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Jüdische Rundschau · 1916-12-08 · Heft 49 (8.12.1916) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXI (1916)
Issue
Heft 49 (8.12.1916)
Date
1916-12-08
Page
– (sequence 3)
Language
German
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i^ivMijiuvia fituui ווו hiiiii m? Wirt- Ier 1;inratHwij. Ilcn ״ן. Pandur- | koiinlce »'0 d!*; direkt : ' divsvr Verhüt, e Milfs- K־r IJ,.- : t10n;1|(;r , nz «ine i » 11 a Schutz cit U hi;. vereine »ur< len, »(:ciidie Vir- ׳igsi<‘11s Hin t, n einer 111 ו en n it 1 e :richte, ngenen 1 Jahre 1 t 11 1 f verlc- :leitete Juden 1t A r omion, Orten ferner je“ in /creme gnnda- Dollar 10 hetützen, f (jeist fl tnerika *j wrihh: | 1׳ße4 I tls Se- י!wählt: 1 Hon, I , Prof, en mit ie zenne von Z u k ־ n, M. c h i n, lenrion!s I >c- \n• cm so heran- . I »ie r 1807, cit der et der risclnn Hude hr 1111« t En«rleiteten an ths erscheir ainr .at ans laskalaird da* t»p iginclle len Sie * echte amens-!n Vericlinicn italisch icinung en se- E und ufgabc trerden. en und ist das laß er allemal Am 20. Oktober haben die Herren Dr. Schmarja Levin nml f>r. Benzion Mossinsohn New-York verlassen, 11111 größere l’ropagandarcisen aiiziitretcn. Herr 1>r. Levin wird in einer zunächst auf sechs Wochen festgesetzten Tournee eine große Anzahl amerikanischer St. eitc besuchen, um dort Vorträge über den /Ionivnnis zu halten, Herr I >r. Mossinsohn geht zu n;Kh־d ״:|ch ('.atiada, das er vom äußersten Osten Ins pim äußersten Westen diirchkreu/en wird, um von dort nach Kalifornien zu gelangen und auf seiner Rückreise den Süden der Vereinigten Staaten zu besuchen. Seme Tournee wird erst Anfang März abgeschlossen sein. Kleinere Propagand.m’iscn werden von den Herren K ,!s k i n , E p s l c i 11 und Schcinkin unternommen werden, während Herr Leo Motzkin seit an der Propagandaarbeit in New-York beteiligen wird, I »ie■ American Zionist Federation hat während der Wurde Juli, August, September 1VJ Versammlungen vci iiislallet und eine ganze Reihe neuer Gruppen geg-nineU't, Ihr■ Ecdcratinn beschäftigt sich in letzter Zt it auch mit der Herausgabe von Propag.inilumntciial und hat kürzlich Mr. Itraudeis ״Botschaft an die Zionisten" in englischer und jklischcr Sprache herausgesehen. I >ie /,iouistiselie I raueimvganisation 11 a d a s s a h h;11 eine Reihe von niieiilgeltliehen Kursen über jüdische CU'M'hichte und Ziouismus sowie einen Eiiifiilmiiigskur•■ in die Lektüre der Bibel in hebräischer Sprache eingerichtet, deren Besuch allen Zionisten freisteht. Ferner wurden Kurse für hebräische l hilcrhaltung eingerichtet, die von Herrn Benawi geleitet werden, der aiillenlem eine Reihe von Vorlesungen über 11cbrauche l iteratur hält. Das R. I:. 0 hat im September dieses Jahres 18 17 Dollar eingenommen. Die Gesamteinnahmen in den Monaten Juni September betrugen 10Ö5'M) Dollar. Das t'eberweisongsdepaitement hat während des Muii 1!s September '3/(KM) Dollar überwiesen gegen 20(100 im Vorjahre. In den Monaten Jiiiii/Septeniber erbiet 1 das tk'hei weisuiigsdeparlement 131 (¥)0 Dollar gegen ')7 1)1® in den entsprechenden Monaten des Vor- /«lires. Im ganzen sind durch dieses Departement bisher 300( 00 Dollar nach Pal istina überwiesen worden. Zum Vizepräsidenten des P. E. C. wurde Herr Dr. Harre F r i e d e n w a I d gewählt. Louis D. Brandeis Puter der Uebersclirift ״Eine zionistische Ehrung für 1 . I). Brandeis'‘ berichtet der ״Zionist Exponent“, dafl auf einem groben Meeting der Bostoner Zionisten Oberl ichter L). 13 r a 11 d e i s aufs neue zum Präsidenten der Bostoner Zionisten gewählt worden id, und dal! bei diesem Anlali 10 000 Dollar für den Paläslina-Hilfsfoud gezeichnet wurden. Von! amerikanisch-jüdischen Hilfswerk Men׳ Nathan Straus bat dem Hilfsfond für die vom Kriege betroffenen Juden neuerdings 5'J()0t Dollar überwiesen und bei diesem Anlall folgendes Schreiben an den .Schatzmeister des Hilfsfonds gerichtet: ״Mein lieber Mr. Warburg! Meinem Versprechen vom letzten Frühling gemäß überreiche ich Ihnen anbei einen Scheck über 30 000 Dollar für Kriegshilfe. Ich fühle, daß cs jetzt der richtige Augenblick ist, einen neuen Fond zu begründen, und nach Ihrem und Ihrer Mitarbeiter Aufruf im ״American Hebrew“ von der letzten Woche »1 urteilen, ist die Notwendigkeit zur Hilfeleistung jetzt bescheidene Kern sich als ein Mittel bewähren wird, um die amerikanischen Juden an ihre Pflicht gegenüber ihren unglücklichen Glaubensgenossen in der ganzen Welt zu erinnern." Herr und Frati Nathan Straus haben im Frühling dieses Jahres bereits einen Betrag von 100000 Dollar für allgemeine wohltätige Zwecke zur Verfügung gestellt, wovon 230 000 Dollar für die notleidenden Juden bestimmt waren. Ein Pogrom im Kaukasus appellieren können, Wenn der erste /vpiH.11 ausu1».1g1g bcscbicdcn worden ist. Die russischen Juden betraebten «las als, Nichteinhaltung des Versprechens, das im Parlament gegeben worden ist. «lall ilie Juden in derselben Weise wie die Engländer appellieren können. Das genannte liberale Blatt glaubt auch, «lall das Parlament gegen «len neuen Plan wird Stellung iichmeii müssen und «lall auch diejenigen, die schon ttuTir als fünf Jahre in England wohnen und sich nicht der englischen Armee ansehliillen wollen, nicht nach RulSlauii zuriickgeschickt «erden dürfen Im Städtchen Stidjiini (Oouv. Kutnis), in dem zwei Drittel der Bevölkerung grusinische Juden sind, die eine der ältesten jüdischen Gemeinden im Kaukasiis bilden, ereignete sielt vor kurzem ein Pogrom, hei dem das 'Vermögen aller Juden der Stadt gcplündert wurde. Die wenigen reichen Juden der (icmeinde sind Besitzer von grollen Manufaktur- und < ialanterie-l ugros-Oesehaften. Die meisten Juden aber sind kleine Händler, die ihre Waren in der Umgebung verkaufen. Die Mehrzahl der männlichen Mitglieder «lei (icmcimle verläßt an den Werktagen die Stadt und kehrt zu Sonnabend mit dein Rest «ler 1111• verkauften Waren in «las St idtcben zurück. An einem Sonnabend, an dem sieli in der Stadt title große Menge Waren augesammelt hatte, brach der Pogrom aus, durch den alle Waren «ler Juden bis zum Haiisgescliirr und den Kleidern vom Mob zerschlagen und geplündert wurde. Zum (iliiek ging es ohne Menschenopfer ab. Eine drohende Gefahr Aus III a g o w j c s cb t s ch c n s k , einer außerhalb des ehemaligen Ausiedlmigsrayons liegenden Stadl, wird initgctcilt, «laß sämtliche Juden, die im Verlauf des letzten Jahres, sieh dort auf (lritml des bekannten Seldschcrb.׳dnw-Frlasses über die Erweiterung des Wohn״ rechts der Juden nietiergelassen haben, gegenwärtig von «len lokalen Behörden ausgcwicscii und in ihre Heimatstädte ziirückgescliickt werden. Abgesehen davon, «lall diese Verordnung für viele jüdische Existcn- /«•וו «■inen vollständigen Ruin bedeutet, da zumeist die Heimatstädlc dieser Evakuierten dein Kriegsgebict angehören, zeigt sic die gefährliche Unsicherheit, in der all «iie I hmih rttnuseiiile von Juden schweben, die sielt in den Städten Zentrairußlaiuls auf (irund desselben Erlasses niedergelassen haben.! Zum Heeresdienst der russischen Juden in England Wie die ״Daily News“ meldet, sind die Vorhireitungcn betreffs «fes Anschlusses der russischen llntertaian an die englische■ Armee beendet. Der Plan «ler Regierung erstreckt sieh nur auf diejenigen russisehen Untertanen, die bereits mehr als 5 Jahre in Eng-!and wohnen. Diejenigen, die dienen werden, werden drei Monate nach ihrem Eintritt in die Armee naturalisieit werden. Es werden spezielle Tribunale geschaffen werden, an die die russischen Untertanen appellieren können, wenn sie einen Grund haben, sich von der Militärpflicht befreien zu lassen. Die russischen Untertauen werden aber kein Recht haben, an ein höheres Tribunal zu appellieren. Der Beschluß des ersten Tri- Snmals wird endgültig und entscheidend sein. Der Plan der Regierung wird Ende dieses Jahres nusgeführt wer- «len. Zur Zeit werden noch manche Verhandlungen geführt. Der ״Manchester Guardian“ teilt mit, daß man in russisch-jüdischen Kreisen darüber sehr unzu- Das Komitee der Delegierten der russischen ünippen in London und der jüdischen sozialdemokratischen Organisationen in England bähen eine Erklärung abgegeben, «laß sic gegen den neuen Plan der Regierung bezüglich der russischen Staatsangehörigen sind, die die ״Daily News“ veröffentlicht hat. In der Erklärung wird gesagt, «laß die russischen Immigranten in England insgesamt politische Flüchtlinge seien, ohne Unterschied oh sie mehr oder weniger als fünf Jahre im Lande wohnen und «laß auch dieser Plan, der sieh nur auf diejenigen erstreckt, die mehr als fünf Jahre im Lande wohnen, «las Asylrccht vernichtet. Einziehung der russischen Juden in Canada Der russische Konsul von Canada hat Mitteilung gemacht, «lall alle russischen Untertanen, die sieh in Ca• nada befinden, sich zum Militärdienst in Rußlind stellen müssen. In einem Brief an die Rekruticrungstiga in Tonuilo erklärt der Konsul, daß die russische Regierung alle diejenigen russischen Untertanen zur Verantwortung ziehen wird, die sieli in Canada befinden und sielt nicht zum Militärdienst melden. Er erinnert auch an die Strafe, die in Rußland über diejenigen verhängt wird, die sich nicht mehlen. fXr Konsul erklärt gleichzeitig, daß denjenigen, die sich der catiadischcn Armee ״»schließest werilcn, «he Strafe erlassen und Ihr Militärdienst ihnen an• gerechnet «erden wird, als oh sic in der russischen Armee dienten. Jüdische Kriegsgefangenenfürsorge Der vor kurzem gegründete ״Reichsverband für jü- «lisclie Kriegsgefangenenfürsorge“ (Lamleskomitee des Roten Magen David R. M.!>.), der es sich zur Afgabc gemacht hat, für die jüdischen Kriegsgefangenen eine umfas• sende Fürsorge zu organisieren, erließ einen Aufruf, in dem er anfdie Dringlichkeit dieses Liebes« erkes liinweist, ■ Dein Komitee des ״Reichsverbands“, der sich in Berlin am <). November «fieses Jahres konstituiert hat, gehört auch die Zionistische Vereinigung für Deutschland an. Sie wird durch Frau Dr. Hulda Zlocisti, die Vorsitzende des ,,Hilfskomitees der Zio• nistischcn Vereinigung für Deutschland“, vertreten. Wir fordern unsere Fretinih• auf, die gute Sache des ״Reichsverbamfs für jüdische Kriegsgefangenenfürsorge“ durch Spenden zu unterstützen. Elbcrfelder Aktion zugunsten des Hygienischen Instituts in Jerusalem ln Elberfeld wurde von Frau S. Zuckermann, Herrn Dagobert Walter und IIcrrn Dr. Grüneherg eine Sammlung zugunsten des Hygienischen Institutes in Jerusalem durchgeführt, an der sich in erfreulicher Weise eine recht erhebliche Zahl von Persönlichkeiten zum Teil mit größeren Beträgen beteiligte Das Er• gebnis der Sammlung, die insgesamt 2122,70 M. be* trägt, soll zur Beschaffung wichtiger Medikamente, besonders von Chinin und Impfstoffen, verwandt werden. das Philisterhafte, das Nichtssagende in der Literatur unmöglich machte. Wenn die hebräische Literatur jener Jahre t rot/dem arm blieb, so ist es wirklich nicht die Schuld Ben-Awigdors. Es mangelte an literarischen Kräften, es mangelte auch an einer Resonanz, au einem literarisch erzogenen lhiblikum. Mit einem Schlage wurde es vor zwanzig Jahren anders. Herzl rief und alle, fast alle kamen. Der cr-te Ru) hatte alle im Osten aufgeruttelt. Die Luftwillen der erwarteten und «loch unerwarteten Stimme drangen aber auch dorthin, wo man nicht direkt zionistisch mnlcrntc. Fine der vielen Wirkungen des wundersamen Umbruchs in unserem Leben,war «ler neue Len/ in der hebräischen Literatur. Von 1808 an werden hebräische Bücher öfter und besser gedruckt, es entwickelt sich ein geordnetes Verlagswesen ftiir profane I iteratur, wie cs früher nur für heilige Bücher vorhanden war. lXr golterloscii Ucbergangszcit folgt eine Zeit neuer Huldigung. Der verlassene Olymp wird von neuen anerkannten Grölten erklömme״, um die sieh Kleinere und Kleinste scharen. Alles in allein eine Literatur, mit Strömungen, mit positiven und nega• tiyen Seiten, wie cs auch bei ״ihnen" üblich, mit freier Kritik, mit einem vergrößerten, verjüngten Publikum. In diesem zweiten Abschnitt, der bis heute nndauert, bat Ben-Awigdor als Herausgeber zentral miigewirkt. Der Novellist in ilnn aber hat mit bewundernswerter Konsequenz, Selbstachtung und literarischem Geschmack die Feder zur Seite gelegt. Seine ersten und zugleich einzigen Novellen sind uns vom lieblichen Morgennebel unserer nachliaskalischcn Belletristik umhüllt und dcsivalb teuer geblieben. Um so schöpferischer enfaltete sich nun das Her!, •Msgebertaleot Ben-Awigdors. Jetzt konnte er mehr *1« ״ffcnftmdzwanrtgmal jährlich“ neue, originelle Biteher herausgeben. Jetzt regnete cs unter seiner Hand allerhand Büchcrscric», ״Bibliotheken" a la Rcclam, Sammlungen für Große und Kinder, für Intelligenz und Volk, zum Lernen und Lesen. Lin großes, momuneutales, in der hebräischen Literatur einzig dastellendes Werk ist die ״B i b I i o 111 e k a i b r i t h“, die, 2011 Nummern umfassend, mit Zangwills übersetzten < 1 tietto-llikiirn beginnt und mit Sclmcurs herrlichem ״Sonnenuntergang“ schließt. Was dazwischen kommt, ist allen Literaturgattungen entnommen, Originelles und Ucbi'rtrngenvs, Bleibendes und Modisches. Aus der Weltliteratur erlebten hier ihre hebräische Uinklcidung Byron und I Ichhcl, M.uipassant mul Shakespeare, lurgeniew mul Hugo, llamson und Spielhageit, ein buntes Gemisch, wie es übrigens in einer ״Universal-Bibliotlick" immer ist. Die hebräischen Uebcrsetzungcn sind liier buUuteml besser als die der Schillrrschen Dramen der Maskilim, reichen aber nicht an die Reite und Güte der jüngsten UchersetZungen der palästinensischen Jeplicth-Saimnhingen. Was das Originelle betrifft, so ist das Hauptvcrdienst Ben-Awigdors in «ler Herausgabe aller Schriften 15 «■ r«l i t s c 11 e w s k y s, dieses außerhalb der liebrafscheu Literatur noch nicht vollgcwürdigtcn Denkers und Dichters, des Gegners und Ergänze!•* Achad-Haams, des schwermütigen seltsamen Erzählers, der eigenartigsten Persönlichkeit in unserer Literatur. Berditschcwsky ist aber auch der einzige Große der hebräischen Literaiur, dessen hebräische Werke ausschließlich bei Ben- Awigdoo verlegt sind. Alle anderen Großen gaben ihr Bestes und Mcistcs durch andere Tribünen. Es ist kein Zufall, daß gerade Berditschcwsky cs ist, der •80 sehr in den Inhalt versenkt ist, «laß er’ auf Sprache und Form nicht viel achtet. ״Für das Werk Ben-Awigdors ist cs ebenfalls charakteristisch, daß es nidit den Sprachkultiis trieb, der im Odessacr Litcraturzentrum zu der stilistischen Vollendung und Meisterschaft eine» Bialik« und Achad-Haams, vor allem aber eines Mcndcle ausreifte. Mehr als Jemand stand und stellt Ben-Awigdor im Dienste des gedruckten Wortes, ihm allein gilt seine Kraft. Sein Prinzip ist nicht, nur Klassisches oder nur Modernes, nur Fclitiüdischcs oder nur Europäisches, nur Ewiges oilcr mir Ephemeres, sondern sein Prinzip ist — Schaffung des Buches, der Lektüre. Niveau allein fordert er, sonst stellt er alles frei. Das Jubiläum Ben-Awigdors bedeutet uns einen Rückblick auf die hebräische Literatur, der uns sehr ermutigen kann. Handelt cs sich «loch um die Ent- Wicklung innerhalb einer ganz kurzen Spanne Zeit. Ben- Awigdors Werk mag überholt sein. Er selbst aber hat sein Programm durch sein eigenes Schaffen und sein Schaffenlassen, durch seine Initiative, seinen Fleiß und sein Talent überholen helfen. B. Krupnick. Chamikkali Wir entnehmen dieses Probestück dem in diesen Tape» im Verlag R. Löwit-Wicn erschei- ״enden .,Tagebuch fiir die jüdische Jugend“ herausgegeben von Josef M a rk u s - Breslau. Das Buch dient einem doppelten Zweck: Anregung für junge Juden, Tagebuch zu führen und Einführung! in das Wesen des jüdische« Kalenders. Es wird unseren Soldaten und unserer Jugend eine will• komntene Chanukkahgnbc sein. Ob wir beim stillen Cilanz der Kerzen der Menorah oder bei den hellen auflodcrnden Flammen der Holz- Stöße, die uns draußen im Freien unsere Menorah darstellen, feiern: wir fühlen cs mit der Kraft unserer jungen Seelen: dies ist unser Fest! Kein Fest ist wie dieses so ganz das unsere, niemand so wie die die Makkabäer unser Vorbild. Sie führten den Kampf gegen Verfälschung und Gewalttat, gegen Abfall und Ucberhebung, sie lebten 01» Heiden und starben so '1 i I h i. ';י 1 1 1 i ' נ! f F ' E , r i 1 l I f f I 1! I I \; I י •4יימו j

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