eintreten zu lassen, da gerade die Siedlungen des Nationalfonds die wertvollsten Erfahrungen in moderner technischer Bodciibcarbeihuig verkörpern und für die Erziehung zur Selbstverwaltung von großem Wert sind. Außerdem aber stellen die Wirtschaften des Nationalfonds trotz ihrer kurzen Wirksamkeit einen nicht unwesentlichen Faktor im ökonomischen Leben Palästinas dar, vor allem als Arbeitsplatz für Hunderte von Landarbeitern und städtischen Handwerkern. Trotzdem der Nationalfond nur einen Bruchteil des palästinensischen Bodens besitzt, beschäftigt er fast 25״/״ aller jüdischen Arbeiter. Daher erklärt es sich, daß die von ihm bald nach Kriegsausbruclt cingclcitcten Notstandsarbeiten Hurderten von Arbeitern eine ausreichende Beschäftigung Mit großer Energie nahm der Natioualfond den Neubau von Arbeiterliönse-rn, die Austrocknung von Sümpfen die Entsteinung des Bodens, Wegebauten und ähnliches in Angriff und hat damit ganz wesentlich zur Bekämpftuig der Krisis beigetragen. Die hierzu nötigen Mittel übersehritten bei weitem die Summen, die für diese Notstaiulsaktion durch Sammlungen aufgebracht wurden; denn außer der Arbeit mußte der Nationalfoml den Arbeitern mich große• Me 111 vor rate auf Kredit überlassen. Diese Lebensmittelversorgung erstreckt sie!» aber nicht nur auf die Arbeiter, sondern auf die samte jüdische Bevölkerung. Es ist dem Natioualfond gelungen, durch Aufrechterhaltung seiner Betriebe zahl• reiche städtische Gemeinden und die größten Pflanzung!,, kolotiieen, soweit sie selbst keine Nährfrüchle bauen nicht nur mit Getreide, sondern auch mit Gemüse, Ge'• llügcl und Milch zu versorgen, hu Jahre 56?5 (1914/15) lieferten seine Arbeitcrgnippen bezw, Genossenschaften allein au Weizen 557 00(1 kg. Durch diese Leistlingsfähigkeit wurde gleichzeitig eilte Preistreiberei der Lebettsmittel gänzlich vereitelt. Int ganzen belaufen sich die Aufwendungen des Natioiiallotufs in Palästina für die Unterhaltung seiner Kolonien, für Kreditgewährung und Notstandsarbeiten seit Beginn des Krieges auf über 700 000 F r. Diese rein tatsächlichen Angaben zeigen zur Qeuiige, daß das Geld, das für den Jüdischen Nationalfond gespendet wurde, in Palästina eine recht erfolgreiche Verwendung gefunden hat. Aber so erfreulich diese Erfolge an sich sind, so bedeuten sie doch wenig im Verhältnis zu unserer ungeheuren Aufgabe. Sn lehren uns nur, was der Nationalfoml mit wirklich he deutenden Mitteln leisten könnte, wenn er schon ini' seinem geringen bisherigen Kapital so viel erreicht hat Diese Folgerung drängt sich uns besonders angesichts der für unsere zukünftigen Aufgaben besonders wichtige• ״Landspende für Palästina“ auf, die in erster Reihe ostjüdischen Lindarbeitern eine Ansiedlern in Palästina ermöglichen soll. Wir haben bereits deöfteren auf den Plan des Agronomen Octtingcr hingewiesen, der die Ansicdhmg von jährlich mehreren Hundcrt-FamiUcnkolonien in Palästina nach einem pral tiseli erprobten Besicdlungsprogranini Vorschlag(. Es be darf keiner Erörterung darüber, was die Verwirklichen; dieser Idee vor allem für unsere östlichen Brü der ■bedeuten würde. Daß sie sich realisieren läßt und daß der Nationalfond die geeignete Institution da für ist, das beweisen seine bisherigen Schöpfungen Aller er wird auf den von ihm geschaffenen Grund lagen nur aufbauen können, wenn wirklich eine ii Verhältnis zu dieser Aufgabe stehend•׳ Zahl von Dunam. gespendet wird. Dazu bedarf es in erster Reihe natürlich weiter wie bisher der eifrigen Unterstützung durch unsere Freunde. Aber dieser Appel soll nicht nur als Aulforderung zu weiteren persönlichen Opfern aufge faßt werden. Wir haben die begründete Uebcrzcugung, daß das Interesse an dem Schicksal Palästinas liesomlerwährend dieses Krieges viel allgemeiner geworden ist, als gewöhnlich angenommen wird. Wenn wir auch gewiß dankend anerkennen, daß unsere bisherigen Eiimahmctt zum größten Teil von unseren engeren Freunden gespendet wurden, so muß gerade dies uns ansponuii, aucli fernerstehende Kreise für unsere Sache zu ge• winnen. Die Ziele des Natiomdfoiuls und seine Sammelmittcl haben in Deutschland, wie unser Ausweis immer wieder beweist, so allgemeine Anerkennung ge■ fimden, daß es nicht schwer fallen kann, ilnn neue Anhänger zu werben. Mit vorbildlichem Beispiel ist hierin unser Gesinnungsgenosse Herr Willy Cohn aus Hnlbcrstadt voraiigegangcn, indem er anläßlich seiner Silberhochzeit alle Freunde und Bekannten dazu veranlaßte, die üblichen Geschenke durch eine beträchtliche Sammlung zugunsten des Nationalionds abzulösen. Wenn solche Beispiele zur Regel werden, können unsere Einnahmen um ein Vielfaches vermehrt werden, und besonders unsere Landspende dürfte sich dadurch er-1 lieblich steigern. Wer bei jeder sich bietenden Gelegenheit unter allen seinen Bekannten dafür sammelt, der wird oft genug die zum Kauf eines Dunanis nötigen 40 Mark zusammenbekommen und so diese großzügige ge■ dachte Aktion der Verwirklichung ein Stück nähet bringen. Der Jüdische Nationalfond hat die Schwierigkeiten, die mit jedem Anfang verknüpft sind, erfolgreich überwunden, er hat sich in der denkbar schwersten Prüfung dieses Krieges bewährt. Ob er seine Lcistnn gen weiter im gleichen erfreulichen Verhältnis steigern kann, das wird davon abhüngen, ob er weitere große Kreise zu interessieren weiß und so immer bedeuten• derc Mittel in Palästina verwenden kann. Jüdischer Nationalfond, Zentrale für Deutschland. W o 11 s t c i n c r Vom Jüdischen Nationalfond Am 30. Dezember sind 15 Jahre verflossen, ‘•:l1 auf dem fünften Zionistenkongrcl) dn Basel die b " gründung des Jüdischen Nationalfo.:״* beschlossen wurde. Aus diesem Anlaß sind vom Haupt• bureau des Jüdischen Nationalionds neue Marke״ mit den Porträts der Vorläufer des Zionismus: M0n■ t c f iore, Iles s. Pi 11 s k e r, Mohi le w c r, Hcf* und S c h a p i t a nerausgegeben worden. — Ein Heft das 30 Marken enthält, ist zum Preise von 60 durch die Landessaminelstcllcn und die Vertrauensfflä״ ner des Jüdischen Nationalfonds zu beziehen.