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Jüdische Rundschau · 1915-11-26 · Heft 48 (26.11.1915) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XX (1915)
Issue
Heft 48 (26.11.1915)
Date
1915-11-26
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 386 J U E DI SC H E RUNDSCHAU Nr. 48 Vielfaches m ״eben. Man bringe den ״Kriegsbeitrag“ mir in die richtige Proportion zu dem, was man sonst etwa -für Liebhabereien ausgibt, für Zigarren oder Hier oder Sammlungen oder von unseren Ziomstinnen für Putz oder Garderohe oder Schmuck ... Wenn nur die Hälfte der Schekelzahler die 6 M. bezahlte, so wäre das eine einmalige Einnähme von 30 000 M. Was könnte dafür alles geleistet werden! Wie wertvoll wäre das für unsere kommende Friedensarbeit! Und welch große Aufgaben jetzt zu erfüllen sind, weiß doch jeder, der die Entwicklung der zionistischen Arbeit verfolgt. Darum wolle jeder und jede unter dieser Hälfte sein, die wenigstens die obigen 30 000 M. aufbringeii soll. Aber er und sie denke daran, daß der eine und die andere doch vielleicht etwas pflichtvergessen sein könnten und bezahle darum gleich für einige weitere mit. Aber noch eins verstehe ich in den Ausfiihrungen Dr. Hantkes nicht. Weshalb sind die Landesbeiträge so vieler Ortsgruppen für 1914 ausgefallen und für 1915 zurückgegangen? Die Einnahmen der Ortsgruppen sind doch nicht etwa durch den Krieg so viel geringer geworden? In allen Vereinen - das hört man von allen Seiten betrachten es alle für E11 reifpflicht, besonders die, die zu Hause bleiben konnten, die Vereinsbeiträge auch im Kriege pünktlich zu entrichten. Und wenn gar ein Fünftel der Mitglieder eingezogen ist, so vorringert das doch die Vereinseinnahmen lange nicht um so viel, als die Ortsgruppen in diesem Jahre durch die verminderte Propagandainöglichkeit, durch das Ausfallen der öffentlichen Versammlungen sparen. Danach müßten doch eigentlich die Ortsgruppen allesamt bei einigermaßen guter Wirtschaftsführung imstande sein, der Zentrale sogar aus dem Vereinsvermögen besondere Vereins-Kriegsbeiträge zukoinmen zu lassen. Der (ieschiiftsfiihrende Ausschuß bzw. das Zentralbureau sollte hier nur etwas energisch sein mul gegen die ,,Drückeberger“ recht kräftig Front machen. Nur immer Listen der säumigen Ortsgruppen gebracht! Man soll sic kennen und allgemein wissen, wer seine Pflicht getan und wer nicht! ... Und Sie, verehrter Herr Redakteur, haben nun die Freundlichkeit und drucken dies alles recht hübsch ab. Der Burgfriede wird dadurch nicht gefährdet. Benutzen Sie aber nicht etwa Ihre Federgewandtheit, 11m meine Ausführungen irgendwie abzuschwächen, stellen Sie sie vielmehr in den Dienst dieser Aufrüttelungsarbeit. Es wird sicher nicht so unlohnend sein für unsere Landsmannschaft. Am letzten Ende sind unsere Freunde nämlich das will ich Ihnen im Vertrauen verraten - nur etwas lässig und bedürfen ״Hachaklai“*) 1' i 11 O r 11 IS a 11 s Erez t s r a e I. Auch 111 normalen Zeiten schlägt jedes jüdisch fühlende Her/, stärker, wenn es von den geistigen Erzeugnissen Palästinas Kunde erhält. Um so mehr muß uns jetzt, wo viele 1 ־'achorgane, ja auch viele Zeitschriften allgemeinen Inhalts in den verschiedenen vom Kriege betroffenen Kulturländern ihr Erscheinen eingestellt haben, da-• (ieschcnk, dm uns Palästina dargebracht hat. erfreuen. Einen besonderen Wert erhalt eine hebräische Veröffentlichung in dieser Zeit durch den Umstand, daß das hebräische Wort, das uns mit unserer großen Vergangenheit verknüpft, sollst überall verstummte. Palästina ist außer Amerika das einzige f.and, in dem noch hebräische Zeitschriften erscheinen. Ein Einblick in die vorliegenden (> Hefte des H a e 1! a k I a i zeigt, welche Fülle von Fragen die Landwirtschaft Palästinas gezeitigt hat und mit welchem Ernst die dortigen fachmännischen Kreise an ibie Lösung herauf roten. Sind war doch die einzigen im Lande die* deutschen Kolonien kommen ihrer ganz geringen Zahl wegen nicht in Betracht - , die imstande und gewillt sind, den verschiedenen einheimischen Feinden der Landwirtschaft Trotz zu bieten. Unsere Bereitschaft auf diesen! Gebiete hat sich auch bei der letzten Heimsuchung Palästinas durch die Heuschrecken bewährt. Wir haben als die einzigen im ganzen Lande einen systematischen Kampf gegen die'Plage■ geführt, (ileiclt zu Beginn des Auftretens der 1 Iciisciireeken wurden in einer von erfahrenen Landwirten und den im Lande tätigen Agronomen *) H a e h a k I a i, Zeitschrift für wissenschaftliche und praktische Landwirtschaft. Redigiert von l>r. At. Zagorodsky. Bd. IV, Heft 1 6. von Zeit zu Zeit einiger sanfter Hinweise. (Hauben Sie das einem auf diesem Gebiet Erfahrenen, Ihrem alten, von den Toten auferstandenen und Sie nun herzlich grüßenden Di barti. Kriegsbeitrag der Zionistischen Vereinigung für Deutschland I. Ausweis Ahrweiler: M. 6,— Dr. S. Loeb. Allenstein: M. 10, Herrn. Ascher; M. ft, - j. Wistinct/.ki. Bamberg: M. 20,- Philipp Adler; M. 10, Albert Weil, Julius Strauß. Berlin: M. 50, Dr. Arthur Hantke; M. 30,— Julius Busse, S. Hepner, Anton Lewin; M. 25, J. Boschwitz, Frau Clara Boschwitz, Lucie Bakon; M. 20,- Emil Bendix, Philipp Lichtenstein, Prof. Warbürg; M. 18, - S. Rosenblüth; M. 12, Willy David, E. Stern, Dr. J. Tugendreich; M. 10, Frau Selma Abramczyk, Viktor Arlosoroff, Leopold Ascher, Julius Berger, Frau Dr. A. Eisberg, Hugo Fraenkel, Dr. G.Gerson, K.-A.Heilborn, Lconerrmaim, OeorgHepner, Dr.Viktorjacobson, Georg Kareski, Dr.Kallncr-Spandau, Dr. F. Kassel, Frau ß. Lesser, Ernst Levy-Lankwitz, Hermann Maaß, Dr. Alfred Nossig, Dr. Walter Pinner, Frau Amalie Rosenthal, Luise Ruppin, Justizrat Schachtel, Theobald Schalem, Frau Hedwig Scholcm, Bernhard Schragenheim, Max Strauß, Dr. M. Warschauer, R.-A. Dr. Weigert, Dr. Zirker, Frau Dr. Zlocist!; M. 8, M. Hancmann, Frau Gertr, Marcuse; M. 7,-— Dr. J. Kronstcin; M. 6,— Leo Alterthum, Thekla Ascher, Kar! M. ßaer, J. Barffeld, Rcinhold Cohn, Dr. Karl Cohn, Frl. Grete Colinen, Frau Willy David, F'rau D. Davidsohn, Marie!Davidsolin, Frl. Dr. Dukas, Dr. A. Eliasberg, Frau Dora Eliasberg, Betty Frankenstein, E. Freundlich, R.-A. Martin Freund, Leo Foerder, Erich Frey, A. L. Fürst, Frau Eva Goldberg, Willi. Goldschmidt, Dr. .Moritz Goldstein, Leo Grünfeld, Berta (irod/in, Frau I>r. Hantke, Dipl.-Ing. Haber-Schaim, Georg Hoch, Heb. Infeld, Apoth. Jacobovvitz, Dr. Martin Joseph, Jakob Kahan, Jakob Loewenberg, Dr. Majercik, S. Ncißer, J. Oppenheim, Dr. Franz. Oppenheimer, Willy Preiß, Hilde Pretili, Gusta Radlauer, ü. Rosenthal und Herrmann, Dr. Salinger-Lichtenberg, Oskar Saul, Alfred Scherk, Alex. Schlesinger, Josef Singer, R.-A. Steinitz, Frau R.-A. Steinitz, J. H. Wagner, H. Wilk, Dr Alfred Wolff, Georg Wolff, Wolpe, Max Wolisteiner, Hans Zamory, Frau Bertha Zainory. Beuel: M. 10,— Max Goldreich. Beuthen: M. 20,— Hugo Lesser, Siegfr. Lesser; M. 10,— Ing. Eugen Fraenkel, S. Grünfeld, Leopold Guttmann, J. Her/fcld, Eugen Weißmann; M. 6,— Frau L.otte Emmerich, Therese Frankel, R.-A. Dr. Kopfstein, Zivil-lng. Koplowitz, Simon Nothmann. Breslau: M. KM», Lippntaim Bloch; M. 30,-- Zahnarzt Schachtel; M. 10, Frau Hedwig Cohn- Vohssen, Jules Friedländer, Zahnarzt Georg Levy, Frau .Mühsam, Herbert Peiser, Hugo Singennann; M. 8, Zahnarzt Martin Falk; M. 6, Zahnarzt Baer, Lucie Kober, Ludwig Tockus, Frieda Weißmann, Isidor Wcißenbcrg, Dr. Kurt Weiß. Briesen: M. 6, - Arnold Mendeisohn. Chemnitz: M. 50,— Leopold Jacoby; M. 20,— Zahnarzt Schönberger, Dr. Walter Frankel; M. 10, Max Deutsch. gemeinsam veranstalteten Versammlung in M ik weh- Israel Weisungen aiÄgearbeitct, denen sich alle Kolonisten zu fügen hatten, um dem grausamen Feind beizukommen. Der Kamp! wurde auch energisch geführt, und wenn unsere Arbeit nicht von dem erhofften Erfolge gekrönt war, so beruhte dies erstlich auf dem Mangel' an geeigneten Kampfmitteln, I die infolge der Absperrung Palästinas vom Auslände nirgends aufzutreiben waren, mul ferner ztun guten Teil auf der Passivität der arabischen Bevölkerung. Die türkischen Behörden billigten übrigens unsere Maßnahmen vollkommen und bekundeten ihre Auerkeinitmg dadurch, daß sie den Agronomen Aarons o 11 11 zum Chef des Amts für Bekämpfung der He lisch recke 11 ernannten. Selbstverständlich nimmt die Behandlung der Heuscbrechenplage einen großen Raum in den sechs Heften der genannten Zeitschrift ein. Belehrende Aufsatze über die Heuschrecke selbst und ihre Bekämpftmg schreiben f ir. N a i in, Iir. Z a g a r o d s k y, Dr. M a s i e mul Agronom '(»et t 1 11 g e r. Oettinger, der als Agronom in Argentinien tätig war und bei der dortigen Bekämpfung der Heuschrecken mitgearbeitet hat, gibt interessante Winke für die Praxis dieses Kampfes. 111111 ist es auch gelungen. Reinkulturen des Coccobaeillus acridiorum aus dem Auslände herein- /!!bekommen, die zur Herstellung des in Argentinien rnit Erfolg־ gegen die Heuschrecken angewandten H e reis c 11 e 11 S e r 11 in s dienen. Leider trafen diese z.u spät in Palästina ein und das Serum wurde infolge der Erkrankung des Bakteriologen am Natan S t r a u lisehen Pasteur-Institut noch später fertig. Der Nutzen, den ein serologisches Institut im Kampf gegen derartige Landplagen bringen kann, tritt hier klar zutage. Von verschiedenen Seiten wird in der Zeitschrift daher auf die Notwendigkeit eines solchen bakt e r i o ( o g i s c h - s e r o logischen Instituts hingeviesen, das, reichhaltig mit wissenschaftlichen Kräften und Materialien ansgestattet, imstande sein Danzig: M. 20, Albert Fischer; M. 15, Siegfried Levy, Frau S. Lew; M. 12, Wolf Zimels; M. f), Bruno Fischer, Apoth. Heinrich-Neufahrwasser, Elias Nachmannsohn, Mirjam Zimcls. Darmstadt: M. 7, Frau Oppenheimer; M. 6,— Mathias Rosenstock. Dessau: M. 6, Frau Minna Goldscheider. Deutsch-Eylau: M. 10,- R.-A. Lewin. Dortmund: M. 20, Dipl.-lng. Abeies; M. 6,— Simon Eichengrün, Gustav Eisenstein - Hombruch, Hugo Moser, Ing. H. Sapir. Dresden: M. 10,— N. N.; M. 6, - W. Schenker. Duisburg: M. 10,— D1׳. H. Epstein. Düsseldorf: M. 10, - Josef Cohn, B. Fricdländer, J. Michalowski; M. 0, Hirschland. Elberfeld: M. 30, Dr. Griineberg; M. 25, Dr. Bernstein; M. 20, Dr. Aaron, Siegm. Adler, l»agob. Walter; M, 10, Alfred Adler; M. 6, Mirjam Epstein, Ref. Dr. Albert Strauß-Solingen. Emden: M. 10, Frau J. Stein; M. 6. Phifipp Meyer, Edgar Meyer. Erfurt: M. 16,— Melitta Baumfardt; M 6,— Dipl.-lng. M. Ladyjensky. Essen: M. 20,-- Levi Rosenberg; M. 6. . Helene Weinberg. Eydtkuhnen: M. 6, M. A. Schaudinischkv. Floß: M, 10,- Ferdinand Bloch. Frankfurt a. AI.: M. 10, Heimo Friedmann, San.- Rat Dr. Goldberg-Heddernheim, Isak Heimann, Friedricli Rothschild, Schw. Laura Schlager, S. Stiebel; M. 8, Grete Kramer; M. 6, Rosa (irünblatt, Gustav J. Rapp, M. Rapp, Isidor Schloß, S. Strauß. Freising: M. 10,— Anna Lewin. Fulda: M. 6, Gusta, Frieda, Oskar, Fanny Nußbäum (je 6,— ). Gleiwitz: M. 10, Salo Oriinbcrger: M. 6, Joseph Guttmann. Glogau: M. 10,-- Dr. Alfred Schreuer. Gnesen: M. 8,— R.-A. Neniann. Gollub: M. 100, Apoth. Adolf Riesi n leid Gr.-Kackschen: M. 10, H. Neumark. Graudenz: M. 12, Frau Jula Herrmann. Gunzenhausen: M. 6, Zahnarzt Wolff. Halle: M. 20, Dipl.-lng. Löwenberg; M. 6, ~ Gehr. Danglowitz, Wilhelm Sch wart/, Wolf. Hamburg: M. 20, Frau R. Calniann, Dr. Max Levy, Rosa Lubarsch, Mor. S. Wolff, Frauenvereinig, tl. Z. O. G. Hbg.-Altona; M. 12, Frau Marie Fischer; M. 10,— Dr. L. Allen, B. Dünn. L. Estermann, Markus Hecker, Dr. Gustav Levien, Erna Levy und M. Friedländer, Dr. S. Levy u. Frau, Eduard Löwe, Leo M. Michael, Dr. Soskin, Dr. Weigert 11. Frau; M. ft, Leopold Abraham, S. Aron, L. Barucb, Gotthardt Benscher, l>r. Fuchs, P. Gold- Schmidt Wwe., W. Goldschmidt, Betty Heimann, Frau L. Levy, Eugen Lutzer, Ludwig Mathiason, Zattnarzt Unna. Hamm: M. 6,— S. Freund. Hannover: M. 10, - Max Wolff; M. 6,. R.-A. Block. Heidelberg: M. 25,— Jul. Simon; M. 20, - Herbst. Hildesheim: M. ft,— Friuizehen Orkin. Hindcnburg: M. 0,-• Nebel jun. Jeßnitz: M. 6, - Apoth. Roschwitz. Insterburg: M. 10, Julius Sommerfeld. Karlsruhe: M. 20, Fritz L. Stern; M. 6,— Alice Hotnburger, N. Löwenstein, CI1. Schäfer. Kattowitz: M. <j, - Grete Centawer. Kiel: M. 10, R.-A. B. Tannenwald. Köln: M. 20,— Aron Baer, Js. van Cleef, Abr. Salm; M. 12,— Gehr. Hofmatin; M. 10,— Morita Levy, Abr. Reinhardt, Hedwig Bähr, S. Enker, J. müsse, selbständige Untersuchungen anzustellen und zu veröffentlichen. Der Gesundheitszustand der Tiere und Pflanzen im Lande läßt noch viel zu wünsche» übrig, besonders die Tierkrankheiten machen de* Kolonisten viel zu schaffen. Recht zeitgemäß erscheint deshalb der großzügig angelegte Aufsatz U. F e I d nt a 11 n s über die PfLinzenkrankheiten, dessen erster Teil den Namen ״Die kryptogamischen Krankheiten“ trägt. Der Verfasser bespricht die liäufigsteil und wichtigsten Krankheiten, mit denen die Land- Wirtschaft in Palästina zu kämpfen hat. Die Rost- und Brandkrankliein11׳ des Getreides, die Mehltaukrankheiten der!?ehe, die Kräuselkrankheit der Mandel- und die Riißiaiikraukheit der Oelbäume werden genau besprochen. Ursachen, Entwicklung und Bekämpiungsmitfel werden in wahrhaft volkstümlicher Weise, ohne dadurch an Wissenschaftlichkeit etwas ciiizubülicn, geschildert. Auch sprachlich bietet dieser Aufsatz manches Interessante; man muß beachten, daß über einen solchen Gegenstand liier ztun erste»- mal hebräisch geschrieben wird. Der Autor hat mit Geschick die sprachlichen Schwierigkeiten der wissenschaftliche!» Terminologie überwunden. Leider wird in Palästina ans Mangel ari geeignete» Forschungsanstalten den verschiedenen Tier- und Pflan/.eitkrankheif ett, die dem Volksvermögcn jährlieh soviel Werte entziehen, nicht die erforderliche Aufmerksamkeit geschenkt. Die Bekämpfung gesehielü oft nach europäischem Muster, ohne die Unterschiede in Klima und Boden genügend zu berücksichtigeu. Feld m a!1 n steht ganz und gar unter dem Einflüsse der in Frankreich bzw. in Deutschlaad angewandten Bekiimpfungsiiiittcl. Mit den zwei wicbtigsten Faktoren der Parasiteneutvvickhmg, Wär«K und Feuchtigkeit, steht es in Palästina aber ga*» anders als in jenen Ländern. Während eine erhöhte Temperatur im gemäßigten Europa die Schmarotzerentvvicklting begünstigt, wirkt sie auf die Pflanzen- Parasiten Palästinas hemmend, wenn nicht tötend et»; ein richtiger Chamsin bedeutet für sie alle den Tod.

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