Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXI (1916)
- Issue
- Heft 49 (8.12.1916)
- Date
- 1916-12-08
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2651273-2651974-2652022--10895-2668363- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
^ווי werden mnlltc. Auf diese Weise mußten alte die Juden, für die ein Betrag von zwei Rubeln so groll ist, daß die ganze Familie eine Woclic davon lebt, diese enorme Stempelsteuer bezahlen. Fine grolle Anzahl dieser rihicllen Laubhütten wurde auf Veranlassung des Magistrnts von der Poli/ei niedergerissen. Fs kam soweit, dali die polnische Miliz, in die Pri\;11 Wohnungen eindrang, wo diese Laubhütten auf den Balkons eingerichtet waren, die Familienmitglieder, die um den Tisch versammelt waren, hinausvvarf, die I lütten uiedernll und die Bewohner bestrafte. Auf den scharfen Protest des kabbinats hin erklärte der Magistrat, das sei auf Verlaugen des deutschen Polizeipräsidenten geschehen. Dieser erklärte indessen auf eine Anfrage, dali er nicht das geringste von diesem Hebelgriff wüßte, und erst dem Finschreiteii der deutschen Behörden war es zu verdanken, dali das Verbot gegen die Laubhütten aufgehoben wurde. Line schwere Anklage erhob auch der Führet• der zionistischen Partei, Herr l'arhstciu. der folgendes ausführte: ,,Die jüdische (lemeindc in Warschau erhielt bis vor kurzen! beträciitliehe < icldsiimmen zur Linderung der Not der Armen, besonders aus Rußland und Amerika. Nachdem diese Unterstützungen aiilhörteii eiiizul;uifrii, wandte sich der Vorstand der (iemciude mit dem f:rsuchen an den Magistrat. TO ODO Rubel monatlich für die jüdischen Volksküchen zu bewilligen. Der Magistrat lehnte ilas tiesuch ah. (ieschah das aus Mangel an (ieldmittcln? Aber in derselben Sitzung bewilligte der Magistrat ja eine halbe Million Rubel für andere Volkskücheii! Nun müssen wir tausenden jüdischen Faunlieit das einzige warme Gericht am Tage verweigern. Aber das geht ja den Magistrat nichts an: es handelt sich ja nur um Juden!" Besonders stürmisch gestalteten sicli die Debatten, die durch einen gegen die Juden gerichteten Beschluß des Warschauer Stadtrates veranlaßt winden, wonach die jüdischen und die christlichen Händler bei der An- Weisung der Standplatz!׳ in der städtischen Markthalle voneinander getrennt werden sollen, und obendrein so, daß den jüdischen Händlern die hintersten, den po|msehen die vorderen Plätze angewiesen werden sollen. Dieser Beschluß ist geradezu eitle Rückkehr zu mittelaltcrlicheu Zuständen, wo die Juden, künstlich abgctreunt von der christlichen (lesellsdialt, ilir.1 eben hinter < ihettomauern zubraclitcn. Unter dem Vorwand, die Sonntags, ruhe sichern zu wollen, iiat mau die Traditionen des ökonomischen Bovkoiis fortgesetzt, indem man die Juneu, denen ihre Religion verbietet, am Snbbath Handel /11 treiben, zwingen will, /wci Tage in der Woche gesuilnsseii zu halten, wozu sie unter der russischen Herrschafl niemals verpflichte( waren! Es war also keine erfreuliche Perspektive für die Zukunft, weit he die Judemlcbatte im Warschauer Stadlrat eröffuete. Dieselben jüdischen Repräsentanten, die kaum drei Monate zuvoi auf etwa die׳ Hälfte ihrer Mandate verzichtet hatten, verweigerten jetzt deinonstrativ ihre Z.nstimimiiig /.um Budget. Das war ein ernster Protest, der Auiniciksamkeit weit über die (•reuzeii des Königsreielis Polen hinaus erwecken wird. Man wird nicht verstehen können, daß Polen, welches so lange vor Europa darüber geklagt hat, daß es das joch der Unterdrücker tragen mußte, jetzt selbst die Rolle der Unterdrücker übernimmt gegenüber den Millioncn einer iremden Nationalität, die Jahrhunderte hindurch im polnische» Lande gelebt halten. Der Weltkrieg wird ja einmal ein Ende nehmen, aber wenn der Krieg einmal durch einen dauernden ITieden altgelöst werden soll, so gibt os keinen anderen Weg dafür, als daß das Recht der kleinen Nationen in den verschiedenen Ländern anerkannt, und soweit cs üi menschlicher Macht stellt - gesichert wird. Delegiertentag der Poale Zion in Amerika Der 10. Delegicrtcntag der amerikanischen Poale- /ion fand vom 14, bis 10. Oktober in Boston statt 1011 Delegierte aus den Vereinigten Staaten und Gauada nahmen an ilmi teil lm Dienst unseres Buches (Anläßlich des 25 jährigen Schriftsteller-Jubiläums von IVii-Awigdor) Sowohl als Erzähler wie als I Icrnu.sgHti'i zeichnet sieh Selialkow itz-Ben-Awigdor durch eine Eigenschaft aus, die seinem Werk besondere Prägung verleiht. Diese 1 ignischaft ist die I e 11 d e 11 z I ״ s i g k e i ( 1111 Prmzip, das tnaiielirm Uhr als lob, mauelnmi als I adel klingen mag, das abci m einer solchen Fülle von Werken lind Versuchen verko1|>crl worden ist, daß es wahrhaltig auch die < iegner zur Anerkennung zwingt, wenn sie heute die Arbeit Ben-Awigdors ühcrvchiiuvi! Als I r/aliler hat Ben-Awigdor wenig geschrieben, so w enig, daß der deutsche Lese« von dem künstlerischen Schaffen Beit-Awigdors bereits einen klaren Begriff erhaßen kann, wenn er nur seine zwei schönsten Novellen ״Lea" und ״Kabln Schipltra‘‘ nadvliest*). Ah Heransgeber, als Förderer der zeitgenössischen hebräische» Bnehlitvrattir, hat Beu-Awigdor so viel geleistet, wie selten eitler. Sind seine gesamten zierlichen Novellen• hiiehlein in einer Seitcntnsdvc mit zunehmen, so ver• mag die Menge der ui seinem Verlage erschienenen Bocher ein ganzes Bibliothekzimmer aiis/vilullen Aber diese beiden (iebiete seiner Tätigkeit sind nicht etwa ein Nebeneinander von ungleich betriebenen Arbeiten, sondern ein Nacheinander. In seinem Wirken simi deutlich zwei Perioden zvi unterscheiden, de des schritt• stcllerndeti Herausgebers und die des Niirherausgebers. Denn seit zwanzig Jahren, seitdem der Verlag ״ luscltia", das t ehenswerk Kctt-A wigdors, blüht, verof!entlieht Beu-Awigdor ans eigener Feder so gut wie Laufe des letzten Jahres mein• als '2000 neue Mitglieder der amerikanische» Abteilung der Ponle-Zion beigetreten sind. IVer erste lag der Kmnerenz war der Kongreßfrage gewidmet. Narb Referaten von Zn c k e r in a n 11, Borochow und Ben-<i orion und eingehender Diskussion, die den ganzen Tag in Anspruch iiahiiicu, wurde das neue Abkommen zwischen dem Kongreßkomdve und der ,,Konferenz der amerikamsch-jüdisrhen t )rganivnlitmen“ g 11 t g e h e i ß c 1t und folgende Resolutionen angenommen׳ ,,Während der Wahlen /um amerikanisch-jüdischen Kongreß, der schleunigst cinbi rufen werden muß, haben die Poah-Zioi! sieh mit allen anderen jüdischen nationalsozialistisehen Parteien, die damit einverstanden sein werden, zu vereinigen, um innerhalb des Kongresses eine besondere Fraktion zu bilden. Diese Fraktion wird in ihrer Taktik auf dem Kongreß wie auch in allen ihren selbständigen Schritten 11ml Abmachungen dafür zu sorgen haben, daß der Kongreß ein natioualer, konsinikliver lind demokratischer Wird. Der Kongreß hat 111 allen Ländern, wo es die Lage verlangt, für die Juden nationale Rechte zu fordern. Du• Konferenz beauftragt das Zentralkomitee, im Ver• ein mit dem Büro des poalc-ziouistiscben Weltverban• des ein ausführliches Memorandum über die Oc• schichte und den gegenwärtigen Stand der Frage der jüdischen natioii ilen Rechte, wie auch eine genaue For• iiiulicrimg. dieser nationalen Forderungen ledern Lande gemäß dem jüdischen Kongreß zu überreichen. In Anbetracht der besonderen internationalen Lage der Stadt S a I o 11 i k i, der wirtschaftlichen Krise der St.uli mul der nationalen Interessen der jüdischen Be• völkcrtmg, die m der Stadt die Mehrheit bildet und ialirlnmilcitciange eilte vollkommene nationale Atttoinvime besaß, die sie jetzt zu verlieren nt (iefahr ist, beauftragt die Konferenz den jüdischen Kongreß, die Frage der luden m Saloniki zu behandeln und für die Schaltung der nötigen ( iarantien für die Wirtschaft•׳ liehen, kulturellen und öffentlichen Interessen der Ju• vielt dieser Stadl Sorge zu tragen. י Die Exekutive lies Kongresses soll vom Kongreß beauftragt werden, sieh mit den demokratischen Elc• menten der anderen unterdrückten Völker zwecks ge• mcms.imcr Aktion zur Erreichung der Rechte für alle unterdrückten Völker in Verbindung zu setzen. Die freie Einwanderung nach Palästina und Kolo- »isicrmig des Landes muß vom Kongreß gefordert werde». I's muß Sorge getragen werden, daß der Kon• groß d'aese Forderung anerkennt und die .Mittel zur 1'rieicliing dieses Zieles aufbringt. Die Konferenz drück! ferner dire I h׳l>er/.eug1111g aus, daß die I atigkeit des Kongresses notwendigerweist• zu snner Verwandlung in eine *tändig-bc• steh e n tl c 11 a lionale I 11 s t i t u t i o 11 führen wird, Die Konferenz beauftragt daher die Partei, während der Agitation zugunsten der Kongrcßbcwcguug die Notweniligkeit eines־ permanenten allwcltlichcn jüdischen Kongresses zu betonen." Große Aufmerksamkeit widmete die Konferenz, dem jüdischen F.uiignitionspi'oblem nach dem Kriege. Nach einem ausführlichen Referat, dem sich lange Debatten jusihliitsseu, wurde! folgende׳ Resolution gefaßt ״Die organisierte Juden beit aller Länder, besonders der neutrale» Staaten bat die Aufgabe, die Not der jüdischen I nngrantenniassen zu lindern und. das Prinzip der Planmäßigkeit, Drgnnisiertbcit und produk• tivcii Arbeit in den bevorstehenden Wänderungsstrom zu tragen. Als ersten Schrill zur Erreichung dieses Zieles beauftragt die Konferenz die Schaffung eines jüdischen S o z i a I ö k o 11 on o ni 1 sc 11 cn Instituts, nichts. I in paar mein oder weniger gelungene Aufsalze sind doch mellt 1u1t/uz;1hl1׳n, wo cn sich um einen Matin liamlelt, der seinerzeit mit •seinen neuartigen Novellen einen Zeitabschnitt in unserer Literarnr eröffnet(• und abschlolt. Alischloß das ist dis• literarhistorische Wahrhed, du• kaum jemand ticter als der einsichtige Jubilar selbst, der zwei literarische < leneratloncn aktiv miterlebte, zu würdigen verstehen wird. Man spricht in der liehniisdieu Kritik oft und in verschiedenem Zusamniculiang•* von der ,,/.eit der t iroschcn-Bibhoth-ek“. Düset Abschnitt, der mit einem der interessantesten Momenle m der Geschichte der jtidisdt lelrcilden, sich geistig im llebr.äisehe.ii anstehenden Intelligenz zusammculällt, war von kurzer Dauer. Das waren die vor,her׳zische» ueun/.igcr Jahre. Mit der I iaskala war schon laugst gebrochen l>er zionistische tiedanke war schon ller/enssaehe allei erwachten Jungjtideri. Das theoretische nationale Ideal, durch Pinskcr und den angehende» Aehad-I laani in Fortsetzung des lleßschcn Traums vertieft, tastete sich einen Weg zum Volksganzen, ahnte einen llerzl voraus. Vorläufig herrschte eine schv unglnsc hcsehaiilichc Stimmung, die Aehad- Haam bedrohlich fand, die andere, wie Iriscljnian», als schwill empfanden. Auf dem (iebiete der reinen Literatur sah es wirklich böse aus. Die verneinende, dazu wenig kimsilcrischc Haskalaliteratnr befriedigte mehr. Ime neue, hejnlicmlc, geschweige denn ästhetischem lienre, wagte man gar nicht war wirklich nichts neues zum l esen, iteratur vergleichen ließ. Regel. Das Ernste, das ") Jüdinnen״. Jüdische Umversal-Bibliothck Nr. 51 Prag. UebersvV/i von B. Segel. Vergleiche auch das I. t uillcton: ״Lea, die Fischverkäuferin״, ttdiscliv Rund• schau IW); Nr, Q, tl, 12, 11, 14/15, 16,' meli eine von rem zu erhoffe». Ls was sich um europäischer Das Philisterhafte war die Schöne die seltene Ausnahme. Daß Bialik vor der Reil!׳ stellt, daß Mendele m hcbr.iisdiem Gewände die gesamte hebräische Belletristik überschatten wird, daß in einer Odcssacr Schule ein Tschernidiotvsky, in einem Sehklovver Glieder ein Schnettr lernt, daß bald ein aas u 1c TvöTgänc TurfJTäTiseitige '-sTäustisdic’ und wirtschaftlichc Studien über die gegenwärtige Lage der Eit!, und Ansvv auderungsländer anzustellen, den Emigrationspro/ell zu organisieren und die nötige finanziellen Institutionen, du den Interessen der jüdischen Wamlcrmm seit dienen, ins!.eben zu rufen. Das Zentralkomitee wird beauftragt, sieh im Verein mit dem Büro <!<* ponte-zionistische» Weltvcrbands mit allen Organisationcu, die an» jüdischen Emigrabimsproblcm direkt oder indirekt Interesse haben, zwecks Schaffung dieser Institutionell auf demokratischer Grundlage in Vorhiniliuig zu set/eu. Damit die jüdiseh-amerikanische Hillsarbeil wahrend des Krieges mul auch flach seiner |!e. emligiuig rationell, auf demokratischer und nationaler Grundlage geführt werde, beschließt die Konferenz eine Agitation für die (1 riiudimg eines jüdische 11 »a t i o 11 a I e 11 F i n a n z - I n s t i 1111 s unter dem Schutz der amerikanischen Regierung ciu/uleitcn. Line besondere Sitzung war der Jugendarbeit ge. widmet. Die Kommission für Jugendarbeit herichtete, daß wahrend des letzten Jahres 18 Jtigctidvcrcine mit mehr als tausend Mitglieder gegründet wurden. Für das nächste Jahr Ist die Einrichtung von Jugendvereinen in allen Städten, wo es poalc-zionistische Vereilte <gibt, geplant, und man erwartet, daß wenigstens 10000 junge I eilte den Jugenilabteihmgeu beitreten werden. Der Verband plant die Herausgabe einer K i tt d e r z e i 1 u n g mul wird eine Anzahl Schulen entrichten. I )aiiaelt erstatteten das Propaganda• K o 111 i t e e und die P a I ii s t i 11 .1 - K o m m i s s i o n ihre Berichte. Für den Palästinn-Arbciterfonil wurden im vergangenen Jahre '201:00 Dollar vereinnahmt; im kommenden Iahte sollen )0 000 Dollar erzielt werden. Am driltm Beratungstag wurde der Bericht def / c 111 r a 11 e i t u n g der Poale-Z.ion im I laag verleseu, der 111 erster Linie das von der Poale-Zio» geleitete Hilfswerk für die vom Kriege betroffenen Juden behandelt. Die Organisation 11.1t eine ganze Anzahl von Arh e i t e r 11 e i m e n und S 11 p p!׳ n k 11 c 11 e n in London, Warschau, I odz und iri fast allen wichtigeren Orten Palästinas geschaffen. Die Zentralleittmg hat ferner eine Denkschrift über ״Die Juden im Weltkriege“ in mehreren Sprachen heraiisgcgcbcn und verbreitet. Am vierten Tag erstatteten die einzelnen Vereine ihre Berichte. Es wurde beschlossen, für Propagandaarbeit während des kommenden Jahres lüüOß Dollar bcreitzustellen. Unter anderem wurde auch beschlossen, die hebraisclie Kulturbewegting in Amerika zu unterstützen, m sie einen demokratischen und piogrissive» Deist ztt tragt» und die jidischc Ktilturhcwegim״ in Amerika allseitig zu fördern. Itt das!־tigere Exekutivkomitee wurden gewählt׳ B. Borochow, J. S.tr, Serubabel, 5. Sigel, J. Honc/ik, A. M e 1t d und Ehren re ich als Sckretiir. Außerdem wurden noch acht Mitglieder gewählt Dr. N, Svrkin, David Pinsky, Bcn-Gorion, Be n - Z w i, Alexander Ch a s c h i n, Joel A n t i n, Prol. Fein 111 a n n und J. A p c 1 h a u m, die zusammen mit den Mitgliedern des engeren Exekutivkomitees die zentrale Leitung der Partei m Amerika bilden. Anläßlich des Ixlegicrtentages fand eine Reihe von Massenmeetings statt, auf denen die Herren B. Zukk ermann, I.. Ghasanowitz, M. Brown, W. K atz, S e r u b a b 1׳ I, R, Bo r oc 11 o w, A. (2 h a י c h i n, Dr N. Svrkin, J S a r, J. Antin und 1)1. Benzion Mossinsohn, der an den Verhandlungen des Delegiertentages als (1ast Iciliiahm, eindrucksvolle Ansprachen hielten. Brenner kommt, daß eine neue Epoche 111 dem so alten und so jungen hebräischen Schrifttum heranruckt davon träumte niemand 1111 Jahre 1801. Dl* Renaissance begann erst spater, rtmd um das Jahr 1S‘>7, das Jahr des ersten /jomstcn-Kongrcsscs. Dieser Abschnitt nun,!801 18'><>. ist die ״/.eit der Groschen - Bibliothek", Be» - Awigdoi war einet Irr Ocberlcitoi von den litcTarnch wenig schöpferische!• aelit/iger Jahren, den lallten der sentimentalen Bulle, zu den Jahren der bewußten schaffenden Einkcl»סייס ׳ Umkehr Die schriftstellerische Begabung und die Eiter• gie eines imeriimdlichcn literarischen Leiters arbeiteten dabei Hand m Hand. Ikn-Awigdor trat zueisi an da* Werk heran, eine geordnete Serie periodisch ersehen nender Bücher hcrntis/iigcben. Diese Aufgabe aber war damals, vor 15 Jahren, unlösbar. Ein Zitat aus einem Briefe J. L. (iordons, des Klassikers der 1 Iaskala• (lichtung, an Ben-Awigdor, vom Winter I8*>'2, wird da» drastisch belegen. ,,Sie machen sich zum Prinzip schreibt rt in Ihren Büchlein nur netii und originell* Werke zu geben Meinet Meinung nach, werdeוי" ״* es dicht halten koinirrt. Den» wo werden sie echt* Schriftsteller finden, die Ihnen füufunil/wan/jg nenne»»’ wert!׳ Beitrage im Jahre liefern r*)". (Wi solchen Verhaltnissen, und da er nichts Minderwertiges aufnehnxn wollte, beschloß Beu-Awigdor, selbst programmatisch die Novelle zu schaffen, die damals seiner Meinung nach nottat, die realistische, mit offenen Augen seliviulc, iiiclil pothetische, niclit beschmutzende und mehl beput/emte. Wie Kctt-Awigdor diese Aufgabe löste, soll hier nicht des längeren analysiert werden. Im Zusammenhänge mit seinem wHtvrcn Schaffen und mit der weiteren Entwicklung unserer Literatur ist das wichtigste, daß er die Aufgabe gelöst hat, daß «f mit Frischmann und Pervz und anderen ein für allemal 1 Le verl Hm fest sein nist näc zun dor reis Seil seit Ra wet Pro Mo s: Zei ן und! 7J0 geg , hat;• (ic! kur; ein(!; ein! i der 11 brä! 1 18 5; den ■ 1 Mo , 20( f erh i ßc8 jah * 1 her ’ Ha:! für da 8 2. die ion VOI iib! an liel Fri übt es zu Ati au «a das um Jah Sch Krl lite and *rs vve dra nist M־U’ nn am cs pro vot ein vor siel ein tivt frei Piz hat De Ko di« «in net ד Igmt ף. I Oordon. 501. Brief. Warschau D'»4•