Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXI (1916)
- Issue
- Heft 48 (1.12.1916)
- Date
- 1916-12-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 400 Nr. 48 JUEDISCHE RUNDSCHAU gionsgcscllsciiaft in einem ähnlichen Sinne wie die ״Jüdische Ruiidscltau“ besprechen, vcrüflcnUichcii die meisten po 111 i s c 11 e u Zeitunyen die Organe salionsstuliiteii oluie jeden Kommentar. Der WC u 1 - jer Polski“, der die Meinung der Juden selbst wiedergebcn wollte, sandte seinen Mitarbeiter au den assimilatorischen Katinaiin IIere 11 so 1111, de!־ vom Standpunkt der jxdmschcn Interessen die neue Einrichtung als begrüßenswert bc/cichiiete. Der Raimanu äußerte die Belurchttmg, die^e Verordnung köimle /ur Gründung von jidischen Schulen lühreu. 111; glaubte aber, dalider LiuiluUder Regienmgsorgane auf den Überstell Hat der Juden, von dem ein Teil seiner Mitglieder dutcJi die Landesbehördc ernannt wird, wie auch der Druck der polnischen üeilentliehkeit dieses verhindern weide. Die polnische Zeitung ״Nowa Ga zetta“, das UrgaH der jüdisdicu Assiinilnutcu, druckte ihre Freude darüber aus, dal) die Verordnung das Judentum zur ״Rcligionsgesellsdiait*‘ stempelt und dadurch ״dem Streite über die jüüisclie uatioiiaLkultiu'elie Autonomie ein lür alle Mal ein linde macht.“ (Unter den A s s i nt 11 a u t c u) Am 22. November veranstalteten die Warschauer Assiimlanten eine Versammlung zu Ehren des Aktes vom 5. November. Der Redaktem׳ der assimilatonsüien ״Novva üazetta“ Herr Ke mp 11 er erklärte, warum die Juden 111er zu einer besonderen Ver- Sammlung zusainincugekoiinnen seien. ״Uns“, sagte der Redner, vereinigt nicht bloll die Religion, sondern auch das Programm, die polnische judeiihcit mit dem polnischen Volke und der polnischen Idee zu vereinigen“, Rechtsanwalt Sterling land, ilaii den Ausgangspunkt bei der Lösung der Judentrage in Polen der Vorschlag des Herrn üutrymowiez, au den vierjährigen poliiisehen Landtag (17SS— 1701) dienen müsse, der die ülcidibereduigung der Juden unter der Bedingung des vollständigen Ersatzes der jüdisdien Spradic durch die polnisdic verlangt. Im Namen der ״polnisdien Jugend jüdischer Abstammung“ sprach Student B I ü t h. Der alle Assimilaiiteiiiülirer Di־. N u 11 b a u m tadelte die neue Stiömung unter den Assimilanten, die ihre Angehörigkeit zum Pol ent um und Judentum zugleich unterstreidit. ״Jetzt“, sagte der Redner, ״sind wir I'olen;•was uns mit den Juden vcrbuulct, ist die Tatsadte, daü wir einst ein Volk waren. Jetzt sind wir kcuis mehr,“ Alle Redner verlangten von der jüdisdien Jugend eine freudige und zahlreiche Teilnähme an den!xilnisdien Legionen, ״ohne irgendeine Bedingung an die Polen zu stellen", indem sic ihrer Uebcr/eugung Ausdruck gaben, dali das freie Polen den Juden diesen Opfermut nicht vergessen wird. Auf der letzten Zusammenkunft der Assinulaiiteil, die der Aussprache über die neuen Verordnungen betreffs der jüdisdien Kciigionsgcmemschaft gewidniet war, stellten die meisten Redner lest, daii von nun an die Persönlichkeit der zu wählenden Kandidaten ohne lest umiissenes Programm keine Anziehungskraft mehr ausiiben wird. Ls wurde verlangt, die Energie der Assimilanten in der ersten Kurie zu konzentrieren und die zweite Kurie der Orthodoxie zu überlassen. Endgültige Besdiliissc sind vorläufig nodt nicht gefalit worden. (Unter den Orthodoxen.) Die neugegründete Organisation der orthodoxen Juden in Warschau (״A gudat haortodoxi m“), an deren Spitze ein Rat von drei Personen (Rabbiner Perlmutter als Vorsitzender, Herr Joel Wegmeiste r als Kassierer und Herr Ji/diak Metr Levin als Sekretär) und eine Verwaltung von 7 Personen stellt, beginnt eine rege Tätigkeit zu entwickeln. Die Organisation überreichte dem Magistrat eine Petition mit zvvanzigtausend Unterschriften, in der gegen den Beschluit, die jüdische Bcvölkcrung zur Sonntagsruhe zu zwingen, Protest erhoben wird. Große Erregung ricicn die Bestimmungen der Verordnung Ihr die Organisation der jüdischen Religionsgescllseha ft hervor, die den Rabbinern bckanutlich einen gruben Euülub cinriiumten. Wie die Zeitungen konstatieren, ist eine Spaltung zwischen ehigen angesehenen und einflußreichen chassidischcn ״Rcbcjim“ und den bekannten orthodoxen Politikern offensichtlich. Die ersten•« finden es für ratsam, in manchen aktuellen politischen ITagen sieh mit den nationalen und zionistischen Elementen zu vereinigen. Die offiziellen Politiker dagegen halten jedes Zusammenarbeiten mit den Zionisten für verwcrflich. Viel Sorge machte die Rabbinatsfragc. Bekanntlieh gibt cs gegenwärtig keinen Oberrabbiner in Warschau. In rabbinischen Kreisen herrschte die Meinung, es gäbe gegenwärtig keinen (passcndcii Kandidaten für diesen hohen Posten wu! es sei daher nötig, in Warschau ein Rabbimitskollcgium zu bilden. (Die jüdische Ackerbausch u 1c in O r o j e c.) Die jüdische Ackcrbauschule in Czcnstoniew bei Grojec, die schon 15 Jahre unter der Leitung der ״Gesellschaft zur Unterstützung jüdischer Landarbciter in Polen“ existiert, wird zur Zeit völlig utngestaltet, in Warschau wird ein Vorbereitungskurs Tür solche Schüler eröffnet, die später in diese Ackerbauschule eintreten wollen. Au» Oesterreich. (F1 ii ch 11 i 11 g s f ü r s o r g c.) Anfang November errichtet der G a I i z i s c h e Hilfsverein für üt Wien weilende Flüchtlings- Mädchen und Frauen einen zweiten Kursus für FTletteduiik. Ferner wird der Galkische Hilfsverein einen zweiten unentgeltlichen Kurs über Geflügel• lialtiuig und Geflügelzucht für Flüchtlinge in Wien ciuridücu. Es soll dadurch den in Wien weilenden ITüehtlmgcn Anleitung geboten werden, nach Rückkehr in ihre Heimat durch (ielHigcI/iicht eine Ncbciiciiinahme zu finden. Aus Galizien. (E i 11 0 H c r a t u 11 g in K 1׳ a k .1 u) Auf Initiative der jüdischen Gemeindeverwaltung m Krakau wurde am Tu. Oktober eine Beratung der Vertreter vier größeren jüdischen Oeineindevcrvval- Imigeti (lali/iens ciubcruicii. Ungefähr vierzig jüvlisdic Gemeinden sandten ihre Delegierten, zumeist Orthodoxe und Chassklim zur KoJiiereitz, Im Mittel-!!unkt stand die Frage der Gründung einer einheitlidien Verbindung der jüdischen Gemeinden in Oester-!eich. Die Orthodoxen und Gliaxsiilim wa!cn gegen jede nlljiidi.sehe Vereinigung, da sie darin eine Uclalir lür die judisdi-rdigiöseti Interessen erblicken. Dagegen verteidigte diese Idee der Abgeordnete aus Lemberg Herr I eidstein, der i4räsidcnt der Ueiiiciudc in Krakau Herr Dr. i'ils und Rabbiner l)r. Osias I hon, der 111 ,eindrucksvollen Worten die Wichtigkeit einer einheitlichen jüdisdien Repräsei!tanz bei der gegenwärtigen politischen Lage darlegte. Endlich gelang es den beiden Parteien, sieh auf folgenden Kompromißvorsehtag zu einigen; ln Galizien wird nur eine Vereinigung der jüdisdien Gemeinden bestehen. Imierhalb cter jüdischen Reichs- Organisation, an der die üalizisdie Vereinigung mit 15 Vertretern, darunter fünf Rabbinern, beteiligt ist, bilden diese 5 (üalizisdien Rabbiner eitiai besonderen Ausschuß, der die höchste Instanz für alle jüdischreligiösen Angelegenheiten Galiziens darstellt, Au» Frankreich. (Zum Verbot der jidischen Korrespond e n z mit dem A u s 1 a n d) Auf eine Anfrage, ob es noch immer verboten sei, nach dem Ausland jidisehc Briefe zu schreiben, gab die ״Liga zur Verteidigung der Menschenrechte“ die Antwort, (laß sie sich in dieser Angelegenheit ait den Präsidenten des Ministerrats mit der Bitte gewandt habe, das Verbot aui/uheben. Bisher habe sie jedoch noclt keinen Bescheid erhalten. Au» Rußland. (Ein jüdisch •politisch er Klub) itt Pcierslrurg wurde am 17, Oktober eine neue Einrichtung ins Leben gerufen; ein jüdisch-jxjlitisdier Klub. Üer Klub soll, wie Herr S. J. Kalmonow i t s e h in seiner Eröffnungs-Rede erklärte, dazu diene», alle politisch Interessierten des Petersburger Juilcntums ohne Unterschied der Richtung ״aut dem Boden der nationalen Solidarität“ zu geselligem Zusaminciiseiu mul *cier Aussprache zu vereinigen. Der ehemalige 1 knnaabgeordnetc, M. J. Scheitel, sprach nber den dahhigcsehiedctien S. Frug. J. A. K 1 e i 11 nt a n 11, S. Postier und M. S. Aleinikovv, die Vertreter der demokratischen Gruppe, der Kadetten und der Zionisten, begrüßten die Eröffnung des neutralen politischen Klubs. (Eine 1 > e p u t a t i o 11 bei P r o t o p o p o vv) Am 17. November wurde eine Deputation der Jüdischen Gemeinde zu Petersburg (M. A, Warseiiawsky, Rabbiner Dr. Eisenstadt, Baron A. ü. Gun/bürg, H. B. Sliosberg und B. A. Kaiucnka) vom Minister des Innern P ro to p »>- 1)0 11׳ und dem Ministergehillcn Balz empfangen. Näheres über die Wünsche und Resultate dieser Ab- ״rdiiuiig ist vorläufig nicht bekannt. (Für das okkupierte Galizien) Angesichts der Winlcrkaltc wurde das Kicwcr Komitee, das das lldlsvverk für die kricgsnotlciücnüen Juden i 111 okkupierten Galizien leitet, vom Zentral- Komitee der jüdischen Hilfsorganisation beauftragt, für du׳ Bekleidung der armen Bevölkerung im ge- Siaimteii Gebiet zu sorgen. Die erste Sendung nach I a 111 ׳ o p o I, t'. z o r t k o vv und C z e r n o vv i t z bcstaml aus FltXltl neuen Kleidungsstücken für •Mimner, 10000 für Frauen und cbensovlclcit ׳fiir Kinder, die in der Kicwcr Kleider/eutrnle der Fiilfsorga-!nisatioii hergestelli wurden. (Ei 11 großer 11 e b ra i s e 11 e r Verlag in M o s k a 11.) Wie man uns berichtet, sind in Moskau Verhandln »gen abgeschlossen worden zwecks Gründung einer Aktien-Cicscllselialt zur Herausgabe von he- Ivraiselu ii Büchern. Das Aktien-Kapital soll 300 IKK) Rubel betragen. Einer der Gründer zeichnete den Betrag von 100 (HK) Rubel. Das Statut der neuen Aktiengesellschaft ist dem Ministerium bereits zur Genehmigung vorgelegt worden. Au» Indien. (Sir Jacob S a s s ס o 11.) Am 23. Oktober starb ip Bombay Sir Jacob Elias Sa sso on im Alter von 72 Jahren. Sir Jacob war der Enkel von David Sassoon, der zu Beginn des 1<). Jahrhunderts infolge antisemitischer Unruhen ans Bagdad vertrieben wurde und sielt in Bombay ansicucltc, wo er, klein nnfangend, allmäh• lidr ein bedeutendes Geschäftshaus begründete. Sein zweiter Sohn, Elias, der Vater von Sir Jacob, eröffnete eine eigene Firma E, D. Sassoon & Co, Sir Jacob vertrat die Firma jahrelang in China und errichtete nach dem Tode seines Vaters Filialen in London und Manchester, Er hatte bedeutenden Amfeil an der Entwicklung der Bauinwoll-Imlmtrie von Westindien, und beschäftigte in seinen Geschäften insgesamt etwa 15 (XX) Menschen. Sir Jacob war allgemein als Führer der Judenheit in Indien anerkannt; er hat alle jüdischen Institutioneii in Indien mit größter Freigiebigkeit gvfördert. Zur Beköstigung jüdischer Armer an den Feiertagen errichtete er einen Fond von 1(1500 Pfund. Er begründete mit einem Kapital von 2T(XM) Pfund in Bombay eine Frcisrhulc, in der 300 jüdische Knaben tunt Mädchen Elementar- und Mittclseluilbiklting und ärmere Knaben eine gründliche Ausiiildüng litt Tisdilerhaiulvverk erhalten. Er baute und unterhielt Synagogen m Bombay, Poona, Hong Kong und Shanghai. Er war Präsident der Indischen Ab• tcilung der Augk» Jevvish Association und Ehrenpräsi• dent der Magen-David Coiigregation in Bombay. Audi jüdisdien Institutionen in Palästina hat er durch Vermittlung des Zionistischen Aktions-Komitees des öfteren Zuwendungen gemacht. Jahrzeitstiftungen zugunsten des jüdischen Nationalfonds Es ist unseren Gesinnungsgenossen in Deutschland bisher mclit bekannt gewesen, daß der Nationalfond seinen Sammelmittclu auch eine Abteilung für Jahrzeitstiftungen ungegliedert hat. IXr National• Ibnd verpflichtet sich, für den einmalig zu zahlenden Betrug von 400 Mark siebe ״zig Jahre hindurch am Todestage des Verstorbenen, auf dessen Namen das Geld cingezahlt wird, je einen Baum in Palästina zu pflanzen und eine entsprecltende Veröffentlichung in dem Laiulesausweisorgan zu veranlassen. Dem Stifter wird als Erinnerung ein ״M israch“ übermittelt werden. Da die jetzige Zeit leider häufig genug Veranlassung zu einer soldien Jahrzcitstiftuug gibt, so wird das Interesse unserer Gesinnungsgenossen sich gewiß dieser scliöneu und pietätvollen Art der Ermucrung zu wenden. Jüdischer Nationalfonds, Zentrale für Deutschland. Turnen und Sport Kriegstagung des deutschen Kreises der JUdiscncn Turnerschaft Am 5. November waren die Vertreter der Vereine im Deutschen Kreise der Jüdischen T u r n c r s c h a 11 zu einer K! 1 e g s 1,1 g 1111 g zusammeugekommen, um über die Fortführung der Arbeit während des Krieges zu heiaten. Es 11:11101 Vertreter entsandt: der Jüdische I iirmercin Bai Kochha-Ücrliu, der Jüdische I rauenbiiml tu! Turnen und Sport-Berlin, der Jüdische Ruderklub Juia-Berlin, leruer die indischen Tuiiivcieiuc in Mamburg, Posen, Breslau, nulbcrstadt, Nürnberg und München Die Tagung hatte es snh zur Aulgabe gestellt, alle diejenigen Maßnahmen zu treffen, die die Weiterführung der durch den Kticg ms Stocken geratenen Tätigkeit des Veibandsausscnusses in der Jüdischen Tumcrschult und des Vorstandes in ihrem Deutschen Kreise ermöglichen sollen. Sic haben m den Verliandhmgen, die die Vertreter den Tag übe! zusatmnen hielten, erwogen, welche Aufgaben aus der allgemeinen Lage heraus der I mnersehalt erwachsen und wie sie diesen Aufgaben gerecht werden kann. Bei dieser Gelegenheit haben sie ihr Augenmerk aut das Erstehen jüdischer Turn vereine in Polen gerichtet und die Aufgaben festgelegt, die der 1 urnersehall dadurch erwachsen. Als dringlichste Maßnahme haben sie die Wiederherausgabeder Jüdischen Monatshefte für Turnen und Sport beschlossen. Die Frage der finanziellen Grundlage ihrer Arbeit wurde sehr eingehend erörtert und obwohl die Verbandsstcuerkralt der Vereine durch die Einberufung der Turner sehr gesunken ist, halwii sie doch die Auf* r c c h t c r h a It u n g des Büros als unbedingt notwendig beschlossen. Zur Erledigung der ücsdüilte ries fast ganz durch Einberufung abwesenden Verbandsaussduisscs und Kreisvorstamlcs wählten sie einen Kriegs.mssdiuß, dem die Herren Georg Kareski und Julius H i r s c h - Berlin, l)r. Tuch- Hamburg und die Damen Lene (Tilin und Elsbctb A 11 e r t h u in Berlin angeboren. Nach Erledigung dieser grundlegenden gcsehältlichen Angelegenheiten, kam I räulein Johanna Tom a sehe wski (Ifftus- Berlin) mit einem Referate über das Verhältnis der Turuersdiaft ■zur Zionistischen Organisation zu Worte, Dem Hcrzl-Klub, der seine Räume für die Tagung in freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hat, wurde der I Kink der Turncrsdiatt ausgesprochen. Schauturnen des ״Bar Kochba“ in Berlin. Ihn der jüdischen Ocffcntlichkcit zu zeigen, daß die Arbeit fiir die körperliche Ertüchtigung der jüdischcn Jugend durch die gegenwärtigen Schwierigkeiten zwar erschwert, aber nicht verhindert ist, veranstaltet der Bar-Koehba am Sonntag, den 3. D c z c m b tr in der Turnhalle Gorma« 11- Straße 4 ein öffentliches Schauturnen. Die Veranstaltung wird, da die Männcrriegen und audi die Jugendabteihingen stark gelichtet sind, in der Hauptsache von den Frauenabteilungen des Vereins und von den Sdiüler.ibteilungcn bestritten werden, ein Beweis, daß es der jüdischem Turnsache nicht an Nachwuchs fehlt. Die Veranstaltung, die pünktlieh um JG llhr beginnt, darf das Interesse der jüdisdien ()cffentlichkert um so meltr beanspruchen, als die letzte Reichstagsdebattc über die kör!1eriichc Tüchtigkeit der Juden die Notwendigkeit, für die Regeneration der jüdisdien Jugend mit allem Nach-