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Jüdische Rundschau · 1915-03-19 · Heft 12 (19.3.1915) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XX (1915)
Issue
Heft 12 (19.3.1915)
Date
1915-03-19
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 94 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 12 den Soldaten zu, nichts von den Juden anzunehmen. ״Hütet Euch“, schrien sie, ״sie wollen Euch töten! Brot und Tee sind vergiftet!“ Es war ein kritischer Augenblick und es schien, als ob ein schrecklicher Pogrom ausbrechen würde. Glücklicherweise wurde hierbei eine Tragödie vermieden. In Grayevo führten die Polen die deutsehen Truppen in das jüdische Viertel und forderten sie auf, die Häuser zu plündern, und später erzählten sie den russischen Truppen, daß die Juden mit den Deutschen sehr gut gestanden und ihnen auf alle mögliche Weise geholfen hätten. Ich habe über die Tragödien, die sich in den polnischen Provinzen abgespielt haben, und über die Leiden der dortigen Juden menschliche Dokumente in Form von Briefen von Augenzeugen der Pogrome und der Austreibungen erhalten, ferner Schilderungen von Schreibern, welche den Szenen eines Trauerspiels beigewohnt haben, das schlimmer als die belgische Tragödie ist. Die folgenden Auszüge aus einem Brief, der kürzlich aus Russisch-Polen in New York eintraf, enthalten den schlichten, herzzerreißenden Bericht über die Schrecken eines Gemetzels in der Nähe von Tarnobrzeg: ״Und jetzt, mein lieber Sohn, will ich Dir erzählen, was Deinem Vater und Deiner Mutter passiert ist. Am Dienstag wurden etwa 100 Juden, darunter Frauen und Kinder, an der Seitenwand aufgestellt. Die russischen Soldaten schossen ihre Flinten auf uns ab. Unsere Seufzer stiegen zum Himmel auf; wir sprachen unsere letzten Gebete. Da hatte Gott Mitleid mit uns, und nur der jüngste Sohn von Isaak Treger wurde erschossen. Hiernach ergriffen die Soldaten sechs junge Leute,'fesselten sie und peitschten sie, bis Blut floß. Dann nahmen sie die ältesten zehn Männer unserer Stadt und hielten sie 48 Stunden lang in einem Keller in V i m i s h 1 i n gefangen. Dank dem lieben Gott, daß ich das überlebt habe, ich war froh, mein Leben gerettet zu haben, weil ich imstande war, die Toten nach dem jüdischen Gesetz zu begraben. Wäre ich nicht hier gewesen, so wäre Euer Großvater und die anderen aus Mokshoiv in Byata Gura im Walde geblieben. Sie wurden dort aufgehängt, und man ließ sie vier Tage im Walde hängen. Dann wurden sie alle zusatnmen in einem Grabe beerdigt, einer über den anderen. Ich hörte dies einen Tag nach der Hinrichtung. Yochevedel kehrte zurück. Sie hatte sich irgendwo versteckt. Ich ging zum Grafen und bat ihn, mir zu erlauben, die Toten auf dem jüdischen Friedhof zu begraben. Aber die Russen wollten mir dies nicht gestatten. Drei Wochen später kehrten unsere Truppen in die Stadt zurück. Ich ging zu den Behörden und bat sie um die Erlaubnis, die Toten zu beerdigen. Es war gut, daß ich beizeiten gegängelt bin, denn sonst wären sie für immer im Walde liegen geblieben. Ich hatte Großvater gebeten, mit uns zu kommen, aber er sagte, es wäre schade, unser Haus im Stich zu lassen, wofür er so schwer gearbeitet hatte. Als wir den Kanonendonner hörten, liefen wir nach!Maidan. In Maidan warteten wir auf Vater, aber er kam nicht. Wir konnten dort nichts zu essen bekommen, denn alle Leute aus Maidan waren schon entflohen. Von unseren Soldaten erhielten wir etwas Brot. Am dritten Tage liefen wir nach Kolbushow und trafen auf dem Wege Moses Bartsen mit seiner Familie. Als wir Kolbushow am nächsten Tage erreichten, fanden wir dort fast niemand mehr. Fast alle Juden waren schon am Freitag geflohen. Ich wußte nicht mehr aus noch ein. Die Mutter war nicht mehr imstande, weiterzugehen, und daher blieben wir 10 Tage dort. Am Sonnabend um 3 Uhr kamen die Russen an. Am Sonntag Abend, dem jüdischen Neujahr, schlugen sie drei Juden tot, Vater und Sohn und des Sohnes Schwiegervater. Du kannst Dir unsere Gefühle vorstellen. Was sollten wir tun? Es war uns nicht gestattet, die Stadt zu verlassen. Wir versteckten die Mädchen unter den Betten, und alle zehn Minuten kam ein anderer Kosak und verlangte Nahrung, Geld und unsere Uhren. Aber wir hatten selbst nichts zu essen. Aber sie glaubten nicht, daß wir ihnen die Wahrheit sagten. Gott sei dank, daß man uns am Leben ließ.“ Unter den Briefen, die ich von Vertrauenswürdigen Leuten erhielt, welche den östliehen Kriegsschauplatz, Polen, besucht haben, ist die folgende lebendige Beschreibung der jüdischen Verbannten aus Skierniev i e c e bemerkenswert; ״Ich traf einen der jüdischen Landvvehrmänner aus dem unglücklichen Skiernievice in einer der zahlreichen Warschauer Herbergen für vertriebene Juden, einen bleichen erschöpften jungen Menschen, halb Arbeiter und halb gebildet. Seine schrecklichen Erfahrungen hatten bei ihm einen unauslöschlichen Eindruck hinterlassen. Er schien jedes Furchtgefühl verloren zu haben, so sehr war er darauf bedacht, durch die Straßen zu rennen und jedem Passanten die Tragödie zu verkünden, die er erlebt hatte. Die Herberge war überfüllt von Frauen, Kindern, alten und schwachen Leuten. Die erwachsenen Männer durchstreiften alle Tage die Stadt, um Mittel aufzutreiben zum Wiederaufbau ihrer zerstörten Heimstatten. Die Luft war so verdorben, daß man kaum atmen konnte. Aber wer in diesem jüdischen Jammertat dachte an frische Luft? Der jüdische Landwehrmann und ich fanden einen Platz auf einer harten, schwarzen Bank nahe am Fenster. Er begann mir die Geschichte der aus Skiernievice vertriebenen Juden zu erzählen, und beim Zuhören fielen mir die furchtbaren Geschichten von Chmelnitzkys Horden ein, welche mir bisher unglaublich erschienen waren. Er sprach in langsamem Tone, welcher seine unterdrückte Erregtheit verriet. ״Wir bildeten eine freiwillige Landwehr,“ erzählte er. ״Als die russischen Truppen und Behörden Skiernievice verlassen hatten, fühlten wir, daß wir unter wilden Tieren zurückgeblieben waren, welche uns jeden Augenblick in einem Pogrom kreuzigen konnten. Wir gingen zum Bürgerkomitee, welches ausschließlich aus Polen bestand, und erbaten für die Juden die Erlaubnis, in die Landwehr einzutreten, aber die Polen verweigerten dies. Wir bildeten daher in unserer Stadt eine Landwehr, welche neben anderen Aufgaben die Jutltil vor der polnischen Landwehr schützen sollte. Inzwischen rückten die Deutschen in die Stadt ein. Wir hatten viele Geschichten gehört, in denen die Polen den russischen Behörden gegenüber falsche Anklagen gegen die Juden erhoben hatten und fürchteten uns daher, mit den Deutschen zusammenzutreffen. Die Polen gingen allein und erzählten den Deutschen, daß wir, die Juden, die einzigen Freunde Rußlands dort wären. Aber die Deutschen haben uns nicht belästigt. Sie bezahlten alles, was sie entnahmen, in bar oder in Schecks. Einer der deutschen Landsturinleute rief uns zusammen und sagte uns: ,Wir führen nur gegen die russischen Soldaten Krieg und nicht gegen friedliche Einwohner. Wir werden Euch nicht beunruhigen, wenn Ihr uns nicht in die Quere kommt. Im Gegenteil, wir bringen Euch die Freiheit!‘ Eines Tages brauchten die Deutschen einen Stall für ihre Pferde. Unsere polnischen Freunde fanden die jüdische Synagoge passend für diesen ,Zweck. Ohne weiter zu suchen, brachten die Deutschen ihre Pferde in das Heiligtum. Die Juden waren entsetzt, denn bis dahin hatten die Deutschen sich richtig benommen. Der Rabbiner und einige angesehene Juden begaben sich zum deutschen Kommandeur und flehten ihn an, die Synagoge zu verschonen. Er nahm sie herzlich auf, tadelte sie aber, nicht polenfreundlieh zu sein. Als sie ihn baten, die Pferde aus dem Gotteshaus entfernen zu lassen, war er sehr überrascht. Er hatte nicht gewußt, daß das Gebäude die Synagoge war. Er gab seinen Soldaten sofort Befehl, und diese entfernten die Pferde aus der Synagoge und reinigten dieselbe so, daß sie sauberer war als vorher. Sie kennen gewiß den Zustand unserer Synagogen in den kleinen Städten.“ ״Und wie endete diese Angelegenheit?“ unterbracn ich ihn. ״Wir haben diese Gutmütigkeit der Deutschen teuer bezahlt,“ erwiderte er. ״Einige Tage vor dem jüdischen Neujahrsfest zwangen die Russen die Deutschen, die Stadt zu räumen. Wir erwarteten mit Schrecken die Rückkehr der russischen Truppen, denn wir hatten zuviel von den schlechten Erfahrungen der Juden in anderen Städten unter solchen Umständen gehört. Die Polen drohten uns mit furchtbarer Rache, wenn die Russen kommen würden. Und so geschah es. Die Wirklichkeit übertraf unsere schlimmsten Befürchtungen. Am Neujahrsabend kehrten die Russen zurück. Die Polen gingen ihnen auf der Landstraße entgegen und klagten die Juden hinterlistig an, den Deutschen geholfen zu haben. Das Resultat war, daß die Russen gleich als unsere Feinde die Stadt betraten. Der russische General hatte mit einigen angesehenen Polen eine Unterredung und beschloß, die Juden sofort schwer zu bestrafen. Am Nachmittag erschien auf dem Marktplatz ein Offizier mit einer großen Trommel und verkündete, daß die Juden sich vorbereiten sollten, am nächsten Tage um 11 Uhr die Stadt zu verlassen. Wir waren wie vom Donner gerührt. Wohin sollten wir gehen? Was sollten wir beginnen? Der russische Offizier fügte hinzu, daß kein Jude in Skiernievice bleiben dürfe, weil alle verdächtig seien, und daß jeder Jude, der zauderte, als Spion erschossen würde. Wir eilten zum russischen General und flehten ihn an, uns zu schonen. Wir hielten ihm vor Augen, daß man uns verleumdet hätte, aber vergebens. Er beharrte dabei, daß er unsere Ansprüche nicht berücksichtigen könne, weil der Befehlshaber der russisehen Armee in unserer Gegend, General Seheideman, ihm diesen Befehl gegeben habe, ln der Stadt erzählte man sich, daß, als General Seheideman vor einiger Zeit sich in der Stadt aufhielt, er die Vertreter der Bürgerschaft einberief und von ihnen eine Garantie für die Loyalität der Einwohner den Russen gegenüber verlangte. Da die Vertreter sämtlich Polen waren, so gaben sie dem General eine Liste aller verdächtigen Leute, in welcher alle Juden enthalten waren. Als wir sahen, daß alle unsere Bemühungen vergeblich waren, entschlossen wir uns, unsere Be- Sitzungen zu verlassen und nur unser Leben zu retten. Jedermann bereitete sich für die Reise vor. Die Ereignisse jener Nacht schreien zum Himmel. Es wurde uns nicht einmal gestattet, die Kranken und Wöchnerinnen zurückzulassen. Nur den jüdischen Bäckern, Schmieden und einigen Lieferanten gestattete man, zu bleiben. Aber diese wollten nicht bleiben und trafen gleichfalls ihre Vorbereitungen zur Abreise. Laut Befehl des Kommandanten mußten die Juden am rechten Ufer der Weichsel abziehen. Am Neujahrstage um 11 Uhr versammelten sich ca. 7000 Juden, die ihre Kinder und Kranken trugen, auf dem Marktplatz, ln einer halben Stunde wurde diese Zahl noch durch etwa tausend Juden vergrößert, welche man aus den benachbarten Dörfern vertrieben hatte. Die Polen warteten nicht einmal ab, bis die Juden die Stadt verlassen hatten, sondern begannen sogleich die Häuser und Läden zu plündern. Sie trafen auf keinen Widerstand, denn die Juden waren natürlich inachtlos. Wir, die jüdische Landwehr, umgaben unsere Gemeinde, um unser Leben und die Ehre unserer Frauen zu verteidigen. Ich kann unsere ,(.'jefühle nicht beschreiben. Wir waren so in Wut, daß, wenn wir uns Bomben hätten verschaffen können, wir uns und ganz Skiernievice in die Luft gesprengt hätten. Es war Sabbat, aber der Rabbiner gab die Erlaubnis, die Kinder, die alten schwachen Männer und die Frauen in Wagen unterzubringen, welche wir!zu unerhörten Preisen mieteten. Wir nahmen die Gesetzesrollen in die Hand, und unter dem wüsten Cieschrei der Polen und der Soldaten verließen wir schweigend und verzweifelt die Stadt. Selbst die Kinder weinten mit uns.“ Ein gut aussehender Jude mit grauem Haar ,und kohlschwarzem Bart setzte sich zu uns auf die Bank. Mein Gefährte zögerte. ״Stört er Sie?“ fragte ich den Landwehrmann, ״dann werden wir uns in eine andere Ecke setzen.“ ״Nein,“ erwiderte der junge Mann traurig, ״er kann uns nicht stören.“ Ich blickte den Neuangekommenen genauer an und schauderte. Er sah uns gerade ins Gesicht, aber ich fühlte, daß sein Blick durch mich zu einem unsichtbaren Ziel hindurchging. ״Er hat den Verstand verloren,“ erklärte mir der Landwehrmann leise. Der grauhaarige Jude begann sich hin und her zu bewegen und mürmclte unaufhörlich ״Beilis! Beilis!“ ״Dies ist eines der Opfer,“ sagte der Landwehrmann traurig. ״So benimmt er sich, seitdem wir hier angekommeii sind. Er sollte in eine Anstalt gebracht werden, aber wo können wir jetzt eine solche finden? So lebt er hier mit uns, mit den Gesunden. Aber er tut 1ns nichts, er ist ganz ruhig.“ Er fuhr in seiner Er- Zahlung fort: ״Wir wandten unsere Schritte gen Warschau, das ca. 80 Werst entfernt liegt. Wir hatten die Kranken und Kinder während der ganzen Reise zu trage«. Aber wir waren in Leiden gestählt und würden schließlich alles mit Ergebung ertragen haben. Oie schlimmste Erfahrung, die wir machten, war jedoch, daß überall, während wir unterwegs waren, sich neue Scharen vertriebener Juden zu uns gesellten, die noch unglücklicher waren als wir. Den lieben langen Tag schleppten wir uns die schlechten rauhen Landstraßen entlang. Seitwärts bewegten sich lange Reihen rus&ischer Soldaten. Sie waren dabei, das Land aus de■ Händen der Feinde zu ״erlösen“, und gerade diese ״Erlöser“ waren es, die uns die unerträglichste■ Leiden zufügten. Wohin immer die russischen Soldaten kamen, waren sie von Scharen von Pole«, Männer, Weiber und Kinder, begleitet, welche mit Fingern auf uns wiesen und schrien: ,Da gehen sie, diese Beilise! Da gehen die Verräter!‘ ,Beilise‘ riefen die wütenden russischen Soldaten, als wir bei ihnen vorbeizogen. Diejenigen, die ihnen zufällig zu nahe kamen, mußten sogar ihre Schläge fühle■. Vielleicht waren die Russen gar nicht zu tadeln: sie glaubten eben, was die Polen ihnen sagten. ,Nach Sachalin! Geht nach Palästina, Ihr verfluchten Juden!‘ verhöhnten uns die Polen und die Soldaten. Was konnten wir antworten? Oftmals sahen wir unter den Soldaten bekannte Gesichter. Das waren jüdische Soldaten aus Polen und Rußland. Wir hätten ihnen unsere Hände entgegenstreeken und ihnen Zurufen mögen: ,Seht, Brüder, was die Russe« mit uns machen! Ihr seit unterwegs, um das Vaterland zu verteidigen, und hier quält man uns. Rettet uns!‘ Die jüdischen Soldaten würden ihre Häupter geneigt und manches Auge würde sich mit Tränen gefüllt haben. Wir erwarteten, nach Sibirien oder nach Sachalin verbannt zu werden und so schleppten wir!uns nach Warschau, ohne einen Schimmer von Hoffnung im Herzen. Gegen Abend erreichten wir eine kleine jüdische Stadt, Die dortigen Juden hatten vo« unserem Unglück gehört und kamen uns entgegen, u?n uns zu sprechen. Aber lange vorher war ein offizieller Befehl ergangen, der uns verbot, die Nacht in dieser Stadt zu verbringen oder selbst ihre Straßen zu betreten. Die Russen begannen sofort diejenigen fortzutreiben, die ihren Fuß in die Stadt;setzten. Die anderen hinter uns drängten vorwärts, da sie nicht wußten, was in den vordersten Reihen passiert war. Seufzer und Stöhnen füllte die Luft, Männer und Weiber wurden hysterisch, ln dem Gedränge wurde ein Kind erdrückt. Wir wurden wie eine Schafherde zusammengetrieben und mußten die Nacht unter freiem Himmel verbringen. Wir flehten und baten, daß man einigen von uns gestatten möge, in die Stadt zu gehen und Brot lind Holz zu kaufen, aber unser Flehen war vergeblich. Die Offiziere drohten, jeden Juden niederzuschießen, der die Stadt betreten würde. Einige von uns, die sich näherten, um mit den einheimischen Juden zu sprechen, wurden mit brutalen Schlägen fortgetrieben. Am Morgen setzten wir unseren Weg fort. Wir versuchten nicht mehr, in den Städten Halt , zu machen, die wir passierten. Solch ein Versuch wäre nutzlos gewesen und hätte nur die Juden, die dort wohnten und deren Position selbst nicht allzu sicher war, gefährdet. Wir schleppten uns weiter, hungrig und erschöpft. Immer und immer wieder kamen die Polen aus den benatKBSften Dörfern heraus und überhäuften uns mit Schmähungen. Sie schlugen auf diejenigen von uns ein, welche vor Schwäche etwas zurückblieben. Ebenso machten es die Soldaten.

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