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Jüdische Rundschau · 1914-07-10 · Heft 28 (10.7.1914) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIX (1914)
Issue
Heft 28 (10.7.1914)
Date
1914-07-10
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 28 Seite 305 sollten, an 11er Sprache scheiten! wird? Müssen wir tleim unbedingt, sagen auch manche l'rcumle unter uns, jedes schwierige Beginnen durch die radikalsten Zuspitzungen unserer Forderungen noch mehr erschweren? Darauf ist zu erwidern, daß jede Ahlclmung des Hebräischen ihrerseits eine solche Selnvierigkeit hervorruft, daß sie als psychischer Wert nicht geringer als jede andere Schwierigkeit ist. Alle diejenigen, die so gern aus Rücksicht auf Tatsachen Stücke ihrer eigenen Idee zeitweilig aufgehe» wollen und zu Konzessionen an die Wirklichkeit bereit sind, alle diese sollten nun einmal auch mit der Tatsache rechnen, dall das Hebräische jetzt lebensstrotzeiul vor uns steht und nicht zurückgedrängt werden will. Nun wissen wir es wohl, dall es im Lande noch Eiemente des (ihettus gibt, welche dem 1 lebräischen sich noch nicht angeschlossen haben und welche daher Seitensprünge machen können, Elemente, die das Talimidlcrnen ohne Jüdisch und einen Kinder• garten ohne Französisch (Hier Englisch in Jerusalem als dummes Zeug betrachten. Hier kann in der Tat voll ׳'.eit zu Zeit auch noch aus angeblichen religi״s!1 Stimmungen heraus eine Reaktion gegen die immer stärkere Hervorhebung der Sprache aufkommen, hier könnten daher rationalistischer Opportuiii eitis und angeblich wirtschaftliche Notwendigkeiteu einen Stützpunkt für die Idee finden, dall das Sueben nach der Regenerierung der Sprache dem jiidiheit Ocisle nicht entsprechen. Allein alle solche Stützpunkte sind, weil sie keinen tieferen Idealismus zum Inhalt haben, ganz vergänglicher Natur, und weiden nur noch diejenigen zu stärkerer Energie aiHivibcn, für welche die Nationalisierung des Judentum.- um Palästina ein Lebensinhalt ist, nneh dm ihre Arbeit und ihr Dasein jeden Wert und jeden Sinn verloren haben. In Unruhe geraten, werden diese Eiemente ihre Opferfreudigkeit und ihre Leistungsfähigkeil starken mul vor keiner Neiigründiuig zurücksciueiken. Auf diesem (inmde entwickelt sich natiirgemalt bei allen diesen Schöpfern des Hchraismus ein tteillhunger nich neuen Kiilturanstalteii. Die Oefahr könnte sogar leicht zur Ucbcrstürzung dringen, 11ml so gibt es schon im Lande Elemente, die mit einem gewissen Unwillen die Langsamkeit betonen, mit der die Idee der Universitätsgrümlimg verwirklielii wird; ist doch an sieh schon diese Absicht für die jüdische Bevölkerung Palästinas ״iichr eine Willensäiillirmig als eine Erkenntnis. Nach und nach hat sieh aber das Gefühl hcrausgehildct, als oh die ganze jüdische Gemeinschaft Palästinas mit der Universität erst ihre Krone erhalten würde. Viele /eichen sprechen sodann dafür, dall die beabsichtigte Gründimg von Fakultäten neue Kräfte hervorrnlen wird, dall die Universität eine Anziehungskraft von 1111ermeliliehem kulturellen und wirtschaftlichen Werte sein wird. Wenn es schon jetzt Hunderte von Familien gibt, die wegen des Jaffaer Gymnasiums nach Palästina ühcrgesicdelt sind oder übersiedeln wollen, so wird diese Bewegung durch die Universität in noch weit höherem Grade genährt werden. J eil es hebräische Institut zeigt den Juden in der Diaspora, welche Realitäten in der Erziehung vorhanden sind, deren seelischen Wert sic noch gar nicht erkennen. Um wieviel mehr wird cs mit der Universität sein, deren Gründung schon alle Wunden der jüdischen Wirklichkeit aufdeckt. Die ganze Tragik der jüdischen Jugend erkennt man überhaupt in ihrem ganzen Umfang erst, wenn uian ihr Lehen in Palästina beobachtet. Liier zum erstenmal versteht man es, was das jüdische Kind infolge der abnormen Situation der Juden in der Diaspora entbehrt. Der Unterschied zwischen den La!!- dem, in denen es den Juden äuiierlich gut geht, inul denen, wo es ihnen schlecht geht, bestellt nur darin: in den einen Ländern fühlt das jüdische Kind an sieh selbst die gesamte Last des Golus, in den Staaten, in denen die Juden emanzipiert sind, bildet cs sieh ein, daß es sich darüber hinwegsetzen kann. Ein willkommenes Freiheitsgefühl des jüdischen Kindes oUm Rücksicht auf andere, ohne Furcht vor spezifiselmn Katastrophen oder plötzlichen ״humanen“ Einfällen von Mitschülern, ohne ständige Anpassung an die Tradition und Sehnsucht der glücklichen Fremden ך־ f'ir. solches Freiheitsgefühl gibt es für das jüdische Kind außerhalb Palästinas überhaupt nirgends. Eine günstige Kombination 'mannigfaltiger Umstände hat cs aber bewirkt, daß Tel-Awiw das Eldorado des jiidisclup. Kimies geworden ist. Hier ist ein Fleckchen Eide vorhanden, worauf das jüdische Kind sich ungeiiemnit als jüdisches fühlen üann und sich in seiner Natürlichkeit nicht stets als jüdisches zu fühlen brrmoht. Die Tatsache, daß das jüdische Kind in den Fnlsclicidungsjahrcn nur die hebräische Sprache spricht und nicht weiß, daß andere jüdische Kinder!״ einer abweichenden Lage sich befinden können, >st besonders vielsagend, ich habe Kinder getroffen, die es ״jcht wrnßten, daß es Juden gibt, welche nicht nebr,lisch sprechen können, und andere wiederum traf ■eh, die osteuropäische Juden, welche nicht Hebräisch sprechen, nidit recht gut in ihre Nation einzureihen verstanden und sie, ohne ausfällig werden zu wollen, einfach als ״Jargonim“ bczcidincten. Besonders er-;reiiiith ist dabei die Tatsache, daß die Regeneration n> Palästina auch äußerlidt den Typus des'Jüdischen Kindes zu einem Typus von wunderbarer Schönheit 1,nigeslaltcl. Daß die Schuljugend in Palästina einen Kauz, prächtigen Eindruck macht, müssen »och so kritische Geister zugeben. Es gibt kaum ein wohltucmicrcs Gefühl in Palästina, als diese frischen und kräftigen Kinder sich herumtummcln zu sehen und waI1rzunehmen, wie sic ihr Volljudentum ׳ genießen, v<nn Golug nichts wissen und die hebräische Welt 1״ ״,Rehaffen. Es darf darum auch nicht wunder ״dimen, wenn die Erwachseneren der Schuljugend _jü EPISCHE RUNDSCHAU selber ein solches Interesse an den nationalen Fragen j nehmen. Ihr Lehen ist zur Absurdität geworden, wenn j .־iiitinatioiiale oder halhn.itionalc Tendenzen durchdringen sollen. Es ist darum auch recht erklärlich, daß die in Palästina regenerierte 'Jugend auch in den Sprachenkainpf mit eingegriffen hat. Tel-Awiw, in dein Eltern 11ml Kinder die gleiche Stimmung haben, vermochte denn auch aus eigener Kraft für das zionistiselie Schulwerk etwa zwanzigtausciul Francs auf. zubringen. Welch innere Notwendigkeit muß also der Kampf für alle Insassen dieses kleinen Stadtviertels gewesen sein? I Resümiert man die Stimmungen in Palästina, .so konstatiert man eine Arbeitslust, die manchmal keine Grenze kennt, meist keine Opfer scheut und die die Bedingung stellt, wie es bei den jüdischen Arbeitern der Lall ist, daß ihnen auch die schwerste Arbeit nicht entzogen werde. Für diese Elemente ist es eine Ehrensache, daß sie selber das Land neu beleben, daß sie die größten Hindernisse aus dem Wege sduiffeii und die Zukunft auf Jiidcnarbeit gründen. Daneben bricht sich überall ein ungewöhnlicher Lokal* Patriotismus Bahn, Liehe und Begeisterung für das Land lind kindliche blinde Anhänglichkeit an den konkreten Buden, so daß jeder Kolonist von seinem Boden entzückt und begeistert ist. All dieses wird verklärt durch das große Sehnen nach einer nationalen Zukunft, mit einer einheitlichen Sprache und mit einem einheitlichen Volkstum. Braucht dann noch gesagt zu werden, daß diese Stimmungen im Zu• samuienliaug mit dem zionistischen Ideal zu immer stärkeren Bewußtsein bringe? Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte, daß die entscheidenden Faktoren im Lande schon heute die zionistische Organisation als eine Art Obcrbeliörde betrachten, auf deren Ruf man sich meldet und deren Intciisioncii man wegen ihres allgemeinen Charakters so gern befolgt. Nun verkenne ich durchaus nicht all die Selnvierigkeiten, welche der Palästinakolonisation im Wege stehen, mul möchte auch Sie nicht in den Glauben ciiilullcn, daß diese lokalen, politischen, nationalen und seelischen Schwierigkeiten aus der Welt geschafft sind. Hier und da habe ich sie auch gestreift, und möchte sie in meinem Resümee nicht unberücksichtigt lassen. Die rechtlichen Schwierigkeiten sind wesentlieh verringert, aber durchaus nicht geschwunden. Das Bewußtsein der einheimischen Bevölkeiung, daß die Kolonisation Palästinas durch Juden ihr zwar einerseits Erleichterung, aber andcrersci'.s neue wirtschaff, liehe Probleme bringt, wird immer stärker mul drohender. Der Araber hat sieh vielfach mit dein Juden nicht befreundet, mul es gibt jetzt nicht wenige Leute unter ihnen, die einen regelrechten Kampf gegen das Zuwandern des Judentums zu führen beginnen. Daß alle jüdischen Kolonisatoren sich darüber nicht liiuwcgseizen können, ist eine Selbstverständlichkeit, und eine oberflächliche Vertuschung dieser Frage könnte uns für die Dauer auch keinen Nutzen bringen, Dicht au die genannten Probleme schließt sich die I'rage an, wie das nach Palästina strömende große und kleine jüdische Kapital dem jüdischen Arbeiter irgendeine Lcbciismöglichkeit verschaffen und nicht aus oft nur eingebildeten Bequemlichkeiten heraus die Verdrängung des jüdischen Arbeiters durch den bedürfnislosen arabischen ohne weiteres zulassen soll, Ersteht hier eine große politische I'rage, die mir durch ein großes politisches Programm von mir scheinhar utopistischen Propositionen gelöst werden kann, so ist auf der anderen Seite noch kein Problem der Wirtschaft voll und ganz, geklärt. Der Satz von der Schaffung der Bedingungen muß in den Satz umgeprägt werden von der Schaffung planmäßiger Richtlinien. Ohne daß die meisten Zionisten es merken, sind wir mm seit Jahren mitten in der Kolonisationsarbeit, aber immer ieben wir noch von der Hand in den Mund, von heute auf morgen. Befriedigend und beruhigend ist die Erkenntnis, daß es Wege zur Beseitigung auch der schlimmsten Schwierigkeiten gibt. Nur werden wir die Wege erst dann sicher finden und beselirciten, wenn wir stark simi. Alle unsere Schwierigkeiten resultieren am letzten Ende daraus, daß wir quantitativ doch nur ein beschcitlenes Urteil des Judentums darstclien. Heutzutage gibt cs außerhalb Palästinas nicht viel mehr Zionisten, als es in Palästina Juden gibt. Jeder Palüslinenscr hat also gewissermaßen einen einzigen ihm völlig ergebenen Freund in der Welt. Wenn wir es dazu bringen, daß die Zahl dieser Freunde mit der Zahl der Juden zusntnmeiifallcn wird, dann werden die Schwierigkeiten systematisch behoben werden. Jedesmal kommen wir zum Schluß immer wieder dazu, daß wir das Judentum samt und sonders, voll und ganz für uns gewinnen müssen, und so sind wir auch gezwungen, nicht nur zu tun, sondern auch zu reden. Nach einem Erleben Palästinas Undsichhiiieinleben in unsere Zukunft möchte man am liebsten über dieses Thema überhaupt 'nicht mehr reden, keine politischen Moralpredigten mehr halten oder Propaganda treiben. Nach Jahrzehnten der Arbeit und einer Inspektion Palästinas ist die.Rückkehr zum zionistischen Alphabet wie eine Profanierung unseres eigenen Wesens. Nur die Taubheit und Blindheit des gesamten Judentums machen dieses Reden zu einer harten Notwendigkeit. Hoffen wir, daß wir schon recht bald yon dieser Notwendigkeit befreit werden, daß Wir nicht mehr zu reden braudien und nur noch handeln können. AUS ALLER WELT Die Einstellung der Emigration nach Gaiveston Der Plan der I. T. O., die jüdische Einwanderung nach Gaiveston zu leiten, ist mißlungen. In der letzten Woche ist von Rußland die hundertste Emigranten• gruppe nach Gaiveston abgefahren, die auch zugleich die letzte ist, da die I.T. (). mit dieser Gruppe die Leitung und Regulierung der Galvcston-Emigratioii einstcllt. Die Gründe liegen, wie ausdrücklich zugegeben wird, nicht etwa in einem Versagen des Emigra• tionsmaterials, auch nicht in dem Mangel an Geldmittcln, sondern in den Verhältnissen 111 Gaiveston. Die I laltung der Behörden macht die Fortsetzung der jüdischen Emigration unmöglich. Warum die Benorden der Emigration feindlich gegenüherstehen, hat vor kurzer Zeit eine leitende Persönlichkeit der amerikanischen Einwamlcruiigsbchörden offen erklärt. Die Regierung befürchte, daß bei einer Konzentration der jüdischen Bevölkerung in den menschenleeren Provinzen, die das Hinterland von Gaiveston bilden, die Basis für eine Assimilicrung der jüdischen Emigranten fehle. Die Regierung könne aber die Einwanderung fremder Elemente nur dulden, wenn die Garantien einer allmählichen Verschmelzung mit der cingcsesseneu Bevölkerung gegeben seien. Die Einstellung der Galveston-Emigration bedeutet den Zusammen• bruclt der einzigen positiven Tätigkeit der 1. T. O. Dieser Mißerfolg zeigt aufs neue, daß eine nationale Emigiation nur nach Palästina gerichtet sein kann, nachdem selbst Amerika einer Konzentration der jüdischen Einwanderung ablehnend gegenübersteht. PALAESTINA-RUNDSCHAU Yemeniten und Judenmission J. Jamal in Jaffa weist in der Juiiimimmer des ״Zionsfremid“, des Hamburger Missionsblattes, auf die zahlreichen ycmcuitischcn Juden hin, die das Biitherdepot der Mission aufsuchten. Er rühmt ihre Bibelkemitnis, behauptet allerdings im gleichen Atemzuge, sie verständen nicht, was sie auswendig hersagten. Wenn man ihnen das Neue Testament vorlese, so sagten diese armen und einfach denkenden Juden, Jesus müsse doch ein heiliger Prophet gewesen sein, aber sie, die seit der ersten babylonischen Gefangenschaft im Yemcn gelebt hätten, seien unschuldig an seinem Blute. Oft höre man sie seufzen: Wollte Gott, daß der Messias, der König in Israel^ bald käme und diese Frage entscheidet, die uns so unverständlich ist. Es scheint, daß nicht nur das gute Deutsch dieses letzten Satzes von obigem Jamal stammt, denn sein Inhalt paßt schlecht zu der gerühmten Einfachheit der Yemeniten. Wir sind auch neugierig, die Yemeniten kennen zu lernen, die ein Besuch im Bücherdepot der Mission zu Zweifel״ veranlaßt. Wichtiger allerdings erscheint cs lins, daß die yemcnitischen Juden unangefochten durch die Missionare in Palästina hcünisch werden. Sicherlich werden die zionistischen Behörden die geeigneten Schritte tun, um die Yemeniten vor den Zweifeln im Bücherdepot der Mission zu schützen. ZIONISTISCHE BEWEGUNG Mitteilungen der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Wir bitten alle Gesinnungsgenossen, die Bade- und Kurorte autsuchen und bereit sind, uns rednerisch oder bei der Voranstaitung von Versammlungen zu unterstützen, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Gesinnungsgenossen, die nach Harzburg reisen und bereit sind, sich für das Zustandekommen einer Propagandaversammlung dort zu interessieren, werden gebeten, sieh mit dem Vorsitzenden des Zionistischen üruppenverbandes für Mitteldeutschland, Herrn Isaak Feuerring, Halberstadt, Roon- Straße 14, in Verbindung zu setzen. Histadruth Ibrith Mitteilungen des Zcntralburcau3. In dem Bestreben, unseren Ortsgruppen die Er- Werbung von hebräischen Büchern, besonders bei Bibliotheksgründungen, zu erleichtern, haben wir mit den Verlagsbuchhandlungen ,,Zentral“, Warschau, und ״Moriah“, Odessa, ein Ucbereinkommcn getroffen, wonach alle unsere Ortsgruppen, die sich als solche ausweisen, erhebliche Ermäßigungen beim Ankauf von Büchern erhalten. Wir machen unsere Oesinnungsgenossen darauf aufmerksam und bitten, diese Gelegenheit zur Gründung oder Vergrößerung von Bibliotheken auszunutzen. Wir bemerken jedoch, daß nur diejenigen Ortsgruppen die genannten Ermäßigungen haben, welche ihre Thrumoth an die Zentrale abgeführt haben, worauf sie eine in zwei Exemplaren ausgestellte Legitimation erhalten ־־ von mehreren bewährten Lehrern erhielten wir Anfragen betreffs vakanter Lehrerstcltcn in Deutschland. Wir ersuchen daher unsere Gesinnungsgenossen, uns von der eventuellen UntcrhaitsmögUchkcit für

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