Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXI (1916)
- Issue
- Heft 48 (1.12.1916)
- Date
- 1916-12-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 48 JU EPISCHE RUNDSCHAU Seite 401 druck zu arbeiten, besonders fühlbar gcniavht haben diirlle, Möj|c daher eine starke Beteiligung der jiidiseben Bevölkerung l’erlins dem Verein bewcisuii, dali seine wertvolle Lr/ichnngsaibcit allseitig verstamliiisvoller I eilnalime begegnet. Herr Rechts,111׳- walt l)r. Klee wird eine Ansprache halten. Liiunttsknrten zu 20 und 3t) Pfg. sind an der Kasse und i 111 Vereinsbür■■ Bleibtreustr. '25 erhältlich. Nachrichten Berlin, Der National-Jüdische Gesangverein ״i 1 <1 s a 111 ir‘‘•verunstaltet am 25. Dezember gcjjeii 8 Uln eine ('.hamikknh-r cicr, zu der Gaste licr/licli willkommen sind. Näheres in der nächsten Nummer der Rundschau, Berlin. Von einem schütten Erfolg gekrönt war der jüdische K <1 tu p o s i t i o n s -A h e n d von II. (1 r o IS 111 a 11 n , der am 13. November im K.iiiilworth-Schaiweiika-Saal stattfand, Ls ist eine intbedingt beachtenswerte und mit allen Kräften innerer Anteilnahme und äußerer Förderung zu unterstützende Erscheinung, wenn junge jüdische Künstler an jii• dischcn Sujets ihre (iestallungskraft versuchen, B, < iroUiuauu hat an seinem Kompositümsabeiid Lieder geboten, deren Texte ton jüdischen Dichtern stammen, lind Tonweike, deren musikalischer Gehalt an das jüdisehe Volkslied aiiknüp.end, durch das Kiuistmitic) der Variation und musikalisch-technischen Kompli/icrung zu reizvollen Neuschöpfutigcit uingestaitet sind. So bol der Abend einen doppelten (jemili: einerseits das Erleben einer harmonischen Einheitlichkeit des lyrischen Empfindens der jüdischen Dichter, deren Lieder musikalisch interpretiert wurden; Morris Rosenfeld, Ahraham Reisen, Uh. N׳. Bialik, Hugo Zuckcrmum! u. a., sie alle erscheinen in ihren Liedern wie die abgeklärten, in sieh seihst gefestigten Zeugen der einen großen Empfindling des verhalteneu Seltnterzes und der stillen Resignation, die den (irimdlon ihres lyrischen Elements ausiuaehcii. Andererseits das prüfende Nachforsthen .an den am ttltre v< rbei/iehenden Toiigehiklen, inwieweit cdem Komponisten gelungen ist, der universal-jüdischen Stimmung seiner Texte gerecht zu werden, Herr (iiollmami hat sieh seine Aufgabe nicht leicht gemacht und ein ernsles Streben nach Vertiefung in den tragenden Lyrismus seiner Texte ist um erkennbar. Der hellhörigen, vielleicht .etwas überspannten Erwartung derer, denen die Texte Line alle Be* kannte waren, erschien im musikalischen Naclierleben der lyrische (ielialt der Dichtungen wohl nicht ganz aiisgcschopi't, wobei die schwielige i'Tage, oh tlcs jungen Künstlers Vertonungen eine jmli che Note oder gar einen jüdischen Stil besitzen, ganz außer Ik•- tiachlimg bleiben mag. Die Lragc ries jüdischen Stiles in der Kunst und besonders in der Musik io noch zu wenig untersucht und zu sehr auf subjektives Urteil gestellt, als daß wir in Werken, die 111 melltjüdische! Sphäre gehören sind, das Nationale mit Sicherheit bestimmen könnten. Solche Entseheidiingen bleiben ziimeirt noch am Addieren boten, ohne auch nur einen Schritt in der Erkenntnis der inneren Form des Stiles weilerZufuhren, Das geschmackroll mul abwechslungsreich kombinierte Programm interpretierton mit schöner Ebenmäßigkeit Herr Leo Do llan in im gesanglichen und Herr l'eiix Robert Mendelssohn im instrumentalen Teil, 0011,1nin brachte die Lieder warm und mit Vermeidung störender l hiterstreichmigeii in gleichmäßiger Innigkeit zum Vortrag. Mendelssohns Ocllovnrtr.igc waren richtig empfunden und in ihren schwierigen Partien mi• Bravour diucligclülirt. Die Begleitung am Kluvier, Von Herrn Ludwig M e 11 d e I s s o h 11 übcrnommen, ging den Solisten verständnisvoll nach, Jiidiselie Kompositions-Abende sollten öfters veraustaltet werden. Sie vermitteln einem großen Kreise Außenstehender in angenehmer Loriii jüdische Dichtuiigcn und gehen zugleich jungen, strebenden Kirnstlern die Möglichkeit, ihr an jüdischen Stoffen versiichtes Können einem wohlwollenden Publikum zu zeigen. , Berlin. Die Z ti u t z-S t i f t u 11 g unterstützt 1mr diejenige״!! ״gedruckten Arbeiten durch eine Beihilfe ,zu den 1 )1 iiikkoslen, welche in philolo ׳.iseh-liistori* *eher Methode die Wissenschalt des Judentums lördein. Die Antragshriefe sind in deutscher Sprache und begleitet von der ganzen Arbeit oder von einem liir eine Beurteilung ausreichenden Teile nur im Monat Le binar tü!7 dem Schriftführer einznreichen, (iesuelie und Manuskripte sind zu richten z. II. des Herrn l)r. Sussnitzki, Artillcriestr. 14.! Liir Bll7 sind lültt) Mark verfügbar. Chemnitz. In einer am 2(1. d. Mts.;!!!gehaltenen Mitgliederversammlung berichtete der Vorsitzende über die Tätigkeit der Ortsgruppe während des letzten Jahres mul gedachte besonders der beiden verstorbenen Mitglieder, des Mitbcgitinders der Oitsgruppe, des Vorstandsmitgliedes Herrn M, Oofdmann und des im Osten gefallenen Mitgliedes Herrn M, Wass erlauf. Sodann gelangten Ik׳ricl!1c über das Hilfswerk für Palästina zur Verlesmig. Cöln. Jugendverein Hase 11 achar. Am Freitag, den 10, dieses Mts. abends fand in den Räumen der jüdischen Lesehalle die Eröffnung des Wintersemesters statt. Die zahlreichen Zuhörer, die die Räume bis zum letzten Platze füllten, folgten mit großer Spannung dem Vortrag über ״Prophctische Kricgsgedichte , der von Sr. Ehrw. Herrn Rabb, Dr. Ha 110ver gehalten wurde. Der Redner verstand es, das Publikum mit seinen inter* essanten Ausführungen zu fesseln und erntete reichen Beifall. Bemerkenswert ist es, daß der Verein trotz Einberufung so vieler Mitglieder und seiner besten Kräfte in früherer Weise eine reichhaltige I Tätigkeit liir das Wintersemester entladet. So lin- ן den jeden Freitag Abend 7',a Uhr und Samstag '3 t 11;׳ | im vercimlokalc Kiilunstr, 33 abwechselnd Vor• j lesimgeii und f’rellreterate in deutsdtei lind judi- | scher Sprache statt. Ebenso wird jeden Samstag I .Mittag 2 Uhr ״Nach“ gelernt. Ferner finden alle drei Wochen Vorträge über aktucl'c jüdische Fra* gen statt. Außer einem Sihuicm Alcichcm-Abeml sind noch einige gemütliche l■ nterhaltimgsabcmlc vorgemerkt. Zu allen oben erwähnten Veransialtungen sind auch Nichtmitglieder herzlich willkommen. D, Kolm. Cöln. Ans den besetzten Gebieten des Ostens sind, wie in vielen Industriestädten Deutschlands, auch in Kalk, einem Vororte Cölns, zahlreiche Juden in den Fabriken als Arbeiter beschäftigt. In Cöln selbst wurde den Zionisten diese Tatsache erst bekannt, als einige der jüdischen Arbeiter an die Teilung der Zionistischen Ortsgruppe mit der Bitte licra(!traten, Ihr sie eine geistige Heimstätte zu erlichten. Losgelöst von ihrer Familie, fern von ihrer I leimat, fehlte fast jeder Zusammenhang unter diesen Arbeitern, meistens jungen Juden, und außer ihrer Arbeitsstätte kannten sie mir das einsame Zimmer ihrer Wohnung. Line Anteilnahme an dem Schicksal des jüdischen V! Ikes, wie sie es in ihrer Heimat gewöhnt waren, in Vereinen. Vcrsanimhmgen, Vorträgen oder auch nur duich regelmäßige Lektüre einer jüdischen Zeitung, war ganz iirnnöglieh; es fehlte jede Voraussetzung dazu. Die Zionistische Ortsgruppe unterzog sich sofort der Antgäbe, diesen jüdischen jungen I.eilten, soweit als möglich, zu ersetzen, was sic st! schmerzlich vermißlcii. Nachdem von der Polizeibehörde die Cjcnelimigung erlangt war, wurde nach längeren Beratimgeu mit Vertretern der Arbeiter eine Jüdisehe A rb e i t e r - Les c h a 11 c begründet, die, wie cs in ihren Statuten heißt, den Zweck hat, den jüdisehen Industriearbeitern aus den besei/teu Oebicteit des Ostens eine Heimstätte zu bieten, um bei ihnen das t iciülil der Zusammengehörigkeit zu pflegen. Durch Darhieamg von Lesestoff, Veranstaltung von Kursen und Vorträgen und Pilegc geselliger Unterhaltiuig soll diese Lesehalle ihre Aulgahe criüllcii. Liir die Bestreitung der Unterhaltungskosten kommen die Arbeiter durch Entrichtung von regelmäßigen Beiträgen selbst auf. Das Prinzip der Selbstverwaltuug ist in jeder Beziehung verwirklicht. Die Leitung der Lesehalle bestellt aus einem Aussehulk der von den Arbeitern gewählt worden i-t. — Am Sonntag, den 10, November, land nun die feierliche Er* Öffnung der Lesehalle statt. Der Vorsitzende der Zionistischen Ortsgruppe Cöln, I len׳ Rechtsanwalt Jonas, begrüßte die erschienenen Arbeiter und linste. Lr betoulc, daß der Vorstand der Ortsgi tippe geilte dem Wunsche der Arbeitet' entsprochen, daß er nicht beabsichtige, eine l’arteiiiisti.utiim 111s Leben zu rufen, sondern daß den Arbeitern eine geistige lleimrtätlc geboten werden solle, in d r sieh jeder u'ohlliihle, in der alle idccdcu Kräfte des Judentums sich frei entfalten könnten. Wie die Lesehalle der Ircicti liiilintivc der Arbeitet• ihre biitstcluing verdankt, so soll atteh die Leitung derselben ihren Wünschen und geistigen Bedürfnissen dienen, Von den anwesenden (•ästen sprachen die Herren Rabbiner I ־וי. R o s e 11111 a I und I )!11 .׳ a 11 o v e r. Errtcrcr hob die Bedeutung der Lesehalle hervor und gab der Hoffnung Ausdruck, daß auch diese Lesehalle da/11 beilrage, Licht und Wissen zu verbreiten. Letzte- 1c 1' begrüßte die Gründung der Lesehalle als ein Stuck Verwirklidnmg der Achduth, der Einheit des jüdischen Volkes, wo Ost- und Westjude sich gegenseilig siliät/cii und achten lernen sollen. Es hegten muh 'Rezitationen und Deklamationen in jidi-eher, hebräischer und deutscher Sprache sowie gesangliehe Darbietungen. Als Vertreter vier Arbeit! r und des Ausschusses dankte Herr Blum der Zionistischeu Ortsgruppe für die Mitarbeit, Er schloß mit einem herzlichen Appell an die Arbeiter, das neue Werk materiell und ideell zu unterstützen. Mit dem gemeinsamen Gesang der 1 latikwab wurde die eindrucksvolle I vier gcsclilosseii. Llbei'Uld. Sonntag den B), November sprach der Vorsitzende der hiesigen Ortspnippe, Herr Dr. (1 1׳ u 11 e 1! e r g , über die Lage Palästinas und der zionistischen Organisation während des Krieges, Der Besuch der Veranstaltung war gut. Die Ausführungen fanden ein sehr aufmerksames und lebhaft für den Tiegciistaml interessiertes Publikum, Der Vortrag stcillc den Wiederbeginn der Ortsgmppciitätigkeit dar. Zwei Jahre mußte jede Arbeit nihen, weil alle aktiven Gesinnungsgenossen bei der Fahne stehcn. Soweit mau beurteilen kamt, sind die Aussichten für die Zukunft gut. Dieses Gefühl dtirflc man auch bei einer größeren Aktion haben, die in den letzten Wochen 7 ug u ustendes hygienischen Instituts 111 J e r 11 s n I c m besonders in nicht* zionistischen Kreisen veranstaltet wurde. Der Aus* weis, der in einer vier nächsten Nummern der ״Jii* dischcn Rundschau“ veröffentlicht werden wird möge allen eine Mahnung sein, Mittel, die für solche Zwecke durchaus zur Verfügung stehen, wenn man sieh mir der Midie unterzieht, sic flüssig zu niacncn, nicht uuhciiüt/t liefen zu lassen, Königsberg. Die Königsberger Zionisten treffen sici) jeden Mittwoch Abend zwangslos in den freundliebst bewilligten Räumen der Kantlogc, Steindantni 8, I. Die Räume stehen von 1/sü Uhr ab offen, c!äste können eingeführt werden. Kattowilz. Am 1, November fand eine Mitglteilcrvcrsatutnlung des Turnvereins Rar Kochba siatt die trotzdem der größte Teil der Turner im Fehle steht, sehr gut besucht war. Herr Hugo Koch- 111 au 11, vier seiner Fiiiberuiuug wegen das Amt als Leiter des Vereins nicderlegcn mußte, ers.attete den Jahresbericht, aus dem mau ersehen konnte, daß der Betrieb, in Anbetracht der jetzigen Verhältnisse, rege und z.iilr.e.ienstel.end i t, n dc1״ Damen- und Herren,־ ibti ilungcu wurde nach wie v< r wöchentlich einmal ge urut. Die Wamlerk! in!ussinn unternahm eine Reihe schöner Wanderungen u.id Ausiliige, die auch jetzt 11.ich fortgesetzt werden. Es wurde eine neue Vorstan .Istha it g. Wählt. Von der Wahl eines Vorsi.ztin'.en, an S.elc uc; unvergeßlichen Herrn Siegmund Ra.pap.rt, vvii.de vorläufig Abstand genommen. An vielt geschältliehen Teil schloß 'sieh eine kurze Abschiedsfeier liir die zum eel iresilicnstc einberufeneu Turnbruder. <i. K. Wien. Lin nac׳!!benannte Personen s:ml aus Amerika von ihren Verwandten und Freunden Geld- Sendungen eingelangt; für Beile Unller, (Metier) Is* korost tiouv. Woiliyn von Nutluim (iilier, 3(15 E 123 New-York, 111 r Israel (ivddner, Tisscniz L, P. Stropkow, Zcmplin Kam. Ungarn von B. Fricdiinn v/v) Bramhis, 51' (!13 Ihuml v.d Iravlo Louisvilic; für Oslmc 'Heger b. Schimm! llersch Merl, Kolonien, Sobieska Str. 113 von M, Ticgcr I51,.• S. Snring Str. Eli/abett New-York; liir Hirsch Seit, uioerg, Cholicl, tiouv. Lublin von Jakob Schernberg c/o K.1־t/, 281) Staiiton Str New-York; für Jane Jablon Micliow, Lublin von Pinkus Jablon, 1509 I.cwinton An. New-York; für Mcilcch Grünstem. Lui I n von Henry Grün fein, 210 E 118 New-York, für Kicintschc Kleiuberg. Lemberg, Pod Dombeingasse 15 von (!etiia Warncli 111 Fehr Av. Louisvilic; für Riwka Finkcl* stein. Poriez, b. Wladimir Wvil ivn von N Flnkelstcm c/o Mnmlelhatmi, 291, 15 Av. New-York; für Pissa Kitach, Internierungslager Wajcrbuig Post Eggendort bei Oberhollabrunn, N. Os von Mary Stcinb.rger, 3465 Rcadinj( Kd. Ovoiidale Cinc.nnati; für Fraim Akcrinann, Sarnaki, (iouv. Lubiin von Lublin von Louis Akcrinann, 025 Forest Av. K. C. Mo. AnsprucUsberechtigte wollen sich unter Belbringung von Ideufitatspapieren persönlich täglich (mit Ausnahme von Samstag und Sonntag) von II bis 1 Uhr vormittags oder schriftlich an den Unterzeichneten wenden. Auch werden dritte Persollen, die um den Aufenthaltsort einer der genannten Personen wissen, um Nachricht gebeten. K. k. Reielisratsrevisor Rudolf latissig, Zionistisclics Z e 111 r a 11! ü r ס , Wien II., Zirkusgasse 33, I, Stock. Schluß des redaktionellen Teils. Jüdische Gemeinde, Berlin (Gottesdienst) F r e i t a g ( den I. Dezember 191b, a b e 11 d s: in allen Synagogen 4'! Uhr. - Predigten; Synagoge Lasancnstraßc; Rabbiner Dr. Bergmann, Synagogc Limlenstraße: Zweiter Abciulgoiicsdienst 8'״> Uhr; Rabbiner Dr. Blumvnthal. Sonnabend, den '2, Dezember 1916, vormittags: in vier Alten-, Kaiserstr,-, Kvkestr.-, Pestaloz/istr.- und Kottbuser Uicr-Symmoge: 9 Uhr, in allen anderen Synagogen: 1 rungottesdienst 7!_, Uhr, Hauptgottesdieust 1(1 Uhr. Predig, teil: S\nag.■ge_ Kaiserstr.: Gastpredigt Rabbiner Dr. Bleivlir. de. S>nagoge Lützow-tr.: Rabbiner Dr, I loehfekl. Synagoge Lcvci/owstr.: Rabbiner Dr, l ewkmvitz. Jugv nvlgotte dienst nachm. 3ן/י Uhr. Alte Synagoge; Rabb, Dr, Petiieliow^ki. — Abend* Gottesdienst fSabb'itausgang)4 .׳ Uhr 45 Minuten, rnimha: in allen Synagogen eine halbe Stunde vor vlem Abcndgottcsdleiisf. Gottesdienst an den Wochentagen: Morgens: in der Alten-, Kaiserstr.-, Rykcstr,- und Kottbuser Ufer-Synagoge: 7 Uhr, in allen amieien Synagogen• 7',. Uhr. Abends: in allen Synugogen: 4 Uhr. Geschäftliche Mitteilung Wir verweisen unsere Leser auf das Inserat von Joseph Marcus-t liarlotteiiburg in der heutigen Numnur mul bitten, bei evtl, Itedaif diese Firma zu berücksichtigen. jüdischer Nationalfona» leatrale fih Oeutidiiaail *i«ldi»ndung»B •Ind •uMchlKKtllch tu Hehldn «0 Hur* ** * * Wolt•!•!«••. Charlolunbnrf, RottbtrSl•. d. , ■ - -!n ,■■in. .. 1 11n Ucberschuß d. Baumspende v. Herrn Loewentnal-Hcrlin .... 2 - Leo Rosenberg grat. »Dr. Siegfried Frankel- Reuthen herzl. z, Vermählung , 1 . Dr. Elias Straus u. Frau Dr. Rahel Straus,' München grat. Dr. Karl Landaucr-Heilbronn zur Verlobung . ן _ Bucfi 001׳"י ^ie,en2'ß׳ dan>“ E d.' gesandte' יי Fcldhilfsarzt Alb. Weilii