Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXI (1916)
- Issue
- Heft 51 (22.12.1916)
- Date
- 1916-12-22
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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•den: wie etitr, der“ was tollte!dien! die 1ule? chev Imulein:» ihm jbule 11 er . als Idef* eien Isen• »״»ff Julie beitsere läre, , auf Julie . ..",.. Anspruch auf sie ist eben nicht erschöpfend begründet mit dem Hinweis auf den jüdischen Glauben. Bernfcld charakterisiert sehr treffend, wenn er das westeurupaische Judentum als eine Gemeinschaft kennzeichnet, deren nntioi:••1׳••• Charakter verhüllt wird durch die religiöse Erscheinungsform, insofern, als nicht das Unbedingte des Volkstums, sondern die ״religio“, die Zugehörigkeit durch Selbstverpflichtung, das Band dieser Gemeinschaft ist. Weil eben überall diese ״Selbstvcr* pflichtung“ in den Vordergrund tritt, weil es bei uns nirgends ein selbstverständliches Judentum, ein Judentum saus phrase gibt, weil man Jude sein wollen muß, um es zu sein, und solcher Wille bisher sich nur als Glaubensbekenntnis seiner selbst bewußt wurde: d a r u in gelten wir uns selbst fälschlich als Religionsgemeinschaft schlechthin, darum nennt man unsere Schule ״Konfcssionsschule“. Der Kampf um die Simultanerziehung in Deutschland ist sehr geeignet, diesem Irrtum das Fundnment abziigrabeii, indem er den Wesensiinterschied zwischen der jüdischen und den niditjüdischen ״Kon• fessionsschiihii“ klar aufweist. Es zeigt sich eben, - zunächst und am eindringlichsten dem jüdischen Lehrer selbst, ־ daß unsere Sciuile eben doch anders bedingt sein muß als nur konfessionelle. (Daß sie auch kon• fessionell bedingt ist, leugnet kein Verständiger!) Das instruktive Erfassen dieser Tatsache ist die einzige Ur• saclie jenes schweren Konfliktes im jüdischen Lehrer, der als Erzieher die Siimiltanschule bejahen muß, und als Jude doch die jüdische, angeblich ״konfessionelle“ Schule retten will. Hier reift unerbittlich die Erkenntnis vom nationalen Bedingtsein der jüdischen Schule. Wäre sie nur Konfessionsschule, so könnte der Verzicht auf sie dem keine Gewissensbisse bereiten, der den konfessionellen Charakter der Schule an sich verneint. Wir dürfen daher mit aller Bestimmtheit erwarten, daß die unerbittliche Logik der Entwicklung die jü• dischc Lehrerschaft zur richtigen Erkenntnis der nationalen Wesensart ihrer Schule bringen wird. Allerdings wird das nicht sehr schnell gellen, denn cs gibt innere wie äußere Hemmungen genug, die dieser Erkenntnis und vor allem ihrer fruchtbaren Einwirkung auf die Schule selbst im Wege stehen. Umso klarer und dringfichcr aber wird die Forderung vor uns stehen, die jüdische Schule, so wie sic ist, mit allen Mittel» zu behaupten und zu stützen. Nicht, weil es die nationaljüdische Schule wäre, — sic ist manchmal sehr entfernt davon, auch nur eine religionsjüdischc zu sein! — so!!• dem weil sie einmal die nationaljüdische Schule werden soll! Und weil ihre Existenz für uns heute die einzige reale Möglichkeit bedeutet, unsere Kinder in irgendeinem Sinn wirklich auszulösen aus dem übermächtigen nicht jüdischen Milieu. Auch die schlechteste jüdische Schule hat in tmsern Augen den einen überwiegenden und entscheidenden Vorteil: daß in ihr die Kinder in einer jüdischen Lebens- und Erlebensgcmciiischnft aufwachsen! Bernfeld hat mit der Schärfe dessen, über sein eigenes Schicksal erkannt und sich von ihm freigerungen ■hat, die psychische Verheerung umschrieben, die der jüdischen Jugend durch ihre Vereinsamung im nicht jüdischen Schuigolus wird. .. hier tyrannisieren die nationalen Gcgeitsützlichkcüeu. Alles ist zentriert nach einem Ideal von Schönheit und Ausdruck, das nie ihr Ideal sein kann, weil sie niemals ihm nähcrkomnien könnte, weil nicht in ihr selbst keimliaft angedcutet ist, was sic in seiner Vollkommenheit verehrte . . . Wenn die jüdische Jugend sich ihrer Lage bewußt sein wird, dann wird sie wohl als erste For• dernng postulieren: wir wollen schön und edel sein dürfen mich unserer Art, wir wollen Führer haben, denen wir folgen können, ohne zu verzweifeln oder zu betrügen. In der Turner- und Wanderbewegung beginnt sich solches Wissen und Wollen zu rühren. Es ist kein Zufall, daß grade sie der Anfang der nationalen Jugendbewegung sind.“ Nein, es ist kein Zufall! So wenig, wie cs ein Zufall id, daß die jüdische Schule (in den Großstädten) 111 ute der Turn- und Wnnderbewcgung wenn auch nicht vorurteilsfrei, so doch nicht mehr ganz so befangen gegenüber stellt, wie früher. Instinktiv merkt man doch, daß hier d i e Jugend aufwachst, die sich später ei 11 mal schützend vor die bedrohte jüdisehe Schule steilem wird und sic viel gcbictcrischer für die nächste Generation verlangen wird, als unsere Eltern sie für uns gefordert haben. Und man ist vielleicht kein allzugroßer Optimist, wenn man mit der Möglichkeit rechnet, daß sich im gemeinsamen Kampf für die jüdische Schule alle diejenigen Elemente im deutschen Judentum zu positiver Arbeit mit uns voreinigen werden, die, aus welchen Gründen und in weicher Form auch immer, zur Notwendigkeit und zur Möglichkeit eines jüdischen Erzichungswescns sich bekennen. Für uns, das verhehlet) wir weder uns noch andern, ist die jüdische Schule (jeder Art) eine nationale Forderung. Sie ist uns das unentbehrlichste Mittel zum ״Pidjan haben“, zur Auslösung unserer Jugend aus dem nichtjüdischen Milieu, zur Schaffung einer geistig-jüdisehen Atmosphäre, in der sich der Wachstumprozeß unserer jungen Generation vollziehen soll. Darum b e jähen wir die jüdische Schule an sich! Das aber stellt uns, — jeden einzelnen Nationaljuden, und die zionistische Organisation als solche — vor eine lange Reihe praktischer Aufgaben. Wer die jüdische Schule bejaht, muß auch die Erziehung durch das jüdische Haus bejahen! Die Frage: ״Wie erziehe ich mein Kind jüdisch?“ ist noch lange nicht gelöst, ist einer Aussprache wohl wert! Und da Wir die jüdische Schule unmöglich so wollen können, wie unter Berücksichtigung der genebene״ Verhältnisse, ihre Reformation an Haupt und Gliedern zu gestalten sei. Sicher ist: die jüdische Erziehungsfrage muß beantwortet werden, der neue ״Pidjan haben“ muß uns gelingen. Festlegung des Tatsächlichen und Formulierung des zu Wünschenden ist dabei unerläßlich, Weitere Von uorizontel ttfjo Ccrgmnnn wohnte ich der binatskandidäfen, der sertation bat, gesagt Konservationslexikon den“ und sie haben Vor Jahren einmal wohnte ich der gründenden Sitzung eines Vereins zur Pflege der jidischen Kultur bei. Die bei solchen Gelegenheiten übliche Debatte über das Vortragsprogramm des neuen Vereins führte plötzlieh zu einer prinzipiell höchst bedeutsamen Erörterung. Einer der Anwesenden, Ostjude, doch seit langem iin Westen lebend, legte ein Programm vor, das sich in nichts von dem etwa unserer jüdischen Literaturvereine unterschied, also Themen wie ״Der!Sozialismus und die Juden“, ״Das jüdische Element in der deutschen Literatur“, ״Die Juden in der Landwirtschaft“ und dergleichen schöne Themen mehr. Diesem Vorschlag trat hi einer Rede von prächtig hinreißendem Temperament der anwesende Dichter Asch entgegen; und sagte ungefahr: Er wolle nichts vom ״Judentum" hören, er sei Jude mit jeder Fiber seiner Seele, wenn er spreche, schreibe, denke, gehe oder stehe; er brauche nicht dieses Judentum in Anführungszeichen zu setzen, so als wäre es etwas neben allem andern in seiner Seele, und nicht vielmehr die innerste Wurzel seines Menschentums. Solche Programme, wie sie da vorgeschlagen seien, mögen die Westjuden in ihren Versammlungen abwickeln, sie, deren ganzes Leben dem jüdischen Leben entfremdet sei, müßten den Mund mit Jüdischkcit vollnehmen. Er aber wolle, wenn er mit andern zusammciikommt, das besprechen, was ihn als Menschen bewegt; er wolle von Ibsen oder Nietzsche, Malerei oder Musik etwas hören. Tauge das Judentum des Redenden etwas, dann werde cs auch da jedes Wort durchstrahlen; ein aufgepäppeltcs Judentum aber, das erst beim Namen genannt werden müsse, um sichtbar zu werden, ein Judentum, das neben dem Leben einherlaufc, solle hier keine Stätte finden. An diese leidenschaftlichen Worte von Schalom Asch muß ich seither oft denken. Sie trafen die Kernfrage unseres Seins: ist unser Judentum mit unserm Menschentum identisch oder ist cs etwas außer und neben ihm? Man beeile sich nicht zu sehr, erstercs "zu bejähen. Man lasse ein Dokument reden. Ich lege 1111 Geiste den 1״ iaschiioach“ oder, noch beser, die jidischc ״Jüdische Welt“, die in Wilna erschien, neben eine deutsch geschriebene jüdische Zeitschrift: es sind zwei Welten. In der hebräischen und noch mehr in der jidischen Revue tritt mir Europa entgegen, ein Europa iu unserer Schrift, in unserer Denkweise, von unserm Blickpunkt gesehen — aber immer Europa; hier leben alle Sinne, alle Organe des Menschen, Herz, Hirn und Seele. Da ringt einer um eine Weltanschauung, kämpft mit Gott und Teufeln, da spricht der andere von der neuen a Kunst und der dritte von der Wissenschaft . . . und nun nehme ich ein deutsch geschriebenes jüdisches Blatt zur Hand und cs ist mir, als träte ich aus Europa ins Ghetto. Die Türen zur großen Welt sind zugeschlagen, nichts darf hier herein, was nicht irgendwie die Marke ״jüdisch“ trügt. Wohlgcmcrkt: die Marke: nicht den Geist l In unserer zionistischen Gemeinschaft steht so mancher tiefe Denker. Aber seine besten und wichtigsten Gedanken muß er ״draußen“ aussprechen, zu uns spricht er nur, wenn er glücklich eine Brücke zwisehen seinen Oedanken und dem ״Judentum“ findet. z\ls ob etwa seine Philosophie weniger jüdisch wäre, wird von ihr bei uns nicht Notiz genommen. So geht es auch unscrn Dichtern, solange sic nicht jüdische Themen behandeln, so geht es unsern Künstlern, Als wären wir nicht schon genugsam zerrissen, schaffen wir hier nochmals künstliche Trennungen; alle Schaffenden unter uns führen ein Doppelleben, bei uns und draußen. Nehmen wir an, ein großer Mann sei gestorben.. Die hebräische und jidischc Publizistik wird schreiben, was er war und was er lehrte, was er den Menschen und speziell uns Juden zu sagen hatte. Die deutsche ״jüdiaclie“ Zeitung wird schreiben: ״Der Tote und die Juden",' Nun folgen jene'krampfhaften Anstrengungen, künstliche Beziehungen zu knüpfen. Biographische Daten, zufällige Bemerkungen, antisemitische oder philoscmitische Aussprüche, all das wird sorgfältig zusammengetragen — und das ist cs, was der deutsche Jude aus seiner Zeitung über den Toten erfährt. Eine Karrikatnr statt eines Bildes. Es Ist eben die geheime Voraussetzung, gewissermaßen der Komplott aller derjenigen, die in deutscher Sprache zu Juden schreiben: vorauszusetzen, daß die Leser hier gar nicht die Quellen ihres geistigen Lebens suchen; daß sie alles Wichtige schon von anderswo wissen. Die jüdische Zeitung fügt nur hinzu: . . . ״und die Juden“ Und die Juden! Man kann in Fichtes Wissenschafts-!ehre von 1804 ergötzliche Worte über dieses ״und" k'sen. ״Wollen wir denn — heißt es da — das Wahre an sich in zwei Teile trennen, und diese Teile durch das leere Flickwort ״und“, das wir gar nicht verstehen und welches überhaupt das unverständlichste und durchaus durch keine bisherige Philosophie erklärte Wort in der ganzen Sprache ist, durch dieses ״und“ bloß alligicren?“ Die ״synthesis post factum“ nennt Fichte dieses Und, zu deutsch: die künstliche Verbindung zweier Dinge, die miteinander nichts zu tun haben. Man erihn’ uni ein VUcnia tuf eine habe: Schlagen Sic irgendwo das;tut, fügen sie hinzu ״und die Juein Thema. So macht es unsere Presse. Gewiß, die zionistische hat sich schon über dieses Niveau erhoben; von einer organischen Anschauung ־.׳■'■׳ Juaciiuims ausgehend, konnie sie unmöglich solch künstlicher Flickerei das Wort geben. Aber noch ist auch sie nicht kühn genug zu sagen: Es gibt für uns nichts spezifisch Jüdisches. Wir Juden und besonders wir Zionisten wollen eint• Gemeinschaft sein, c i n geistiges Leben führen. Dazu aber gehört als erstes Erfordernis, daß wir alle in derselben geistigen Atmosphäre leben, daß unser aller Geist sich aus denselben Quellen nähre. Also muß der Jude in seiner Zeitschrift das Echo von allem finden, was ihn als Menschen angeht und angehen soll; nicht also mir das, was sich zum Judentum im engen Sinne in eine benemihare Beziehung bringen läßt. Alfred Lichtwark hat in seiner Rede über den Deutschen der Zukunft, die er 1001 aut dem ersten Kunstcr/üluingstag gehalten hat, auch davon gespro- Chen, ein wie eminent geineiiischaftsbildeiulcs Band das gemeinsame Buch ist. ״Wer hat es nicht erlebt, wie ihn Vertrautheit mit Goethe, Gotthclf, Keller oder Jakob Burckhardt einem Fremden, der dieselben geistigen Einflüsse gehabt hat, bei flüchtiger Berührung nahcbrachte?“ Dieselben geistigen Einflüsse auf uns c r e Gemeinschaft hi n i c i t e n - das w äre eine der ernstesten Aufgaben einer jüdischen Kulturarbeit. Ich weiß, daß meine Worte nur ein später Nachklang jener Forderungen sind, die Berdyczcwski an Acliad Haarn bei Begründung des Haschiloacb stellte, und ich kenne alle die Antworten technischer Natur, die auf solche Forderungen gegeben werden können. Aber alle diese Antworten sind nichtig, denn es ist gar nicht eine technische Schwierigkeit, welche zu so künstlicher Zerreißung führte, sondern eine bestimmte Denkweise, die eben das nationale Judentum bis in die letzte Wurzel hinein vertilgen muß. Denn das ist doch der Sinn des nationalen Judentums jüdisch gegen ״jüdisch“. Polen und die Juden den Masse ln der Montagsausgabc vom 18. Dczembci bringt der ״V o r w ä r t s“ die folgenden Ausfüliriingen des sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten Max Cohen-Reuß, Die Wiedererrichtung des Königreichs Polen ist eine Tatsache geworden, mit der sich auch die abfinden müssen, die der nunmehr getroffenen Lösung nicht ohne große Bedenken gegenüberstellen. Auch Sozialdemokrat n sind unter diesen. Nichtsdcstowcui;er ist es notwendig, sich auf den Boden der gefällten Entscheidung zu stellen, in der Hoffnung, daß cs bei den Friedcnsvcrhandlungcn, die den augcnb'iik i.h:11׳ Zustand erst zu einem dauernden machen werden, gelingen möge, weitere Sicherungen zu finden, so daß wir mit Vertrauen die weitere Entwicklung erwarten können. Freilich wird man fordern müssen, daß für die Folge keine wichtige, die zukünftige Frkdcnsgcstaltung betreffende Maßnahme von,der Regierung end* gültig angeordnet wird, bevor man nicht zumütdet mit der deutschen Volksvertretung beraten hat. Aber auch nachträglich hätten die im Hauptausschuß des Deutschen Reichstags vertretenen Abgeordneten diese Unterlas■ sungssünde viel schärfer rügen müssen, als es geschah; denn in diesen Dingen ist feste Entschiedenheit vonnöten, wenn sic sich nicht wiederholen sollen. Das darf man aber nun wohl annehmen, denn der Reichstag hat ein Recht darauf, nicht mit der russischen Duma verwechselt zu werden. Doch das nur beiläufig. Der Hauptzweck dieses Artikels ist, die Aufmerksamkeit weiterer Kreise auf eine Angelegenheit zu lenken, die für da! muc po nisihe Königreich von der größten Bedeutung ist; auf die Stellung der mehr a-s zwei Mil ijnen st .rk n poini ehe» Juden. Man weiß von ihnen m Westeuropa nicht eben sciir viel, meist nur. daß sic zum überwiegenden Teil in;großem Eiend und in stienger Abgeschlossenheit leben. Beides ist richtig. Die Lehcnsgew. hnhdten des Ostjudentums, die Art in der cs denkt und fuh't, bi den in der Tat eine Welt für sich. Die jüdische lievölkerung Polens ist ein besonderer und selbständiger Vo’ks* teil, nichts anderes als eine nationale Minderheit. Die unglaublich schlechte soziale Lage des' größten Teils der polnischen Juden, zugleich aber ihre 1’edeutun״ für die Wirtschaft des Landes, haben die E öricrung des Ostjiidcnproblems nie ganz von der T״״c•ordnung ver• > schwinden lassen, und auch der ,,Vorwärts“ hat sich verschiedentlich'mit ihm׳ bcsclui'tigt. Die Au׳erteh״ng des polnischen Königreichs läßt die Wiederaufnahme uer Debatte dringlich erscheinen. Es ist die Absicht dieses Aufsatzes, sie hervorzurufen. Wenn schon im Frieden die Unterdrückungsmaßnahmen einer unfähigen russischen■ Bureaukratic und die Feindschaft der Polen schwer auf dem Judentum lasteten und ihm die Aufwärtsentwicklung so gut wie unmöglich machten, so hat die Kricgskatastrophc auch winzigsten Ansatz zur Besserung erstickt und die der jüdischen Bevölkerung in ein Elend jnworfen, das jeder Beschreibung spottet. Oute Kenner dieser Zustande, die die Lage der Ostjuden seit Jahr und Tat? studiert und sich während des Krieges durch den Augenschein unterrichtet haben, behaupten, daß die schlimmsten Teile von Ncw-York und London wahre Licht• blicke seien verglichen mit den schauerlichen Verhält*