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Jüdische Rundschau · 1916-06-09 · Heft 23 (9.6.1916) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXI (1916)
Issue
Heft 23 (9.6.1916)
Date
1916-06-09
Page
– (sequence 3)
Language
German
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 183 21 Nr. 23 -<■'11 reu iliiicn IH-'jlivu .,Ich (deren el zu "'hcn, tu.“ ehu'11 ,olkcs 1r zur Wenn! *Irc'i m lneinen ihrer ebent und einen Auge seren 1 den ‘.n zu e ere bo* Geld ischc sich b s 1 - lautn, listen .nege riege, listen Imiilt* r Ileiercu* I die ebbte y\>i- II roudenselbst , fern idten :1 po- 1 frage Ret- >11 dem Tat. zioni• Taten liihlich 1, wie Naseinen 1cl11n.11 .,efiilils Cbland ierten, untlen, hingen ise ertionale :it zur leiden- ״rj,.s S Jissi* Juden- }nimm tollere waren, niigcrt, zurden, ttional- 1e, die t. Die sterben fckuniid wie In die en beciiro- :ri eine denn entunie 1 einer erster Nicht fischen '1 Zcrreissimpcn, durch welche die alten Gemeinden in Ridiland in ihrer Existenz gefährdet werden. Nicht durch »las beklemmende Hitiwclkcn einer halben Cie- ״cration von jungen jüdischen Männern, Die Gefahr lieht tiefer und arbeitet verderblich' am innersten Marke selbst. Sie liegt in dem Zwiespalt zwisclit'ii Willen und Tat. Nachdem sich das jüdische Volk endlich, aus tausendjähriger Zerstörung, erhöhen hatte, um von dem sinnlosen, /ersetzenden Unglück seiner Geschichte los/iikoinmcii, als es beginnen wollte, sich in Erez Israel ein territoriales Glück und eine geordnete Ent" ickclimg zu schaffen und als cs seine Kinder zur piolh'11 nationalen Tat aufrief, — was geschah da? Vom Jahre 1818, wo die erste Kolonie in Erez Israel gegründet Wurde, bis zum Jahre 101(1 betrügt die ländliche Kolonisation in Palästina noch nicht |g()(’0 Menschen. Nicht einmal 18 000! Welch ein nationaler Vorwurf! Weiche Schwäche unseres Tatwillens! Wenn unsere alten Propheten mit all ihrem Herzen und Geist unserm Volke zürnten, so liebten sie cs doch zu sehr und war ihr Zorn doch viel zu licbvntmeml, als daß im diistern Gemälde, das ihr jüdischer Grimm entwarf, die (johlene Szenerie der Hoffnung■ und Anerkennung gefehlt hätte. - Freilich, wenn wir bei unserer Selbstkritik nicht nach oben, nach dem Ideal blicken, sondern wenn wir unseie lilickc hinab wenden auf das, was abseits von uns geleistet worden ist im Judentum, dann dürfen unsere Anklagen mit einem gewissen Recht verstummen. Wenn wir einmal vergleichen zwischen uns und den anderen, und ihr Minus gegen unser nationales Plus halten, so schweigen die Stimmen der Selbstkritik. I’ml man liiuli sicli nur einen Augenblick die jüdische Kolonisation mul den Zionismus ans dem Judentum der Gegenwart forldeiiken! Man steile sich das uiifniclitbare, rastlose, vergeblich betriebsame Judentmn vor, wie es vor und neben dem Zionismus bestand, denke sirli fort die jüdischen Kolonien, die hebräische Sprache in Erez Israel, denke fort die Farmen, des Nationalfonds den organischen Komplex des Sclnilwcrkcs, die Leistungen unserer nationalen Presse und Literatur, die Arbeiten der ganzen zionislischen Organisation und Bewegung, — und denke an seine Stelle gcsct/.l die Wüste, das Nichts, den Tod. Muli da unsere Selbstkritik nicht verstummen? Messen wir unsere Taten an den Schwierigkeiten, die unserem Werke cntgcgeiistanden, an dem Widerstand, den die Arbeit als solche und den die Struktur des Volkes 11ns bereitet, so stellt das, was bisher geschaffen ist, unschätzbare Werte dar. Und wenn wir uns sagen, daß in diesen Anfängen ja nur die sichtbaren Keime liegen, aus denen die größere Zukimft erwachsen wird, so will uns eine berechtigte oder doch nicht unberechtigt« Beruhigung überkommen, Ls ist ja alles Geleistete in erster Reihe ein Beispiel und eine Vorarbeit für unser Ziel, für unsere Arbeit — — Line Vorarbeit und ein Beispiel. Aber diese stark empfundenen und anregenden Begriffe, sie erwecken ja auch wieder die Stimme der besorgt ansporncndcu Sclbstpriifmig. Das Beispiel, das Erez Israel und die besten der nationalen Juden im Gallith uns gaben, ist von hinreißender Orölic. Aber -- haben wir uns denn wirklich davon schon so hin- und mitreißen lassen, wie es unsere Pflicht gewesen wäre? Bejalieu denn unser Leben und unser Tun nicht taglieh den feindlichen, ״ausländischen“ Gallith, iudeß unsere Uppen Zionismus reden? Ist denn das auf die Dauer ein haltbarer Zustand für den nationalen Erfolg der Juden? Ist das wirklich der Zionisiiius, der Zion schafft? — Ls müssen tüchtigere, tätigere Zeiten kommen. 'Veh uns, wenn wir uns in diesem Kriege nicht erneuert haben, wenn wir nicht die Zionsselinsucht tief in unser Herz eingelassen haben! Wehe, wenn wir nicht willfährig geworden sind der cntscheidcmlen jüdischen Tat. Per Weltkrieg ist ein naiionnler Lehrmeister. Dem! in diesem Kriege konnte man, wie schon so oft in der Weltgeschichte, wieder einmal förmlich mit I landen greifen, was cs heißt, wenn Völker für <Ien Bestand ihrer Nation ciutrctcn. Ungeheure, ganz maßlose nationale Opfer wurden dargebracht mit «inem freudigen Sinn, der so leicht war, wie die Opfertaten schwer. Soll tatsächlich bei diesem Wett- Bewerb einzig das jüdische Volk zuriiekstehen nn Taten des nationalen Willens? Soll es auf dem Altar des nationalen Ideals nichts darznbriiigeii haben als den unschöpferischcii, verworfenen, trübseligen Egoismus seiner Volksgenossen, die die Herfabc des ganzen Menschen wcttmaclien wollen durch «Be Hingabe des Pfennigs und des Pennys, des Ceiits "ml des Centimes? — _ Die Zukunft wird dermaleinst unsere Ocgenwart Prüfen, was sie an Taten geleistet hat. Sic wird uns trauen nach unserer palästinensischen Tat ״nd sie wird uns befragen nach unserer h c b r a i *chen Tat. Sie wird uns daraufhin prüfen, ob wir in muleniokratUchem Hochmut und eitlem Unshöher-fiihlen uns fcrngchaltcii haben von der Masse, vom OstjiKlcntmn, Und die Zukunft wird uns ganz allgemein daraufhin untersuchen, ob und inwieweit wir Zionisten für uns selbst gewesen sind, oder ob wir, ähnlich den Philanthropen, Zionisten nur für andere gewesen sind. Es kommt zur Kritik unseres Nationalismus. — — — ״Pro Causa Judaica“ Vor kurzem wurde in der Schweiz ein Komitee ״Pro Causa Judaica“ gegründet, das sich zur Aufgabe gestellt hat, die Aufmerksamkeit der zivilisierten Welt auf die Judenfrage zu lenken. Diese umfaßt nach dem Wortlaut des von ihm veröffentlichten Manifestes die zwei großen jüdischen Probleme: die Forderung der Gleichberechtigung, durch deren Erfüllmig Millionen von entrechteten Juden in den Bcsitz der Menschenrechte gelangen sollen, und die Frage der kolonisatorischen Emigration desjenigen Teiles des jüdischen Volkes, der nach eigener kultureller und wirtschaftlicher Existenz strebt. Das Komitee will zunächst mul in erster Linie die Forderung der Gleichberechtigung der J 11 (I e 11 i n Rußland, Polen un d R u m ii n i e n zur Diskussion stellen und die Welt von der Notweiuligkeit der politischen und wirtschaftlichen Befreitmg der jüdischen Massen in diesen Ländern überzeugen. In R 11 ß I a 11 d mul P «> I r n leben mehr als sechs Millionen Juden in den traurigsten Verhältnissen, entrechtet, zusammengedrängt, ohne Freizügigkeit, immer blutige Pogrome fürchtend, der Willkür einer unverantwortlichen Biircankratic ausgclicfcrt. In Rumänien werden 21000(1 Juden, trotz des Berliner Vertrages und der formellen Versprcchimgen der rumänischen Regierung, als Fremde bet rachtet und einer Verfolgung!.- und Untcrdriickungsgesetzgchiing ausgesetzt, die zur völligen Verarmung und Ausrottung führt. j Das Komitee wird über alle diese Fragen Propa- ן gandabroschiircn und Flugblätter herausgeben, Konferenzen eiiiberufen, sieh in Verbindung mit den großen jüdischen Körperschaften in den neutralen und kriegführenden Ländern setzen, am zu einer gemeiiisamen Aktion, hauptsächlich bei Anlaß der Fricdensverhandlungeii, zu gelangen. Das Komitee wird darauf achten, daß die Presse, alle politischen Parteien und gemeinnützigen Verbände, die das Ideal der Gerechtigkeit vertreten, sich der jüdischen Sache annchmcn. Das Komitee ersucht Juden und Christen, welche die gute Sache unterstützen wollen, um Zustimmungserklärtmgen sowie materielle Spenden. Das Manifest Unterzeichnete im Namen des Komitecs: J. Abraham, Präsident der Israelitischen Kiiltusgenicindc, Zürich; Julius Bär, Bankier, Zfirieh; Dr. jur. Charles Bol lag, Rechtsanwalt Zürieh; H, Bon eff, Vizepräsident des Sclnvcizerischeu Israelitischen Gcmeiiidcbuiulcs, Bern; Hermann Con heim, New-York, z. Z. Zürich; J. Drcyfus- Brotlski, Präsident des Schweizerischen Israelitisehen GemciiHlcbundcs, Basel; Dr. jur. D. Färbstein, Knntonsrat, Zürich; Dr. jur. A. Mnmclok, Oberrichtcr, Zürich; Dr. pliil. F. Pinkus, Rcdaktcur, Zürich; M. Schwöb, Präsident der Israelitisclicn Gemeinde, Chaux-dc-Fonds; Dr. pliil. S. D. Steinberg, Redakteur, Zürich. Dem Manifest gaben ferner ihre Unterschrift: Die Univcrsitätsnrofcssorcn und Professoren: Dr, Leon As her, Bern; Dr. Br. Bloch, Basel; Dr. Carl Brun, Zürich; E. Claparide, Genf; Dr. Dind Lausanne; E, Dumont. Ncuchätcl; Prof. Dr. A. Egger, Zürich; Th. Flournoy, Ocnf; Dr, Adolf Frey, Zürich; Pastor G. Fulliquct Genf; E. Hafter, Zürich; E. Hagen hach- Burckhardt, Basel; Dr. E. Ho ff mann- Kray er, Basel; Dr. Ph. Lot mar, Bern, Dr. K. Marti Bern; E. Monte t. Genf; Leon Morf, Lausanne; Dr. E. Müller-Heß, Bern; B. Niggli Bern; Dr. W. Occhsli, Zürich; Teil Perrin, La Chmix-de-Fonds; Dr. N. Reich es borg, Bern; l)r. E. Tappolet, Basel; Pastor Frank Thomas, Genf; Dr. Th. Vetter, Zürich; Dr. Ph. Wokcr, Bern; Emilie Yung, Ocnf. Die National-, Kanton-, Stadt- und Rcgicrungsrate: Hcinr. Abt, Bitn7.cn; Jos. A Ibisse r, Luzern; Dr. H. R. Balsigcr. Zürich; Dr. jur. E. Bo n hüte Neuchätel; Änt. Caf lisch, Chur; A. Ca Iller, Broc; E. Dticloux, Luzern; FL Eugster-Züst Speicher; Dr. R. Forrer, St, Oallen; J. Frei burghau 8 Spcngclricd; Dr. jur. E. G ö t»i s 11 c i m , Basel; E. P. Gräber, Chaux-dc- Fonds; Herrn. O reu lieh, Zürich; A. Gügclmann, Langenthal; Dr. Herrn. Heller, Luzern; Dr. E. Ho (mann Frauenfeld; Gerichtspräsident O. Hunzlkcr Zofingcn; J. Jäger, Baden; Otto Lang, Zürich; Conr. Leu, Schaffhauscn; Regierungsratspräsident A, Locher, Bem; Paul Mall- Icffcr, Lausanne; A, Meyer, Zürich; Peter M i n g, .Sarnen; Jon, Näher, Biel; Ch. Na Ine, Lausanne; F. Ottikcr, Bauma; Alb. Piguct, Le Loclc; Pfarrer A. Reichen, Winterthur; Dr. Eugene Richard, Genf; Dr. Aug. Rickli-Kolberg, Langenthal Paul Robert, Fontäincmclon; Professor Dr, Schenkel, Winterthur; Dr. Ed. Scher rert St. Gallen; Hcinr. Sch er rer, St. Gallen; J. Schcrrer-Fülle mann St. Gallen; l)r. Roh. Schmid, Zürich; G. S c 11 w c 11 d c ה c r Buchs; Roh. Seidel. Zürich; Dr. Alex. Seiler, Zermatt; l>r. Otto Sidter Luzern; Dr, tued. Hans Siegrist Brugg; Jean Sigg, Ocnf; Job. S i g g, Zürich; Jos. Othmar S t a 11 h . Gossau; A. Steiger, Bern; Dr. J, Stocssel, Zürich; Dr. H. Sträuli, Winterthur; Dr. F. S111 d e r, Winterthur; R. Suter, Zofingcn; E, Wagner Ebnat; H. Walther, Luzern; Otto Weber, St. Gallen; E. Wild, St. Gallen; Dr. jur. A. Wyrsch. Baden; J. Zimmermann, Liiterswil; C. Zurburg-Ocißcr, Alt- Stätten, Die Redakteure um! Journalisten: Fritz Amstein, Basel; Prof. Ü. A 11 a s t .1 s i, Lugano; Georg Haumbergcr, Zürich; Giulio de B e 11 c - d e 11 i, Lugano; Dr, L. C o I o in b i, Bellinzona; J. El. David, Lausanne; O. Fischer, Luzern; Vittorio F r i g e r i o , Lugano; Victor Har d u 11 g , St. Gallen; Alovs Horat, Chur; Jak. Horner, Zürich; Dr. pliil. E. Hiigli, Clmr; M. Schnvder, Luzern; Dr. Walter Wettstein, Schaffhausen; Hans Wirz, Zürich. Die Vorstände der israelitischen Kultiisgenieiude: Gustav Beruh cini, Winterthur; Isr. Drcyfns, Biel; Silvan Dreifuß, Neu-Lvngnau; S. E r l a nger sen., Luzern; li. I legen hei me r Genf; A. Ouggenlicim, Baden; S. G ii 11 zb 11 rg e r- Hirsch. Basel; Ch. Levy-Schwob, Lausanne; Ludw. Neuburger, St. Gallen; I lenri Nordmann, Freihurg; Dr. Ahne Sc 11 wob, Genf, Ferner Dr. F. Arnstein Advokat, Präs, des Schweiz. Zionistcnvcrhnmlcs, Basel; Dr. nied. C. Levy, Biel; Telcphonchcf Moiitz Lcvy, Liestal; W. S i m o n , Schweiz. Bevollmächtigter des Jüdisch. Nationalfonds (Ifang), Zürich; Dr. E. Wormser, Großrat, Basel; ferner; Oberst E. Frey alt. Buttdesrat, Bern; C. Scacchi, pres. Tribunal cantonal, Lugano; Dr. Alfr. Silber nage l, Civilgerichtsnräsident, Basel; Dr. S. Stadlin Stadtnräsidcnt, Zug, und viele Rechtsanwälte, Aer/tc, Bankiers etc. Siegmund Rappaport Siegmund Rappaport ist am 21. Mai d. Js. vor Verdun gefallen. Mit der Wucht eines deinentaren Ereignisses erschüttert uns diese Nachricht, kaum faßbar für uns, die wir in dieser Zeit des großen Sterbens das Grauen verlernt haben. Der Bestell, der Tätigsten einer ist von uns gegangen, einer, der es sehr ernst nahm mit unserer Idee, dem die Arbeit für sie innerstes Lebensbcdürfnis war. Wer Sicgimmd Rappa!>ort vom Parteitage her kannte, wird diesen Fcuerkopf, diesen lcklcnschaftliehen Verfechter unserer Idee, den Schwung und Zauber seiner Persönlichkeit nicht vergessen. Aber nur wer Gelegenheit hatte, ilm in seinem Königreiche, das Arbeit hieß, zu beobachten, unermüdliche, an sicli seihst die höchsten Anforderungen stellende Arbeit, kann ganz ermessen, was wir an ihm verloren haben, was er — nach der schurren Prüfung dieses Krieges — uns noch hätte sein können. Er verband höchsten idealen Schwung mit dem stärksteil Sinn für das Wirkliche und Mögliche, weitausschnuciulc, jedem Kompromiß abholde, politische Klugheit mit dem intensivsten Interesse für das Detail. Keine Arbeit dünkte ihm gering, wenn sie nur irgendwie dein einmal gesetzten und mit aller Energie verfolgten Ziele förderlich sein konnte. In seiner Kunst, die Menschen zu behandeln, ihre Fähigkeiten zu entdecken und sie auf den richtigen Platz zu stellen, war er der geborene Organisator, und oft hatte mau das Gefühl, daß er, der bei seiner hohen Auffassung von zionistischer Verantwortung einen ständigen seelischen Konflikt mit seinen Bcnifspflichteu auskämpfte, frei von den Sorgen des Tages und nur der einen großen Aufgabe geweiht, an erster Stelle der Organisation Großes hatte leisten können. Meine Gedanken schweifen zurück zu jener Zeit, da wir, noch sehr jung, aber bereits hingerissen von dem Zauber der zionistischen Idee und getragen von dem Verlangen, ihr in unserer Heimatstadt, auf dem historischen Boden von Kattowitz eine dauernde Stätte zu bereiten, eine Versammlung zur Begründüng der Ortsgruppe einberiefen. Es sind jetzt gerade 10 Jahre her, uiui in diesen 10 Jahren, wie ist er da gewachsen, in und mit der Arbeit, die Ihn Immer wieder mit fortgerissen hat! Was hat er in dieser Zeit alles geschaffen, in der Kattowitzcr Ortsgruppe, im obcrscldcsischcn Gruppenverbande I Der Außenstehende kann sich von der Summe aufopfernder Hingabe, von der Hintansetzung aller matericllcto Interessen kaum eine Vorstellung machen. Eine Zcitlang war er der ruhende Pol dieser von hohen Gesichtspunkten getragenen, in der ganzen deutschen Organisation gewürdigten Arbeit. Und auch, all er »ich, der bitteren Notwendigkeit folgend, im Interesie seine! Geschäftes Beschränkungen aufcrlegen

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