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Jüdische Rundschau · 1916-06-09 · Heft 23 (9.6.1916) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXI (1916)
Issue
Heft 23 (9.6.1916)
Date
1916-06-09
Page
– (sequence 2)
Language
German
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JUEUiäCHE RUNDSCHAU Seite 164 Nr. 21 deutet Interesse mul Teilnahme. Es kann eine Er• getvciiheit in die Entscheidung einer selbstkonstituier• ten Körperschaft, die die Schaffung eines freien Volkes zum Zweck hat, möglich sein. Aber es kann keine Einheitlichkeit hei der Aktion eines freien Volkes geben, solange nicht die Entscheidung die Tat dieses Volkes darstellt, das durch rechtmalhg gewählte Verfreier an ihr tcilniinmt. Was von dem jüdischen Volk jet/t verlangt wird, Ist Handlung, nicht Ergebenheit, Wir unissen bestrebt sein, diesen Verhältnissen, die durch Jahrhunderte und nicht mir wahrend dieses Krieges den Juden Unglück •und l.cidcu gebracht haben, ein Ende zu bereiten. Die l äge der Juden ist nicht!:an/, einzig dastehend. Die (ieschichte der llöhmcn, Polen und einiger anderer slawischer Völker liefert bemerkenswerte Parallelen und bei allen diesen Nationen bestehen jet/t Hoffnungen, dall in der dem Krieg folgenden Pricdciis/eit die ihnen /ugefügten clenientaien Ungerechtigkeiten wieder gut gemacht werden. Wir haben nicht weniger, sondern mehr Opfer gebracht als sic und cs ist gerechtfertigt, dall die uns /ugefügten elementaren Ungerechtigkeiten auch gm gemacht werden. Aber wir müssen zuerst das uns angetane Unrecht der Welt kund tun und bereit sein, eine Aktion zu unternehmen, die das Resultat unserer sorgfältigen llebcrlegung und eims gründlichen Verständnisses der Situation sein muH. Aber wir können dies nur dann tun, wenn die Juden Amerikas diesen Zuständen ein Ende bereiten wollen und es unternehmen, diesem Willen durch die Ta' Ausdruck zu verleihen. Worin diese Tat bestehen soll, bangt von schwierigen und ernsten Entscheidungen ab, bei denen verständige Männer notwendigerweise verschiedener Meinung sein können. Die Juden sind ein Volk von Henkern und sie haben eine Leidenschaft für die Freiheit. Wenn wir uns in Entscheidungen lügen, die für uns mul nicht durch uns getroffen wurden, so kann dies nur deshalb geschehen, weil wir uns tatsächlich dazu gleichgültig verhalten, weil wir nicht oder auf alle Fülle nicht genug darauf bedacht sind, unseren Meinungen Geltung zu verschalten. Und wenn wir nicht genug Sorge tragen, 11,111־ unsere Meinung zur Ocltimg kommt, werden wir sicherlich nicht genügend dafür sorgen, die Opfer zu bringen, die zur Rettung unserer Brüder und zur Lösung des Problems des jüdischen Volkes nötigt sind. Es gibt eine grolle Zahl amerikanischer Juden, die dem Leiden ihrer Brüder und dem Unrecht, das ihnen widerfahrt, nicht gleichgültig gegenüber* stehen. Es gibt eine grolle Anzahl amerikanischer udcii, deren Herz danach brennt, die Ursachen des biglüeks ihrer Brüder zu beseitigen, Ifiese Auicrikancr haben von einander sehr abweichende Mei* nungen über das, was getan werden kann, was getan werden muH und wie es getan werden soll. Sie fordern, über diese Fragen durch ihre nur seihstgewählten Vertreter gehört zu werden und sie verlangen auch die Ansichten anderer zu hören, um die verschiedenen Vorschläge der Beurteilung durch die öffentliche Kritik zu unterbreiten. Sic erachten es für notwendig, dall in Anbetracht der ernsten und schweren aufgeworfenen Probleme nicht die Meinungen weniger, sondern vieler sich ihrer Lösung zu wenden. Neben anderen sind es diese Ovüudc, weshalb sic einen Kongreß forderten, und weshalb sic verlangten, dall er auf demokratischer Basis beruhe und dall die Verhandlungen öffentlich geführt werden. Die Beratungen eines solchen Kongresses könnten durch die öffentliche Diskussion anderer, die nicht Delegierte sind, bereichert werden. Und der Ko»grell selbst wird die nötige öffentliche Meintnig zur Bekräftigung der von ihm gefällten Be- Schlüsse schaffen. Aber der Kongreß ist auch aus anderen Gründen von groller Wichtigkeit, Atiller den Juden, die schon einen Beweis ihrer Bereitschaft zur Linderung der Notlage ihrer Brüder gegeben haben, gibt cs in Amerika noch viele, die die gegenwärtige Not noch nicht zur lat aufgerüttelt hat. Sie sind aus Mangel an Orieutiertheit sehr gleichgültig. Wir setzen in unser Volk so viel Vertrauen, dall bei den meisten das V'citranlwerden mit den Tatsachen sie aus ihrer Indifferenz reillcn und sie zu einer regen Anteilnahme an den Bestrebungen führen wird, die sich mit der Lösung des jüdischen Problems befassen. Wir müssen den scheinbar Gleichgültigen die Lage vor Augen fuhren und ihnen nicht nur die Intensität des hestellenden Leidens klar machen, sondern sie auch dazu liiingen, dall sie an seiner Beendigung Anteil nehmen, wenn anders wir Erfolg haben ' wollen. Und für die Erweckung der Interessen ist der Kongrell ein notwendiges Mittel. Der Kongreil ist nicht Selbstzweck. Er ist eine Zwischenstufe in der Organisierung des jüdischen Volkes, ein Instrument, durch welches sein Wille festgestcllt und dann ausgeführt werden kann. Damit dieser sein Wille getreulich ausgcfiihrt werde, muH der KongrcH demokratisch-repräsentativen Charaktcr tragen. Damit sein Wille in die Tai umgesetzt vverdcj müssen die Beschlüsse seiner Vertreter durch eine intelligente, weit ausgedehnte und von tiefer 1״״״er Ueber/.eiigting getragene jüdische öffentliche Meinung unterstützt werden. Damit die Beschlüsse möglichst weilschauend seien, muß dem Kongreß eine allgemeine öffentliche Diskussion über die vorgeschlagenen Maßnahmen vorangchen. Die Bc- Schlüsse dürfen nicht die Weisheit weniger, wenn auch begabter und für öffentliche Tätigkeit geeigneter Männer, sondern ufüssen den Oedankcn und das Urteil des ganzen Volkes verkörpern. Die Hilfe muß aktiv sein; sie muß sowohl eine finanzielle als auch eine moralische Hilfe sein, Sic muß die Hilfe von Millionen, nicht einiger edelmütiger, philanthropischer Millionäre sein. Damit die Hilfe der Grolle des Unglücks angemessen sei, muß dem Kongreß die Organisierung der amerikanischen liidenlieit vorangellen, die ihr Zusammenwirken bei der I)urchfültniiig der beschlossenen Maßnahmen garantiert. Der Kongrell darf kein rein sjiiiiiuungsniäßiges Massenmeeting sein. Er muH das wirkungsvolle Instrument der orgaiüsierleii Judeulieit Amerikas werden. Er kann nicht wirkungsvoll sein, wenn seine Funktionen sieh auf das Lassen von noch so sorgfähig vorbereiteten Resolutionen iK'scliriinkteii. Die, denen der Kongreß die Autorität verleiht, für das jüdische Volk zu h;1mlch1( müssen der aktiven Untcrstiüzung der amerikanischen Juden sicher sein. Sie müssen nicht nur zur Tat bereit, sondern auch mit den nötigen Mitteln ausgestattet sein. Was kann der Kongreß erreichen? Erstens bildet der Kongreß, indem er repräsentative Wortführer der amerikanischen Judeulieit schafft, eine Körpersehaftj durch welche die amerikanischen Juden als die einzige grolle neutrale Judcngriippc sich nicht mir autoritativ an andere Regierungen wendet, sondem an die sich eben diese anderen Regierungen, wenn sie mit den Vertretern des ganzen jüdischen Volkes verhandeln wollen, wenden können. Zweitens dürfen unsere Forderungen nicht übertrieben sein. Sogar die Sprache des Kongresses muß gemäßigt sein. Aber die Juden können entschieden verlangen, daß von ganz. Europa, Asien lind Afrika ihre Rechte anerkannt werden. Der Kongreß wird diese Ideenhasis, die zwei demokratischen Prinzipien entspringt, aiiszn,arbeiten haben, Der Kongreß soll einen Begriff von den Nöten geben, denen die Juden in den verschiedenen Ländern, in denen sie leben, aiisgcsctzt sind, und von den 'politischen Verhaltiiisseu, unter dunen sieh große Gruppen von Juden beim Ende des Krieges befinden Verden. Er muß, natürlich in Ucbereiiistinimtuig mit dem allgemeinen Willen und einem ausführbaren Programm, die Ge* sehn He führen. Aber der Kongreß muß viel weiter gehen. Bloße Proteste und Manifeste werden nichts aiiszurichteu .vermögen. Der Kongreß muß Männer zu seinen Wortführern wählen, die ihr Mandat amirhmcn, um ihre Pflicht in den Grenzen dieses Mandates zu tun. Aber diese Männer dürfen nicht bloß durch Autorisation gestützt werden. Der Kongreß muß die Maschinerie schaffen, die dafür bürgt, daß das, was diese Wortführer versprechen, auch erfüllt wird, und, was mich der Fricdensvertrag .111 Gewinn bringen mag, das einheitliche Bestreben der Juden aufrecht erhalten wird. Wieviel wir zu tun haben, uni diese ganze ernste Aufgabe zu erfüllen, können wir ans unserer Erfahimug mit der rumänisch-jüdischen Toleranzklausel des Berliner Vertrags von 1S7S lernen, die so sorgfällig ins Werk gesetzt und so sehr überschätzt wurde. Es würde unendlich besser gewesen sein, wenn diese Fürsorge für die Gleichberechtigung der rumänischen Juden nicht vertragsmäßig festgelegt worden wäre, weil die Mißachtung, mit der sic Rumänien behandelte, die Hilflosigkeit der Juden der ganzen Welt offenbar machte, Würde die Mnschinerie der organisierten Juden existiert haben, so wäre Rumänien gezwungen gewesen, sein Wort zu halten, Dur Kongreß soll uns diese Macht verschaffen durch Männer, Geschicklichkeit, Einfluß und Geld, die nötig sind, um die errungenen Vorteile zu erhalten. י Drittens wird der Kongreß die weitere Wirkung Italien, daß in Amerika oin einheitliches Iiideiitnm geschaffen wird, ohne (fas die Erreichung des Zieles unmöglich ist. Die Einheit wird dadurch geschaffen, daß die Minorität zusammen mit der Majorität nrbeitet, um das gemeinsame Ziel zu erreichen, nachdem die Meinung und der Wille der Majorität auf demokratischem Wege festgestcllt worden ist. Dies steht im Einklang mit amerikanischen Mcfhndcn und den Fordci'inigcii der Loyalität, Die bisherige Unfähigkeit der drei Millionen Juden Amerikas, ihren ausländischen Brüdern zu helfen, darf uns nicht überraschen. Trotz der über zehntausend jüdischen Sonderorganisatioiicn, von denen jede einen bestimmten Zweck batte und individuellen Zielen diente, war keine wirksame Kooperation in den großen Probleinen des jüdischen Lebens möglich. Diese Organisatioiien griffen ineinander über und mußten unvermeidlich in Kollision kommen, sobald umfassendere Probleme in Angriff genommen wurden. Es existierten keine Mittel, die Konflikte zu lösen. Es konnte keine w irksame Kooperation statt finden, weil cs keine Koordination gab. Der Kongreß wird, indem er durch die Unterordnung der Minorität unter den Willen der Majorität diese Einheit schafft, die Kräfte im amerikanisch-jüdischen Lehen unendlich vereinfachen, entwickeln und stärken Dr. Nord au sagte vor einiger Zeit, daß die Juden ein ״Volk des Wunders“ seien, womit er meinte, daß sie die Freiheit ohne die Mittel zu erreichen glaubet!; durch die natürlicherweise Erfolge erzielt werden. Ls ist in der Tat merkwürdig, daß die Juden an einem solchen Gedanken Festhalten. Denn cs gibt kaum ein Volk in der Welt, dessen einzelne Glieder sieh mehr der Tatsache bewußt sind, daß der Erfolg das Resultat ausdauernder Anstrengmig ist. Kein Jude erwartet irgendwelche Erfolge für sieb durch Wunder. Er ist gewöhnt, für sie zu arbeiten und auf solche Weise häufig Erfolge zu erzielen, eben weil er für sic arbeitet. Es ist die Ausdauer des einzelnen Juden, seine Bereitschaft sich zu bemühen, auf Vergnügen zu verzichten und Brot zu verdienen, Gefahren zu trotzen und sich Optcr aufzucrlegcn, die ihm seine persönlichen Erfolge sichern. Aber sobald die Juden füt das ganze Volk Erfolge erzielen wollen, scheinen sic (|j(. ןc), . des täglichen Lebens nt vergessen. Es fehlteן" ־[","" die slaatsmäniiisdie Qualität, die sie hotte verenu" sollen, indem sich jeder hatte sagen ums.ut l.'t' als ein Glied des Volkes will mich mit jedem aiutcren Glied meines Volkes ziisamincntiin, um dJS Ziel m erreichen, an dem das ganze Volk Interesse 11,t und als solches will ich die nötigen Opfer hrin1>cn damit unser großes Ziel erreicht werden kam!״ ' Was wir also brauchen, ist, daß (|H. ein/e|i,cn Juden für die gemeinsame Sache des jüdischen Volke» die ()״(er zu bringen bereit sind, die sie immer zur Erreichung ihrer pcrsönlii heu Erfolge bringen. Wenn die Juden dies zu tun bereit sind, werden die drei Millionen amerikanischer Juden mit ihrer hohen |n. tclligenz und ihrem starken Willen unbedingt einen" großen Einfluß auf die Verbesserung der Lage ihrer Brüder in anderen Landern haben. Geduld ist eitenso nötig wie Zähigkeit. Aber Geduld, Zähigkeit und Unterordnung wird früher oder später auf dem einen oder anderen Weg das große Ziel, das wir im Au״e haben, erreichen. Unsere Beratungen bei unseren Konferenzen und auf dem Kongreß müssen uns (len besten Weg zeigen, auf dem wir am schnellsten zu unserem Ziele gelangen. Aber dies wird nie cr. reichbar sein, solange nicht der einzelne Jude bcreit ist, solche Opfer an Zeit, Energie und Geld zu bringen. Das große jüdische und das große amerikanische Erbe verlangt, daß jeder einzelne von Ihnen sich besonders gelobt, für dieses Ziel zu arbeiten. Selbstkritik Von M o s c 11 e Fabian. Wir gehen einer Stimme der Selbstkritik eines deutschen Zionisten IG um itm zu zeigen, was die deutsche״ Zionist«! von sich verlangen. Daß im deutschen Zionismus nach dem Kriege manches anders werden!null als vor dem Kriege, das ist eine Einsicht, die vielen führenden Zionisten gekommen sein dürfte. In der zionistischen Gemeinschaft hatte allunihlieh eine bedenkliche Seichtigkeit in nationaler Ile- Ziehung Platz gegriffen. Ein flaches, sattes, stagnierendes Schckelzuhlcrtnin halte in unseren Keilten die Herrschaft an sich gezogen. Im ״Beitrag“ verebbte der nationale Schwung. Au die Adresse der v.»rzionistischen und ticbcuzionistischcn P11 i I a 11111 ropen richtete man die Kritik, weil sie die Juden- •frage mit Geld lösen wollten, während sie selbst gleichgültig oder von oben herab wohltnoisdi. fern von ihrem Volk, in den imposanten Weltstädten Europas saßen. Wir hielten uns selbst für viel politischcre Demokraten. Wir wollten die Jmlcnfrage nicht durch Geldspenden lösen und nicht die Rottung des Volkes aus der Ferne finanzieren, sondern wir schritten zur eigenen großen nationalen Tat. Wir, wir Zionisten. Unterschied sielt nicht in Wirklichkeit die zioni» stischc Tat prinzipiell nur sehr wenig von den Taten der stürmisch kritisierten Philanthropen? Wir deutschen Zionisten hatten uns allmählich eine gefährliche Gewandtheit darin erworben, wie man sich durch Schekel- und Gruppenbcitrag, Nationalfondspcnden und Vereinsgebühren von «eilten ernsteren nationalen Pflichten loskauft. Manchmal aber ging bei uns die Entartung des Pflicht;.:׳ fühl* noch einen Schritt weiter. Es gab in DeutstTil.md Zionisten zu Hunderten, ja in Dekaden von I IniuKrtcn, die nicht nur die geweiht« Volkspfliclit versäumten, sondern ihre gemäßigten geldlichen Verpflichtungen mir in verächtlich kleiner und zögernder WeUc erfüllten. Dabei stellte siel! noch die kühne nationale Phrase überall in der jüdischen Ocffentlichkei* zur Schau und allenthalben klang die Gegend leiden• schaftlich von uns, uns, den Zionisten. — ״Das Judentum ist in Oefahrl“ So vv'nrnten wir daa«similntorischc Publikum, das die Gallerie des Juden* tums erfüllt. Was aber taten wir selbst? Wir fuhren fort zu verkennen, daß das Judentum in immer gr<)Here Gefahr geriet, weil wir immer weniger gewillt waren, uns Zionisten zu lösen von einem leichtsinnigen, hohlen, unjüdischen Schekelgcbcrtum. Wir wurden, mit einer neuen Vokabel, die Schekel* und N.iti.mnlfondphilanthropcn des jüdischen Volkes, —־ I)er Weltkrieg hat uns die nationalsittliche, die nationale und sittliche Aufrüttelung gebracht. Die Erschütterung, die das europäische Millionensterben begleitet, ist auch zu den nationalen Juden gtkofflmen. Wir sind nicht mehr, die wir waren und wie wir waren. Unser Menschliches, hiiuingcwebt in die Katastrophe der Zeit, cs wandelte sich a״ den bc* deutsamen Umwertungen, die innerhalb der ettropäischcn Kultur vor sich gingen. Wir erlebten eine radikale Selbstbesinnung. Und so sehe» wir auch heute mH klarerem Auge, was im Judentum* in Gefahr ist. Das jüdische V0Ü: befindet sich freilich in cll’c^ nationalen Qefahr, aber sie droht nicht in erste Linie durch die Schwerter des Weltkrieges. /1:1ך durch politische Sorgen. Nicht durch die tragisc״

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