Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXI (1916)
- Issue
- Heft 31 (4.8.1916)
- Date
- 1916-08-04
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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beite 250 JUEUISCHE RUNDSCHAU Nr. 31 Zionistischen Organisation, die den Eindruck habe», 11,1,1 du• /jnuisiisclie I *•ithn!; diesen Notwendig־ keilen des Krieges gerecht gewoidcn ist mul, soweit die Umstande es /.iiließcn, es verstanden hat, die Judcnfiag*׳ als eine einzige Frage und ihre Lösung als eine em/1!,׳,e Losung ■dien Stellen /um Bewußtsein zu IniniM'11, die in Hetraeht kmiutieti. 'Wenn dies!;eselielien konnte, so nur deshalb, weil die /undstisehe Organisation aiielt in dieser furchtbaren Span- 111111!׳, ihre Einheitlichkeit bewahrt hat. Man kann sieh natürlich leicht vorstcllen, daß auch andere Meinungen glauben, F.xistcn/.bcl'i'clitigmig /n haben. Uas ״I lankliirtcr Israelitische I auiilienhlatl“ verrat uns etwas von den (inindcn der dcutsch-zi.Mii• stiseheu Kreise, die mit der poliliselten Tätigkeit der Zionistischen Organisation nicht zufrieden sind. Es \er1nillt die ,,Aktion und die Stellungnahme" zur ()sliiideidi.aee, /1l der die /lonisijsclie l.cilnng seiner Meinung nach bald nach Eroberung!1.)lens verpflichtet war. Es hat fast den Ansehein, als ob das IIl itt diese Aktion oder Stellungnahme anderswo ersehen hat. In diesem l alle wäre es gut gewesen, wenn uns das l'amilieubtatt genau aiifgczeigt hätte, was denn wirklich Von anderer Seite deselleheu ist. Ich glaub*1 ,׳'iIht die Tatsachen /jcntlich orientiert /!t sein, aber ich habe aus dein, was mir bekannt gew orden ist vielleicht verfilmt das I rank (lu ter I amihenblatl noch über besondere Inforinalioiii'n, Zionisten und Freunde! . Gedenket am 9. Ab des Pal äslina-Hilfs Werkes! dann wird es sie uns!4 owiff niitteileii nicht finden können, daß voll irgend einer anderen Seite mehl oder!;.11 l'.i sprießlichci es in der Ostjmleiitrage geleistet worden ist als von der /ionistiseheil leitmig. Es sei denn eine gewisse liier.ariselie Pro•• ihiktiou, die sieh hauptsächlich dem Nachweis gewidmet hat, daß jiidisehe Sprache und deutsche Spraehe, indische Kultur und deutsche Kultur eigentlich eins sind, lieber den Wert dieser Vivöflintlichiingen wollen wir nicht streiten. leb bitte das ,,I r.inkt'mIer l'amilieublatt", sieh darüber hei tlt-nen zu miorulicrcu, auf die es ja wohl schliclHich am meisten nukoniiut: bei den Ostitiden. Ich fürchte, es wird ihm Ihnen und Selten dabei vergelten. 11.1s allerdings ist tler l hiterseliied: 11er eine verlangt Erfolge, *kr andere St 11111 np;na 11 nie■ 11, dem einen kommt es auf die Tat an, dem andern mit das (icraiisch. I’olitjsehe Arbeit im Kriege ist keine Arbeit der ()chcntliclikeit, sie muß betrieben w erden lun1..׳,s1׳m und vorsichtig, saehheh mul unpersönlich mul am' die ( n i.ilir hin, daß jemand die Aktion vcimibt und die S1 <11 nn;41K1I111 u׳, und sie verlangt du׳ straffe Koii/enlriertui;;׳ in der lland der voll der nalioiialeu Organisation erw iihlltii liistan/eii. Nichts ist dieser Arbeit gclülu׳licht׳r, als die Aulleiiseiierarbeit der Viclgrschaltigeii, *lie 111.;.ן/ ehrlich glauben, daß m der Slmid*׳ der Oelahr ihre Stunde!:*׳kommen ist, mul die, da sie den Kanal nicht graben können, kleine Halite aufuühleii. So entstehen freilich eine Men!;*׳ \ott Maulwurfshügeln, deutliche Zeichen der It׳b1׳ndigcn Aktion, und /um Schluß bleibt übrig eine verunstaltete Wiese. Wem cs auf Aktionen und Stellungnahme ankonmit, in diesem Kriege ankommt, der möge ,,über die Dinge in aller Offenheit sprechen und versuchen, gut /u machen, was noch!;ul /u maelieit ist.“ Die anderen hallen heule schon laufend *1111■ schwere Aufgabe: die Stellungnahmen vergessen tmil ungeschehen ai maeheii, die bereits eiiolgt sind. leb habe in meinem Artikel sehr deutlich /um Ausdruck gebracht, *laß es e i n Kriterium für alle Arbeit au den polnischen Juden «j;ibt: die Meinung der polnischen Jud1,־n. Und ich finde es nicht hübsch, dal', der unbekannte Verfasser des Artikels Im ,,Frankfnrter i'amjlienblatt“ an diesem Zeutralpmikt meiner Darlegungen slillsebw cigcnd vorübergtht. Freilich liatt*׳* ׳r in diesem Falle manches Unbe*|Heme mit m Kauf nehmen müssen. Fr hatte als der informierte Mann, der er ist, feststellen müssen, d iß m den weitesten ost jüdischen Kreisen, in den Grcn/cn l’olcus mul über sie hinaus, ein wahrer Schlecken herrscht über die Aktionen, die erfolgt sind, mul vor allem auch über ״all jene jüdischen l’iibli/istcn, die in der deutschen!,resse fiir die Sache der polnis'clivn Juden Sympathien /u erwecken suchten.“ Fs würde auch /weifcllos nicht in den len.11׳ seines Artikels!:cp,il’.t haben, wenn er die Tatsaehe halte niifülncn müssen, daß die Zionisten Polens der Leitung *ler Zionistischen ()!,;anisation gerade wegen ihrer Stellungnahme zur Ostjudciiir.ig׳»׳ ihr Vertrauen ausgesprochen haben und sehr deutlich abgeriickt sind von allvn Aktivisten der Ostjtideiihage. leb fürchte tust, das ,,Frankfurter Israelitische Familienblatt“ betraehlet es als einen Mangel an großzügigem politischem Verständnis, daß die zionistische Leitung otfenhar mehr Wert daran! legt, in der Ostjud.m• trau*■ mit den Ansiehteii der polnischen Zi.misnn einig zu!teilen, als mit denjenigen d •utselien Zinui- Steil, ,,*lie mit der I lalltnig *ler Leitung nicht cm- •verstanden sind.“ liier haben wir den Kern der Eragc. Die Aklioncn, die die zionistische Leitung unternahm, gesehahen von Anfang an im engsten Einverständnis mit den berutenen Vertretern der Gt'simnmgsgcnos'i n in l'olen. Das ist kein (ichcimnis der zionisliseilen l'olitik, die Leitung hat diese ihre Stelluugnahn!*׳ hmieichcml deutlieh /um Ausdruck gebracht, uml sie ist auch dem ,,Frankfurter Isiarlitisiheu I auiilienblatt" bekannt. Die polnische 11 Zmm-i, 1 waren mul sind sehr einverstanden iliit dies*!׳ I ׳k1 ׳ k. Wenn es unter den deutschen Zionisten Kreo* gibt, die über die begründete Meinung unserer I ritniile in!,ölen und über die l.eitiui;.: Imme!׳ Aktion* 1• und Stellungnahmen heraufbesebwören, so m.iu sieh dies in Zeitungsnotizen und in Knmit*׳*׳'tt/un<gen sehr wirkungsvoll atistieluiteii, großzügige Politik ist es nicht und zionistische Politik erst recht nicht. Fs ist dem ,,Frankfurter Israelitischen F.miilieti• blatt“ sehr auf die Nerven gegangen, daß ich!:*׳• schrieben habe, es sei jetzt unnötig für die 11*uts*In 11 Juden, in dir Ost|ud1׳nfr.1!:e mit *len politisch* 11 Aufgaben an/ufan!11 *׳, mul *laß mau mit *hui 11 il t - - werk beginnen soll, leb will mich nicht damit am• halten, auf jene merkwürdige Form der Polemik Ir1!- kommen, wird es gewiß sein, daß auch die aus;:e• kliigclMcn Wahlsysteme mul die verzwicktesten Vorschulten über kulturelle Autonomie so lange in der Luft schweben, als nicht di*׳ zur Dmcldüluimg dieser Reformen berufenen l'aktoreu von der nationalen Geschlossenheit und Unteilbarkeit *ies jüdischen Volkes ulnr/cugt sind, *las als politischer Faktor nicht mir nn Zarluui Polen in l ra!;e kommt wo diese Bedeutung um eben diesen Faktoren ja keineswegs mir ais angenehme Beigabe zum J)<>h1is1־h*11־ Problem auf!;*׳faßt zu werden braucht, sondern daß das jüdische Volk liilcrosscii und Möglichkeiten auch mich an!;au/ anderen ,Stellen hat, und daß seine Kraft mul seine politische Verwendbarkeit in tausend Hachen )ließen mul aus e i 11 e r (Quelle, seinem Volkstum,!!!׳speist werden. Dieser Krieg soll, wenn er einigermaßen den Juden etwas mehr briugcii soll als 1msa;;bchcs leid, über *lie Juilenlragc eiltseheiilen mul nicht nur über die Ostjudi'iilragc. Und damit bähen wir schon zu viel gesagt: er kann vielleicht■ nur erst *len (ii imdsleiii legen zu einer solchen Entscheidung. Indem wir so das Problem von der ()st jiideniia;;*׳ auf *lie JudeiUTagc erweitern, soll damit keineswegs gesagt sein, *laß etwa die speziellen ostiudisrln'11 luii'ri'ssi'11 zuruek/uti 1׳t*׳n hatten hinter größeren allgemein-judischi'ii. Uas i ß ja das Wunderha re heim jüdischen Problem und gibt uns auch den Mut, an eine l.ösiuig zu glauben, daß all.׳ Schmci/i'ii aller Teile derselben Wmide entstammen, mul 11׳ 1׳ alle Heilung derselben 'Medizin zu verdanken sein wird. Darum muß alle jüdische Politik einheitlich sein, 11. wenn es die jiidisehe nicht sein kann, so doch *he /ionislisehe. (1iht es z. Ii, einen, der daran glanbeii kann, daß ein d.mcrhalter Bestand der jmhsiiii'11 Nation m Polen gesichert werden kann auf (mintl von Dar- Icgungcu, die alles Nationale im deutschen Judentum \e1׳ h11׳111;:11׳? t )der, um ein von mir schon im ,,Juden“ gehr;1 min*׳> Argument noch einmal heraiis/uhebi'U, *laß es möglich ist, Aclutmg vor dem lk״״ntl der jüdischen Nation hei Dcmschcn und he! Polen mul auch bei anderen über das (icsehiek von Millionen Juden entscheidenden Faktoren — zu erwecken, wenn inan mit allen Mitteln der Historie, der vergleichenden Spraeliwisseiiseliall und der tendenziösen Berichterstattung die all* reiigste Zusammen ״ehungkei. und Verbundenheit ostjudisehen und deutschen l.cbciis und Stii hi'iis lunaiispos.uiiil? Fine furchtbar schwere Aufgabe liegt liciite an( den Fragern jüdischer Politik, und es ist nicht zu viel gesagt, wenn man fesistellt, *laß jüdisch*׳ Politik im Sinne des G1׳s,1n1t|111K‘Utums auch beute mir ge- Hinein w ird von *1*1 Zionistischen l )1 gums 1(1011, Einiges von *len Schwierigkeiten, die der Durehlühiimg gesamt jüdischer Politik heute itn Wege stehen, deutet auch das ,,Frankfurter Israelitische Familienblatt“ au. Aber *לי vergißt Wesentliches. Wenn wir von der Notwendigkeit übcr/i'iigt sind, daß die verantwort lieben Stellen, sagen wir also *lie Ziottistisehe Leitung, eine einheitliche jüdische Politik machen müssen, so ergibt sieh mit zwingrinler Kons*׳- 1|11*׳nz, daß die einheitliche Politik auch einheitlich betrieben werden muß. Worauf *לי heul*• aukoitiml, das iH. daß das jüdische Volk als e 1 11 Volk erscheine, *laß der (»rgnnismus geschlossen bleibe bis in den ,111•!]erstell Winkel. I s gibt weite Kreise in der Eine Herzlgedenkfeier in den Jerusalemer Kindergärten Es war vor zwei Jahren, kurz vor dem 20. Tnmmus, dem 10. Todestag llerzls, als ich meine Tätigkeit in den Kindergärten des I Ibis* creiiis in Jerusalem aiilnalmi, leb hatte eine Machtbefugnis, die mich anfangs fast berauschte. Meiner Obhut und I eitimg mitcrstainlen drei Kindergärten mit ea. 5(10 Kindern (mul welches Kindermaterial I) 15 Kill- *lergaiInt'inuieii und (damals) M Schülerinnen *Ies Kuidergärtnei innenkursus. Die Sprache der Kintlergarten war und ist heute noch ausschließlich hebrnisch; daran hat alle Reaktion nichts andern können. Als mm der '20, Tamnuis herannahte, da wollte ich, *laß auch au meinen Kleinen dieser Tag nicht spurlos vorübergehen sollte. Es bedurfte dazu aller- (fiiigs einigen Nachdenkens. Fünf- bis siebenjährigen Kindern in der ihnen faßlichen Form *lie Person llirzls nah*׳ zu bringen, ist nicht leicht, und der (iedauke allein wird vielleicht manchem ein Lächeln entlocken, leb selbst, obwohl von ihrem (ielittgcn überzeugt hatte nicht geglaubt, *haß diese Idee siel) so über die Maßen sdhön verwukliehen könnte. Und doch sollte *lie Her/.lfeicr im (ian mir zu einem Erlebnis werden, so stark, wie cs mir bei einer ahnliehen Feier im Kreise Erwachsener wohl nie bcschieden sein wird. Als Vorbereitung gab ich den Schülerinnen aus der Oberstufe des Kursus das Thema: ״Was können wir sechsjährigen Kindern von Theodor llcrzl erzählen?“ Ziel und Richtung batte icli den jungen Mädchen gewiesen, die Ausführung war ihnen überlassen. Das Thema wurde von allen gut gelost, von J. IE, der Perle dieser Klasse, sogar Vorzugs lieb. Ihre Uiitcrredungsstunde (hebräisch ״sicha“) wurde für würdig befunden, vor den Kleinen zur Anwendung zu kommen. Da ich nicht wußte, wie sieb die Oberleitung zu dem!,laue dieser l iier stellen wurde, da icli aber die Verantwortung dafür getrost übernehmen konnte, wurden die• Vorbcreitungcii dazu in aller Stille getroffen. Die betreffende Stunde verteilte ich in den verschiedenen < lärten unter die Schülerinnen, *lie ich ganz in der lland hatte mul du• von der Idee dieser Feier begeistert waren, w.ihnnd die 1 *׳lireriiinen weniger Entgegenkommen zeigt* u. Die Feier fand in ]*•der *ler drei (härten unter lict* iligim!; der beulen größten Klassen (Kintler um 31,.0 ׳ Jahren) statt. Ich lasse liier ■die Schilderung *ler Feier folgen, wie sie im üan A im Stadtteil Machaiie-Jchuda vor sich ging: 1111 großen, hellen Klassenzimmer ist «s feierlieh still. Erwartungsvoll sitzen die Kleinen auf ihren Hanken und Stühlehen, *lie heute in einem dreireihig aulsteigenden Halbkreise augeordnet sind. Vor ihnen stellt die große Schultafel, darauf hangt ein mit einem wunderschönen Teppich verdecktes Etwas. ״Ma se, tna se?“ (Was ist das?) flüstert es erwartungsvoll. Daun beginnt die junge (iewereth (Fräulein, Lehrerin) zu sprechen, ikm leisen Heheu ihrer Stimme merkt man es an, daß sie von der Schönheit dieser Stunde, von der Bedeutung ihrer Aufgabe ergriffen ist. ״Sagt mir Kinder“ bo ginnt sie, ,,sind alle Eure Liebe» bei Euch zu!׳lause beisammen, Vater, Mutter, Großeltern, Geschwister, Onkel mul Taute?“ ״Nein, nein“ schallt es von allen Seilen ״Mein Vater ist in Amerika,“ ״Meiner auch“ ״ ־Mein Bruder ist in Australien“ — ״Mein Onkel ist in Rußland“ — ״Mein Vater ist in Afrikn“ ״Meiner in Aegypten“, Alle haben etwas zu sagen. Nur mit Mühe stellen wir die Ruhe wieder her. leb selbst bin tief bewegt von diesem explosiven Ausbruch. Gnluth, Galutli, -■ denke ich — zerstreut sind die Söhne Judas in alte Enden der Welt! — Aber die Lehrerin hat den richtigen Anknüpfungs*- punkt gefunden. ״Was glaubt Ihr, Kinder, Wäre es nicht viel schöner, wenn alle Eure Väter, Brü* *ler und Großeltern hier beisammen waren in unser!11 schönen Ercz-Urael, wenn wir alle froh und glücklieh unter dem blauen Himmel, der strahlenden ..* unsres Landes leben konnten?“ Jubelnd*׳ Ziistim׳ mung. ״Ntm, Kmderclicn, beute will ich Euch \״n einem guten, guten Menschen erzählen, der *las auch wollte, dir allen Söhnen Judas helfen wollte, aufremden Ländern, wo sie oft gequält und verfolgt werden mul nicht so friedlich leben wie wir hier, z.uruek/iikommin in *lie alte Heimat ihrer Väter,'' Und sie erzählt weiter von I heoilor llcrzl wie er die Juden versammelte zu einer großen ״Asscl'a“, (Konferenz) wie er Geld sammelt*׳, um!.and in Erez-Israel kaufen zu kömicii. wie er Tag und Naeld dariiher naehdachtc, auf welche Wei-e er ' seine Bruder in ihr schönes Vaterland zimiekhrmgen könne, wie er zu Kaisern und Königen und allen Großen der Erde reiste, auf daß sie ihm dazu hellen sollten. Bei letzterem Thema verweilte sie besonders ansftihrlieh *len! kindlichen Geschmack Rechnung tragend. Alle Augen leuchten, alle Blicke hangen an *len Linpen der Erzählerin, Eine kleine Pause, sekimdcnlang. Dann: ״Awal, jeladim ha-iselt h,1-tou t1a-s6, - 1111 enenuu - 1111 met —“ (״Aber, Kinder, dieser gute Mann er ist nicht mehr er starb.“) Wer den Wechsel auf den Gesichtern der Kleinen beobachtete, von höchster Freude zu tiefem, sclirekkeiisvollem Schmerz, der wußte, daß hier unser großer Verlust in hundert Kimlerherzen voll einpfun•■ *len und verstanden wurde; viele schluchzten. Ich gab der Erzählerin, die seihst Tränen in den At1!׳en hatte, ein Zeichen. Es galt, die unglückliche kleine Schar zu trösten. Das junge Mädchen erhebt sich, ״lind mm, Kinder, will ich Euch den Namen dieses guten Mannes sagen, und wenn Ihr mir versprechen wollt, ihn nicht zu vergessen, so sollt Ihr auch sein Bild sehen.“ ״Wie hieß er? Wie hieß er?“ Und nun wiederholen sie unzählige mal den Namen Benjamin Herzl. Dann wird der Teppich, der das geheimnisvolle Etwas verhüllt hatte, zurückgezogen.