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Jüdische Rundschau · 1914-07-10 · Heft 28 (10.7.1914) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIX (1914)
Issue
Heft 28 (10.7.1914)
Date
1914-07-10
Page
– (sequence 8)
Language
German
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JU ED1SCHE RUNDSCHAU Seile 30() einen hebräischen Lehrer in ihrer Stadt Mitteilung zu maelien. Dabei ist folgendes zu beachten: I, ganmtiertes Mininialeinkonimen; 2, Art des Unterrichtes (ob l’rivatlektionen, Kurse oder Schule); j. ob der Niederlassung russischer Untertanen kein Hindernis im Wege steht. - Auf Grund fachmännischer l’rühing beschloß unsere Zentrale, das h e b r ä i s c h e Lehrbuch ׳שפת עטנו von M. Rath, Leiter der hebräischen Schule in Krakau, als bestes der bisher erschienenen Lehrbücher für Abendkurse und Selbstunterricht Deutsehsprcchender /u empfehlen. Das Huch (bestehend aus Uciningshuch, Grammatik und Vokabularium und Schlüssel) ist bei uns /um!,reise von •1,15 M. (Iוסיto '10 l'f.) erhältlich. Die J a b r e s k o n f e r e n/. der ״llistadruth Ibritli" wird im September stattfinden. In letzter Zeit schlossen sieh der ,,I listadruth Ibrith" folgende zionistisehen Ortsgruppen au: Jiid. Volksverein ״Zion“• Tephtz-Schönau, Jiul. Verein ״Theodor I Ier/I“-Aussig, Jüdischer Klub-Prag. Zion. Vcrcin-Koniotau, Zion. Volksverein-Pilsen, Akadem. Verein ״I Iatik\vah“-Lausänne, Mädchenvercin ״I latikwalP'-lbatra-N. (Rum.), Verein ״ZioiP'-Kossow (Galizien). Die eiiigegangeuen Tliriunoth werden zum Schlüsse des Jahres ausgewiesen. Das Zentralbureau erteilt Anweisuugen und Ratschläge an alle Gruppen und Einzelne, die sich der Organisationsarbeit für Hebräisch widmen wollen. Wir bitten, in allen Angelegenheiten sich direkt an uns zu wenden. Adresse: Zentraibureau der ״I listadruth Ibrith", Berlin-Charlottenburg, Kncscbeckstr. 80/$1. Vom jüdischen Nationaifonds Mitteilungen der Zentrale für Deutschland Aus technischen Gründen bringen wir den Ausweis der I ler/ljahr/citspende erst in der nächsten Nummer der ״Rundschau". Wir bitten alle Freunde des Jüdischen Nationalfonds, noch eifrig für die Ehrung Hcrzls und die Mehrung unserer Arbeitsmöglichkeiten tätig zu sein. Wir können heute aber auf ein rühmliches Beispiel hinweisen. In Metz, wo unseren Freunden der Apparat einer guten Ortsgruppe nicht zur Verfügung steht, sind allein ti b e r JIM) M. gesammelt worden. Wir erwarten, daß jeder Zionist und jeder Jude, der Verständnis für die Kolonisation Palästinas hat, zum 20. Tamus den I lerzl-Wald mit einer Spende betlenken wird. TURNEN und SPORT Köln. An den von der ״V c r e i n i g u n g 11 e r Bürg c r Kölns z. u r 1' ö r 11 e r 1111 g d er Vaterländischen Festspiele“ veranstalteten turtierischen Vorführungen und sportlichen Wettkämpfen, die in diesem Jahre in der Kampfbahn der Werkbund- Ausstellung stattfanden und von nahezu 1000 Turnern aus Köln und ganz Rheinland und Westfalen beschickt waren, hat sieh am letzten Sonntag zum ersten Male auch der J ü d i s c h c T u r n v c r e i n 1 u K ö 111 (Mitglied der ״Jüdischen Turnerschaft“) beledigt. Zu den gemeinsamen Freiübungen trat der Verein mit '30 Mann an, die wegen ihrer musterhaften Haltung von kompetenter Seite besonderes Lob ernteten. An den v o I k s t ü!11 lieh e 11 U c b 11 n g e 11 (l )reikampf) nahmen neun Mitglieder des J.T. V. teil, von denen sechs preisgekrönt mit einer hohen Punktzahl aus den Konkurrenzen hervorgingen. Ferner trat die J u g e nd a b t c i 111 n g des J, T. V, beim Tauziehen und im Stu fettenlauf in Wettbewerb mit den Jugeiidabteilungen der besten Kölner Turnvereine mit dem Ergebnis, daß der J. T. V. in beiden Fällen erster Sieger wurde. Berlin. Wir erhalten folgendes Schreiben: ״In der Nr. 2b Ihrer Zeitschrift bringen Sie auf S. 283 einen Bericht der Bar Kochba-Versammlung in Berlin-Karlshorst, der sich vornehmlich mit mir beschüftigt. Auf Grund des § 11 des Preßgesetzes wollen Sie diese Erklärung au derselben Stelle und in demselben Druck bringen: Ich habe nicht ein einziges Wort von unserm ״Kaiser in bezug au( deutschen Patriotismus gesprochen; drum ist es unwahr, daß ich ,,Zweifel an der Kompetenz des Deutschen Kaisers in bezug auf deutschen Patriotismus“ hatte. 1 iochachtciiiF Willy Sims« 11, Lehrer an der Knabenschule der jüdischen Gemeinde, I, Vorsitzender der Israelitischen Vereinigung zu Karlshorst.“ Nürnberg. Ein Vorstoß des Nur 11 berb e r g e r Jüdischen Jugend Vereins ,,E s r a“ gegen den jüdischen Turn- und 8 p0r t - verein Nürnberg. (Protcstvcrsainmluiig vom 27. Juni 1911.) Auf ein feindseliges und von unrichtigen Behauptungen strotzendes Rundschreiben, welches der Jüdische Jugendverein ״Esra“ an seine Mitglieder gerichtet hatte und in welchem die Be- Strebungen des Jüdischen Turn- und Sportvereins herabgewürdigt wurden, antwortete der angegriffene Verein in eitlem ausführlichen Expose, das in vorttchmcr Form und streng sachlich die Ausstreuungen ad absurdum führte. In einer vom Jüdischen Turn- und Sportverein cinbcrufcnen Versammlung, welche außerordentlich stark auch von den geladenen Jugendvercinsmitgliedcrn besucht war, gab Herr Rechtsanwalt Stern der berechtigten Entrüstung weiter jüdischer Kreise über den unmotivierten uebcrfall beredten Ausdruck. Eine vom I. Vorsitzenden I lern! A. Körösi, geleitete Erörterung bewies, daß die erdrückende Mehrheit der Versammlung sich mit dem Referenten solidarisch erklärte. Dies kam dann in nachstehender Resolution, die nahezu einstimmig zur Annahme gelangte, zum Ausdruck: ״Die am 27. Juni 19H stattgehabte, überaus stark besuchte, außerordentliche Milgliederversainmlung des Jüdischen Turn- und Sportverein Nürnberg weist die unberechtigten und den Tatsachen widersprechenden Behauptungen in dem Zirkular des Jüdisehen Jugoiulvereins ״Esra" mit aller Entschiedenheit zu. tick. Der Turnverein verwahrt sich gegen die Unter- Stellung der Vorstandsehnft des ״Esra", daß er Streitigkeiten in die Jüdische Jugend hincingetragen habe und wird unbekümmert tun diese Streitigkeiten, getreu seinem Programm, die körperliche Ertüchtigung seiner Mitglieder «nzustreben und das jüdische Selbstbewußtscin und Gemeinschaftsgefühl zu stärken, weiter arbeiten," P. Ö. AUS DEN GEMEINDEN Berlin. Der Neue Jüdische Ge mein; de* verein schloß seine Winterarbeit mit der General- Versammlung. Aus dem Bericht des Vorsitzenden, Herrn Rechtsanwalt Dr. Klee, heben wir die Ver- Sammlung׳, die sich mit der Duisburger Ausländerfrage befaßte, und die Massenversammlung, die im Anschluß an die Vorgänge im Wandervogel stattfand, hervor, Eine eingehende Besprechung wurde den Wahlen zur Repräsentantenversammlung gewidmet, die im Herbst stattgefuuden haben. Der Bericht des Vorsitzenden war optimistisch. In der Ausländerfrage wies er auf den erfreulichen Erlaß des Ministers des Innern hin, in der Wandervogelfrage auf den Umstand, daß alle wirklich selbstbewußten jüdischen Kreise in Deutschland die Stellung des Neuen Jiidisehen Gemeinilevereiiis, die in einer Resolution bekaum gegeben wurde, billigten, daß nämlich Juden, die sich seihst achten, dem Wandervogel nicht mehr angeboren dürfen und daß eigene jüdische Wamler- Organisationen gegründet werden müssen. Was die Berliner Genieiudeverhältnisse betrifft, sei die Sache ebenfalls weitergekommen. Das Pr0|K)rtional- Wahlrecht sei im Prinzip angenommen, dank der konsequenten Arbeit, die der Neue Jüdische Gemeindeverein vor und seit der Herrenhaus-Vorlage geleistet habe, mul es unterliege keinem Zweifel, daß von den nächsten Repriiscntantcnwahlen an auch die Richtung des Neuen Jüdischen Gemeinde Vereins stark vertreten sein würde, Herr Dr. Klee wies dann uameiitlicli auch auf den erfreulichen Umstand hin, daß sich in einer ganzen Reihe deutscher Städte Organisationen nach dem Vorbild des Neuen Jüdischen Genieimlevereiiis gebildet hätten, und daß der Wunsch entstanden sei, diese Organisationen möchten sich zu einem Verbände z.usamincnscliließen. Den Kassenbericht erstattete Herr Grün fehl. Es schloß sich an die beiden Referate eine sehr eingehende Ausspräche, die eine Reihe Resolutionen und Wünsche ergab, die den Vorstand im Laufe des Sommers vor der Einleitung der Herbstarbeit beschäftigen werden. Die /rum Schluß vorgenonnnenen Wahlen in den Gcschiiftsführendeu Ausschuß ergaben die Herren: Rechtsanwalt Dr. Klee, Direktor Lichtenstein, Dr, J. Zwirn, Graupe und Grünfeld, Königsberg i. Pr. Am 18. Tamus (12. Juli) feiert Herr J. T o w 11 i 11 seinen 60. Geburtstag. Herr Ton bin ist nicht nur einer der ältesten und besten Zionisten in unserer Stadt, sondern stellt auch unter den Philantrupen mit au erster Stelle. Seiner Initiative und Tatkraft verdanken eine große Reihe von Wohltätigkeits- und Bildungseinrichtungen ihre Entstellung. Vor 20 Jahren gründete er den Verein für jüdisclte Geschichte und ■Literatur. Im Jahre 1897/08 war er Vertrauensmann der zionistischen Organisation, wie er auch zu den Gründern der hiesigen Ortsgruppe gehört. Seiner Anregung und Arbeit verdanken Kindergarten, jüdisches Studentenheim, Volksküche usw. ihre Entstellung, An allen Angelegenheiten der zionistisehen Organisation und der Gemeinde nimmt Herr Towbin eifrigsten Anteil. Die Zionisten gedenken mit den besten Wünschen seines Ehrentages I VEREINS-RUNDSCHAU Berlin. Der ״Hebräische Klub"• Cliarlottenburg veranstaltet am Sonnabend, dem 11. Juli, t/a9 Uhr, im Cafe Rulilaiul, Mittelstr. 60, einen Palastina-Vortrag. Herr Israel B c 1 k i n d aus Palästina, einer der ersten liilu-Pioniere, wird über das Thema ״G r ii ß c aus dem Lande der V ä t e r“ sprechen. Gäste, Damen und Herren.'herzlich willkommen. Berlin. Die für den 12. Juli (17. Tamus) angckündigte Hcrzl-Fcier der ״Hatikwah“ findet um 1U/2 Uhr pünktlich in den Musiker-Sälen, Kaiser-Wilhelm- Straße 31, statt. Herr Rechtsanwalt Gronemann wird die Gedenkrede halten. * Breslau. Im Mozartsaale der Hermannlogc veranstaltetc am 28. Juni der Verein Jüdischer Studenten eine Matinee, die dem Andenken Theodor Hcrzls gewidmet war. Die Beethovcnschc Trauersonate leitete die Feier ein. Nacli weiteren gesanglichen und rezitatorischcn Darbietungen folgte die Gedenkrede von A, H. Kurt Blumcnfctd, Berlin der in markigen Worten iierzls Persönlichkeit zeichnete und das Lcbcnfüllcndc seiner zionistischen Ideale der jetzigen Generation als Vorbild hinstelltc. Mit dem Gesang der Hatikwah schloß die eindrucksvolle Feier. Breslau. Am 30. Juni fand die Ocneralvcr- Sammlung der ״Br« י lauer ZionUtiachen Nr. 28 Vereinig U112׳“ sta"• 1 lcrr N.-A. Jacobsohn erstattete den allgemeinen Bericht, I lcrr Schachtel den Bericht über ufS zionistischen Sammcl/wccke, Herr Singermann den Kassenbericht, Nach einer kurzen Definite wurde die Pc'cliarge erteilt und der Vorstand wieder- bzw. ncugcwalilt. Er setzt sieh jetzt zusammen aus; R.-A. Jacohsohn (Vorsitzender), {«,! Ga1ntl1.il (stelle. Vors.), Hugo Singermann (Kasse,, Frl, Ende Kober, Dr. Lob, Hugo Schachtel und Walter Steinitz. Vor der Generalversammlung erstatteten mich die Herren Referendare Hirschberg und Mark u s Bericht über den Leipziger Delcgiertenlag. Könißshüttc. Am 2. Juli veranstaltete der Königs, luitter Zionistische M ä d c 11 e n k I u b eine I I e r z I - G e d e n k f e i e r, die einen würdigen Verlauf nahm. Die Gedenkrede hielt Fräulein Trude Richte r. Mit eindrucksvollen klaren Worten verstand sie es, Hcrzls Leben und sein Schaffen für den Zionismus dem Publikum vor Augen zu fuhren. Der Gedenkrede folgten Rezitationen, Chor- und Sologesäugt־. Einige Tage vorher haben die Damen des Mädchenklubs eine Sammlung für den Her/I-Wald veranstaltet, die einen schönen Erfolg aufzuweisen hat Leipzig. Die hiesige Ortsgruppe veranstaltete gemeinsam mit dem Verein Zionistischer Akadenukn und dem Zionistischen Jtigendverein am I )ien-1. dem 7. Juli 191 ■I, im Kasiiioliotel eine I fcr/l-GcdacIt׳• nixfeier, die aus allen Kreisen der Gemeinde sehr gut besucht war und eine eindrucksvolle Kundgebung bedeutete. Nach einigen Itegrüßungswor'.en des Vmstamlsmilgliedcs Herrn Louis Tumpowski spra.h Herr Dr. Jacob Bluwste in, der soeben von einem halbjährigen Palästinaaufcntlialt zurückgekehrt ist vom neuen Leben in Palästina; er schilderte 111. neueste städtische Entwicklung, deren Charakteren iselier Ausdruck in Tel-Awiw das Gymnasium, 1:1 Jerusalem das Betli Am, der Be/alcl und in II .•>. das Technikum sei, und ging bezüglich der NeugcxtuL tuug der ländlichen Verhältnisse vor allem auf du: Arbciterkolonieu in Galiläa ein. Auch das Verhältnis zu den Arabern und zur türkischen Regierung stellte er ausführlich dar; vieles sei zwar noch im l.aiule zu leisten, doch gelte für alles Hcrzls Wort: ״Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen!" Int Schlußwort wies Herr Tumpowsky darauf hin, daß in unserer Tagen die beste Ehrung Theodor Hcrzls eine Kör•• derung der Palästinaarbeit sei, man möge daher gerade in Leipzig, wo die Erinnerung an den XIV. Del«־, giertentag noch so frisch sei, das jüdische Interesse durch möglichst zahlreiche Zeichnung von Gelbautnspenden für den Ilerzl-Wald, das unvergängliche Denkmal unseres großen Helden, erweisen, Chemnitz.. Am 25. Juni erstatteten die Herren *, Leopold Jneoby und l>r. Walter Frankel in einer Ortsgruppcnversainmluiig B e r 1 c!11 ii h c r d 1• 11 14. D e I e g i e r t e n t a g in!.einzig. Beide Referenten billigten die Arbeitsmethoden lies Gescliäftsführenden Ausschusses. Die Diskussion wandte sich hauptsächlieii den Fragen der Jugenderziehung zu. Dabei wurde allgemein der Wunsch an die Mitglieder der Ortsgruppe gerichtet, die hiesige Jugendgruppe ״Hatikwah“ melir als Bisher zu unterstützen. Cötiten i. A. Am I. Juli 1911 hielt die Zionistischc Ortsgruppe eine öffentliche Versammlung ab, in der über den Delcgicrtentag Bericht erstattet wurde, lieber die Vorgänge am ersten Silzungstag teilte lins Sirat/.ky das wichtigste mit, während Herr Ingenieur O I sc'li a n i rk v einen kurzen lieberblick über den zweiten Tag gab. In der Diskussion, in der neben ׳der A c 1111 s a noch der Antrag Goslar besprochen wurden, äußerten die Mitglieder ihre Meinungen im Hinblick auf die lokalen Verhältnisse, Es wurde dann vom ersten Vorsitzenden nochmals■ darauf liingcw iesen, daß für uns zuerst die Arbeit im zionistischen, und dann erst event. du im neutralen Jugendhund Cölhen in Frage kommen darf. Vor Ende der Diskussion wurde noclt _eine etwaige jüdische Wanderbewegung für unsere Stadt in Erwägung gezogen und von Mitgliedern der Ortsgruppe Hülfe zugesagt. Köln. Am 1. Juli referierte unser Delogierter Ha He 11 stein in der Versammlung der Ortsgruppe־ über die Ergebnisse des Leipziger Delegiertentagcs. Der Redner gab eine übersichtliche Darstellung der Verhandlungen sowie der mit der Tagung verbuudenen sonstigen Veranstaltungen. Die Ortsgruppe sprach zum Schluß ihren Delegierten Dr. Franz Oppenheimer und Hallenstcin den Dank für ihre Vertretung auf dem Delcgiertentage aus. ״.de stellte sich jedoch einmütig auf den Standpunkt, daß sie sich mit den A u s f ü h r u 11 g e n D r, O p p e n 11 e i m e r s über das Wesen des jüdischen Nationalismus n i c 111 identifiziere, vielmehr nach wie vor fest auf dem Boden der Pose-!1 er Resolutionen stelle. Die Mitglieder der Ortsgruppe treffen sicli von nun an jeden Dienstag abend, 9 Uhr, in der Ockonomie der Rheinlandloge, Cäzilicnstr. 18/22, I. Etage, am Stammtisch. Posen. Am 22. Juni fand eine Versammlung statt, in der die hiesigen Delegierten Moritz Neumark, Moritz Krause und Erwin Dr. K o 1 - I c n 8 c h e r über den Deiegiertentag berichteten. An den Bericht schloß sich eine eifrige Diskussion, m der von sämtlichen Rednern die Stellungnahme der Delegierten gebilligt wurde. ln einer Versammlung vorn 3. Juli referierte Herr Moritz Lcwin über seine Paiästinareise. Durch seine anschauliche Schilderung seiner Reiseerlebnisse vermochte der Redner die Erschienenen bis in die spate Abendstunde zu fesseln. Mit lebhaftem Beifall wurde seinen Ausführungen Anerkennung gezollt. Dortmund. Montag, den 29. v. M., hatte die Z10nistisqhq Vereinigung Dortmund zum

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